EADS Bestechungs Schrott als System: Dramatischer Alarmbrief der Eurofighter-Manager

SPÖ: Warum das Schiff sinkt
Die unendliche Geschichte, der Auslands Bestechung durch Deutsche Lobbyisten, Deutsche Aussenminister, wo längst das Auswärtige Amt von Kriminellen übernommen wurde, welche auch als Promoter dieser EADS Bestechungs Geschäfte, Fraport Geschäfte oft auch Erpressungsdruck organisierten, oder KfW Geschäfte, wo der ausl. Regierungspartner dann ohne Kontrolle Projekte organisieren durfte. Oder Telekom, wo die Ehefrau des wichtigen Griechischen Partners, Liegenschaftsverwalterin der Telekom wurde, der hoch dotierte Posten extra geschaffen wurde usw. usw.

neueste Rheinmetall „Harm“ Raketen Batterie, welche man nach einem Schuss kühlen muss.

Nichts aus der Siemens Affäre gelernt, was Milliarden Siemens kostete.

Bauschrott, Bestechungs Geschaefte in Tradition: EADS: Eurofighter-Kauf Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an

 

(Bild: Bundesheer.at, AFP/ERIC PIERMONT, "Krone", krone.at-Grafik)

In Kürze Anklage

09.10.2017 11:16

Dramatischer Alarmbrief der Eurofighter-Manager

Mit harten Worten bereitet Tom Enders, Chef des Eurofighter-Herstellers Airbus, alle Mitarbeiter auf „turbulente Zeiten“ vor: In einem Brief aus dem Airbus-Headquarter in Toulouse schreibt Enders, dass milliardenschwere Strafzahlungen drohen könnten. Der Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft München wird in Kürze Anklage erheben – sie hat Tausende Seiten an Ermittlungsmaterial zu Österreichs Eurofighter-Krimi und zu schwarzen Kassen für Zivilflugzeug-Deals.

Die Nervosität in der obersten Etage des Airbus-Konzerns (54.000 Mitarbeiter in Deutschland, Frankreich und Spanien) scheint nicht unbegründet: So hat die Staatsanwaltschaft München – wir berichteten– Tausende Seiten an Belastungsmaterial gegen die Flugzeughersteller gesammelt. Dabei wurden auch die Geldflüsse im österreichischen Eurofighter-Korruptionskrimi untersucht.

Fazit: Laut den Ermittlungsakten wurde die Firma Vector Aerospace, die angeblich die Gegengeschäfte mit Österreichs Unternehmen nach dem Eurofighter-Kauf einfädeln sollte, vor allem deshalb von Mitarbeitern des Airbus-Konzerns gegründet, um Gelder von Airbus „zu schleusen“. Die Konstruktion über die Firma Vector hatte laut den Akten der Justiz den Zweck, „die von EADS/Airbus an Vector überwiesenen Gelder für korrupte Zwecke zu vereinnahmen“.

Korruption: Komplizen könnten „auspacken“
Noch wesentlich teurer als der österreichische Eurofighter-Skandal kann dem Airbus-Konzern sein Schattenfinanzsystem für Korruptionszahlungen beim Verkauf von Zivilflugzeugen kommen: Kommt es aufgrund der Ermittlungsergebniss der britische SFO (Serious Fraud Office) und der französischen Staatsanwaltschaft auch in diesem Kriminalfall zu Anklagen, drohen Milliardenstrafzahlungen.

Und fast ebenso unangenehm für Tom Enders: Viele der externen Berater und Mittelsmänner, die in all den mutmaßlich illegalen Deals viele Jet-Verkäufe mit Bestechungsgeld angekurbelt haben und von den schwarzen Kassen profitiert haben, könnten nun ebenfalls „auspacken“. Zitat Enders: „Es ist mit Versuchen Einzelner zu rechnen, im eigenen Interesse das Topmanagement zu diskreditieren. Stellen Sie sich auf turbulente Zeiten ein.“

Minister Doskozil fühlt sich bestätigt
„Die Ermittlungsergebnisse zeigen jetzt sehr gut, wie wichtig unser konsequentes Handeln in der Eurofighter-Causa war und ist“, sieht sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) durch die jüngsten Entwicklungen in seiner Position bestärkt. Auch wenn der Rüstungskonzern Airbus ihn mit Klagsdrohungen einschüchtern will, werde die von ihm gegründete „Task Force“ weiter ermitteln: „Es wurde offenbar ein noch nie dagewesenes Korruptionsnetzwerk offengelegt.“

Pilz: „Für vollständige Aufklärung wird es höchste Zeit“
Peter Pilz, der Aufdecker der Nation, der den Untersuchungsausschuss in der Causa Eurofighter initiiert hatte, zeigt sich gegenüber der „Krone“ erfreut: „Es ist gut, dass jetzt endlich Anklage erhoben wird. Für vollständige Aufklärung wird es höchste Zeit.“

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