Der Weltgangster Nr. 1: Josef Ackermann und die Deutsche Bank Betrugs Mafia

Der US Senat, hat das Betrugs System dokumentiert in einem 600 Seiten Bericht. Eine wichtige Rolle, spielt der Profi Verbrecher Ackermann der Betrugsbank Deutsche Bank, Goldman Sachs sowieso; welche mit Vorsatz, Schrott Papiere verkaufte. Die Irland Bande, ist die selbe mit den Schrott Papieren, heute ist einer der Gangster EZB Chef von Europa: Mario Draghi, Profi Gangter, wo die Mafia erblasst und der mit Betrug die Griechen in die € Zone brachte.

Wer genau herausgehauen wurde, ist weiterhin geheim. Doch der ehemalige Broker Paul Staines hatte eine unvollständige Liste der Gläubiger der abgewickelten Anglo Irish Bank (AIB) geleakt, zu der die Allianz, die Großbanken Barclays, Crédit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC oder Société Générale gehören. Hat man vom ehemaligen Goldman-Mitarbeiter Mario Draghi etwas anderes erwartet, der zwischenzeitlich EZB-Präsident aufstieg? aus  http://www.heise.de/tp/blogs/8/155590: 29.12.2013
Ackerman läuft frei herum, wie ander Profi Verbrecher Jörg Asmussen, Steinbrück und Co. SPD und die Partner der Deutschen Bankenaufsicht.
Hier erklärt Greenspan das Banken Betrugs System.

Ackermann ist der gefährlichste Banker der Welt

Donnerstag, 14. April 2011 , von Freeman um 12:05

Der britische Ökonom Simon Johnson, Professor an der MIT und ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), hat in einem Interview mit der TAZ den Chef der Deutschen Bank scharf kritisiert. Er nannte Josef Ackermann den gefährlichsten Banker der Welt und die Bank die er leitet sei besonders gefährdet, sich selbst in die Luft zu jagen.

Sein Urteil über die Entwicklungen des Finanzsektors ist dramatisch: Die bisherigen Bemühungen, die Risiken durch die Banken unter Kontrolle zu bringen, seien ungenügend, eine weitere Krise höchst wahrscheinlich. Damit bestätigt Johnson was ich in meinem vorherigen Artikel „Der perfekte Sturm braut sich zusammen“ beschrieben habe.

Bankmanager bleiben für Johnson eine Gefahr für Wirtschaft und Gesellschaft. Als einen der gefährlichsten unter ihnen bezeichnete er Josef Ackermann im Interview mit den Worten:

Der deutsche Finanzsektor ist sehr problematisch, und die Deutsche Bank ist besonders gefährdet, sich selbst in die Luft zu jagen. Ihr Chef Josef Ackermann ist einer der gefährlichsten Bankmanager der Welt, weil er darauf besteht, eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 25 Prozent zu erzielen. Ein so hoher Gewinn ist nur möglich, weil er genau weiss, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht. Also wird auf Gewinn spekuliert – was dann auch die Boni der Manager maximiert.

Wie ich schon oft gesagt habe, kein einziges Problem welches zur Finanzkrise führte ist bisher behoben worden. Seitens der Regierungen wurden die Banken und ihre Manager in keiner Weise irgendwie bestraft oder mit strengeren Auflagen belegt. Im Gegenteil, durch die „Bailouts“ bekamen die Banken das Signal, sie können munter weiter hohe Risiken eingehen, denn wenn es schiefläuft, rettet sie sowieso der Steuerzahler. Also wird die nächste Krise kommen, das ist sicher, nur diesmal können die Staaten sie nicht mehr retten, sie sind ja total überschuldet.

Dank der impliziten Staatsgarantie für systemrelevante Banken, haben die Bankster keinen Anreiz sich verantwortungsvoll zu verhalten. Statt sie damals nach dem Debakel vor Gericht zu bringen und ins Gefängnis zu werfen, wegen den immensen volkswirtschaftlichen Schaden den sie angerichtet haben, hat man ihnen neues Spielgeld für das Kasino gegeben und jetzt zocken sie munter weiter, um noch höhere Renditen zu erzielen. Sie wissen ja, läuft es schief, springt der Steuerzahler ein. Machen sie aber Profite, dann sacken sie diese selber ein.

An dieser Situation sind die rückgratlosen Politiker schuld, die vor den Bankstern laufend einknicken und von ihnen kontrolliert werden. Die wirkliche Macht über die Staaten stellen die Finanzverbrecher dar, mit den global agierenden Grossbanken und ihre Kumpels in den Zentralbanken. Die Chefs der Fed und der EZB pumpen Billionen in die Märkte, nur damit die Banken ein noch grösseres Rad drehen können. Aber die nächste Spekulationsblase wird bald platzen, wenn der Schaden aus der Japan-Katastrophe wirksam wird.

Johnson sagt weiter, Institute wie die Deutsche Bank sind hochgefährlich, da deren Bilanzsumme fast an das Bruttoinlandsprodukt von ganzen Staaten heranreicht. Er sagte: „Solche Banken sind nicht nur zu gross, um sie pleitegehen zu lassen – sie sind auch zu gross, als dass man sie retten könnte.“ Das heisst, bei der nächsten Krise reissen sie ganze Länder mit sich in den Abgrund, das können sie nicht mehr stemmen.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Ackermann ist der gefährlichste Banker der Welt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/04/ackermann-ist-der-gefahrlichste-banker.html#ixzz1JgRs8f9j

siehe auch:

EU-Barroso, aktiv in die Verschiebung von 600 Milliarden €, der Griechischen Politik Mafia auf Schweizer Banken beteiligt.

Bei Barroso, ist sowieso, Alles klar, wie bei dem Schrott Haufen der EU überhaupt. Und immer dabei, Deutsche Bank mit Ackermann, als Teilhaber bei Spiro Latis.

Die Deutsche Bank, betreibt seit Jahrzehnten gezielt falsche Kundenberatung, wie jüngst auch im Spiegel veröffentlicht wurde, um Kunden kurz gesagt, ihren profitablen Schrott zuverkaufen und ebenso Betrugs PPP und swap Geschäfte mit Kommunen in Europa.

Deutschlands Staatsfeind Nummer 1: Josef Ackermann und die Betrugs Partner von Goldman Sachs

Greenspan – US-Bankensystem ist voller Betrug

Die Mega Betrugs Banken: Goldman Sachs und die Deutsche Bank mit Ackermann

April 20, 2010“Goldman Sachs ist Abschaum”

In einer Talk-Runde im französischen Fernsehen zieht der amerikanische Finanzanalyst Max Keiser schonungslos vom Leder. Lesen und sehen Sie, welche heftigen Vorwürfe der unabhängige Journalist abseits der gerade erhoben SEC-Klage gegen Goldman Sachs erhebt.

Die Hintermänner aus Politik und Wirtschaft, des grössten Bankraubes der Geschichte

Deutsche Bank und CDO’s oder: wie man Schrottpapiere losschlägt und dabei noch einen Riesen-Reibach macht. Drei Beispiele

Dr. Alexander von Paleske — 15.4. 2011 — Zwei Jahre hat es gedauert, bis der US-Senat einen zusammenfassenden Bericht über die Ursachen der Finanzkrise 2008 bekam.

Schwere Vorwürfe gegen Deutsche Bank
Der 650 Seiten starke Bericht liegt jetzt vor und er lässt an den Investmentabteilungen der Deutschen Bank und Goldman Sachs kein gutes Haar. Beide Banken werden in dem Bericht „schäbige, riskante und betrügerische“ Praktiken vorgeworfen.

Im einzelnen :

– Bereits frühzeitig erkannt zu haben, dass die Collateralized Debt Obligations nichts als Schrottpapiere waren

– Konsequenterweise Wetten darauf abgeschlossen zu haben, dass diese Papiere im Wert abstürzen

– Die Deutsche Bank alleine mit diesen „Untergangswetten“ 1,6 Milliarden US Dollar eingesackt hat

– Gleichzeitig aber Kunden fröhlich weiter diese Schrottpapiere empfohlen „angedreht“ zu haben

Drei Kunden, Milliardenverluste
Drei Kunden, denen dieser Schrott verkauft wurde, und deren daraus resultierende hohe Verluste die Steuerzahler begleichen mussten, sollen hier vorgestellt werden:

1. Die Österreichischen Bundesbahnen.
Denen schwatzte die Deutsche Bank CDO- Schrott auf. Nach der Wirtschaftskrise wurden dann 660 Millionen Euro fällig welche die ohnehin schon defizitären ÖBB dann schultern sollten. Wir haben in einem Artikel uns damit ausführlich beschäftigt

2. Industriekreditbank IKB.
Auch an diesen seinerzeitigen „Pleiteverein“, den die Regierung in Berlin mit Milliardenzahlungen vor dem Totalabsturz bewahren musste, hatte die Deutsche Bank CDO-Schrottanleihen – von ihrem Top-Investmentbanker Greg Lippmann bereits im August 2006 in einer vertraulichen E-Mail als „Müll“ bezeichnet – losgeschlagen. Rechtzeitig, versteht sich.

3. Milliardengrab Hypo-Alpe- Skandalbank (Skandalpe) , einst Tochter der Verlustbank BayernLB,
Nicht nur der ÖBB brachten komplexe Geschäfte mit der Deutschen Bank Riesenverluste, auch die Hypo verbrannte viel Geld. Schrottpapiere, wurden von einem Ableger der Deutschen Bank, der HB Delaware in den USA, bereitgestellt, und von einer Tochter der Hypo- Alpe namens Carinthia von der Steuerparadies-Kanalinsel Jersey aus vertrieben. 2007 verlor die Credit Management der Hypo wegen der verfallenden US-Häuserpreise via Jersey 210 Mio. Euro. Das Engagement in toxische Wertpapiere hatte sich zu diesem Zeitpunkt auf 842 Mio. Euro summiert.

Nun geht es in Deutschland mit den Zinswetten der Gemeinden weiter. Und schon hat die Deutsche Bank mit drohendem Unterton verkünden lassen, wenn die Zinswettenprozesse zu ihrem Nachteil ausgingen „drohe eine neue Finanzkrise“.

Die Finanzkrise ist jedoch längst da, zwar nicht für die Deutsche Bank, aber für die große Zahl von Gemeinden, die sich auf diese Geschäfte mit der Deutschen Bank eingelassen haben.

Die zentrale Frage jedoch bleibt: Haben die Regierungen aus der Finanzkrise gelernt, und z.B. die Anfang der 90er Jahre eingeführten finanziellen „Massenvernichtungswaffen“ wie Credit Default Swaps (CDS) auf den Müll befördert? Mitnichten.

Daher In Abwandlung eines alten Bundesbahn-Werbespruchs:

Die nächste Finanzkrise kommt bestimmt.


Zu den Österreichischen Bundesbahnen

linkDeutschbanker Ackermann schreibt an CSU-Seehofer


Zur IKB

linkNoch mehr Milliarden Euro Bürgschaften oder: Vorwärts mit der IKB
linkDer IKB-Prozess in Düsseldorf – oder: hat die Staatsanwaltschaft kapituliert ?

…und zu Zinsswaps
linkDeutschbanker Ackermann stoppt Swapserei mit Kommunen

Zu Credit Default Swaps (CDS)
linkDefault Swaps oder: Die nächste Weltfinanzkrise rückt näher

Zur Finanzaufsicht BaFin
linkFinanzkrise, Bankenkrisen, Kleinanlegerbetrug – Hat die Finanzaufsicht BaFin versagt?
linkFinanzgauner, ihre Opfer und die BaFin
linkDie Grossbanken und der Staatsanwalt

Zentraler Artikel für alle bis Dezember 2008 angelaufenen Hypo-Alpe Skandale
linkBayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria – Reicht mir die Hand, meine Skandale

Weitere Hypo Alpe Artikel
link Ex-Premier Kroatiens Ivo Sanader verhaftet – „nur“ Korruption oder auch Mordvorwurf?
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linkHypo-Alpe-Bank und Österreich – Wenn eine Bank zum „Rattennest“ und ein Staat zur Skandalrepublik wird

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linkDie 3,7 Milliarden Hypo-Alpe-Pleite: Stoiber wusste angeblich von Nichts
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linkHypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) – die endlose Geschichte – Was bleibt?.
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linkVon Milliardengrab zu Milliardengrab: BayernLB-Tochter Hypo- Alpe Adria hat neuen Vorstand

Und die grossen Gangster, wie auch Jörg Assmussen, Steinbrück, Steinmeier laufen alle frei herum!

16.04.2011 – 12:11

US-Senatsbericht fordert strafrechtliche Untersuchungen von Investmentbanken, Regulierungsbehörden und Ratingagenturen

  • Unser Planet ist in Gefahr! Schluß mit Gier und Verbrechen: Trennbankensystem jetzt!

    Der US-Senator Carl Levin hat es auf den Punkt gebracht: „Bei unseren Untersuchungen sind wir auf eine Schlangengrube voller Gier, Interessenkonflikten und Rechtsverletzungen gestoßen.“ Damit kam Senator Levin, dessen Senatsausschuß zwei Jahre lang die Ursachen für die globale Finanzkrise untersucht hatte, zum gleichen Ergebnis wie schon zwei Monate zuvor der Kongreßausschuß unter Phil Angelides: Das gesamte internationale Bankensystem ist ein einziges kriminelles Pyramidenspiel. mehr

siehe auch https://deutschebanksters.wordpress.com/

3 Responses

  1. Spekulation mit Immobilienpapieren
    Wut auf die Deutsche Bank
    29.01.2012, 14:02
    Die Deutsche Bank hatte vor Ausbruch der Finanzkrise in großem Stil Wertpapiere fabriziert, die später zahlreiche Investoren in existentielle Schwierigkeiten brachten. Davon war auch die IKB betroffen, die von der Staatsbank KfW am Ende vor dem Bankrott gerettet werden musste. Nun hofft die KfW auf Hilfe aus den USA.

    Die Deutsche Bank hatte vor der Finanzkrise Leute in ihren Reihen, die ahnten, dass es schon bald zu einem großen Knall kommen könnte. „Das fliegt alles in die Luft“, soll einer ihrer Handelschefs, Greg Lippmann, in den Räumen der Bank gebrüllt haben, nachdem er schon 2005 internen Analysen entnehmen konnte, dass viele Immobilienbesitzer in den Vereinigten Staaten ihre Raten nicht mehr zahlen konnten. Vor allem in den Jahren 2006 und 2007 habe er nach Angaben des offiziellen Untersuchungsberichts des US-Senats wiederholt Kollegen aber auch manche Geschäftspartner vor dem Zusammenbruch des Marktes gewarnt.

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    Das habe aber die Deutsche Bank nicht daran gehindert, ihren Kunden weiterhin hochriskante Wertpapiere anzudrehen, die auf einen anhaltenden Boom im Immobilienmarkt spekulierten, berichtet der Spiegel jetzt. Dabei ging es vor allem um Collateralized Debt Obligations (CDOs), also jene Giftpapiere, die später die Finanzkrise dramatisch beschleunigten und zahlreiche Investoren an den Rand des Ruins brachten.

    Darunter war auch die Deutsche Industriebank (IKB), die am Ende mit mehr als acht Milliarden Euro von der Staatsbank KfW vor dem Bankrott gerettet werden musste. Ehemalige Zweckgesellschaften der IKB mit dem Namen Loreley Financing hätten deswegen bereits im Oktober in den USA eine Betrugsklage gegen die Deutsche Bank eingereicht und fordern 439 Millionen Dollar Schadensersatz plus Strafzahlungen, heißt es im Spiegel weiter.

    Das ist Geld, was im Erfolgsfall vor allem an die KfW fließen würde: „Wir sind sehr an Maßnahmen interessiert, die zu einer Verringerung unserer hieraus entstandenen Verluste führen können“, zitiert das Magazin aus einer Stellungnahme. Die KfW begrüße die Klage, weil die Deutsche Bank fehlerhafte Zusicherungen gemacht habe und bei der Strukturierung und Vermarktung der Produkte Interessenskonflikte nicht offengelegt habe.

    In welche Richtung diese Interessenskonflikte gehen, wurde schon 2010 deutlich. Damals wurde bekannt, dass Hedgefonds-Spekulant John Paulson offenbar die Gelegenheit bekam, Wertpapiere nach eigenem Gutdünken aufzusetzen. Das Problem: Paulson soll auf einen Zusammenbruch des Marktes gewettet haben und darum die Wertpapiere entsprechend konstruiert haben. Die Käufer solcher Papiere hatten das Nachsehen.

    Wegen ähnlicher Geschäfte schloss Deutsche-Bank-Konkurrent Goldman Sachs einen Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC, die auch gegen die Deutsche Bank ermittelt. Goldman verpflichtete sich 2010 zur Zahlung von rund 550 Millionen Dollar – 150 Millionen davon sollten übrigens an die IKB gehen.

    Lippmann, der bei der Deutschen Bank für den Handel mit CDO verantwortlich war und nach seinen Kollapswarnungen die Erlaubnis bekam, das Finanzinstitut gegen den Verfall am Immobilienmarkt zu positionieren, soll übrigens in der Bank T-Shirts verteilt haben mit der Aufschrift: „I am short your house“. „Short“ ist ein Begriff aus der Banker-Sprache und sollte in diesem Fall heißen: „Ich wette gegen Dein Haus.“

    Hätte die IKB-Leute das gesehen, wären sie vielleicht vorsichtiger gewesen.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spekulation-mit-immobilienpapieren-wut-auf-die-deutsche-bank-1.1269778

  2. „Ich wusste von Banken nicht viel“

    Bruckermann ist das Gesicht der Bankenkrise – doch seltsam: Wer mit Bruckermanns Wegbegleitern spricht, der gewinnt den Eindruck, dass da kein klassischer Bösewicht am Werk war, kein finsterer Investmentbanker wie Gordon Gekko im Filmklassiker „Wall Street“. Vielmehr entsteht das Bild eines charmanten Schlitzohrs, dessen Ausstrahlung und Sympathie Gesprächspartner so überzeugte, dass sie gar nicht mehr fragten, was Bruckermann ihnen da anpries. Wenn der Schaden, den er angerichtet hat, nicht so groß wäre, könnte man darüber lachen, wie er seine Geschäftspartner genarrt haben soll.

    Gerhard Bruckermann wird 1947 in Solingen geboren. Sein Vater Erwin leitet die Kreditabteilung der örtlichen Sparkasse. Er vergibt Darlehen an mittelständische Unternehmen. An gebündelte US-Immobilienkredite denkt damals in Solingen niemand.

    Sohn Gerhard studiert Jura – unter anderem in Regensburg. Ein damaliger Kommilitone bezeichnet seinen Ehrgeiz als „begrenzt“, seine juristischen Leistungen als „mittelmäßig“. Dafür hat Bruckermann ein anderes Talent: Er kann Leute für sich einnehmen. „Ausgesprochen nett und charmant“ sei Bruckermann, sagt einer, der ihn von früher kennt. „Ein rheinischer Filou.“ Der Aufstieg des lässigen Studenten zum Top-Banker sei eher „eine Felix-Krull-Geschichte“ – in Anlehnung an die Romanfigur von Thomas Mann, die mit viel Empathie die feine Gesellschaft narrt.

    „Ich wusste von Banken nicht viel“, wird Bruckermann später einmal freimütig zugeben. Trotzdem beginnt er nach dem Studium ein Trainee-Programm beim Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und wechselt anschließend in die internationale Abteilung der Westdeutschen Landesbank (WestLB).

    Nach einer Station bei der Deutschen Bank wechselt er 1991 in den Vorstand der ehemaligen Deutschen Pfandbriefanstalt, die sich modisch schlicht Depfa nennt. Die ehemalige Staatsbank ist gerade privatisiert worden, aber noch immer so ziemlich das Biederste, was man sich in der Finanzwelt vorstellen kann. Sie leiht Staaten Geld, finanziert Infrastrukturprojekte wie Brücken und Autobahnen.

    Langweilig, befindet Bruckermann – und beginnt, das Institut umzukrempeln. Im Jahr 2000 wird er Chef der Bank. Zwei Jahre später verlagert er ihren Sitz nach Irland. Dort locken niedrige Steuersätze, und auch die Aufsichtsregeln für Finanzinstitute sind lascher als in Deutschland.

    Bruckermann verwandelt die einst biedere Pfandbriefbank in einen verkappten Hedgefonds. Das Institut kauft öffentliche Anleihen, die oft über 10 oder 30 Jahre laufen. Um mehr Geld aus diesem langweiligen Geschäft zu holen, finanziert Bruckermann diese langfristigen Kredite allerdings immer kurzfristiger. Seine Bank leiht sich Geld für wenige Tage oder Wochen – und muss dafür sehr niedrige Zinsen zahlen. Die Differenz zu den höheren Renditen der Staatsanleihen streicht sie als Gewinn ein. Die Staatsfinanzierung sei „ein ungeschliffener Juwel“, jubelt Bruckermann.

    Das Finanzsystem bebt – Bruckermann ist weg

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,828824,00.html

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