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DNA Spuren Suche auf den Spuren der ältesten Farmer Europas

Nga zbulimet arkeologjike ne Gjermani

 

Arkeologji, zbulohet familja 4600 vjeçare

Një varr 4600-vjeçar që përmban eshtrat e dy të rriturve dhe fëmijëve të tyre jep provat më të hershme se edhe fiset parahistorike i vinin rëndësi unitetit të familjes

 

 

Reuters

Marte, 18 Nentor 2008 10:54:00

 

http://www.shekulli.com.al/

 

Science 11 November 2005:
Vol. 310. no. 5750, pp. 1016 - 1018
DOI: 10.1126/science.1118725

Reports

Ancient DNA from the First European Farmers in 7500-Year-Old Neolithic Sites

Wolfgang Haak,1* Peter Forster,2 Barbara Bramanti,1 Shuichi Matsumura,2 Guido Brandt,1 Marc Tänzer,1 Richard Villems,3 Colin Renfrew,2 Detlef Gronenborn,4 Kurt Werner Alt,1 Joachim Burger1 The ancestry of modern Europeans is a subject of debate among geneticists, archaeologists, and anthropologists. A crucial question is the extent to which Europeans are descended from the first European farmers in the Neolithic Age 7500 years ago or from Paleolithic hunter-gatherers who were present in Europe since 40,000 years ago. Here we present an analysis of ancient DNA from early European farmers. We successfully extracted and sequenced intact stretches of maternally inherited mitochondrial DNA (mtDNA) from 24 out of 57 Neolithic skeletons from various locations in Germany, Austria, and Hungary. We found that 25% of the Neolithic farmers had one characteristic mtDNA type and that this type formerly was widespread among Neolithic farmers in Central Europe. Europeans today have a 150-times lower frequency (0.2%) of this mtDNA type, revealing that these first Neolithic farmers did not have a strong genetic influence on modern European female lineages. Our finding lends weight to a proposed Paleolithic ancestry for modern Europeans.

1 Institut für Anthropologie, Johannes Gutenberg Universität Mainz, Saarstrasse 21, D-55099 Mainz, Germany.
2 McDonald Institute for Archaeological Research, University of Cambridge, Downing Street, Cambridge CB2 3ER, UK.
3 Estonian Biocentre, Tartu University, 23 Riia Str, Tartu, 51010, Estonia.
4 Römisch-Germanisches Zentral-museum, Ernst-Ludwig-Platz 2, D-55116 Mainz, Germany.

* To whom correspondence should be addressed at the Molecular Archaeology Group, Institute of Anthropology, Colonel Kleinmann Weg 2, SBII 02, Johannes Gutenberg University, Mainz D-55128, Mainz, Germany

http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/310/5750/1016

 

18.11.2008    09:22 Uhr Drucken  |  Versenden  |  Kontakt
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Archäologie

Ältestes Grab einer Familie entdeckt

Seit 4600 Jahren liegen die vier Toten in der Grabstätte in Sachsen-Anhalt. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es sich um eine Familie handelt.
Von Sebastian Herrmann


vergrößern Die Toten liegen eng beieinander.
Foto: National Academy of Sciences/PNAS

Die Toten liegen einander zugewandt. Die Mutter ruht in Embryonalhaltung auf ihrer linken Seite, das Gesicht eines der beiden Söhne blickt in ihre Richtung.

Der zweite Sohn ist den sterblichen Überresten des Familienvaters zugewandt, der auf der rechten Seite seines Körpers liegt.

Die Beine der vierköpfigen Familie berühren einander in der Mitte des Grabes. Die vier Skelette stammen aus einem Gräberfeld in Eulau, Sachsen-Anhalt. 13 Menschen liegen dort seit etwa 4600 Jahren begraben.

Beweis für eine enge familiäre Bindung

Wissenschaftler um Wolfgang Haak von der australischen Universität Adelaide haben nun durch Erbgutanalysen der Überreste der vier Menschen aus der Jungsteinzeit festgestellt, dass es sich um eine der ältesten bisher bekannten Kernfamilien handelt (PNAS, online). Als Kernfamilie werden Vater, Mutter und Kinder bezeichnet.


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Bislang galten frühgeschichtliche Gesellschaften als Gruppen, die möglicherweise ohne Kernfamilien organisiert waren. Die Menschen könnten als eine Art Großfamilie miteinander gelebt haben, nahm man an. Wann sich die Kernfamilie als soziale Einheit etablierte, ist ungewiss.

Opfer eines Überfalls

Doch nun habe man “den bisher ältesten molekularen Beweis” für eine enge familiäre Bindung zwischen Vater, Mutter und Kindern erbracht, sagt Haak. “Ihre Verbundenheit im Tode legt nahe, dass ihre Bindung auch zu Lebzeiten eng war.”

Doch beweise die Analyse nicht, dass Kernfamilien schon vor Urzeiten wichtigster Baustein menschlicher Gesellschaften waren. Die Menschen in den Gräbern starben wahrscheinlich bei einem Überfall. Die Skelette zeigen Spuren von Gewalt. “Für ist das ein Glücksfall”, sagt der Anthropologe Kurt Alt von der Universität Mainz, der an der Studie beteiligt war. “Nur deshalb ist die Familie zusammen begraben worden.”


(SZ vom 18.11.2008/mcs)

 

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