Mario Draghi – Deutsche Bank Mafia und heute Monte dei Paschi

Kriminelle übernahmen die EZB, Angela Merkel, Jörg Asmussen schwätzen nun seit 2008 dummes Zeug, die Probleme der Finanz Mafia zulösen und hoch krimineller Banken. Der EZB Vorstand ist ein Construct Krimineller, welche sogar bei Luxus Dinner mit Banken Vorständen wie Goldman & Sachs, Morgan: Insider Geschäfte organisieren um den bisherigen Betrug zuvertuschen. EZB-Goldman Sachs Mafia: von Draghi bis zu dem Gangster: Benoît Cœuré Motor der Betrüger und Casino Spieler

Krisenbank Monte dei Paschi di Siena: Die Angelegenheit ist noch lange nicht geklärt

Jenny Perelli

Hauptsitz der MPS im Palazzo Salimbeni in Siena. Foto: Tango7174. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die EZB hebt die Kapitallücke von 5 Milliarden Euro auf 8,8 Milliarden Euro an – Wirtschaftsminister Padoan fordert Strafen für Manager

Monte dei Paschi Affäre um älteste Bank der Welt erreicht Draghi

Im Skandal um die italienische Traditionsbank Monte dei Paschi gerät auch EZB-Chef Mario Draghi unter Druck. Dubiose Geschäfte haben dem Geldhaus Hunderte Millionen Euro Verlust eingebrockt – ausgerechnet in der Zeit war Draghi oberster Bankenaufseher Italiens.

Eingang zur Bank Monte dei Paschi di Siena: Vier Milliarden Euro Staatshilfe

DPA

Eingang zur Bank Monte dei Paschi di Siena: Vier Milliarden Euro Staatshilfe

Rom – Die Affäre um die älteste Bank der Welt befeuert nicht nur den italienischen Wahlkampf, sie könnte jetzt auch dem derzeit mächtigsten Mann im europäischen Finanzsystem schaden: dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Es geht um das italienische Geldhaus Monte dei Paschi di Siena (MPS), um geheime Dokumente, Schmiergeld, gefälschte Bilanzen und um komplizierte Derivate. Auch die Deutsche Bank spielt in dem Fall eine Rolle.

Fast vier Milliarden Euro dringend benötigte Staatshilfe hat die italienische Notenbank am Wochenende für die Monte dei Paschi bewilligt. Das Traditionshaus war durch mehrere zweifelhafte Geschäfte in Schieflage geraten, für die sich jetzt auch die italienische Staatsanwaltschaft interessiert.

Mit der Übernahme der Regionalbank Antonveneta 2007 begann die Affäre: Die MPS hatte die Bank für mehr als neun Milliarden Euro von der spanischen Santander Bank gekauft – die wiederum wenige Monate zuvor nur etwa sechs Milliarden Euro für die Übernahme gezahlt hatte. Wegen des großen Preisunterschieds und des Verdacht auf Bestechung ermittelt jetzt die italienische Justiz. Jüngst kam heraus, dass in dem Deal offenbar ein bis zwei Milliarden Euro auf ein Konto in London geflossen sind, möglicherweise als Schmiergeld.

Genau in dieser Zeit, nämlich von 2006 bis 2011, war der heutige EZB-Präsident Mario Draghi Chef der italienischen Notenbank und damit oberster Bankenaufseher des Landes. Er hätte von den dubiosen Geschäften der Monte dei Paschi wissen müssen, sagen Kritiker. Die Notenbank verlangte von der MPS für die teure Übernahme damals lediglich eine Kapitalerhöhung.

Riskante Geschäfte mit der Deutschen Bank

Kurz nach der Antonveneta-Übernahme, die die Bilanz des italienischen Geldhauses schon stark belastete, gingen auch andere Geschäfte schief: Die Deutsche Bank und die japanische Bank Nomura hatten der MPS komplexe Derivate mit klangvollen Namen wie „Santorini“ und „Alexandria“ verkauft, die 2008 und 2009 massiv an Wert verloren. Am Ende standen Verluste von insgesamt rund 720 Millionen Euro. Die Transaktionen kamen erst jetzt ans Licht, als der neue Vorstand der Bank die Dokumente in einem versteckten Tresor fand……………………….. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/aelteste-bank-der-welt-monte-dei-paschi-affaere-erreicht-ezb-chef-draghi-a-880304.html

„EZB steckt Hedgefonds-Managern Insider-Informationen“, Die Welt, 21. Mai 2015.

Benoit Coeure
Benoît Cœuré

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Im Kampf gegen sinkende Preise will die Europäische Zentralbank voraussichtlich noch mehr Geld in die Märkte pumpen. Ein gefährliches Experiment, das zu neuen Krisen führen kann. Eine Kolumne von Henrik Müllermehr…Forum ]

update:

  • ob Ex-SPD-Chef Kurt Beck (zum Pharmaproduzenten Boehringer Ingelheim),

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  1. Italien Spionagezentrale in Rom ausgehoben

    Die italienische Polizei durchsucht die mutmaßliche Spionagezentrale in Rom.

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    • Italienische Ermittler haben eine Spionagezentrale ausgehoben. Von dort aus sollen Wirtschaftsvertreter und Politiker überwacht worden sein.
    • Die Hauptverdächtigen sind ein Geschwisterpaar, das in Rom und London lebte.
    • Ob sie aus wirtschaftlichen Gründen handelten oder Teil eines Netzwerks waren, ist noch unklar.
    Von Moritz Matzner

    Ein graues Garagentor in Rom, dahinter ein Raum ohne Fenster, unverputzte Wände, ein grauer Boden und: Server, Computer, Umzugskartons voll mit vertraulichen Dokumenten. Das Lager soll die Zentrale eines Spionageduos sein, welches das „gesamte politische System Italiens katalogisiert“ haben soll, wie Ermittler der italienischen Polizei feststellten. Seit 2011 sollen die heute verhafteten Geschwister Giulio und Francesca Occhionero insgesamt 18 327 Personen erfasst haben, in mehr als 1300 Fällen waren zu den digitalen Identitäten auch Passwörter hinterlegt, die vor allem Zugang zu Mail-Accounts erlaubten. Prominentester Fall: Beim früheren Premier Matteo Renzi habe das Duo dessen Apple-Account gehackt und so Zugang zu seinem Smartphone gehabt, lautet der Vorwurf.

    So erbeuteten die beiden Verdächtigen „Informationen von nationaler Sicherheit“, wie es in dem Haftbefehl heißt. Das Geschwisterpaar ging dabei extrem organisiert vor, es teilte die Spionageopfer in 122 Kategorien ein. Gespeichert wurden die Daten auf einem Server in den USA, der vom FBI sichergestellt wurde.

    Moderne Banküberfälle funktionieren ohne Schusswaffen

    Cyberkriminalität alarmiert die Finanzaufseher. Die Gefahren sind schwer zu erkennen, die Schäden enorm. Von Andreas Dombret mehr…

    „Wirtschaftsrelevante Informationen“ – oder Freimaurer?

    Der Fokus der Geschwister Occhioneri lag dabei auf Informationen, die von „besonderem Interesse für Personen sind, die in bestimmten wirtschaftlichen Zirkeln arbeiten“, wie die italienische Polizei mitteilte. War ihre Zentrale in Rom, so sollen sie auch einen Wohnsitz in London und Verbindungen in die Finanzwelt gehabt haben, Giulio Occhioneri leitete eine Investmentfirma.

    Der Verdacht, dass die mutmaßlichen Täter von ihrer Aktion wirtschaftlich profitieren wollten, wird durch die Liste der Opfer erhärtet: Neben dem E-Mail-Konto des früheren Premiers Mario Monti wurden auch EZB-Chef Mario Draghi während seiner Zeit bei der italienischen Zentralbank, der ehemalige Chef der italienischen Finanzbehörden, General Saverio Capolupo, und verschiedene Banker ausspioniert.

    Der Agentur Bloomberg zufolge sollen die Verdächtigen versucht haben, auch bei der Europäischen Zentralbank Zugang zu vertraulichen Daten zu bekommen. Im Haftbefehl wird die EZB jedoch offenbar nicht genannt. In der EZB wollte man den Vorfall nicht kommentieren.

    Laut den Ermittlern fingen die Geschwister zumindest teilweise sensible Informationen ab, die dann zu Dossiers verarbeitet wurden. So waren sie in der Lage, die Aktivitäten mehrerer italienischer Ministerien, der italienischen Zentralbank und zahlreicher Unternehmen nachzuverfolgen.

    Gleichzeitig ist in dem richterlichen Haftbefehl zu lesen, dass Mario Occhionero Mitglied bei der größten Freimaurergruppe Italiens sei, der Grande Oriente d’Italia. Dort habe er sich in einem internen Machtkampf befunden, wie aus aufgezeichneten Unterhaltungen hervorgeht. Bestimmte Freimaurerlogen sind in Italien sehr aktiv. 1981 wurde aufgedeckt, dass ein Freimaurernetzwerk unter dem Namen Propaganda Due (P2) die italienische Politik infiltriert hatte. http://www.sueddeutsche.de/politik/italien-spionagezentrale-in-rom-ausgehoben-1.3327575

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