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Archive für 11.6.2008

Die Todes Schwadronen Deutscher Politiker im Balkan

10.06.2008 / Ausland / Seite 2Inhalt


»Erdrückende Beweise für Verschleppungen«

Human Rights Watch fordert Aufklärung darüber, was mit 400 Verschwundenen aus dem Kosovo geschah. Ein Gespräch mit Fred Abrahams

Interview: Cathrin Schütz

Bild 1
Fred Abrahams ist Leiter der Forschungsgruppe für Krisengebiete bei Human Rights Watch (HRW). Er war von 1995 bis 2000 zuständig für die Balkan-Arbeit der Organisation

In ihrem Buch »Die Jagd« schreibt die Ex-Chefanklägerin des Jugoslawien-Tribunals Carla del Ponte, nach dem Einzug der NATO-Truppe KFOR 1999 ins Kosovo seien zahlreiche Serben nach Albanien entführt worden. Dort seien sie vermutlich Opfer von Organraub geworden. Human Rights Watch konnte die dem Tribunal und der KFOR vorliegende Akte einsehen. Welchen Schluß legt die Lektüre nahe?

Den, daß eine Untersuchung dringend nötig ist. Noch als ich Del Pontes Kapitel zum Kosovo erstmals las, war ich skeptisch. Da ich sie jedoch als Juristin schätze, habe ich mich mit den Behauptungen näher befaßt und Beweise gefunden, die ihre Beschreibungen stützen. Es ist nicht klar, ob es den Organhandel tatsächlich gab – dafür sind die Beweise unvollständig. Aber wir wissen, daß 400 Menschen nach dem Krieg verschwunden sind, meist Serben. Und die Beweise sind erdrückend, daß Menschen über die Grenze nach Albanien gebracht wurden.HRW hat die Regierungen des Kosovo und Albaniens erneut öffentlich aufgefordert, Untersuchungen einzuleiten. Gibt es Reaktionen?

HRW hatte zunächst in persönlichen Briefen die Premierminister des Kosovo und Albaniens um die Einleitung von Ermittlungen gebeten. Eine Antwort haben wir nicht erhalten. Statt dessen haben beide Regierungen Del Ponte in den Medien scharf angegriffen und sie der Lüge bezichtigt. Diese Reaktion hat mich bewogen, mehr denn je an die Notwendigkeit einer Untersuchung zu glauben.Del Pontes Bericht über den Organraub hat weltweite Aufmerksamkeit erlangt. Ist nicht seit Jahren bekannt, daß Albanien in den Frauen- und Kinderhandel und vermutlich den internationalen Organhandel verwickelt ist?

Die von Del Ponte erhobenen Vorwürfe sind die ersten mir bekannten ernstzunehmenden Hinweise auf Organhandel in Albanien. Vorher gab es nur Gerüchte. Das hat sich geändert, jetzt gibt es Beweise für kriminelle Handlungen. Wir haben genug Fakten, um eine Untersuchung zu rechtfertigen.Laut Del Ponte war die nationalistische Terrortruppe UCK in Verschleppungen und Organraub verwickelt. Auch Geheimdienste attestieren die heute führende Rolle ehemaliger UCK-Kommandanten wie Agim Ceku, Hashim Thaci und Ramush Haradinaj in der organisierten Kriminalität. Ist der Appell von HRW daher nicht naiv, Kosovo solle eine Untersuchung einleiten und damit »zeigen, daß es ein Ort mit intaktem Rechtswesen ist«?

Ich erliege nicht der Illusion, daß man im Kosovo unverzüglich eine Untersuchung einleiten wird. Das ist auch nicht einfach, es gibt keinen funktionierenden Zeugenschutz. Trotzdem, es gibt gute Menschen, die nicht in einem Kosovo leben wollen, in dem Verbrechen vertuscht werden. Wenn die Verantwortlichen dort nicht bald handeln, können internationale Institutionen den nächsten Schritt gehen. Die UNO oder die EU wird im Kosovo die Macht haben, schwere Verbrechen zu untersuchen. Auch der Europarat hat mit Nachdruck Aufklärung gefordert.Kann man von diesen Seiten Aufklärung erwarten, wenn etwa der Spiegel (17/2008) einschlägige Lageberichte zum Kosovo so charakterisiert: »Sie zeichnen das Bild einer Clan-Gesellschaft, in der ein Häuflein krimineller Anführer das eigene Volk in Geiselhaft nimmt – mit Duldung der unter dem Aufklärungsbanner angetretenen Bürokraten aus Europa und der Restwelt«?

Die Macht und Ausbreitung der kriminellen Netzwerke im Kosovo sind ein ernstzunehmendes Problem und sollten auch in den EU-Ländern als solches wahrgenommen werden.Hat nicht vor allem die UCK den Rechtsstaat ausgehebelt, das Volk schon seit 1998 in Geiselhaft genommen und Kritiker mundtot gemacht? Was können also die »guten Menschen« im Kosovo gegen die Herrschaft der Kriminellen tun, ohne ihr Leben zu riskieren?

Die Demokratie im Kosovo erlaubt schon kritische Stimmen. Bis vor kurzem war die Partei von Ibrahim Rugova an der Macht, nicht die UCK. Aber natürlich ist es eine andere Sache, wenn von ernsten Verbrechen die Rede ist. Auch die »guten Menschen« können ohne effektiven Zeugenschutz schwerlich Informationen liefern. EU und UNO müssen helfen, ein funktionierendes Gerichtswesen aufzubauen. Ohne das kann Kosovo kein stabiler Teil Europas sein.

 

JW

 

Mit Lastwagen seien die Gekidnappten in Lager bei Kukes und Tropoja in Nordalbanien gebracht worden, jüngere Personen landeten in Behelfslazaretten in Burel und Umgebung. Dort wurden ihnen Organe entnommen und über den Flughafen Rinas bei Tirana zu Kliniken im Ausland gebracht. »Die Opfer, die (nach der Operation) nur noch eine Niere hatten, wurden festgehalten und später getötet, um weitere Organe zu entnehmen.«

Laut del Ponte waren hochrangige UCK-Kommandeure in die Aktion verwickelt. Tropoja, Anlaufpunkt der Mafia, ist der Familiensitz des derzeitigen albanischen Ministerpräsidenten Sali Berisha. Dieser honorige Mann wird künftig mit in der NATO-Chefetage sitzen.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/126623.html

 

Die damalige Verbrechens Verteil Stelle, die Bar Drenica von Hashim Thaci, wo heute ein UCK Denkmal gebaut wurde. Die Bar Drenica, war nur Eines von insgesamt 6 Verbrecher Gebauede von den Thaci Banden im Raum Durres, wo heraus auch uber 100 Morde ab Mitte 1998 August in Albanien gegen Albaner organisiert wurden.

 

 

Ein Hashim Thaci Mord direkt in Tirana

 

Die Ermordung des Militär Chefs der FARK-UCK Ahmet Krasniqi 1998

 

Es stellt sich hier sogar die Frage, ob Deutsche Politiker direkte Auftrags Killer beschaeftigte, denn Ahmet Krasniqi wurde von der CDU aufgebaut und unterstuetzt, waehrend Hashim Thaci, von kriminellen Deutschen Politikern aus dem Hause der SPD - FES unterstuetzt wird. Auch Deutsche Politiker sind aktiv an solchen Morden beteiligt, denn inzwischen wurden im Kosovo und Albanien ueber 1 Milliarde Euro der Aufbau Hilfe unterschlagen und das funktioniert am besten, wenn man mit Killern Ruhe schafft, fuer die Deutschen Politischen Geschaefte vor Ort.

Wie im Irak wurde das Geschaeft mit Entfuehrungen von Kindern auch 1998 bis 2004 in Albanien gehandhabt, als die Kosovaren Verbrecher Banden ab 1997 weite Teile von Albanien terrorisierten und vor allem in Tirana u.a. im Kombinat und bei Durres Pleba- Shkozet Verbrecher Zentralen errichteten.

 

Die Preise für eine Niere bewegen sich dem Bericht zufolge im Irak zwischen 500 und 5.000 US-Dollar, je nachdem, wie dringend das Organ benötigt wird. Nach Angaben des “irakischen” Gesundheitsministeriums sind Nierenerkrankungen in dem Land weit verbreitet – nicht zuletzt auch aufgrund der Folgen der jahrelangen, auf Betreiben der USA von den Vereinten Nationen gegen den Irak verhängten drakonischen Sanktionen. Über 7.000 Menschen im Irak benötigen demnach derzeit dringend eine Nierentransplantation. “Die Leben vieler Iraker sind bedroht, da die Dialysemaschinen alt sind und viele nicht mehr richtig funktionieren”, sagte Taha Abd al-Rahman, ein Sprecher des Ministeriums. “Wir haben eine lange Liste von Patienten, die um eine Niere ersuchen und vielfach sind sie, wenn sie schließlich das Organ bekommen können, bereits tot.”

Verkäufer halten sich üblicherweise an den Eingängen von Krankenhäusern oder in Cafés in deren Nähe auf und sind so für Kaufinteressenten leicht zu finden. Zumeist fungiert ein Mitarbeiter des Krankenhauses bei einem solchen Geschäft als Vermittler, wofür er 10 Prozent des Kaufpreises erhält. Die Organ-”Spender” geben Ärzten zufolge regelmäßig an, sie seien mit den Empfängern verwandt, so daß es den Ärzten nicht möglich sei, den Handel mit Organen zu verhindern.

“Wir haben im Irak eine katastrophale Situation erreicht, in der arme Iraker ihre Organe verkaufen, um zu überleben”, sagte ein Nierenchirurg vom Karama-Krankenhaus, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden wollte. “Auf der einen Seite sind wir froh, daß wir Leben retten können, andererseits ist es aber hart zu wissen, daß dies für Geld geschieht und nicht aus Nächstenliebe”, so der Arzt weiter. “Ich war einmal gezwungen, es abzulehnen, ein Kind zu operieren, als ich herausfand, daß der Spender, ein 12 Jahre altes Kind, von seinem Vater gezwungen wurde, nachdem er die Niere seines Sohnes für 4.000 US-Dollar verkauft hatte.”…………….

http://www.freace.de/artikel/200805/180508a.html

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