Slowenien

Schiedsgericht spricht Slowenien Großteil der Bucht von Piran zu

 Schiedsgericht spricht Slowenien Großteil der Bucht von Piran zu
29. Juni 2017, 17:49
Kroatien will das Urteil nicht anerkennen und verweigert dessen Entgegennahme

Den Haag – Ein Schiedsgericht zum langjährigen Streit zwischen Slowenien und Kroatien um den genauen Verlauf von Landes- und Seegrenzen hat am Donnerstag in Den Haag sein Urteil verkündet: Demnach gehört der größte Teil der Adriabucht von Piran Slowenien, und dem Land wird auch ein Korridor zu internationalen Gewässern eingeräumt. Der frühere französische IGH-Richter Gilbert Guillaume zeigte die neue Seegrenze auf einer Karte.

Die Bucht von Piran war der größte Zankapfel in dem Streit. Slowenien hatte sie zur Gänze beansprucht. Ljubljana war in diesem Zusammenhang vor allem an einem eigenen Zugang zu internationalen Gewässern gelegen. In beiden Punkten bekam das Land nun Recht, dafür profitierte Kroatien von Begradigungen der Landgrenze und erhielt den strategisch wichtigen Berggipfel Trdinov vrh (Sveta Gera) zugesprochen.

Katastergrenzen maßgeblich

Bei den Landgrenzen gab es keine Überraschungen. Das fünfköpfige Tribunal unter Guillaume erklärte in den meisten Streitpunkten die Katastergrenzen für maßgeblich – etwa entlang der Grenzen an den Flüssen Mur und Sotla (kroatisch: Sutla). Die Landgrenze auf der Halbinsel Istrien folgt laut dem Schiedsspruch dem Dragonja-Fluss und endet in der Mitte des Sveti-Odorik-Kanals. Dies bedeutet, dass die Dörfer Skodelin, Buzini and Mlini-Skrilje bei Kroatien bleiben. Dies ist eine schlechte Nachricht für den slowenischen Grenzrebellen Josko Joras, der in einem der Weiler lebt und sich jahrelang Scharmützel mit den kroatischen Behörden lieferte.

Hinsichtlich des kroatischen Begehrens, klarzustellen, dass slowenische Militäreinrichtungen von kroatischem Territorium entfernt werden müssen, erklärte sich das Tribunal für nicht zuständig, meldete die kroatische Agentur HINA.

Richter Guillaume betonte eingangs, dass sich beide Staaten in dem im Jahr 2009 geschlossenen Schiedsabkommen dazu verpflichtet hätten, den Schiedsspruch innerhalb von sechs Monaten ab seiner Verkündung umzusetzen. Während Slowenien den Schiedsspruch des am Donnerstagvormittag erhielt, verweigerte Kroatien die Entgegennahme. Kroatien habe keinerlei Verpflichtung, den Inhalt des Schiedsurteils umzusetzen, sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic am Donnerstag in Zagreb. Er rief Slowenien auf, „keine einseitigen Schritte zu setzen“. „Kroatien hat Möglichkeiten, sein Staatsgebiet und seine Interessen zu verteidigen.“

Kroatien weigert sich

Zagreb hatte bereits zuvor erklärt, den Schiedsspruch nicht anerkennen zu wollen. Eigentlich hatten sich beide Länder verpflichtet, ihn zu akzeptieren, doch sprang Kroatien vor zwei Jahren nach einer Abhöraffäre rund um den slowenischen Richter Jernej Sekolec ab. Das Schiedsverfahren war von Ljubljana und Zagreb im Jahr 2009 vereinbart worden, um nach einem slowenischen Veto den Weg für den EU-Beitritt Kroatiens freizumachen.

Slowenien begrüßt „historischen Augenblick“

Slowenien hat den Schiedsspruch begrüßt und seine Umsetzung angekündigt. Ministerpräsident Miro Cerar wertete die Entscheidung des Haager Tribunals als „historischen Augenblick für Slowenien“. Der Spruch sei „endgültig und für beide Staaten verbindlich“, betonte er nach Angaben der Nachrichtenagentur STA.

Auch wenn nicht alle slowenischen Erwartungen erfüllt worden seien, wolle er sich für eine „einheitliche Umsetzung“ stark machen, sagte er in Anspielung auf die Vorbehalte der konservativen Opposition…………………

Kommentar von Adelheid Wölfl: Ätschi-bätschi-Politik

http://derstandard.at/2000060549421/Schiedsgericht-spricht-Slowenien-Grossteil-von-Bucht-von-Piran-zu

Deutsches Politik – Banken Betrugs Opfer: Slovenia: „Bad Bank“ Head Steps Down

Angela Merkels, Steinmeier, Steinbrücks, Jörg Asmussen Betrugs Bank lässt grüssen: Deutsche Bank

Slovenia: „Bad Bank“ Head Steps Down

The president of Slovenia’s „bad bank,“ Bank Asset Management Company (BAMC), resigned on Thursday after weeks of facing calls he step down over an executive pay scandal.

IMG 1344r copy copyBank Asset Management Company (Photo: podcrto.si)Slovenia’s government had been under pressure since early October to fire Marko Simoneti, who became a director of BAMC in April 2015 and president in October of that year, for his role in overpaying directors of state companies owned by the bank.

The calls were prompted by audio recordings obtained by independent Slovenian media outlet podcrto.si that revealed Simoneti and other BAMC directors discussing bypassing Slovenia’s Lahovnik Law, a 2010 measure that limits state company directors’ compensation to between three and five times the average company workers‘ salary.

The recordings showed how BAMC directors colluded in June 2015 to sidestep salary limits for directors at Cimos, an auto parts manufacturer that had been newly acquired by BAMC.

The recordings reveal that BAMC directors were aware of a scheme in place at Cimos to pay Chief Executive Officer Gerd Rosendahl above his official gross salary – reportedly €6,500 (US$ 7,094) – by channeling additional payments via a German subsidiary.

Other directors of Cimos were given higher compensation by being technically demoted from the board into so-called „board minus one“ positions not subject to the Lahovnik Law, according to the audio recordings.

Announcing his resignation, Simoneti said he decided to step down because he did not „personally enjoy the minimal trust of all members of the Slovenian government, which is needed to successfully fulfill my role.“

After its creation in 2013, BAMC absorbed €5 billion of bad loans from other state-owned banks, earning it the „bad bank“ moniker.

The bank also took ownership of a number of highly indebted privately owned companies and public-private partnerships, in the process transforming them into state companies.

Slovenia-Croatia: Milanović’s secret plan to compromise arbitration?

Slovenia-Croatia: Milanović’s secret plan to compromise arbitration?

  The International Institute for Middle-East and Balkan Studies (IFIMES) in Ljubljana, Slovenia, regularly analyses events in the Middle East and the Balkans. IFIMES has prepared an analysis of tapped telephone conversation related to the international arbitrationproceedings betweenCroatiaandSlovenia on the land and sea borderline and eventual consequ… more

cr

By   12 months ago

Ljubljana, March 17, 2015/ Independent Balkan News Agency Review Hari Stefanatos Slovenia has received the document it had requested from Croatia regarding the latter’s hydrocarbon exploration in the Adriatic Sea, signalling the beginning of the assessment of the cross-border impact of the project. This assessment will have the form of a public consultation that will […]

15 Mar 16

Croatia, Slovenia Continue Territorial Waters Dispute

Croatia pulled out of international arbitration over its disputed maritime borders with Slovenia last year, but has been told to restate its claim that Ljubljana has compromised the process.

Sven Milekic
BIRN

Zagreb

The disputed waters in the Piran Gulf. | Photo: Wikimedia Commons/AnonMoos

Representatives of Croatia and Slovenia will meet again at the Permanent Court of Arbitration, PCA, in The Hague on Thursday to try and resolve their issues over maritime borders in the Piran Gulf, off the two neighbouring countries’ coasts – a dispute that dates back to the break-up of Yugoslavia.

Although Croatia quit the arbitration process in July last year, it must again present its reasons for pulling out to the panel of judges at the PCA.

At the closed hearing, Slovenia will also present its case for continuing the process. A summary of the hearing will be offered to the public afterwards.

The Croatian parliament voted against the arbitration agreement with Slovenia at a special session last July, unanimously backing the stance of the country’s government.

http://www.balkaninsight.com/en/article/croatia-slovenia-continue-dispute-over-territorial-waters-03-14-2016

Die EU Mafia und ihre Konferenzen, Missionen für Nichts – Slowenien setzt erste Grenzzäune zu Kroatien

All Talk, No Action – zu blöde und korrupt für Alles: Deutschland und die EU: nur die Konferenz Mafia der Inkompetenz produziert sich in Geld Vernichtung um die eigene Dummheit und Inkompetenz zuvertuschen und dabei werden die privaten Beteiligungs Modell verhandelt. Man kennt die Situation sehr lange, wurde sogar noch von Gaddafi gewarnt, aber real läuft das seit über 20 Jahren.

All Talk, No Action

Slowenien errichtet „technische Barriere“ an der Grenze zu Kroatien

Thomas Pany 11.11.2015

Mit Stacheldraht an grünen Übergängen soll die Kontrolle wieder hergestellt werden. Befürchtet wird, dass Deutschlands Wende zu einer restriktiveren Flüchtlingspolitik zu problematischen Effekten führt

Die österreichische Regierung will morgen darüber entscheiden, wie die „geordnete Einreisekontrolle“ am slowenisch-österreichischen Grenzübergang in Spielfeld künftig aussehen soll, ob „technische Barrieren“ dafür sorgen sollen, wie sie die ÖVP vorschlägt, oder ob die Umgebungskontrolle durch mehr Polizei und Militär erfolgen soll, wie der Vorschlag aus der SPÖ lautet oder durch eine Mischform.

Der slowenische Ministerpräsident Miro Cerar hatte gestern bekannt gegeben, dass an der Schengen-Grenze zu Kroatien „zeitweilige physische Barrieren“ errichtet würden. Ab heute Morgen wurde bei Rigonce Nato-Draht ausgerollt.

Die Grenze zu Kroatien bleibe offen, sagte Cerar, aber unter strenger Kontrolle. Bei Rigonce sollen in den letzten Wochen tausende von Flüchtlinge die grüne Grenze nach Slowenien überschritten haben, nachdem sie von kroatischer Seite dort hingeschickt worden seien, ohne Vereinbarung wie sich Slowenien beklagt. Es kam zu Streit zwischen den beiden Ländern.

Der Stacheldraht und andere technische Barrieren sollen verhindern, dass die Flüchtlinge in ungeordneter Weise über die Grenze gelangen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Flüchtlinge die kontrollierten Übergänge ansteuern, so Cerar. Als Mensch finde er die Entscheidung, physische Barrieren zu errichten, schwierig, sagte er vor der Presse, er wolle nicht, dass Europa seine Grenzen wieder schließe. Aber als Premierminister habe er die Verantwortung für einen kontrollierten Zugang der Migranten zu sorgen und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Als Grund für die Maßnahmen zum Schutz der Schengen-Grenze nannte Cerar die Informationen von 30.000 Flüchtlingen, die „im Moment“ auf dem Weg nach Slowenien seien, dazu komme, dass weiter Menschen in Griechenland eintreffen, die sich über die Balkan-Route auf den Weg nach Mittel-und Westeuropa machen.

Er sprach von einer „dritten Welle von Flüchtlingen“ und davon, dass ihm Österreich zu verstehen gegeben habe, dass das Nachbarland nur mehr 6.000 Flüchtlinge am Tag an der Grenze akzeptiere. Von Deutschland wisse er, dass es eine ähnliche Begrenzung auferlegen werde. Daraus könnte folgen, dass Tausende von Flüchtlingen in Slowenien festhängen. Sein Land würde es angesichts fallender Temperaturen und des nahenden Winters nicht schaffen, eine solch große Zahl von Menschen ausreichend gut unterzubringen und zu versorgen.

Seit Mitte Oktober zählt das Transitland nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA 179.300 Flüchtlinge, die durchgereist sind. Das entspricht 8 Prozent der Bevölkerung, so Innenminister Žnidar.

Die Entscheidung der slowenischen Regierung sorgt für Unruhe. Das lässt sich an Reise- und Kommunikationsaktivitäten der Regierung ablesen. Die Situation wird den EU-Spitzen erklärt, Italien, Österreich und vor allem Kroatien. Dort habe man bislang abwartend reagiert, beruhigend, meldet der Standard, der aus einer offiziellen Presseerklärung der Regierung zitiert. Nur: Es ist nach der Wahl der vergangenen Woche unklar, wer demnächst regieren wird. Und: es gibt noch eine andere, größere Sorge.

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http://www.heise.de/tp/artikel/46/46535/1.html

Karte Balkan Fluchtroute 20.10.2015 Deutsch

Slowenien setzt erste Grenzzäune zu Kroatien

In den Gemeinden Brezice und Razkrizje nahmen Soldaten erste Arbeiten auf. LKW lieferten große Stacheldrahtrollen an. Noch am Vortag waren rund 7000 Menschen nach Slowenien gekommen.

Vorgesehen ist der Bau eines 80 bis 100 Kilometer langen Zauns. Regierungschef Miro Cerar hat bereits in den Vortagen betont, Slowenien wolle die Grenze nicht komplett dicht machen, man müsse aber den Flüchtlingsstrom kanalisieren.

Hilfe in Flüchtlingskrise: Deutschland schickt fünf Bundespolizisten nach Slowenien

SPIEGEL ONLINE – 27.10.2015Die Bundesregierung unterstützt Slowenien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. Noch in dieser Woche sollen Bundespolizisten ihre Arbeit in dem kleinen EU-Land aufnehmen. mehr…

Ist Slowenien das nächste Zypern?

Das hochgelobte Slowenien, von der Banken Mafia und der Privatisierungs Mafia ruiniert. Ein weiteres Modell der Desaster Weltbank und IMF Politik, nur mit Kriminellen und korrupten Firmen Alles zuprivatisieren, besser gesagt: zu stehlen

Ist  Slowenien das nächste Zypern?

von  Freeman        am , unter , |    Kommentare  (15)
Die hauptsächlich staatlichen Banken in Slowenien schleppen mindestens 7  Milliarden Euro an faulen Krediten in ihren Bilanzen herum, was 20 Prozent des  BIP des Kleinstaates ausmacht. Noch ein Kandidat in der Eurozone der ein  Bankensystem hat, welches gerettet werden muss. Die Dominos fallen einer nach  dem anderen in Europa. Sechs Staaten der Eurozone mussten bisher…

Hier weiterlesen:  Alles Schall und Rauch http://alles-schallundrauch.blogspot.com/#ixzz2OlK7532e

Die Banken Mafia und die Slowenien Pleite

Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland sind total bankrott

Demonstration in Ljubljana in Slowenien