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Archive für 13.8.2008

Saakaschwili als Mafioso-Präsident und wie Georg Soros solche Leute Weltweit installiert

Identisch läuft das bekanntlich im Kosovo und immer dabei die angeblichen NGO’s und Gelder zu einem angeblichen Wieder Aufbau.

Und Georgien ist vor allem ein Produkt von Deutschland, welches Milliarden in das Land pumpte um kriminelle System dort mit mit Schewardnadses , zu installieren schon ab 1990.

Und das System ist ja im Kosovo, früher in Albanien, in Afghanistan
immer das Selbe. Mit dem Motto: Kriminelle müssen an die Macht, welche wir kontrollieren.

Immer als Hintermann Georg Soros und andere NGO’s und immer das sehr leicht zu erkennende System und Steinmeier, Erler, Ute Zapf, Pflüger sind alle Georg Soros Anhänger, oder gar im ICG Mitglied, oder ein einem anderen Georg Soros Verein.

Die Strippenzieher hinter Georgiens Präsident Saakaschwili

F. William Engdahl
Der Streit über den georgischen Überraschungsangriff auf Südossetien und Abchasien am 8. August 2008 macht es umso wichtiger, sich den umstrittenen georgischen Präsidenten einmal genauer anzusehen. Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.

Michail Saakaschwili wurde bewusst in einer höchst ausgeklügelten amerikanischen Operation zum Regimewechsel an die Macht gebracht. Damals waren scheinbar private NGOs (Nicht-staatliche Organisationen) am Werk, die eine Atmosphäre öffentlichen Protests gegen das bestehende Regime des ehemaligen sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse schufen, der für Washington nicht mehr nützlich war, weil er mit Moskau über Gas- und Ölpipelines sowie Privatisierungen ins Geschäft kam.

Der professionell in Szene gesetzte Staatsstreich, der Saakaschwili an die Macht brachte, sollte Georgien in die NATO verhelfen und die Öllieferungen aus Baku sichern.

Saakaschwili wurde von einem US-gesteuerten Putsch ins Amt gehievt, den NGOs lanciert hatten, die mit amerikanischen Geldern finanziert wurden. Diese NGOs wendeten dabei die neuesten US-Methoden zur Destabilisierung von Regimes an, die von Washington als amerikafeindlich eingestuft wurden. Laut dem Wall Street Journal vom 24. November 2003 war der Sturz von Schewardnadses Regime das Werk »einer Reihe nicht-staatlicher Organisationen …, die von amerikanischen und westlichen Stiftungen finanziert werden.« Diese NGOs, so das Journal, hätten »eine Klasse junger englischsprachiger Intellektueller hervorgebracht, die pro-westliche Reformen wollten«; diese neue politische Klasse legte dann den entscheidenden Grundstock für den unblutigen Staatsstreich.

NGO-Putsch

Aber da ist noch mehr. Die damaligen Aktivitäten dieser NGOs in Tiflis wurden von dem neuen US-Botschafter in Georgien, Richard Miles, koordiniert, der soeben aus Belgrad eingetroffen war, wo er kurz zuvor den erfolgreichen Sturz Slobodan Milosevics mithilfe der gleichen NGOs bewerkstelligt hatte. Miles, der als Spezialist für verdeckte Geheimdienstoperationen gilt, betreute auch den Staatsstreich von Saakaschwili.

Daran beteiligt waren auch die Stiftung Open Society Georgia Foundation des US-Milliardärs George Soros sowie das in Washington ansässige Freedom House, das unter der Leitung des ehemaligen CIA-Chefs James Woolsey steht. Darüberhinaus flossen großzügig gewährte Gelder der vom US-Kongress finanzierten Stiftung National Endowment for Democracy nach Tiflis – diese NED wurde von Ronald Reagan in den 1980er-Jahren geschaffen, um »auf privater Ebene Dinge zu tun, die früher die CIA erledigt hat«, nämlich Coups gegen Regimes zu lancieren, die der US-Regierung nicht genehm sind.

Die Stiftungen von George Soros waren gezwungen, mehrere osteuropäische Länder, darunter auch Russland sowie China, nach dem Studentenaufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Sommer 1989 zu verlassen. Zusammen mit dem US-Außenministerium finanziert Soros auch die Organisation Human Rights Watch, ein in Amerika beheimateter und von dort finanzierter Arm des gesamten NGO-Apparats, der Staatsstreiche wie die »Rosen-Revolution« in Georgien lanciert hat sowie die »Orangene Revolution« in der Ukraine 2004. Einige Analysten halten Soros für einen hochrangigen Agenten des US-Außenministeriums oder der US-Geheimdienste, der seine Stiftungen lediglich als Tarnung benutzt.

Das US-Außenministerium finanzierte z.B. das Georgia Liberty Institute (Freiheitsinstitut Georgiens), dem Saakaschwili vorstand, der von Washington zum Nachfolger für den nicht mehr kooperativen Schewardnadse auserkoren worden war. Dieses Liberty Institute schuf die Bewegung Kmara!, zu deutsch »Es reicht!« Nach einem damaligen Bericht der BBC wurde Kmara! im Frühjahr 2003 gegründet, als Saakaschwili zusammen mit einigen handverlesenen georgischen Studenten und Aktivisten auf Kosten der Soros-Stiftung nach Belgrad reiste, um von den Aktivisten der US-finanzierten Bewegung Otpor zu lernen, die Milosevic gestürzt hatte. Saakaschwili und seine Freunde wurden vom Belgrader Zentrum für gewaltfreien Widerstand in Gene Sharps »Gewaltfreiheit als Methode der Kriegsführung« ausgebildet.

Saakaschwili als Mafioso-Präsident

Als Saakaschwili im Januar 2004 sein Amt als neuer georgischer Staatspräsident angetreten hatte, machte er sich daran, das Regime mit seinen Kumpanen und Verwandten zu besetzen. Der Tod seines Premierministers Surab Schwania im Februar 2005 bleibt ein Rätsel. Die offizielle Version – Vergiftung durch einen schadhaften Gasofen – wurde von amerikanischen FBI-Spezialisten nach zweiwöchiger Untersuchung übernommen. Jedem, der die Killermethoden der georgischen Unterwelt, das Organisierte Verbrechen und die anderen Anzeichen gesellschaftlichen Verfalls kennt, ist diese Version nie glaubwürdig erschienen. Kurz nach Schwania starb auch ein Funktionär aus dem Präsidentenapparat, Georgi Khelashvili; angeblich erschoss er sich am Tag nach dem Rücktritt seines Chefs. Der Chef von Schwanias Forschungsstab wurde später ebenfalls tot aufgefunden.

Kräfte, die mit Saakaschwili in Verbindung standen, hatten angeblich beim Tod des Premierministers die Hand im Spiel. Die russische Journalistin Marina Perevoskina zitierte den georgischen Ökonomen Gia Khurashvili. Vor dem tödlichen Unfall hatte Khurashvili einen Artikel in der Zeitung Resonans veröffentlicht, in dem er sich gegen die Privatisierung und den Verkauf der wichtigsten georgischen Pipeline aussprach. Zehn Tage, bevor der Premierminister tot aufgefunden wurde, wurde Khurashvili tätlich angegriffen und sein Chefredakteur – der sich auf Druck von Personen aus dem »Sicherheitsdienst« berief, deren Identität er nicht preisgeben wollte – übermittelte ihm eine Warnung.

Es wurde vermutet, dass die Haltung des verstorbenen Premierministers der direkte Grund für den Mord an Schwania war. Dessen Bruder Georgi erzählte Perevoskina auch, sein Bruder habe kurz vor seinem Tod eine Warnung erhalten, jemand plane, Surab Schwania zu ermorden. Saakaschwili wurde Berichten zufolge fuchsteufelswild, als das US-Außenministerium Schwania zur Verleihung einer Freiheitsmedaille des regierungsnahen National Democratic Institute nach Washington einlud. Saakaschwili toleriert anscheinend keinen Machtrivalen.

Als Präsident berief Michail Saakaschwili, der sich vorher geschickt als »Korruptionsgegner« angepriesen hatte, mehrere Familienmitglieder auf lukrative Regierungsposten; einer seiner Brüder wurde Chefberater für die innenpolitischen Fragen beim Baku-Ceyhan-Pipelineprojet, das von British Petroleum (BP) und anderen Ölmultis unterstützt wird.

Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.

Israelisches und amerikanisches Militär bilden die georgischen Streitkräfte aus
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http://info.kopp-verlag.de/news/die-stri…akaschwili.html

Der Kaukasus – Washington riskiert Atomkrieg durch Fehlkalkulation

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Aus Österreichischen Militär Quellen ! Von Prof. Dr. Wolf Oschlies

NATO, die Privat Armee der kriminellen Kosovo Banden.

http://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/03_jb01_18_osch.pdf

Und die Franzosen mit dem Kriminellen Kouchner bringen sowieso ebenso wenig zustande.

Die SZ zu den armseligen Verhandlungen von Nicolas Sarkozy in Moskau!++++++++++

Das Abkommen ist schwach - so schwach wie der Vermittler Nicolas Sarkozy, der in Moskau sagt, was Moskau hören will, und in Tiflis verkündet, was den Ohren in Tiflis schmeichelt. Was für ein Affront für Sarkozy, dass die deutsche Bundeskanzlerin nun zum Nachbessern hinterherreist; was für ein Zeichen der Zerrissenheit, dass fünf Staatschefs der EU-Neumitglieder den Ratspräsidenten desavouieren und selbst gemeinsam nach Tiflis fahren.

http://www.sueddeutsche.de/politik/276/306238/text/

Vor allem wohl gilt die Aggression gegen Afghanistan in der bürgerlichen Presse immer noch als der “notwendige Krieg”, da er geschickterweise mit dem “War on Terror” verknüpft wurde. Die amerikanische Propaganda von den Höhlen der Terroristen, die es auszuräuchern gelte, um Anschläge im Westen zu verhindern, verfängt weiterhin. Auch wenn mittlerweile klar ist, dass der US-Feldzug gegen das Land am Hindukusch lange [extern] vor dem 11. September 2001 geplant wurde. Bereits die Regierung Clinton hatte [extern] erste Vorbereitungen dazu getroffen.

Der georgische Präsident Saakaschwili, der im November 2007 mit Knüppeln und Gummigeschossen gegen Oppositionelle vorgehen ließ, hat wiederum in Amerika eine solide Ausbildung genossen. Er [extern] arbeitete in New York in einer der größten Anwaltskanzleien des Landes (Patterson Belknap - sie stellt auch den derzeitigen US-Justizminister) und war später Lobbyist in der Ölbranche.

TP 

Die Mafia Aufbau Partner der Deutschen Politik genehmigen sich Straffreiheit in Rumänien

Das Mafia Parlament von Rumänien verhindert nun jede Justiz Untersuchung und Anklage gegen den Ex-PM Adria Nastase etc.. Das ist Original die Schröder, Steinmeier, FES und Verheugen Politik eben, damit man Geschäfte im Aufbau in Rumänien machen kann, bringt man diese Mafiösen kriminellen Systeme sogar direkt in die EU und mit vollen Vorab Wissen durch unzählige Warnungen, wie von BKA, Interpol Beamten vor Ort.

Geschäft ist nun mal Geschäft und im Auswärtigen Amt, geht man seit Jahren über Leichen und verhindert jede Art von Justiz Ermittlungen im Ausland, um das Verschwinden von über 1 Milliarde € des Aufbaues zu klären. Oft sind diese Gelder in die Taschen an Nachwuchs Politologen gegangen, welche vom BMZ und GTZ mit Unfugs Studien beauftragt wurden. Aber ebenso an Fake Diplomaten, welche in Wirklichkeit nicht einmal in der jeweiligen Botschaft arbeiten, sondern in Deutschland ihren Schreibtisch haben in der SPD Partei Zentrale.

Und Ermittlungen müssen mit allen Mitteln im Ausland auch verhindert werden, denn über die ausländischen Politiker, führt sehr schnell eine Spur direkt zu Beamten im AA, BMZ und in die Partei Zentralen der SPD - FES und der Grünen Partei.
Der Aufwand der Deutschen Politiker, diese Ermittlungen zu blockieren und zu verhindern, welche tief in den Deutschen Firmen Bereich führen, welche ständig mit Steinmeier durch die Welt Reisen um irgendeine Regierung zu korrumpieren hat inzwischen enorme Ausmasse angenommen, denn die Siemens Sache ist in der Welt überall bekannt geworden, wie die Steinmeier Truppe arbeitet und ausl. Regierungen besticht, über sogenannte Lobby Verbände und BMZ - GTZ finanzierte Bestechungs Berater für ausländische Regierungen. Allein im Balkan jammern diese armseligen Gestalten aus dem Auswärtigen Amte ständig herum, die Geschäfte für Investoren sind so schwierig im Balkan geworden! Sowas sollte doch niemanden verwundern, wenn man die eigenen Investoren überall regelrecht vernichtet, wenn sie nicht in die “schwarzen Kassen” über die Lobby Vereine einzahlen.

In Griechenland wird ja wegen Total Bestechungs des Staates und der Parteien direkt gegen Siemens Anklage erhoben und Siemens, Steinmeier und Deutsche Politiker bilden ja seit Jahrzehnten eine Einheit.

Romanian lawmakers block corruption probes of former top officials

13/08/2008

Romania’s anti-corruption department failed on Wednesday to win the parliamentary approval required to launch investigations into two former top officials, including ex-Prime Minister Adrian Nastase.

(Mediafax, Nine O’clock, Agerpres - 13/08/08; AP, Nine O’clock, Adevarul - 12/08/08; AFP, Reuters, AP, Mediafax - 11/08/0cool

Romania’s justice minister removed chief anti-corruption prosecutor Daniel Morar from office Monday (August 11th). [AFP]

The lower house of Romania’s parliament on Wednesday (August 13th) rejected a request by the National Anti-Corruption Directorate (DNA) to begin investigations into former Prime Minister Adrian Nastase and former Transport Minister Miron Mitrea. The two allegedly were complicit in a variety of offences, including graft.

Only 120 members of the Chamber of Deputies supported the DNA’s request for a probe of Nastase, well below the required 218-vote threshold, while 150 lawmakers rejected it, with six votes declared null, Mediafax news agency reported. In a separate vote on Mitrea’s case, 160 lawmakers voted in favour of prosecution and 108 against, with one vote declared null.

The move came a day after leaders of the main political parties agreed during consultations with President Traian Basescu that Romania should ensure its removal from European Commission (EC) monitoring by July 2009.

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Setimes

Kosovo: UNMIK begins reconfiguration; staff cut by 70%

UNMIK begins reconfiguration; staff cut by 70%

13/08/2008

UNMIK, the interim civilian administration in Kosovo, begins a sweeping personnel cutback this week nearly a decade after its establishment in June 1999 by Security Council Resolution 1244.

By Blerta Foniqi-Kabashi for Southeast European Times in Pristina — 13/08/08

photo[UNMIK]

UNMIK will begin its biggest staff reduction ever this week, nine years after its deployment to govern Kosovo. “In the next few days, UNMIK staff will be downsized and receive notification that their contracts are terminated,” UNMIK spokesman Alexander Ivanko said on Monday (August 11th).

The process will start with those already at the end of their contracts. “It is not known how many UN personnel will leave Kosovo in the first phase,” Ivanko said, but observers expect around 70% of the staff to depart. This will leave about 600 UNMIK personnel in the former Serbian province.

UNMIK is the interim civilian administration in Kosovo, under the authority of the UN. The mission is divided into four sections or pillars. Pillar I comprises the UN lead police and justice sector; Pillar II, the UN Civil Administration; Pillar III, OSCE-led democratisation and institution building; and Pillar IV, EU-led reconstruction and economic development………………

Setimes 

Die agressive Kriegs Politik der NATO in Georgien

Gastbeitrag

Russische Angst vor Umzingelung

Von Ulrich Weisser, 12.08.08, 20:55h, aktualisiert 12.08.08, 21:02h

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili sieht sich als Statthalter amerikanischer Interessen in der Region. Mit seiner Offensive gegen die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Südossetien ist er ohne militärischen Erfolg geblieben.

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Unser Autor Ulrich Weisser, geb. 1938, war 1992 - 1998 als Leter des Planungsstabes der Chefstratege der Bundeswehr. Zuvor hatte er einen Leitungsposten bei der Nato.

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Unser Autor Ulrich Weisser, geb. 1938, war 1992 - 1998 als Leter des Planungsstabes der Chefstratege der Bundeswehr. Zuvor hatte er einen Leitungsposten bei der Nato.

Im Kaukasus sind nicht nur uralte ethnische und staatliche Rivalitäten wirksam, sondern auch vom Öl bestimmte und strategische Interessengegensätze zwischen den USA und Russland. Diese komplizierte Situation, die zudem von Kriminalität und Drogenhandel überlagert wird, verlangt besonders kluge und umsichtige Politik, um Spannungen abzubauen und das regionale Gefüge zu stabilisieren. Der georgische Präsident Michail Saakaschwili steht nicht für eine solche Politik. Er sieht sich als Statthalter amerikanischer Interessen in der Region. Mit seiner Offensive gegen die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Südossetien ist er ohne militärischen Erfolg geblieben, Saakaschwili scheint jedoch die Propaganda-Dimension des Konfliktes weitgehend für sich besetzen zu können. Zwar ist sein Konzept nicht aufgegangen, Amerika, Europa und die Nato in seinen Streit mit Russland zu verwickeln. Die Krise hat aber hinreichend Potenzial, die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland ernsthaft zu belasten, wenn jetzt nicht rasch eine politische Zwischenlösung gefunden wird.Die Entwicklung in Georgien zeigt deutlich die verhängnisvollen Konsequenzen einer amerikanischen Politik, die seit längerem darauf ausgerichtet ist, den eigenen Einfluss in Osteuropa und Asien zu stärken und dabei auf russische Befindlichkeiten keine Rücksicht zu nehmen. Solange die Öffnung der Nato auf mittelosteuropäische Staaten beschränkt blieb, hat Moskau keine Einwände geltend gemacht. Die erste empfindliche Schwelle wurde mit der Aufnahme der baltischen Staaten in die Nato überschritten. Die vor allem von den USA favorisierte weitere Ausdehnung der Bündnisse auf die Ukraine und Georgien wurde in Moskau als alarmierend empfunden und verstärkte den Eindruck Russlands, Objekt einer planmäßigen Umzingelung zu werden. Dieser Eindruck verstärkte sich mit der amerikanischen Absicht, in Polen und Tschechien Komponenten des nationalen US-Raketenabwehrsystems zu stationieren. Russland sieht sich zudem in seinen Möglichkeiten, zentralasiatisches Öl nach Europa zu liefern, durch die USA behindert.

Für Amerika ist Georgien der Brückenkopf seiner Interessen, und es scheut sich nicht, die Region als amerikanische Einflusssphäre von strategischer Bedeutung zu bezeichnen. Deshalb haben die USA auch versucht, den Bau einer Leitung zum Transport russischen Öls vom bulgarischen Hafen Burgas bis zur griechischen Ägäis durch politischen Druck auf Griechenland zu verhindern.

Es ist seit langem absehbar, in welch gefährliche Konfrontation zu Russland die Nato geraten würde, wenn Georgien mit seinen ungelösten Territorialproblemen in die Nato aufgenommen werden würde. Daher haben auch die Bundesregierung und andere europäische Regierungen beim letzten Nato-Gipfel dem US Begehren widerstanden, eine entsprechende Gipfelentscheidung mitzutragen.

Die georgische Offensive, die gewiss nicht ohne Wissen der amerikanischen Regierung ins Werk gesetzt worden ist, hat bewiesen, wie richtig die Haltung der europäischen Regierungen war und ist………….

Kölner Stadt Zeitung 

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