Bauschrott, Bestechungs Geschaefte in Tradition: EADS: Eurofighter-Kauf Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an

In Deutschland fliegt praktisch fast keiner dieser Flieger, noch die Transporter (nurt noch 1 Flugzeug) weil Alles elektronischer Bauschrott ist, wie bei den Amerikanern. Eurofighter das Bauschrott Modell der EADS, wie die Hubschrauber und Tranport Flugzeuge.
Auch nicht der Regierungs Hubschrauber fliegt noch:
Schrott auf allen Ebenen: EADS wobei der Cougar Helikopter mit viel Bestechungsgeld auch an Balkan Regierungen verkauft wurde, u.a. Albanien
Cougar-Helikopter Kanzler-Hubschrauber sind nicht einsatzbereit

Cougar-Helikopter: Kanzler-Hubschrauber sind nicht einsatzbereit

Angela Merkel kann drei Regierungs-Helikopter zurzeit nicht benutzen: Aus Sicherheitsgründen stehen nach SPIEGEL-Informationen aufwendige Wartungen nach jedem Flug an. Von Matthias Gebauer mehr…

Warum will Westerwelle in Athen den „Eurofighter“ Schrott verkaufen

Eurofighter-Kauf Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an

Eurofighter-Kauf: Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an

Ein Milliardengeschäft mit „Eurofighter“-Kampfjets hat für Airbus unangenehme Rechtsfolgen. Österreich will den Konzern wegen Betrugs anzeigen und Schadensersatz in Millionenhöhe fordern. mehr… Forum ]

 

Bereits seit Jahren sind die Vorwürfe bekannt, wonach EADS bei dem „Eurofighter“-Deal mit unlauteren Gegengeschäften gearbeitet haben soll.

So war es auch bei der Thüringer Hygiene Papier GmbH, die beim österreichischen Unternehmen Andritz eine Maschine zu Herstellung von Toilettenpapier geordert hatte, angeblich auf Vermittlung der „Eurofighter“-Partner. Tatsächlich aber, so fanden die Clifford-Chance-Fahnder heraus, scheint das knapp 30 Millionen Euro schwere Geschäft ein Zürcher Geschäftsmann eingefädelt zu haben, dem dafür ein Prozent Provision zugesagt wurde.
Brisant für Airbus: Dem Wirtschaftsministerium verschwieg der Konzern die Existenz des Brokers genauso wie die Tatsache, dass der Deal auch ohne das „Eurofighter“-Konsortium zustande gekommen wäre. Stattdessen behauptete das Rüstungsunternehmen, der Firma einen zusätzlichen Auftrag selbst vermittelt zu haben.
In den Unterlagen findet sich auch ein eingetragener Verein, in dem sich die deutsche Industrie bei der Erfüllung von Gegengeschäften gegenseitig unterstützt: Im Deutschen Kompensations Forum versammelt sich die Creme der heimischen Waffenschmieden: die Panzerfirma Krauss-Maffei Wegmann, Raketenproduzent Diehl Defence oder Heckler & Koch, Hersteller des Sturmgewehrs G36.
Regelmäßig treffen sich deren Manager zum „regen Austausch des wirtschaftlichen Fachwissens“, wie es auf der Website heißt. Der Bedarf an derartigen Gegengeschäfts-Basaren wächst, und das, obwohl die Welthandelsorganisation WTO schon seit Langem fordert, solche Offset-Vereinbarungen international zu verbieten. Die Kosten trägt schließlich die Allgemeinheit. Denn die Provisionszahlungen schlagen die Rüstungskonzerne selbstverständlich auf den Preis ihrer Produkte auf. Die EU-Kommission versucht deshalb, ein Offset-Verbot durchzusetzen.
Der Airbus-Konzern, zu dessen Eigentümern immerhin der deutsche und der französische Staat gehören, ist sich keiner Schuld bewusst. Man wolle sich zu laufenden Ermittlungsverfahren nicht äußern, so ein Sprecher. Das Unternehmen verweist aber auf die steigenden Exporte österreichischer Zulieferer für die zivile Flugzeugsparte von Airbus. Die, beteuert der Flugzeugbauer, seien nur wegen des „Eurofighter“-Deals zustande gekommen.
Insgeheim hat man mit der Regierung in Wien einen Deal arrangiert, um das „Eurofighter“-Geschäft zu retten. Airbus schießt für jedes ominöse Gegengeschäft neue nach. Rechtsprofessor Höpfel hält diese Konzernstrategie für äußerst durchsichtig: „Hier hat ein Wettlauf um Milderungsgründe begonnen.“
Von Gerald Traufetter

DER SPIEGEL 25/2014