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Archive für 31.12.2008

Das schwarze Energie Loch Kosovo, fest in Hand der Politischen Mafia

30.12.2008    11:35 Uhr
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Energieversorgung im Kosovo

Der Kosovo - bei Google Earth ein schwarzes Loch

Stromausfälle sind eine Plage für den jungen Staat - trotz internationaler Hilfen ändert sich nichts daran. Sieger-Reportage des Wettbewerbs für Balkan-Journalisten.
Von L. Hamidi

Der Kosovo erscheint auf Google Earth wie ein schwarzes Loch, weil in dem jungen Staat immer wieder der Strom ausfällt, und für das bisschen Energie, das es gibt, wollen nicht alle bezahlen.

Lavdim Hamidi hat recherchiert, mit welchen Tricks die Energie-Diebe vorgehen, und er zeigt, dass Investionen in die alten, maroden Netze versacken können wie der Strom. Mit einer Reportage über Kosovos Kampf mit der Energieversorgung hat der 26-jährige Journalist aus Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, jetzt ein Stipendium für junge Balkan-Journalisten gewonnen (Balkan Fellowship for Journalistic Excellence), das von der deutschen Bosch-Stiftung und der österreichischen ERSTE Stiftung getragen wird. Medien-Partner dieses zum zweiten Mal ausgetragenen Wettbewerbs sind die Süddeutsche Zeitung und Der Standard in Wien.

Zehn junge Journalisten hatten dabei nach einer Vorauswahl die Möglichkeit, sowohl in ihrer Heimat, wie in einem oder mehreren Ländern Europas zu recherchieren. Dabei machten sie überraschende Erfahrungen. So bat eine Journalistin aus Belgrad einen Europaabgeordneten um ein Interview. “Kommen Sie doch morgen vorbei”, sagte der Politiker. Da musste die Serbin ihrem Gesprächspartner erst klar machen, dass sie für ein EU-Land leider ein Visum brauche und dies für sie allenfalls in mehreren Wochen, aber niemals in 24 Stunden zu bekommen sei.

sueddeutsche.de veröffentlicht die von einer Journalisten-Jury auf Platz eins gewälte Reportage Lavdim Hamidis, der in Pristina für die Zeitung Zeri arbeitet. Das Preisgeld von 8000 Euro kann nur für die eine weitere journalistische Fortbildung verwendet werden. Auf Platz zwei kam Aleksandra Stankovic aus Serbien, dort Korrespondentin für die populäre TV-Station B92. Sie schreibt über die Zerstörung der bislang weitgehend unberührten Bergwelt zwischen Serbien und Bulgarien durch Pläne für ein großes Wintersport-Resort. Den dritten Platz bekam Mirsad Bajtarevic aus Bosnien, der sich wundert, dass sein Land sich nicht für Windenergie interessiert, obwohl es Firmen auch aus Westeuropa gibt, die dort investieren wollen.


Der Kosovo - bei Google Earth ein schwarzes Loch, AP
vergrößern Kosovo-Flagge, im Hintergrund die Stadt Mitrovica:
Foto: AP

Die Dona-Saftfabrik in Podujevo im Nordosten des Kosovo ist vom ständigen Dröhnen zweier Dieselgeneratoren erfüllt. Betäubt vom Lärm müssen sich die Arbeiter anbrüllen oder mit Zeichen verständigen, eine normale Kommunikation ist nicht möglich.

Eigentümer Bashkim Osmani sagt, er habe keine andere Wahl als die lauten Maschinen einzusetzen. 90.000 Euro hat er für die Installation der großen Generatoren und ihren Betrieb bislang ausgegeben. Schon vor acht Jahren beschloss er, sich von Kosovos staatlichem Energieversorgungsunternehmen KEK unabhängig zu machen, da er die vielen Stromausfälle satt hatte. “Wenn du dich auf KEK verlässt, treibt dich das in den Ruin” sagt Osmani.

Viele Geschäftsleute teilen Osmanis Leid im Kosovo, wo der Mangel an ausreichender, dauerhafter Energie das Wirtschaftswachstum hemmt. Tägliche Stromausfälle erschweren das Leben der Kosovaren. Im Winter, wenn der Bedarf steigt, gibt es manchmal nur zwei Stunden Strom am Tag……………………..


Hamidi, der Kosovo,
vergrößern Der Autor und Sieger des Journalisten-Wettbewerbes: Lavdim Hamidi.
Foto: oh

Doch sogar an den niedrigen Standards sein Nachbarn auf dem Balkan gemessen ist die Lage des Kosovo äußerst trostlos. Zlatko Popovski von der EVN Mazedonien meint, dass es in Mazedonien nie landesweite Stromausfälle gäbe, auch wenn das Land etwa 30 Prozent des Stroms aus dem Ausland importiert.

Roland Matous vom Energie-Sekretariat in Wien, einer Regulierungsbehörde, ist ebenfalls der Meinung, dass der Kosovo am schlimmsten von allen Balkanländern betroffen sei: “Kosovo und Albanien stehen am schlechtesten da”, sagt er, “aber Albanien ist von den beiden in der besseren Position.”

Geldgeber auf der Hut vor Korruption

Internationale Geldgeber sahen ihre Aufgabe darin, in die Produktionsanlagen von KEK zu investieren, um sie funktionsfähig zu machen. Die Instandhaltung, meinen sie, liege bei KEK. Die meisten Experten sind ebenfalls der Meinung, dass es dem Unternehmen nicht gelungen sei, seine Anlagen ordnungsgemäß zu managen und es dadurch potenzielle Investoren abgeschreckt habe.

Wie etwa die deutsche Regierung: Ganimete Huruglica, stellvertretende Leiterin des Priština-Büros der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), über die Deutschland 67,3 Millionen Euro in Kosovos Energiesektor investierte, erzählt, dass Berlin seine Unterstützung von 2003 bis 2005 zurückzog, nachdem die Verantwortlichen es nicht geschafft hätten, die erneuerten Generatoren instand zu halten.

“Es war nicht vertretbar, mit dem Geld deutscher Steuerzahler in den Energiesektor zu investieren, wenn die Instandhaltung offensichtlich nicht gewährleistet sein würde”, so Huruglica. Deutschland begann jedoch nach 2005 wieder in KEK zu investieren, hauptsächlich, weil das Unternehmen inzwischen Maßnahmen ergriffen hat, um seine Schulden abzubauen, indem man mehr zahlungssäumige Kunden zwang, ihre Rechnungen zu begleichen.

Der amtierende Vorstand von KEK, Arben Gjukaj, findet es falsch, allein KEK die Schuld am Energieproblem des Kosovo zu geben. Ausländische Investitionen wären oft nicht dorthin geflossen, wo sie gebraucht wurden, behauptet er, sondern dorthin, wo das Interesse der Geldgeber lag, was nicht immer das gleiche sei. Gjukaj gesteht ein, dass im Energiesektor des Kosovo nach 1990 zehn Jahre lang Misswirtschaft betrieben wurde, als Serbien den Autonomiestatus des Kosovo aufhob. Das Unternehmen hatte außerdem mit der schlechten Zahlungsmoral der Konsumenten zu kämpfen. Zwischen 1999 und 2007 gelang es KEK, nur etwa 50 bis 60 Prozent der Stromrechnungen einzutreiben, wodurch Schulden in der Höhe von 340 Millionen Euro entstanden.

In betrügerischer Absicht

Die jährlichen Mindereinnahmen machten KEK die Instandhaltung der Anlagen, in die ausländische Geldgeber investiert hatten, unmöglich. “Was wir von unseren Kunden einnehmen, ist immer noch nicht genug, um die Instandhaltung der KEK-Anlagen zu decken”, so Gjukaj.

Die Medien im Kosovo machen jedoch andere Faktoren für die finanziellen Verluste der Firma verantwortlich, allen voran das korrupte Management. Das wird in Kreisen internationaler Organisationen im Kosovo, die mit KEK zutun haben, bestätigt. Einige behaupten, die Korruption in dem staatlichen Unternehmen beginne unten bei den Inkassobeamten und reiche bis nach ganz oben. “Deshalb ist das Unternehmen bankrott - und deshalb bezahlen die Verbraucher den Strom auch nur unwillig”, erklärt ein Vertreter einer ausländischen Organisation.

Im Unternehmen selbst werden die Korruptionsvorwürfe nicht abgestritten, da eine Reihe von Inkassobeamten KEK finanziell geschadet hätten, indem sie von den Kunden Schmiergeld annahmen, um deren Schulden zu tilgen, oder indem sie die Energiezähler manipulierten, um den tatsächlichen Energieverbrauch zu vertuschen.

Ein Bericht der US-Agentur für Internationale Entwicklung (USAID) aus dem Jahr 2006 beschreibt detailliert die illegalen Methoden des Kundendienstes von KEK. Der Bericht mit dem Titel Qualitative Assessment of Preparation for Transition to Local Management within KEK (qualitative Beurteilung der Vorbereitung für den Wechsel auf ein lokales Management innerhalb KEK), wurde nie veröffentlicht. Darin heißt es, Mitarbeiter von KEK hätten rechtswidrig zahlreiche Kunden als “passive” Kunden klassifiziert.

Damit sind Verbraucher gemeint, die jedes Jahr nur während kurzer Zeiträume Strom beziehen, in der Regel während der Heimatferien, die sie im Kosovo verbringen. Wenn sie den Kosovo wieder verlassen, haben sie das Recht von KEK als “passive” Kunden eingestuft zu werden und erhalten so auch keine Rechnungen mehr. Dem USAID-Bericht zufolge ist die Anzahl dieser so genannten passiven Verbraucher in den letzten Jahren von 27.000 auf mehr als 100.000 gestiegen. “Man nimmt an, dass über 70.000 Kunden von KEK in betrügerischer Absicht als passiv eingestuft wurden”, heißt es im Bericht.


Gjukaj von KEK gestand ein, dass Mitarbeiter manche Kunden, die große Schulden angehäuft hatten, fälschlich als “passiv” einstuften. Er gab auch zu, dass manche Mitarbeiter die Energiezähler ihrer Kunden durch neue ersetzt und sie auf Null gesetzt hätten, wodurch frühere Schulden getilgt waren. “Es gibt sicher viele aktive Kunden, die als passiv eingestuft wurden”, sagte er. “Viele hatten Schulden von über 10 000 Euro, ließen sich jedoch neue Energiezähler installieren und wurden so ihre Schulden los.”

Diese Vorgangsweise widerspricht eindeutig allen KEK-Vorschriften, danahc darf kein Kunde als “passiv” eingestuft werden, wenn er oder sie dem Unternehmen Geld schuldet. Von offizieller Seite des Unternehmens heißt es, dass KEK dagegen ankämpfen und gerichtlich gegen 46 Mitarbeiter vorgehen würde, die des Diebstahls, der Bestechung oder des Missmanagements bezichtigt werden.

Doch die Korruption bei KEK endet nicht bei den Kundendienstmitarbeitern und Inkassobeamten. Eine der düstersten Perioden in der turbulenten Geschichte des Unternehmens ereignete sich 2002, als der internationale Geschäftsführer der Firma verhaftet wurde. Joe Trutschler, ein Deutscher, der von der UN-Übergangsverwaltung im Kosovo (UNMIK) mit der Leitung von KEK beauftragt worden war, wurde von den deutschen Behörden wegen Diebstahls festgenommen.

Trutschler ” wurde für schuldig befunden, die Überweisung von vier Millionen Euro von dem Unternehmen auf ein privates Bankkonto in Gibraltar autorisiert zu haben, und verbüßt derzeit eine dreieinhalbjährige Gefängnisstrafe. Andere glauben, Trutschler wäre nur einer von vielen korrupten großen Fischen bei KEK - der einzige Unterschied bestehe darin, dass er erwischt wurde.

Warum zahlen, wenn man stehlen kann?

http://www.sueddeutsche.de/politik/267/452963/text/ 

” PS: Jo Trutschler wurde schuldig befunden, einen gefaelschten Doktor Titel gefuehrt zu haben, und wurde nie angeklagt, Millionen im Kosovo wie andere Deutsche Partei Buch Gaenger unterschlagen zu haben!!!!!!

Bodo Hombach - WAZ und die Balkan Mafia

Richter verbietet Dichand Vorwürfe gegen WAZ

30. Dez. 2008

Manche Dinge brauchen: Im September 2003 warf Michael Dichand der deutschen WAZ-Gruppe vor, dass sie “mit der organisierten Kriminalität in Kroatien zusammenarbeite” und eine Mafiavereinigung an ihren Geschäften auf dem Balkan beteilige. Nun langte ein Urteil des Landesgerichts Wels ein, das dem ältesten Sohn von Krone-Boss Hans Dichand derlei verbietet.

Euro traden, Euro verdienen. CMC Markets Werbung Die “Balkanmafia“-Vorwürfe waren ein Haupt-schauplatz im Streit der Krone-Gesellschafter Hans Dichand und WAZ um die Kontrolle über das Kleinformat. Dichand senior bestritt vor Gericht, von den Balkanrecherchen seines Sohnes zu wissen; ein Zeuge erklärte später das Gegenteil. Seit zwei Jahren verhandeln die Krone-Eigner über einen Friedensvertrag.

Quelle: Standard vom 30.12.2008

WAZ ist eine wichtige Bestechungs Firma auf dem Balkan, was jeder genauso wie die kriminellen Umtriebe von Bodo Hombach genau kennt.

Bodo Hombach war als Dipl. Sozial Arbeiter Geschäftsführer der Preussag und Salzgitter, wo Milliarden Vermögen mit Hilfe von der bekannten korrupten SPD Mannschaft in NRW verschoben wurde. Aber hier kann

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

besser Auskunft geben, was da so Alles getrieben wurde, weil Prof. Selenz selber im Vorstand Jahre lang sass.

Der ehemalige Vorstandschef Selenz erinnert sich gegenüber Vertrauten: „Bei einem gemeinsamen Stopp auf dem Frankfurter Flughafen klingelte bei Frenzel das Handy, Neuber war dran.“ – Friedel Neuber (SPD), der mächtige Chef der Westdeutschen Landesbank (WestLB). Nach einer Viertelstunde sei Frenzel zurückgekommen und habe ihm, Selenz, nach Absprache mit dem Preussag-Hauptgesellschafter WestLB (34 Prozent) folgenden Deal vorgeschlagen: Wenn der Vorstand der Stahltochter einem Verkauf des Unternehmens an British Steel zustimme, bekomme er eine Million „auf die Hand“; einen Verkauf an die österreichische Voest-Alpine hätten Neuber und Frenzel mit 500 000 Mark Schmiergeld honoriert. Grund: Die Bank und Preussag hätten das Geld aus dem Salzgitter-Verkauf gebraucht, um ihre Milliardeninvestitionen in den Tourismusmarkt zu finanzieren. Diese Gelder sollten, so Selenz in seinem Brief an Schröder, aus „schwarzen Kassen“ des WestLB-Chefs „außerhalb des offiziellen Rechenwerks der Bank“ kommen.

aus

Focus

Kriegsziel: Vernichtung der demokratisch gewählten Regierung in Gaza

Kriegsziel:

Vernichtung der demokratisch gewählten Regierung in Gaza

Die verbrecherische Deutsche Regierung unterstuetzt die Kriegs Verbrecher Politik der Israelis und das Morden in Nah-Ost 

Nun hat die Regierung Israels zum wiederholten Male gewaltige militärische Angriffe mit hohen Opferzahlen gegen die Hamas-Bewegung gestartet. Die Behauptung des von Korruptionsskandalen geschwächten Regierungschefs Olmert, der sich nur mangels politischer Alternativen im Amt hält, er führe nur Vergeltungen gegen die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen durch, ist nicht haltbar. Zu oft wurde in den vergangenen Monaten das Ziel genannt, die demokratisch gewählte Hamas-Regierung zu vernichten.

Olmert, Livni und ihr Verteidigungsminister aus der Arbeitspartei Barak zerstören, was in den vergangenen Monaten und Jahren an Vertrauen aufgebaut wurde, in Kleinarbeit in Kindergärten, Schulen, Gemeinden, Betrieben. Sie nutzen hierbei die Rückendeckung einer US-Regierung, die selbst lange delegitimiert ist durch die völkerrechtswidrigen Kriege in Irak und Afghanistan, durch Abu Ghraib und Guantanamo.

Abgesehen von der Inhumanität und Unverhältnismäßigkeit: Auch diese Militäraktion wird den Nahen Osten nicht dem Frieden näher bringen, im Gegenteil. Sie wird in der arabischen Welt zu weiterer Verhärtung führen, die dortigen autoritären Regime stützen, Aufrüstungstendenzen fördern, die Zivilgesellschaft hingegen schwächen. Diese Tendenzen werden auch die Obama-Regierung irrwitzigerweise blind auf die Seite Israels und in Frontstellung gegen die arabischen Staaten bringen. In Israel wiederum werden sich die militanten Siedler ebenso wie die Rüstungsindustrie gestärkt fühlen, ein gerechte Verteilung des Wassers wird ebenso in weite Ferne rücken wie irgendwelche Ansätze zum Aufbau einer Zivilgesellschaft in Palästina, um der dortigen Jugend die Aussicht auf ein Leben, auf eine Zukunft in Frieden zu geben.

Die Militäraktionen sind sofort zu beenden, die Verantwortlichen, auch für die Raketenangriffe auf Israel, sind vor Gericht zu bringen, die UNO muss auf den Plan.

Erschienen in der Oberhessischen Presse am 29. Dezember 2008. PD Dr. Johannes M. Becker ist Friedens- und Konfliktforscher an der Philipps-Universität Marburg/Lahn.

T:I:S, 29. Dezember 2008

URL dieses Beitrags http://www.steinbergrecherche.com/becker.htm#Gaza

 

Frühere Beiträge zu den Gründen für den israelischen Vernichtungskrieg 2008/2009 unter Israel und unter Johannes M. Becker. Siehe auch die Linksammlung

Israelische Tote und Verwundete seit September 2000

Das israelische Außenministerium hat auf seiner Internetseite die Zahl der Verwundeten, getrennt nach Zivilpersonen und Sicherheitskräften, aufgelistet, siehe obere Grafik, und die Zahl der Selbstmordattentate und der dabei Getöteten, siehe untere Grafik.

Beide Grafiken zeigen: Das Risiko der Israelis, von der palästinenschen Résistance verletzt oder getötet zu werden, hat kontinuierlich abgenommen und war 2007, im letzten zahlenmäßig aufbereiteten Jahr, am geringsten. Pressemeldungen zufolge lag das Risiko 2008 ähnlich niedrig.

Die Statistik des israelischen Außenministeriums für die Jahre 2001 bis 2007 und die Entwicklung 2008 erlauben zu schließen, daß der Grund für die Bombardierung des Gazastreifens Ende 2008 nicht der war, Leib und Leben der israelischen Bevölkerung zu schützen.

Victims of Palestinian Violence and Terrorism since September 2000

1,176 people have been killed by Palestinian violence and terrorism since September 2000.

Note: This list also includes 18 Israelis killed abroad in terror attacks directed specifically against Israeli targets, and 3 American diplomatic personnel killed in Gaza.

8,341 Israelis wounded in terror attacks
2001-2007


Suicide terror attacks 2000-2007

Graphs as published by the IICC - June 2008

T:I:S, 30. Dezember 2008

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09vernichtungskrieg.htm#Tote

 

Info

 

http://www.steinbergrecherche.com/09vernichtungskrieg.htm#Tote

 

 

HAMAS AND ISRAEL: CONFLICTING STRATEGIES

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**     THE 1970 CRISIS IN JORDAN, AND MORE FROM FRUS
**     GOVERNMENT SECRECY: CLASSIC AND CONTEMPORARY READINGS

HAMAS AND ISRAEL:  CONFLICTING STRATEGIES

An improved understanding of the dynamics of the conflict between Hamas and Israel — one that goes beyond “they started it” — is probably a prerequisite to any enduring reduction of the violence and the terrible human suffering that the conflict now entails.

A detailed new assessment (pdf) by an analyst at the U.S. Army Strategic Studies Institute traces the evolution of the Israel-Hamas conflict prior to the end of the recent ceasefire and identifies steps that both sides would likely have to take in order to arrive at a long-term truce.

“Neither Israel nor the Palestinians have a unified position towards the other,” writes Sherifa Zuhur, professor of Islamic and regional studies at the Strategic Studies Institute. “Each group is socialized in particular ways, through the educational system, employment experiences; and for Israelis, in the military, in political parties, families, and bureaucracies.”

Based on her own interviews and analyses, the author attempts to elucidate the social, cultural and political factors at work.

A struggle to control the narrative of the conflict is itself part of the conflict and Prof. Zuhur’s account may not be fully embraced by anyone.  On the whole, her analysis seems more sympathetic to Hamas, whose objective, she says rather incongruously, “is not the destruction of Israel” but only the “liberation of Palestine.”

But even those who cannot accept her terms or the way she frames some of the issues may find food for thought in her 100-page paper (which does not represent an official U.S. Army position).

She concludes optimistically that “each side is still capable of revising its desired endstate and of the necessary concessions to establish and preserve a long-term truce, or even a longer-term peace.”

See “Hamas and Israel: Conflicting Strategies of Group-Based Politics” by Sherifa Zuhur, U.S. Army Strategic Studies Institute, December 2008.

THE 1970 CRISIS IN JORDAN, AND MORE FROM FRUS

Many of the roots of today’s conflicts in the Middle East can be discerned in the crises of the past, some of which are newly documented in the latest volume of the official Foreign Relations of the United States (FRUS) series.

The new FRUS volume includes a section on the Nixon Administration’s response to the intense fighting between the Jordanian military and the Palestine Liberation Organization in September 1970, which threatened to topple the monarchy of King Hussein.

Another section treats “the Nixon administration’s efforts to replace the political and military structure left by the former British Empire with a newer structure that met America’s … needs,” as well as “the Nixon administration’s efforts to articulate a grand strategy toward the Middle East region through arms sales and military modernization for its regional allies.”

See Foreign Relations of the United States, 1969-1976, Volume XXIV, Middle East Region and Arabian Peninsula, 1969-1972; Jordan, September 1970 (published December 23, 2008).

The new FRUS volume was completed earlier this year, prior to the unexpected departure of Dr. Edward C. Keefer from the State Department Office of the Historian.  He had served for years as General Editor of the series, but left abruptly in what was perceived as a sign of mounting turmoil in the Historian’s Office.

Widespread concerns about continuing upheaval in the Historian’s Office were addressed by Secretary of State Condoleezza Rice in a meeting with historians on December 22.

Secretary Rice announced that she had established “an outside Review Team to provide recommendations about how to ensure the FRUS series remains the gold standard for diplomatic history scholarship.”

Aside from its importance to diplomatic historians and other specialists, the FRUS series embodies the vital principle that all U.S. foreign relations activities, no matter how highly classified they may initially be, will eventually be brought to light and published for the world to see.  Thanks to a remarkable 1991 statute, it is actually against the law for the FRUS series to be anything other than “thorough, accurate, and reliable.”

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