750 Leopard Panzer besitzt Griechenland und Thyssen U-Boote, kann aber die KfW Kredite nicht bezahlen

Montag, 15. März 2010

Griechenland besitzt 750 Kampfpanzer Typ Leopard

Schlappe zwei Milliarden Euro für Rüstungsgut

Die Krisengespräche, die der griechische Ministerpräsident Jorgos Papandreou kürzlich mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy führte, haben ein rasches, für Frankreich erfreuliches Ergebnis gebracht: Vermutlich für die Zusage einer wohlwollenden Prüfung von Stützmaßnahmen für den schwer angegriffenen Athener Staatshaushalt kauft Griechenland in Frankreich Kriegsgut ein. Für schlappe zwei Milliarden Euro zunächst, Fregatten vom Typ FREMM; die von Sarkozy angestrebte Ablösung der veralteten Mirage-Kampfjets der griechischen Luftwaffe durch neue Flieger vom Typ Rafale und den Erwerb von Kampfhubschraubern Modell Super-Puma ließ Papandreou zunächst offen. Sechs FREMMs sind es, auf die sich die angeblich der türkischen Kriegsmarine unterlegene griechische Seestreitmacht freut (die gloriose französische Marine leistet sich nicht ein Stück mehr, dies nur nebenbei), und Griechenland bleibt, lobt die Pariser Tageszeitung Le Monde, die Nummer drei unter Frankreichs Rüstungskunden weltweit.

Zwei Milliarden Euro für Rüstungsgut, mitten in der dicksten Finanzkrise in der Geschichte des Landes. Der stellvertretende griechische Verteidigungsminister, Panos Beglitis, findet das irgendwie surrealistisch, wie er gegenüber Le Monde eingestand. Doch werfen wir einen Blick auf den real existierenden griechisch-türkischen Rüstungswettlauf der letzten Jahrzehnte, der es in sich hat. Vom Beitritt der beiden Ägäisanrainer zur NATO (1952) bis zum Ende der NATO-gesteuerten Obristendiktatur (1974) hatten die USA als Rüstungslieferant beide Länder fest im Griff und sie sorgten dafür, dass keine der beiden verfeindeten Seiten ein allzu großes Übergewicht bekam. Doch unter dem Eindruck des Zyperndesasters, das die USA zu Lasten der Griechen ausgehen ließen, begann eine gewisse Diversifizierung, Athen sah sich nach anderen Anbietern um, der Wettlauf geriet außer Kontrolle, die Hardliner des militärischen Establishments nahmen die Sache in die Hand und hielten dieselbe zugleich fleißig auf, wie nicht nur böse Zungen sagen. Die Folge unterm Strich: Seit 1974 Militärausgaben von 120 Milliarden Euro auf griechischer Seite, von den Beschaffungskosten für Waffensysteme bis zu den Betriebsausgaben (so hat letztens die Tageszeitung Eleftherotypia ausgerechnet). Was ja nicht eben wenig ist.

Hauptlieferanten, beiderseits der Ägäis, bekanntlich: außer den USA die großen Waffenschmieden der EU, und hier seit langem Klassenerster die BRD. Was auch die IG Metall gut findet und heftig protestiert, wenn, wie letztens geschehen, die Kanzlerin einen Teilauftrag an das Eurofighter-Konsortium zu stornieren verkündet, aber nichts dagegen hat, wenn Außenminister Westerwelle in Athen den Kauf von 60 der superteuren Flieger anmahnt (vgl. NRhZ Nr.237 v. 16.2.2010). Sollen doch die bankrotten Griechen den drohenden Arbeitsplatzverlust im bayrischen Manching kompensieren.

Panzerschlacht in Thrazien?

Wer sich hier fragt, warum die EU den Beitrittskandidaten am Bosporus zur Schlichtung des Disputs mit dem griechischen NATO-Nachbarn über die ägäischen Hoheitsgewässer nicht deutlich und kategorisch auf den Weg zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag verweist, bevor sie überhaupt weiterverhandelt, dem mag ein Blick auf die Geschäftslage klarmachen, warum. Etwa 4,3% des BIP, so belehrte mich kürzlich ein Athener Amtsträger, gebe man in Griechenland immer noch für Wehrzwecke aus, das wäre der zweithöchste Satz in der NATO, nach den USA, und doppelt so viel wie in der BRD. Vier Milliarden Euro pro Jahr gingen im Durchschnitt für den Import von militärischem Großgerät drauf in den letzten Jahrzehnten, eine gewaltige Vernichtung materieller Ressourcen………………..

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14843

 

Die Griechische Schiffswerft für U-Boote, an der Thyssen beteiligt ist, hat noch 180 Millionen € Schulden an Deutsche Rüstungs Konzerne, welche wohl durch einen Verkauf an eine Dubai Investment Gruppe verkauft werden soll. Dubai ist die Geldwäsche Zentrale der Welt, wo anscheinend im Moment die Netzwerke zusammen laufen.

Unsere Deutschen Lobbyisten der Politik machen anscheinend nur diese Art von Geschäften, um Profi Bestechungs Firmen wie Thyseen, EADS und Co. Natürlich immer KfW und Hermes Kredite und Bürgschaften, welche dann wieder der STeuerzahler berappen darf.

Monday, March 1, 2010
Greek Shipyards & Submarines – Solution Reached?
The Greek government announced that the Skaramanga Shipyards (Pireas) have been sold to the Abu Dhabi Mar Group (ADM). The new structure will see ADM hold 75.1% of shares with Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) retaining a 24.9% stake. It is hoped this development will safeguard the future of the shipyards and (most of) its employees.

There has been much speculation about what guarantees the Greek Government has given ADM with regards to future orders for the Hellenic Navy.

Hopefully this decision will lead the way to have the Type 214 submarine issue solved as well. DefenceNet reports that the most likely outcome will be for only 3 of the 4 existing subs to be accepted, with the first built (Papanikolis) being put up for sale by TKMS. One additional sub could be built to make up for this. Also, a further two subs are likely to be built to offset for the upgrading of two older subs which has been judged to be technically and economically not justifiable. These two subs were originally to be Type 209 subs with Air Independent Propulsion but, according to DefenceNet, it is looking more likely these will be Type 214 subs instead.

DefenceNet also reports that 4 to 5 Corvettes are likely to be ordered. This requirement by the Navy seems to have been pushed to the top of the list as an incentive to ADM. Also, it seems that 400 employees are likely to be let go in the future but in a staggered fashion so as to avoid unrest.

 

aus Balkanforum