Honduras und US finanzierte Staatsstreiche und Militärinterventionen nach 1945 in Lateinamerika

Über 1,5 Millionen Opfer des Terrors – Staatsstreiche und Militärinterventionen nach 1945 in Lateinamerika


Von 1945 bis heute haben in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden, zumeist unter US-Regie. Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Million Menschen getötet. An den Folgen dieser Putsche und Militärinterventionen leidet Lateinamerika noch heute.

US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983- Quelle: PETER CARRETTE

US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983- Quelle: PETER CARRETTE

Die Blutspur der US-Militärinterventionen und Putsche überzog nach 1945 die ganze Region. Es begann mit dem Putsch von General Rojas Pinilla 1953 in Kolumbien und dem Sturz von Präsident Jacobo Árbenz 1954 in Guatemala und endet bisher mit dem Putsch gegen Präsident Fernando Lugo am 22. Juni 2012 in Paraguay. In diesem Zeitraum haben in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden.

E-Mails enthüllen Rolle der USA und insbesondere von Hillary Clinton bei Putsch 2009 in Honduras

E-Mails enthüllen Rolle der USA und insbesondere von Hillary Clinton bei Putsch 2009 in Honduras

Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Million Menschen getötet. Bürgerkriege und reaktionärer Staatsterror haben mehrere Millionen Lateinamerikaner zu Kriegsflüchtlingen gemacht oder ins Exil getrieben.

Die Aufstellung über Opfer der Militärinterventionen und Putsche in Lateinamerika basiert hinsichtlich der Verifizierbarkeit der Zahlen auf unterschiedlichen Quellen und Erfassungssystematiken verschiedener Länder.

Chronologie der Militärinterventionen und Putsche nach 1945:

Kolumbien: 1953 (Putsch durch General Rojas Pinilla) bis heute4: 6.800.000 Kriegsopfer, davon 950.000 Morde, Entführungen, Folterungen und Vergewaltigungen

Paraguay: Mai 1954: Putsch durch General A. Stroessner: 50.000 Tote; bei 19.882 Verhaftungen, 18.772 Gefolterte, 30.000 Verschwundene, 400.000 Vertriebene

Guatemala: 1954 (Sturz der Regierung Jacobo Árbenz), bis 19966: 200.000 Tote, 45.000 Verschwundene, 1.000.000 Vertriebene

Kuba: April 1961 (Invasion Schweinebucht) bis heute7: 3.700 Tote, 104 Milliarden US-Dollar Embargo-Verluste

Brasilien: März 1964 (Putsch unter General Castelli Branco) bis 1985:8 3.000 Tote, 200 Verschwundene, 20.000 Gefolterte

Bolivien: Putsch 1980:500 Tote, 4.000 Verhaftete

Evo Morales im RT-Interview: Europa, macht euch frei von US-Einfluss und IWF-Diktat

Dominikanische Republik: April 1965 (Militärintervention der USA)10: 4.000 Tote

Uruguay: 1973 (Putsch) bis 198511 700 Tote, 164 Verschwundene

Chile: 11. September 1973 (Putsch) bis 199012: 2.100 Tote, 1.100 Verschwundene, 200.000 Verhaftete, 100.000 Gefolterte, 400.000 Exilierte

Argentinien: 24. März 1976 (Putsch) bis 198213: 30.000 Tote und Verschwundene

El Salvador: 15. Oktober 1979 (Putsch) bis 199214: 75.000 Tote

Nicaragua: Somoza- Diktatur und Unterstützung der Contras15: 100.000 Tote, 350.000 Kriegsflüchtlinge

Peru: 1980 – 2000 Aufstandsbekämpfung gegen den „Leuchtenden Pfad“16:60.000 Tote, 7000 Verschwundene, 1.000.000 Vertriebene, 10.000 politische Gefangene

Grenada: 1983: Militärintervention der USA: 94 Tote, 511 Verwundete

Panama: 1989: Militärintervention der USA: 3 000 Tote

Venezuela: April 2002: Putsch gegen Präsident Hugo Chávez19: mehr als 100 Tote

Bolivien: September 2008: Putschversuch der Separatisten in Santa Cruz, keine Zahlen bekannt

Honduras: Juni 2009: Putsch gegen Präsident Zelaya, 100 Tote

Ecuador: 30. September 2010: versuchter Staatsstreich gegen Präsident Correa20: fünf Tote, 30 Verletzte,

Paraguay: 2. Juni 2012, Staatsstreich gegen Präsident Bischof Fernando Lugo, keine Zahlen bekannt

http://www.rtdeutsch.com/26423/headline/ueber-15-millionen-opfer-des-terrors-staatsstreiche-und-militaerinterventionen-nach-1945-in-lateinamerika/

Dieser Artikel ist zuerst auf amerika21.de erschienen. Er wird im Rahmen einer Content-Partnerschaft auf rtdeutsch.com publiziert.

Die Rolle der USA (und der FDP Stiftung) beim Putsch in Honduras

update: 3.12.2013

Die EU Beobachter, OSCE fälscht ihre Berichte: Man bestätigt erneut die vollkommen gefälschten Wahlen in Honduras, denn das Wahl Ergebniss wird erneut, wie in Aserbeidschan, während dem Wahl Auszähl Prozess vorab durch Medien kontrollierte PR Leute verkündigt. Die FDP nahe Friedrich Naumann Stiftung, fordert auch einen Putsch in Thailand im Moment, gegen demokratische Regierungen. Man gibt für diese Zustände der EU die Schuld, welche Profi Kriminelle zur Wahl Beobachter entsenden, welche jede total gefälschte Wahl bestätigen, wie vor 4 Jahren den Putsch gegen die gewählte Demokratische Regierung, ebenso für die höchste Mord Rate auf dem US Kontinent, und extrem hohe Kriminalität.

Hillary Clinton kommt in Sachen Honduras aus der Deckung

Hillary Clinton kommt in Sachen Honduras aus der Deckung

Alles Lüge, man geht über Leichen! erneut die FDP dabei mit Graf Lambsdorf

26. Juli 2009

Hillary Clinton kommt in Sachen Honduras aus der Deckung

von @ 15:55. abgelegt unter Außenpolitik, USA, Rechtsextremismus, Honduras

Der Putsch in Honduras läuft für die Putschisten nicht so gut wie von den USA geplant. Die von der faschistischen Katholikenkirche und von der deutschen FDP getragene Propaganda hat es nicht vermocht, die Militärdiktatur weißzuwaschen und der ins Ausland deportierte Präsident Manuel Zelaya unternimmt auch einen Monat nach dem Putsch hartnäckige Versuche zur Rückkehr, die ständig neue Proteste in Honduras beflügeln.

Wie die Friedrich-Naumann-Stiftung die Verantwortlichen für den Staatsstreich unterstützt –

Von HARALD NEUBER, 6. Juli 2009 –

Es hätte ein Befreiungsschlag für die Oberschicht im kleinen mittelamerikanischen Honduras werden sollen: In den frühen Morgenstunden des 28. Juni umstellten mehrere Einheiten der Armee das Wohnhaus des Präsidenten Manuel Zelaya. Ein Kommando schwer bewaffneter und maskierter Soldaten drang bis ins Schlafzimmer des linksliberalen Politikers vor. Der 57-jährige wurde aus dem Bett gezogen und auf eine Militärbasis nahe der Hauptstadt Tegucigalpa verschleppt. Wenige Stunden später  schoben ihn die Putschisten nach Costa Rica ab, von wo aus er sich über den lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur an die Öffentlichkeit wandte.

Der Militärputsch in Honduras soll einen vorsichtigen Reformprozess beenden, der unter Zelaya in Gang gekommen war. Der 57-jährige hatte 2006 für die bürgerliche Liberale Partei das höchste Staatsamt übernommen. Auf Drängen sozialer Organisationen orientierte sich Zelaya im Verlauf seiner Amtszeit aber immer stärker an der anti-neoliberalen Politik der linksgerichteten Staaten Lateinamerikas. Diese Entwicklung kulminierte im August 2008 im Beitritt Honduras´ zur Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA). Dieses Bündnis war wenige Jahre zuvor auf Initiative von Venezuela und Kuba gegründet wurden.

Just am Tag des Militärputsches sollte eine nicht bindende Volksabstimmung über die mögliche Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung stattfinden. Die wohlhabende Oberschicht des mittelamerikanischen Landes lief gegen das Vorhaben Sturm. Sie unterstellten Zelaya, mit der möglichen Verfassungsänderung die Begrenzung der Amtszeiten abzuschaffen. Ein unsinniger Vorwurf, denn mit der Befragung am 28. Juni sollte über ein Plebiszit entschieden werden, das – im Falle eines positiven Votums – erst Ende des Jahres parallel zu den regulären Wahlen stattgefunden hätte. Über eine Verfassungsänderung wäre also erst lange nach Zelayas Amtszeit entschieden worden. Dennoch spaltete der politische Konflikt die etablierte Liberale Partei tief: Sowohl der gewählte Präsident Zelaya als auch der Putschistenführer gehören dieser Gruppierung an.

Der erste bislang erfolgreiche Militärputsch in Lateinamerika seit Jahrzehnten trifft weltweit auf massive Ablehnung…

http://www.hintergrund.de/

Dumm Beraterin, schweigt heute zu den eigenen Verbrechen, der Inkompetenz und Gnadenlosen Dummheit.

Susan Rice Won’t Tell the Truth About Why Americans Can’t Inspect Iran

Retired Army Gen. Mike Flynn, a top intelligence official in the post-9/11 wars in Iraq and Afghanistan, says in a forthcoming interview on Al Jazeera English that drones do more harm than good.

The Honduran Coup’s Ugly Aftermath

Former Secretary of State Hillary Clinton.

Exclusive: As Secretary of State in 2009, Hillary Clinton helped a right-wing coup in Honduras remove an elected left-of-center president, setting back the cause of democracy and enabling corrupt and drug-tainted forces to tighten their grip on the poverty-stricken country, as Jonathan Marshall explains.