Interpol Recalls Bosnia’s Arrest Warrants

Interpol Recalls Bosnia’s Arrest Warrants

Sarajevo | 03 July 2009 | Srecko Latal

 

Interpol

Interpol

Interpol has recalled arrest warrants against a group of Bosnian war-time leaders, who have been accused by Serbia of war crimes, media reported on Friday, quoting Bosnian government officials.The announcement triggered strong criticism among Bosnian Serb officials, some of whom accused Interpol of being “hostile” towards Serbs.

Serbia has issued 13 arrest warrants against a group of Bosnia and Herzegovina political and military leaders for the attack on a convoy of the Yugoslav Peoples’ Army, which was pulling out of Sarajevo in May 1992.

Serbian officials claimed up to 42 soldiers were killed and 73 wounded, but Bosnian officials present during the incident said there were only up to nine victims.

Serbia launched an investigation last year against 18 people believed to have been involved in this incident. This year it issued so called “red” arrest warrants against 13 Bosnian officials.

The Bosnian government said this was a political decision and warned that it would hamper relations between the two countries. It also urged Interpol to withdraw these warrants.

Spokeswoman for the Bosnian Ministry of Security, Milada Dreca, told media on Thursday that Interpol has cancelled the warrants.

Serbian officials said they were still not officially informed about the decision.

The announcement triggered strong reactions from the Bosnian Serb leadership.

Slavko Jovicic, deputy in Bosnia’s House of Representatives, said that with this decision, Interpol had showed it was one of those organisations “hostile” to Serbs.

Dusanka Majkic, from Bosnia’s lower chamber of parliament, the House of Peoples, said there was “a chain” that protected Bosniaks (Bosnian Muslims) who have committed crimes against Serbs.

Hillary Clinton und Ejup Ganic

Deutsche Steuergelder für Kriegspropanda im Balkan

 Kommentar: Der teuer und aufwendig produzierte Kriegspropanda Film, soll die Aufbau Arbeit und Drogen Netz Aufbau für die Kosovo Mafia durch Deutsche Politiker vertuschen.

Der Film wird von allen privaten Ausländern und sogar den Kosovaren als negativ angesehen. Die Fakten über das Sponsering krimineller Gruppen, damit man den Kosovo mit Hilfe der übelsten Mörder und Terroristen unter Kontrolle hat, wird verschwiegen.

Kriegspropaganda, öffentlich-rechtlich

03.07.2009

BERLIN

(Eigener Bericht) – Die deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten produzieren Propaganda- und Schulungsfilme für die Bundeswehr. Der Spielfilm „Mörderischer Frieden“, der dieser Tage im Programm des TV-Senders „Arte“ ausgestrahlt wird, behandelt die deutsche Besatzungspolitik in der serbischen Provinz Kosovo. Er kolportiert Berichte von angeblichen jugoslawischen Kriegsverbrechen, die als Propagandalügen im Rahmen der psychologischen Kriegführung gegen Jugoslawien entlarvt wurden. Die preisgekrönte Kurzfassung des Streifens dient den deutschen Streitkräften als internes Schulungsmaterial; die aktuell zu sehende Langfassung wird von den sogenannten Jugendoffizieren der Truppe zur Agitation unter Schülern eingesetzt. Der Regisseur des Films wurde bei Recherchen und Dreharbeiten von diversen Pressedienststellen des deutschen Militärs angeleitet; er arbeitet außerdem für die Medienzentrale der Bundeswehr.

Der 2007 von drei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten produzierte Spielfilm „Mörderischer Frieden“ wurde Ende Juni zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt und wird am 4. Juli erneut im Nachtprogramm des Senders „Arte“ zu sehen sein. Der Streifen behandelt die deutsche Besatzungspolitik in der serbischen Provinz Kosovo nach dem völkerrechtswidrigen Angriff von NATO-Truppen auf die Bundesrepublik Jugoslawien im Frühjahr 1999. Dreh- und Angelpunkt der Erzählung ist die Reaktion der albanischstämmigen Bevölkerung auf Kriegsverbrechen serbischer Milizen – ein Vorwurf, der längst als Propagandalüge im Rahmen der psychologischen Kriegführung gegen Jugoslawien entlarvt wurde.[1]

Unterstützt und betreut

Laut Bundesverteidigungsministerium (BMVg) wurde der verantwortliche Regisseur Rudolf Schweiger bereits „im Vorfeld der Realisierung“ seines Films vom Arbeitsbereich 3 („Medien“) des Presse- und Informationsstabes des BMVg „unterstützt“. Bei zwei „Recherchereisen“ ins Kosovo sei Schweiger außerdem von der Besatzungstruppe KFOR „betreut“ worden, heißt es.[2] Konkret bestand die „Betreuung“ in Begleitung durch „Pressefachpersonal“ des deutschen Militärs und in der Teilnahme an „Routineflüge(n) mit Bundeswehr-Luftfahrzeugen“. Gedreht wurde „Mörderischer Frieden“ 2006 im bosnischen Sarajevo – unter der Obhut des deutschen Kontingents der Besatzungstruppe EUFOR.[3]

Stetige Zunahme

Regisseur Schweiger verfügt offenbar über gute Beziehungen zu den deutschen Streitkräften. Seit 2008 produziert er im Auftrag der „Medienzentrale“ der Bundeswehr [4] Filme über die deutsche Besatzungspolitik in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo.[5] Seinem Streifen „Mörderischer Frieden“ wird von Seiten ranghoher Militärs eine „hohe Authentizität“ bescheinigt; dem ehemaligen KFOR-Kommandeur General Klaus Reinhardt zufolge trifft der Film „die Situation im Auslandseinsatz genau“.[6] Das zugehörige Presseheft befürwortet explizit den Umbau der Bundeswehr zur jederzeit weltweit einsatzfähigen Interventions- und Besatzungsarmee. Der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) wird mit dem Hinweis, die folgenden Sätze hätten „nichts von ihrer Aktualität verloren“, zitiert: „Durch die Wiedererlangung der uneingeschränkten Souveränität hat die Verantwortung Deutschlands für die europäische Sicherheit und den Weltfrieden eine völlig neue Qualität gewonnen. (…) Unsere Interessen, unsere Verantwortung als großer und leistungsfähiger europäischer Staat und unsere internationalen Verpflichtungen haben seither dazu geführt, dass Anzahl, Intensität, Umfang und Dauer der Einsätze der Bundeswehr stetig zugenommen haben.“[7]

Großes Interesse

Die mehrfach preisgekrönte Kurzfassung des Streifens (Titel: „Snipers Alley“) aus dem Jahr 2002 dient der Bundeswehr nach Angaben der deutschen Medienindustrie als „Schulungsfilm für junge Soldaten“.[8] Die aktuell im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlte Langfassung, die unter dem Titel „Snipers Valley“ in den Handel kam, wird von den sogenannten Jugendoffizieren des deutschen Militärs [9] Schülern gezeigt. Wie das Gymnasium Sonthofen (Bayern) mitteilt, habe die Vorführung von „Mörderischer Frieden“ bei den 10. Klassen der Schule „großes Interesse an dem Besuch des Jugendoffiziers“ hervorgerufen. Der Film, heißt es weiter, vermittle „die schwierigen Bedingungen der Auslandseinsätze“ ebenso wie „die veränderte Rolle der Bundeswehr seit 1990“. Dazu passend konnte der anwesende Jugendoffizier über eigene Erfahrungen bei Kriegsoperationen berichten: Vor seiner Zeit als Inlandspropagandist war er in Afghanistan eingesetzt.[10]

Wertvoll

Obwohl der Film „Mörderischer Frieden“ eine zentrale Rolle in der PR-Arbeit des deutschen Militärs gegenüber Truppe und Öffentlichkeit spielt, wurde er von diesem weder produziert noch finanziert: Die Herstellung übernahmen der Südwestrundfunk (SWR), der bereits mehrfach durch Propagandabeiträge für die Bundeswehr aufgefallen ist (german-foreign-policy.com berichtete [11]), sowie der Bayerische Rundfunk (BR) und der Sender „Arte“. Das notwendige Geld kam vom bayerischen Film-Fernseh-Fonds (FFF), vom „Medienboard Berlin-Brandenburg“ und von der bundeseigenen Filmförderungsanstalt (FFA). Folgerichtig verlieh die „Filmbewertungsstelle“ der deutschen Bundesländer dem Streifen das Prädikat „wertvoll“, was ihn als für den Schulunterricht geeignet ausweist.

Two-Step-Communication

„Mörderischer Frieden“ ist – ebenso wie der jüngste SWR-Kriegsfilm „Willkommen zu Hause“ – ein klassisches Beispiel für die Wirkungsweise der von PR-Experten entwickelten „Two-Step-Communication“: Propaganda wird nicht vom Urheber, sondern von einer vermeintlich unabhängigen und neutralen Instanz lanciert und erweckt dadurch den Anschein der Objektivität.

[1] s. dazu Es begann mit einer Lüge
[2] „Gut und Böse auf beiden Seiten“; www.bundeswehr.de 26.11.2007
[3] Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Kossendey, an Ulla Jelpke (MdB) vom 10.12.2007
[4] s. dazu Filmrezension: Gesteuerte Demokratie
[5] Biographie Rudolf Schweiger; www.kaleidoskop-film.de
[6], [7] Presseheft „Mörderischer Frieden“ (Movienet Film GmbH)
[8] Mörderischer Frieden; www.presse-partner.de
[9] s. dazu Aufklärung, Formierung, Girls‘ Day, Zielgruppengerecht, Migranten an die Front und Kindgerecht
[10] Jugendoffizier der Bundeswehr zu Besuch am Gymnasium Sonthofen; www.gymnasium-sonthofen.de
[11] s. dazu Willkommen im Krieg und Presse-KSK

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57568