Die Afghanistan Betrugs Show von Frank-Walter Steinmeier

Söldner-Skandal in Afghanistan: Die Freie Welt beim Feiern

Von Daniel Neun | 3.September 2009

 

fucking the free world

Frankreichs Aussenminister Kouchner: weiter so am Hindukusch. Deutsches Aussenmininsterium bekräftigt Ultimatum der Atommächte an den Iran.

Nach der gestrigen Konferenz von 27 in den Afghanistan-Krieg involvierte Regierungen in der französischen Hauptstadt Paris hat der bekanntermassen bellizistische Aussenminister Frankreichs, Bernard Kochner, für eine Fortsetzung des Besatzungskrieges durch die Mitgliedsstaaten des Atlantikpaktes auf unbestimmte Zeit plädiert.

Ein Abzug der Besatzungstruppen aus NATO- und verbündeten Staaten sei “keine Option”, solange Afghanistan “nicht sicher genug” sei, so Kouchner bei einer Pressekonferenz in Paris (1). Der heutige Aussenminister Frankreichs hatte schon 2003 eine Teilnahme an der Invasion des Iraks gefordert, in deren Folge bis heute über eine Million Iraker getötet wurden.

“Wir wollen der afghanischen Bevölkerung unsere entscheidende Unterstützung bringen, mit Projekten die verbunden sind mit Landwirtschaft, Gesundheit und Erziehung. Natürlich müssen wir dafür Sicherheit bringen…bis die Region sicher genug ist um von diesen Projekten zu profitieren und von den grossen Summen Geldes die von der internationalen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt sind,”

werde es keinen Abzug geben, so Kouchner. Afghanistan ist seit 2001 besetzt. Nach Aussage des UN-Sonderbeauftragten Kai Eide hat die NATO “mehrere Jahre” in Afghanistan verschwendet (3). Nun, das kann man so nicht sagen. Man betrachte mal die fröhliche Sicherheitsmannschaft der “ArmourGroup North America” beim Feiern im Camp Sullivan nahe der US-Botschaft in Kabul. Die Söldnerfirma gehört dem Konzern Wackenhut Services, Inc., und bekommt vom US-Aussenministerium immerhin 189 Millionen Dollar dafür die US-Anlagen in Kabul zu bewachen, darunter die Botschaft der Vereinigten Staaten. Sicherlich hatte der französische Aussenminister diese Bilder im Sinn, als er von den “grossen Summen Geldes die von der internationalen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt” werden sprach, für “Landwirtschaft, Gesundheit und Erziehung”…

Das Ganze flog ausgerechnet durch, hihihi, die Gruppe POGO auf, ausgeschrieben “Projekt on Government Oversight” (4). Diese klärte vorgestern die US-Aussenministerin Hillary Clinton darüber auf was irgendwo in Asien, in einem der vielen unwichtigen Kriegsgebiete welche die USA seit 2001 vom Zaun gebrochen haben, so passiert und wer das alles bezahlt. U.a. erwähnte die Bürgerrechtsgruppe, dass ein Mitglied der Söldnerfirma ArmourGroup in Bagdad, so sie ebenfalls unter Vertrag ist, mehrere andere Mitglieder seiner Truppe erschossen hatte. Der Söldner war von ArmourGoup unter Vertrag genommen worden, obwohl er von einem anderen “Sicherheitsbeamten” als “wandelnde Zeitbombe” beschrieben worden war.

Derweil verlängerte die US-Regierung ihren Vertrag mit der Söldnerfirma Blackwater (mittlerweile in “Xe Services” umbenannt). Diese wird auch weiterhin im Irak und in Afghanistan eingesetzt. Dort bekommt sie 210 Millionen Dollar für die Bewachung von US-Personal, aber im Grunde sicher für “Landwirtschaft, Gesundheit und Erziehung” (5). Blackwater-Gründer Eric Prince steht derzeit in den USA vor Gericht, er wird des Mordes an mehreren Firmenmitgliedern beschuldigt welche in laufenden Verfahren wegen Kriegsverbrechen Aussagen machen wollten. (“Christlicher Kreuzfahrer” Blackwater-Chef Prince des Mordes und Waffenschmuggels in den Irak beschuldigt, 5.August)

Das deutsche Aussenministerium, geleitet vom zukünftigen SPD-Kanzler Frank-Walter Steinmeier, fand unterdessen weiterhin Gefallen an dem Gedanken die beiden so kunstvoll mit Attentaten, Lügen und Videos legitimierten Invasionen in Irak und Afghanistan durch eine praktische Querverbindung zu ergänzen.

aus Radio-Utopie

Und ein aktueller Schwachsinns Kommentar der SZ, die über Realitäts Sinn schwafelt und die Bündniss Treue in eine Verbrecher Organisation NATO meint, und damit die Georg Soros und Atlantik Brücke e.V. Dumm Nachplabberer meint.

Der weite Weg in die Realität

Lafontaine und die Linke

03.09.2009, 10:53

Ein Kommentar von Daniel Brössler

Mit dieser Linkspartei kann ein Sozialdemokrat im Bund nicht koalieren. Nach der Bundestagswahl wird sich entscheiden, ob Pragmatiker die Oberhand gewinnen und die Linke regierungsfähig machen. Erst dann zeigt sich auch, auf welcher Seite Oskar Lafontaine steht…………………………..

 

SZ

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