Sierra Leone: Entwicklungshilfe Agro Firmen, schiessen auf Demonstranten

Auch die Deutsche Entwicklungshilfe hat die Umwelt Vernichtung, Landraub und Terroristen Firmen aus der EU im Programme, mit der Palm Öl Produktion.

Inzwischen schiessen diese Firmen auf Demonstranten und die echten Land Besitzer, denen man auch noch das Wasser stiehlt und deren Wälder vernichtet. Schweigen der Deutschen Regierung breitet sich aus, identisch wenn die Polizei in Bahrain auf Demonstranten schiesst, oder die Israelis wieder einmal Kinder erschiessen. Bei den Demonsranten in der Ukraine wurde aber die Deutsche Regierung sehr aktiv, wo der Grund darin war, das die Polizei nicht auf Demonstranten schoss. Deutsche Politik halt, wo die Glaubwürdigkeit längst auf Null geht.

Ein wichtiges Programm einer korrupten Entwicklungshilfe des BMZ in Berlin ebenso, unter Heidemarie Wieczorek-Zeul, wo ca. 6 Milliarden € gestohlen wurden, durch inkompetende Parteibuch Consults und den betrügerischen PPP Programmen, welche auch die Grüne: Uschi Eid in Afrika vertrat und in Afrika gezielt Regierungs Vertreter bestach, um solche Projekte aufzubauen. Berlinwasser in Albanien ist eines dieser Mafiösen Kathastrophen Projekte dem ersten PPP Projekt einer Entwicklungs Mafia.

Selbst die Mafia in China und Russland erschaudete in Ehrfurcht, wie man soviel Geld stehlen konnte, auch noch mit den Betrugs Klima Konferenzen, oder dem Mafiösen Schweine Grippen Betrug.

Sierra Leone: Police Opens Fire on Activists Protesting Against French Agri-Business Giant

Global Research, December 12, 2013
CorpWatch 10 December 2013
socfinprotest

Sierra Leone police opened fire on a group of protestors who were demonstrating against a palm oil plantation in the southern province of Pujehun. The project is being developed by Societe Financiere des Caoutchoucs (Socfin), a French agri-business giant.

“They opened fire on us just for fighting for our rights to the land,” said Sima Mattia told Reuters.

Sierra Leone, a small West African nation that ranks as one of the poorest countries in the world, is slowly emerging from a brutal civil war that displaced about half of its population between 1991-2002. Food security is a major national problem, and the current government headed by President Ernest Bai Koroma has favored the introduction of industrial farming as a way to meet this challenge” by leasing large swathes of land to foreign investors.

Activists say that the agricultural development plan has failed. “The consensus was that people were worse off than before,” Joan Baxter, senior fellow with the Oakland Institute, a US-based think tank, recently told the Guardian. “Companies are making grandiose promises about jobs and development but they will not employ all of the people who were employed in subsistence farming.”

This is not the first time that the police have cracked down on protestors against Socfin. Some 39 people were arrested during the planning stages of the $100 million project in 2011 when the company was first awarded 6,500 hectares of prime farmland for plantation development.

Last month another 45 individuals were arrested and persecuted for organizing protests against the company, according to a group called the Malen Affected Land Owners Association (MALOA).

“I have become a stranger in my land of birth because the bush which had been my source of wealth and authority is no more,” Bockarie Swarray, one of the landholders who was arrested after he lost his land and joined the protests, told Awoko newspaper.

Gerben Haringsma, Socfin’s country co-ordinator, defends the company. “What we do is not ideal, everything we do could be done better, but today we pay salaries to almost 3,000 people, who have no land and had no job until we came,” he told the Guardian. “I’m so sick and tired of defending myself as if I’m doing something wrong.”

Locals say that all they want is reasonable compensation. “We really are not against investment. We really are not. We desire that there is progress in our community. The company has come. We are not against that initiative,” Mammy Thomas, a community member, told the Oakland Institute. “However there are many problems that are affecting us, coming from the company. Anyone who owns land, lives off the land, knows we are not ready  for it and it has left us in great constraint. To the extent  that the money is given to us, it is not enough to take care of even one person.”

Other foreign agricultural companies in Sierra Leone have also come under fire for land grabbing. For example, Sierra Leone Network on the Right to Food (SiLNoRF) and Brot Für Alle (Bread for All), an NGO based in Switzerland, recently reported that Addax Bioenergy, a Swiss energy company, was jeopardizing the livelihoods of thousands of subsistence farmers in order to export ethanol made from sugarcane grown in Sierra Leone.

Addax planted cane on large areas of productive land known as the bolilands even though it promised not to, alleges SiLNoRF’s in its 2012 annual monitoring report. “[Addax] has taken away most of the bolilands and the people, they are saying that they have been stolen from them,” Abass Kamara, programmes coordinator for SiLNoRF, told CorpWatch.

 

ein gigantischer Betrug ist Entwicklungshilfe:

22/04/2014 – 17:17

In Sambia leben 85 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft. Foto: Florence Devouard (CC BY-SA 2.0)

Kooperationen von Öffentlichen und Privaten gelten als große Chance in der Entwicklungszusammenarbeit. Doch eine aktuelle Studie zu Agrarinvestitionen in Sambia kratzt nun am Lack dieses Erfolgsmodells: Viele Unternehmen seien lediglich am schnellen Profit orientiert, während die große Mehrheit der örtlichen Kleinbauern in Armut versinkt.

Die Landwirtschaft in Sambia boomt: Zwischen 2000 und 2011 explodierte das Volumen der Agrarinvestitionen von 8 Millionen auf 482 Millionen US-Dollar. Die Wirtschaft des im südlichen Afrika gelegenen Landes beeindruckte in der letzten Dekade mit Wachstumszahlen von jährlich mehr als 5,7 Prozent. Die Zuwachsraten des Landwirtschaftssektors, in dem 85 Prozent der Menschen in Sambia ihren Lebensunterhalt verdienen, lagen in den letzten vier Jahren zwischen 6,6 und 8 Prozent. EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs attestiert dem Land „enorme Fortschritte“ insbesondere in den Bereichen Bergbau und Landwirtschaft.

Die Expansion des Agribusiness in Sambia wird getrieben durch sogenannte Public Private Partnerships (PPPs), also durch Kooperationen öffentlicher und privater Geber und Investoren. Die Idee dahinter ist einfach: Durch die Zusammenarbeit entfaltet sich eine Hebelwirkung. Sowohl Private als auch Öffentliche profitieren vom Know-How des Partners. Gleichzeitig ermutigt die Absicherung durch die öffentliche Hand die Privaten, größere Summen zu investieren. Die grundsätzliche Profitorientierung der Projekte sorgt überdies für eine möglichst kosteneffiziente Umsetzung.

Viele dieser privaten wie öffentlichen Geber stammen aus Europa. Auf institutioneller Ebene sind dies etwa der Europäische Investitionsfond, die Europäische Investitionsbank oder das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Auf Privater Seite tummeln sich Unternehmen wie die Investmentfirma Amathon Agri mit Sitz in Berlin oder der Industriedienstleister Ferrostaal mit Sitz in Essen.

Doch der Landwirtschaftsboom hat auch seine Schattenseiten, wie eine aktuelle Studie der Menschenrechtsorganisation für Ernährung FIAN belegt. Sambia gehört demnach weltweit zu den Ländern mit den größten Ungleichgewichten bei der Wohlstandsverteilung – und diese nehme weiter zu. Auch die Experten des „Committee on World Food Security“ (CFS) kommen in ihrem jüngsten Bericht zu dem Schluss, dass Sambias landwirtschaftlicher Sektor große Umwälzungen erfahre, die „oft gegen die Interessen der KleinbäuerInnen sind“. Schuld daran sei eine kleine aber einflussreiche Gruppe von Agribusiness-Unternehmen und Finanzinvestoren, von denen viele auch aus Europa kommen. Sie setzten die Kleinbauern einem steigenden Wettbewerb um Land und Produktion aus.

Das Resultat dieses „Land-Grabbings“ seien Landknappheit und Hunger als zwei der zentralen Probleme Sambias. Laut der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) leiden heute über 6 von rund 13,5 Millionen Sambiern an Hunger, gegenüber 4,4 Millionen im Jahr 2000. Die Weltbank bestätigt: „Sambias Wirtschaftswachstum hat zu keiner signifikanten Verringerung der Armut beigetragen.“

Armut und Landwirtschaft sind in Sambia eng gekoppelt, so die FIAN-Studie, denn die Landwirtschaft bildet die Existenzgrundlage für 85 Prozent der Bevölkerung. Der Zugang zu Land und Wasser seien daher wichtig für die Ernährungssicherheit der Menschen. Doch die ärmsten 25 Prozent der sambischen Haushalte besitzen durchschnittlich nur 0,6 Hektar Land. Das reiche kaum aus, um eine Familie zu ernähren oder den Lebensunterhalt zu bestreiten, konstatiert die Studie.

Viele Investoren suchen nur den Profit

„Rendite für den Investor ist das zentrale Handlungsmotiv“, schreiben die Autoren. Die Finanzinvestoren suchten mehr und mehr die direkte Kontrolle über die Landwirtschaft, zum Beispiel über Mehrheitsbeteiligungen. Mit der Folge, dass sie und nicht etwa die Bauern über den Anbau das Sagen hätten. Und obwohl auch die privaten Investoren der Entwicklungsprojekte stets „langfristige positive Entwicklungsaspekte“ vorgeben, wollten viele von ihnen nach einer Konsolidierung oder „erfolgreichen“ Expansion die finanziellen Gewinne abschöpfen und sich zurückziehen. Die Projekte sind zwar oft an Bedingungen und Versprechen wie der Schaffung von Arbeitsplätzen geknüpft, doch bliebe davon nach dem Rückzug der ursprünglichen Vertragspartner oft nicht viel übrig.

„Obwohl 1.639 Arbeitsplätze versprochen wurden, beschäftigt Chayton [eine Investmentfirma mit Sitz in Mauritius] heute 390 Arbeiter, mehr als die Hälfte davon über Gelegenheitsjobs. Da bestehende Farmen übernommen wurden, können die dort schon existierenden Arbeitsplätze kaum als durch die Kapitalspritze neu geschaffene Arbeitsplätze dargestellt werden. Vielmehr war die Übernahme der bestehenden Großfarmen von einem Verlust an Arbeitsplätzen begleitet“, so FIAN.

Die Studie zitiert einen Kleinbauer, der seinem Frust Luft macht: „Ich glaube, dass sich die Regierung nur um die Leute, die aus anderen Ländern kommen, kümmert und die einheimischen Sambier auf Kosten der Investoren leiden lässt. […] Land zu erwerben ist für einen Sambier schwieriger als für einen Ausländer.“

Die Studienautoren stellen deshalb die Sinnhaftigkeit von Finanzinvestitionen zur Unterstützung von Kleinbauern grundsätzlich in Frage. Solche Investitionen liefen Gefahr, die Durchsetzung des Menschenrechts auf Nahrung zu verhindern oder zu untergraben. Denn für die Investoren sei die städtische Mittelschicht die Verbraucherzielgruppe, bei der sich die meisten Profite erzielen ließen und nicht die Armen in den ländlichen Regionen, die keine relevante Zielgruppe seien. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssten deshalb explizit „die armen, gefährdeten und marginalisierten Gruppen priorisieren“ und entsprechende regulative Mechanismen einführen, fordert FIAN. Auch die Botschaften der EU-Staaten vor Ort sowie die EU-Delegation sollten eine Schlüsselrolle spielen: Sie könnten die Folgen der getätigten Investitionen überwachen und publik machen, zum Beispiel durch die Schaffung eines formellen Überwachungsmechanismus.