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Archive für 14.12.2007
Kosovo: We’re On The Brink Of A Balkans Bloodbath
14.12.2007 by Lupo.
Kosovo: We’re On The Brink Of A Balkans Bloodbath
By George Galloway
Global Research, December 14, 2007
Daily Record (UK)
WHILE most were asleep, we’ve walked to the brink of yet another war in the Balkans.
Kosovo is a part of Serbia. That’s a legal and political fact. It wants to break away and appears to have secured British and American agreement, but not, alas, the agreement of either Serbia, whose land it is, or Russia, which will veto any breakaway in the UN. The Kosovo Liberation Army (KLA) rules the roost and has said it will make a unilateral declaration of independence soon. The Serbs cannot allow Kosovo, sacred to their orthodox Christian heritage for 1000 years, to go without a fight.
Serbia, with Russian help, outguns the KLA, who can only fight with outside help. That’s where we come in.
In the Nineties, we provided the air force for the breakaway KLA, branded as late as 2000 by the US as a “terrorist organisation”. But this time we would have to be their infantry as well. Fancy another war, anyone?
And Serbia is not the only place where there is a substantial Albanian minority.
One quarter of the former Yugoslavian republic of Macedonia is Albanian. They want independence too.
And 50 per cent of Bosnia-Herzegovina is Serb. If Kosovo declares independence, so might the Bosnian-Serbs. Then we will be back in the bloody Balkan wars.
Moreover, the principle that a state can be dismembered against its will is pregnant with problems all over the world.
The Kurdish people are 20 million strong in Turkey and would like to break away. Would we fight for them? Of course not.
Which goes to show the hypocrisy which has accompanied the break-up of Yugoslavia all along.
Lord George “Bomber” Robertson was one of the chief propagandists for the last Kosovo war. You will remember his sonorous claim that the Serbs had murdered 100,000 Albanians and we must act. In fact, 3000 people died, less than the death toll in Northern Ireland, and picture if you will the outrage in Britain if the US Air Force had started bombing us over that. No one knows how many of the 3000 were Albanians or Serbs, or who killed them and how. Kosovo is a garrison for foreign soldiers, and at the same time Europe’s major hub for gun-running, drugsmuggling, people-trafficking and prostitution.
If it becomes independent on the point of our bayonets, don’t say you weren’t warned.
‘In the Nineties, we provided the air force for the KLA. This time we would have to be their infantry as well’
© Copyright George Galloway, Daily Record (UK) , 2007
http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=7614
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„Operation Artischocke“ und der CIA Mord an Dr. Frank Rudolph Olsen
14.12.2007 by CrniLabudovi.
Operation Gehirnkrieg
Im August 2002 sendete der WDR einen Dokumentarfilm von Egmont R. Koch und Michael Wech, der den meisten heute wohl eher unbekannt ist. Die beiden Autoren nahmen „ihr“ Thema zusätzlich zum Anlass das Buch „Deckname Artischocke. Die geheimen Menschenversuche der CIA“, welches im Goldmann Verlag erschien, zu schreiben. Im Buch werden auch die im Folgenden erwähnten, freigegebenen Dokumente der CIA gezeigt, die keinen Zweifel mehr an den wahren Hintergründen der folgenden Geschichte aufkommen lassen.
Die gut recherchierte WDR-Dokumentation behandelt unter anderem den, offiziell als Selbstmord bezeichneten Tod eines Wissenschaftlers aus den USA, der sich im Verlaufe dieses Berichts zu einer haarsträubenden Geschichte ausweitete, die direkt aus den Hollywood Studios kommen könnte. Angeregt wurde der Film übrigens in erster Linie durch die hartnäckigen Nachforschungen Eric Olsens, dem Sohn des toten Wissenschaftlers. Er sammelt bis heute Informationen um zu beweisen, dass der Tod seines Vaters kein Selbstmord war, sondern das sein eigenes Land, die USA dahinter steckt. Außerdem, und darum geht es hier vorrangig, zeigt der Film Machenschaften der CIA auf, die mit unmenschlichen Folter- und Verhörmethoden experimentiert, die höchstwahrscheinlich heute noch praktiziert werden,…….auch in Deutschland,…..vielleicht direkt in eurer Nachbarschaft.……………………….
Der Todesfall
In der Nacht vom 27. auf den 28. November 1953, genauer gesagt um 2:30 Uhr stürzt ein Mann durch ein, angeblich geschlossenes Fenster des dreizehnten Stockwerks des Pennsylvania Hotels in New York. Die ermittelnden Behörden stellen alsbald fest, dass es sich um Selbstmord gehandelt habe. Bei dem Toten handelte es sich um Dr. Frank Rudolph Olsen, von Beruf Biochemiker und im Auftrag der US-Regierung in Camp Detrick (heute Fort Detrick) in der Nähe von Washington tätig. Sein Tod hat etwas losgetreten, was sich die CIA und einige der höchsten Regierungsvertreter wohl nie zu träumen gewagt hätten. Sonst hätte man sich wohl erheblich mehr Mühe gegeben, den Tod Olsens natürlich und wie Selbstmord aussehen zu lassen. So aber kam, zunächst allerdings sehr langsam, etwas ins Rollen, dass kaum noch aufgehalten werden konnte. Über Fort Detrick gibt es nebenbei noch zu sagen, dass aus dem Pentagon im Jahre 1970 der Auftrag an die dortigen Projektleiter gegangen sein soll, einen künstlichen Mikroorganismus zu entwickeln, der das Immunsystem des Menschen zerstören soll. Das aber nur am Rande.
Eigene Recherchen
Dank der energischen Bemühungen und Recherchen von Frank Olsens Sohn Eric Anfang der siebziger Jahre (er war zum Todeszeitpunkt erst neun Jahre alt) ist heute sicher, dass es kein Selbstmord war. Man stellte durch eine spätere Exhumierung der Leiche fest, dass Frank Olsen wahrscheinlich im Hotelzimmer bewusstlos geschlagen und durch das offene (nicht geschlossene!) Fenster geworfen wurde. Außerdem gab die, zu der Zeit bereits durch Watergate massiv in die öffentliche Kritik geratene CIA zu, Olsen zehn Tage vor seinem Tod, ohne sein Wissen LSD verabreicht zu haben. Er wurde also Opfer seiner eigenen Arbeit, wie wir später erfahren werden. Das Ergebnis der Exhumierung im Jahre 1994 veranlasste übrigens die Staatsanwaltschaft von Manhattan, vierzig Jahre nach dem Verbrechen ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes einzuleiten. Dieses wurde aber bald wieder fallen gelassen, da die CIA die Befragung des Hauptzeugen, des CIA-Agenten und Frank Olsens „ständigem Begleiter“ Robert Lashbrook, der bei dem „Fenstersturz“ im Zimmer anwesend war, so massiv behindert, dass eine vollständige Aufklärung dieses Falles zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich erscheint.
Die Vertuschung
In einem Memorandum vom 11. Juli 1975, welches ebenfalls im Buch abgebildet wird und dessen Verfasser der damalige Stabschef Donald Rumsfeld und sein Stellvertreter Dick Cheney waren, wurde dem Präsidenten Ford dringend geraten, sich offiziell bei den Hinterbliebenen Olsens zu entschuldigen, um einem Gerichtsverfahren zuvor zu kommen. Andernfalls könnte die CIA gezwungen sein, “streng klassifizierte Informationen der nationalen Sicherheit preiszugeben“. Eine beliebte Ausrede, die der CIA und anderen undurchsichtigen Leuten schon viele unangenehme Untersuchungen erspart hat. Schließlich entschuldigte sich der damalige Präsident Ford bei den Angehörigen Olsens und die CIA zahlte eine Entschädigung von 750.000$. Damit sollte der Fall dann wohl offiziell erledigt sein.
…………
Die Hintergründe
Bei näherer Beleuchtung seines Arbeitgebers und vor allem seines Arbeitsplatzes in Camp Detrick stellt man fest, dass es sich um ein Biowaffenlabor der US-Streitkräfte handelte. Olsen selbst war Experte für die Freisetzung biologischer Kampfstoffe. Zusätzlich aber, und das scheint erheblich gewichtiger, war er in leitender Funktion an der „Operation Artischocke“ beteiligt, die, wie sich bald herausstellte, nichts anderes war als der Oberbegriff für die Koordinierung aller geheimen Projekte der CIA, der US-Army und der US-Navy, die Bewusstseinskontrolle und Manipulation betreffen. Diese Projekte beschäftigten sich in erster Linie mit bewusstseinsverändernden Substanzen wie Drogen, tödlichen Giften, Strahlung, Folter usw. und deren Wirkung auf den Menschen, sowie die Untersuchung der Folgen und welchen Nutzen man daraus ziehen konnte. Aber dazu später mehr.
Der Anfang
Auftrieb erhielten die eigenen Forschungen in Camp Detrick augenscheinlich durch Entdeckungen und spätere Befragungen deutscher Ärzte und Wissenschaftler direkt zum Ende des zweiten Weltkriegs. 1945, nämlich bei der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch die Amerikaner, stießen diese auf einige Überlebende, die von grausigen Experimenten an den Häftlingen durch KZ-Ärzte berichteten. Die gleichen Berichte gibt es bekanntermaßen auch über die Lager in Buchenwald, Auschwitz, Mauthausen, Neuengamme und andere. Es handelte sich meist um Experimente mit Drogen, Krankheitserregern und Giften. Plötzlich schienen sich die Amerikaner sehr für diese so genannten Ärzte und Wissenschaftler zu interessieren. Kurz darauf nämlich wurde unter dem Decknamen „Operation Dustwind“ in der Nähe von Frankfurt, auf Schloss Kransberg, die „wissenschaftliche Elite Nazi-Deutschlands“ gesammelt, „inhaftiert“ und eingehend von amerikanischen Offizieren verhört. Sinn und Zweck der Aktion war das Sammeln und Auswerten der Forschungsergebnisse, die von den deutschen Wissenschaftlern im Laufe der Versuche in den Konzentrationslagern gesammelt worden waren.
Deutsche Vorbilder
Unter den deutschen Gefangenen befanden sich viele KZ-Ärzte, die sich in Dachau und anderen Konzentrationslagern mit biologischer Kriegsführung beschäftigt hatten, Gefangene als Versuchobjekte missbrauchten und diese mit Keimen und Bakterien infizierten. Einer dieser „Ärzte“ war Professor Kurt Blome, damaliger stellvertretender Reichs-Ärzteführer und Spezialist für B-Waffen Forschung, die sich die Deutschen anscheinend 1940, nach der Einnahme Frankreichs von den Franzosen aneigneten, die wiederum im französischen Biowaffeninstituts in „Vert le Petit“ schon länger damit experimentiert hatten.
Dieser Professor Blome jedenfalls wurde seltsamerweise 1947 vom US-Militär Tribunal freigesprochen, obwohl er sich offen zu seinen Verbrechen und seiner politischen Zugehörigkeit, zu den Nationalsozialisten und Adolf Hitler bekannte. Blome blieb die Todesstrafe trotzdem erspart
……………..
ie Geheimdienste, nicht nur die der USA, sondern überall auf der Welt sind zu unantastbaren, eigenständigen und unkontrollierbaren Institutionen geworden, denen selbst ihre Verfassung, die Menschen oder das Gesetz nichts bedeutet. Sie stürzen Regierungen, manipulieren wichtige politische Entscheidungen, steuern die Massenmedien, beeinflussen Menschen und deren Leben und sehen das Töten als ein probates Werkzeug der Geheimhaltung, als ein legitimes Mittel zum Zweck. Geldwäsche, Drogen und Waffenhandel sind möglicherweise die Quellen, aus denen sich die meisten Geheimdienstoperationen finanzieren. Dadurch sind sie völlig unabhängig, absolut gesetz- und gewissenlos und so mächtig, dass JEDER Mensch sie fürchten muss. Dabei ist es völlig egal, ob sie unter den Namen CIA, MI6, BND, Mossad, DGSE, GRU, VEVAK oder SIS operieren.
Die „Operation Artischocke“ wurde eingestellt, nicht aber die Forschungen in diesem Bereich. Unter dem Namen MK-Ultra wurde das „Projekt Gehirnkrieg“ fortgesetzt. Mit denselben Leuten, den gleichen scheinbar nie versiegen wollenden Quellen an „Freiwilligen“, denselben und noch schlimmeren Methoden. Doch darüber berichtet ein anderer Artikel der demnächst an dieser Stelle folgt.
http://politblog.net/nachrichten/2007/06/06/1110-operation-gehirnkrieg/#more-1110
Vom KZ Dachau über die Harvard University nach Abu Ghraib
Der Steh-Appell und die Menschenversuche der CIA
Egmont R. Koch hat über die Menschenversuche der CIA im besetzten Deutschland geschrieben. Michael Wechs und sein Buch erschien 2002 bei Bertelsmann. Es enthüllte: Die CIA hat sich die Ergebnisse der Menschenexperimente der Nazis zunutze gemacht. Sowjetische Gegenspione sollten – unter LSD gesetzt – Geheimnisse ausplaudern. Bei einigen Experimenten starben die Opfer nach längerer Folter, und auch der beteiligte CIA-Wissenschaftler Frank Olson wurde sehr wahrscheinlich umgebracht, als er aus dem Projekt aussteigen wollte.
2007 hat Koch für das Fernsehen des Südwestrundfunks (SWR) dokumentiert: Der Anästhesist Beecher hat an der Havard University Nazi-Folter und KZ-Experimente für die CIA ausgewertet, selbst Experimente in Deutschland durchführen lassen und zum später weltweit eingesetzten CIA-Folterhandbuch beigetragen. In Abu Ghraib wurden die Gefangenen erniedrigt, gequält und teilweise umgebracht – auf der Grundlage von Nazi-KZ-Methoden. Der SWR hat die Dokumentation am 9. Juli 2007 ausgestrahlt
Egmont R. Koch läßt den renommierten CIA-Forscher Alfred McCoy, das Folteropfer Murat Kurnaz und Zeitzeugen aus dem Frankfurter Raum für die US-Menschenversuche im Nachkriegsdeutschland zu Worte kommen.
Video, 44 Minuten, T:I:S, 11. Dezember 2007. Dank an den Schwarzwald-Müller
http://video.google.de/videoplay?docid=6576844253803244421
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