Die Scharing Kriegs Lügen: 13 Jahre nach dem verbrecherischen NATO-Krieg

Schleswig Holstein Magazin 16.01.2012 10-00 NDR

13 Jahre nach dem verbrecherischen NATO-Krieg

Die Leichen von Rugovo

Ein Video, sieben Minuten, über den Polizeibeamten und OSZE-Beobachter Henning Hensch aus Lütjenburg, der am 29. Januar 1999 in Rugovo im damals jugoslawischen Kosovo Leichen gesehen hatte; Leichen, die Rudolf Scharping, Verteidigungsminister der sozialdemokratisch-grünen Bundesregierung, anschließend dem Fernsehpublikum als kosovarische Massakeropfer serbischer Unholde verkauft hatte.

Nur: Henning Hensch war einer der Fotografen vor Ort. Mindestens ein Teil der angeblichen Opfer waren UÇK-Kämpfer mit aufgenähten UÇK-Stickern und UÇK-Papieren, offenbar im Kampf mit serbisch-jugoslawischen Soldaten getötet, wie Henschs Fotos bewiesen. Diese Fotos zeigte damals Scharping nicht, wohl aber nun der NDR. (1)

Daß Scharping 1999 vielfach gelogen hatte, um das Volk, den großen Lümmel, auf den ersten deutschen Angriffskrieg nach 1945 einzustimmen, war bald bekannt. Daß er auch zu Rugovo gelogen hatte, ebenfalls. Arno Luik schrieb am 14. Februar 2001 Im Stern (2):

Eine andere Lüge: Am 27. April 1999 gibt Rudolf Scharping eine Pressekonferenz, und er hält bunte Aufnahmen in die Luft – überall Blut, Tote, Leichen. Das Massaker von Rugovo. „Ich muss mir große Mühe geben“, sagt Scharping bei der Präsentation dieser Bilder, „dies in einem Ton zu schildern, der nicht gewissermaßen zur Explosion führt“: Es sind schreckliche Bilder, und Scharping weiß, wie sie wirken, dass sie eine hohe emotionale Wucht haben. Sie erschüttern ja ihn, den Minister, zutiefst – sagt er. Er hält die Bilder hoch, weiß, dass diese Aufnahmen schon drei Monate alt sind, dass sie manipuliert sind, nicht zeigen, was sie zeigen sollen. Scharping, der Schauspieler.

Ein OSZE-Mitarbeiter war am angeblichen Tatort: der deutsche Polizist Henning Hensch. Und in der ARD-Dokumentation widerspricht er seinem Minister, er habe ihn darauf hingewiesen, dass die Aufnahmen kein Massaker zeigen. Dass die vorgeblich hingerichteten Zivilisten im Gefecht gefallene UCK-Kämpfer sind. Er selbst habe die Toten von verschiedenen Tatorten zusammengetragen. Henning Hensch: „Die Leichen sind von mir und meinen beiden russischen Kollegen abgelegt worden.“

„Noch nie haben so wenige so viele so gründlich belogen wie im Zusammenhang mit dem Kosovokrieg“, sagte der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer, der auch lange Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE war, schon vor einem Jahr. Zwar heile, so Wimmer, die Zeit die Wunden: „Doch Gerhard Schröder, Joseph Fischer und Rudolf Scharping dürfen auf das Tröstliche dieses Satzes nicht hoffen. Der Krieg gegen Jugoslawien wird sie so oder so einholen.“

Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Den Vielfachlügner und Schwerstverbrecher Rudolf Scharping holt bis heute gar nichts ein. Er war auch 2012, trotz mehrerer Aufforderungen, vor der Sendung für den NDR nicht zu sprechen; der Generalbundesanwalt, der Anklage gegen Scharping erheben müßte – längst hätte erheben müssen – vermutlich auch nicht.

Daß der NDR seine Rugovo-Story den Zuschauern als neu verkauft, gehört zum kommerziellen, vor allem aber zum politischen Mediengeschäft: Die große Masse darf der altbekannten Illusion frönen, „davon habe man ja damals gar nichts gewußt“. Man hat aber.

In the year 2025, when man is still alive, wird uns der NDR erzählen, von den bundesdeutschen Abschiebungen politischer Gegner in Assads Folterhöllen zwecks Verhör durch den BND, von der bundesdeutschen Beteiligung an sämtlichen US-Kriegen seit 1999 und von den Erfindungen zu Ahmadinedschads angeblicher Bombe habe man 2012 gar nichts gewußt.

T:I:S, 26. Januar 2012. Siehe auch die Rezension zweier Bücher von Heinz Loquai, Brigadegeneral a.D., von 2003

Anmerkungen

(1) Video, sieben Minuten, NDR, Schleswig Holstein Magazin, 16. Januar 2012

(2) Und der Minister starrt und stiert. 1999 zog die Bundesrepublik zum ersten Mal in den Krieg – unter Bruch des Grundgesetzes und des Völkerrechts, von Arno Luik, Stern, Ausgabe 8/2001, 14.02.2001, ursprünglich hier. Siehe auch Schattenblick: Srebrenica oder die Zerschlagung Jugoslawiens – Teil 23 vom 15. Dezember 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm#13   

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10 Jahre nach dem verbrecherischen NATO-Krieg

Andreas Zumach klärt bündig über den verbrecherischen NATO-Krieg gegen Restjugoslawien 1999 auf. Audio, zehn Minuten.

Ausführlich und nur wenige Male öffentlich gezeigt: Es begann mit einer Lüge – Deutschland im Kosovo (1/4), WDR, und drei weitere Teile.*

T:I:S, 21. März 2010

*Nicht verfügbar, angeblich wegen urheberrechtlicher Einsprüche

T:I:S, 26. Januar 2012

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm#10   

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Die große bundesdeutsche Kriegslüge

Der ehemalige Bundeswehroffizier Dietmar Hartwig war Leiter des Kosovo-Regionalbüros der europäischen Beobachtermission ECMM. Bis kurz vor Beginn des NATO-Angriffs auf Jugoslawien im März 1999 waren er und die europäischen Beobachter vor Ort:

 „Medienbild hatte mit der Realität nichts zu tun“ Und: „Ethnische Säuberungen“ im Kosovo hat es vor der NATO-Aggression von 1999 nicht gegeben. 

jW, T:I:S, 26. Februar 2008

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm#Kriegsluege   

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Nato-Auftrag: überfallen, erobern, zerschlagen

Feind und Begründung sind austauschbar

 „Thaçi, Jahrgang 1968, stammt aus dem Drenica-Gebiet, wo in den neunziger Jahren unter seiner Mitwirkung die ‚Befreiungsarmee Kosovo‘ (UÇK) entstand und der bewaffnete Kampf der Albaner gegen Serbien auf dem Amselfeld begann. Die Taktik der militärisch den Serben unterlegenen UÇK bestand darin, durch Überfälle auf Vertreter des serbischen Staates eine harte Gegenreaktion des Regimes zu provozieren, um so die Nato in das Blutvergießen im Kosovo hineinzuziehen. Sie ging auf, wohl im letzten Moment. 

Hätte die  UÇK erst nach der Wende des 11. September 2001 die Waffen erhoben, wären ihre Anhänger in Washington womöglich nicht als Freiheitskämpfer, sondern als Terroristen betrachtet worden.“ 

Michael Martens: Fast am Ziel. FAZ  vom 20. November 2007, S. 10

T:I:S, 21. November 2007. Siehe Soldatenbücher

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm#Nato   

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Waren Sie damals für den Jugoslawien-Krieg?

Bo Adam hat in der jungen Welt die inzwischen feststehenden Tatsachen zum sogenannten Massaker  von Racak 1999 der Version gegenübergestellt, die den NATO-Überfall auf Jugoslawien rechtfertigen sollte, siehe http://www.jungewelt.de/2006/03-24/005.php 

T:I:S, 25. März 2006

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/rzloquai.htm#Waren   

 

 

Alles bekannt, damals schon in 1998, inklusive der Albaner Todesschwadrone in Albanien, und die UCK wurde überall bei der OSCE, NATO, und beim US Sonderbotschafter Robert Gelbard, als einwandfreie Terroristen bezeichnet und eingestuft.

 

10/13/2004

 

Kosovo: Mudschahedin eingeschleust

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Ein deutscher Journalist sagte als Zeuge der Verteidigung beim
Prozess gegen den jugoslawischen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic
aus.
Den Haag/Belgrad – Die militärische US-Beratungsfirma MPRI hat 1998
arabische Söldner aus Mudschahedin-Einheiten aus Bosnien-Herzegowina
in die südserbische Provinz Kosovo eingeschleust. Dies sagte der
deutsche Journalist Franz-Josef Hutsch am Dienstag als Zeuge der
Verteidigung beim Prozess gegen den jugoslawischen Ex-Präsidenten
Slobodan Milosevic. Hutsch war zwischen September 1998 und Dezember
1999 im Kosovo, verbrachte dort die meiste Zeit in den Reihen der
“Befreiungsarmee des Kosovo” (UCK) und schrieb für die “Tageszeitung”
und die Illustrierte “stern“.

Die Offiziere arabischer Abstammung seien von der MPRI rekrutiert
worden, “haben eine große Summe Geld erhalten und wurden in der
Türkei ausgebildet“. Bereits 1998 seien zwischen 80 und 120
Mudschahedin im Kosovo stationiert gewesen, sagte Hutsch. Bis zum
Sommer 1998 habe es sich bei der UCK um eine “spontane Bewegung”
gehandelt, die “weniger terroristische Angriffe” durchgeführt habe.
“Nach dem Besuch von (US-Balkan-Chefunterhändler Richard) Holbrooke
im Sommer 1998 kam es zur Reorganisierung der UCK und auf mysteriöse
Weise erschien Agim Ceku“. Ceku war UCK-Führer und ist heute
Kommandant des Kosovo-Schutzkorps.

UCK wollte provozieren

Nach einer Vereinbarung zwischen Holbrooke und Milosevic im Oktober
1998 hätten sich die jugoslawischen Sicherheitskräfte in die Kasernen
zurückgezogen. Die UCK habe dies dazu genutzt, um neue Stellungen zu
beziehen. “Die Taktik der UCK war es, die Patrouillen der Polizei und
des Militärs zu überfallen, um eine übertriebene Reaktion zu
provozieren. In einigen Fällen gab es unverständliche Reaktionen der
serbischen Kräfte“, sagte Hutsch.
Mediengerechte Inszenierungen

Die im Jahr 1999 immer heftigeren Zusammenstöße seien zum großen Teil
von der UCK “inszeniert” worden, die gute Berater für Beziehungen mit
der westlichen Öffentlichkeit gehabt hätten. “Die UCK hielt
Flüchtlinge in den Wäldern, bis westliche Journalisten auftauchten.
Zivilisten wurden in Dörfer gebracht, die von serbischen Einheiten
angegriffen wurden, oder die UCK verbat ihnen, die Dörfer zu
verlassen“, berichtete der Journalist.
http://kurier.at/ausland/765161.php

Und genau, dies wussten die Westlichen Politiker schon in 1998, das die www.mpri.com , welche dem Pentagon unterstellt ist, engstens mit der UCK Drogen Mafia und Islamischen Terroristen zusammen arbeitet.

Marty: EULEX powerless, ad hoc structure needed – shine of incompetenz

 

Marty: EULEX powerless, ad hoc structure needed

FRANKFURT — CoE Rapporteur Dick Marty said that the EU mission in Kosovo, EULEX, in its current incarnation, is powerless to investigate organ trafficking.

Dick Marty (Beta)

Dick Marty (Beta)

The Swiss senator advised for an ad hoc judicial structure to be set up, which would be located outside of Kosovo, should be created specially for the purpose.

In an interview for the Serbian language news site Vesti based in Frankfurt, Germany, Marty said there is a danger that the whole story could go no further than the support his report received in the Council of Europe Parliamentary Assembly.

„An ad hoc judicial structure needs to be created – established specially to investigate the organ trafficking and located outside of Kosovo, which would have the right to apply measures to protect witnesses and their families – just just during the process, but afterwards as well. The witnesses have so much to say that their lives would not be worth much afterwards if their identities were revealed,“ Marty said.

„I do not think EULEX, the way it is forced to operate today and the way it is organized, can conduct a serious investigation. Besides, if we look at the justice systems and the international judiciary in the region, these structures have not been able to protect witnesses. As soon as there is a high-level case or a case that touches a certain level in the criminal hierarchy, testimonies become not just difficult, but impossible to obtain. Witnesses and their families are intimidated, and some have been killed,“ he stressed.

Noting that „some people might be satisfied with simply passing the resolution, as a virtual statement that nothing will come of“, he said that a structure should be established that would be efficient in uncovering the truth.

„The strong vote of support is an important step, but it is just one stage, which will be irrelevant unless there is a well prepared follow-up, and unless there is a political follow-up. I see this as the main danger,“ Marty warned.

http://www.b92.net/eng/news/politics-article.php?yyyy=2011&mm=01&dd=27&nav_id=72365

Dick Marty’s accusation
26/01/2012

The investigation about the suspicions raised for human organs traffic in Albania during the war in Kosovo, has brought for the second time in Tirana the EULEX Chief Prosecutor, Ambassador John Clint Williamson.

Williamson’s mission is based on the Council of Europe resolution of 25 January 2011, with the object: “Investigating the accusations for inhuman actions and illegal traffic of human organs in Kosovo”.

The EULEX prosecutor’s requests were not made public after the meeting with the Albanian Deputy Prime Minister and Minister of Foreign Affairs, Edmond Haxhinasto. In the press release, the Haxhinasto declared that he ensured Mr. Williams for the full support and cooperation of the Albanian authorities, in order to guarantee a complete and all-inclusive investigation, since EULEX is the only official organ that has the jurisdiction, capability and capacities to investigate the issues raised by the report.

The EULEX Chief Prosecutor held a meeting with Prime Minister Berisha. Part of the Chief Prosecutor Williamson agenda was a joint meeting at the British Embassy in Tirana premises with the ambassadors of USA, GB, and other EU countries accredited to Tirana.

The accusations for human organs traffic during the war in Kosovo turned into a diplomatic issue after the Swiss EMP, Dick Marty, accused the former KLA leaders of being involved. Marty claimed that these operations were held in two KLA bases in Albania. The accusations were rejected by Prishtina and Tirana, while the Albanian authorities showed their readiness to cooperate in an international investigation about this matter.

Bulgaria announces names of 24 new ambassador-designates

Bulgaria announces names of 24 new ambassador-designates

Wed, Jan 25 2012 13:56 CET

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Bulgaria announces names of 24 new ambassador-designatesDimitar Tsanchev

Photo: Krassimir Yuskesseliev

Bulgaria announces names of 24 new ambassador-designatesKonstantin Dimitrov, left, and Foreign Minister Nikolai Mladenov

Photo: Krassimir Yuskesseliev

Twenty-four ambassador-designates, including two current deputy foreign ministers, were nominated at a meeting on January 25 2012 of Bulgaria’s Cabinet.

Deputy Foreign Minister Konstantin Dimitrov has been named ambassador-designate to the United Kingdom and Deputy Foreign Minister Dimitar Tsanchev as ambassador to the EU.

The Foreign Ministry’s permanent secretary, Radi Naidenov, has been nominated as ambassador to Germany.

Nikola Kolev, former chief of staff of the armed forces and former chief of staff of ex-president Purvanov, has been nominated as Bulgaria’s ambassador to The Netherlands.

The nomination of the ambassadors by Prime Minister Boiko Borissov’s centre-right Government is part of the process of changing the face of Bulgaria’s diplomacy abroad, which was reiterated at July 25 talks between Borissov and President Rossen Plevneliev. Plevneliev, as head of state, has pledged not to appoint any ambassadors who collaborated with the country’s former communist-era secret services.

The full list of nominees, as announced, is:

* Albania – Dimitar Arnaudov
* Bosnia and Herzegovina – Angel Angelov
* The Vatican – Kiril Marichkov
* Germany – Radi Naidenov
* Greece – Emiliya Kraleva
* Egypt – Roumen Petrov
* Italy – Angel Cholakov
* China – Plamen Shukerliev
* Kuwait – Plamen Ulshevski
* Romania – Alexandar Filipov
* The Netherlands – Nikola Kolev
* Serbia – Angel Dimitrov
*  Bulgarian representation to the UN in New York – Stefan Tafrov
* Macedonia – Ivan Petkov
* Austria – Elena Shekerletova
* Belgium – Veselin Valkanov
* Hungary – Biserka Benisheva
* The United Kingdom – Konstantin Dimitrov
* UN – Geneva – Ivan Piperkov
* Brussels, Bulgarian representation to the EU – Dimitar Tsanchev
* Yemen – Boris Borisov
* South Africa – Katya Deleva
* Slovakia – Margarita Ganeva
* Ukraine – Krasimir Minchev

Several of Bulgaria’s embassies abroad have been headed by charges d’affaires after the Dossier Commission revelations about serving diplomats who had been involved with Bulgaria’s communist-era State Security.

Further nominations of ambassadors are to be made in the coming three weeks, Foreign Minister Nikolai Mladenov said.