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Archive für 1.10.2007
Kenner des politischen Washingtons warnt Iran vor US-Provokation um einen Kriegs Grund zu inzenieren
1.10.2007 by CrniLabudovi.
02.10.2007 / Ausland / Seite 7
Zum Inhalt dieser Ausgabe |
Inszenierter Terror
Kenner des politischen Washingtons warnt Iran vor US-Provokation
Von Marcus Klöckner
In einem offenen Brief an die iranische Führung hat ein Insider der politischen Szene in Washington den Iran davor gewarnt, daß die USA durch eine Provokation das Land in einen Krieg ziehen könnten. Gary Hart, ein ehemaliger Senator und Vordenker der US-amerikanischen »Heimatschutzpolitik«, rät der iranischen Regierung in dem am vergangenen Freitag in der Huffington Post veröffentlichten Schreiben, sich »so defensiv wie nur möglich« zu verhalten, da sein Land für die Fabrizierung von Kriegsgründen bekannt sei: »Vorausgesetzt, daß Sie nicht vollkommen ignorant sind und sich einen Krieg mit den USA wünschen, täten Sie gut daran, sich mit der Versenkung der U.S.S. Maine im Hafen von Havanna 1898 sowie mit der Geschichte des Vorfalls im Golf von Tonking 1964 auseinanderzusetzen«, schreibt Hart gleich zu Beginn seines Briefes.
Bei beiden Ereignissen wurden angeblich die USA von einem Feind angegriffen, was Amerika einen Grund bot, in den spanisch-amerikanischen bzw. den Vietnamkrieg einzutreten. Heute weiß man, daß sowohl der Vorfall in Havanna als auch der angebliche Angriff der Nordvietnamesen auf ein Schiff der US-Navy im Golf von Tonking nicht auf feindliche Übergriffe zurückzuführen sind, sondern von den USA selbst fabriziert wurden, wie es beispielsweise die sogenannten Pentagon-Papiere von 1971 dokumentierten.
Gary Hart verweist mit diesen Beispielen ungewöhnlich deutlich für ein Mitglied des US-amerikanischen Polit-Establishments auf die »Terror-unter-falscher-Flagge-Strategie«. Nach den Worten des ehemaligen Yale-Absolventen basiert diese Vorgehensweise vor allem auf der Tatsache, daß die Bevölkerung der USA einem Krieg grundsätzlich negativ gegenüberstehe. Nur durch einen Angriff auf ihr Land oder ihre Leute lasse sich Kriegsstimmung schüren. »Bis zu Pearl Harbor waren wir doch selbst abgeneigt, in den Zweiten Weltkrieg einzutreten.«
Es wäre ein Fehler, wenn man aufgrund der eigenmächtigen Invasion des Iraks durch die USA nun davon ausginge, die Strategie von List und Tücke müßte nicht mehr angewandt werden. »Selbst bei diesem Vorgang wurde uns noch glauben gemacht, daß…Bin Laden wörtlich oder im übertragenen Sinn Lauerstellung im Irak bezogen hat.«
Mit seinen Äußerungen knüpft Hart an die Argumentation von Zbigniew Brzezinski, einem ehemaligen Hardliner der US-Außenpolitik, an, der Anfang 2007 in einem Ausschuß ebenfalls den Verdacht aussprach, die US-Regierung könnte durch einen gefälschten Angriff, der dem Iran in die Schuhe geschoben würde, einen Kriegsgrund herstellen.
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Kroatien: Wird ein Kanal zwischen Donau und der Save gebaut?
1.10.2007 by admin.
KROATIEN
Gigantisches Kanal-Projekt soll Donau und Save verbinden
Kroatien plant den Bau eines gigantischen Kanals, der die Flüsse Save und Donau miteinander verbinden soll. 600 Millionen Euro sind für das Großprojekt eingeplant, das der kriegsgeschädigten Provinz Slawonien den wirtschaftlichen Aufschwung bescheren soll. Der Erdaushub wird auf eine Menge geschätzt, mit der 18 Cheops-Pyramiden gebaut werden könnten. Umweltschützer kritisieren, dass dadurch große Flächen trocken gelegt werden und die Zukunft wertvoller Eichenwälder gefährdet sein könnte. Kritik kommt auch von deutscher Seite. Das Projekt gefährde den Hochwasserschutz an der Donau und würde zu mehr Überschwemmungen führen.
Von Veronika Wengert
EM 09-07 · 30.09.2007
K roatien will sich einen Jahrhunderte alten Traum erfüllen: den Bau eines 61,4 Kilometer langen Kanals, der von Vukovar an der Donau nach Samac an der Save führen soll. Damit wäre der erste Schritt für die kürzeste Wasserstraße von der Donau an die Adria getan, allein die Strecke von Vukovar nach Samac würde sich um 417 Kilometer verkürzen. Politiker loben das Projekt immer wieder als Kroatiens „New Deal“ oder als „Jahrhundertprojekt“.
Forstwissenschaftler und Umweltschützer schlagen jedoch Alarm: Der Kanal könnte wertvolle Eichenwälder und Flussauen in Slawonien zerstören. Eine befürchtete Senkung des Grundwasserspiegels könnte zunächst zur Versumpfung, später zum Austrocknen von 60.000 Hektar Waldfläche führen - eine ökologische Katastrophe. Hier im Osten Kroatiens sind zudem seltene Tierarten wie Schwarzstorch, Sumpfschildkröte, Biber oder Fischotter zu Hause, deren Lebensbereich zerstört werden könnte.
Ein Kanal für 10 Schiffe täglich – und parallel eine Brücke?
Die Kosten für das Großprojekt sind enorm: 600 Millionen Euro, die sich Kroatien von einer der europäischen Investitionsbanken erhofft. Kritiker sprechen sich allerdings gegen solch eine hohe Verschuldung der EU-Beitrittskandidatin Kroatien aus. Auch der sozialdemokratische Parlamentarier Ivica Pancic findet es einen Irrwitz, da Zagreb parallel dazu den Bau einer Brücke auf die dalmatinische Halbinsel Peljesac plant - ein Projekt, für das weitere 260 Millionen Euro aufgebracht werden müssen. „Das ist Geld, das unser Land beim besten Willen nicht hat“, so Pancic, der die Bürgerinitiative „Nas Dunav“ (Unsere Donau) ins Leben gerufen hat. Das Ganze sei „absolut unrentabel“. Die wenigen Schiffe - durchschnittlich zehn pro Tag schätzen die Kanalplaner - würden in keinem Verhältnis zu den immensen Kosten stehen, sagt Pancic.
Der „Vielzweckkanal Donau-Save“ soll allerdings nicht nur der Schifffahrt dienen, sondern auch die Be- und Entwässerung in der slawonischen Tiefebene regeln. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche müsste dadurch nicht mehr bewässert werden, erklärt Marina Hazuan, Sprecherin des federführenden Ministeriums für Meer, Tourismus, Verkehr und Entwicklung. Entsprechend könnte die Landwirtschaft von Kulturen wie Mais oder Weizen, die wenig Ertrag je Hektar abwerfen, auf Obst- und Gemüseanbau umsteigen. Dass unvorhersehbare Dürren die Ernte künftig vernichten, würde durch den Bewässerungskanal ausscheiden, so die Argumente.
Hochwasserschutzfunktion für das Donaueinzugsgebiet gefährdet
Kritik kommt unterdessen auch von deutscher Seite: Die Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur) aus Radolfszell weist darauf hin, dass beim Aushub des „Kroatischen Suez-Kanals“ 48 Millionen Kubikmeter Material anfallen würden.
…………………….
http://www.eurasischesmagazin.de
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Albania’s Berisha warns Kosovo not to declare independence unilaterally
1.10.2007 by admin.
Salih Berisha warnt den Kosovo vor einer einseitigen Unabhängigkeits Erklärung
Albania’s Berisha warns Kosovo not to declare independence unilaterally
01/10/2007
TIRANA, Albania – Prime Minister Sali Berisha said on Saturday (September 29th) that a unilateral proclamation of independence by Kosovo Albanians – without approval by the international community – would be unproductive. It was the first time the Albanian government, a staunch supporter of independence for Kosovo, has come out against a self-proclamation. At the same time, Berisha acknowledged the chances of a new UN Security Council resolution on Kosovo are slim, due to Russia’s opposition. (RTK, Shekulli, Telegrafi, Koha Jone - 30/09/07; Albanian government web site - 29/09/07)
http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/newsbriefs/setimes/newsbriefs/2007/10/01/nb-03

PS: Der Berater von Berisha ist der mächtige enge Freund von Georg Bush: Tom Ridge
http://balkanforum.org/thread.php?threadid=1977
Still no significant progress on Kosovo status
01/10/2007

Mediators Frank Wisner (left) of the US, Wolfgang Ischinger (centre) of the EU and Alexander Botsan-Kharchenko of Russia attend the talks on Friday in New York.
http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/10/01/feature-02
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Croatia hosts first NATO military exercise in non-member country
1.10.2007 by admin.
Croatia hosts first NATO military exercise in non-member country
01/10/2007
SPLIT, Croatia — An estimated 9,000 military officers from NATO member states will take part in training manoeuvres beginning on Monday (October 1st) in Split, focusing on possible threats by separatists with access to weapons of mass destruction. The drills, which will continue until October 12th, will include officers from the United States, Britain, Turkey, Germany, Spain, Greece, Italy, France, Bulgaria, Norway, the Netherlands, and Romania. Montenegro will participate as an observer. This is the first major NATO military exercise to be held in a country that is not member of the Alliance. (HRT, Index.hr, RIA Novosti - 01/10/07)
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