Die korrupte Unfähigkeit der EU im Balkan: In Südosteuropa tickt schon wieder eine Zeitbombe

Kaum zu glauben, wie korrupt die EU ist, welche die Mafiöse Klientel Politik finanziert, ebenso das die Dümmsten gut sortiert durch die jeweilige Regierungspartei an Ausbildung, auch für Justiz und Polizei teilnehmen, obwohl sie „functional illerate“ sind. Früher kostete nur die Teilnahme Gebühr für Kriminelle, für einen Polizei Ausbildungs Kurs: 2-4.000 DM, danach ging es schnell nach Oben, für den Kauf von Richter, Staatsanwalt Posten, Polizei Präsidenten Posten bis zu 300.000 $. Heute werden Minister Posten verkauft, jede Art von Polizei Posten, wie man jüngst unter dem Mafiosi und Innenminister Samir Tahiri gut sah.
Gedankenlese

In Südosteuropa tickt schon wieder eine Zeitbombe

Die Warnungen in diversen Publikationen häufen sich, dass Europa gerade dabei ist, die Westbalkanstaaten zu verlieren.

 

Das Europa der (noch) 28 ist gerade dabei, durch exzessive Beschäftigung mit eigenen Defekten, durch Ignoranz und Desinteresse gravierende Entwicklungen in seinem Südosten zu übersehen. Mit möglicherweise fatalen Konsequenzen. Immerhin, das mediale Interesse nimmt erneut zu, vermehrt werden wieder Reporter losgeschickt und Berichte veröffentlicht. Die Vierteljahreszeitschrift „Europäische Rundschau“ hat die Balkan-Region nie völlig aus dem Auge verloren, und im jüngsten Heft (2/2017) schreibt Vedran Dzihic sogar von einer Zeitbombe, die da ticke: „Starke Männer arbeiten am Ausbau ihrer Macht, der Nationalismus wird wieder allerorten als Herrschaftstechnik der ersten Wahl eingesetzt.“

Auch „Der Spiegel“ (26/2017) charakterisierte die Westbalkan-Staaten als „Stiefkinder des Kontinents“ und warnte: „Es gibt ein spürbares Abrücken vom europäischen Projekt. Dass die EU als Symbol für Sicherheit und Wohlstand an Strahlkraft und Einfluss verliert, ist so verständlich wie gefährlich. Der Frieden wird durch die dürftig getarnten Bestrebungen der grenzüberschreitend siedelnden Albaner um einen gemeinsamen Staat genauso gefährdet wie durch die Großmannssucht serbischer Nationalisten.“

Das in Krakau erscheinende Magazin „The New Eastern Europe“ widmet dem „Balkan-Karussell“ in seiner Sommerausgabe gleich zwölf Beiträge, und auch hier fragt der aus Sarajewo stammende Schriftsteller Miljenko Jergović besorgt: „Verliert Europa den Balkan?“ Er weist darauf hin, dass die „Normalbürger der Region, verwüstet und demoralisiert durch Jahrzehnte der Armut, des Nationalismus, Klerikalismus und populistischer Politik ein leichtes Opfer für Wladimir Putin oder Recep Tayyip Erdoğan sind“. Nicht nur Serbien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Mazedonien, der Kosovo und Montenegro sind durch offene und versteckte russische bzw. türkische Einflussnahme, durch Putins und Erdoğans Modell der Autokratie, durch nationalistische Agitation gefährdet, sondern auch das EU-Mitgliedsland Kroatien. Jergović, der in Zagreb lebt, sieht in Kroatien gar einen Prozess der Enteuropäisierung laufen.

In dieses Bild passt, wie Simone Benazzo in ihrem Essay über „Erinnerungsspiele“ schreibt, dass gerade in Kroatien wie auch in Serbien ein massiver Geschichtsrevisionismus gehegt und gepflegt wird; die eigene Täterrolle bei den Kriegsverbrechen der Vergangenheit wird verschwiegen oder möglichst kleingeredet, dafür wird die Rolle des unschuldigen Opfers umso überdimensionierter dargestellt. Da bleibt dann kein Raum mehr für gemeinsame Vergangenheitsbewältigung – und die Geschichte kann so immer den fruchtbaren Nährboden für Streit und Hader bilden.

Ein weitere Beitrag in dem Heft widmet sich der Westbalkanregion als Rekrutierungsfeld für militante Islamistengruppen. Fast ein Viertel der aus Europa stammenden ausländischen Kämpfer des Islamischen Staates stammen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo und Mazedonien. Da der IS im Irak und in Syrien gerade schwer unter Druck steht, könnten zurückkehrende IS-Kämpfer in dem explosiven ethnischen und religiösen Gemisch am Westbalkan noch wie der Funken in einem Pulverfass wirken.

War’s das dann mit der nach den Kriegen der 1990er-Jahre so ersehnten friedlichen Entwicklung? „Noch hat Europa den Balkan nicht völlig verloren. Aber es wird ihn bald verlieren, wenn es sich weiter blind gegenüber den Konsequenzen zeigt, die einem solchen Verlust folgen würden“, warnt Jergović. http://diepresse.com/home/meinungl

EU „losing Balkans – possibly with fatal consequences“

(Getty Images, illustration purposes, file)
Due to dealing with its own defects, the EU is failing to see the „dangerous developments in the southeast, that could have possible fatal consequences.“SOURCE: TANJUG MONDAY, JULY 10, 2017

This is according to the Vienna-based daily Presse, that cites „warnings“ about the EU „losing the Western Balkans“ that have been „piling up in various publications.“

Media interests in the region is increasing, reporters are being sent there and reports published, says Presse.

The magazine Europaische Rundschau – „which never let the Balkans out if its sight“ – is cited as an example. In its latest edition, it published „Vedran Jihic’s warning that the Balkans is a ‚time bomb that is ticking‘,“ said the daily.

„Powerful people are working to build their power, nationalism is again, in many places, as a technique to rule,“ said Jihic, a Vienna-based expert on the Balkans.

The newspaper also writes that Germany’s Spiegel magazine referred to Western Balkan states as „the orphans of the continent“ and warned that there is „a palpable distancing from the European project.“

Philippinen verzichten auf Millionen-Hilfe der EU

Der philippinische Präsisident Rodrige Duterte hatte in den vergangenen Monaten immer wieder seine Geringschätzung und seinen Ärger angesichts der Kritik aus Europa geäußert. Nun verzichtet er auf ein Hilfsdarlehen in Höhe von 250 Millionen Euro.

Präsident Rodrigo Duterte hatte kritische Europäer als verrückt bezeichnet
Präsident Rodrigo Duterte hatte kritische Europäer als verrückt bezeichnet – AFP (KING RODRIGUES)

Nach Spannungen wegen der europäischen Kritik am gewaltsamen Anti-Drogen-Feldzug auf den Philippinen hat das Land seinen Verzicht auf Hilfsdarlehen der EU erklärt. Die Entscheidung der Regierung von Präsident Rodrigo Duterte betreffe rund 250 Millionen Euro, erklärte der EU-Botschafter für die Philippinen, Franz Jessen, am Donnerstag in Manila.

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