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Archive für April 2008
Der Kosovo “Staat” als Europas Protektorat für arachische Mafia und Mörder Clans
29.4.2008 by Lupo.
DER SPIEGEL 17/2008


KOSOVO Seite 128
Elefanten vor dem Wasserloch
Die Vorbereitungen auf die wohl größte Mission der EU-Geschichte laufen: 2200 Experten sollen von Pristina aus Europas jüngste Republik zum Rechtsstaat formen. Sie erwartet, neun Jahre nach Kriegsende, ein von Korruption und Organisierter Kriminalität beherrschtes Land.
Abends um acht hat Joachim Rücker, der ranghöchste Repräsentant der Weltgemeinschaft in Pristina, langsam Lust, einen Happen zu essen. Den Bill-Clinton-Boulevard im Rücken, an drei Moscheen vorbei, geht es, zack, zack, durch die nächtliche Stadt, im japanischen Jeep mit albanischem Leibwächter, der über Funk auf Englisch die Positionsdaten seines deutschen Schutzbefohlenen meldet.
Aber durch welches Land fährt Rücker da eigentlich?
Völkerrechtlich zählt Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, noch zum serbischen Staatsgebiet. Rückers Chef in der New Yorker Uno-Zentrale, Generalsekretär Ban Ki Moon, hat bisher nichts Anderslautendes verkündet. Seit 1999 ist die Resolution 1244 in Kraft, mit der das Kosovo unter Uno-Kuratel gestellt wurde, nach 16 Monaten Krieg mit rund 10 000 Toten. Die Resolution sieht kein Recht auf Abspaltung der Provinz von Serbien vor.
Andererseits hat das Kosovo am 17. Februar einseitig seine Unabhängigkeit erklärt. Gut drei Dutzend Länder weltweit haben die zu 90 Prozent von Albanern bewohnte Zwergrepublik seither diplomatisch anerkannt, darunter die USA und Deutschland. Es gibt inzwischen Schilder mit der Aufschrift “Republik Kosovo” an der südlichen Grenze und kosovarische Zöllner im Flughafen Pristina.
Im Norden hingegen und in den serbischen Enklaven diesseits des Ibar-Flusses sollen am 11. Mai separate Wahlen stattfinden - fürs Parlament in Belgrad und für die örtliche Vertretung der Serben. Hier, im Schatten mittelalterlicher Klöster, ist die Zeit scheinbar stehengeblieben. Hier wird mit serbischen Dinar bezahlt, hier kommen Löhne, Lebensmittel und politische Weisungen unverändert aus Belgrad.
Die Situation im Kosovo ist vertrackt: Zwei Staaten beanspruchen nun gleichzeitig ein Territorium, das insgesamt kaum größer und nur halb so dicht besiedelt ist wie der Regierungsbezirk Stuttgart. Und mittendrin, als Oberaufseher im diplomatischen Minenfeld, sitzt Joachim Rücker, 56, der ehemalige Bürgermeister von Sindelfingen. Auf Wunsch des Uno-Generalsekretärs und auf Druck Russlands soll er weiter so tun, als wäre nichts passiert, als wären Serbiens Staatsgrenzen unverändert.
… Fortsetzung von Seite 128
Gerade kommt Rücker von einem Empfang des neu ernannten deutschen Botschafters in Pristina. Streng protokollarisch gesehen war er da als oberster Uno-Verwalter in der Südwest-Provinz Serbiens fehl am Platz. Er aber nennt den Zwitterzustand des Kosovo “Kohabitation” und findet dann komplizierte Worte für die Zukunft in diesem zerrissenen Land.
Im Juni soll alle Macht übergehen von der Uno an die Europäische Union, die 2200 Richter, Staatsanwälte, Polizisten und Zöllner schicken wird. Ohne Zustimmung aber von Russen und Chinesen im Weltsicherheitsrat wird sich die Uno nicht vom Amselfeld stehlen können. Sie müsse, sagt Rücker, ihr Mandat eben künftig “in statusneutraler Art implementieren”, sich “rekonfigurieren” und die “Diskontinuität” zwischen EU- und Uno-Mission deutlich werden lassen.
Zu Deutsch: dableiben, unauffällig schrumpfen und auf einen Kurswechsel in Moskau, Peking und Belgrad hoffen, damit aus den Scharmützeln um Europas jüngsten Staat kein Frontenkrieg wird.
Vorläufig, immerhin, lässt es sich noch leben in Pristina. Penne arrabiata und Schokotörtchen in der Trattoria “Il Passatore” sind an diesem Abend tadellos. Rücker sieht glücklich aus, als er aufbricht.
Er führt die Uno-Mission im Kosovo (Unmik) seit 2006 an. Es ist die gewaltigste Kraftanstrengung in der Geschichte der Vereinten Nationen. Verwaltung, Polizei, Justiz, Zoll, Wirtschaft - alles untersteht den multinationalen Statthaltern. Ihre seit neun Jahren laufende Operation hat das Ziel, Jugoslawiens ehemaliges Armenhaus umzubauen - zu einer Heimstatt für gut zwei Millionen Menschen, die den Titel Rechtsstaat verdient.
Den Vereinten Nationen zur Seite stehen dabei EU, Nato und OSZE, gleichfalls mit beträchtlichen Bataillonen im Kosovo vertreten, sowie mehrere hundert Nicht-Regierungsorganisationen. Wie Elefanten am Wasserloch drängen sich die Kolosse des globalen Friedensstiftungsgewerbes auf dem historischen Amselfeld und kommen sich dabei, naturgemäß, in die Quere.
Es wird, zwischen Franzosen, Amerikanern und Deutschen vor allem, um Spitzenposten in der Verwaltung und Milliardenaufträge beim Wiederaufbau des Landes gerungen, um Einfluss auf die kosovarischen Parteien und Clanführer. Es finden sich hier Geheimdienstler und Glücksritter, Idealisten und Berufsabenteurer mit Auslandszulage. Die beabsichtigte Sturzgeburt einer Demokratie aus dem Geist vorausschauender Geopolitik droht an dieser Gemengelage zu scheitern.
33 Milliarden Euro insgesamt soll die Weltgemeinschaft für ihren Einsatz im Kosovo seit 1999 ausgegeben haben, seit dem durch Nato-Bomben erzwungenen Abzug von Slobodan Milosevics mordenden Truppen. Das entspräche pro Einwohner und Jahr einem Aufwand von 1750 Euro - dem 160fachen der durchschnittlichen Pro-Kopf-Hilfe für alle Entwicklungsländer.
Trotzdem kann es passieren, dass in Pristina der Weg zur Unmik-Zentrale durch Banderolen versperrt ist, auf denen steht: “Kein Zutritt. Verbrecherzone”. Oder dass Ampelgläser in der Stadt mit Folie überklebt sind - auf den roten Lampen leuchtet dann die Inschrift “Nein zu Eumik”, auf den grünen: “Unabhängigkeit”. Im Café “Strip Depot” spottet der Philosoph Shkelzen Maliqi, umgeben von in Couchgarnituren lümmelnden Jüngern: “Kosovo ist ein Bastardland. Ihr habt es gezeugt, jetzt müsst ihr euch kümmern.”
Offiziell lebt beinahe die Hälfte der Einwohner bis heute von weniger als drei Euro pro Tag. Kosovos Bruttosozialprodukt pro Kopf ist niedriger als das von Nordkorea oder Papua-Neuguinea. Einer der schlechtesten Handelsbilanzen weltweit steht die höchste Fruchtbarkeitsrate in Europa gegenüber. Die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen liegt bei 75 Prozent.
Solange aber der mit mächtigen Sonnenbrillen und winzigen Handys bewaffnete albanische Nachwuchs noch vor dem dritten Ruf des Muezzins flächendeckend die Cafés von Pristina belagern kann, wird Armut allein als Erklärung nicht ausreichen für das wachsende Unbehagen der Einheimischen gegenüber den Internationalen. Die tieferliegenden Gründe fördern Studien von Wissenschaftlern, Geheimdiensten und EU-Gremien zutage.
Den Analysen zur Lage im Kosovo ist eines gemein: Sie zeichnen das Bild einer Clan-Gesellschaft, in der ein Häuflein krimineller Anführer das eigene Volk in Geiselhaft nimmt - mit Duldung der unter dem Aufklärungsbanner angetretenen Bürokraten aus Europa und der Restwelt.
Die Internationale Gemeinschaft sowie ihre Vertreter im Kosovo tragen maßgebliche Mitverantwortung für die alarmierende Ausbreitung mafiöser Strukturen im Kosovo und haben durch die offene Unterstützung politisch-krimineller Kuppelakteure in vielfältiger Weise die Glaubwürdigkeit internationaler Institutionen beschädigt. (Aus einer Studie des Instituts für Europäische Politik in Berlin im Auftrag der Bundeswehr, 2007)

Politisch-kriminelle Kuppelakteure: Mit solchen Leuten will der Uno-Sondergesandte Rücker nichts zu tun haben, jedenfalls nicht, sofern sie rechtskräftig verurteilt sind. Von den einstigen Helden der UÇK-Guerilla, die im Kampf gegen die serbischen Truppen das Kosovo befreiten und nun in Politik wie Wirtschaft das Sagen haben, ist bisher keiner verurteilt.
Mord, Folter, Vergewaltigung und Vertreibung von Serben, Albanern und Roma in den Wochen nach dem Krieg 1999: Die Anklage in Den Haag gegen Ramush Haradinaj, den ehemaligen UÇK-Kommandeur an der Westfront und späteren Premierminister, umfasste 37 Punkte. Einen “Gangster in Uniform” nannte ihn die frühere Chefanklägerin des Uno-Kriegsverbrechertribunals, Carla Del Ponte. Nach seinem Freispruch am 3. April kehrte er ins Kosovo zurück. Zur Begrüßung gab es Pistolenschüsse und Autokorsos durch ein Meer aus Adlerfahnen - Symbol der Verbundenheit aller Albaner mit ihrem Mutterland. Es gab aber auch eine Mitteilung der Unmik, in der das Haager Gericht zitiert wurde: “Die Kammer gewann den starken Eindruck, dass Zeugen in diesem Verfahren sich nicht sicher fühlten.”
Steven Schook, Rückers Stellvertreter in der Unmik-Festung Pristina, war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr im Amt. Und zwar nicht, wie der ehemalige amerikanische Brigadegeneral vorgab, weil er schuldig sei, “seinen Job” zu sehr zu lieben. Auch nicht seiner angeblichen Schwäche für die schöneren Töchter Kosovos wegen oder weil er es für angeraten hielt, sich “einmal in der Woche mit Ramush Haradinaj zu betrinken”, wie es in einer deutschen Lage-Analyse heißt.
Schooks Vertrag wurde offiziell “nicht verlängert”, nachdem die Uno-eigene Untersuchungskommission OIOS seine Amtsführung geprüft hatte und auch - unbewiesenen - Berichten nachgegangen war, der Amerikaner habe den Fluchtort eines Mannes verraten, der im Rahmen des Uno-Zeugenschutzprogramms gegen Haradinaj betreut wurde.
Schooks Vorgesetzter Rücker wiederum hatte Haradinaj vor dessen Abreise ins Haager Gefängnis noch ein spektakuläres Privatissimum im Unmik-Gebäude gewährt - nichts Ungewöhnliches unter politischen Alpha-Tieren, wie Rücker bis heute findet: “Dass ein Ex-Premier und Parteivorsitzender mir einen Besuch abstattet, bevor er sich auf eine längere Reise begibt, ist doch normales Geschäft.”
Haradinajs “längere Reise” fiel in Folge von Haftverschonung kürzer aus als erwartet. Während des Prozesses dann durfte er mit Unmik-Segen als Kandidat bei den Wahlen fürs kosovarische Parlament antreten. Nicht nur in der Heimatregion des Angeklagten sorgte dies mit Blick auf Haradinajs Hintergrund für Aufsehen.
Die im Raum Decani auf Familienclans basierende Struktur um Ramush Haradinaj befasst sich mit dem gesamten Spektrum krimineller, politischer und militärischer Aktivitäten, die die Sicherheitsverhältnisse im gesamten Kosovo erheblich beeinflussen. Die Gruppe zählt ca. 100 Mitglieder und betätigt sich im Drogen- und Waffenschmuggel und im illegalen Handel mit zollpflichtigen Waren. (Aus einem BND-Bericht, 2005)
Vorwürfe, die in Den Haag nicht zur Diskussion standen. In Anzug und Krawatte auf die politische Bühne zurückgekehrt, darf Haradinaj inzwischen Neuwahlen fordern und sich als Leitfigur des unabhängigen Kosovo mit höchstrichterlichem Persilschein bestätigt sehen. Der Bedarf an Politikern mit makellosem Leumund ist erheblich gestiegen: “Mafiaboss” sei heute der meistgenannte Berufswunsch von Kindern in und um Pristina, heißt es in einer Expertise aus dem vergangenen Jahr.
20 Prozent der Kosovaren sind Schätzungen zufolge Analphabeten, mehr als 90 Prozent verfügen allenfalls über den minimalen Schulabschluss. Die Folgen serbischer Kolonialpolitik unter Slobodan Milosevic wiegen schwer bis heute. Drei Prozent Wirtschaftswachstum reichen momentan nicht einmal aus, um die jährlich neu auf den Arbeitsmarkt drängende Jugend in Lohn und Brot zu bringen.
Für 30 bis 40 Prozent des Bruttosozialprodukts sorge die Schattenwirtschaft, auch die Korruption nehme weiter leicht zu, sagt der Ökonom Muhamet Mustafa vom Institut “Riinvest”. Den Jüngsten und Hoffnungsvollsten im Land ist der Weg von unten nach oben so gut wie versperrt.
“Wir müssten die besten Leute im Land halten, aber es fehlt uns an jungen Eliten”, sagt der Harvard-Absolvent Shpend Ahmeti, der das Forschungsinstitut GAP leitet und eine Kaderschmiede für künftige Spitzenkräfte plant. Und erzählt dann noch, wofür die Politiker eines Landes, in dem Metallschrott noch immer Ausfuhrartikel Nummer eins ist, bei der anstehenden internationalen Geberkonferenz Geld beantragen wollen: für eine U-Bahn im Industriekaff Ferizaj, Kostenpunkt 36 Millionen Euro; und für ein 25 Millionen Euro teures Opernhaus zu Ehren des verstorbenen Präsidenten Ibrahim Rugova.
Was Idealisten unter den internationalen Helfern und demokratische Einzelkämpfer unter den Albanern erbittert: Die Uno-Mission weckt auf beiden Seiten vor allem Begehrlichkeit, nicht Pioniergeist. “90 Prozent der Leute kommen hierher wegen des Geldes”, sagt ein Polizeibeamter der Uno-Abteilung für Organisierte Kriminalität in Pristina: “Die Motivation ist mäßig, es wird ständig rotiert, und die wirklich Guten kriegen wir sowieso nicht.” Dienstjahre im Kosovo führten zum Karriereknick in der Heimat.
Zuweisungen an die Uno-Mission reichen dabei von “Papiertiger” über “bürokratisches Monster” bis hin zu “Kolonialverwaltung”, wohingegen das internationale Personal mehrheitlich in dem Ruf steht, im Kosovo entweder Abenteurertum oder individuelle Bereicherung zu betreiben. (Aus einer Studie im Auftrag der Bundeswehr, 2007)

In den oberen Etagen von Unmik, kosovarischer Regierung und internationalen Konsortien geht es inzwischen um zehnstellige Beträge. Vier Milliarden Euro stehen allein beim Bieterverfahren um das geplante Braunkohle-Heizkraftwerk Kosovo C auf dem Spiel - es wird benötigt, weil die vorhandenen Kraftwerksblöcke, trotz einer Milliarde Euro an Investitionen ins Netz, nicht für ausreichend Energie sorgen. Täglich fällt der Strom bis zu acht Stunden aus, und Diesel-Notstromaggregate müssen angeworfen werden. Wer aber verantwortet das Strom-Desaster? Ethem Çeku ist der Vorstandsvorsitzende des bisherigen Strommonopolisten, außerdem der Cousin des Ex-Premiers Agim Çeku und ein Vertrauter von Unmik-Chef Rücker. Im Rennen um das neue Vier-Milliarden-Euro-Projekt sitzt Çeku dem Lenkungsausschuss vor. Einer seiner früheren Mitarbeiter gehört dem favorisierten Konsortium an; zu den Mitbewerbern zählen die deutschen Energieriesen EnBW und RWE.
“Eine Art Cosa Nostra des Kosovo” bildeten Çeku und seine Umgebung zusammen mit Unmik-Verantwortlichen, sagt Avni Zogiani, der unter Gefahr für Leib und Leben die Anti-Korruptions-NGO “Wach auf” leitet. Er hat Drohungen erhalten, weil er Dossiers erstellt über das Sündenregister von Abgeordneten. Und weil er, zum Missfallen der westlichen Demokratiebotschafter, Sätze sagt wie diesen: “Unmik hat bisher vor allem mit Kriminellen gearbeitet und mit dem Teufel paktiert, nur um der Stabilität im Land willen.” Eine Behauptung, “die nicht den Tatsachen entspricht”, so Unmik-Chef Rücker.
Anfang April hat Zogianis Organisation eine Anzeige beim Sonderstaatsanwalt wegen des Verdachts auf Begünstigung in Kosovos Treuhandanstalt eingereicht. Der Beschuldigte heißt Hashim Thaçi, ist 39 Jahre alt und war unter dem Kampfnamen “Schlange” einer der UÇK-Kommandeure im Guerillakrieg gegen die serbische Armee. Inzwischen ist er Premierminister.
Der Autor Jürgen Roth zitiert eine BND-Studie von 2005, in der es heißt: Bereits 1999, zum Zeitpunkt der serbisch-albanischen Friedensverhandlungen, habe der damalige Albanerführer Thaçi “ein im gesamten Kosovo aktives kriminelles Netzwerk” kontrolliert. Er stehe außerdem im Verdacht, Auftraggeber eines “Profikillers” gewesen zu sein.
Von Thaçi war zu diesen Vorwürfen keine Stellungnahme zu erhalten. Der Premier ist beschäftigt. Er regiert und muss sich nebenher um seine Partei PDK kümmern. Die versucht er mit Unterstützung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Europas linkem Parteienspektrum zu verankern, wo auch der alte Waffenkamerad und Ex-Premier Agim Çeku wildert.
Es wird angenommen, dass hinter jeder politischen Partei eine Unternehmensstruktur des Organisierten Verbrechens und der Korruption existiert. (Uno-Direktorat für Organisiertes Verbrechen)
Die Uno-Sonderermittler für Organisierte Kriminalität sitzen in einer schäbigen Containersiedlung am Rand von Kosovo Polje, dem historischen Schauplatz der Schlacht auf dem Amselfeld zwischen Serben und Osmanischem Reich im Jahr 1389. Auf die Blechdächer der Container prasselt der Regen, in den Pappbechern der Beamten schwappt dünner Kaffee, und auf ihren Gesichtern liegt wie Grauschleier Zweifel am Sinn dieses Auftrags.
“Wir kämpfen hier mit Holzschwertern gegen einen hochgerüsteten Gegner”, sagt einer der Ermittler, der um Anonymität bittet: “2005 und 2006, als die ersten Einheimischen in die Kosovo-Polizei aufgenommen wurden, haben wir mit einem Schlag kein einziges Gramm Heroin mehr gefunden. Unsere verdeckten Ermittler und Informanten sind abgesprungen. Seither wissen wir buchstäblich nichts mehr.”
Das Kosovo ist nach Erkenntnissen von Strafverfolgungsbehörden die wichtigste Depotdestination für Opiate und Heroin aus Afghanistan. So sollen bis zu 4-5 Tonnen Heroin monatlich über die Grenzen des Kosovo gehandelt werden. In die Staaten der EU gelangt dann das Suchtgift über albanische Distributions- und Verteilerringe. (Rastislav Báchora, Südosteuropa Mitteilungen, 2008)
Durchs Kosovo verläuft die zentrale Balkan-Route für Rauschgiftschmuggel, seit 1999 unter den Augen der Weltpolizei. 80 Prozent des Heroinschmuggels in einigen nordeuropäischen Ländern würden inzwischen von albanischstämmigen Gruppen des organisierten Verbrechens kontrolliert, an die 40 Prozent in Westeuropa, heißt es bei Europol. Auch bei Unmik in Pristina, kennen sie die Berichte. Kennen die Warnungen, dass eine “weitere Verschärfung der Sicherheitslage” drohe, nun, da die Unabhängigkeit der Zwergrepublik den herrschenden Clans den Zugriff auf die Regierungsgeschäfte erleichtere.
Fortsetzung auf Seite 138..

Nur, es passiert nichts. Der multinationale Apparat ist zu groß, außer Kontrolle geraten, pausenlos mit sich selbst beschäftigt - Organigramme, Erfolgsmeldungen (”Okay-Reporting”) nach New York, Tätigkeitsnachweise wollen erstellt werden. Allein die monatlich zu aktualisierende Unmik-Liste über kosovarische Bordelle und Lokale, die im Verdacht stehen, illegale Prostitution zu fördern oder zu dulden, und die deshalb für Unmik-Angehörige “offlimits” sind, umfasst zurzeit 138 Etablissements unterschiedlichen Zuschnitts. Das schummrige “Dodana” in der geteilten Stadt Mitrovica, direkt am Ausgang der französischen Kfor-Kaserne gelegen, steht nicht einmal auf der Unmik-Liste und hat auf den ersten Blick auch keine Mädchen im Angebot. Es dauert aber nur einen Moment, bis der Betreiber, ein UÇK-Veteran mit Knasterfahrung in Stuttgart-Stammheim wegen Rauschgifthandels, sich besinnt: “Kommt morgen wieder, dann könnt ihr haben, was ihr wollt.”
Im “Buze Ibrit” auf der gegenüberliegenden Seite des Ibar-Flusses, bietet Fatmiri, der Pächter, seine Zimmer für zwei Stunden “Ausruhen” zu fünf Euro an, und in den Kaschemmen weiter östlich am Flussufer stehen Türkinnen, Albanerinnen und Moldauerinnen zur Auswahl.
Der schlanke, grauhaarige Mann, der sich mit einer kroatischen Neun-Millimeter-Pistole im Jackett hier Tag für Tag im Jeep vorbeifahren lässt, hat die Zechenstadt Mitrovica noch ohne Kfor-Truppen, Unmik-Polizei und die dazugehörigen Bordelle kennengelernt. Er heißt Bajram Rexhepi, war Premierminister des Kosovo und ist nun Bürgermeister von Mitrovica.
Von Mitrovica-Süd, genaugenommen. Dort, im albanischen Teil, hat er sein Büro im Rathaus. Drüben aber, auf der serbischen Seite des Flusses, hat er seine Villa. Eigentlich liegt sie damit in der künftigen serbischen Sonderverwaltungszone, aber irgendwie hat der mächtige Rexhepi es hinbekommen, dass sein von serbischen Siedlungen umzingelter Wohnsitz mit Panoramablick nun dem albanischen Süden zugeschlagen werden soll.
Rexhepi, von Haus aus Chirurg, war im Guerillakrieg mit dem Skalpell an der Front und Leibarzt des UÇK-Mitbegründers Adem Jashari bis zu dessen Ermordung. Er hat sich später für die Politik entschieden und im Amt des Regierungschefs auch dadurch gepunktet, dass er nach den Pogromen im März 2004 öffentlich Abscheu bekundete - 19 Menschen wurden damals getötet, an die tausend verletzt, drei Dutzend serbischer Klöster, Kirchen und Kultstätten zerstört oder beschädigt.
Der orthodoxe, vom serbischen Siedlungsgebiet nun abgeschnittene Friedhof in Mitrovica-Süd gleicht bis heute einem Mahnmal: die Kapelle geschändet, Grabsteine zerborsten, auf den Wegen zwischen den Gräbern Kuhfladen und Kleiderfetzen. Momentan aber sei Gewalt eher die Ausnahme, sagt Rexhepi gelassen und deutet auf die nahen serbischen Häuser: “Denen da drüben geht es jetzt darum, Parallelstrukturen zu schaffen.”
Ein multiethnisches Kosovo existiert nicht, außer in den schriftlichen Verlautbarungen der internationalen Gemeinschaft. (Aus einer Studie der Internationalen Balkan-Kommission)
Die Studenten der Technischen Universität in Mitrovica-Nord tragen T-Shirts mit der Aufschrift “Kosovo ist Serbien”, und die von Belgrad finanzierte Verwaltung für den widerspenstigen Norden des Kosovo residiert nun in einem kobaltblauen Häuschen am Flussufer: Mitrovica-Nord ist ein Planet mit eigener Umlaufbahn, ein grauer Siedlungsklumpen mit Wohnwaben aus der Tito-Zeit, Putin-Porträts und vielleicht noch 30 000 serbischen Einwohnern, die als Speerspitzen im Gefecht um die Zukunft des Kosovo gebraucht werden.
Krankenhaus, Gericht, Schulen und Universität: Wer hier beschäftigt ist, wird mit dem Doppelten bis Dreifachen der üblichen Gehälter dafür entschädigt, dass er durch bloßes Ausharren den Rechtsanspruch Belgrads aufs Kosovo verkörpert. Serbiens Radikalenführer Tomislav Nikolic, den sie hier mit Brot, Salz und Volkstänzen begrüßen wie den Messias der Orthodoxen, kann in Mitrovica mit 70 Prozent der Stimmen rechnen.
“Groteske Realitätsverweigerung der Internationalen Gemeinschaft”, durch “politisch verordneten Erfolgsdruck” ausgelöst, nennen Experten vom Institut für Europäische Politik die Träume von einem künftigen, multiethnischen Kosovo. Die Quelle des verordneten Erfolgsdrucks ist dabei unschwer zu rekonstruieren.
Vom Nato-Angriff auf serbische Ziele 1999 über die Regie bei den Friedensverhandlungen in Rambouillet bis zum Fahrplan für die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo war die Handschrift Washingtons prägend. “Die Spanier wollten keine Entscheidung vor März 2008, wegen ihrer anstehenden Wahlen, die Amerikaner forderten Februar; es wurde der 17. Februar”, sagt eine Unmik-Mitarbeiterin.
Das resolute “no way” (”auf keinen Fall”) aus der amerikanischen Repräsentanz in Pristina, das den kosovarischen Regierungschef Thaçi gerade noch am Handy bremste, ehe er - aus US-Sicht zwei Tage zu früh - die Unabhängigkeit ausgerufen hätte, zählt inzwischen zu den bespöttelten Gründungsmythen der jungen Republik. Mit der Militärbasis Camp Bondsteel, den angekündigten Waffenlieferungen für die künftige Kosovo-Armee und einer treuen Fangemeinde unter der albanischen Mehrheitsbevölkerung haben die Amerikaner gute Ernte eingefahren.
Und die Europäer? Javier Solana, der treue Atlantiker und EU-Chefdiplomat, ist durch mäßigende Appelle beim Parforce-Ritt hin zur Unabhängigkeit des Kosovo nicht aufgefallen. Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso fordert bereits, dem Kosovo eine “EU-Perspektive” anzubieten. Unmik-Chef Rücker geht noch weiter. Er sagt: “Das Kosovo sehe ich wie Serbien in zehn Jahren in der EU.”
Was bis dahin noch zu tun wäre? Es müssten ein paar Bastionen geschleift und Brücken geschlagen werden.
Die Serben in der blühenden bäuerlichen Kulturlandschaft des Nordens, an der Pforte zum wilden Sandschak, mit ihren Äckern, Weiden und Bienenstöcken, müssten lernen, mit den Albanern im Süden, in ihren aufstrebenden, um nackte Rohbauten wuchernden, müllübersäten Siedlungen eine gemeinsame Sprache zu finden.
Alte und neue Bürger von Prizren, dem Kerngehäuse des Zankapfels Kosovo, mittelalterliche Residenz serbischer Könige und spätere Geburtsstätte großalbanischer Träume, müssten wieder Schritte aufeinander zu tun. Besetzte Häuser räumen, geschändete Moscheen und Kirchen in Stand setzen, Gerechtigkeit walten lassen.
38 000 Klagen auf Rückerstattung von Eigentum, zumeist Äcker und Wiesen, sind im Kosovo derzeit noch anhängig. 180 000 unbearbeitete Gerichtsverfahren erwarten die EU-Experten. Unter noch 40 000 offenen Strafverfahren werden 700 als “hochrangig” bewertet - die Spuren führen direkt hinein ins Innere des Clansystems.
Von dort, nicht vom Volk, geht die Macht aus in Europas jüngster Republik.
WALTER MAYR
Geschrieben in Geschichte - History, Balkan | Drucken | 1 Kommentar »
Der Siemens Konzern und die sinnvolle Zusammenarbeit mit dem BND
28.4.2008 by CrniLabudovi.
Ohne Zweifel ist und war die Zusammenarbeit mit dem BND eine mehr wie sinnvolle Zusammenarbeit, vor allem bei der Abwehr der Industrie Spionage und weil man so am einfachsten Informationen über kriminelle Personen und korrupte Politiker erfährt.
Kaum beachtet aber bereits eine historische Legende ist u.a. das outen durch den CIA und das veröffentlichen von Telefonaten in der Bestechungs Affäre der Bundesdruckerei mit Hilfe krimineller Deutschen Diplomaten und dem erbärmlichen Mafia Geschäft des früheren Staatssekretäres Ludgar Vollers in Albanien und den üblichen Mafiösen Sponsering Sytemen des Joschka Fischers.
Wanze trifft Schmiergeld
Burkhard Schröder 28.04.2008
Der Siemens-Konzern und die BND-Abhöraffäre
Der Bundesnachrichtendienst steht zur Zeit im Fokus der Berichterstattung, weil er vor drei Jahren das Computernetz des ![[extern]](http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif)
afghanischen Handelsministeriums mit Spionage-Software verwanzt und dessen Korrespondenz belauscht hatte. Die Konzernspitze von Siemens, insbesondere die Kommunikationssparte, war zutiefst korrupt und muss sich derzeit mit einer der größten Schmiergeldaffären in der Geschichte Deutschlands herumschlagen.
Jetzt berichtet ![]()
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Siemens war und ist der “Hauslieferant” des Bundesnachrichtendienstes für Spionage- und Überwachungstechnik. Der Konzern hat weltweit in vielen Ländern Festnetz- und Mobilfunkanlagen gebaut, inklusive eines Remote-Access-Zugriffs für die Wartung. Ein Schelm, wer sich dabei etwas denkt. Man darf spekulieren, dass die üblichen verdächtigen Dienste sich für die Siemens-Ingenieure ganz besonders interessieren: Deren tiefe technischen Einblicke abzuschöpfen ist sicher effektiver als selbst zu spionieren.
Personelle und wirtschaftliche Verstrickungen
Die personelle Kooperation zwischen dem Bundesnachrichtendienst und dem Konzern war offenbar so eng, dass sie vom früheren BND-Chef ![]()
Die personellen und ökonomischen Verstrickungen zwischen Geheimdiensten und Industrie hat auch im Fall Siemens eine langjährige Tradition. Schon in den achtziger Jahren arbeitete der BND mit deutschen Unternehmen wie ![]()
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Man kooperierte aber nicht nur bei Überwachungs-, Fernmelde- und Spionagetechnik, sondern auch in der Theorie derselben und forschte gemeinsam. Die heutige ![]()
Siemens fertigte schon 1989 die Hard- und Software für die NATO-Schutztechniken gegen ![]()
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Deutsche Politische Systeme als Lehrmeister der Korruption und des Betruges
Die Balkan Korrumpierer! Siemens
| Wikipedia Deutsch - Die freie Enzyk… |
Bundesdruckerei
Die Bundesdruckerei GmbH ist ein Unternehmen, das vorwiegend Produkte unter Anwendung von druckgrafischen und IT-Sicherheitstechniken herstellt. Produziert werden am Stammsitz in Berlin zahlreiche Dokumente, die von meist staatlichen Stellen beauftragt werden, wie zum Beispiel Reisepässe, Personalausweise, Führerscheine und Tabaksteuerzeichen. Ferner werden Euro-Banknoten, Visa, Fahrzeugpapiere und Briefmarken hergestellt.
| Mehr unter Wikipedia.org… |
| Dictionnaire allemand-français |
Bundesdruckerei
(-) [f] imprimerie [f] fédérale
Geschrieben in Welt News Spezial, Balkan | Drucken | 1 Kommentar »
Das KfW - ProCredit Schrott Banking im Ausland
26.4.2008 by Lupo.
Und die Spitze des Eisberges wird bei dem Mafiös finanzierten Bestechungs Geschäften der KfW auch hier deutlich!
Und wieder mal mit Hermes Kredit abgesichert und Flug Platz Terminals etc..
ProCredit Bank sets up own academy
10 March 2007 | 01:56 | FOCUS News Agency
Sofia. ProCredit Banks across Eastern Europe cut the ribbon to their own education centre in Skopje, Macedonia, weekly edition Capital reports. The new facility is designed to provide professional training to middle-level managers from all teams of ProCredit banks in Albania, Bosnia and Herzegovina, Georgia, Kosovo, Macedonia, Moldova, Romania, Serbia and Ukraine.
In its opening year, the new ProCredit Bank academy is scheduled to launch tuition for 100 people, as in the future their annual number is planned to grow up to 400. The training agenda consists of four main panels – philosophy of ProCredit Bank, general practical knowledge, leadership skills and personal abilities development.
Kurz gesagt hat man die Schnauze voll, von den inkompenten Pseudo Bank System der GTZ und KfW, welche nur als Job Börse für verdummte Politische Kreise installiert wurde.
Weekend, January 12, 2008
ProCredit Holding AG Increases Stake in ProCredit Albania
TIRANA – Albania’s central bank said on Friday it had received a request to approve the sale of 36.25 percent stake in ProCredit Bank Albania from International Finance Corporation (IFC) and Foundation for Enterprise Finance and Development (FEFAD) to ProCredit Holding AG.The International Finance Corporation, which is the private sector arm of the World Bank Group, will sell its 11
http://www.albaniannews.com/
26. April 2008
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KfW bestätigt notleidende Simbabwe-Kredite in Höhe von 100 Millionen Euro
Die Altgeschäfte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit Simbabwe entpuppen sich als Verlustbringer. “Ein Kreditvolumen von rund 100 Millionen Euro ist seit dem Jahr 2000 notleidend”, bestätigt eine Sprecherin dem Hamburger Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL. Ein Teil des Geldes sei allerdings durch Bürgschaften der Hermes Kreditversicherung gedeckt. Ende der neunziger Jahre finanzierte die Staatsbank in dem von Diktator Robert Mugabe beherrschten Land fünf Großprojekte. Neben Krankenhäusern und der Modernisierung eines Elektrizitätswerkes baute ABB ein Flughafenterminal, Ferrostaal modernisierte ein Stahlwerk, und Siemens rüstete den staatlichen Mobilfunkanbieter aus. Doch alle Projekte endeten für die Bank als Problemfälle. Simbabwe bedient die Schulden schon seit Jahren nicht mehr. Im Falle des ausstehenden Kredits für das Stahlwerk beauftragte die KfW vor kurzem das Inkassounternehmen Commercial Intelligence (CI) aus Singapur. Die Schuldeneintreiber versuchten vorvergangene Woche vergeblich einen chinesischen Frachter, der mit Waffen für Mugabe beladen war, in Südafrika zu pfänden. Laut KfW wurde CI in Asien und Afrika “mit einer Handvoll” weiterer Fälle beauftragt.
Als die GTZ, die Mafia Zentrale in Europa errichten wollte
eit gleich mit der Mega Bestechungs Orgie mit Hilfe von Iilir Meta und der Bundesdruckerei in Albanien in Zusammenarbeit mit der Botschaft, GTZ und DAW, lief damals in 2001 dieses Projekt.
Das Projekt der US - Albanische Mafia wurde im Junik 2001 direkt von Iliir Meta, dem Vorsitzendem des Touristischen Komitees: Agim Sinojmeri (Sinoimeri) und dem Touristik Direktor Arben Golemi vorgestellt, genaus so wie es im Artikle auch vom 13. Mai 2001 in der Zeitschrift “Klan” dargestellt wurde. Ebenso war der gute Freund Edi Rama von Ilir Meta anwesend bei der Vorstellung des Projektes im Hotel Daijti inklusive TV Bericht Erstattung
Agim Sinojmeri war der Vertrags Partner bei der GTZ Studie der ghh
Republic Sazan - das Sazan Projekt der Albanischen US Mafia
was eine Kopie der im Volks Mund auch geannten “Republic Currila” des Projektes der Marian Durres www.albania.de werden sollten.
Das Projekt sollte eine Mafia Zentrale und Verteil Stelle werden, mit einem Investitions Volumen von 1,3 Milliarden $, inklusive Yachthafen, Hubschrauber Landeplatz, , Spiel Casino, Appartments usw..
Zum Ausgleich sollte das Militär dort ein Militär Museum erhalten und tatsächlich erhielten diese Leute mit Hilfe u.a. der GTZ und der Deutschen vor Ort, zumindest einmal eine Projekt Genehmigung, obwohl keinerlei Finanz Nachweis vorlag.
Der Direktor Arben Golemi sitzt im übrigen im Gefängnis, weil er illegal mittels gefälschter Dokumente Grundstücke in Golem verkaufte.
Wie man ja damals nachfragen konnten, floh 1994 Agim Sinomjeri in die USA, weil er als Leier des Skenderberg Reise Büros im Rogner Hotels, 4.000 DM stahl und einen Jeep in den Straßen Graben setzte und verschwand.
Der Dritte beteiligte Ilir Meta, als PM gab zu diesem Zeitraum nicht nur die Bin Laden Bau Genehmigungen für den Finacier von Bin Laden: Yassin Kadi,
sondern seine Leibwächter wurden wegen Drogen Schmuggels im Januar 2002 in Italien festgenommen und er mußte u.a. deswegen zurück treten Ende Janaur 2002. Der Fahrer und Leibwächter seiner FrauMonika Herr Konidi, wurde wegen Drogen Schmuggels aus dem Kosovo nach Albanein ebenso schon im Frühjahr 2001 verhaftet und natürlich auch mit geklauten Jeep und gefälschten Diplomaten Auto Nr.
Diese Partner der GTZ, haben die Verantwortung für einen Milliarden schweren Schaden für die Touristik, denn fast die ganze Küste, ist vollständig zerstört, durch illegales Bauen. Kroatien und Bulgarien hat ebenso solche Probleme, aber nicht in dem Ausmaße, wie Albanien.
Gute und besten Voraussetzungen für die Deutschen Diplomaten vor ort und die GTZ, dieses kriminelle Netzwerk weiter zu fördern.
Deshalb wurde umgehend dann diese Nonsens Studie über den Tourismus finanziert, denn die kriminellen Netzwerke von Ilir Meta und der mächtigen US- Albanischen Super Mafia des Gambino Clans und der Cosa Nostra mußte sofort von der GTZ und mit Steuern Gelder aufgebaut werden.
Weitere finanzielle Studie z.B. Erforschung der Insel Sazan und Sicherung des Antiken Platzes dort inklusive Antiken Theaters dort, sollte ja gesichert werden.
Hier die direkte damalige unsinnige GTZ - ghh Tourismus Studie von 2001
Sinn und Zweck dieses kriminellen Netzwerkes und der Studie war es, sich direkt an der Europa Zentrale der Albanischen Drogen- Top Mafia mit Huilfe der DEG - KfW zu beteiligen, ähnlich wie bei den Airport Partner Projekt.
Der Kerl gehört wohl dazu!
Heute eine Feststellung eines FBI Direktors:
Albanian organised crime has reached the United States,
creating partnerships with the Gambino, Genovese, and Luchese
families to facilitate specific crimes.
http://www.setimes.com/html2/english/031121-DIMITRIS-001.htm
Jetzt finanziert mal wieder die KfW neue Wasserleitungen in Berat für 600.000 € Wahrscheinlich verschwinden die Gelder wieder mal in die Taschen der eigenen Consults wie DIWI und Rodeco, welche für ihre Schwachsinn legendär in Albanien sind.
http://www.balkanweb.com/gazetav4/index.php?id=29966
Und dann mal schnell 30 Milliarden verzockt, was halt so die Staats Banker mit Partei Buch treiben
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Die Politischen Unterschlagungs Mafia sammelt sich um die Gelder für den Kosovo erneut unter sich auf zu teilen
25.4.2008 by Lupo.
Es gibt nach dem Milliarden teuren und erfolgreichen Mafia System der Deutschen Politiker, der GTZ, des BMZ und des Diplomatischen Dienstes, neue Tätigkeits Felder zu organisieren, wo man die nächsten Milliarden € an angeblicher Aufbau Hilfe unter sich aufteilen kann.
In Afghanistan hatte man 2002 erfolgreich den mit Deutsche Pass versehenen Afghanen Mohammed Amin Farhang, Minister für Wiederaufbau in der Regierung von Afghanistan installiert und nun als Wirtschafts Minister, wurde er wegen Milliarden schweren Unterschlagungen und dem verschwinden grosser Geldsummen vom BND abgehört! Das hat natürlich etlichen Politichen Verbrechern aus dem Hause der Deutschen Regierung nicht so gefallen, das ihr Schützling und Mafia Pate, vom BND abgehört wird.
33 Milliarden € wurden inzwischen seit 1999 in den Kosovo hinein gepumpt und verschwand genauso wie die Milliarden im Irak und in Afghanistan und über 400 Millionen € über die GTZ - und der Deutschen Botschafts Mafia in Tirana! siehe Spiegel aktuell 17/2008 Seite 129
49/2002
Peter Lange im Gespräch mit Mohammed Amin Farhang, Minister für Wiederaufbau in der Regierung von Afghanistan / Deutschlandfunk-Interview am Morgen, 28. November 2002
Politik - International
Kosovo-Unabhängigkeit kostet EU und USA Milliarden
17:13 | 22/ 04/ 2008
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MOSKAU, 22. April (RIA Novosti). Die Steuerzahler der Europäischen Union und der USA werden in den kommenden Jahren laut dem russischen Experten Pjotr Iskenderow etliche Milliarden für den Unterhalt des Kosovo ausgeben müssen, das am 17. Februar nicht ohne Beistand des Westens seine Unabhängigkeit von Serbien ausgerufen hat.
“Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Kosovo unselbständig und hat keine Reserven für seine Existenz”, sagte Iskenderow, Mitarbeiter am Institut für Slawenkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften und Kolumnist der Zeitung “Wremja Nowostej”, in einem Gespräch mit RIA Novosti. In den nächsten Jahren wäre das Kosovo deshalb auf internationale Kredite und Investitionen angewiesen. “Nicht zufällig wollen die EU, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) bereits in diesem Sommer die erste Geberkonferenz für das Kosovo einberufen.”
Die Wirksamkeit einer solchen Konferenz stellte der Experte in Zweifel. Es habe bereits mehrere Geberkonferenzen für Afghanistan und Irak gegeben. “Doch sie vermochten es nicht, die notwendigen Summen aufzubringen, oder das gespendete Geld verschwand spurlos in diesen Staaten.”
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http://de.rian.ru/world/20080422/105627726.html
Von der ganzen Affäre um den BND, will man ablenken von den harten Fakten um “Siemens” und der Unterschlagung von Milliarden auch der Afghanistan Aufbau Hilfe, denn genau dies war das Ziel der Nachforschungen des BND in Afghanistan, um diese kriminellen Netzwerke, welche direkt zu Steinmeier, dem BMZ und zu den Joschka Anhängern wie Tom König führt.
Die einzigen Bereiche in Afghanistan, in dem beispiellose Fortschritte zu verzeichnen sind, sind der Drogenanbau und –handel. Den VN zufolge produziert Afghanistan weltweit 93 % des Opiums, das seinen Weg leicht bis auf die Straßen von New York findet. Die Mail schrieb am 21. Juli 2007: „Die vier größten Akteure im Heroingeschäft sind allesamt ranghohe Mitglieder der afghanischen Regierung.“**
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Politikblog
** einer ist der Provinz Gonverneur im Süden, der Bruder von Karsai und General Dostum, der ebenso enge Partner der Deuitschen. Zuvor der Verteidigungs Minsiter Fehan usw.. Deutsche Aufbau Hilfe ist ausschliessliclh aktive und entscheidende Hilfe beim Aufbau von Verbrecher Strukturen um Milliardne zur Bereicherung der Deutschen Politischen Strukturen verschwinden zu lassen.
17. Oktober 2007
AFGHANISTAN
Der Mix, der den Terror nährt
Aus Kabul berichtet Susanne Koelbl
Strom für Millionen Afghanen, Schulen und Hospitäler - die Provinz Helmand sollte ein Musterbeispiel für den Wiederaufbau im kritischen Süden werden. Heute ist die Region ein Hexenkessel: Drogenmafia, Terroristen und Schmuggler haben sich vereint. Und werden von Bauern unterstützt.
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Doch nie ist den Geberländern und ihren Aufbauhelfern die Situation sicher genug. Der Wiederaufbau durch zivile Organisationen findet nicht statt und die Regierung regiert nicht.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,511175,00.html
Deutschland spielt eine aktive Rolle, in der Destabilisierung von Laendern, damit man mit Hilfe der eigenen Politischen Strukturen Milliarden unterschlagen kann.
Und wenn es um die Verteilungs Kämpfe geht zwischen den von Deutschen Politikern favorisierten Verbrecher Clans, wird es halt aus geschossen wie es halt so üblich ist bei arachischen Clan Strukturen.
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EULEX Mission and only Confusion and Corruption in Kosovo
25.4.2008 by CrniLabudovi.
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Confusion and Corruption in Kosovo The Slow Birth of a Nation by Walter Mayr |
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Global Research, April 24, 2008 |
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Two months after Kosovo declared independence, thousands of foreign experts have descended on its capital to shape Europe’s youngest republic into a constitutional state — although its status is still disputed. Soon the EU will take over, and its team can expect a country ruled by corruption and organized crime.

REUTERS
Protesters set fire to the replica of a judge’s robe during a protest over the acquittal of Ramush Haradinaj, a former Kosovo prime minister who had been tried for war crimes in The Hague. In other parts of Kosovo, he was celebrated.
It’s 8 p.m., and Joachim Rücker, the highest-ranking representative of the United Nations in Pristina, is heading out for a bite to eat. Past Bill Clinton Boulevard, past three mosques, Rücker’s Japanese jeep zigzags through the darkened city. His Albanian bodyguards, speaking English, constantly rattle off the vehicle’s coordinates into their radio.
But where, exactly, is Rücker? What country is he in?
According to international law, Pristina, the capital of Kosovo, still belongs to Serbian territory. Rücker’s boss at UN headquarters in New York, Secretary General Ban Ki Moon, has not said anything new to the contrary. Under UN Resolution 1244, adopted in 1999, Kosovo was placed under an interim UN administration, after enduring a 16-month war that claimed about 10,000 lives. The resolution makes no mention of Kosovo’s right to secede from Serbia.
On the other hand, Kosovo unilaterally declared independence on Feb. 17. More than two dozen countries worldwide — including the United States and Germany — have recognized the tiny republic, whose population is 90 percent ethnic Albanian. There are now signs with the words “Republic of Kosovo” along the southern border and Kosovar customs officers at the Pristina airport.
But in the north and in the Serbian enclaves south of the Ibar River, separate elections will probably take place on May 11 — for the Serbian parliament in Belgrade and for the local Serb government. Here, in the shadow of medieval monasteries, time seems to stand still. The Serbian dinar is the standard currency here, and wages, food and political directives come straight from Belgrade.
Kosovo’s situation is complex. Two countries claim a territory that is about one and a half times the size of the US state Rhode Island (and has about the same population density). In the middle, acting as a UN referee in a diplomatic minefield, sits Joachim Rücker, 56, the former mayor of the small southwestern German city of Sindelfingen. At the request of the UN Secretary General and in response to pressure from Russia, Rücker is expected to continue behaving as if nothing had happened, as if Serbia’s national borders had remained unchanged.
He’s returning from a reception held by the newly appointed German ambassador in Pristina. Strictly speaking — according to diplomatic protocol — Rücker had no business there. He was the supreme UN administrator in Serbia’s southwestern province, not in a new sovereign nation. But he calls Kosovo’s hermaphroditic condition “cohabitation,” and manages to find complicated language to describe the future of this torn region.
In June, administrative duties will change hands from the UN to the European Union, which plans to send 2,200 judges, prosecutors, police officers and customs officials to Pristina. But without the approval of the Russians and the Chinese in the Security Council, the UN will hardly be able to slip quietly out of Kosovo. Instead, says Rücker, it will have to maintain its presence, and its mission, “while keeping its status neutral.” The UN will have to “reconfigure” itself and emphasize the “discontinuity” between the EU and UN mandates.
The UN will stay in Kosovo, in other words — not shrink away and hope for a change of course in Moscow, Beijing and Belgrade — so that the skirmishes over Europe’s youngest state don’t turn into a full-blown war.
For now, at least, life is still relatively good in Pristina. The penne arrabiata and chocolate tarts at “Il Passatore,” an Italian trattoria, are exceptional. Rücker seems pleased as he leaves the restaurant.
Elephants at the Watering Hole
The UN’s Mission in Kosovo (UNMIK) is the largest show of strength in the history of the world body. Rücker has led it since 2006. The multinational administrators oversee everything — government, police, judiciary, customs, the economy. The goal of the now nine-year operation is to transform Yugoslavia’s former poorhouse into a home for more than two million people that deserves to be called a constitutional state.

DER SPIEGEL
Europe’s newest nation, still unfinished.
The UN has the active support of the EU, NATO and the Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE), each represented by its own substantial battalion in Kosovo, as well as several hundred non-governmental organizations. Like elephants at a watering hole, the giants of the global peacemaking trade huddle in this disputed corner of Europe and naturally step, now and then, all over each other’s toes.
Kosovo’s foreign rulers — especially the French, Americans and Germans — are wrestling for billions in reconstruction contracts, for key positions in the new government and for influence over the Kosovar parties and clan leaders. The region is awash with intelligence agents and soldiers of fortune, idealists and professional adventurers. This international constellation could, of course, hinder the planned birth of democracy here, rather than help it.
The UN has spent an estimated €33 billion ($53 billion) for its mission in Kosovo since 1999, when a NATO bombing campaign drove out former Serbian President Slobodan Milosevic’s murderous troops. This corresponds to €1,750 ($2,800) per capita, annually — or 160 times the average yearly per capita aid for all developing countries combined.
Nevertheless, UNMIK isn’t wanted by everyone here. The streets to UNMIK headquarters in Pristina have been known to be blocked by protest banners reading: “No access. Criminal zone.” Stickers are affixed to some traffic lights in the city, displaying “No to EUMIK” when the lights are red and “Independence” when they turn green. At the Strip Depot café, a politician and philosopher called Shkelzen Maliqi, surrounded by disciples lounging on couches, jokes: “Kosovo is a bastard country. You fathered it, and now it’s your job to care for it.”
Officially, close to half of Kosovo’s residents live on less than €3 ($4.80) a day. Kosovo’s per capita gross national product is lower than that of North Korea or Papua New Guinea. It has one of the worst balances of trade worldwide and Europe’s highest fertility rate. Youth unemployment hovers at 75 percent.
But as long as Albania’s young people, equipped with their bulky sunglasses and tiny mobile phones, can camp out in all of Pristina’s cafés before the third call of the muezzin, poverty alone won’t explain the local population’s growing discomfort with the international presence. Studies by scientists, intelligence services and EU panels seek to examine the deeper-seated reasons for this phenomenon.
Kosovo analysts have one thing in common: They paint a picture of a clan-based society in which a handful of criminal leaders controls the population — and are tolerated by bureaucrats from Europe and the rest of the world, who have come here under the guise of enlightening the Kosovars.
‘Leading Political and Criminal Figures’
The international community and its representatives in Kosovo bear a significant share of responsibility for the alarming proliferation of Mafia-like structures in Kosovo. As a result of their open support for leading political and criminal figures, they have harmed the credibility of international institutions in numerous ways. (From a study by the Institute for European Politics in Berlin, completed for the German military, the Bundeswehr, in 2007)
UN special envoy Rücker wants nothing to do with “leading political and criminal figures,” at least not as long as they’ve been convicted by a court of law. But not one of the former heroes of the Kosovo Liberation Army (KLA) guerilla force — who liberated Kosovo in their battle with Serbian troops — has so far been sentenced. Now they control Kosovo’s politics and economy.
Ramush Haradinaj is a former KLA commander who later became prime minister of UN-administered Kosovo. His indictment in The Hague consisted of 37 charges, including murder, torture, rape and the expulsion of Serbs, Albanians and gypsies in the weeks following the end of the war in 1999. Carla Del Ponte, former chief prosecutor of the UN War Crimes Tribunal, called him a “gangster in uniform.” He returned to Kosovo this spring, after his acquittal on April 3.
Haradinaj received a hero’s welcome, complete with pistol shots and motorcades through a sea of Albanian flags. But there was also an announcement from UNMIK referring to reservations from The Hague: “The court was under the strong impression that witnesses in this trial did not feel safe.”
Steven Schook, Rücker’s American deputy at UNMIK’s fortress-like headquarters in Pristina, was already out of office by then. But it wasn’t for the reasons provided by local rumor — not because he loved his job too much, as a former American brigadier general claimed; not because of his supposed weakness for beautiful Kosovar women; not because he considered it useful to “get drunk with Ramush Haradinaj once a week,” as described in a German situation analysis.
No, Steven Schook’s contract was officially “not extended” after the UN’s Office of Internal Oversight Services (OIOS) investigated his administration and looked into (unproven) reports that the American had revealed the whereabouts of a man who had testified against Haradinaj. The man was living under a UN witness protection program.
Even before that, though, Schook’s boss at UNMIK — Rücker — had given Haradinaj an exceptional private audience before his departure to a prison cell in The Hague. Rücker still insists this treatment was justified for a political alpha dog. “It’s a completely normal order of business for a former prime minister and party chairman to pay me a visit before embarking on a longer journey.”
As a result of his suspended sentence, Haradinaj’s “longer journey” ended up being shorter than expected. During the trial he was even permitted to run as a candidate in the elections for the Kosovar parliament — with UNMIK’s blessing. Because of Haradinaj’s background, this attracted attention far beyond the borders of his native region.
Wanting to be Boss
The family clan structure in the Decani region from which Haradinaj derives his power is involved in a wide range of criminal, political and military activities that greatly influence the security situation throughout Kosovo. The group consists of about 100 members, and deals in the drug and weapons smuggling business, as well as in the illegal trade in dutiable goods. (From a 2005 report by the Bundesnachrichtendienst, Germany’s foreign intelligence agency)
These charges weren’t brought up in The Hague. But now that Haradinaj, dressed in a suit and tie, has returned to the political arena, he can call for new elections and consider himself officially confirmed as the guiding figure of an independent Kosovo. The demand for politicians with an untarnished name has grown considerably. Yet according to a study completed last year, “mafia boss” is the most commonly cited dream profession among children in and around Pristina.
More Greed Than Pioneer Spirit

AP
Grateful graffiti, after Kosovo’s independence in February.
It’s estimated that 20 percent of Kosovars are illiterate, while more than 90 percent have a minimal education. The consequences of Serbian colonial policy under Milosevic have left their mark. Kosovo’s three-percent economic growth is insufficient to provide adequate employment for the new crop of young people entering the labor market every year.
According to economist Muhamet Mustafa of the Riinvest Institute for Development Research in Pristina, the black market economy is responsible for 30 to 40 percent of Kosovo’s gross national product. The path up the economic ladder is as good as blocked for the country’s youngest and most hopeful.
“We must keep our best people in the country, but we lack young elites,” says Harvard graduate Shpend Ahmeti, who heads the Institute for Advance Studies (GAP) and plans to establish an academy for future business leaders. Kosovo’s main export is still scrap metal, but Ahmeti mentions what politicians intend to ask for at an upcoming international donors’ conference — a subway in the small industrial city of Ferizaj, for €36 million ($58 million), and an opera house dedicated to the now-deceased former president, Ibrahim Rugova, for €25 million ($40 million).
What embitters the idealists among international aid workers and democratic lone wolves among Kosovo’s ethnic Albanians is that the UN mission tends to encourage greed, rather than a pioneering spirit. “Ninety percent of the people here come for the money,” says a police official with the UN’s organized crime division in Pristina. “The motivation (among UN workers) is moderate, people are constantly rotated, and we don’t get the really good ones, anyway.” Tours of duty in Kosovo, he says, are detrimental to careers at home.
Ten-Figure Sums and No Electricity
The UN mission is variously described as anything from a “paper tiger” to a “bureaucratic monster” to a “colonial administration,” while much of its international personnel has the reputation of being in Kosovo either to pursue an adventure or for personal enrichment (From a 2007 study completed for the Bundeswehr)
In the upper management echelons at UNMIK, in the Kosovar government and in international consortiums, ten-figure sums of money are thrown around. For the planned Kosovo C brown coal heating power plant, a bidding war has reached €4 billion ($6.4 billion). The new plant is needed because the existing sections of the power plant, despite €1 billion ($1.6 billion) in investments in the power grid, can’t deliver enough energy. Daily power outages last up to eight hours. Many people use diesel generators. But who’s responsible for this electricity fiasco? Ethem Çeku is CEO of the current electricity monopoly. He’s also the cousin of former Prime Minister Agim Çeku and has close ties to UNMIK Director Rücker. Çeku has also served as chairman of the steering committee in the race for the new €4 billion project. One of his former colleagues is part of the favored consortium, while other companies bidding on the power plant project include German energy giants EnBW and RWE.
Çeku and his lot, together with UNMIK leaders, form “a sort of Cosa Nostra for Kosovo,” says Avni Zogiani, who heads the anti-corruption NGO called ÇOHU! (”Wake Up!”), despite risks to life and limb. He has received threats because he prepares dossiers on the sins of members of parliament, and because he, to the dissatisfaction of Western ambassadors of democracy, utters sentences like: “So far, UNMIK has worked primarily with criminals and made deals with the devil, merely for the sake of stability in the country.” Zogiani’s claim, says UNMIK Director Rücker, “does not coincide with reality.”
In early April, Zogiani’s organization filed a complaint with the special prosecutor in Pristina alleging favoritism within Kosovo’s privatization agency. The accused is 39-year-old Hashim Thaçi, who, as one of the KLA commanders in the guerilla war against the Serbian army, was known by his combat name, “Snake.” He is now Kosovo’s prime minister.
Will his past matter? German author Jürgen Roth cites a 2005 intelligence study (from the Bundesnachrichtendienst) which asserts that as far back as 1999, at the time of the Serb-Albanian peace negotiations, Thaçi controlled “a criminal network active throughout Kosovo.” According to the report, he is also suspected of having hired a “professional killer.” Thaçi himself has declined to comment on these accusations. The prime minister is busy with governing and dealing with his party, the PDK. Thaçi — with the support of Germany’s left-leaning Friedrich Ebert Foundation — is trying to establish the PDK within Europe’s spectrum of leftist parties, where his old comrade-in-arms and former Prime Minister Agim Çeku also wants to build ties.
Women and Heroin
It is assumed that a corporate structure of organized crime and corruption is behind every political party in Kosovo. (The UN’s Directorate of Organized Crime)
The UN special investigators for organized crime work in a dilapidated collection of trailers on the edge of Kosovo Field (Kosovo Polje), the historic site of the 1389 Battle of Kosovo between Serbs and the Ottoman Empire. Rain echoes on the corrugated metal roofs of the trailers while the officials inside drink thin coffee. Their weary faces reflect doubt in the purpose of their assignment.

DER SPIEGEL
Europe’s newest nation, still unfinished.
“We are fighting with wooden swords against an extremely well-armed opponent,” says one of the investigators, who prefers to remain anonymous. “In 2005 and 2006, when the first locals were admitted into the Kosovo police, we suddenly found not a single gram of heroin. Our undercover investigators and informants disappeared. We know literally nothing since then.”
According to law enforcement agencies, Kosovo is the most important interim destination for opiates and heroin coming from Afghanistan . It is believed that up to four or five tons of heroin are brought across Kosovo’s borders every month. The drug then reaches the EU countries through Albanian distribution rings. (Rastislav Báchora, Notes from Southeastern Europe, 2008)
The central Balkans’ drug smuggling route, under observation of police worldwide since 1999, runs through Kosovo. According to Europol, ethnic Albanian organized crime groups now control 80 percent of heroin smuggling in some northern European countries, and 40 percent in Western Europe. Officials at UNMIK in Pristina are familiar with the reports, as well as the warnings of a “further aggravation of the security situation” — now that the tiny republic’s independence facilitates access to government business for the ruling clans.
But nothing is happening. The multinational apparatus is too large, too out of control and too involved with itself. The daily bureaucracy of compiling organizational charges, sending progress reports (known as “okay reporting”) to New York, and preparing proof of activity, keeps people busy.
The UNMIK list of Kosovar brothels and bars suspected of promoting or tolerating illegal prostitution — which are off-limits for UNMIK staff — includes 138 establishments of various calibers. “Dodana,” a dimly lit bar in the divided city of Mitrovica, sits just outside the French Kosovo Force (KFOR) barracks. It’s not on the UNMIK list and, at first glance, doesn’t seem to have any prostitutes, either. But the owner is a KLA veteran who did time in a German prison near Stuttgart for drug trafficking, and it doesn’t take long for him to change his mind and say: “Come back tomorrow, and then you can get what you want.”
At the Buze Ibrit across the Ibar River, Fatmiri, who leases the establishment, offers his rooms for €5 ($8) for two-hour “relaxation” periods. Turkish, Albanian and Moldovan women are available in the bars further east along the river.
Bajam Rexhepi has himself driven past the Buze Ibrit in a Jeep every day. He’s a slim, gray-haired man who carries a Croatian nine-millimeter pistol concealed in his suit jacket. He knew Mitrovica as a coal-mining town, before there were KFOR troops, UNMIK police and the attendant brothels. He’s a former prime minister of Kosovo and the town’s current mayor.

DPA
Bajam Rexhepi, Mayor of South Mitrovica
To be more precise, he’s the mayor of South Mitrovica, the Albanian section. But his villa is across the river, on the city’s Serbian side. This puts it in the future Serbian special administrative zone. But somehow the powerful Rexhepi has managed to have his house — surrounded by Serbian neighborhoods and with a panoramic view — assigned to the Albanian south.
Rexhepi trained as a surgeon. He served as a doctor at the front during the guerilla war, and as personal doctor of KLA co-founder Adem Jashari until Jashari was murdered. After the war he went into politics. As prime minister he gained particular respect by denouncing the anti-Serb pogroms in March 2004 which killed 19 people, injured thousands and destroyed or damaged monasteries, churches and cultural sites.
The Serbian Orthodox cemetery in South Mitrovica, which is now cut off from the Serbian neighborhoods, is still seen as a memorial. Its chapel was desecrated, gravestones were disturbed and cow manure and bits of clothing scattered among the graves. But violence tends to be the exception now, says Rexhepi calmly, pointing to nearby Serbian houses. “Those people over there,” he says, “want to create parallel structures.”
The Multiethnic Future
A multiethnic Kosovo does not exist, except in the written pronouncements of the international community. (From a study by the International Commission on the Balkans)
Students at the technical university in North Mitrovica wear T-shirts reading “Kosovo is Serbia.” The administration of Kosovo’s recalcitrant north, funded by Belgrade, now resides in a small, cobalt blue house along the river. North Mitrovica is a planet with its own orbit, a collection of drab neighborhoods with apartment buildings dating back to the days of former Yugoslav dictator Josip Tito. It has shop-window portraits of Russian President Vladimir Putin and perhaps 30,000 Serbian residents, who are being used as spearheads in the struggle over Kosovo’s future.
Those who work in North Mitrovica’s hospital, court system, schools and university are paid two to three times the standard salary, as compensation for living here. By simply persevering, the idea is, they embody Belgrade’s legal claim to Kosovo. The leader of Serbia’s Radical Party, Tomislav Nikolic, is greeted like the Orthodox Messiah in North Mitrovica, with bread, salt and folk dancing. He can except to capture 70 percent of the vote in this neighborhood.
Experts from the Institute for European Politics consider the dreams of a multiethnic Kosovo a “grotesque denial of reality in the international community,” triggered by a “politically mandated pressure to succeed.” It is not difficult to reconstruct the source of this pressure.
Washington’s influence has been decisive, from the NATO attack on Serbian targets in 1999 to its leadership role in the peace negotiations in Rambouillet, France, and the road map for Kosovo’s declaration of independence. “The Spaniards didn’t want a decision before March 2008, because of their upcoming elections, but the Americans wanted February,” says a UNMIK employee. “So February 17 it was.”
The resolute phrase “no way” — spoken into a mobile phone by an official at the American diplomatic mission in Pristina — which barely prevented Kosovar Prime Minister Thaçi from declaring independence two days early (from an American perspective), is now one of the most colorful myths surrounding the establishment of the young republic. The Americans have reaped the rewards of their commitment to Kosovo: the Camp Bondsteel military base, arms deliveries for the future Kosovo army and a loyal community of fans among the Albanian majority.
And the Europeans? Javier Solana, the EU’s chief diplomat and a dedicated supporter of trans-Atlantic cooperation, did not attract much attention with his moderate appeals during the gallop to Kosovo’s independence. EU Commission President José Manuel Barroso is already suggesting that Kosovo could be offered “EU prospects.” UNMIK Director Rücker takes it a step further, when he says: “I see both Kosovo and Serbia a members of the EU in 10 years.”
What steps need to be taken before that can happen? A few bastions would have to be worn down and bridges built.
The Serbs, in their blossoming, rural landscape in the north, bordering on the wild Sandzak region, and with their fields, pastures and beehives, would have to learn to find a common language with the Albanians in the south, in their sprawling settlements of unfinished buildings and streets littered with garbage.
The old and new residents of Prizren, at the center of the Kosovo controversy, a medieval residence of Serbian kings and the birthplace of dreams of a greater Albania, will have to find ways to reconcile once again. They will have to clear occupied houses, repair desecrated mosques and churches, and allow justice to prevail.
There are currently 38,000 pending lawsuits for the restitution of property in Kosovo — mostly fields and meadows. EU experts expect to encounter 180,000 court cases that have not been processed yet. Among 40,000 criminal cases still pending, 700 are classified as “top priority,” because they lead directly into the heart of the clan system.
It is that system, and not the people, which is still the source of power in Europe’s youngest republic.
Translated from the German by Christopher Sultan
Global Research Articles by Walter Mayr
Geschrieben in Balkan (Englisch) | Drucken | 1 Kommentar »
Rauschgiftkuriere – Der Fall Sabrina Mittendorf
24.4.2008 by CrniLabudovi.
ACHTUNG: Rauschgiftkuriere – Der Fall Sabrina Mittendorf
Am 12. Juli 2007 flog Sabrina Mittendorf (20) mit ihrem Freund nach Antalya in den Urlaub. Dort wurden die beiden von zwei Männern angesprochen, die das Paar baten, einen Koffer nach Deutschland zu bringen. Im Koffer war Rauschgift. Seither nennen die Medien Sabrina Mittendorf ein „Drogenmädchen“. Die Geschichte, wie Sabrina Mittendorf in diese Situation kam, ist brutal – und ein Lehrstück für andere Menschen, die Töchter haben.
Im Alter von 18 Jahren glaubte Sabrina Mittendorf den Liebesschwüren des Mazedoniers A. Er machte sie zu „seiner Königin“. Sie heiratete den Mann, erhoffte sich mit A. das große Glück. Gleich nach der Hochzeit gibt es nur noch Hiebe statt Liebe. Von seinen illegalen Machenschaften bekommt sie nichts mit. Es stellte sich heraus, dass A. sie nur für seine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland benutzt hat. Ihre Ehe wird zur Hölle. Sie läuft weg von dem Mazedonier und in die Arme von Christian. Von ihm bekommt sie die Zuneigung, die sie vermisst hatte. Dem Ehemann ist das anscheinend egal, verfolgt er doch seine Ziele und hat durch sie erreicht, was er wollte – das Aufenthaltsrecht in Deutschland.
Sabrina Mittendorf ist dann im zweiten Monat von Christian schwanger, da schenkt ihr mazedonischer Ehemann ihr und ihrem Lebensgefährten eine Kurzreise in die Türkei. Das angebliche 5-Sterne-Hotel ist gebucht, Sabrina soll sich mit ihrem Freund ein paar schöne Tage machen. Sabrina kommt das merkwürdig vor, sie will zunächst nicht fliegen. Noch nie waren A. und sein türkischer Freund so freundlich. Ihr Noch-Ehemann und der Türke reden aber so lange auf das junge Paar ein, bis diese zustimmen.
In Antalya angekommen, erwartet sie der Türke N. Er sei der beste Freund des Noch-Ehemannes und bringt sie ins Hotel. Die beiden Deutschen sollen ein paar schöne Tage in Antalya verbringen, doch bereits am 2. Tag bekommt Sabrina einen Anruf. Wer am anderen Ende spricht, weiß sie nicht. Sabrinas leibliche Mutter sei schwer erkrankt und müsse am Herzen operiert werden. Es gehe um Leben und Tod. Sabrina solle schnell nach Deutschland kommen. Sie fragt den freundlichen Türken N. um Rat. Der hat sofort ein Ticket zur Hand. N. bittet Sabrina darum, einen Koffer seiner ehemaligen Freundin aus Deutschland mit zu nehmen.
Zusammen mit Christian untersucht sie misstrauisch den Koffer, er enthält Frauenkleider und türkische Kekse. N. trägt den Koffer zum Taxi, verstaut ihn im Kofferraum. Sabrina sitzt auf dem Rücksitz, als sie an die Polizeischranke am Flughafen kommen. Dort geht alles ganz schnell. Das Taxi wird von Polizisten umringt und durchsucht. Sabrina und N. werden aus dem Fahrzeug gezerrt und auf den Boden geworfen. Sabrina und der Türke wurden verhaftet. Im Hotelzimmer des Türken N. findet man zwei weitere Koffer mit Heroin. Die Überwachungskameras zeigten deutlich, dass Sabrina nichts von den Drogen wusste und auch niemals mit den anderen beiden Koffern in Berührung kam.
Sabrina wird verhört und befindet sich seither in einem türkischen Gefängnis. Obwohl der türkische Drogendealer N. Sabrina bereits entlastet hat und beim Verhör beteuerte, dass Sabrina nichts von dem Heroin wusste, will man Sabrina nicht frei lassen. In der Haft bekommt sie ein Baby, dessen Vater Christian ist.
In den türkischen und deutschen Medien ist Sabrina Mittendorf nun das „Drogenmädchen“. Nicht ein Journalist recherchiert, keiner fragt bei der Familie nach. Klar, dass niemand mehr helfen will. Niemand verhörte bislang in Deutschland ihren mazedonischen Noch-Ehemann und dessen türkischen Freund. Der Mazedonier freut sich wahrscheinlich darüber, dass er seine untreue Frau los ist – und macht offenkundig ungestört „Geschäfte“.
Die nächste Verhandlung ist für Sabrina am 21. Mai , wie es weitergehen wird, weiß sie nicht. Inzwischen wurde eine Homepage eingerichtet, um Sabrina Mittendorf zu helfen…
Viele Frauen sind einfach mit ihrem Helfer Syndrom auch zu naiv, aber in diesem Falle sieht es wohl etwas Anders aus! Man kann nur hoffen, das im geheimen jemand mit der Justiz in der Türkei redet, denn die Türkische Justiz sind einfach auch prakmatische und vernünftige Leute. Es muss eigentlich nur eine Person geben, welche ohne Medien Rummel, die echte Sach Lage dem Gericht und der Anklage schildert.
Der WDR berichtet über den Fall Sabrina.
Hier mit VideoATR-Bericht vom 11.03.2008
Berichte über Sabrina A. müssen korrigiert werden
ATR-Bericht vom 10.03.2008
Der Fall Sabrina A.: Viele falschen Behauptungen (ATR-Recherche)




