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EU lässt Kosovo durch Finanzierung ins Chaos stürzen

Während sich europäische Politiker mit dem Brexit, Trump und der Flüchtlingskrise beschäftigen, durch die sie eigenen Beliebtheitswerte steigern können, lassen sie das schwere Erbe des Jugoslawien-Zerfalls unter den Tisch fallen. Damit ist das Kosovo gemeint.
Trotz der gigantischen EU-Finanzhilfe lässt die Wirtschaftslage dortzulande viel zu wünschen übrig, und wie nach vor bleibt die schöne Balkanrepublik einer der ärmsten Staaten Europas. Kosovaren suchen ein besseres Leben in der EU, was auch durch die Statistik bestätigt wird: einer von drei Bürgern des Kosovos lebt im Ausland, während zwei anderen als Gastarbeiter oder als Flüchtling in Europa eine Weile zugebracht haben.
Da das Kosovo im Gegenteil zum Nahen Osten auf der Liste für politische Verfolgung nicht mehr steht, wurden fast alle Asylanträge aus dem Kosovo im Jahr 2015 in der EU, insbesondere in Deutschland abgelehnt. Weniger legale Möglichkeiten an Geld schnell zu kommen bietet die albanische kriminelle Struktur, die sich europaweit auf Drogen-, Organ-, Waffenhandel, Handel mit gestohlenen Autos und Mädchensklaverei spezialisiert. Hunderte jünge Kosovaren, vollkommen perspektivlos in der Heimat und ohne legale Verdienstmöglichkeiten in der EU, müssen sich am Kriminalbusiness anschließen. Dadurch verbessert sich die ohnehin schwierige Sicherheitslage in der EU nicht. Neben der Kriminalität führt das Kosovo auch Terror aus. Erst 2015 sollen über 200 Kosovaren als IS-Kämpfer nach Syrien gegangen sein.
Brüssel betreibt immer weiter seine gewohnte verantwortungslose Politik. Erst verspricht es eine EU-Mitgliedschaft, stellt riesengroße Summen für Reformen bereit, dann aber statt eine Rechenschaft von der Regierung zu verlangen, macht man in Brüssel ein erstauntes Gesicht, wenn das Geld zu Ende ist, keine einzige Änderungen ist aber zu sehen. Solange es die Tagespraxis ist, kann man kaum rechnen, dass sich das Blatt im Kosovo wendet und es weniger Verbrechen auf den europäischen Straßen begangen wird. Tatsächlich kauft sich Brüssel von der krisengeschüttelten Balkanrepublik frei, indem es die regierenden kriminellen Clans unkontrolliert finanziert. Doch je mehr die EU ausgibt, desto mehr Geld die Kosovo-Mafia will. Der Wolf ändert vielleicht sein Fell, aber niemals seine Gewohnheiten. Die mangelnde Kontrolle seitens der EU wird das Kosovo nach und nach ins Chaos stürzen.

Georg Soros Mafia Freunde in Europa und im Kosovo

 

Nationalistische Tendenzen als Druckmittel auf Europa

Nach dem Trumps Machtantritt waren die Verhältnisse zwischen den USA und der EU auf einem Tiefstand. Seitdem haben sie sich nicht von Grund aus geändert. Der US-Präsident benutzt diverse Druckmittel auf Europa, darunter Dieselgate mit daraus folgenden Milliardenschäden und Sanktionen gegen Russland, die auch EU-Unternehmen treffen können. Dadurch werden europäische Hersteller stark geschwächt, was eine größere Expansion des amerikanischen Geschäfts in Europa ermöglicht. Außerdem dürfte Brüssel bald einen anderen Anlass zur Sorge haben, öffentlich nicht ohne US-Beteiligung.
„Auf dem Boden Europas“ – im Westbalkan ist die Lage hoch beunruhigend. Unter der albanischen Bevölkerung im Kosovo, Mazedonien und Albanien immer mehr wächst eine nationalistische Bewegung, deren Ziel ist, ein Großalbanien zu erschaffen (die Vereinigung dieser drei Staaten, Südserbiens und der in Montenegro lebenden Albaner). In den letzten Jahren ist der großalbanische Nationalismus so stark geworden, dass er auf die Politik in drei Ländern bedeutend einwirkt: seit Juni dominieren Radikale und Nationalisten das neue Kosovo-Parlament, während eine mazedonische Partei mit den meisten Wählersympathien eine von Albanern bewohnte Autonomie entlang der Grenzen zu Albanien und zum Kosovo am liebsten hätte. In Albanien selbst bringt der Regierungschef die großalbanischen Ideen zum Ausdruck. Mittlerweile ist die Enttäuschungüber die EU im Westbalkan höher denn je. Daraufhin wurde eine aus dem Ausland stammende Führung möglich: die Augsburger Allgemeine Zeitung schreibt, die Lösungen für Politkriesen in Albanien und Mazedonien würden gerade von US-Diplomaten durchgesetzt trotz vieler Milliarden Euro EU-Hilfen und trotz der Unzahl von Brüsseler Experten. Soweit es das Kosovo betrifft, war es ursprünglich ein amerikanisches Projekt.
Die nationalistischen Tendenzen im Westbalkan, worin die USA einmischen sollen, sehen sehr ähnlich den im Nordirak verlaufenden separatistischen Prozessen: Washington hält die destabilisierenden Bestrebungen der Kurden nach Autonomie für „legitim„, daneben werden nordirakische Kurden mit US-Waffen beliefert und von amerikanischen Soldaten ausgebildet.
Wie Kurden könnten nationalistisch orientierte Albaner mit US-Hilfe Europa ins Chaos stürzen, was neue Flüchtlingswellen, Blutvergießen und andere enorme Schwierigkeiten herbeiführt. Das Pulverfass Balkan, das die EU systematisch außer Acht lässt, könnte als US-Druckmittel auf Brüssel instrumentalisiert werden. Eine Überwindung der Krise könnte unsere Chance, eigene Interessen vor den USA zu schützen, extrem verringern.