Bestechungs Maschine Deutschland: Krummer Goldman-Sachs Deal bringt Griechenland zum Zahlungsausfall

Krummer Goldman-Sachs Deal bringt Griechenland zum Zahlungsausfall

Goldman-Sachs und Griechenland // CC-BY Wilhelm von Pax

Die griechische Regierung rund um den neuen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras kämpft in dieser Woche erneut mit Liquiditätsproblemen. Denn neben öffentlichen Kosten, Zinszahlungen an den IWF, die EZB und die EU-Kommission, muss das griechische Kabinett enorme Zinsen aus einem früheren Goldman-Sachs Deal zurückzahlen. Doch dies ist kein normaler Vertrag.

Es ist eine schwere Woche für Griechenland: Nicht nur der Ton zwischen Athen und Brüssel sowie natürlich Berlin wird rauer, jetzt müssen die Griechen auch Geld liefern. In einem ersten Schritt ist ihnen dies zur Überraschung vieler bereits gelungen: am Montag, als sie 580 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überwiesen. Doch das war nur die erste in einer ganzen Reihe von Zahlungen, die die Griechen in den kommenden Wochen leisten müssen.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, muss Griechenland die Zinsen aus einem enormen Darlehen an die einflussreiche Privatbank Goldman-Sachs zurückzahlen. Damit muss Varoufakis bis Freitag mehr als zwei Milliarden Euro auftreiben. „Der Finanzvertrag mit der amerikanischen Investmentbank verschleierte im Jahr 2001 die wachsende Schuldenlast des Landes und half Athen, die Bedingungen für den Beitritt zum Euro-Raum zu erfüllen. Nun könnten die Spätfolgen das Land an den Rand des Staatsbankrotts bringen und die Wahrscheinlichkeit für einen Euro-Austritt erhöhen. Athen hatte mithilfe von Goldman Sachs im Jahr 2001 einen Teil seiner Dollar- und Yen-Verbindlichkeiten mithilfe eines sogenannten Währungsswaps in Euro-Schulden umgewandelt. Solche Geschäfte sind nichts Ungewöhnliches. Allerdings soll der Vertrag damals ganz speziell für Griechenland strukturiert worden sein. Athen bekam einen hohen Einmalbetrag überwiesen, um das Defizit zu reduzieren. Dafür wurden in den Folgejahren dicke Zinszahlungen vereinbart, von denen eine nun offenbar an diesem Freitag fällig wird.“ so die WELT. Wie die enormen Kosten gedeckt werden sollen, weiß die griechische Regierung offenbar noch nicht. Ein Zahlungsausfall wird immer wahrscheinlicher.

Die Goldman Sachs Group, Inc. (kurz: GS) ist ein weltweit tätiges Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen mit Sitz in New York City. Goldman Sachs ist hauptsächlich als Finanzdienstleister für Großunternehmen und institutionelle Investoren tätig.

Doch Goldman Sachs ist keineswegs ein weiteres eher unbedeutendes Finanzdienstleistungsunternehmen. Es ist wohl die einflussreichste Institution in den USA. So ist beispielsweise sind der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi, der ehemalige italienische Ministerpräsident Mario Monti, der Vorsitzende des Financial Stability Board zur Überwachung des globalen Finanzsystems Mark Carney sowie die wirtschaftspolitischen Berater des US-Finanzministeriums Robert Rubin und Henry Paulson ehemalige Goldman-Sachs-Banker. Vorsitzender von Goldman Sachs International ist der ehemalige EU-Kommissar und erste Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO, Peter Sutherland. Vorsitzender von Goldman Sachs Deutschland ist Alexander Dibelius. Dibelius ist Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Goldman Sachs Group Inc. gehört zu den Hauptstiftungsfirmen des privaten US-amerikanischen Think Tanks für Außenpolitik, dem Council on Foreign Relations.

http://www.neopresse.com/finanzsystem/krummer-goldman-sachs-deal-bringt-griechenland-zum-zahlungsausfall/

Die korruptesten und dreistesten Betrüger der Politik und NATO werden eingekauft.

Der etwas andere Kriegsschausplatz – Ex-NATO-Generalsekretär Rasmussen wird hochbezahlter Goldman-Sachs-Berater


Goldman Sachs Direktor Martin Hintze hat öffentlich bekannt gegeben, dass der ehemalige NATO-Generalsekretär und Ministerpräsident Dänemarks Anders Fogh Rasmussen als „Kommunikationsberater“ für das  Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen tätig sein wird. Man erhofft sich von ihm „einen Imagegewinn“ für das Unternehmen.

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Widmet er sich jetzt eher dem Finanzkrieg? Der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wechselt zu Goldman Sachs

Laut Hintzes weiteren Ausführungen soll Rasmussen dabei helfen, besser die positive Rolle der Investmentbank in Dänemark gegenüber Öffentlichkeit und Politik herauszustellen und somit einen „Imagegewinn“ zu erzielen. Besonders der Aufkauf des  dänischen Energiekonzerns DONG Energy durch Goldman Sachs gilt in Dänemark als sehr umstritten.

Goldman Sachs Manager soll es richten – Deutsche Bank baut um

„Uns hat ehrlich gesagt die Kontroverse nach dem Kauf von DONG Energy überrascht. Wir haben langfristige Pläne in Dänemark und mit DONG Energy und deshalb ist es uns wichtig, dass wir besser den politischen Kontext und die Öffentlichkeit in Dänemark verstehen lernen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Anders Fogh Rasmussen bei dieser Aufgabe helfen kann.“

Auf die Frage eines Journalisten, wieso Goldman Sachs, gerade auch in Anbetracht der kontroversen Figur von Rasmussen, ihn als Berater engagiert hat, antwortete Hintze:

„Ich bin mir sicher, dass viele diese Entscheidung kontrovers finden. Aber Anders Fogh Rasmussen bekleidet kein öffentliches Amt mehr und er ist ein sehr anständiger Mensch mit einer sehr hohen Integrität. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit.“

Die politische Opposition in Dänemark kritisierte mit Verweis auf Rasmussen, den sogenannten „Drehtür-Effekt“ von ehemaligen Politikern, die nach nur kurzer Interimszeit hochbezahlte Posten in der Privatwirtschaft annehmen und somit das Vertrauen der Bevölkerung in ihre politischen Vertreter unterminieren….http://www.rtdeutsch.com/28069/headline/der-etwas-andere-kriegsschausplatz-ex-nato-generalsekretaer-rasmussen-wird-hochbezahlter-goldman-sachs-berater/