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Archive für 7.11.2007
Der Kanun und die Blutrache der Albaner
7.11.2007 by admin.
Dieser Junge soll töten
In Albanien fallen immer mehr Menschen der Blutrache zum Opfer – auch der Vater, der Onkel und die Tante von Gert wurden ermordet. Seine Großeltern hoffen nun, dass der Junge die Familienehre wiederherstellt.

Wann wird ein Junge zum Mann? In Albanien sagen manche: mit zwölf Jahren.
»Ende Januar hat ein zwölfjähriger Junge in Shkoder seine Mutter erschossen«, erzählt die Großmutter Prenda Pepa. »Mit zwölf Jahren wird auch mein Enkel Gert alt genug sein, unsere Familienehre endlich zu sühnen.«
Gert spielt mit seinen Freunden auf der Straße. Seilspringen. Erst die Mädchen, dann die Jungen. Das Seil wirbelt Staub auf. Die Wege vor den zwei- und dreistöckigen Häusern sind nicht geteert. In den Häusern waren früher Wohnungen von Militärangehörigen. In den Neunzigerjahren löste die albanische Armee große Teile ihrer Verbände auf. Die Wohnungen hier in Shkoder standen eine Zeit lang leer. Dann kamen neue Bewohner, Menschen, die aus den Bergen in die zweitgrößte albanische Stadt im Norden zogen. Sie besetzten die Wohnungen. Der Staat duldet sie.
Gert ist neun Jahre alt und noch nennen ihn hier alle einfach nur Gerti. Das klingt nach einem kleinen Jungen, nach einer ganz normalen Kindheit auf dem Lande. Gerti: Schon sein Vater hat ihn so genannt. Gert mit einem harten Buchstaben am Ende, obwohl der Vater wahrscheinlich Gerd meinte, nach Gerd Müller. Dem Fußballspieler. In Albanien tragen viele Jungen die Namen deutscher Fußball-Weltmeister aus den Jahren 1974 oder 1990. Franz, Gerd, Uli, Jürgen. Aber so genau kann sich niemand mehr in Gerts Verwandtschaft an den Namenspatron erinnern. Hauptsache, ein Junge, dachten sie sich, gottlob kein Mädchen, denn deren Geburt wird in Albaniens Norden bisweilen noch immer als Unglück betrachtet. Manche Eltern nennen ihre Töchter dann »Sose«, das albanische Wort für »Ende«.
Gert und seine Familie leben mitten in Europa, eine gute Flugstunde südlich von München, umgeben von deutschen Ferienparadiesen. Dort unten liegt Albanien, das nach Moldawien zweitärmste Land des Kontinents, eingeklemmt zwischen dem Balkan und Griechenland, in seinem Nor-den menschenleer und abgehängt von der Moderne. Seit den Tagen, in denen Lord Byron den Ali Pasha hier besuchte, hat sich wenig verändert in dem kargen, faltigen Gebirge an der Grenze zu Montenegro und dem Kosovo. Exkremente schwimmen im Fluss, an der Straße zur Grenze nach Montenegro, entlang eines Sees, türmen sich Abfallberge. Zu kommunistischen Zeiten lag hier im Sperrgebiet unberührte Natur. Heute treiben Plastiktüten im See.
Obwohl die Geschichte von Gert und seiner Familie mitten in Europa spielt, scheinen ihre Handlung und die Protagonisten aus einer anderen Zeit als der unseren zu stammen. Es geht um Ehre und um Sühne, es geht um eine alte Frau und einen kleinen Jungen. Es geht um Blutrache.
Ende der Neunzigerjahre, als Tausende junge Albaner auf halb versunkenen Kähnen aus ihrer Heimat über das Adriatische Meer in Richtung Italien flüchteten, reisten zahlreiche Journalisten in die entgegengesetzte Richtung. In den albanischen Städten und Dörfern, in Durres und Tirana, in Shkoder und anderswo suchten sie nach den Ursachen für die Flucht derjenigen, die überhaupt noch fliehen konnten. Die Armut und die Hoffnungslosigkeit, das mangelnde Vertrauen in einen Staat, der keiner mehr war, hatte ein halbe Generation hinaus aufs offene Meer getrieben. Manche schafften es ins Exil, andere ertranken.
Immer wieder las man Geschichten von Menschen, die durch die Blutrache sterben mussten, nur weil einer ihrer Angehörigen einen anderen bespuckt oder belogen, eine Schuld nicht bezahlt, ein Versprechen nicht eingehalten hatte. Oft lagen die Gründe für die Rache mehr als fünfzig Jahre zurück, denn dem kommunistischen Regime Albaniens war es lange Zeit gelungen, die rechtlichen Traditionen im unwegsamen Norden des Landes zu unterdrücken: Die Machthaber ließen jeden, der dem Gesetz der Blutrache folgte, zum Tode verurteilen.
Doch zu Beginn der Neunzigerjahre kollabierte der Kommunismus und mit ihm die Autorität des albanischen Staatsapparates. Dann kam alles wieder: der alte Hass, die alten Konflikte, die alten Strafen und die Sanktionen. Bis heute leugnet die albanische Regierung die Rückkehr der Blutrache ins gesellschaftliche Leben des Landes. Doch die Zahl der Opfer wächst mit jedem Tag.
Von: LARS REICHARDT UND DOMINIK WICHMANN (TEXT), MAURO D’AGATI (FOTOS)
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Europa unterzeichnet das SAA Abkommen mit Serbien
7.11.2007 by Lupo.
Das ist der entscheidende Schritt für einen EU Beitritt, wobei es mehr wie merkwürdig ist, wenn noch heute in der SZ steht, das dieses Abkommen mit Serbien Unterschrifts reif ist.
Gratulation!
EU signs SAA with Serbia
07/11/2007
BRUSSELS, Belgium — The European Commission signed a Stabilisation and Association Agreement with Serbia on Wednesday (November 7th) — completing the first step towards full membership in the EU. Enlargement Commissioner Olli Rehn travelled to Belgrade for the ceremony. He said the official signing would take place next year, if Serbia demonstrates full co-operation with the UN war crimes tribunal. “This marks a real turning point for Serbia. Now Serbia has to go the last mile and achieve full co-operation,” he said referring to a requirement that Belgrade hand over Bosnian Serb wartime commander Ratko Mladic and several other war crimes fugitives.
The NGO Human Rights Watch criticised the EU decision, saying the Union is “rewarding Serbia even as it harbours a general accused of genocide”. (Blic, Danas - 07/11/07; Reuters, AP, AFP, BBC, DPA, UPI, Tanjug, Beta, RTS, B92, HRW press release - 06/11/07)
Setimes
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Als Merkel’s und Friedbert Pflüger’s Freunde einen Atom Raketen und Bomben Angriff planten
7.11.2007 by admin.
Iran, Syrien und Nordkorea im Visier von US-Atomraketen?
Florian Rötzer 07.11.2007
Nach einem Dokument aus dem Jahr 2002 hatte das Pentagon bis zum 1. März 2003 einen Angriffsplan mit Nuklearwaffen auf “regionale Staaten” vorbereitet
Die Bush-Regierung hat 2001 eine neue Doktrin für den Einsatz von Nuklearwaffen formuliert. In der Nuclear Posture Review von 2001 (NPR), erstmals im März 2002 bekannt geworden, wurde die Einsatzschwelle für Nuklearwaffen gesenkt, indem sie in die Angriffs- und Verteidigungsstrategien eingebunden und mit dem Einsatz von traditionellen Waffen kombiniert werden sollten. Entwickelt werden sollten neue ![[local]](http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/tplink.gif)
taktische Atomwaffen , die sich auch in nichtnuklearen Konflikten gegen unterirdische Ziele einsetzen lassen. Ein jetzt bekannt gewordenes Dokument gibt Hinweise darauf, dass das Pentagon 2002 einen möglichen Einsatz von Nuklearwaffen ab 1. März 2003, also rechtzeitig für den schon geplanten Angriff auf den Irak und vielleicht auch andere Länder, zumindest vorbereitet hat.
Das als “top secret” eingestufte, von der Federation of American Scientists (FAS) durch einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhaltene Dokument der Planungsabteilung des U.S. Strategic Command (Stratcom) macht deutlich, dass man sich im Pentagon auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen vorbereitet hat. Das genaue Datum des Dokuments ist nicht bekannt, beim FAS geht man vom Oktober 2002 aus,……
![]() |
Der Einsatzplan “Revision 03″ ist zwar weitgehend unkenntlich gemacht worden, deutlich aber ist, dass ab 1. August 2002 Bomber, Trident-Atomraketen (SLBM) und Interkontinentalrakete (ICBM) in die Angriffsplanung einbezogen werden. Die Vorbereitungen waren dann ab 1. November vorgesehen, der 1 März 2003 wurde als “effective date” eingetragen, also als möglicher Beginn des Einsatzes.
…….
Nach der ![]()
……………
Kristensen weist in diesem Zusammenhang u.a. auf das Strategiepapier “Doctrine for Joint Nuclear Operations” hin, das er 2005 bekannt gemacht und das das Pentagon dann schnell wieder unter Verschluss gebracht hatte (![]()
……………
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26564/1.html
Original FAS Report
White House Guidance Led to New Nuclear Strike Plans Against Proliferators, Document Shows
http://www.fas.org/blog/ssp/2007/11/white_house_guidance_led_to_ne.php#more
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Athen erhält ein neues Akropolis Museum
7.11.2007 by CrniLabudovi.
Greece inaugurates new Acropolis Museum
05/11/2007
Swiss architect Bernard Tschumi has designed a 21st-century facility to house the ancient treasures of the Acropolis. But will it help Greece in its campaign to get back the missing Parthenon Marbles?
By George Anagnostopoulos for Southeast European Times in Athens – 05/11/07
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On Sunday, October 14th, the first sculpture was moved to the new Acropolis Museum. Three high security cranes were used to transfer the 2.3 tonne masterpiece. Precision and safety were the main objectives of the operation, which lasted 90 minutes.
“It is a historic event of great significance,” said Greek Culture Minister Michalis Liapis. He observed the transfer together with the architect of the new museum, Bernard Tsumi, 25 ambassadors from EU-member states and numerous journalists.
Transfer of all the museum artefacts is expected to be finished in the next two to three months, depending on weather conditions. Temperature, wind and humidity are being measured before each transfer. During heavy rainfall or excess wind, the process will stop. No porous artefacts will be moved under conditions of extreme humidity.
…………………
http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/articles/2007/11/05/reportage-01
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Ali Ahmeti and his special friend the terrorist and gangster Xhavid Morina
7.11.2007 by Lupo.
6 November 2007 | 13:32 | FOCUS News Agency
Skopje. Due to the antagonism between the political followers of the two leading Albanian parties in Macedonia the local police easily find out information in the field of defence, Serbian paper Politics writes today. In the battle for supremacy the sympathizers of the Democratic Party of the Albanians (DPA) of Menduh Taci, which is in the governing coalition, and in the opposing Democratic Union for Integration (DUI) of Ali Ahmeti give to the police the exact information concerning the activities of the enemy. Thus the Macedonian police received information about a group of six people who arrived in Macedonia from Kosovo in order to take revenge for Dzavid Morina, killed not far ago. The group has passed the border legally with passports of UN Mission in Kosovo and stay in Tetovo. Through a mediator they have offered a serious money reward for any information on the participants in the gunfight in the village of Odri where the criminal Morina, a runaway from the prison, was killed. The fact that Morina was a friend of Ali Ahmeti and that after his escaping from the Kosovo prison Doubrava he was active in the region of Tetovo with members of the Albanian National Army is to the advantage of the revengers. Logistic support is guaranteed for them and the only remaining things for them is to find the killer of their friend. The leader of the criminal group which killed Morina however is Agim Krasnici, a respected member of the DPA and untouchable master of the illegal business in the Albanian part in Macedonia, the paper writes.
http://www.focus-fen.net/index.php?id=n126389
more
http://balkanforum.org/thread.php?threadid=1710&hilight=morina
Ali Ahmeti the Gangster and Bin Laden friend
http://balkanforum.org/thread.php?threadid=1028&hilight=Ahmeti
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Sculptures are placed in specially designed styrofoam-filled crates made of wood and metal. [AFP]