Ruinierte Länder durch das NATO Demokratie bringen! Im Irak geht es wieder aufwärts —

nachdem die Verbrecher aus den USA und NATO Staaten abziehen.

Nichts gibt es für die USA im Irak

von @ 16:02. abgelegt unter Wirtschaft, Irak, USA, Medienmanipulation, Krieg

Ende letzten Jahres ist es nach der Wahl im Irak zu einem von Iran, Hisbollah und Syrien unterstützten Regierungsbündnis von Muktada al-Sadr mit Nouri al-Maliki gekommen. Das Bündnis basiert auf dem Versprechen von Nouri al-Maliki nach dem Ende des Truppenstationierungsabkommens mit den USA am 31. Dezember 2011 keine weiteren US-Truppen im Irak zu dulden. Da die USA gern eine permanente Besatzungsbasis im Irak zur Kontrolle des Irak und zur Terrorisierung des Iran hätten, wurde diese irakische Regierungskoalition von der Seite westlicher Besatzer als “nichts weniger als eine strategische Niederlage” betrachtet. Seitdem ist im Irak viel geschehen.

Im Februar dieses Jahres hat das irakische Parlament das über 80 Mrd Dollar schwere und damit größte Regierungsbudget der irakischen Geschichte verabschiedet, das als Kernbestandteil unter anderem schnelle Investitionen in die Verbesserung der irakischen Stromversorgung vorsieht.

Am 19. Mai gab die südkoreanische Firma STX Heavy Industries bekannt, mit dem irakischen Elektrizitätsministerium eine 2,7 Milliarden Dollar schwere Vereinbarung zum Bau binnen Jahresfrist von 25 kleinen 100 MW-Dieselkraftwerken in der Region Bagdad und im Südirak getroffen zu haben. AM 23. Juni wurde bekanntgegeben, dass der Iran dem Irak kurzfristig eineinhalb Millionen Liter Diesel pro Tag liefern wird und bereit ist, die Lieferungen auf drei Millionen Liter pro Tag zu steigern. Am 29. Juni wurde bekanntgegeben, dass Reisbauern im Zentralirak mit sofortiger Wirkung eine Extra-Portion Strom zum verlängerten Betreiben von Bewässerungsanlagen bekommen. Am 30. Juni wurde bekanntgegeben, dass die irakische Regierung einen Vertrag mit dem iranischen Ölministerium zum Bau einer 365 Mio Dollar teuren Gaspipeline zur Versorgung von zwei zukünftige Kraftwerken in Nordbagdad mit iranischem Gas beschlossen hat. Am 03. Juli wurde bekanntgegeben, dass der erste von zwei von der deutschen Firma Siemens gelieferten 40 MW Generatoren für Bagdad, die dort ab Mitte Juli dieses Jahres Strom erzeugen sollen, geliefert wurde. Am 04. Juli gab die kandische Firma Capgent bekannt, mit dem irakischen Elektrizitätsministerium einen 1,7 Mrd Dollar schweren Deal zur Lieferung von zehn 100 MW-Dieselkraftwerken für den westlichen und zentralen Irak abgeschlossen zu haben. Am 05. Juli wurde bekanntgegeben, dass der französische Alstom-Konzern einen 80 Mio Euro schweren Auftrag zum Ausbau des irakischen Stromnetzes bekommen hat.

Ebenfalls am 05. Juli 2011 berichtete Amerika-Experte Martin Gehlen in den transatlantischen Hetzpostillen des deutschen Holtzbrinck-Verlages über die Tätigkeit der neuen irakischen Regierung unter anderem folgendes:

Bis Mitte Juni wollte der Ministerpräsident durch Großinvestitionen die Basis legen für einen modernen Irak. Gleichzeitig versprach er den Bürgern eine spürbar bessere Versorgung mit Strom, Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Geschehen ist nichts. … Kein Wunder, dass angesichts dieser politischen Totallähmung die Gewalttaten im ganzen Land wieder steigen.

Der Mann hat Chuzpe. Aber vielleicht kann er auch einfach nur Ostdeutsche nicht leiden. Während Martin Gehlen im Tagesspiegel der irakischen Regierung eine politische Totallähmung andichtete, befand sich das gerade der Insolvenz entkommene ostdeutsche Unternehmen “Maschinenbau Halberstadt” in der Endphase von Verhandlungen über die Lieferung von fünf Kraftwerken in den Irak. Doch zum Glück für die Ostdeutschen störte das irakische Energieministerium sich nicht an den an Sabotage der ostdeutschen Industrie grenzenden Schmähungen des Holtzbrinck-Verlages. Wie der MDR am 07. Juli berichtete, bekam der ostdeutsche Maschinenbauer trotzdem einen Großauftrag zur Lieferung von fünf 100 MW-Kraftwerken für den Nordirak.

Was allerdings stimmt, ist, dass es im Irak nach wie vor ein Problem mit Terrorismus gibt. Auch Ausländer und Gäste der irakischen Regierung werden mit Terrorattacken angegriffen. So wurde am 22. Juni beispielsweise eine Delegation des iranischen Ölministeriums in Bagdad von Terroristen mit Schusswaffen angegriffen.

Was aber das größte Problem mit dem Terror im Irak ist, ist, dass monatlich Dutzende oder gar Hunderte von Schiiten im Irak Bomben der von den USA unterstützten zionistisch-wahhabitischen Terrorgemeinschaft zum Opfer fallen. Die Logik hinter dem Terror gegen die Schiiten des Irak ist simpel: sie sollen sich unter ihrer derzeitigen Regierung schlecht behandelt und unsicher fühlen, damit sie eine Fortsetzung der US-Besatzung zur angeblichen Vergrößerung der Sicherheit akzeptieren. Das wird aber nicht gelingen. Es ist im Irak inzwischen allgemein bekannt, dass die USA und ihre Lakaien die größte Quelle von Terror sind. Deshalb wird der Terror im Irak am besten dadurch bekämpft, dass die USA rausgeworfen werden.

Und auch sonst gibt es keinen Grund, die USA nicht aus dem Irak rauszuwerfen. Die US-Besatzer fallen im Irak außer durch Terror lediglich durch wirtschaftlliche Unzuverlässigkeit und unverschämte Abzockversuche auf. Die pro-iranische irakische Regieurung marschiert hingegen bei der Entwicklung des Irak jeden Tag vorwärts. Am 06. Juli schloss sie mit dem Iran unter anderem Abkommen zur iranischen Unterstützung des Irak mit medizischen Behandlungen und durch Medikamente. Am 07. Juli wurde bekanntgegeben, dass eine irakische Firma im Südirak mit dem Bau eines 500-MW-Gaskraftwerkes binnen 18 Monaten beauftragt wurde.

Und während der US-Kriegboss Michael Mullen am heutigen 08. Juli dem Irak nochmals 10.000 US-Besatzungstruppen zur Überwindung von Sicherheitslücken wie Sauerbier anpreist, erklärte der iranische Botschafter im Irak, Hasan Danaifer, der Iran sei zu Kooperationen jeglicher Art mit dem Irak bereit, auch im Sicherheitsbereich.

Es sieht so aus, dass der räuberische Angriffskrieg der USA gegen den Irak trotz intensiver Bemühungen der USA und ihres Propaganda-Apparates, genau das zu verhindern, dieses Jahr wirklich mit der strategischen Niederlage der USA zu Ende geht. Keine Basen, kein Öl, außer scharf geworfenen Schuhen gibt es im Irak nichts für die USA.

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