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Albania ready to accept released Guantanamo prisoners

Albania ready to accept released Guantanamo prisoners

21/11/2008

NEW YORK, United States — UN Special Rapporteur on Torture Manfred Novak announced on Thursday (November 20th) that Albania, along with Switzerland and a number of other European countries, has agreed to accept prisoners from the Guantanamo Bay detention facility if they are unable to return to their homelands after the camp closes. US President-elect Barack Obama promised during the campaign to shut down the facility, which holds terrorism suspects. He further vowed that inmates will either undergo a trial or receive their freedom. Novak says around 100 people in Guantanamo Bay face persecution and torture if they return to their countries. (AP - 20/11/08)

Für ein paar Dollar verraten und verkauft

02.05.2008 - aktualisiert: 06.10.2008 12:46 Uhr

Politik Innen roser_1319

Nur Lob für sein Gastland: der Uigure Abubakker Quasim in Tirana.
Foto: Roser

Eine Irrfahrt von China über Kuba nach Albanien

Tirana - Zur Arbeitssuche hat der Uigure Abubakker Quasim vor acht Jahren China verlassen – und ist in das Räderwerk der Weltpolitik geraten. Unschuldig hat der Sattler in Guantánamo eingesessen. Nach seiner Freilassung hat ihn kein Staat aufnehmen wollen – außer Albanien.

Die jahrelange Odyssee hat im jugendlichen Gesicht von Abubakker Quasim kaum Spuren hinterlassen. Scheinbar gleichmütig erzählt der Familienvater aus Ostturkestan in einem Café am Skenderbergplatz in Tirana von seinen Irrfahrten. Für Arbeit und ein besseres Leben hatte sich der 39-jährige Uigure einst von China aus in die Fremde aufgemacht. Als Sattler wollte er in der Türkei in einer Lederfabrik arbeiten, doch sein Ziel hat er nie erreicht. Stattdessen geriet er in düstere Verliese, Gefängnisse und Flüchtlingslager.

Die Uiguren haben es schwer in China

Heute lebt der Muslim im bettelarmen Albanien, gestrandet mit vier Schicksalsgenossen. Ratlosigkeit spricht aus seinen Worten: “Ich fordere nichts. Ich will nur mein Leben zurück, das man mir fünf Jahre lang genommen hat.” Das Los der türkischstämmigen Minderheit der Uiguren in China sei hart, sagt Abubakker. Deshalb habe er sich im Januar 2000 von seiner schwangeren Frau und seinem ersten Kind in seiner Heimatstadt Gulja (Yining) verabschiedet.

Schon damals seien 100.000 Uiguren in chinesischen Gefängnissen eingesessen, erzählt Abubakker: “Nur weil wir mit lateinischen Buchstaben Arabisch schreiben, haben wir große Probleme. Wir wollen einfach in einem demokratischen Land leben, das uns freien Handel und Religionsfreiheit ermöglicht.” Doch es war wohl weniger die Politik als die wirtschaftliche Not, die Abubakker schließlich das Glück im Exil suchen ließen. Über Umwege gelang ihm die Ausreise nach Kirgisien, wo er sich eine Zeit lang als Markthändler über Wasser hielt.

Kein Geld für einen Flug

Zu Hause brachte seine Frau Zwillinge auf die Welt, Abubakker schickte Geld. Von einem Bekannten hörte er, dass ein Uigure in der Türkei eine Lederfabrik eröffnet habe. Er hegte Hoffnung auf eine anständig bezahlte Arbeit, aber Geld für den Flug hatte er nicht. Auf dem Landweg wollte er durch Pakistan und den Iran in die Türkei reisen.Stuttgarter Zeitung 

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