EADS

EADS Bestechungs Schrott als System: Dramatischer Alarmbrief der Eurofighter-Manager

SPÖ: Warum das Schiff sinkt
Die unendliche Geschichte, der Auslands Bestechung durch Deutsche Lobbyisten, Deutsche Aussenminister, wo längst das Auswärtige Amt von Kriminellen übernommen wurde, welche auch als Promoter dieser EADS Bestechungs Geschäfte, Fraport Geschäfte oft auch Erpressungsdruck organisierten, oder KfW Geschäfte, wo der ausl. Regierungspartner dann ohne Kontrolle Projekte organisieren durfte. Oder Telekom, wo die Ehefrau des wichtigen Griechischen Partners, Liegenschaftsverwalterin der Telekom wurde, der hoch dotierte Posten extra geschaffen wurde usw. usw.

Nichts aus der Siemens Affäre gelernt, was Milliarden Siemens kostete.

Bauschrott, Bestechungs Geschaefte in Tradition: EADS: Eurofighter-Kauf Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an

 

(Bild: Bundesheer.at, AFP/ERIC PIERMONT, "Krone", krone.at-Grafik)

In Kürze Anklage

09.10.2017 11:16

Dramatischer Alarmbrief der Eurofighter-Manager

Mit harten Worten bereitet Tom Enders, Chef des Eurofighter-Herstellers Airbus, alle Mitarbeiter auf „turbulente Zeiten“ vor: In einem Brief aus dem Airbus-Headquarter in Toulouse schreibt Enders, dass milliardenschwere Strafzahlungen drohen könnten. Der Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft München wird in Kürze Anklage erheben – sie hat Tausende Seiten an Ermittlungsmaterial zu Österreichs Eurofighter-Krimi und zu schwarzen Kassen für Zivilflugzeug-Deals.

Die Nervosität in der obersten Etage des Airbus-Konzerns (54.000 Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich und Spanien) scheint nicht unbegründet: So hat die Staatsanwaltschaft München – wir berichteten– Tausende Seiten an Belastungsmaterial gegen die Flugzeughersteller gesammelt. Dabei wurden auch die Geldflüsse im österreichischen Eurofighter-Korruptionskrimi untersucht.

Fazit: Laut den Ermittlungsakten wurde die Firma Vector Aerospace, die angeblich die Gegengeschäfte mit Österreichs Unternehmen nach dem Eurofighter-Kauf einfädeln sollte, vor allem deshalb von Mitarbeitern des Airbus-Konzerns gegründet, um Gelder von Airbus „zu schleusen“. Die Konstruktion über die Firma Vector hatte laut den Akten der Justiz den Zweck, „die von EADS/Airbus an Vector überwiesenen Gelder für korrupte Zwecke zu vereinnahmen“.

Korruption: Komplizen könnten „auspacken“
Noch wesentlich teurer als der österreichische Eurofighter-Skandal kann dem Airbus-Konzern sein Schattenfinanzsystem für Korruptionszahlungen beim Verkauf von Zivilflugzeugen kommen: Kommt es aufgrund der Ermittlungsergebniss der britische SFO (Serious Fraud Office) und der französischen Staatsanwaltschaft auch in diesem Kriminalfall zu Anklagen, drohen Milliardenstrafzahlungen.

Und fast ebenso unangenehm für Tom Enders: Viele der externen Berater und Mittelsmänner, die in all den mutmaßlich illegalen Deals viele Jet-Verkäufe mit Bestechungsgeld angekurbelt haben und von den schwarzen Kassen profitiert haben, könnten nun ebenfalls „auspacken“. Zitat Enders: „Es ist mit Versuchen Einzelner zu rechnen, im eigenen Interesse das Topmanagement zu diskreditieren. Stellen Sie sich auf turbulente Zeiten ein.“

Minister Doskozil fühlt sich bestätigt
„Die Ermittlungsergebnisse zeigen jetzt sehr gut, wie wichtig unser konsequentes Handeln in der Eurofighter-Causa war und ist“, sieht sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) durch die jüngsten Entwicklungen in seiner Position bestärkt. Auch wenn der Rüstungskonzern Airbus ihn mit Klagsdrohungen einschüchtern will, werde die von ihm gegründete „Task Force“ weiter ermitteln: „Es wurde offenbar ein noch nie dagewesenes Korruptionsnetzwerk offengelegt.“

Pilz: „Für vollständige Aufklärung wird es höchste Zeit“
Peter Pilz, der Aufdecker der Nation, der den Untersuchungsausschuss in der Causa Eurofighter initiiert hatte, zeigt sich gegenüber der „Krone“ erfreut: „Es ist gut, dass jetzt endlich Anklage erhoben wird. Für vollständige Aufklärung wird es höchste Zeit.“

Bestechung und Betrug: Eurofighter: Airbus wehrt sich gegen Minister Doskozil

Ein ganz normales Bestechungs System der Rüstungsfirmen, wie auch von Rheinmetall.

Eine Kanone, welche man praktisch nach einem Schuss schon abkühlen muss, ist wohl der grösste Witz und nur durch korrupte Politiker möglich, dem Bestechungs Motor von Rheinmetall vor allem.
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Fregatte, ahoi: „Stolz der deutschen Marine“ übt Flugkörperschießen – VIDEO

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Rheinmetall Schrott, für die neuen Fregatten, eine Raketen Abschuss Anlage, wo mit Wasser nur nur einem Schuss, gekühlt werden muss.

Der Bauschrott des Nur-Schönwetter Flieger „Eurofighter“ von EADS, wurde nur noch vom Schrott des F-35 Fighters übertroffen, von der Bestechungsfirma Lockhed & Martin. Eurofighter: Ex-Manager von Airbus sollen von Schmiergeldern profitiert haben

Eurofighter: Airbus wehrt sich gegen Minister Doskozil

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sieht sich schon als Vizekanzler, wenn Kanzler Kern die Wahl verlieren sollte. Diese Ambitionen  sind so offensichtlich, dass er als Brutus karikiert wird. Er tat sich im Frühjahr mit Peter Pilz (damals Grüne) zusammen und klagte die Airbus Group mit einer US-Anwaltskanzlei wegen angeblicher Täuschung und vermeintlichen Betrugs bei der Beschaffung von schließlich 15 Jets. Wie 2006 war auch jetzt Pilz treibende Kraft bei der Einsetzung eines Eurofighter-U-Ausschusses, der besagter Anzeige weitere Munition liefern sollte. Tatsächlich ist der Bericht von Verfahrensanwalt Ronald Rohrer auch entsprechend abgefasst, doch dabei wird auch bewusst übersehen, dass Ex-Minister Norbert Darabos beim Vergleich mit EADS 2007 unter Druck stand (der mit dem Wirtschaftskrieg der USA gegen Europa zu tun hat). Airbus reagiert zunächst zwar empört, unternahm aber nichts vor den Kulissen; auch nicht, als Doskozil im Juli den Ausstieg aus dem System Eurofighter verkündete.

Einen Monat vor der Wahl, bei der sich auch Doskozils politisches Schicksal entscheidet, wird der Konzern aber mittels Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien und Pressekonferenz deutlich: „Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat nur Spott und Hohn für den Flugzeughersteller Airbus übrig: Sieben Monate hat dieser gebraucht, um auf die Sachverhaltsdarstellung, mit der Doskozil den Eurofighter-Mutterkonzern bei der Staatsanwaltschaft angeschwärzt hatte, eine Gegenäußerung einzubringen. Stimmt, sagen die Airbus-Anwälte, darunter Peter Gauweiler, ein politischer Ziehsohn von Franz Josef Strauß (CSU) und als solcher langjähriges Mitglied der Bayerischen Landesregierung. Ein Konzern brauche eben lang, wenn er angeschossen werde – und bei einem Rüstungskonzern könne der Angreifer auch erste Punkte machen.“ Userpostings zeigen, dass vielen Gauweiler noch kein Begriff ist,  doch er ist die richtige Antwort auf die Wahl der Kanzlei Clifford Chance, die auch den Hersteller der Triebwerke amerikanischer F-16 General Electric vertritt.

Doskozil kündigt Klage gegen Airbus an

Gauweiler war Minister in Bayern, saß für die CSU im Bundestag und war stets gegen US-Militärinterventionen. „Der Unions-Konservative Gauweiler attackiert die USA: Der Internationale Gerichtshof sollte sich um die Amerikaner kümmern, sie zu Schadensersatz im Irak-Krieg verpflichten. Bereits am Wochenende hatte Angela Merkel ihren USA-freundlichen Kurs überraschend abgeschwächt“, schrieb der „Spiegel“ 2003. Letztes Jahr kritisierte er die Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan, da die deutsche Armee grundgesetzkonform der Landesverteidigung dienen muss, nicht aber zur Interventionsarmee werden darf. Auch Minister Darabos orientierte sich an verfassungsmässigen Vorgaben, war ein Verfechter  von Wehrpflicht, Milizheer und Neutralität, wurde aber unter Druck gesetzt, da er sich nicht z.B. für den Wirtschaftskrieg  gegen Europa einspannen lassen wollte. 2016 forderte Gauweiler gemeinsam mit Willy Wimmer, der einst die CDU im Bundestag vertrat, dass Angela Merkel ihre Unterstützung des Irakkriegs als Fehler eingestehen soll. Gauweiler und Wimmer besuchten den Irak wenige Tage ehe der Angriff der USA begann. Beide lehnten den Kosovokrieg als völkerrechtswidrig ab und erhoben Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen den EMRKEinsatz von Tornados in Afghanistan.

Und nun dies: „Er kennt auch die politischen und grundrechtlichen Implikationen, die es mit sich bringt, wenn ein Staatsorgan gegen Private vorgeht. Amtsanmaßung Gauweiler argumentiert mit dem Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der faire Verfahren vorschreibt und ergo gebietet, dass ein Staatsorgan bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gelten lässt. Genau das aber habe Doskozil missachtet, als er in seiner offiziellen Funktion für den 16. Februar dieses Jahres eine Pressekonferenz ins Verteidigungsministerium einberufen hat. ‚Dieses Verfahren ist vergiftet‘, sagt Gauweiler, ‚hier maßt sich ein Minister ein Richteramt an.’“ So überraschend ist dies nicht, deckt doch auch Doskozil zusammen mit der SPÖ, dass sich Ex-Kabinettschef Kammerhofer (der Darabos abschottete) anmaßte, Minister zu spielen. Dazu gehörten stets auch frei erfundene Anschuldigungen Kammerhofers gegen Personen, die  den Minister als Minister betrachteten.

Doskozil in der ZiB2

„Hier handle es sich nicht um ‚irgendeinen aus der Rolle gefallenen Aktivisten‘, sondern um einen Vertreter der Republik, der in Zusammenwirken mit der Finanzprokuratur ‚ein Geheimverfahren geführt‘ hat und der damit einem Privatunternehmen massiven wirtschaftlichen Schaden zufügen will. Der Imageschaden sei international eingetreten und dauere fort, solange die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht einstelle oder Airbus von den Vorwürfen freigesprochen wird, sagt Gauweiler.“ Dann aber ist die Republik Österreich am Zug, um sich am übereifrigen Doskozil schadlos zu halten

Eurofighter: Airbus wehrt sich gegen Minister Doskozil

Eurofighter: Ex-Manager von Airbus sollen von Schmiergeldern profitiert haben

Steinmeier, Westerwelle, die Auslands Bestechungs Künstler und Lehrmeister ohne Ende, mit Lobby Gruppen

Was man zum Eurofighter-Kauf wissen sollte

Um die Luftraumüberwachung in Österreich zu gewährleisten, mussten zu Beginn der 2000er Jahre Fluggeräte beschafft werden. Gekauft wurden aber keine Beobachtungsflugzeuge, sondern Kampfjets. Diese Beschaffung war von Anfang an umstritten. Von der Typenentscheidung, über obskure Geldflüsse und Betrügereien: Wir fassen zusammen, was man zum teuersten Beschaffungsvorgang der Republik wissen muss. Wozu brauchte Österreich überhaupt Flieger? Zur Überwachung des eigenen Luftraums …

Weiterlesen.

Renate Graber2. März 2017, 14:19

Auf 133 Seiten schildert die Republik, wie Airbus versucht haben soll, die Typenwahl zu beeinflussen

Wien – Die Betrugsanzeige von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) gegen Airbus beziehungsweise Exmanager des Rüstungskonzerns, von dem die Republik im Jahr 2003 die Eurofighter gekauft hat, schildert auf 133 Seiten die Vorgänge rund um die Beschaffung der Flieger, die schon ab 2001 „Gegenstand von Auseinandersetzungen war“, wie es in der Sachverhaltsdarstellung heißt.

Sie stützt sich über weite Strecken auf Rechercheergebnisse der Staatsanwaltschaft Wien, die seit 2011 (wieder) wegen des Verdachts auf Untreue und Bestechung ermittelt. Damals sagte der in Italien verhaftete Exmanager Gianfranco Lande zum sogenannten Vector-Netzwerk aus, an das Airbus (damals: EADS) rund 114 Millionen Euro überwiesen hat.

Kriminelles Werkzeug

Das System habe aus Brokern und Subbrokern bestanden, „um diesen für allenfalls erforderliche kriminelle Handlungen im Rahmen der Abwicklung von Rüstungsgeschäften der jeweiligen Bieterseite ein geeignetes, wenn auch selbst kriminelles Werkzeug in die Hand zu geben“, fasste die Staatsanwaltschaft zusammen. Sie verdächtige „eine Vielzahl an Personen“, die Geschäfte mit Vector getätigt haben, der Geldwäsche und Zahlung beziehungsweise des Empfangs von Schmiergeld, das „im Zusammenhang mit Gegengeschäften unter anderem an Beamte und Unternehmen geflossen“ sei. Ein Teil der Gelder sollte über diese Konstruktion „an einzelne Akteure des Airbus-Konsortiums zurückfließen“, heißt es in den Vorbemerkungen zur Betrugsanzeige, in die DER STANDARD Einsicht genommen hat.

Auf Basis von Akten und Aussagen gehen die Anzeiger davon aus, dass „Entscheidungsträger und Organe von Eurofighter und Airbus“ die Republik bei dem Deal betrügerisch getäuscht haben. Um das und Vermögenszuwendungen an Personen des Berater- und Interessennetzwerks „für alle Zukunft zu verbergen“, hätten es die Unternehmen „bis heute unterlassen, die Republik … aufzuklären“. Wäre das geschehen, hätte die Republik ihr Rücktrittsrecht genützt, lautet die Argumentation.

foto: plankenauer
Warm verpackt wartet hier in Spielberg ein Eurofighter auf seinen Flugshow-Einsatz.

Teure Nachrüstung

Die Republik fühlt sich in zwei Punkten getäuscht: Zum einen sei Airbus „weder in der Lage noch willens gewesen“, Österreich Eurofighter im vereinbarten „Bauzustand“ (es ging um die sogenannte Tranche 2) zu liefern. Schon als die Verträge am 1. Juli 2003 unterschrieben wurden (Liefertermin: Juni 2007 bis März 2009), sei den Verkäufern „klar gewesen, dass die Tranche-2-Flieger nicht lieferbar sein würden“.

Die Nachrüstung sei auch gar nicht ernstlich beabsichtigt gewesen: „Sofern die Aufrüstung technisch überhaupt möglich gewesen wäre, wäre sie mit exorbitanten und somit wirtschaftlich nicht tragbaren Kosten für Airbus und Eurofighter verbunden gewesen“, meinen die Anzeiger unter Bezugnahme auf Airbus-interne Mails von Mai 2003. Trotzdem habe man den Österreichern auch im Herbst 2005 noch mitgeteilt, dass die Auslieferung klappen werde.

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Der Ankauf des Fluggeräts hält die Republik seit dem Jahr 2001 in Atem.

Täuschung

Zum anderen fühlt sich Österreich über den Wert der Flieger getäuscht, weil Airbus 183,4 Millionen Euro an „Gegengeschäftskosten“ eingepreist habe – obwohl die Republik alle Interessenten „eindeutig aufgefordert hat“, solche Kosten gesondert auszuweisen.

Die knapp 184 Millionen spielen eine Hauptrolle in der Causa: Mit einem Teil davon seien im Rahmen des Eurofighter-Deals „kriminelle Handlungen finanziert worden“ (Anzeige), laut Staatsanwaltschaft Wien sind nur 20 der 184 Millionen Euro für die Anbahnung von Gegengeschäften geflossen. 114 Millionen gingen an das Offshore-Vehikel Vector Aerospace LLP, selbiges sei „operativ nie für die Vermittlungen von Gegengeschäften tätig geworden“.

Keine Erfahrung

Das Unternehmen hatte laut Sachverhaltsdarstellung nur zwei Mitarbeiter und „kein internationales Netzwerk und keine Erfahrung in der österreichischen Industrie“. Die Staatsanwaltschaft Wien hegt denn den Verdacht, Ex-Airbus-Manager hätten über Vector Schmiergelder für Unternehmen beziehungsweise Beamte aus dem Rüstungskonzern geschleust – „um Beeinflussungen für die Typenentscheidung zu ermöglichen beziehungsweise zu honorieren“. Airbus weist laut Rechtsanwalt Andreas Theiss all diese Vorwürfe zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Vector wurde am 14. Juli 2004 im Auftrag von Airbus/Eurofighter gegründet, Eigentümer waren die Homewell (wirtschaftlich Berechtigter: der österreichische Waffenhändler Walter S.) und Provan (Waffenhändler Alfred P.). P. war von Airbus schon 2001 beauftragt worden, Verhandlungen mit der Republik zu organisieren.

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Der Betrugsanzeige gegen Verkäufer Airbus soll nun ein zweiter Eurofighter-U-Ausschuss folgen.

Gegengeschäftskette

Wie Vector offiziell ins Spiel kam: Ein Jahr nach der Vertragsunterzeichnung, Ende 2004, übertrug Eurofighter, das sich gegenüber der Republik zur Gegengeschäftsbeschaffung verpflichtet hatte, diese Verpflichtung an Airbus, und Airbus holte Vector an Bord. Vector verpflichtete sich zugunsten von Airbus und Eurofighter, „durch Unterstützungshandlungen“ Gegengeschäfte von 2,7 Milliarden Euro sicherzustellen. Wozu? Unter anderem „für die Sicherstellung der pünktlichen und ordnungsgemäßen Erfüllung“ der Gegengeschäftsvereinbarung, wie die Flieger-Lieferanten argumentierten. Das Sagen hatte aber weiterhin Airbus: Der Konzern behielt sich das Recht vor, den Vector-Leuten „Anweisungen zu geben“ oder anzuschaffen, „bestimmte Tätigkeiten einzustellen“. Die Republik wusste davon laut Anzeige nichts.

Als Empfänger von „Provisionen“ nennt die Anzeige drei Österreicher, zudem seien vier Airbus-Exmanager „maßgeblich“ in die Abwicklung der Geldflüsse involviert gewesen beziehungsweise hätten das „Konzept des Netzwerks“ erstellt.

Politisch gewünschte Projekte

Der Großteil der 114 Vector-Millionen soll gemäß Staatsanwaltschaft für „politisch gewünschte Projekte“ spendiert worden sein, zu denen sich die Flieger-Lieferanten schon „vor der Vertragsunterschrift verpflichtet“ hätten. Ein Beispiel: der Kärntner Lakeside-Technologiepark, dessen Umsetzung laut Anzeige „auf Betreiben von Airbus und Eurofighter erfolgte“. Dessen „primärer Zweck“ sei es gewesen, den „politischen Wunsch“ des damaligen Landeshauptmanns Jörg Haider nach „einer Betriebsansiedlung in Kärnten zu erfüllen“. Airbus habe sich vorweg verpflichtet, Gebäude zu besiedeln – vorausgesetzt, es komme „zu einer Entscheidung für Eurofighter“.

Tatsächlich sollte Airbus dann über eine Stiftung vier Millionen Euro an die Lakeside-Privatstiftung zahlen. „Trotz fehlendem Mehrwert für die Republik Österreich und fehlender Anerkennung als Gegengeschäft“, wie in der Anzeige festgehalten wird. (Renate Graber, 2.3.2017)

  • Der Ankauf von Militärjets war stes ein HimmelfahrtsKommando: vor dem Eurofighter bei den Schrottvögeln nach dem Staatsvertrag, beim Luft-Projekt „Austro-Kfir“ und bei den Draken.

Der Autor , einst Aufdecker im Fall Lucona bei der "Wochenpresse", schreibt jeden Samstag seine "Fußnoten".

Der Autor , einst Aufdecker im Fall Lucona bei der „Wochenpresse“, schreibt jeden Samstag seine „Fußnoten“.

Kein Tag ohne neue Abfangjäger-Hysterie: Zuletzt forderte Verteidigungsminister Norbert Darabos verärgert „mehr Transparenz“, weil von Wilhelm Molterers Finanzministerium Steuerakten des EADS-Lobbyisten Erhard Steininger für den parlamentarischen Untersuchungsausschuss stellenweise „geschwärzt“ wurden. Darabos selbst aber weigert sich trotz einstimmigem Beschluss des Ausschusses, das Gutachten des Rechtsgelehrten Helmut Koziol über die Chancen für einen Eurofighter-Ausstieg herauszurücken. Ein Theater der Sonderklasse.

Zugleich wird bekannt, dass der Wiener Anwalt Karl Newole bei der EU-Kommission klagte, dass die beim Eurofighter-Ankauf vereinbarten Gegengeschäfte EU-widrig seien. Daran ist nicht nur bemerkenswert, dass damit ein Torpedo gegen die österreichische Wirtschaft abgefeuert wurde, sondern auch, dass Newole weiland Pressesprecher von Ex-Innenminister Karl Blecha war, der ein vielbeschriebener Fan des schwedischen EADS-Konkurrenten Saab (Draken, Gripen) ist (siehe auch „Fußnoten“ vom 28. 4. 2007).

Zugleich wird bekannt, dass nicht nur gegen den Abfangjäger-Produzenten EADS-Eurofighter, sondern auch gegen den unterlegenen Mitbewerber Saab Korruptionsvorwürfe vorliegen. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch Vorwürfe gegen das Saab-Gripen-Geschäft in Tschechien. Dort sollen mehrere tschechische Parlamentarier bestochen worden sein, um den Abfangjäger-Deal für Schweden zu sichern. Der schwedische Oberstaatsanwalt Christer van der Kwast will auch das nicht zustandegekommene Geschäft mit Österreich unter die Lupe nehmen………http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/103284_Ewiger-Luftkampf-ueber-Oesterreich-2.html

EADS Schrott: A400M stürzt ab bei Sevilla und hat nun Flug Verbot

Die Franzosen können plötzlich ihren alten „Rafale“ überall verkaufen, weil die gesamte neue Miltär Technik vor allem der Bundeswehr, USA totaler Schrott ist, vor allem die EADS Maschinen wie auch das vollkommen überteuerte A400M Transport- und Tank Flugzeug, was nicht einmal Flug Abwehr Systeme besitzt, die Hubschrauber sowieso. EADS bestand auch bei den Treibwerken und Software Entwicklung auf einer extrem teuren Eigen Entwicklung und nun funktioniert Nichts.
Frieden statt NATO
70. Jahrestag der Zerschlagung des Hitler-Faschismus: Russlands Präsident Putin wirbt für globales Sicherheitssystem ohne Militärblöcke
–> http://www.jungewelt.de/2015/05-11/021.php

Später Erfolg für Rafale

Katar, Ägypten und Indien kaufen Frankreich Ladenhüter-Kampfjets ab

EADS und die Rüstungs Bestechungs Geschäfte im Balkan

EADS heisst Bestechung ohne Ende im Ausland, was schon durch Schröder in Rumänien bekannt wurde.

Nach Absturz in Spanien: Bundeswehr setzt Testflüge des A400M aus

Ein Militärtransporter vom Typ Airbus A400M ist bei einem Testflug in der Nähe von Sevilla abgestürzt. Die Bundeswehr reagierte sofort: Der deutsche A400M bleibt vorerst am Boden.

Eingebetteter Bild-Link

 

 



 

15:37  Spanish emergency services say 7 on crashed #A400M in Seville; 3 dead, 2 seriously injured, 2 unaccounted (@ReutersAero) 15:35  The #…
Absturz mit Folgen
11.05.2015
BERLIN/MOSKAU
(Eigener Bericht) – Mit dem Absturz eines Airbus A400M am Samstag bei Sevilla erhält das deutsche Streben nach eigenständiger militärischer Interventionsfähigkeit in aller Welt einen Dämpfer. Das Transportflugzeug soll die bislang von der Bundeswehr genutzten Transall-Maschinen ersetzen, die in den 1960er Jahren entwickelt wurden und für die damaligen Kriegsszenarien in Europa mit ihren relativ kurzen Einsatzstrecken konzipiert waren. Mit ihr sind die globalen Kriege der Zukunft kaum zu führen. Nach jahrelangen Verspätungen und zahlreichen technischen Pannen wird der Absturz vom Samstag die Umstellung der Luftwaffe auf den A400M nun weiter verzögern. Ohnehin ist unklar, ob das Flugzeug alle ihm zugedachten Aufgaben erfüllen kann. In Paris wird bereits über den Zukauf US-amerikanischer Maschinen nachgedacht; kommt es dazu, dann stünde das deutsch-europäische Bemühen, weltweite Kriege vollständig in Eigenregie führen zu können, vor neuen Problemen. Auf absehbare Zeit wird die Bundeswehr jedenfalls noch darauf angewiesen sein, ihr Kriegsgerät mit russischer Hilfe in die Einsatzgebiete zu transportieren. Ein dazu bereits 2006 geschlossenes Abkommen mit einem russisch-ukrainischen Joint Venture wurde im Dezember verlängert; es regelt die Nutzung russischer Antonow-Transportflugzeuge für die Verlegung deutschen Kriegsgeräts.
Kriegsszenarien
Der Airbus A400M, dessen langwierige Planungsgeschichte letztlich bis in die 1980er Jahre zurückreicht, spielt eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung der Bundeswehr auf die künftigen weltweiten Interventionskriege: Er soll die schnelle Verlegung von Truppen und Gerät auch über lange Strecken sichern. Die mangels Alternative noch heute genutzte ……………………….
Verzögerungen und Pannen
Umso schwerer wiegen aus Sicht der Berliner Kriegsstrategen die zahlreichen Verzögerungen und Pannen, die die Entwicklung und die Produktion des Airbus A400M seit je begleiten. Schon der erste Testflug wurde Ende 2008 mit 18 Monaten Verspätung absolviert. Der erste fertige Flieger wurde im September 2013 an die französischen Streitkräfte übergeben – fünf Jahre später als geplant. An die Bundeswehr lieferte Airbus den ersten A400M am 19. Dezember 2014 aus – mit einer Vielzahl an Mängeln. So heißt es, der Transporter sei bislang nicht in der Lage, Soldaten und Material aus der Luft abzusetzen. Auch gibt es Einschränkungen beim Landen auf nicht betonierten Pisten. Der A400M wird außerdem nicht vor 2016 mit einem Schutz vor Boden-Luft-Raketen versehen; für Einsätze in Kriegsgebieten ist er damit denkbar ungeeignet. Schließlich sind auch Schwierigkeiten bei der Nutzung des A400M als Tankflugzeug zu verzeichnen. Weil es offenbar nicht möglich ist, mit ihm Hubschrauber in der Luft zu betanken, zieht Paris einem Bericht zufolge inzwischen die Beschaffung von Maschinen Modell C-130 Hercules des US-Herstellers Lockheed Martin in Betracht.[2] Käme es dazu, stünde die Absicht der EU-Hauptmächte, das Führen weltweiter Kriege aus eigener Kraft unabhängig von den USA zu gewährleisten, in Frage.
Ein schwerer Rückschlag
In mehrfacher Hinsicht schwer wiegt nun der Absturz eines A400M am Samstag bei Sevilla. Zum einen musste die Bundeswehr ihre Flüge mit dem Transporter umgehend einstellen. Nach einem ersten Testflug im Februar hatte sie im April einen ersten Einsatzflug nach Dakar (Senegal) absolviert; man habe mit einem einzigen Flug an nur einem Tag Gerätschaften transportieren können, für die bisher zwei bis drei Transall zwei bis drei Tage gebraucht hätten, hieß es anschließend bei der Luftwaffe. Solange der Fehler, der am Samstag zum Absturz führte, nicht behoben ist, wird der deutsche A400M nicht mehr zum Einsatz kommen. Zudem drohen weitere Lieferverzögerungen. So ist unklar, wann der nächste von den insgesamt 40 Transportern eingeflogen werden kann, die die Bundeswehr nutzen will. Darüber hinaus kann der Absturz schwerlich als verkaufsfördernd gelten. Im Herbst 2013 hatte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian noch von einem „riesigen Exportpotential des Fliegers“ geschwärmt; bei Airbus war von einem Verkaufsvolumen von 300 bis 400 Stück die Rede.[3] Ein starker Absatz wäre ökonomisch umso notwendiger, als der Herstellungspreis – wie bei ähnlichen Großprojekten üblich – von den ursprünglich geplanten 20 Milliarden Euro bereits um ein Drittel gestiegen ist. Jenseits der EU-Hauptmächte haben bislang allerdings nur die Türkei und Malaysia den Kauf des A400M beschlossen. Der jetzt abgestürzte Flieger war für die türkische Luftwaffe bestimmt.
Ruslan Salis
Aufgrund der offenbar nicht in den Griff zu bekommenden Schwierigkeiten mit dem A400M wird die Bundeswehr auf absehbare Zeit bei ihrem Lufttransport von Russland abhängig sein. Weil bereits der Transport in das afghanische Kriegsgebiet nicht allein mit den Transall zu bewältigen war, hatte die NATO im Jahr 2006 eine Vereinbarung mit einem Joint Venture der russischen Volga-Dnepr Airlines mit der ukrainischen Antonov Airlines getroffen. Die beiden Fluggesellschaften verfügen zusammen über 17 Flugzeuge vom Typ Antonow AN-124; bei diesen handelt es sich um außergewöhnlich große Transportflieger, die eine exklusive Ladekapazität von bis zu 150 Tonnen haben. Im Rahmen ihres Joint Ventures Ruslan Salis GmbH – „Salis“ bedeutet „Strategic Airlift Interim Solution“ – stellen Volga-Dnepr und Antonov seit 2006 jeweils sechs AN-124 auf dem Flughafen Leipzig/Halle bereit.[4] Die Bundeswehr hat die AN-124 mittlerweile für mehr als 300 Flüge genutzt, insbesondere für den Transport von Kriegsgerät nach und aus Afghanistan und zuletzt für die Lieferung von Hilfsgütern und Waffen in den Nordirak.
……………………………………………
12.5.2015
A400M operators warned to check engine control units following crash

Der Absturz des A400M in Sevilla ist ein erneuter schwerer Rückschlag für eines der bedeutendsten europäischen Rüstungsprojekte

The FADEC architecture for the TP400-D6 engine. The ECU lies within the heart of the system, drawing together multiple monitoring systems and adjusting the fuel flow and pitch of the engine’s propellers accordingly. (Hispano-Suiza)

Airbus has recommended that operators of the A400M Atlas transport aircraft perform checks on the aircraft’s engines „to avoid potential risks in any future flights“.

The announcement comes in the wake of the fatal crash of MSN23 on 9 May.

In a statement, Airbus said on 19 May it had „sent an Alert Operator Transmission (AOT) to all operators of the A400M informing them about specific checks to be performed on the fleet“.

Airbus has advised that A400M operators perform one-off checks of their aircraft's ECUs following the crash of MSN23 on 9 May. (PA Photos)Airbus has advised that A400M operators perform one-off checks of their aircraft’s ECUs following the crash of MSN23 on 9 May. (PA Photos)

Four Airbus Defence and Space personnel were killed and two seriously injured when MSN23 crashed soon after take-off on its maiden flight from the company’s facility in Seville, Spain. MSN23 had been destined for the Turkish Air Force.

Speaking to IHS Jane’s , an Airbus spokesperson clarified the reasoning behind the issuing of the AOT: „In our review of data from our own A400M operations, including ground tests on MSN23, we made observations that we believe could be relevant to the accident.“

As a result the company „issued the AOT to operators as part of our normal continuing airworthiness activities and we immediately made the data available to the official investigation“.

http://www.janes.com/article/51580/a400m-operators-warned-

And please remember , there was an offer from Pratt&Wittney to take some nearly completely usefull developed Engines to the A400M !

But the EU Lobbyist’s  must „try“ and as we all have to see „try“ to develope their own Engine for this loosing A400M ?!

Alone the airplane propeller’s did so much evil vibrations in some flight situations that a lot of test flights must be broken !

The desaster started with endless Engine-Software integration problems , engines have to shut down in several Test flight’s as we learned.  The loading Ramp was not capable to 42 ton. The A400M would actually not to reach, 37 ton.cargo load ?

Wheigting problems , no active DIRCM self defence system , problems with the electrical cables … and so on and on and ?!

Neumann

Neumann

And this failed bullsit A400M program got to see the “ 30 Billion € R&D boarderline“ !  A Drama without any end to see ?

Who are the politican’s who would the eggs to stop this use- and endless EU Tax-payers grave, and dismiss Airbus CEO Thomas Enders now ?

I personally see Tom Enders as a friendly serious Person as i have know him, but he can’t do this Job , as we see ?!

And dear Ladies and Gentlemen , but at a „10 Billions € cost overrun“ without any sensefull A400M proceedings or results, i have go to be and write as a profesionall Journalist, no doubt about it !