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Archive für 17.12.2007
Die Morde des Mossad’s im Libanon
17.12.2007 by CrniLabudovi.
International

- Der ermordete General und designierte Generalstabschef Francois al-Hajj.

- Der “christliche” Oppositionsführer “General” Michel Aoun. Einer der grössten Trottel des Nahen Ostens.

- General Michel Suleiman (Sulaiman). Ohne die raffgierigen Versager der libanesischen Opposition wäre er schon Präsident.

- Innenminister Hassan al-Sabaa. Ein Gesicht, dass Vertrauen schafft. 15 Attentate und keine Ahnung - sagt er.
Libanon: Die Operation Hajj
Daniel Neun | 2007-12-13
Beirut: Die gestrige Exekution des zukünftigen Oberbefehlshabers über das libanesische Militär, Francois al-Hajj (”Hadsch”), war eine exakt durchgeführte militärische Operation, vorheriges Ablenkungsmanöver inbegriffen, welches zum Ziel hatte die Wahl seines Vorgesetzten Michel Suleiman (Sulaiman) als Präsident von Libanon zu verhindern. Das Aufrücken dieser beiden Militärs in entscheidende Positionen wäre - als ganz spezieller “Fall Libanon” - ein Stabilisierungsfaktor für das gesamte fragile Staatsgebilde gewesen, was an zwei ehemalige Besatzungsmächte grenzt, eine davon Atommacht und enger Verbündeter des NATO-Blocks.
Die Exekution von Francois Hajj politisch möglich gemacht haben erst haarsträubende Fehler der libanesischen Opposition, wenngleich völlig klar ist, dass sie - genauso wenig wie Syrien - nichts damit zu tun hat.
DIE OPERATION
Laut Pressemeldungen spielte sich im wohlhabenden (2) Beiruter Stadtteil Baabda folgendes ab:
um 7.10 Ortszeit (1) explodiert dort ein Sprengsatz, der das Auto des in diesem Augenblick vorbeifahrenden Hajj zerfetzt. Praktisch sofort nach der Explosion wird aus “Sicherheitskreisen” von einem “olivgrünen BMW” und 35 kg Sprengstoff gesprochen (1,2), der von einem Fernzünder zur Explosion gebracht worden sei (2). Das dürfte so ziemlich der erstaunlichste Fall von Hellseherei der letzten Monate sein, selbst im von vertrauenswürdigen Personen überfüllten Beirut.
Zwei Personen seien “15 Yards” (knapp 13.5 Meter) weit geschleudert worden, heisst es, der tote Hajj bereits identifiziert (1). In der westlichen “Welt” hiess es dagegen interessanterweise, der Körper von Hajj (”Hadsch”) sei 100 Meter vom Explosionsort gefunden worden, man bezog sich auf eine Meldung von “L’Orient-Le Jour” (3). Dass würde heissen, der Körper im Auto wurde durch eine horizontal erfolgte Explosion in einem anderen Auto irgendwie seitlich aus seinem Auto heraus geschleudert, um dann vertikal nach oben zu fliegen um dann entgegen erster Meldungen nun 100 Meter vom Explosionsort gefunden zu werden.
Die Explosion riss laut Meldungen einen 2 Meter breiten und ein Meter tiefen Krater (1). Das lässt nicht auf eine Autobombe schliessen - deren kinetische Energie zur Seite geht - sondern auf Granaten- oder Raketenbeschuss (hierzu eine Beschreibung diverser Krater durch Explosionen auf globalsecurity.org, 4).
Heute nun wird berichtet, bereits unmittelbar nach der Explosion (hier heisst es: 7.05 Ortszeit Uhr) sei ein Mann in der Nähe des Explosionsortes festgenommen worden. Wie war der bloss aufgefallen, “in der Nähe” eines vollständig zerstörten Geländes? Hatte er eine Fernbedienung in der Hand und rief “ICH WAR´S, ICH WAR`S”?
Das ominöse Auto, der oliv-grüne BMW habe den Explosionsort BEREITS 8 MINUTEN VOR DER EXPLOSION VERLASSEN, so die Zeitung “Safir”. Auch sind bereits gestern (surprise, surprise..) drei Männer im Südlibanon festgenommen worden, ausgerechnet in Sidon. (5)
DAS ISRAELISCHE TERRORNETZWERK IM LIBANON
Libanon, im Juni 2006:
Der Mossad-Agent Mahmoud Rafeh wird vom libanesischen Geheimdienst (DRAL) verhaftet. Rafeh soll nach Angaben der libanesischen Regierung ein eigenes Terrornetzwerk unterhalten und angeführt, sowie als Kommandeur mehrere tödliche Anschläge im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad zu verantworten haben.
Bei der Explosion einer Autobombe in der südlibanesischen Stadt Sidon am 26. Mai 2006 war Mahmoud Al-Majzoub, ein Führungsmitglied des Islamischen Dschihad, und dessen Bruder getötet worden.
Der UN-Sicherheitsrat sollte damalsi “die wiederholten Verletzungen des libanesischen Luftraums durch israelische Militärflugzeuge” untersuchen, so der damalige libanesische Außenminister Fawzi Salloukh. Verteidigungsminister Elias Murr hatte zuvor erklärt, es sei “sehr wahrscheinlich”, daß die Autobombe, die gegen Al-Majzoub gerichtet war, von israelischen Militärflugzeugen ferngezündet wurde. Dies hätten bisherige Ermittlungen ergeben. Murr war am 12. Juli 2005 selbst einem Mordanschlag entgangen.
Gefahndet wurde in diesem Zusammenhang auch nach Husein Khattab, der nach Aussagen von Rafeh an dem Anschlag in Sidon beteiligt war. Khattab war demnach auch für einem Mordanschlag am 20. Mai 2002 verantwortlich, bei dem Jihad Ahmad Jibril, der Sohn von Ahmad Jibril, des Chefs der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), getötet worden war. Offenbar als Revanche für die Festnahme ihres Terroristen Rafeh bombardiert die israelische Luftwaffe während des Libanonkrieges in der Nacht zum 17.Juli genau den libanesischen Militärgeheimdienst DRAL in Abde, der den Mossad-Terroristen festgenommen hatte.
In der deutschen Papierpresse, mit Ausnahme der “Jungen Welt”, wurde der Fall totgeschwiegen.(6)
DIE MERKWÜRDIGE ROLLE VON FRANKREICH UND BERNARD KOUCHNER
……………….
weitere Artikel:
02.11.07
Weltmächte in Istanbul: Verbindung zwischen Irak-Türkei-Krise und Plot gegen Syrien?
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=1149&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=11
19.03.07
Libanon: kollaboriert Siniora-Regierung mit Terroristen?
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=356&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
07.03.07
Friedensplan: wildes Geschacher im Libanon
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=325&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
Quellen:
(1)
http://abcnews.go.com/International/wireStory?id=3986933
(2)
http://news.yahoo.com/s/nm/20071212/ts_nm/lebanon_explosion_dc;_ylt=A0WTcU6Udl9HlbMAgTtZ.3QA
(3)
http://www.welt.de/politik/article1455330/Toedliche_Bombe_verschaerft_die_Krise_des_Libanon.html
(4)
http://www.globalsecurity.org/military/library/policy/army/fm/7-90/Appd.htm
(5)
http://www.naharnet.com/domino/tn/NewsDesk.nsf/getstory?openform&00509DBF06DABABFC22573B00021E4C1
(6)
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2006/06-19/016.php
(7)
http://www.albawaba.com/en/countries/Lebanon/219836
(8)
http://radio-utopie.de/international.php?themenID=1343
(9)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=839&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=8
(10)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=1246&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=11
(11)
http://www.albawaba.com/en/countries/Lebanon/219836
(12)
http://yalibnan.com/site/archives/2007/12/kouchner_signif.php
(13)
http://www.debka.com/headline.php?hid=4821
(14)
http://www.almanar.com.lb/NewsSite/NewsDetails.aspx?id=31088&language=en
(15)
http://www.almanar.com.lb/NewsSite/NewsDetails.aspx?id=31088&language=en
(16)
http://news.yahoo.com/s/nm/20071212/ts_nm/lebanon_explosion_dc;_ylt=A0WTcUk7dF9HNLEAVihZ.3QA
(17)
http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&categ_id=2&article_id=87429
(18)
http://www.thepeninsulaqatar.com/Display_news.asp?section=World_News&subsection=Gulf%2C+Middle+East+%26+Africa&month=December2007&file=World_News200712108103.xml
(19)
http://news.xinhuanet.com/english/2007-12/10/content_7226592.htm
(20)
http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=34605§ionid=351020203
(21)
http://www.almanar.com.lb/NewsSite/NewsDetails.aspx?id=31108&language=en
(22)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=331&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(23)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=1149&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=11
(24)
http://www.dawn.com/2007/12/12/rss.htm#3
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=1363&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=12
Radio Utopia
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Die Balkan Jugend trinkt zuviel Alkohol
17.12.2007 by admin.
Alcohol use rising among youth in the Balkans
17/12/2007
Macedonian teenagers, like their peers in other countries around the region, are drinking more than ever before. Peer pressure, societal attitudes and lax enforcement of the law contribute to a growing problem in the region.
By Dimitar Bocevski for Southeast European Times in Skopje – 17/12/07
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Drinking alcohol has long been considered a normal part of life in Balkan culture, and males — including minors — see it as a “test of manhood”. So, it’s not exactly a surprise that alcoholism is growing among youth in Macedonia.
Twelve-year-olds can be found drinking on a regular basis, and a 13-year-old recently became the youngest alcoholic to be treated at a rehabilitation centre in the country. The traditional “gender gap” is disappearing also. These days, juvenile females often outdrink the boys.
Geschrieben in Kultur, Balkan (Englisch) | Drucken | Keine Kommentare »
Der Chromkrieg zwischen NATO und Russland im Kosovo
17.12.2007 by CrniLabudovi.
Kosovo: Der Chromkrieg zwischen NATO und Russland
Daniel Neun | 2007-12-16
Serbien, Provinz Kosovo: Die NATO steuert bezüglich der Unabhängigkeit einer winzigen Provinz inmitten Europas auf einen Krieg mit Russland zu. Warum? Erstens will sie eine eigene, willig steuerbare Militärkolonie ohne gesellschaftliche Eigendynamik - ein Rekrutierungs- und Operationszentrum für Geheimdienste und Militär. Zweitens will sie 35 Prozent der Weltvorräte an Chrom, sowie die reichhaltigen Vorkommen an Wolfram, Nickel und Blei im Nordkosovo (1) in die Finger bekommen. Chrom, Wolfram und Ferrochrom haben zentrale Bedeutung für die internationale Rüstungsindustrie. Und wer das Land besitzt, der besitzt auch die Rohstoffe, so lauten die Regeln des Imperialismus.
Nur deswegen ist die Frage der “Unabhängigkeit” des Kosovo so wahnsinnig bedeutend.
Bereits bei der Besetzung des Kosovos durch die NATO im Sommer 1999 hatte es eine handstreichartige Besetzung des Flughafens von Pristina durch russische Truppen aus dem benachbarten Bosnien gegeben. Zentrale Frage war die Kontrolle des Nord-Kosovos. Es sollte die Welt und Europa bereits damals haarscharf an eine militärische Konfrontation zwischen Russland und der NATO führen.
“ICH WERDE FÜR SIE NICHT DEN DRITTEN WELTKRIEG ANFANGEN”
Am 11. und 12. Juni 1999, nach Beendigung der Bombardierung durch die NATO, waren 200 in Bosnien stationierte russische Soldaten unmittelbar nach dem Rückzug der serbischen Armee ins Kosovo eingerückt. Dort wurden sie von einer jubelnden serbischen Menge begrüßt, Stunden bevor NATO-Truppen in die Provinz kamen. Die russischen Truppen besetzten den Flughafen der kosovarischen Hauptstadt Pristina und widersetzten sich Aufforderungen der NATO, das Gebiet zu verlassen.
Daraufhin gab - das wird heute verdrängt und vertuscht - NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark aus dem Hauptquartier in Belgien den westlichen Invasionstruppen den Angriffsbefehl auf die russischen Einheiten. Er hatte dafür laut eigener Aussage die ausdrückliche Rückendeckung von NATO-Generalsekretär Javier Solana (2). Eine Tatsache, die dem späteren Super-Buddy Russlands, Gerhard Schröder, sowie dem damaligen deutschen Aussenminister Joschka “Rotes Ohr” Fischer nicht entgangen sein dürfte.
Nur durch die offene Meuterei der NATO-Offiziere vor Ort wurde der Befehl schlicht nicht ausgeführt. Der britische KFOR-Befehlshaber Michael Jackson verweigerte den Angriffsbefehl. Daraufhin befahl Clark aus dem Hauptquartier dem US-Admiral James Ellis Jr., Befehlshaber des NATO-Kommandos Süd, Hubschrauber auf den Landebahnen in Pristina landen zu lassen, um die großen russischen Iljuschin-Transporter an ihrer Nutzung zu hindern. Ellis weigerte sich und bezog sich dabei auf den ebenfalls den Befehl verweigernden Jackson (3). 12 Tage später, am 24.Juni, als Oberbefehlshaber Wesley Clark ins Kosovo geeilt war, fiel das kolpotierte Zitat von Offizier Jackson gegenüber seinem Kommandeur Clark, was damals durch die Presse ging:
“Ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg anfangen”. (2,3)
- UN-Prokonsul Joachim Rücker: “gutes Geld mit Metallminen machen”.

- Der Militärkommandeur des Kosovo, der deutsche Generalmajor Roland Kather.

- Wesley Clark, 1999 NATO-Oberbefehlshaber. Er befahl damals am 12.Juni den Angriff auf russische Truppen.

- UCK-Führer Thaci, der dam.UN-Prokonsul Kouchner, KFOR-Kommandeur Jackson (Mitte) und NATO-Chef Clark am 21.09.1999.
Wesley Clark wurde später US-Präsidentschaftskandidat der US-”Demokraten”.
Durch politischen Druck schaffte es die NATO, Russland von der Forderung nach einem eigenen Sektor abzubringen. Die russischen Einheiten wurden der NATO unterstellt. Der Kosovo wurde in 5 Besatzungszonen aufgeteilt, Norden (Frankreich), Westen (Italien), Deutschland (Süden), Osten (USA) und Zentrum (Grossbritannien). (4)
DIE PROPAGANDALÜGE VOR BEGINN DES KRIEGES.
Es gibt eine Vielzahl von Recherchen über den Propagandakrieg vor dem Angriff auf das damalige Yugoslawien. Hier nur 2 Fakten aus Wikipedia:
“Tendenzen zu ethnischen Säuberungen sind weiterhin nicht zu erkennen.” So stand es am 22. März 1999 wörtlich in der Tagesmeldung des Amtes für Nachrichtenwesen der Bundeswehr. Diese speisten sich zu der Zeit aus bis zu 2.000 Einzelmeldungen aus diplomatischen, militärischen, journalistischen, persönlichen, OSZE-Quellen, Satellitenfotos usw. Laut OSZE-Beobachtern gab es im März 1999, vor den NATO-Angriffen, im gesamten Kosovo 39 Todesopfer auf beiden Seiten. (5)
Am 24.März 1999 erfolgte der NATO-Angriff auf Yugoslawien mit Unterstützung der deutschen Regierung von Gerhard Schröder (”SPD”) und Joschka Fischer (”Grüne”).
KLEINIGKEITEN DANACH
Die US-Truppen entführten durch ihre Hilfstruppen der UCK gefangengenommene Serben nach Deutschland, hielten sie in ihrer exterritorialen Mannheimer Kaserne fest und verhörten sie. Soldaten der ausführenden 18th Military Police Brigade hielten später während der US-geführten Invasion des Irak durch die “Koalition der Willigen” ab März 2003 in dem arabischen Land nach eigenen Angaben 3600 Kriegsgefangene unter Verschluss - und nahmen 2400 “Kriminelle” fest. Männer der Brigade waren in Abu Ghraib in Bagdad im Einsatz.
Der deutsche Vize-”Regierungssprecher” Thomas Steg behauptete noch am 7.Oktober 2006, dass es keine US-Gefängnisse auf deutschem Boden gäbe.(8)
DER KOSOVO: UN-PROTEKTORAT MIT NATO-TRUPPEN UND DEUTSCHEM WIRTSCHAFTS-CHEF
Politisch verwaltet wird der Kosovo von der “United Nations Interim Administration Mission in Kosovo” (UNMIK). Militärisch kontrolliert wird es durch die NATO-Truppe KFOR, die nicht der UNMIK unterstellt ist. Chef der UNMIK ist der deutsche Joachim Rücker (6).
Seit die UNMIK ab dem 10.Juni 1999 die Protektoratsverwaltung der rein rechtlich militärisch und völkerrechtswidrig unter Bruch der UN-Charta eroberten serbischen Provinz ist, sind die ethnischen Auseinandersetzungen gewachsen. Es gibt noch nicht einmal ausreichende Stromversorgung.
Die UNMIK hat de facto soetwas wie eine “Verfassung” des Kosovo erlassen, obwohl sie dazu nicht berechtigt war. Es gibt 250.000 Flüchtlinge - vor allem Serben - die wegen der andauernden Gewalt nicht in ihre Häuser, Dörfer und Wohnorte zurückkehren können. Obwohl Serbien berechtigt ist, eine kleine Anzahl von Soldaten in die eigene Provinz zu schicken, wird das durch die NATO verweigert.
Seit 1999 gibt es nach Angaben von “Amnesty International” einen massiven, profitablen Menschenhandel im Kosovo mit Prostituierten u.a. aus Moldavien, Rumänien, Bulgarien und der Ukraine (6). Die Kosovaren werden nicht die Einzigen sein, die entsprechende Nachfragen liefern, aber Besatzungssoldaten haben soetwas ja noch nie getan.
DIE SPANNUNGEN IN EUROPA NEHMEN ZU
Am 13.Juni dieses Jahres beschloss das deutsche Regierungskabinett aus “CDU” und “SPD” unter Kanzlerin Merkel geräuschlos die weitere Stationierung der 2500 deutschen Soldaten im Kosovo. “Die Soldaten sollen helfen, die Situation in der nach Unabhängigkeit strebenden serbischen Provinz zu stabilisieren”, so meldete pflichtversessen die öffentlich-rechtliche “Tagesschau”. (9)
Nur wenige Tage zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin klar gemacht, dass er nachwievor ein “unabhängiges” Kosovo ablehnt (11), während gleichzeitig US-Präsident Bush bei einem Besuch in Albanien drohte, das Kosovo würde so oder so “unabhängig”, auf die eine oder andere Weise (18).
Im August kündigten “Diplomatenkreise” während eines Besuchs des nun schon hinlänglich berüchtigten französischen Aussenminister Bernard Kouchner in Bagdad ein stärkes Engagement der Atommacht Frankreich im Irak, Darfur, Kosovo und Libanon an (12). Kouchner war 1999, zur Zeit der Invasion im Kosovo, UN-”Aministrator”. In Wirklichkeit war er Prokonsul, Diktator und Kolonialverwalter in einer Person. Kouchner hatte Exekutive, Legislative und Justiz unter sich. 2003 war er vehementer Fürsprecher der US-Invasion im Irak (17).
Mittlerweile ruft die serbische Opposition nach russischen Militärbasen (10), die Situation auch im benachbarten, labilen und kulturell-ethnisch vielfältigen Staatsgebilde Mazedonien nähert sich einem neuen Krieg (15) und die NATO sichert die “Unabhängkeit” der zukünftigen Kolonie militärisch ab (16), während der russische Generalstabschef Juri Balujewski nach unterschiedlichen Meldungen mit einem russischen “Raketenangriff” (13) oder gar einer “asymmetrischen Antwort” (14) auf das geplante US-Raketensystem in Mitteleuropa droht. (Erklärung: das wären verdeckte militärische Operationen im zivilen Hinterland, für den furchtsamen Hobbit auch “Terror” genannt……….
GUTES GELD
Seit dem 1.September ist neben dem UN-Konsul und Kolonialverwalter Joachim Rücker, dem Leiter OSZE-Mission, Werner Wendt, auch der Kommandeur der 18.000 KFOR-Soldaten im Kosovo ein Deutscher: Generalmajor Roland Kather. “Alle wichtigen Positionen im Kosovo sind ab heute mit Deutschen besetzt” vermeldete stolz die “Tagesschau”.(7)
Wir erinnern uns: allein 35 Prozent der Weltvorräte (!) an Chrom, sowie reichhaltige Vorkommen an Wolfram, Nickel und Blei lagern im Nordkosovo (1). Nun lauschen wir den Worten von Eberhard Nembach, ARD-Hörfunkstudio Südosteuropa, z. Zt. Pristina, auf “tagesschau.de” am 1.September 2007.
Er schreibt über den UNMIK-Chef Joachim Rücker:
“Damit im Kosovo irgendwann einmal dauerhafter Friede einkehrt..”
(- Stop - Wir reden hier über eine Kolonie, die seit 18 Jahren von der NATO besetzt ist. Aber weiter im Text.)
“..muss die Wirtschaft in Schwung kommen. Die alten Fabriken verrotten, mindestens die Hälfte der Bevölkerung ist arbeitslos, das gilt für Albaner wie Serben. Gut, dass ab heute ein Wirtschaftsfachmann Chef der UN-Verwaltung im Kosovo ist - auch er ein Deutscher: Der ehemalige Sindelfinger Bürgermeister Joachim Rücker war bisher für den Wirtschaftsaufbau zuständig. Er glaubt, dass mit Braunkohle, METALLMINEN, Wein und Milch auf Dauer GUTES GELD im Kosovo zu verdienen sein wird, WENN ERST EINMAL DER STATUS GEKLÄRT IST…” (7)
weitere Artikel:
11.04.07
Algerien,Frankreich,EU,Russland: Der Gas-Krieg
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=418&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=4
29.11.2006
Afghanistan:Der Kupfer-Krieg
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=191&JAHR_AKTUELL=2006&MON_AKTUELL=11
Quellen:
(1)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/0615/politik/0048/index.html
(2)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/671495.stm
(3)
http://www.wsws.org/de/1999/aug1999/Clar-a10.shtml
(4)
http://www.politik.uni-trier.de/forschung/pafe_kosovo.pdf
(5)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo-Krieg
(6)
http://en.wikipedia.org/wiki/UNMIK
(7)
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5866424_REF1,00.html
(8)
http://stern.de/politik/ausland/:Anti-Terror-Krieg-Folter-Mannheimer-US-Kaserne/573405.html?p=2&nv=ct_cb
(9)
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6926864_,00.html
(10)
http://news.monstersandcritics.com/europe/news/article_1381368.php/Serbian_opposition_leader_wants_Russian_military_bases
(11)
http://english.chosun.com/w21data/html/news/200706/200706100008.html
(12)
http://www.morgenpost.de/desk/1119416.html
(13)
http://www.focus.de/politik/ausland/moskau_aid_229479.html
(14)
http://afp.google.com/article/ALeqM5i3Vt4Ny-z3i8LyJ0v1OjKWiHIsaA
(15)
http://www.tagesschau.de/ausland/mazedonien2.html
(16)
http://www.freitag.de/2007/50/07500601.php
(17)
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Kouchner
(18)
http://www.birn.eu.com/en/86/15/3208/
http://www.radio-utopie.de/international.php?themenID=1375
Geschrieben in Geschichte - History, Economy - Wirtschaft, Balkan | Drucken | Keine Kommentare »
Teen drinking is growing in the region. [Laura Hasani]