OSCE observer Henning Hensch: „NATO bombed Serbia because of lies“

 

 

„NATO bombed Serbia because of lies“

BELGRADE — NATO launched its 1999 war against Serbia „because of German Defense Minister Rudolf Scharping’s lies“, claims a former member of an OSCE mission in Kosovo.

 

Belgrade-based Blic newspaper writes, quoting the Vestionline website, that ahead of the start of the war, Scharping falsely presented members of the ethnic Albanian KLA „rebels“ as – civilian victims.

The Serbian authorities considered the KLA to be a terrorist group.

Scharping was accused by former German police official Henning Hensch, an OSCE observer in Kosovo before the war, who spoke for Germany’s NDR television.

This OSCE observer was personally present during the investigation of the scene in Rugovo in Kosovo in January 1999, where Serbian police units fought against KLA members.

The German television program featuring an interview with Hensch also showed Scharping in a news conference in early 1999, where he presented photographs from Rugovo of KLA members killed in battle, claiming they depicted massacred civilians.

Furthermore, the German minister told reporters that the OSCE photos of the scene were made „secretly by a German officer“, and that he would have „gladly presented him (to reporters)“, but that the officer is question was „receiving medical treatment because of the traumatic experiences“ that he underwent in Kosovo.

13 years later, NDR journalists asked the German Defense Ministry to confirm that „a German officer“ was in the area at the time secretly taking photoraphs, to after several weeks receive a reply that this was not the case.

Scharping himself, said the television, could not be reached for comment.

NATO’s aerial war lasted for 78 days in the spring of 1999, and ended with the signing of the Kumanovo Agreement, and the adoption of Resolution 1244 at the UN Security Council.

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Die Scharing Kriegs Lügen: 13 Jahre nach dem verbrecherischen NATO-Krieg
Schleswig Holstein Magazin 16.01.2012 10-00 NDR

13 Jahre nach dem verbrecherischen NATO-Krieg

Die Leichen von Rugovo

Ein Video, sieben Minuten, über den Polizeibeamten und OSZE-Beobachter Henning Hensch aus Lütjenburg, der am 29. Januar 1999 in Rugovo im damals jugoslawischen Kosovo Leichen gesehen hatte; Leichen, die Rudolf Scharping, Verteidigungsminister der sozialdemokratisch-grünen Bundesregierung, anschließend dem Fernsehpublikum als kosovarische Massakeropfer serbischer Unholde verkauft hatte.

Nur: Henning Hensch war einer der Fotografen vor Ort. Mindestens ein Teil der angeblichen Opfer waren UÇK-Kämpfer mit aufgenähten UÇK-Stickern und UÇK-Papieren, offenbar im Kampf mit serbisch-jugoslawischen Soldaten getötet, wie Henschs Fotos bewiesen. Diese Fotos zeigte damals Scharping nicht, wohl aber nun der NDR. (1)

Daß Scharping 1999 vielfach gelogen hatte, um das Volk, den großen Lümmel, auf den ersten deutschen Angriffskrieg nach 1945 einzustimmen, war bald bekannt. Daß er auch zu Rugovo gelogen hatte, ebenfalls. Arno Luik schrieb am 14. Februar 2001 Im Stern (2):

Eine andere Lüge: Am 27. April 1999 gibt Rudolf Scharping eine Pressekonferenz, und er hält bunte Aufnahmen in die Luft – überall Blut, Tote, Leichen. Das Massaker von Rugovo. “Ich muss mir große Mühe geben”, sagt Scharping bei der Präsentation dieser Bilder, “dies in einem Ton zu schildern, der nicht gewissermaßen zur Explosion führt”: Es sind schreckliche Bilder, und Scharping weiß, wie sie wirken, dass sie eine hohe emotionale Wucht haben. Sie erschüttern ja ihn, den Minister, zutiefst – sagt er. Er hält die Bilder hoch, weiß, dass diese Aufnahmen schon drei Monate alt sind, dass sie manipuliert sind, nicht zeigen, was sie zeigen sollen. Scharping, der Schauspieler.

Ein OSZE-Mitarbeiter war am angeblichen Tatort: der deutsche Polizist Henning Hensch. Und in der ARD-Dokumentation widerspricht er seinem Minister, er habe ihn darauf hingewiesen, dass die Aufnahmen kein Massaker zeigen. Dass die vorgeblich hingerichteten Zivilisten im Gefecht gefallene UCK-Kämpfer sind. Er selbst habe die Toten von verschiedenen Tatorten zusammengetragen. Henning Hensch: “Die Leichen sind von mir und meinen beiden russischen Kollegen abgelegt worden.”

“Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg”, sagte der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer, der auch lange Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE war, schon vor einem Jahr. Zwar heile, so Wimmer, die Zeit die Wunden: “Doch Gerhard Schröder, Joseph Fischer und Rudolf Scharping dürfen auf das Tröstliche dieses Satzes nicht hoffen. Der Krieg gegen Jugoslawien wird sie so oder so einholen.”

Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Den Vielfachlügner und Schwerstverbrecher Rudolf Scharping holt bis heute gar nichts ein. Er war auch 2012, trotz mehrerer Aufforderungen, vor der Sendung für den NDR nicht zu sprechen; der Generalbundesanwalt, der Anklage gegen Scharping erheben müßte – längst hätte erheben müssen – vermutlich auch nicht.

Daß der NDR seine Rugovo-Story den Zuschauern als neu verkauft, gehört zum kommerziellen, vor allem aber zum politischen Mediengeschäft: Die große Masse darf der altbekannten Illusion frönen, “davon habe man ja damals gar nichts gewußt”. Man hat aber.

In the year 2025, when man is still alive, wird uns der NDR erzählen, von den bundesdeutschen Abschiebungen politischer Gegner in Assads Folterhöllen zwecks Verhör durch den BND, von der bundesdeutschen Beteiligung an sämtlichen US-Kriegen seit 1999 und von den Erfindungen zu Ahmadinedschads angeblicher Bombe habe man 2012 gar nichts gewußt.

T:I:S, 26. Januar 2012. Siehe auch die Rezension zweier Bücher von Heinz Loquai, Brigadegeneral a.D., von 2003

Anmerkungen

(1) Video, sieben Minuten, NDR, Schleswig Holstein Magazin, 16. Januar 2012

Dietmar Hartwig, ehemaliger Leiter der europäischen Beobachtermission
im Kosovo (ECMM), beendete am Mittwoch vor dem UN-Tribunal in Den
Haag seine fast dreitägige Zeugenaussage. Von November 1998 bis März
1999 im ECMM-Regionalbüro in der Kosovo-Hauptstadt Pristina
stationiert,……………
Der deutsche Militär im Ruhestand, der erst dieser Tage einen
Beobachtereinsatz in Afghanistan beendet hatte, entlastete mit seinen
Schilderungen über die Lage im Kosovo Milosevic erheblich. Im
Zentrum, so Hartwig, standen immer wieder »Provokationen« der
kosovo-albanischen UCK, denen die serbischen und jugoslawischen
Sicherheitskräfte »diszipliniert und kontrolliert« begegneten. Ihm
seien keine Fälle bekannt, in denen serbische oder jugoslawische
Sicherheitskräfte agiert hätten, ohne zuvor durch die »übliche
Guerilla-Taktik der UCK« provoziert worden zu sein.

Hartwig wertete die UCK als kriminelle Organisation, die nicht nur
die Sezession von Serbien zum Ziel hatte, sondern auch die
Vertreibung aller Serben aus dem Kosovo. Nicht nur die Angriffe auf
jugoslawische Sicherheitskräfte, auch die Ermordung von Albanern, die
sich für den Verbleib des Kosovo in Jugoslawien und damit gegen die
Ziele der UCK aussprachen, gehörten demnach zum Alltag in der
südserbischen Krisenprovinz. Nach Meinung Hartwigs gab es bis zum
Abzug seiner Mission aus dem Kosovo wenige Tage vor Beginn der
NATO-Angriffe am 24. März 1999 »keinen einzigen Grund für irgend
jemanden, sich in die Aktivitäten der jugoslawischen Regierung im
Kosovo einzumischen«.

http://www.jungewelt.de/2005/03-10/001.php

Die Verbrecher Organisation

1 Response

  1. Der Sinneswandel eines Ex-FBI-Agenten: „Es gibt keine Jagd. Sie ist fingiert.“ Der Sinneswandel eines Ex-FBI-Agenten: „Es gibt keine Jagd. Sie ist fingiert.“ 24.03.2012 Von PAUL HARRIS, 23. März 2012 – – Craig Monteilh berichtet…
    http://german.irib.ir/component/k2/item/204148-der-sinneswandel-eines-ex-fbi-agenten-es-gibt-keine-jagd-sie-ist-fingiert

    Freitag, 06 April 2012 12:00
    Interview mit Willy Wimmer

    Interview mit Willy Wimmer

    Ein Interview mit dem CDU-Politiker und langjährigen Bundestagabgeordneten, Willy Wimmer, über die nukleare Sicherheitskonferenz in Seoul .

    http://german.irib.ir/analysen/interviews/item/204562-interview-mit-willy-wimmer

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