Committee to Probe Bulgaria Commissioner’s Past

Committee to Probe Bulgaria Commissioner’s Past

Sofia | 26 January 2010 |

 

Bulgaria hopes Georgieva's nomination will be more successful than Jeleva's

Bulgaria hopes Georgieva’s nomination will be more successful than Jeleva’s

An independent committee will search through communist-era police files in order to put an end to rumours that Bulgaria’s EU commissioner designate Kristalina Georgieva was involved in the secret services of the past, the deputy Prime Minister Tsvetan Tsvetanov said.He added that Georgieva has consented to the investigation, after several NGOs called on the committee to investigate her past.

They are asking the committee to complete the check before Georgieva’s confirmation hearing at the European Parliament, scheduled for 3 February.

The files belonging to the former state security continue to be controversial in Bulgaria. Many people believe that the security services remained powerful after the fall of communism, with many high ranking officials and businessmen failing to come clean over their involvement with the secret police at that time.

NGOs are asking the committee to clarify this issue, following the withdrawal of Bulgaria’s earlier nominee for commissioner Rumiana Jeleva, amid doubts over her ability to do the job well. The controversy surrounding her appointment caused much embarrassment in Bulgaria, and prompted many within the EU to yet again question whether the country had deserved EU membership in the first place.

Pope’s Shooter Seeks Asylum in Croatia

Zagreb | 25 January 2010 |

 

Mehmet Ali Agca

Mehmet Ali Agca

A Turkish man responsible for shooting and injuring Pope John Paul II in 1981 is asking Croatia for political asylum, local media report.
Mehmet Ali Agca made the same plea to Italy and Spain, but was rejected. The two counties viewed him as a terrorist, Agca’s lawyer said.

Agca refused to say whom he was working for when he attempted to murder the Pope. He has offered to do so in an interview for $3 million.

Agca served a 19-year sentence in Italy before being deported to Turkey. Once back in Turkey, he faced more jail time for killing a journalist in 1979. He was released on 18 January, and is now looking to call Croatia home, reports local media.

Agca was quoted in Croatian media saying, “Croatia is a Catholic country, and I am a Catholic. Jesus Christ was a prophet but not the Son of God as it says in the Bible we know. I am ready to write a new Bible and would love to do that in Croatia because Italy and Spain have refused to grant me asylum.”

Committing a serious, non-political crime prevents people from receiving asylum under the Croatian law. Croatian has granted asylum to 15 people since 2006.

Steht die Bundeswehr in Afghanistan im Grunde nur Schmiere beim Opiumanbau?

Bestechungsgeld für die Taliban, von der Deutschen Entwicklungshilfe!

Afghanistan

Gratis-Bauplan für den Taliban-Kommandeur

Von Friedrike Böge, Kabul

 

Kosten und Mühen: Wie beschwerlich der Wiederaufbau Afghanistans ist, zeigt sich schon in dieser Ziegelfabrik bei Kabul

Kosten und Mühen: Wie beschwerlich der Wiederaufbau Afghanistans ist, zeigt sich schon in dieser Ziegelfabrik bei Kabul

25. Januar 2010 Neulich hat Mansur Omar einen Bauplan für einen Talibankommandeur aus Kundus erstellt. „Meine Frau soll mir das Essen aus der Küche bringen, ohne über den kalten Hof laufen zu müssen“, hatte der bärtige Dschihadist gefordert. Für afghanische Verhältnisse ist das ein fortschrittliches Anliegen, denn in traditionellen Häusern befindet sich die Küche außerhalb des Hauptgebäudes. Für die Skizze hat der Bauingenieur natürlich kein Honorar berechnet – schließlich gilt es, die Beziehungen zu den Taliban zu pflegen. „Wer in einem gefährlichen Gebiet wie Chardara arbeitet, muss gute Verbindungen zu den Machthabern unterhalten“, sagt Omar.

Manchmal lässt der Ingenieur Taliban-kämpfer in seinem Büro übernachten, wenn sie in der Stadt Kundus zu tun haben. Den Neffen eines lokalen Aufstandsführers beschäftigt er als Wächter. „Weil ich Informationen aus der Region brauche.“ Omars Chef hat seine politischen Beziehungen spielen lassen, um einen lokalen Talibanführer aus dem Gefängnis freizupressen. Im Gegenzug nutzt dieser nun seine Verbindungen zu führenden Aufständischen in Pakistan, um Omar und seine Bauarbeiter vor Angriffen zu bewahren. Trotzdem hat der Ingenieur in Kundus auch schon einmal Schutzgeld bezahlt: 10.000 Dollar. „Die guten Taliban kann man mit dem Argument überzeugen, dass das Projekt den Menschen nützt. Die schlechten muss man bezahlen“, sagt Omar, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen will, weil sein Auftraggeber – eine westliche Hilfsorganisation – sonst seinen Vertrag kündigen würde.

http://www.faz.net/

In Albanien gabs von den Hilfs Organistaionen und Lobbyisten, gegen Bar

Geld vor allem Visas für Kriminelle. http://www.faz.net

Saturday, December 19, 2009

Steht die Bundeswehr in Afghanistan im Grunde nur Schmiere beim Opiumanbau?

 

 

Was steht da in der Überschrift? Das ist doch nicht zu fassen. Die Bundeswehr soll was? Das kann nur eine maßlose Übertreibung sein, oder schlimmer noch, eine Verschwörungstheorie, und Verschwörungstheorien sind bekanntermaßen eine Gefahr für unsere Demokratie.

Ironie aus.

 

Afghanistan und das Massaker von Kundus beherrscht ja gegenwärtig die kapitalistischen Massenmedien. Eine „Enthüllung“ folgt der anderen.

„Nur Stunden nach dem Bombardement bei Kunduz wusste die Bundeswehr von einer hohen Zahl ziviler Opfer“, so „enthüllt“ derzeit gerade das sehnsüchtig nach Leserschaft schmachtende „Leitmedium“ SPIEGEL.

Guttenberg hat seinen Generalinspekteur gefeuert und die Debatte ist darüber entbrannt, wer bei diesem Massaker wen falsch informiert haben soll, so dass erst jetzt herauskommt, dass neben den (wohl per se vernichtungswürdigen) „Taliban“ auch „die gleiche Anzahl Zivilisten“ ums Leben gekommen sein soll.

Anscheinend wird nun ein Oberst Georg Klein zum Sündenbock dafür gestempelt, dem US-Militär gegenüber wahrheitswidrige Angaben gemacht zu haben.

Usw.

 

Das sind „Nachrichten“.

 

Gleichzeitig ist in diversen Massenmedien in den Kommentarfeldern ein stattliches Aufgebot von Trollen zu verzeichnen, die mit Platitüden wie „ein Tanklasterdieb ist kein Zivilist“ und „Taliban terrorisieren die Bevölkerung“ versuchen, die „öffentliche Meinung“ so zu brutalisieren, so dass sich die Herrschaften in der Regierung durchaus „menschlich“ betroffen geben können über die „nicht zu rechtfertigende Anzahl an zivilen Opfern“.

 

„Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat“, schrieb Bertold Brecht und wir erleben in der Gegenwart die absolute Richtigkeit dieses Satzes.

 

Warum?

 

Warum massakriert die Bundeswehr denn in Afghanistan überhaupt „Taliban“ und Zivilisten? Warum ist sie denn überhaupt dort? Und – ohne auf „nebensächliche“ Feinheiten einzugehen wie den angeblichen Verteidigungscharakter der Bundeswehr und des NATO – Bündnisses – warum steht die NATO insgesamt dort überhaupt?

Und warum diese „Umorientierung“ der us-amerikanischen Politik unter der Marionette Obama weg vom Irak hin zu Afghanistan, wo unbedingt ein „Sieg“ errungen werden müsste?

 

Der Rummel um die Schuldzuschiebungen verdeckt diese Frage nämlich mit erstaunlicher Konsequenz.

Wie war das noch einmal schnell mit Afghanistan? Wann wurde dort einmarschiert?

Ach ja, richtig, da war doch was…

 

Da gab es doch mal so einen Anschlag vor 8 Jahren auf das World Trade Center….

Doch bei dieser Begründung fährt auch ein Peter Scholl-Latour aus der Haut.

http://www.youtube.com/watch?v=qUG5VHhKT9U

 

Alles Lüge um den 11.9.2001?

Ich verrate ja wohl kein Geheimnis, wenn ich sage, dass jeder Mensch, der sich mit den näheren Umständen dieses Anschlags beschäftigt, auf noch viel mehr schreiende Widersprüche stößt ausser dem, dass ein Attentat, das angeblich von saudiarabischen und ägyptischen Terroristen verübt worden sein soll, als Begründung für eine Invasion ausgerechnet in Afghanistan herhalten soll, nut weil ein ausgewiesener langjähriger CIA-Agent namens Osama bin Laden dort seinerzeit seinen Wohnsitz haben sollte.

 

Aber darüber (11.9.2001) spricht man besser nicht, denn sonst wird man schnell zum „Verschwörungstheoretiker“ gestempelt, ein Propagandamuster, das die imperialistischen Meinungsmacherapparate erfolgreich sogar schon in die Köpfe von manchen „revolutionären Linken“ hineingestanzt haben.

 

Also gut, reden wir nicht mehr über den 11.9.2001, den in jeder Hinsicht höchst fragwürdigen und letztlich unglaubwürdigen Grund für den Krieg von NATO und Bundeswehr in Afghanistan.

Es wird den 200 Herrschaften, die darüber bestimmen, was „öffentliche Meinung“ zu sein hat, sicherlich recht sein.

 

Reden wir über Afghanistan.

 

Die Taliban, die 1995 wie aus dem Nichts in Afghanistan erschienen, waren in ihrem Ursprung ohne jeden Zweifel eine von der CIA und vor allem dem pakistanischen Geheimdienst ISI aufgerüstete Söldnerarmee (zum großen Teil sogar aus Pakistani bestehend).

Sie sahen sich selbst als „Saubermänner“, die endlich „Ordnung“ in die ewigen Bürgerkriege der verschiedenen US-gesponsorten „Mudschahiddin“ bringen wollten, und „strenge Reliiongsgesetze“, versteht sich.

„Talib“ bezeichnet einen Koranschüler in den pakistanischen Madrassen (Koranschulen), und das war auch das Rekrutierungsfeld dieser Armee, die im Laufe eines Jahres fast ganz Afghanistan unter Kontrolle brachte.

Unter dem damaligen Beifall der konservativen Rechten in den USA (an der Spitze Richard Helms) beendeten sie die dauernden Bürgerkriege zwischen den rivalisierenden Mudschahiddin.

 

Söldnerarmeen im Dienste des Imperialismus pflegen ihren Zahlmeistern immer mal wieder aus dem Ruder zu laufen.

Der Sieg der Taliban in Afghanistan hatte nämlich einen problematischen wirtschaftlichen Nebeneffekt: der traditionelle Opiumanbau in diesem Land reduzierte sich auf das Gebiet der heterogenen „Nordallianz“, den Gegnern der Taliban.

Wie es der Zufall will, war das Jahr 2000 das Rekordtief des Anbaus. Die Taliban verboten nämlich riguros jeden Opiumanbau.

 

Heute aber kommen nach Aussagen von UN-Drogenbehörden über 90 % des Weltaufkommens an Rohopium aus Afghanistan. Und letztlich ist der Drogenmarkt eine kapitalistische Branche wie jede andere, nur dass sie in den letzten Jahren an Bedeutung für den weltweiten Kapitalmarkt erheblich gewonnen hat.

Verschwörungstheorie?

 

Keineswegs, handfeste Fakten, wie sie unter Börsianern durchaus bekannt sind.

 

2008: Bankenrettung mit Drogengeld

 

Unter dem Titel „Bankenrettung mit Drogengeld?“ wirft Lars Schall in der Börsenwebseite MMNews

http://www.mmnews.de/index.php/200912184475/MM-News/Bankenrettung-mit-Drogengeld.html die Frage auf:

 

Wird in Afghanistan statt der Freiheit der Anbau von Opium verteidigt?

 

Kenner wissen, dass so etwas nur in Fragezeichen geschrieben werden sollte. Doch diese Frage kann sich jeder halbwegs intelligente Mensch selbst beantworten, wenn er sich nur mit den Fakten beschäftigt.

Das kann natürlich auch, wie am Fall 911 zu sehen ist, sehr gefährlich sein, aber es ist sehr aufschlussreich.

 

Der UN-Beauftrage in Sachen Drogen und Organisierter Kriminalität – Antonio Maria Costa – wird in diesem Artikel zitiert, und zwar mit einer sehr erstaunlichen Aussage.

 

Er behauptet nämlich, dass das internationale Finanzsystem nur durch massive Kapitalspritzen aus dem internationalen Drogenhandel vor dem Untergang bewahrt werden konnte.

 

Dieses „liquid invest capital“ sei mittlerweile „Teil des offiziellen Systems“.

 

Der den UN-Beauftragten zitierende MMNews-Autor Lars Schall hält diese Aussage allerdings für bloße Rhetorik und verweist auf die pakistanische Bank of Credit and Commerce International (BCCI), deren Rolle im internationalen Drogenhandel „ein offenes Geheimnis“ war.

 

Über diese Bank wurden während der 80er Jahre „mit Billigung der CIA“ die anti-sowjetischen Mudschahiddin in Afghanistan finanziert.

Aha.

 

Der US-Finanzminister tat nichts, um dergleichen Geschäfte zu behindern (die man in Krimis „Geldwäsche“ nennt), da dies die Reputation der USA als „sicheren Hafen“ für flüchtiges Kapital und Überseeinvestitionen beschädigt hätte.

Ach so.

 

Es ist keineswegs so, dass die staatlichen Behörden, die „Drogenfahndung“ davon nichts gewusst hätten. Der Artikel zitiert einen ehemaligen Drogenfahnder des Los Angeles Police Departements, der von 400 Milliarden Jahresgesamterlöse im globalen Drogenhandel ausgeht.

Also: hier wird von Erlösen gesprochen, nicht von Umsatz.

 

Michael Ruppert (LAPD):

Der Grund, warum es in den U.S.A. nun all diese Drogengewalt gibt, besteht meiner Meinung nach darin, dass die U.S.-Banken nach so viel illegalen Bargeld schreien, wie sie waschen können, um den monatlichen Mindestbetrag ihrer offenen Derivatkontrakte zu bedienen…

 

Drogenprohibition und Krieg

 

Ich will nicht gar zu tief in die Diskussion um die Freigabe oder Nichtfreigabe von harten Drogen eingehen. Nur so viel: Michael Ruppert macht geltend, dass 10-20 % aller Menschen weltweit anfällig sind für den Konsum harter Drogen. Dieser Prozentsatz verändert sich auch kaum, weder lässt sich eine höhere Anzahl von Drogenkonsumenten erzwingen, noch lässt sie sich durch Kriminalisierungsmaßnahmen reduzieren. Das ist ein wichtiger Hintergrund zur Beleuchtung des weltweit angeblich geführten „Kampfes gegen die Drogen“. Er ist von seinem erklärten Ziel her nämlich vollkommen sinnlos.

 

Tatsächlich aber monopolisiert die Drogenprohibition aber nur den globalen Zwischenhandel.

Denn die Drogenprohibition engt den Kreis derjenigen „Unternehmen“, die überhaupt Zwischenhandel von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent betreiben können, erheblich ein.

 

Und die in diesem Zwischenhandel zu erwirtschaftenden Profite sind – ganz im Unterschied zu allen anderen Wirtschaftszweigen – ungebrochen schwindelerregend hoch.

 

Schlafmohn wächst grundsätzlich auch im bundesdeutschen Vorgarten, die Produktionskosten von Rohopium sind lächerlich gering. Ähnlich verhält es sich mit dem Rohstoff für die Gewinnung von Kokain, der Kokapflanze, die ja mit einigen Teilsubstanzen immer noch im Weltgetränk – na sie wissen schon – Cola vertreten ist (wobei die Abscheidung des Kokain nur ein Arbeitsgang bei der Erzeugung dieses Gesöffs ist).

 

Zufällig ist Kolumbien, nur nebenbei bemerkt, das Hauptursprungsland für das weltweit vertriebene und konsumierte Kokain.

 

Bleiben wir aber bei Afghanistan.

Fast die gesamte für die Heroinproduktion verwendete Weltopiumernte kommt also aus Afghanistan, und zwar so richtig, nachdem die sturköpfigen und renitenten Taliban 2001 durch Invasion gestürzt wurden, die es doch tatsächlich gewagt hatten, den Opiumanbau in Afghanistan aus religiöser Starrköpfigkeit zu verbieten.

(Was seitdem dort alles „Taliban“ genannt wird, hat mehr mit der Phantasie der Medien und der Militärs zu tun).

Seitdem läufts richtig gut, und seitdem geht’s auch mit dem „Aufbau in Afghanistan“ so richtig vorwärts. „Internationale Hilfsorganisationen“ sind neben den lokalen Drogenbaronen, von denen die einflussreichsten auch in der Karzai-Regierung sitzen, der wichtigste Arbeitgeber im Lande (es gibt sonst so gut wie keine).

Na und sonst verdienen ja auch eine Menge anderer Industrien durchaus gutes Geld im Rahmen der „Afghanistan-Mission“, sämtliche Zuliefererindustrien für die Besatzungstruppen sind da beispielsweise zu nennen, nicht zu vergessen schließlich und endlich unsere wackeren Medienleute, die durch „Kundus-Affären“ trefflich ihren Auftrag erfüllen, zu vertuschen, zu vernebeln, den Wald vor lauter Bäumen unsichtbar zu machen.

 

Zurück zum Opium.

Wie kommt das Zeug denn tonnenweise aus Afghanistan heraus und findet – nach den notwendigen Verarbeitungsschritten – seinen Weg zum Endkonsumenten, der völlig überhöhte Monopolpreise für seine Droge bezahlt, gesundheitliche Schäden für schlechte Qualität in Kauf nehmen muss und zudem noch kriminalisiert wird?

 

Gewiss darf man vermuten, dass etwas dran ist, wenn sogar wikipedia schreibt

http://de.wikipedia.org/wiki/Drogenkriminalit%C3%A4t

Die Verstrickung des US-Geheimdienstes CIA in den internationalen Drogenhandel ist mehrfach öffentlich nachgewiesen worden.

 

Der amerikanische Geschichtsprofessor Alfred W. McCoy hat beispielsweise in seinem Buch „Die CIA und das Heroin“ (deutsche Ausgabe, Verlag Zweitausendeins, 2003) die Beteiligung des US-Geheimdienstes in den Drogenhandel detailliert beschrieben.

 

Während des Vietnamkrieges war das „Goldene Dreieck“ in Südostasien der weltweite Fokus des Opiumanbaus. Die CIA und andere Apparate bauten parallel zu den bestehenden US-Marionettenarmeen etwa in Südvietnam noch zusätzlich mit Drogengeldern finanzierte private Söldnerarmeen aus Minoritätsvölkern auf. Die antisandinistischen Contras in Nicaragua während der 80er Jahre wurden zum großen Teil über Drogengelder finanziert (was immer den Vorteil hat, dass die entsprechenden Mittel nicht im Staatshaushalt locker gemacht werden müssen), ebenso wie die dubiosen Dreiecksgeschäfte mit dem Mullahregime im Iran (Iran-Contra-Affäre).

Der unglückliche Absturz eines von der CIA gecharterten Flugzeugs über Mexiko, der Gulfstream Aerospace G-1159 Gulfstream, die 3,3 Tonnen Kokain in die USA transportieren sollte, macht deutlich, um welche Mengen und welche Summen es sich bei diesen „Geschäften“ handeln muss.

Falls sich jemand für Einzelheiten interessiert:

Hier eine jeglicher „Verschwörungstheorie“ sichtlich abholde Seite von Fliegerfans mit der entsprechenden Meldung:

http://www.aerosecure.de/unfall/2732-drogenflieger-abgestuerzt.php

Eine nähere Untersuchung durch Oraclesyndicate mit zahlreichen weiterführenden Links:

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4293436/comment

 

Nein, in diesem Artikel soll nicht nur über Fakten des weltweiten Opium/Heroinhandels als krisenfeste Investitionsbranche und Finanzierungsquelle für verdeckte bis geheime imperialistische Apparate reflektiert werden. Die Menge dieser Fakten ist unübersehbar groß und füllt ganze Bücher.

Wie vertuscht man den globalen Heroindeal?

Die Rolle der medialen Wahrnehmungsmanagement-Maschinerien angefangen von Fernsehen und Printmedien über Online-Publikationen verdient auch eine nähere Betrachtung.

Es ist wohl einleuchtend, dass eigentlich ein Sturm der Empörung durch die bundesdeutsche Bevölkerung gehen müsste, wenn auch nur sagen wir mal 20 % in allen Konsequenzen klar wäre, was das alles bedeutet, wenn die Frage aus der Überschrift mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden müsste.

Fakt ist aber nun einmal, dass diese Hintergründe nur einem winzigen Bruchteil überhaupt bekannt sind. In Afghanistan ist halt Krieg. Weit weg. Ja und?

Auch „revolutionäre Linke“ geben zahlreiche Deklarationen gegen den Afghanistan ab, und sie sagen darin auch sicherlich viele richtige Dinge, aber über den Drogenhandel – Hintergrund dieses Krieges, die handfesten ökonomischen Ursachen, wird kein einziges Wort verloren.

Schon sehr seltsam.

Dabei müssten für gestandene Marxisten allein die Begriffe Profitrate, Mehrwertrate, Organische Zusammensetzung des Kapitals, tendenzieller Fall der Durchschnittsprofitrate eigentlich (tja, eigentlich) vertraut sein und ihre Anwendung auf den konkreten Fall Opiumkrieg in Afghanistan ist naheliegend wenn nicht zwingend.

Die garantierten Profitraten der halblegalen bis illegalen „multinationalen Unternehmen“ übertreffen – zumal mitten in der Wirtschaftskrise – jede Vorstellungskraft, zumal hinsichtlich der organischen Zusammensetzung des Kapitals de facto beträchtliche Teile des konstanten Kapitals durch die Militärhaushalte der beteiligten kriegsführenden Staaten (darunter die Bundesrepublik Deutschland) vorgeschossen, d.h. im Grund erstattet werden.

Gleichzeitig werden weltweit „Sozialstaaten“ und Arbeitsplätze abgebaut, Studiengebühren durchgesetzt, wachsendes Massenelend provoziert usw, wogegen weltweit Menschen, wenn sie sich trauen, demonstrieren.

Doch das Drogenkapital ist offenbar so mächtig, dass es letztes Jahr sogar den allgemeinen Crash des weltweiten Finanzsystems aufhalten konnte.

Es braucht eigentlich nur eine geeignete „günstige Disponierung der öffentlichen Meinung“ zur publizistischen Abdeckung der Aktivitäten dieser „Branche“, und wie das funktioniert, bekommen wir Tag für Tag vorexerziert.

Gewiss, gewiss, das klingt ja alles wie ein „Krimi“, aber dummerweise spielt sich dieser Krimi nicht in einer fiktionalen Welt ab, wo „böse“ „Verbrecher“ einerseits und „gute“ Polizeifunktionäre und ehrbare Bürger andererseits einander gegenüber stehen (wobei dort seltsamerweise „das Gute“ stets über „das Böse“ siegt, ohne es aber wirklich vernichten zu können), sondern in einer realen Welt, wo eben „gute“ (legale) und „böse“ (illegale) Kapitalisten gar nicht unterschieden werden können, weil sie in der Praxis meistens völlig identisch sind.

Aber Suggestion funktioniert ja am besten mit Feindbildern.

Das Phantom „Taliban“ muss dafür herhalten.

So funktioniert es auch ganz trefflich im Fall Afghanistan. Die unvermeidlichen bewaffneten Reibereien und Scharmützeln zwischen den verschiedenen erbittert konkurrierenden Drogenbaronen mit ihren Privatmilizen, der lokale Widerstand der Bevölkerung sowohl gegen Drogenlords als auch Besatzung, das alles wird hervorragend insgesamt als „Kampf gegen die Taliban“ ausgegeben.

Die 1995 von CIA und ISI aufgestellte „radikalislamischen“ Taliban sind längst zu einem bloßen Ettikett geworden, das jeder beliebigen Militäraktion in dieser Region angeheftet werden kann.

Getötete Menschen aller Art sind dann eben „Taliban“, und wenn die Lüge zu monströs wird, dann wird dann mal für eine Weile eine „Affäre Kundus“ daraus.

So wurde das bewaffnete Vorgehen gegen widerständige Usbeken in Nordafghanistan auch schon als Bekämpfung von „Taliban“ ausgegeben, obwohl die Usbeken unter ihrem (unterdessen kalt gestellten) Warlord Dostum geschworene Feinde der Taliban waren.

Aber wer weiß das schon und kann solchen Unsinn auf Anhieb durchschauen?

Wenn alles nichts hilft, wird auch die Phantom-Organisation „Al Qaida“ aus der Mottenkiste gezogen. Al Qaida war niemals etwas anderes gewesen als eine Terrororganisation der CIA und später der Label für False-Flag-Operationen diverser Geheimdienste (wobei sich jeder „Dienst“, versteht sich, seine „eigenen“ Al-Qaida-Gruppen unterhält).

„Nachrichten“ über Afghanistan und diese Dinge beleidigen im Grunde die Intelligenz eines jeden Menschen, der auch nur halbwegs eine Ahnung von der Geschichte und Kultur des Landes hat.

Aber die Lüge wird eben unsichtbar, wenn sie riesengross wird und alle Mainstreammedien im Lande in trauter Eintracht die gleiche gefilterte Sicht vermitteln.

Eigentlich müsste ja eine massive Aufklärungskampagne über diese Hintergründe laufen.

Entsetzten und Empörung ist gewöhnlich die Reaktion von Menschen, wenn sie diese Zusammenhänge wirklich begreifen. Das ist eben die Agonie des Kapitalismus.

Die nach wie vor offizielle Kriegslüge, dass die „Afghanistan-Mission“ der NATO eine Reaktion auf den 11.9.2001 gewesen wäre, wird ja längst nicht mehr aufgetischt, aus Angst, 911 könnte wieder ins Gespräch kommen. Und das, obwohl jede nähere Beschäftigung mit diesem Ereignis von imperialistischen „mind building“ – Apparaten als „Verschwörungstheorie“ tabuisiert wurde, ein teilweise erfolgreiches assoziatives Suggestionsmuster, das immerhin auch schon weiten Teilen der sogenannten Linken ins Hirn geschissen wurde.

Aber wie schauts denn nun aus mit der offenkundig engen Verknüpfung zwischen Afghanistan-Krieg und den Interessen der weltweiten Drogenindustrie?

Gewiss kann man darüber spekulieren, wie genau die enge Verzahnung zwischen den afghanischen Drogenbaronen, der Karzai-Regierung, den Militärstäben der Besatzungstruppen (darunter der Bundes“wehr“), den afghanischen Marionettentruppen, den halblegalen bis geheimen Apparaten (die den Stoff-Export organisieren), den Drogendealern in den Bahnhofsunterführungen, den schamlos lügenden Politikern in der Bundesregierung, den ihnen vielfältig sekundierenden Führern von „Oppositionsparteien“, den 200 über die „öffentliche Meinung“ bestimmenden Medienchefs und letztlich den Projektleitern in diversen Public Relation Agenturen letztlich genau funktioniert.

Und ob den einzelnen Beteiligten dabei, wozu ja immerhin unser gesamter Regierungsapparat gehört, die eigene Rolle in diesem Scheißspiel überhaupt klar ist.

Darüber kann man gewiss im Einzelfall Theorien bilden.

Aber vollkommen unstreitig und unübersehbar ist es, dass es diese Verzahnungen gibt.

Und ebenso unstreitig und unübersehbar ist es, dass die verschiedenen Nutzniesser dieser Verzahnungen alles in ihrer Macht stehende tun werden, um genau diese Verzahnungen zu vertuschen.

Unsere Bundesregierung als williger Komplize der weltweiten Heroinindustrie?

Gerade deswegen ist und bleibt es richtig und wichtig, den sofortigen und bedingungslosen Abzug der Bundeswehr aus ihrer Teilnahme an diesem dreckigen Geschäft zu fordern.

Aber:

„Durch den universalen Betrug wird jedes Benennen der Tatsachen zum revolutionären Akt!“ (George Orwell)

Mazdak

Lizenz- und Quellenangabe:

Dieser Artikel steht unter CC Common License und darf ohne Rückfrage frei verbreitet und in andere Blogs übernommen werden, wenn er ungekürzt und mit Quellenangabe (Mazdak: Steht die Bundeswehr in Afghanistan im Grunde nur Schmiere beim Opiumanbau?) veröffentlicht wird.

aus http://mazdakblog.blog.com/

 

Exxon und Shell bekommen Zuschlag für Ölfeld Westkurna-1 im Irak

25-01-2010 17:54 MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti). Ein Konsortium aus dem US-Energiegiganten Exxon Mobil und dem britisch-holländischen Konzern Royal Dutch Shell hat mit der irakischen Regierung einen Vertrag über den Abbau des Ölvorkommens Westkurna-1 im Süden des Landes unterzeichnet, meldet Dow Jones am Montag.

Der vollkommen verblödete Hans-Ulrich Klose von der SPD weiß selber nicht, warum man in Afghanistan steht. Klose ist Ober Irak Kriegs Schreier und gehört dem Ganoven Kriegs und Bestechungs Club Atlantik Brücke an, wo man wohl mit der Zeit vollkommen verblödet. Heutige Minister sind dort auch Mitglied. Und sowas regiert Deutschland. Hauptsache man plabbert nach wie ein kleines Kind, oder Berufs Alkoholiker, nur um neue Milch bzw. Schnaps zu erhalten.

Rogosin: Genau darüber habe ich einmal mit Hans-Ulrich Klose von der SPD debattiert. Ich hab ihn gefragt, ob er erklären könne, warum deutsche Soldaten heutzutage in Afghanistan kämpfen. Was für Interessen verfolgt denn Deutschland in Afghanistan? Ich habe keine Antwort bekommen, leider. Man hört nur immer wieder: Wir sind Mitglied der Nato, wir sind Partner, al-Qaida und die Taliban stellen ein Problem dar. Meinetwegen. Aber was für ein Problem ist das für die Sicherheit Deutschlands? Mir scheint, dass ein solcher Einsatz von der Bevölkerung nicht akzeptiert sein kann, solange die Politiker nicht imstande sind, ihrem Volk klar die Ziele und Aufgaben zu benennen für die ihre Soldaten das Leben riskieren.

Für die Sowjetunion war Afghanistan immerhin ein Nachbarland. Den Sowjetideologen fiel es daher leichter zu erklären: Die Staatsgrenze sei bedroht. Aber Deutschland hat keine Grenze zu Afghanistan, ebenso wenig die USA. Und solange es keine schlüssigen Argumente gibt, warum sich die Nato in Afghanistan engagiert, wird dieser Einsatz immer unbeliebter werden. Viele sprechen schon davon, dass dieser Krieg nur einen Zweck hat: Die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in einer Region zu sichern, die reich an Rohstoffen ist. Ich glaube nicht, dass diese Sichtweise der Wirklichkeit entspricht oder berechtigt ist, aber sie ist verbreitet.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674295,00.html