Gegen freie Völker : Libyen war unter Gaddafi reich und sicher – dann kam die NATO

Ein Meer erfundener Geschichten, nachdem Hillary Clinton, mit Vorsatz Obama taeuschte und Kriminelle finanzierte ueber Katar, den Saudis, VAE und Clemens von Goetze ebenso dabei mit dem Auswaertigem Amte. Heute tobt dort Martin Kobler herum, ein korrupter Gruener, der unter Joschka Fischer Karriere machte.

Gegen freie Völker
Libyen war unter Gaddafi reich und sicher – dann kam die NATO

Gaddafi, Sarkozy, Cameron
Großes Bild: Gaddafi. Kleines Bild: Der damalige britische Premierminister David Cameron mit dem damaligen französichen Präsidenten Nicolas Sarkozy besuchen in einem Krankenhaus in Triopolis jene Libyer, die für westliche Interessen gegen Gaddafi gekämpft haben. Bildrechte Gaddafi: Bild: By U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jesse B. Awalt/Released via wikimedia.org (Public domain). Bildrechte kl. Bild: Number 10 via flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)

Die Globalisten wollen auch in Afrika keine freien Völker: 2011 bombte die NATO das blühende Libyen in eine chaotische Wüste.

von Florian Meyer

Muammar al-Gaddafi regierte mehr als 40 Jahre lang das libysche Volk, ehe er im Oktober 2011 im Zuge des NATO-Bombardements gefangengenommen und zu Tode gefoltert wurde. Nur wenige Kräfte in Europa erkannten, dass eine Partnerschaft mit Gaddafi für Europa von grundlegender Wichtigkeit gewesen wäre – gerade im Angesicht der beginnenden Völkerwanderung von Afrika in Richtung Europa. Libyen war von jeher ein strategisch wichtiger Brückenkopf nach Europa und so gab es Bestrebungen, mit Libyen zusammen zu arbeiten, um eben dort die afrikanischen Heerscharen an der Fahrt nach Europa zu hindern. Doch diese besonnenen Kräfte innerhalb der Europäischen Union konnten sich nicht durchsetzen – und die NATO startete im März 2011 mit ihrem Militärschlag gegen Libyen. Gaddafi warnte damals die Europäer:

„Hört, ihr Völker der NATO. Ihr bombardiert eine Mauer, die bisher der afrikanischen Migration nach Europa und den Terroristen der Al-Kaida standgehalten hat. Diese Mauer ist Libyen und ihr seid dabei, die zu zerbrechen. Welche Narren ihr seid! Ihr werdet dafür in der Hölle schmoren, dass ihr diese Lawine von Migranten aus Afrika zugelassen und Al-Kaida unterstützt habt. So wird es sein. Ich lüge niemals. Und ich lüge auch dieses Mal nicht.“

Diese Worte gab Gaddafi im Jahr 2011 kurz vor seinem Tod gegenüber der russischen Tageszeitung „Sawtra“ in einem Interview zu Protokoll und sollte damit mehr als Recht behalten. Der russische Experte Boris Dolgow, ein führendes Mitglied am Orientalistik-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, ergänzte später die Worte Gaddafis folgendermaßen:

„Dass die Flüchtlingskrise das Resultat der Politik der USA und der Europäer ist, ist sonnenklar. Die Zerstörung des Irak, die Zerstörung von Libyen und der Versuch, Baschar al-Assad in Syrien mit Hilfe islamischer Radikalisten zu stürzen – dafür ist die Politik der EU und der USA verantwortlich und die Abertausende Flüchtlingsströme sind ein Ergebnis dieser Politik.“

Gaddafis Testament

Heute findet man nur mehr Berichte, welche den Volksführer Gaddafi als „Verrückten“ und „Despoten“ brandmarken. Das libysche Volk sei von einem Tyrannen „befreit“ worden. Die nachfolgenden Ausführungen stehen dieser im Westen verbreiteten Meinung allerdings entgegen. Gaddafi selbst bezeichnete sein Wirken als einen „Dienst am libyschen Volk“, an dessen Seite er „siegen oder sterben“ wolle. 2008 wurde er von über 200 afrikanischen Königen und traditionellen Stammesherrschern als „König der Könige“ von Afrika ausgerufen. Er war Präsident der Afrikanischen Union. In seinem Testament erinnerte er daran, wie er in jahrzehntelanger Mühe für das Volk Wohnungen, Spitäler und Schulen baute.

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