Die NATO Verbrechen im Ausland haben ihren Ursprung der Kongo Massaker

Die Argumente sind immer die Selben, wie schon bei den vielen Afrika Massakern im Kongo, oder auch in den Deutschen Kolonien wie Namibia. Humanitäre Kriege, Demokratie bringen als Deckmantel für verbrecherische Kriege und Besatzungen.

Als wir voller Bestürzung den militärischen Überfall der NATO auf Libyen sahen unter dem Vorwand einer „humanitären Intervention”, wurden wir an die frühere Periode eurpäischer „Zivilisierungs”- Missionen in Afrika erinnert.
Kurz nach der Berliner „Kongo”-Konferenz von 1884-85 ist ein Schwarm von Ländern aus West-Europa, bewaffnet mit Kugeln und Bibeln — England, Frankreich, Deutschland, Belgien und Portugal — losgezogen mit der Aufgabe, „die Afrikaner vor sich selbst zu retten”.
Mit der Behauptung von ihrer intellektuellen und moralischen Überlegenheit, wie es Rudyard Kiplings schamloses, imperialistisches Gedicht widerspiegelt, rissen diese europäischen Mächte die volle Kontrolle über das Land und das Leben ihrer neuen afrikanischen Untertanen an sich. Afrika, das sich noch nicht richtig erholt hatte von den Verheerungen des sowohl transatlantischen wie trans-Sahara-Sklavenhandels, war schlecht vorbereitet auf das, was folgen sollte.
http://einarschlereth.blogspot.com/2011/11/afrika-nato-africom-und-die-neue-l…

Leopold II war von kolonialistischen Ideen durchdrungen und gründete in Zentralafrika den Kongo-Freistaat, dessen persönlicher Eigentümer er von 1885 bis 1908 war. Zu dieser Zeit wurde aus dem Kongo vor allem Elfenbein und Kautschuk exportiert. Die einheimische Bevölkerung wurde dabei schwer misshandelt und ausgebeutet.

Trotz seines Rohstoffreichtums zählt der Staat, bedingt durch jahrzehntelange Ausbeutung und jahrelange Kriege, heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Human Development Index der Vereinten Nationen nimmt die Demokratische Republik Kongo im Jahr 2010 den vorletzten (168.) Platz ein.

Unter der Bezeichnung Kongogräuel wurde die systematische Ausplünderung des Kongo-Freistaats durch belgische Exportfirmen, vor allem die Société générale de Belgique, etwa zwischen 1888 und 1908 mittels Sklaverei und Zwangsarbeit zur Kautschukgewinnung bekannt. Es wird geschätzt, dass zehn Millionen Kongolesen dabei den Tod fanden, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung.

Die Geierfonds klagen zur Kasse — diesmal gegen die Demokratische Republik Kongo (DRC)
Dr. Alexander von Paleske — 18.11. 2011 —
Es geht um ein Gerichtsverfahren, dessen Gegenstand erbärmlicher nicht sein könnte: Sogenannte Geierfonds haben alte Kreditforderungen gegen die DRC aufgekauft. Kredite, die meist noch aus der Zeit des Diktators Mobuto Sese Seko stammen – zum Schnäppchenpreis.. Und die sollen jetzt im Gerichtswege in voller Höhe — Profitmarge bis zu tausend Prozent – eingetrieben werden. Es geht um 100 Millionen US Dollar, eingeklagt von dem New Yorker Geierfond FG Hemisphere.
Viel Armut, viele Geier
Mittlerweile sind auf diesem Geschäftsfeld mehr als zwei Dutzend Geier unterwegs, die es in den vergangenen Jahren geschafft haben, rund eine Milliarde US Dollar von den ärmsten Ländern der Welt einzutreiben. Weitere 1,3 Milliarden sollen folgen, während gleichzeitig diesen armen Ländern in Schuldenabkommen ein Grossteil der staatlichen Kredite erlassen wurde.

Steinreich aber bettelarm
Zwar ist die DRC ein potenziell reiches Land – die Rohstoffreserven werden auf 27 Billionen US Dollar geschätzt, – aber es ist ein Land, dessen Bevölkerung am Hungertuch nagt, nach Jahrzehnten der Misswirtschaft und persönlichen Bereicherung durch den von Westen seinerzeit alimentierten Diktator Mobuto Sese Seko.

Ein Land, das sich erst langsam von einem von 1998 bis 2003 dauernden Bürgerkrieg erholt, der nach Schätzungen mehr als 4 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, entweder durch direkte Kriegseinwirkung oder indirekt durch die Kriegsfolgen.

One Response to “Die NATO Verbrechen im Ausland haben ihren Ursprung der Kongo Massaker”

  1. admin sagt:

    16.04.2012 – Kriegsszenarien für Syrien (II)

    DAMASKUS/BERLIN (Eigener Bericht) – Erneute Kriegsdrohungen deutscher
    Regierungsberater begleiten den fragilen Waffenstillstand in Syrien.
    Sollte der Bürgerkrieg in dem Land fortdauern, dann müssten die
    westlichen Staaten entweder “die Grenzen ihres Einflusses” akzeptieren
    oder sich zu militärischer Intervention entschließen, schreibt ein
    Experte für “Sicherheitspolitik” der Stiftung Wissenschaft und Politik
    (SWP). Abgestufte Eingriffsoptionen seien denkbar; sie reichten von
    Waffenlieferungen und Maßnahmen zur Ausbildung syrischer
    Rebellenmilizen über die Okkupation von Teilen syrischen Territoriums
    (“Errichtung von Schutzzonen”) bis zu einer westlichen Invasion. Der
    Regierungsberater hält nur letztere Variante für unwahrscheinlich,
    verlangt aber in jedem Fall eine deutsche Beteiligung.
    Menschenrechtsorganisationen beklagen, die oft sunnitischen Milizen,
    die mit westlicher Unterstützung gegen das Assad-Regime kämpften,
    begingen zum Teil ebenfalls schwerste Verbrechen. Experten warnen, mit
    Hilfe Qatars und Saudi-Arabiens – der reaktionärsten Regime der
    arabischen Welt – könnten in Syrien islamistische Kräfte an die Macht
    gelangen, deren Herrschaft womöglich ähnlich repressive Züge annehme
    wie das aktuelle Regime. Paradebeispiel für eine solche Entwicklung
    ist Libyen.

    mehr
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58306