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Archive für 20.8.2008

Operation Sarkozy, wie der CIA ihren Agenten zum Französischen Präsidenten machte und Verbindungen in Morde und den Drogen Handel

 

Die Operation Sarkozy

Wie die CIA einen ihrer Agenten zum Präsidenten der Republik Frankreich machte

von Thierry Meyssan*

Vorbemerkung: Man soll Nicolas Sarkozy an seinem Handeln messen, nicht an seiner Persönlichkeit. Wenn aber sein Verhalten selbst seine eigenen Wähler überrascht, ist es gerechtfertigt, sich eingehend mit seiner Biographie zu befassen und nach den Verbindungen zu fragen, die ihn an die Macht gebracht haben. Thierry Meyssan hat sich entschieden, die Wahrheit über die Herkunft des Präsidenten der Französischen Republik niederzuschreiben. Alle Informationen des vorliegenden Artikels sind nachprüfbar, mit Ausnahme zweier Behauptungen, die vom Autor als solche kenntlich gemacht sind und für die er die volle Verantwortung übernimmt.

Die Franzosen waren der allzulange währenden Präsidentschaften von François Mitterrand und Jacques Chirac müde. Sie wählten Nicolas Sarkozy in der Hoffnung, er würde mit seiner Energie dem Land neue vitale Impulse geben. Sie erhofften sich, dass mit dem Sieg Sarkozys die langen Jahre der Stagnation und der überalterten Ideologien ein Ende nähmen. In Wirklichkeit handelten sie sich mit dieser Wahl einen vollständigen Bruch mit allen Prinzipien ein, welche die Grundlage der französischen Nation bilden. Zu ihrer grossen Verblüffung stellen die Franzosen heute fest, dass ihr «Super-Präsident» sich täglich eines neuen Dossiers bemächtigt, sowohl die Linke als auch die Rechte auf seine Person einschwört, alle bisher gültigen Orientierungspunkte durcheinander bringt und dadurch ein grosses Chaos anrichtet.
Wie Kinder, die eine Dummheit gemacht haben, sind sie nun vor allem damit beschäftigt, Ausreden für das Ausmass der angerichteten Schäden und ihrer Naivität zu suchen. Nur eines tun sie nicht, was sie schon lange hätten tun sollen: einmal hinzusehen, wer dieser Nicolas Sarkozy in Wirklichkeit ist.
Das ist nicht so einfach, denn der Mann ist geschickt. Wie ein gerissener Taschenspieler lenkt er die Aufmerksamkeit ab, zum Beispiel indem er sein Privatleben öffentlich in Szene setzt und in «People-Illustrierten» ­posiert, bis sein politischer Werdegang vergessen geht.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Sinn dieses Beitrages ist es nicht, Nicolas Sarkozy seine familiären, freundschaftlichen und beruflichen Beziehungen vorzwerfen, sondern dass er den Franzosen seine Bindungen vorenthalten hat und sie hat glauben machen, sie wählten einen freien Mann.
Um zu verstehen, wie es kommt, dass ein Mann, den heute fast alle übereinstimmend als den Agenten der Vereinigten Staaten und Israels wahrnehmen, Chef der gaullistischen Partei Frankreichs und dann Präsident der Republik Frankreich hat werden können, muss man das Rad der Geschichte zurückdrehen, und zwar ziemlich weit. Wir müssen etwas ausholen, um aufzeigen zu können, wer die Protagonisten sind, die heute für ihre Dienste belohnt werden.

Familiengeheimnisse

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges arbeiten die amerikanischen Geheimdienste mit dem italo-amerikanischen Mafiaboss Lucky Luciano zusammen, um die Sicherheit der amerikanischen Häfen zu garantieren und die Landung der Alliierten in Sizilien vorzubereiten. Die Kontakte von Luciano mit den amerikanischen Geheimdiensten laufen über Frank Wisner sen. Später, nachdem der «Pate» wieder auf freiem Fuss ist und sich nach Italien «ins Exil» abgesetzt hat, laufen sie über seinen korsischen «Botschafter» Etienne Léandri.
1958 fassen die Vereinigten Staaten – beunruhigt über einen möglichen Sieg des FLN in Algerien, der Nordafrika dem sowjetischen Einfluss preisgäbe – den Entschluss, in Frankreich einen Militärputsch zu organisieren. Die Operation wird in Zusammenarbeit zwischen dem Planungsstab der CIA, theoretisch unter der Leitung von Frank Wisner sen., und der Nato vorbereitet. Aber Wisner leidet an fortgeschrittener Demenz, so dass sein Nachfolger, Allan Dulles, die Operation überwacht. Von Algier aus rufen französische Generäle einen «Öffentlichen Wohlfahrtsausschuss» ins Leben, der auf die Zivilregierung in Paris Druck ausübt und sie dazu zwingt, General de Gaulle unbeschränkte Handlungsvollmacht zu erteilen, ohne auf militärische Mittel zurückgreifen zu müssen.1
Charles de Gaulle ist jedoch keine Schachfigur, die sich von den Angelsachsen beliebig manipulieren lässt. In einem ersten Schritt versucht er, sich aus dem kolonialen Dilemma zu befreien, indem er den überseeischen Territorien Frankreichs, innerhalb einer französischen Union, eine weitgehende Autonomie zugesteht. Aber es ist schon zu spät, das französische Kolonialreich noch zu retten, denn die kolonisierten Völker glauben nicht mehr an die Versprechungen der Metropole und fordern ihre Unabhängigkeit. Nach aufwendigen Repressionsfeldzügen gegen die Unabhängigkeitsbewegungen muss de Gaulle sich ins Unausweichliche fügen. Er beweist eine seltene politische Weitsicht, indem er beschliesst, allen französischen Kolonien die Unabhängigkeit zu gewähren.
Diese Umkehr bedeutet für die Mehrheit jener, die ihn an die Macht gebracht haben, Verrat. Die CIA und die Nato unterstützen in der Folge jeden Komplott, der zum Ziele hat, ihn zu eliminieren; dazu gehören ein misslungener Staatstreich sowie an die 40 Mordversuche.2 Trotzdem billigen einige seiner Anhänger seine politische Entwicklung. Sie gründen um Charles Pasqua den SAC, eine Art Schutzmiliz für de Gaulle.
Pasqua ist korsischer Bandit und ehemaliger Kämpfer der französischen Résistance. Er ist mit der Tochter eines kanadischen Alkoholschmugglers verheiratet, der während der Prohibition ein Vermögen kassiert. Er ist Direktor des Unternehmens Ricard, das zuerst Absinth, ein illegales alkoholisches Getränk, vertreibt und sich nachher durch die Produktion von Anisschnaps zum respektablen Unternehmen mausert. Trotzdem deckt das Unternehmen verschiedenste Arten illegaler Geschäfte im Zusammenhang mit der italienischstämmigen New Yorker Familie Genovese, derjenigen von Lucky Luciano. Es erstaunt deshalb nicht, dass Pasqua sich an Etienne Léandri, den «Botschafter» Lucianos, wendet, um starke Jungs für seine gaullistische Miliz3 zu rekrutieren. Ein dritter Mann spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau des SAC: der Korse Achille Peretti, ehemaliger Bodyguard von de Gaulle.
Solcherart geschützt, entwirft de Gaulle mit grossem Mut eine Politik der nationalen Unabhängigkeit. Zwar bestätigt er die Zugehörigkeit Frankreichs zum Atlantikpakt, aber er stellt den angelsächsischen Führungsanspruch in Frage. Er widersetzt sich dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zum Europäischen Binnenmarkt (1961 und 1967). Er spricht sich gegen den Aufmarsch der Uno-Blauhelme im Kongo aus (1961). Er ermutigt die lateinamerikanischen Staaten, sich vom US-Imperialismus zu befreien (Rede von Mexiko, 1964). Er zwingt die Nato, französisches Territorium zu verlassen und zieht sich vom integrierten Kommando des Atlantik-Paktes zurück (1966). Er kritisiert den Vietnam-Krieg (Rede von Phnom-Penh, 1966). Er verurteilt den israelischen Expansionismus im Sechstage-Krieg (1967). Er unterstützt die Unabhängigkeitsbestrebungen von Québec (Rede von Montréal, 1967) usw.
Gleichzeitig konsolidiert de Gaulle die Grossmacht Frankreich, indem er einen militärisch-industriellen Komplex – inklusive der nuklearen Streitmacht – aufbaut und Frankreichs Energieversorgung sichert. Geschickt entfernt er die störend gewordenen Korsen aus seinem Umfeld, indem er ihnen Missionen im Ausland anvertraut. Etienne Léandri wird zum Geschäftsführer der elf-Gruppe (heute Total)4, Charles Pasqua avanciert zum Vertrauensmann der Staatschefs der französischsprachigen afrikanischen Länder.
De Gaulle ist sich bewusst, dass er die Angelsachsen nicht an allen Fronten gleichzeitig herausfordern kann. Deshalb liiert er sich mit der Familie Rothschild. So beruft er als Ministerpräsidenten den Handlungsbevollmächtigten der Bank, Georges Pompidou. Die beiden Männer bilden ein effizientes Tandem. Die politische Kühnheit des ersten verliert den wirtschaftlichen Realismus des zweiten Mannes nie aus dem Auge.
Als de Gaulle 1969 demissioniert, folgt ihm Georges Pompidou für kurze Zeit im Amt des Staatspräsidenten, bevor er einem Krebsleiden zum Opfer fällt. Die Gaullisten der ersten Stunde widersetzen sich seiner Führerschaft, weil sie seinem anglophilen Hang nicht trauen. Sie schreien Verrat, als Pompidou, sekundiert von seinem Generalsekretär Edouard Balladur, dem «tückischen Reich Albions» (England) den Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ermöglicht.

Wie Nicolas Sarkozy «fabriziert» wurde

Nachdem die Kulisse steht, wenden wir uns unserem Hauptakteur zu, Nicolas Sarkozy. Er ist als Sohn eines ungarischen Aristokraten 1955 geboren. Sein Vater ist Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa, der aus der Roten Armee geflohen ist und in Frankreich politisches Asyl gefunden hat, seine Mutter eine nichtadelige Jüdin aus Thessaloniki. Das Paar hat 3 Kinder (Guillaume, Nicolas und François), später kommt es zur Trennung. Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa verheiratet sich zum zweiten Mal mit einer Aristokratin, Christine de Ganay, mit der er 2 Kinder hat (Pierre-Olivier und Caroline). Nicolas wird nicht nur von seinen Eltern erzogen, sondern in der neu zusammengesetzten Familie herumgereicht.
Seine Mutter ist indessen Sekretärin von Achille Peretti geworden. Als Mitbegründer der SAC hat dieser ursprüngliche Leibwächter de Gaulles eine brillante politische Karriere durchlaufen. Er ist zum Parlamentsabgeordneten, zum Gemeindepräsidenten von Neuilly-sur-Seine, dem reichsten Villen-Vorort von Paris, und schliesslich zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt worden.
Unglücklicherweise sieht sich Achille Pe­retti 1972 mit massiven Beschuldigungen konfrontiert. In den Vereinigten Staaten enthüllt das Magazin Time die Existenz einer geheimen kriminellen Organisation, die «Korsische Union», die einen grossen Teil des Rauschgifthandels zwischen Eu­ropa und Amerika kontrollieren soll, die berüchtigte «French Connection», welche Hollywood später verfilmt hat. Time stützte sich auf parlamentarische Hearings und auf eigene Recherchen ab und zitiert in diesem Zusammenhang den Namen eines Mafiabosses, Jean Venturi, der einige Jahre zuvor in Kanada verhaftet worden ist. Dieser Venturi ist niemand anders als ein Vertreter von Charles Pasquas Getränkeunternehmen Ricard. Es werden auch weitere Namen von Familien der «Korsischen Union» zitiert, darunter die Perettis. Achille bestreitet jede Schuld, muss aber von der Präsidentschaft der Nationalversammlung zurücktreten und entgeht nur mit Mühe einem «Selbstmord».
1977 trennt sich Pal Sarkösy de Nagy-Bocsa von seiner zweiten Ehefrau, Christine de Ganay. Diese liiert sich mit der damaligen Nummer 2 im amerikanischen Aussenministerium. Sie verheiratet sich mit ihm und bezieht ein gemeinsames Domizil in den Vereinigten Staaten. Die Welt ist klein, man weiss es: Ihr neuer Ehemann ist niemand anders als Frank Wisner jun., Sohn des ehemaligen CIA-Direktors Frank Wisner sen. Die Aufgaben von Frank Wisner jun. in der CIA sind nicht bekannt, es ist aber klar, dass er dort eine wichtige Rolle spielt. Nicolas, der weiter enge Beziehungen mit seiner Stiefmutter, seinem Halbbruder und seiner Halbschwester unterhält, wendet sich den Vereinigten Staaten zu und kommt dort in den «Genuss» von Bildungsprogrammen des amerikanischen Aussenministeriums.
Gleichzeitig ist Nicolas Sarkozy Mitglied der gaullistischen Partei. Er geht bei Charles Pasqua aus und ein, eine Beziehung, die er nicht nur deswegen pflegt, weil Pasqua eine nationale Führungsfigur ist, sondern auch ­politischer Verantwortlicher der Parteisektion des Departementes Hauts-de-Seine.
1982 schliesst Nicolas Sarkozy sein Studium der Rechte ab und akkreditiert sich bei der französischen Anwaltskammer. Er heiratet die Nichte von Achille Peretti, Charles Pasqua ist Trauzeuge. Als Anwalt verteidigt er die Interessen der korsischen Freunde seiner politischen Mentoren. Er erwirbt sich ein Anwesen im korsischen Vico auf der «île de beauté» und trägt sich mit dem Gedanken, seinem Namen einen korsischen Anstrich zu geben, indem man das «y» durch ein «i» ersetzte: Sarkozi.
Im folgenden Jahr wird er an Stelle seines Schwiegeronkels, Achille Peretti, der einer Herzattacke erlegen ist, zum Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine gewählt..
Schon bald betrügt Nicolas Sarkozy seine Frau. Ab 1984 beginnt er eine heimliche Liaison mit Cécilia, der Gattin des berühmtesten Fernsehmoderators des damaligen Frankreichs, Jacques Martin. Er lernte das Paar kennen, als er in seiner Funktion als Bürgermeister von Neuilly dessen zivile Trauung vollzog. Das Doppelleben dauerte 5 Jahre, dann verliessen die 2 Verliebten ihre jeweiligen Ehepartner und bauten sich ein gemeinsames Zuhause auf.
Nicolas Sarkozy war 1992 Trauzeuge bei der Hochzeit von Jacques Chiracs Tochter Claude mit einem für seine Leitartikel im «Figaro» bekannten Journalisten. Sarkozy liess es sich nicht nehmen, Claude zu verführen und eine kurze Beziehung mit ihr zu führen, während er offiziell mit Cécilia lebte. Der betrogene Ehemann beging in der Folge durch exzessiven Drogenkonsum Suizid. Der Bruch zwischen Chirac und Nicolas Sarkozy war heftig und endgültig.
1993 verliert die Linke die Parlamentswahlen. Präsident François Mitterrand weigert sich zurückzutreten und geht eine Kohabitation mit dem rechten Premierminister ein. Jacques Chirac, der Staatspräsident werden will und plant, mit Edouard Balladur ein Tandem zu bilden wie de Gaulle und Pompidou es einst gebildet haben, weigert sich in der Folge erneut, Premierminister zu werden und überlässt den Platz Edouard Balladur, seinem «Freund seit 30 Jahren». Trotz seiner zwielichtigen Vergangenheit wird Charles Pasqua Innenminister der neuen Regierung. Er behält den Handel mit dem marokkanischen Marihuana fest in der Hand und profitiert von seiner Position, um seine anderen Aktivitäten zu legalisieren, indem er die Kontrolle über die Kasinos, die Glücksspiele und die Pferderennen im französischsprachigen Afrika übernimmt. Er bahnt auch Verbindungen in Saudi-Arabien und in Israel an und wird Ehrenoffizier des Mossad. Nicolas Sarkozy seinerseits wird Haushaltsminister und Regierungssprecher.
In Washington hat Frank Wisner jun. die Nachfolge von Paul Wolfowitz als Verantwortlicher für politische Planung im Verteidigungsministerium übernommen. Niemand bemerkt die Beziehungen, die ihn an den französischen Regierungssprecher binden.
In dieser Zeit treten innerhalb der gaullistischen Partei wieder die gleichen Spannungen auf, wie sie 30 Jahre zuvor zwischen den traditionellen Gaullisten und der durch Balladur verkörperten Rechten der Finanzwelt bestanden hatten. Neu daran ist, dass Charles Pasqua und mit ihm der junge Nicolas Sarkozy Jacques Chirac verraten, um sich der Rothschild-Linie anzunähern. Alles gerät durcheinander. 1995 erreicht der Konflikt seinen Höhepunkt, als Edouard Balladur bei den Präsidentschaftswahlen als Gegenkandidat zu seinem ehemaligen Freund Jacques Chirac auftritt und geschlagen wird. Den Instruktionen von London und Washington folgend, eröffnet die Regierung Balladur Beitrittsverhandlungen der Staaten Mittel- und Osteuropas zur Europäischen Union und zur Nato, da diese nun von der sowjetischen Vormundschaft befreit sind.
Nichts geht mehr in der gaullistischen Partei, in der die Freunde von gestern nahe daran sind, sich gegenseitig umzubringen. Um seine Wahlkampagne zu finanzieren, versucht Edouard Balladur, die schwarze Kasse der gaullistischen Partei unter seine Kontrolle zu bringen, die in der doppelten Buchführung der Ölfirma elf verborgen war. Kaum ist der alte Etienne Léandri tot, werden von den Richtern Hausdurchsuchungen in dieser Gesellschaft angeordnet, die Direktoren werden verhaftet. Balladur, Pasqua und Sarkozy werden sich dieser Beute nie mehr bemächtigen können.

Die Durchquerung der Wüste

Während der gesamten Dauer seines ersten Mandats hält Jacques Chirac Nicolas Sarkozy auf Distanz. Während dieser langen Durchquerung der Wüste hält sich dieser im Hintergrund. Auf diskrete Weise knüpft er weiter Beziehungen zu den Finanzkreisen.
1996 heiratet Nicolas Sarkozy Cécilia, nachdem es ihm endlich gelungen ist, ein nicht enden wollendes Scheidungsverfahren zum Abschluss zu bringen. Trauzeugen sind zwei Milliardäre, Martin Bouygues und Bernard Arnaud, der reichste Mann Frankreichs.

Letzter Akt

Lange vor der Irak-Krise planen Frank Wisner jun. und seine Kollegen aus der CIA die Vernichtung der gaullistischen Strömung und den Machtanstieg von Nicolas Sarkozy. Sie handeln in 3 Etappen: zunächst die Ausschaltung der Führung der gaullistischen Partei und die Übernahme der Kontrolle über diesen Apparat; dann die Ausschaltung des Hauptrivalen auf der Rechten, sodann die Benennung eines gaullistischen Präsidentschaftskandidaten und schliesslich die Ausschaltung jedes ernsthaften Herausforderers auf der Linken. So konnte man sichergehen, dass Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen gewinnen würde.
Jahrelang wurden die Medien durch die postumen Enthüllungen eines Immobilienagenten in Atem gehalten. Ehe er an einer schweren Krankheit verstarb, hat er aus einem nie geklärten Grund ein Bekenntnis auf Video aufgenommen. Aus einem noch viel unklareren Grund landet die «Kassette» in den Händen eines Direktionsmitglieds der Sozialistischen Partei, Dominique Strauss-Kahn, der sie indirekt an die Presse weiterleitet.
Wenn auch die Geständnisse des Agenten auf keine Gerichtsverfahren hinauslaufen, so öffnen sie doch eine Büchse der Pandora. Hauptopfer der Affären im Gefolge der Kassette ist Ministerpräsident Alain Juppé. Um Chirac zu schützen, übernimmt er die Verantwortung für alle Strafhandlungen. Die Kaltstellung von Juppé öffnet Nicolas Sarkozy den Weg zur Übernahme der Führung der gaullistischen Partei.
Sarkozy nützt die Lage, um Jacques Chirac zu zwingen, ihn erneut in die Regierung aufzunehmen, trotz ihres gegenseitigen Hasses. So wird er schliesslich Innenminister. Ein Fehler! An diesem Posten kontrolliert er die Präfekten und den Inlandsgeheimdienst, die er benutzt, um die wichtigsten Behörden zu unterwandern.
Er kümmert sich auch um die korsischen Belange. Dort ist der Präfekt Claude Erignac umgebracht worden. Obwohl niemand für diese Tat die Verantwortung übernommen hat, wird dieser Mord sofort als eine Herausforderung der Unabhängigkeitsbewegung an die Regierung interpretiert. Nach einer langen Verfolgungsjagd gelingt es der Polizei, einen fliehenden Verdächtigen festzunehmen, Yvan Colonna, Sohn eines sozialistischen Parlamentariers. Ohne Rücksicht auf die Unschuldsvermutung gibt Nicolas Sarkozy die Festnahme bekannt und bezeichnet den Verdächtigen als den Mörder. 2 Tage vor der Volksabstimmung in Korsika, die der Innenminister Sarkozy anberaumt hat, um den Status der Insel zu verändern, kommt eine solche Neuigkeit sehr gelegen. Was auch immer die Gründe dafür sind, die Abstimmenden verwerfen das Projekt Sarkozys, das – nach gewissen Aussagen – die Interessen der Mafia unterstützt hätte.
Obwohl Yvan Colonna später für schuldig befunden wurde, hat er immer seine Unschuld beteuert, es wurde auch kein materieller Beweis gegen ihn gefunden. Seltsamerweise hat sich dieser Mann völlig in Schweigen gehüllt und es vorgezogen, verurteilt zu werden als preiszugeben, was er wusste.
Wir können hier auch folgendes aussagen: Der Präfekt Erignac ist nicht von Nationalisten getötet worden, sondern von einem bezahlten Killer namens Igor Pecatte, der sofort nach der Tat nach Angola gebracht wurde, wo er im Sicherheitsdienst der elf-Gruppe unterkam. Sein Tatmotiv hängt mit den früheren Funktionen Erignacs als Verantwortlicher für die afrikanischen Beziehungen von Charles Pasqua im Ministerium für Kooperation zusammen. Was Yvan Colonna betrifft, so ist er seit Jahrzehnten ein persönlicher Freund von Nicolas Sarkozy. Auch deren Kinder kannten sich gut.
Eine neue Affäre platzt: Falsche Namenlisten kommen in Umlauf, die verschiedene Persönlichkeiten fälschlicherweise bezichtigen, bei Clearstream in Luxemburg geheime Bankkonten zu besitzen. Unter den belasteten Personen findet man auch Nicolas Sarkozy. Er reicht Klage ein und deutet an, dass sein Rivale für die Präsidentschaftswahlen auf der rechten Seite des gaullistischen Spektrums, Ministerpräsident Dominique de ­Villepin, dieses Ränkespiel organisiert habe. Er macht kein Hehl daraus, dass er ihn ins Gefängnis werfen will.
In Wirklichkeit sind diese Listen von Mitgliedern einer französisch-amerikanischen Stiftung5 in Umlauf gesetzt worden, ihr Präsident ist John Negroponte, ihr Geschäftsführer Frank Wisner jun. Den Richtern ist allerdings ein Umstand nicht bekannt, den wir hier preisgeben: Die besagte Namenliste ist in London durch ein von der CIA und dem MI6 gemeinsam benutztes Büro namens Hakluyt & Co hergestellt worden. Dessen Geschäftsführer ist ebenfalls Frank Wisner jun.!
Villepin widerspricht entschieden allen Beschuldigungen, trotzdem wird gegen ihn ermittelt, es wird ihm Hausarrest auferlegt, so dass er de facto mindestens zeitweilig vom politischen Leben ferngehalten wird. Rechts ist der Weg für Nicolas Sarkozy somit frei.
Nun müssen nur noch die Kandidaturen der Opposition neutralisiert werden. Die Mitgliederbeiträge für die sozialistische Partei sind auf ein symbolisches Niveau gesenkt worden, um neue Parteimitglieder zu gewinnen. Plötzlich treten Tausende junger Menschen neu in die Partei ein. Unter ihnen sind mindestens zehntausend in Wirklichkeit Mitglieder einer trotzkistischen Partei, die sich auf Pierre Lambert, deren Begründer, beruft. Diese kleine linksextreme Gruppierung hatte sich bereits während des kalten Krieges in den Dienst der CIA gestellt, um die stalinistischen Kommunisten zu bekämpfen (Sie entspricht in etwa der SD/USA von Max Shatchman, der die Neokonservativen in den USA ausgebildet hat).6 Es ist nicht das erste Mal, dass die «Lambertisten» die sozialistische Partei infiltrieren. Sie haben dort 2 CIA-Agenten plaziert, die Berühmtheit erlangt haben: Lionel Jospin (späterer Ministerpräsident) und Jean-Christophe Cambadélis, der wichtigste Berater von Dominique Strauss-Kahn.7
Innerhalb der sozialistischen Partei werden Primärwahlen organisiert, um den Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen zu bestimmen. 2 Persönlichkeiten stehen zur Wahl: Laurent Fabius und Ségolène Royal. Nur der erstere stellt eine Gefahr für Sarkozy dar. Dominique Strauss-Kahn steigt ins Rennen, mit dem Auftrag, Fabius im letzten Moment zu eliminieren. Dies gelingt dank der Stimmen der eingeschleusten «Lambertisten», die nicht für ihn, sondern für Royal stimmen.
Diese Aktion ist möglich, da Strauss-Kahn schon lange auf der Gehaltsliste der Vereinigten Staaten steht. Die Franzosen wissen nicht, dass er in Stanford lehrt, wo er durch die Vorsteherin der Universität, Condoleezza Rice, eingestellt worden ist.8
Gleich nach seiner Amtsübernahme bedanken sich Nicolas Sarkozy und Condoleezza Rice bei Strauss-Kahn, indem sie ihn an die Spitze des Internationalen Währungsfonds wählen lassen.

Erste Tage im Elysée

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Alain Bauer, der Mann im Schatten. Sein Name erscheint nirgends in den Jahresberichten. Er ist verantwortlich für die Geheimdienste, ehemaliger Grossmeister des «Grand Orient de France» (der bedeutendsten Freimaurer-Loge Frankreichs) und ehemalige Nummer 2 der amerikanischen National Security Agency in Europa.9
Frank Wisner jun., inzwischen zum Sonderbotschafter von Präsident Bush für die Unabhängigkeit des Kosovo ernannt, besteht auf die Ernennung von Bernard Kouchner als Aussenminister mit einer vorrangig doppelten Mission
: der Unabhängigkeit des Kosovo und der Abwendung von der bisherigen, der arabischen Welt gegenüber freundlich gesinnten Politik Frankreichs.
Kouchner hat seine Karriere als Mitbegründer einer humanitären NGO begonnen. Dank der Finanzierung des National Endowment for Democracy NED hat er sich an den Operationen von Zbigniew Brzezinski in Afghanistan an der Seite von Usama bin Ladin und den Brüdern Karzai gegen die Sowjet union beteiligt. In den 90er Jahren treffen wir ihn wieder an der Seite von Alija Izetbegovic in Bosnien-Herzegowina. Von 1999 bis 2001 ist er Hochkommissar der Uno im Kosovo.
Unter der Kontrolle des jüngsten Bruders von Präsident Hamid Karzai ist Afghanistan zum grössten Mohnproduzenten der Welt geworden. Der Mohnsaft wird vor Ort zu Heroin verarbeitet und mit der US-Air-Force nach Camp Bondsteel (Kosovo) transportiert.

Die Europa Drogen Verteil Stelle des CIA mit Hashim Thaci und Kouchner als Organisateur im Kosovo.!!!!!!!!!

Dort wird das Rauschgift von den Männern von Haçim Thaçi übernommen, die es vor allem in Europa, manchmal auch in den USA absetzen.10 Die Gewinne werden für die Finanzierung der illegalen Operationen der CIA eingesetzt.
Karzai und Thaçi sind langjährige persönliche Freunde Bernard Kouchners, der sicherlich nichts von ihren illegalen Aktivitäten weiss, trotz der internationalen Berichte, die es darüber gibt.

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Zeit-Fragen.ch

Peinlicher Besuch der Serbischen Radikalen Partei bei den Mördern von Dingic im Gefängnis

Hardline Serb Nationalists Visit PM’s Assassin

20 August 2008 Belgrade _ Members of the hardline Serbian Radical Party have visited a man sentenced to a maximum jail term for his role in the assassination of former Premier Zoran Djindjic.

Milorad Legija Ulemek

Milorad Legija Ulemek

Belgrade daily Blic’s sources close to police said that the Radical Party’s official Vjerica Radeta and Petar Jojic were granted permission to talk to Milorad Legija Ulemek, serving 40 years after being found guilty of masterminding Djindjic’s murder outside the government building in 2003. Read more: http://balkaninsight.com/en/main/news/4709

The sources said the two were let into the prison to discuss the defence of the Radical Party’s leader Vojislav Seselj who is on trial before the International Criminal Tribunal for Former Yugoslavia, ICTY, at The Hague, charged with war crimes against non-Serbs during the 1990s Balkan wars.

However, the sources could not confirmed whether Seselj asked for Ulemek’s testimony, or he just needed information from the former commander of the police’s notorious Special Operations Unit, regarding the 1991-1995 wars.

Ulemek, 40, nicknamed Legija, for his service with the French Foreign Legion, participated in the wars in Croatia, Bosnia and Herzegovina, as well as in the Kosovo 1998-1999 conflict.

Loyal to late strongman Slobodan Milosevic, he switched allegiance to Djindjic during the popular unrest to oust Milosevic in October 2000.

But later he became a leader of a gang known as Zemun Clan and was involved in numerous crimes including Djinjdic’s murder. Read more: http://www.balkaninsight.com/en/main/news/12270/

Ulemek is known as a strong opponent of The Hague Tribunal though he has never been indicted by the court.

Seselj voluntarily surrendered to The Hague Tribunal ahead of Djindjic’s murder.

Neuer Prozess gegen Serbenführer Seselj in Den Haag

“Ein Meister der politischen Manipulation”

Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat der Prozess gegen den serbischen Nationalisten Seselj begonnen. Er soll an Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien beteiligt gewesen sein, betrachtet Anschuldigungen als Kompliment und beschimpft die Chefanklägerin.

Von Ludger Kazmierczak, WDR-Hörfunkstudio Den Haag

Serbenführer Vojislav Seselj (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Stolz darauf, der “größte lebende serbische Nationalist genannt zu werden”: Serbenführer Vojislav Seselj (Archivbild) ] ]
Vojislav Seselj vor Gericht, die Zweite. Den ersten Prozessauftakt vor ziemlich genau einem Jahr hatte der serbische Ultranationalist sehr erfolgreich boykottieren können. Nach einem Hungerstreik wurde das Verfahren gegen ihn abgebrochen und für ungültig erklärt. Seselj setzte danach durch, dass er sich bei der Neuauflage selbst verteidigen darf. Außerdem mussten auf seinen Wunsch hin mehrere 10.000 Seiten aus diversen Dokumenten für ihn ins Serbische übersetzt und extra ausgedruckt werden. Der 53-Jährige weigert sich nämlich, mit einem Computer zu arbeiten.

Beschimpfungen gegen die Chefanklägerin

http://www.tagesschau.de/ausland/seselj2.html

 

Die blonde Verwandte der Neuzeit, einer vor 2.500 Jahren verstorbenen Mongolen Fürstin

Meiramgul

Meiramgul mit Pferd

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Die Mongolen Völker haben Jahrhunderte Russland beherrscht und waren Grund für die Völkerwanderung der Goten. Immer wieder gab es vor über 1.000 Jahren Einfälle der Mongolen auch nach Europa, so das deren DNS Spuren vor allem in Ost Europa zu finden sind.

Meiramgul, die kleine Amazone
Identische DNA-Strukturen

Die letzte Etappe auf der Suche nach den Töchtern der Amazonen führt auf fast viertausend Meter Höhe.
Unbekanntes Land nahe der chinesischen Grenze. Wer hier lebt, das wird den Forschern klar,
kämpft jeden Tag um seine Existenz in einer menschenfeindlichen Umgebung.
Eine Jurte, nahe der chinesischen Grenze. Die Nomaden-Familie lebt allein - hier gibt es keine großen Camps mehr.
Sie zieht samt Behausung an einen besser geschützten Platz - dem brutalen Winter einen Schritt voraus.
Doch es ist immer Zeit, einen Gast willkommen zu heißen. Diese Nomaden sind keine Mongolen, sie selbst nennen sich Kasachen. Über die Jahrhunderte haben sie sich mit anderen Stämmen vermischt. Und es kommt vor, sagt die Mutter, dass von Zeit zu Zeit bei ihnen ein Kind geboren wird, das sich von den anderen abhebt.
Ein blondes Mädchen.
Trägt sie jenen Beweis in sich, nach dem Jeannine Davis-Kimball sucht? Ist sie eine Nachfahrin der Nomaden-Amazonen? Meiramgul, neun Jahre alt, hat ihr kurzes Leben in der Steppe zugebracht.
Und sie hat schon viel von dem gelernt, was man hier zum Überleben braucht.


Jeannine Davis-Kimball, Archäologin, über das ungewöhnliche Aussehen der kleinen Nomadin: “Ihre Augen sind eher haselnussfarben, nicht so tief schwarz wie bei den Mongolen. Allerdings trägt ihr Gesicht mongolische Züge.
In ihr vereinen sich viele Einflüsse. Ihr blondes Haar suggeriert eine Art europäische Abstammung,
möglicherweise sogar von den Steppen-Kriegerinnen vor 2500 Jahren. Dieses Aussehen heute ist wirklich erstaunlich.”


Das blonde Haar des Mädchens weckt träumerische Spekulationen. Doch Aussehen alleine ist kein Beleg.
Wenn es eine genetische Verbindung zwischen Meiramgul und den Nomaden-Amazonen gibt,
wird es ihre DNA beweisen. Obwohl Tochter und Mutter ganz unterschiedlich aussehen,
besitzen sie die gleiche Erbinformation. Die weibliche Linie trägt die DNA von Generation zu Generation
und macht den Gencode so über Jahrtausende nachweisbar.
Erneut sind der DNA-Spezialist Dr. Joachim Burger und sein Team im Spurenlabor der Uni Mainz gefordert.
Die kostbaren alten Knochenproben haben bereits den genetischen Fingerabdruck der Steppenamazonen geliefert.
Jetzt wollen die Forscher wissen, ob diese Erbanlagen in der kleinen Meiramgul weiterleben.
Das Mädchen und seine Mutter haben mit ihrer Speichelprobe mehr als genug auswertbares Material geliefert.
Nach wenigen Tagen geht das Team an die Auswertung der komplizierten Codes. Das Ergebnis ist selbst für einen erfahrenen Spezialisten wie Joachim Burger nichts weniger als eine wissenschaftliche Sensation.


Joachim Burger, DNA-Spezialist, über einen kleinen Lottogwinn: “Das ist fast unglaublich was wir gefunden haben, nämlich die DNA des kleinen Mädchens aus der Mongolei ist identisch mit der der Kriegerfrau. Das ist ein kleiner Lottogewinn, denn das bedeutet, sie sind nicht nur kulturell miteinander verwandt sondern eben auch genetisch, dass heißt: sie verfügen über einen gemeinsamen Vorfahren.”


Die Amazone lebt Meiramgul ist die Nachfahrin einer Steppen-Kriegerin. Jener Frauen, die vor 2500 Jahren einen Mythos inspirierten. Einst verschleiert in schillernden Legenden, lange verborgen in der kargen Erde der eurasischen Steppen. Es gab sie: jene Kriegerinnen, die diesen Namen verdienten. Und es gibt sie noch heute.
Eine Entdeckung, von der Jeannine Davis-Kimball niemals zu träumen gewagt hätte.


Jeannine Davis-Kimball über “ihre” Entdeckung: “Selbst für eine Wissenschaftlerin ist das ein ganz bewegender Moment. Dieses Mädchen zu beobachten, das die Geschichte der Steppen-Kriegerinnen wieder lebendig macht.”

Quelle: ZDF

Diese Nomaden leben wie Krieger - und werden noch immer so beerdigt: Kurgane, Grabhügel weisen den Weg.

Jurte. Quelle: ZDF

ZDF

In dieser Jurte leben die Nomaden

Vermischte Stämme

Eine Jurte, nahe der chinesischen Grenze. Die Nomaden-Familie lebt allein - hier gibt es keine großen Camps mehr. Sie zieht samt Behausung an einen besser geschützten Platz - dem brutalen Winter einen Schritt voraus. Doch es ist immer Zeit, einen Gast willkommen zu heißen.

Diese Nomaden sind keine Mongolen, sie selbst nennen sich Kasachen. Über die Jahrhunderte haben sie sich mit anderen Stämmen vermischt. Und es kommt vor, sagt die Mutter, dass von Zeit zu Zeit bei ihnen ein Kind geboren wird, das sich von den anderen abhebt. Ein blondes Mädchen.

Nomaden. Quelle: ZDF

ZDF

Von Zeit zu Zeit wird bei den Kasachen ein blondes Mädchen geboren

Vielfältige Einflüsse

Trägt sie jenen Beweis in sich, nach dem Jeannine Davis-Kimball sucht? Ist sie eine Nachfahrin der Nomaden-Amazonen? Meiramgul, neun Jahre alt, hat ihr kurzes Leben in der Steppe zugebracht. Und sie hat schon viel von dem gelernt, was man hier zum Überleben braucht.

Infobox

Jeannine Davis-Kimball, Archäologin, über das ungewöhnliche Aussehen der kleinen Nomadin:

“Ihre Augen sind eher haselnussfarben, nicht so tief schwarz wie bei den Mongolen. Allerdings trägt ihr Gesicht mongolische Züge. In ihr vereinen sich viele Einflüsse. Ihr blondes Haar suggeriert eine Art europäische Abstammung, möglicherweise sogar von den Steppen-Kriegerinnen vor 2500 Jahren. Dieses Aussehen heute ist wirklich erstaunlich.”

Das blonde Haar des Mädchens weckt träumerische Spekulationen. Doch Aussehen alleine ist kein Beleg. Wenn es eine genetische Verbindung zwischen Meiramgul und den Nomaden-Amazonen gibt, wird es ihre DNA beweisen. Obwohl Tochter und Mutter ganz unterschiedlich aussehen, besitzen sie die gleiche Erbinformation. Die weibliche Linie trägt die DNA von Generation zu Generation - und macht den Gencode so über Jahrtausende nachweisbar.

Speichel wird entnommen. Quelle: ZDF

ZDF

Mit einer Speichelprobe kann die DNA Meiramguls mit der DNA der Knochenproben verglichen werden

Genetischer Vergleich

Erneut sind der DNA-Spezialist Dr. Joachim Burger und sein Team im Spurenlabor der Uni Mainz gefordert. Die kostbaren alten Knochenproben haben bereits den genetischen Fingerabdruck der Steppenamazonen geliefert. Jetzt wollen die Forscher wissen, ob diese Erbanlagen in der kleinen Meiramgul weiterleben.

Das Mädchen und seine Mutter haben mit ihrer Speichelprobe mehr als genug auswertbares Material geliefert. Nach wenigen Tagen geht das Team an die Auswertung der komplizierten Codes. Das Ergebnis ist selbst für einen erfahrenen Spezialisten wie Joachim Burger nichts weniger als eine wissenschaftliche Sensation.

Infobox

Joachim Burger, DNA-Spezialist, über einen kleinen Lottogwinn:

“Das ist fast unglaublich was wir gefunden haben, nämlich die DNA des kleinen Mädchens aus der Mongolei ist identisch mit der der Kriegerfrau. Das ist ein kleiner Lottogewinn, denn das bedeutet, sie sind nicht nur kulturell miteinander verwandt sondern eben auch genetisch, dass heißt: sie verfügen über einen gemeinsamen Vorfahren.”

Die Amazone lebt

Meiramgul ist die Nachfahrin einer Steppen-Kriegerin. Jener Frauen, die vor 2500 Jahren einen Mythos inspirierten. Einst verschleiert in schillernden Legenden, lange verborgen in der kargen Erde der eurasischen Steppen. Es gab sie: jene Kriegerinnen, die diesen Namen verdienten. Und es gibt sie noch heute. Eine Entdeckung, von der Jeannine Davis-Kimball niemals zu träumen gewagt hätte.

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Jeannine Davis-Kimball über “ihre” Entdeckung:

“Selbst für eine Wissenschaftlerin ist das ein ganz bewegender Moment. Dieses Mädchen zu beobachten, das die Geschichte der Steppen-Kriegerinnen wieder lebendig macht.”

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Schwere Kriegs Verbrechen der Georgier an der Ziel Bevölkerung in Südossetien

Wie inzwischen feststeht, desertierte das Georgische Militär, welches mit vielen Millionen von den US Verbrechern aufgerüstet und ausgebildet war, weil die Militärs den kriminellen Wahnsinn und die Verbrechen des Georg Soros Zöglings Saakshwili nicht mehr mehr mitmachen wollten.

Das Ganze muss man ganz einfach so sehen, als ob Radikal Serben versuchen mit Militär Gewalt den Kosovo zu erobern.

Georgischer Angriff begann wenige Stunden nachdem Präsident Saakaschwili Waffenstillstand ausgerufen hatte

Mit Terror Raketen Angriffen und einem Panzer Aufmarsch, eröffent Georgien die Kaukasus Mafia Republik der USA, wieder einen Angriff in eine friedliche Region. Seit Jahren ist diese Terror Politik der Deutschen und Amerikanischen Regierung vor Ort zu erkennen.


REUTERS
Krieg im Kaukasus: Georgische Truppen feuern Raketen auf Ziele in Südossetien.

08.08.2008 12:29 Uhr
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Krieg im Kaukasus
Putin droht Georgien mit Vergeltung

Ein georgischer Kampfjet feuert auf ein Ziel in Südossetien.

Mit einer massiven Militäroffensive hat Georgien große Teile seiner abtrünnigen Region Südossetien unter seine Kontrolle gebracht. Dutzende Menschen sollen getötet und verletzt worden sein. Das ossetenfreundliche Russland drohte der früheren Sowjetrepublik Georgien Gegenmaßnahmen an.


vergrößern Georgische Panzer rollen auf die südossetische Hauptstadt Zchinwali zu.
Foto: Reuters

Im Kaukasus droht ein Krieg größeren Ausmaßes. Der Konflikt zwischen Georgien und Südossetien eskalierte in der Nacht auf diesen Freitag. Georgische Truppen marschierten in die von Tiflis als abtrünnig betrachtete Region ein.

Die ossetenfreundliche russische Führung reagierte darauf mit einer unverhohlenen Kriegsdrohung. Premier Wladimir Putin verurteilte auf einer China-Reise die Angriffe georgischer Truppen und sprach von Vergeltung.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) müsse angemessen auf die georgische Aggression reagieren, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, sagte Putin.

Kremlchef Dmitri Medwedjew rief in Moskau den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen, um Maßnahmen zu erörtern. Südossetien hatte Russland offiziell um ein militärisches Eingreifen ersucht, um die Bevölkerung zu schützen. Russland hat in Südossetien Friedenstruppen stationiert. Völkerrechtlich zugehört das Gebiet zu Georgien.
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SZ

  Verteidigung und Sicherheit

Russland weist georgischen Einsatz von Raketenwerfern gegen Zivilisten nach

16:01 | 20/ 08/ 2008
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MOSKAU, 20. August (RIA Novosti). Russische Ermittler haben stichhaltige Beweise dafür, dass Georgien trotz aller gegenteiligen Behauptungen Wohnviertel der südossetischen Hauptstadt Zchinwali mit Mehrfachraketenwerfern beschossen hat.

„Der Einsatz von Mehrfachraketenwerfern kann belegt werden. Blindgänger wurden vor Ort sichergestellt“, so Boris Salmaksow, stellvertretender Chef des Untersuchungsausschusses bei der russischen Staatsanwaltschaft.

Auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz am Mittwoch wurde ein georgischer Gefangener zitiert, der angegeben hatte, dass alleine seine Anlage in den ersten zwei Kriegstagen rund 80 Raketengeschosse auf Zchinwali abgefeuert hat.

Es ist durch internationale Abkommen verboten, solche Waffen gegen Zivilisten einzusetzen. Der georgische Staatsminister für Reintegration, Temur Jakobaschwili, behauptete am 8. August, er habe erst am Vortag überhaupt erfahren, was ein Mehrfachraketenwerfer sei.

Russlands stellvertretender Heereschef Wladimir Moltenskoj sagte unterdessen, die russischen Einheiten in Südossetien hätten auch über modernste Waffen verfügt, sie jedoch nicht eingesetzt.

http://de.rian.ru/safety/20080820/116159993.html

siehe auch

Die Hintermänner dieser Politischen Gangster ähnlich wie im Balkan sind ja immer die Selben: Georg Soros hat auch in Georgien seinen Mord Befehls Empfänger installiert! Nur mit Demokratie hat der CIA Agent Georg Soros der in Frankreich vorbestraft ist wegen Bestechung, noch nie etwas man Hute gehabt.

Die Strippenzieher hinter Georgiens Präsident Saakaschwili

F. William Engdahl
Der Streit über den georgischen Überraschungsangriff auf Südossetien und Abchasien am 8. August 2008 macht es umso wichtiger, sich den umstrittenen georgischen Präsidenten einmal genauer anzusehen. Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.
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Saakaschwili als Mafioso-Präsident

Als Saakaschwili im Januar 2004 sein Amt als neuer georgischer Staatspräsident angetreten hatte, machte er sich daran, das Regime mit seinen Kumpanen und Verwandten zu besetzen. Der Tod seines Premierministers Surab Schwania im Februar 2005 bleibt ein Rätsel. Die offizielle Version – Vergiftung durch einen schadhaften Gasofen – wurde von amerikanischen FBI-Spezialisten nach zweiwöchiger Untersuchung übernommen. Jedem, der die Killermethoden der georgischen Unterwelt, das Organisierte Verbrechen und die anderen Anzeichen gesellschaftlichen Verfalls kennt, ist diese Version nie glaubwürdig erschienen. Kurz nach Schwania starb auch ein Funktionär aus dem Präsidentenapparat, Georgi Khelashvili; angeblich erschoss er sich am Tag nach dem Rücktritt seines Chefs. Der Chef von Schwanias Forschungsstab wurde später ebenfalls tot aufgefunden.

Kräfte, die mit Saakaschwili in Verbindung standen, hatten angeblich beim Tod des Premierministers die Hand im Spiel. Die russische Journalistin Marina Perevoskina zitierte den georgischen Ökonomen Gia Khurashvili. Vor dem tödlichen Unfall hatte Khurashvili einen Artikel in der Zeitung Resonans veröffentlicht, in dem er sich gegen die Privatisierung und den Verkauf der wichtigsten georgischen Pipeline aussprach. Zehn Tage, bevor der Premierminister tot aufgefunden wurde, wurde Khurashvili tätlich angegriffen und sein Chefredakteur – der sich auf Druck von Personen aus dem »Sicherheitsdienst« berief, deren Identität er nicht preisgeben wollte – übermittelte ihm eine Warnung.

Es wurde vermutet, dass die Haltung des verstorbenen Premierministers der direkte Grund für den Mord an Schwania war. Dessen Bruder Georgi erzählte Perevoskina auch, sein Bruder habe kurz vor seinem Tod eine Warnung erhalten, jemand plane, Surab Schwania zu ermorden. Saakaschwili wurde Berichten zufolge fuchsteufelswild, als das US-Außenministerium Schwania zur Verleihung einer Freiheitsmedaille des regierungsnahen National Democratic Institute nach Washington einlud. Saakaschwili toleriert anscheinend keinen Machtrivalen.

Als Präsident berief Michail Saakaschwili, der sich vorher geschickt als »Korruptionsgegner« angepriesen hatte, mehrere Familienmitglieder auf lukrative Regierungsposten; einer seiner Brüder wurde Chefberater für die innenpolitischen Fragen beim Baku-Ceyhan-Pipelineprojet, das von British Petroleum (BP) und anderen Ölmultis unterstützt wird.

Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.

Israelisches und amerikanisches Militär bilden die georgischen Streitkräfte aus

Info Kopp

American Girl on Fox News: “I was running from Georgian troops, I want to thank the Russian troops”

I don’t think Fox News was expecting this, so they cut them off:

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=9861

Saakashvili loses presence of mind

http://www.youtube.com/watch?v=bWlQ_fzECl4

Saakashvili isst seine Kravate und andere Nazi ähnliche Aufmärsche und Angriffs Videos von Saakashvili

Der Ganove ist mega nervös, was jeder erkennt.

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