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Archive für 26.12.2007
UNMIK Leitung ist direkt für Zeugen Morde im Auftrage der Politischen Verbrecher Banden verantwortlich
26.12.2007 by CrniLabudovi.
Kosovo-Minister muss vor UN-Tribunal
Kriegsverbrechergericht wirft dem Albaner Einschüchterung eines Zeugen vor
Zürich - Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag wirft einem kosovo-albanischen Politiker vor, einen Zeugen im Prozess gegen den ehemaligen Regierungschef des Kosovo, Ramush Haradinaj, eingeschüchtert zu haben. Der für Kultur, Sport und Diaspora verantwortliche Minister Astrit Haraqia soll auf den in Norwegen unter Schutz lebenden Zeugen Druck ausgeübt haben, damit dieser seine belastenden Aussagen gegen Haradinaj zurückzieht. Der einstige regionale Befehlshaber der sogenannten Befreiungsarmee des Kosovo UCK ist vom UN-Tribunal der Vertreibung, Folter und Ermordung serbischer Zivilisten und als Kollaborateure verdächtigter Roma und Albaner im Jahr 1998 - ein Jahr vor der Nato-Intervention - angeklagt.

Steven Schokk der UNMIK Vize und seine Geschäfts Vorstellungen: “Mord Auftrag, wenn jemand die UN Geschäfte stört”
Laut einem Bericht der in Pristina erscheinenden Tageszeitung Express entsandte Haraqia unlängst einen engen Mitarbeiter nach Oslo, um dem Zeugen “eine Botschaft” zu überbringen. Für die Vorwürfe gegen Haraqia habe das UN-Gericht auch Beweise. Der Zeuge soll kurz vor seinem Gespräch mit dem Kosovaren die norwegische Polizei informiert haben. Daraufhin hätten ihm die Beamten versteckte Mikrofone gegeben. Haraqia muss am 10. Januar vor dem UN- Tribunal erscheinen. Sollte er versucht haben, den Zeugen einzuschüchtern, drohen ihm bis zu vier Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 100 000 Euro.
Der Minister weist die Vorwürfe zurück. In den lokalen Medien hieß es, die Identität des geschützten Zeugen habe der US-Diplomat und Vizechef der UN-Mission im Kosovo, Steven Schook, bei einem Nachtessen mit kosovo-albanischen Politikern ausgeplaudert. Schook, der als General der US-Armee jahrelang auf dem Balkan gedient hat, verließ vorige Woche die Provinz überraschend, nachdem die UN-Zentrale in New York seinen Arbeitsvertrag nicht mehr verlängert hatte. Gegen ihn ermittelt die interne UN-Aufsichtsbehörde. Er soll “unprofessionell enge Beziehungen” zu einheimischen Politikern wie Haradinaj gepflegt haben und in Sexaffären verstrickt sein. Schook hatte sich zusammen mit dem kosovarischen Energieminister, einem Parteigänger Hardinajs, auch auffallend offen für den Bau eines Braunkohlekraftwerks eingesetzt und für ein tschechisch-amerikanische Konsortium geworben. Derzeit buhlen drei weitere Stromkonzerne um den Zuschlag.
Der US-Diplomat wird zudem beschuldigt, Zeugen gegen Haradinaj eingeschüchtert zu haben. Die Ende des Jahres aus dem Amt scheidende Chefanklägerin des UN-Tribunals, Carla Del Ponte, hat sich wiederholt beklagt, dass ihr die Zeugen gegen den früheren UCK-Befehlshaber fehlten. Seit dem Ende des Kosovo-Krieges vor acht Jahren sind in der Region Dukagjin im Westen des Kosovo, die vom Haradinaj-Clan kontrolliert wird, mehrere Dutzend Menschen erschossen worden, unter ihnen vermutlich Zeugen von Kriegsverbrechen. In keinem anderen Verfahren seien aussagewillige Zeugen derartigen Einschüchterungen ausgesetzt gewesen, beklagte sich Del Ponte beim Prozessauftakt gegen Haradinaj und zwei seiner Mitkämpfer Anfang März. Nun fühlt sich die Verteidigung ihrer Sache so sicher, dass sie ganz auf Entlastungszeugen verzichtet hat.
Haradinaj war nach der Anklageerhebung 2005 als Premier des Kosovo zurückgetreten und hatte sich freiwillig der internationalen Justiz gestellt. Wenig später durfte er bis zum Prozessbeginn in seine Heimat zurückkehren und sogar als Parteichef der Allianz für die Zukunft des Kosovo politisch tätig sein. Von westlichen Diplomaten in Pristina wurde der heute 39-jährige Politiker hofiert, weil er als Regierungschef der Provinz die ehemaligen UCK-Rebellen in Schach halten konnte und die Rückkehr der serbischen Flüchtlinge garantierte.
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siehe auch
http://balkanblog.org/?s=Schook
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More than 100 Islamic extremists registered in Montenegro
26.12.2007 by admin.
More than 100 Islamic extremists registered in Montenegro
26/12/2007
PODGORICA, Montenegro — More than 100 Islamic extremists, connected with organisations in the Middle East, have been registered in Montenegro, the country’s National Security Agency confirmed on Monday (December 24th). Agency head Dusko Markovic said that pictures have been taken of one of the camps near the border with Sandzak, where members of Islamist extremist organisations from Bosnia and Herzegovina, Serbia and Montenegro are believed to be gathering. (Netpress - 26/12/07; RTCG - 24/12/07)
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Die Unruhen im Kosovo 1982 nach CIA Quellen
26.12.2007 by CrniLabudovi.
23.03.1982
Jugoslawien: Erneute Unruhen im Kosovo
Die Demonstrationen albanischer Nationalisten Ende letzter Woche in der Provinz Kosovo haben deutlich gemacht, dass Belgrad nicht in der Lage ist, die Provinz zu stabilisieren, trotz des Einsatzes militärischer Mittel seit einem Jahr. Zur ersten Gedenkfeier der militärischen Okkupation am Ende dieses Monats kann mit einem erneuten Aufflammen der Gewalt gerechnet werden. Aufgrund der Übereinkunft des jugoslawischen Partei-Kongresses im Juni wird die jugoslawische Führung unter zunehmenden Druck geraten, minimalste Fortschritte zur Lösung des Albaner-Problems vorzuweisen. Der Beschluss der jugoslawischen Regierung zieht in Erwägung, dass Belgrad seine bisherige fragwürdige Politik fortführen wird.
In mindestens fünf Ortschaften fanden am 11. März Demonstrationen in der Provinz statt. Obwohl diese von Studenten angeführt wurden, wurde berichtet, dass auch Arbeiter an den Demonstrationen teilgenommen haben. In der Provinz-Hauptstadt Pristina, dem Entstehungsherd der Unruhen vom letzten Jahr, sind einige hundert Studenten auf dem Campus der Universität zusammengekommen. Jugoslawische Sicherheitskräfte haben unter Darbietung ihrer Autorität die Demonstration aufgelöst, als die Studenten auf das Regierungsgebäude der Provinz in Pristina zuliefen. Die meisten der anderen Demonstrationen verliefen friedlich, aber es gab auch Berichte über vereinzelte Gewalt. Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich letztes Jahr in Podujevo, als die gewaltsamen Unruhen in eine bewaffnete Rebellion zu gipfeln drohten. Dieses mal haben die Studenten, die zum Zentrum von Podujevo versucht haben vorzudringen, zwei lokale albanische Regierungs- und Partei-Funktionäre zusammengeschlagen, die versucht haben sie aufzuhalten.
Die Demonstranten haben vorwiegend ihre mittlerweile geläufigen Forderungen wiederholt, nämlich dass das Kosovo den gleichen Status haben soll wie Serbien und das diejenigen, die nach den Unruhen vom letzten Jahr eingesperrt wurden, wieder freigelassen werden sollen. Ebenso weisen zahlreiche Rufe für die Vereinigung mit dem benachbarten Albanien darauf hin, dass die Kosovo-Jugend Sympathien für Tirana hegt. Die Demonstranten fügten religiöse Untertöne hinzu, indem sie den Namen des iranischen Staatsoberhauptes Khomeni skandierten.
Etwa 85 Prozent der Bevölkerung Kosovos sind Moslems, obwohl sie eher eine kulturelle als eine religiöse Affinität zu der moslemischen Gemeinde aufweisen. Die Jugend fühlt sich im Gegensatz zu den Älteren weniger zu den Aspekten ihrer moslemischen Tradition hingezogen, aber ihre gegenwärtige Anlehnung an die Religion könnte auf neue Bestrebungen hinweisen, eine breite Plattform für die Vereinigung aller Albaner zu finden. Durch das erste Auftreten von Pro-Khomeni-Rufen scheint es des weiteren vielmehr darauf hinauszulaufen, jene jugoslawische Befürchtungen zu bestätigen, dass albanische Moslems - und vielleicht ihre Kollegen in Bosnien-Herzegowina - Hilfe in ihrem Kampf für mehr Autonomie gegenüber Belgrad von außen von der internationalen moslemischen Gemeinschaft ersuchen könnten.
Belgrad musste sicherlich erschüttert feststellen, dass solche, durch albanische Nationalisten gut organisierten und offensichtlich koordinierten Demonstrationen überhaupt stattfanden. Die Unzufriedenheitsbekundungen haben großen Anklang gefunden und es ist ein Hinweis für Belgrads Unfähigkeit, die meisten unverhohlenen albanischen Nationalisten-Gruppen in der Provinz zum Schweigen zu bringen und die jugoslawischen Albaner grundsätzlich davon zu überzeugen, dass die Forderungen eines Statuses einer Republik die jugoslawische Einheit sowie ihre eigenen besten Interessen gefährden würde.
Die Autoritäten, die behaupteten, dass sie durch die Ausbrüche von Gewalt im letzten Jahr überrascht wurden, sind ohne Zweifel über die Unfähigkeit der Sicherheitskräfte düpiert gewesen, die die Demonstrationen abwenden sollten. Falls die jugoslawischen Führer keine Fortschritte erzielen sollten, das Kosovo-Problem in den kommenden Monaten in den Griff zu bekommen, dann werden sie der Kritik aller Seiten im bevorstehenden Partei-Kongress ausgesetzt sein.
Die Hardliner werden sich auf die Unfähigkeit der Regierung berufen, und sie werden erhöhte Repressalien in Erwägung ziehen, wohingegen die Gemäßigten so eine drakonische Politik ablehnen und eher den Weg einer politischen Lösung in Erwägung ziehen werden.
Da sieh man einmal, auch damals waren Rufe der albanischen Nationalisten nach einer Vereinigung mit Albanien da.
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