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Kriminelle Netzwerke in der internationalen Politik - der Fall Kosovo


Kriminelle Netzwerke in der internationalen Politik - der Fall Kosovo

Eines der Kapitel des zu besprechenden Buches widmet sich einem deutschen Familienclan, der durch die von verschiedenen Nachrichtendiensten bestätigten Kontakte mit politisch-kriminellen Gruppierungen im Kosovo und in Albanien sowie mit der Kosovo-Befreiungsarmee auffällig wurde. Ein Bericht des deutschen Bundesnachrichtendienstes aus dem Jahre 2005 stellt laut Roth eine einzige Anklage gegen die Politik der rotgrünen Bundesregierung dar. “Denn deutlich wird eine bisher weitgehend verschwiegene Komplizenschaft zwischen Berliner Politikern und kriminellen Strukturen im Kosovo […]. Es geht um den Krieg gegen Jugoslawien und um diejenigen, die davon auf ganz unterschiedliche Art und Weise profitierten.” (S. 170)

Eine der zentralen Personen der jungen Unabhängigkeitsgeschichte des Kosovo ist der Premierminister a. D. Ramush Haradinaj, gegen den das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag eine Anklage erhob. Er wurde der systematischen ethnischen Säuberungen, verbunden mit Verschleppung, Einkerkerung, Folterung und Vergewaltigung von Serben und Roma beschuldigt. “Haradinaj stellte sich dem Gericht, wohl wissend, dass er vor dem Kriegsverbrechertribunal höchste Protektion aus Europa und den USA genießen würde. […] Nach drei Monaten - auf massiven Druck der US-Regierung und gegen den erklärten Willen der Chefanklägerin Carla del Ponte - wurde er aus der Untersuchungshaft in Den Haag entlassen und konnte in sein Heimatdorf zurückkehren.” (S. 171)

Der Nachrichtendienst der UNO (Central Intelligence Unit) berichtet davon, dass Haradinaj sich 2000 offiziell mit dem amerikanischen Präsidenten Clinton getroffen und eine Ausbildung in den USA absolviert habe sowie als favorisierter Präsidentschaftskandidat der USA für das Kosovo gelte, “sollte das Kosovo unabhängig werden”.

Die Informationen, die Roth über Haradinaj den KFOR- sowie BND-Berichten entnimmt, sind alarmierend und rufen die Frage hervor, womit der Führer einer kriminellen Organisation, die mit der albanischen Mafia verbunden ist und sich “mit dem gesamten Spektrum krimineller, politischer und militärischer Aktivitäten” befasst (KFOR) diese Ehre verdient hat.

Die bedeutende Figur der Organisierten Kriminalität, deren Firmengruppe durch legale Aktivitäten unter anderem Drogen- und Waffenschmuggel tarnt, hat auf dem ganzen Balkan, in Griechenland, Italien, in der Schweiz und in Deutschland seine Finger im Spiel. Trotzdem nehmen die europäischen Politiker von den Ermittlungsergebnissen der Nachrichtendienste keine Notiz. Schlimmer noch: Eine der Firmen von Haradinaj war ein offizieller Vertragspartner der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Ein weiterer albanischer Clan, der “in Deutschland unbehelligt agieren dürfte” und sich laut BND (Bundesnachrichtendienst) unter anderem mit Drogen- und Waffenschmuggel, Menschenhandel und Erpressungsgeschäft betätigt, weist enge Kontakte zu deutschen Sicherheitsbehörden auf, so Roth. Eine der wichtigsten Figuren dieses Clans, Ibrahim K., “[ist] einer der wichtigsten Kooperationspartner deutscher KFOR-Truppen im Kosovo, genauso wie von anderen Verwaltungsbehörden, die die deutsche Regierung im Kosovo unterhält”, so ein von Roth zitierter “Confidential Report” der “UN-Administration Mission Kosovo”.

Der BND nennt weitere illegale Aktivitäten des Ibrahim K.(Clan Chef des Kelmendi Mafia Clanes) in Deutschland, die keine Konsequenzen nach sich zogen. Er soll als Koordinator des illegalen kosovarischen Nachrichtendienstes (SHIK) fungieren, der sich “hauptsächlich mit der Ausspähung, Einschüchterung und physischen Eliminierung demokratischer Kräfte (durch Profikiller), insbesondere auch von OK-Gegnern (Organisierte Kriminalität)” befasst. (S. 172) Über eine Tarnorganisation der LPK (Volksbewegung von Kosovo), die Demokratische Vereinigung der Albaner in Deutschland (DVAD), soll er außerdem einen Fond zur Unterstützung der Kosovo-Befreiungsarmee gegründet und sie während des Krieges mit Waffen versorgt haben. Als weiterer Schützling der deutschen Politiker und Behörden wird einer der Hauptideologen der Nationalen Befreiungsarmee der Albaner (NBA) genannt, Fazli V., der 2000 wegen Organisation und Durchführung von Terroranschlägen verurteilt und nach einigen Wochen trotzdem freigelassen wurde.

“Sie alle, ob die Familie aus Norddeutschland, der Clan von Ibrahim K. oder Fazli V., verbindet eines: Sie beteiligten sich in den Jahren 1997 und 1998 aktiv an der Unterstützung der UÇK zur Vorbereitung eines unabhängigen Kosovo beziehungsweise für ein Groß-Albanien”, so der Autor. (S. 173)

Albanische Freiheitskämpfer und Mafia oder Wie Kriminelle einen Bürgerkrieg inszenierten

Roth beschreibt die Geschichte des Kosovo-Krieges als eine politisch motivierte und sanktionierte Strategie, für deren Umsetzung Deutschland eine nicht unbedeutende Rolle spielte.

Deutschland war neben der Schweiz ein Dreh- und Angelpunkt für die kosovarischen Freiheitskämpfer, die bereits vor dem Ausbruch des Krieges Millionen für Waffen und Propaganda gesammelt haben. “Diese Aktivitäten wurden nicht nur geduldet, sondern massiv unterstützt […]”, so der Autor (S. 174).

Der damals wegen der Kooperation mit der UÇK in Albanien und im Kosovo im Mittelpunkt der Kritik stehende BND hatte laut Roth einen entsprechenden Auftrag von der Bundesregierung. Einen weiteren Beweis der gezielten politischen Unterstützung der UÇK durch die rotgrüne Bundesregierung stellt die Tatsache dar, dass das Auswärtige Amt die vom US-Außenministerium in die Welt gesetzte Legende über Rajak-Massaker legitimierte, indem es die Veröffentlichung der Obduktionsergebnisse einer finnischen Ärztekommission verhinderte.
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Trotz nachrichtendienstlicher Erkenntnisse wurde bis heute nichts gegen die kriminellen Strippenzieher unternommen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Denn jeder Versuch, gegen die schon erwähnten Haradinaj & co. vorzugehen, würde in weiteren von den Westmächten nicht kontrollierbaren Krawallen enden.

Es ist offensichtlich, dass die europäischen und amerikanischen Vermittler ihren Einfluss im Kosovo eingebüßt haben, weil die kriminellen Strukturen sich verselbstständigten. Es bleibt also nichts anderes übrig, als möglichst schnell die Unabhängigkeit des Kosovo durchzusetzen und die politischen Hebel den kriminellen Eliten zu übergeben. Eine Option, die viele neoliberale Profite verspricht, wie das Buch von Jürgen Roth schildert.

Zum Autor:

Dr. phil. Michail Logvinov promoviert derzeit im Fach Politikwissenschaft an der TU Chemnitz. http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=52346&lan=de&rubrik=2&druck

Ein Artikel und ein Buch, welches die enge Verbindung Deutscher Politiker und der bekanntesten Verbrecher Clans wie dem der Kelmendi, Haradinja, Osmani, Thaci, Ilir Meta - Skrapar Bande, Fatos Nano, Duka, Koka aufzeigt.

CIA covert Operation: Die Zerschlagung von Staaten

Wie der Fach Artikel rchtig darstellt sagt zwar der CIA im Falle des Iraks di eZerschlagung des Landes voraus, aber wie im Falle von Jugoslawien, wird die Zerschlagung gezietl von kriminellen US Politischen Strömungen inzeniert und entsprechend, jede Ethnie und Reilgion unterstützt.

Der CIA sagte 1987 einen Jugoslawischen Bürgerkrieg voraus und ebenso die Zerschlagung von Jugoslawien. Der geheime CIA Plan heisst: Riots

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http://www.steinbergrecherche.com/avineri.htm#T
Gelbs Plan ist jedoch älter, bemerkte der belgische Kommunist Michel Collon 2003. Oded Yinon, ein Beamter des israelischen Außenministeriums hat 1982 geschrieben:

Den Irak aufzulösen ist sogar noch wichtiger, als Syrien aufzulösen. Kurzfristig ist es die irakische Macht, welche die größte Bedrohung für Israel darstellt. Der iranisch-irakische Krieg hat den Irak zerrissen und seinen Niedergang provoziert. Jede Art von innerarabischem Konflikt hilft uns und beschleunigt unser Ziel der Zerschlagung des Irak in verschiedene kleine Stücke.

„Laßt uns den Irak aufteilen, wie wir es mit Jugoslawien gemacht haben“, hatte Michel Collon die israelisch-US-amerikanischen Pläne kommentiert. Tausende toter Jugoslawen, ein zertrümmerter südlicher Libanon, entsetzliches Leid in Palästina, -zig Tausende tote Afghanen, über 600 000 tote Iraker… Condoleezza Rice sprach von den Geburtswehen des Neuen Nahen Ostens. Die Zerschlagung aller widerspenstigen Staaten im größten Öl- und Erdgasgebiet der Welt wurde oft durchgespielt, unter anderm als Bernard-Lewis-Plan.

T:I:S, 31. Juli 2007
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Teilung des Irak ist kein Versehen.

Aus Platzgründen wurde Knut Mellenthins Artikel „Meisterplan fürs Chaos“ (junge Welt vom 14. Oktober 2005) gekürzt. Deshalb hier die autorisierte vollständige Fassung; und nochmals der Link zu Michel Collons Artikel vom Dezember 2003: „Laßt uns den Irak aufteilen, wie wir es mit Jugoslawien gemacht haben.“
T:I:S, 24. Oktober 2005
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Knut Mellenthin:
Meisterplan fürs Chaos

„Teilen wir den Irak auf!“, forderte gestern der israelische Publizist Shlomo Avineri in einem Gastbeitrag der „Welt“. (1) Die Aufteilung des Irak in drei Staaten – für Kurden, Schiiten und Sunniten – werde „sowieso kommen, Verfassung hin oder her“. Es gelte aber, diesen angeblich unvermeidlichen Prozess zu „begrüßen“ und, so darf man wohl verstehen, auch gezielt voranzutreiben. Denn bisher wird Avineris Behauptung, dass „die Bevölkerungsgruppen Iraks nicht miteinander leben möchten“, von keiner der drei Seiten akzeptiert.

Avineri, Professor für Politikwissenschaften in Jerusalem und Generaldirektor des israelischen Außenministeriums in der ersten Regierungszeit von Jitzchak Rabin (1975-77), ist ein ganz alter Hase. Er weiß selbstverständlich, dass man den Irak auf gar keinen Fall friedlich aufteilen könnte. Dazu leben die Bevölkerungsgruppen viel zu sehr miteinander vermischt. Und dazu gibt es auch zu viele geographische Streitpunkte, die oft mit der Existenz von Erdölvorkommen zusammenhängen. Ohne Massenvertreibungen und Bürgerkrieg – und ohne ein sich daraus zwangsläufig ergebendes Polizeiregime der NATO wie in Bosnien-Hercegowina und Kosovo – wäre eine Aufteilung Iraks nicht zu haben.

Ortswechsel von Israel in die USA. Die „New York Times“ berichtete gestern über eine Studie, die sich mit den Prognosen der CIA vor dem Irak-Krieg beschäftigt. Die Studie wurde schon im Juli 2004 abgeschlossen, aber erst jetzt erstmals veröffentlicht.

Fazit der Studie: Die Mächtigen in Washington klaubten sich aus den von der CIA gelieferten Informationen genau das heraus, was sie brauchten: Die Geschichten über irakische Massenvernichtungswaffen – die sich allesamt als falsch erwiesen. Und sie ignorierten die Prognosen der CIA über die Kriegsfolgen für die irakische Gesellschaft – die sich durchweg als richtig erwiesen.

Die CIA hatte vorausgesagt, dass der Zusammenbruch des Baath-Regimes von Saddam Hussein zu einer Fraktionierung und Tribalisierung Iraks führen würde, tendenziell zum Kampf aller gegen alle. Richtig hatte sie auch prognostiziert, dass es vor allem der islamische Fundamentalismus sein würde, der das politische Vakuum füllt.
Was passiert, wenn man einen Porzellanteller mit voller Wucht auf den Boden knallt, weiß schon ein kleines Kind. Aber was mit dem Irak nach dem Sturz Saddam Husseins passieren würde, haben die Politiker nicht vorausgesehen, obwohl ihre Experten es ihnen genau vorausgesagt hatten? Das glaube, wer mag. Viel naheliegender ist, und da schließt sich der Bogen zu Shlomo Avineris Kommentar, dass sie im Wesentlichen die Situation herbeiführen wollten, die heute besteht. Aufsplitterung des Landes, Zerstörung aller politischen und gesellschaftlichen Strukturen, Stationierung von über 100.000 US-Soldaten im Land auf unbegrenzte Zeit. Und perspektivisch die Ausdehnung dieser Strategie auf die Nachbarländer Iran und Syrien. Kurz gesagt: die Irakisierung der Region.

T:I:S, 24. Oktober 2005

(1) http://www.welt.de/data/2005/10/13/788069.html und http://www.welt.de/data/2005/10/13/788069.html?s=2

Tito merchandise hurts legacy, says family

Tito merchandise hurts legacy, says family

31/07/2007

Amid a flood of cheap souvenirs, the descendants of Josip Broz Tito have been taking steps to assert their rights.

By Natasa Radic for Southeast European Times in Zagreb –31/07/07

photoJosip Broz Tito’s relatives are trying to halt unauthorized use of his image. [Getty Images]

Former communist dictator Josip Broz Tito has been dead for years, but his image lives on. It can be found on a host of souvenir items, from teacups to pairs of socks. His family, upset by what they see as the trivialisation of Tito’s historical legacy, have taken steps to assert their legal rights.

Those seeking to produce Tito souvenirs now need to obtain permission from the family. Permission fees will help support a foundation for the gifted and talented, set up by Tito’s son, Miso, and granddaughter Sasa.

Sasa has also signed an agreement giving Brijuni National Park the right to use Tito’s name, signature and image for a variety of commercial and touristic purposes. The deal clears the way for the park to sell authorised Tito merchandise, with 10% of the proceeds going to an orphanage in Zagreb.

“We want to respect the law,” says park director Ratomir Ivicic. “After the Broz family decided to protect Tito’s name, we called them and it took us just two minutes to arrange a deal. We consider ‘Tito’ a brand name of Brijuni and we will develop our promotional strategy in agreement with the Broz family.”

Tito had a special emotional attachment to Brijuni, Sasa explains. The late leader spent his summers there, together with famous guests from the world of politics, entertainment and the arts………..

http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/07/31/feature-02 

US official says Pentagon working with Turkey on PKK issue

US official says Pentagon working with Turkey on PKK issue

31/07/2007

The United States is working closely with Turkey to resolve the “serious problem” posed by Kurdistan Workers Party militants based in northern Iraq, a senior Pentagon official said Monday.

(The Guardian, Zaman - 31/07/07; Reuters, AFP, Washington Post, Stratfor, The New Anatolian - 30/07/07)

The US and Turkey are collaborating on the problem of Kurdistan Workers Party bases in northern Iraq. [Getty Images]

The Pentagon said Monday (July 30th) that it is working closely with Ankara to tackle the problem posed by the separatist Kurdistan Workers Party (PKK), which is using bases in northern Iraq as a springboard for terrorist attacks in Turkey.

“We recognise that the PKK is a serious problem, and we’re working closely with both the government of Iraq and the government of Turkey to resolve this,” US Deputy Assistant Secretary of Defence for Public Affairs Bryan Whitman told reporters.

Comprised primarily of Turkish Kurds, the PKK’s goal is to create an independent Kurdish state, encompassing parts of southeastern Turkey, northeastern Iraq, northeastern Syria and northwestern Iran.

In 1984, the PKK began an armed campaign for self-rule in Turkey’s Kurdish-dominated southeast which lasted 15 years and left more than 30,000 dead. Some 4,000 PKK rebels are believed to have found shelter in northern Iraq following the end of their campaign in 1999.

The group is considered a terrorist organisation by Turkey, the EU and the United States.

The recent months have seen an increase in Kurdish rebel attacks on targets in Turkey, which has in response beefed up its military presence along its border with Iraq, with 250,000 troops said to be currently stationed in the region. The escalation of violence has prompted calls for a military incursion into Iraq to deal with the guerillas.

Late last month, Turkish Foreign Minister Abdullah Gul said detailed plans for a cross-border operation into Iraq had been prepared, and Turkey would take the matter into its hands if US or Iraqi forces fail to deal with the rebels.

“The military plans have been worked out in the finest detail,” Reuters quoted the minister as telling the Turkish newspaper Radikal in an interview on June 29th. “The government knows these plans and agrees with them.”
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/07/31/feature-01

Science and Technology: Paleontologists make groundbreaking find in northern Greece

Science and Technology: Paleontologists make groundbreaking find in northern Greece

30/07/2007

Scientists say the discovery of a prehistoric mastodon could shed light on extinction. Also this week: Turkey launches nature training programmes, and Bulgaria awards prizes to young science talents.

A prehistoric mastodon uncovered in Greece had tusks measuring nearly 5m. [University of Thessaloniki, Evangelia Tsoukala]

Paleontologists have discovered the remains of a prehistoric mastadon in northern Greece, including its perfectly preserved tusks. Measuring nearly 5m, they are the longest ever found on a prehistoric animal of this kind. Scientists believe the discovery could help identify the reasons for the extinction of mastodons in Europe, two to three million years ago.

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http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/roundup/2007/07/30/roundup-st-03

Vom intakten Jugoslawien zur Terror-Region Kosovo

Vom intakten Jugoslawien zur Terror-Region Kosovo
Was hat dazu geführt, dass das Kosovo zur Zeitbombe werden konnte, die heute kurz vor der Explosion steht? Die Vorgänge, die dazu führten, rekapituliert in gewohnt offener Sprache der deutsch-österreichische Unternehmer und Buchautor Kurt Köpruner. ……… Wann die Abstimmung über den Entwurf erfolgen soll, ist ungeklärt. „Null Chance auf Kosovo-Resolution“ titelten bereits österreichische Medien.
Von Kurt Köpruner
EM 07-07 · 31.07.2007

Die Lage im Kosovo ist untrennbar verbunden mit dem Zerfall Jugoslawiens. Was ist damals, im Frühsommer 1991, passiert? Jugoslawien war auf dem Höhepunkt einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise. Die Regierungen von Slowenien und Kroatien wollten die Unabhängigkeit ihrer Republiken von Belgrad erreichen: Ein klassischer innerstaatlicher Konflikt, bei dem nach den Regeln des Völkerrechts jegliche Einmischung von außen streng untersagt ist.

Auch die deutsche Außenpolitik hielt sich, zumindest offiziell, an die internationalen völkerrechtlichen Standards und an Absprachen mit den Partnern in der EG - bis genau zum 1. Juli 1991. An diesem Tag erklärte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl: „Deutschland soll die EG zur Anerkennung der beiden Republiken veranlassen“. Fortan machte Deutschland massiven Druck auf die übrigen EG-Staaten.

Es gab zahllose eindringliche Warnungen vor den Folgen dieser Anerkennungspolitik, die markanteste richtete am 10. Dezember 1991 der damalige UN-Generalse kre tär Perez de Cuellar an die zwölf EG-Außenminister: „Ich bin tief beunruhigt darüber, dass eine verfrühte, selektive Anerkennung den gegenwärtigen Konflikt ausweiten und eine explosive Situation hervorrufen könnte“. Deutschland schlug die Warnungen in den Wind: Wenige Tage nach diesem prophetischen Appell des UN-General sekretärs sprach die deutsche Bundesregierung die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens aus. Die elf weiteren EG-Staaten folgten am 15. Januar 1992. Sie hatten sich nach monatelangem Widerstreben dem Druck Deutschlands gebeugt. „Wir konnten uns auf den Kopf stellen“, wurde Ruud Lubbers, der niederländische Ministerpräsident. später zitiert, „die übrigen Europäer konnten noch so verwundert dreinschauen – die Deutschen gingen solo zu Werke.“
Serbien muss sterbien

Die unmittelbare Folge war die rasche Ausweitung der Balkankriege unter ständig steigender internationaler Beteiligung. Es trat genau das ein, was Genscher mit seiner Anerkennungspolitik verhindern wollte: „Eine weitere Eskalation der Gewaltanwendung“. Da man für das totale Scheitern der eigenen Politik einen Sündenbock brauchte, lief während der gesamten 1990-er Jahre eine fast beispiellose Diffamierung des ganzen serbischen Volkes ab. Die Serben sind an allem schuld, wurde tausendfach „bewiesen“, zuletzt 2004 in den meisten Berichten über die Pogrome im Kosovo: Die kollektive Alleinschuld der Serben wurde beinahe zum Naturgesetz erhoben.

1999 bekamen die Nato-Fans ihren Krieg - endlich, nach so vielen Jahren des Herbeiredens und Herbeisehnens. Seit Jahren tönte es allenthalben: Wenn das „Morden“ im Kosovo nicht sofort aufhört, dann müssen Bomben her. Diese Drohung war ausnahmslos gegen die Serben gerichtet. Wer also Bomben auf Belgrad wollte, der musste nur dafür sorgen, dass das Morden nicht aufhört. Eine unmissverständliche Einladung, ja Aufforderung an die UCK, das Morden fortzusetzen. Und die hatte verstanden: Das Morden wurde fortgesetzt, die Rechnung ging auf.

Monate vor und auch während der Verhandlungen in Rambouillet (Frühjahr 1999) wurden weltweit, auch in Deutschland, alle Albanischstämmigen im Alter von 18 bis 60 massiv aufgefordert („Verweigerung wird nicht geduldet“), sich jetzt in die UCK einzureihen. Dass dies in Jugoslawien eine zusätzliche Mobilisierung bewirken musste, leuchtete zwar ein, änderte aber natürlich nichts, denn „der Serbe betreibt ethnische Säuberungen und gehört bestraft, basta!“ Fast vollständig ausgeblendet wurde auch das Bemühen der Serben um eine friedliche Lösung. Die Serben haben OSZE-Beobachter in den Kosovo gelassen. Das tut niemand, der einen Völkermord plant.

Wahr bleibt auch, dass die Serben, das serbische Parlament, die Regierung über eine Autonomie für das Kosovo verhandeln und das von der OSZE oder der UNO überwachen lassen wollten. Dazu gab es Vorleistungen, wie die 1.500 OSZE-Beobachter, die monatelang im Kosovo waren, unwiderlegbar bewiesen. Da hätte man ansetzen müssen, meinetwegen mit Bombendruck, das hätte unendlich viel Leid erspart. Doch es ging nicht. Wozu hatte man denn die UCK aufgerüstet? Doch nicht um eine Autonomie zu verwirklichen! War nicht von Anfang an das Ziel, ein ethnisch reines Kosovo zu bekommen, gereinigt von allem Serbischen? Fast vollständig ausgeblendet wurde (und wird) die Tatsache, dass die weitaus größte Zahl von Flüchtlingen aus Ex-Jugoslawien seit Jahren in Serbien dahinvegetiert. Vor wem sind die geflohen? Vor den Serben etwa?
„Terrorbande UCK“

Erinnern wir uns: Die UCK war erstmals 1996 in die internationalen Schlagzeilen gelangt: Als Terrorbande im Kosovo, die ihre ultranationalistischen und rassistischen Ziele – ein ethnisch gesäubertes, rein albanisches Kosovo – mit Mordanschlägen vorantrieb und mit Drogen- und Waffenhandel finanzierte. Auch viele Kosovo-Albaner fielen dem UCK-Terror zum Opfer, und selbst der vom Westen als „Balkan-Ghandi“ hofierte Albanerführer Ibrahim Rugova fand sich auf ihren Todeslisten. So bekannt Methoden und Ziele der UCK im Westen auch waren und so sehr diese den westlichen Werten – Rechtsstaatlichkeit, Multikulturalismus, Antiterrorismus usw. – auch zuwider laufen mochten, so sehr liebäugelten nicht wenige von Anfang an mit dieser mordenden Bande. Die UCK-Terroristen waren nämlich Todfeinde der Serben, und nach dem Motto „die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde“, gab es folglich – ganz besonders in Österreich und Deutschland – immer auch Stimmen, die die Morde der UCK als verständliche Notwehr gegen den Terror der Serben schön zu reden versuchten.

In den USA allerdings sah man in der UCK zunächst das, was sie war: eine terroristische Vereinigung. Doch die Politik der USA ist bekanntlich „flexibel“. Mal paktieren sie mit Saddam, rüsten ihn hoch, um ihn kurz darauf zum Erzfeind zu erklären; mal werden die Taliban mit Milliarden US-Dollar finanziert, um wenig später in Grund und Boden gebombt zu werden. Streng nach dieser „Logik“ verhielt sich die US-Politik auch gegenüber der UCK: Noch im Frühjahr 1998 gaben die USA dem lange zuvor schon zum Balkanschlächter erklärten Slobodan Milosevic grünes Licht für die militärische Bekämpfung der UCK – um kurz darauf genau deshalb Bomben auf ganz Serbien zu fordern und wenig später zu feuern.

Die USA entdeckten die UCK, die sich in idealer Weise als Nato-Bodentruppe anbot. Nur die Terrorführer der UCK erwiesen sich zunächst als recht problematisch, auch dann noch, als man sie zu der Konferenz nach Rambouillet eingeladen und sie zu den Wortführern aller Albaner erkoren hatte. Die „Friedenskonferenz“ von Rambouillet war indes von vornherein nichts anderes als der Versuch, die längst beschlossenen US-geführten Nato-Luftschläge gegen Serbien ein wenig vom Makel der Völkerrechtswidrigkeit zu befreien. Von den Serben wurde unter Androhung von Luftschlägen ultimativ die Zustimmung zu einer Lösung des Kosovo-Problems gefordert, die nach Rudolf Augstein „kein Serbe mit Schulbildung“ hätte akzeptieren können, und die nach Henry Kissinger schlicht absurd war.
Das zweifelhafte Unternehmen Rambouillet

I………..– Aber es sollte letztlich klappen, ein Österreicher, Wolfgang Petritsch, hatte in letzter Sekunde für den Umschwung gesorgt und die UCK von den „ehrlichen Absichten“ der NATO überzeugt.

Damit war der Weg frei: 78 Tage und Nächte lang bombardierten die 19 Nato-Staaten im Frühling 1999 militärische und zivile Ziele in Jugoslawien. Sie warfen in 38.000 Angriffen 20.000 Tonnen Sprengstoff ab, töteten nach eigenen Angaben tausende Menschen und zerstörten die gesamte Infrastruktur des Landes: Fabriken und Brücken, Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten, Stromversorgung und Telekommunikation. Dennoch gerieten die Luftschläge zum Fiasko – sie lösten kein einziges Problem, kosteten aber tausende Unschuldige das Leben und beraubten Millionen auf Dauer ihrer Existenzgrundlagen –, wurden aber doch als Erfolgsstory gefeiert. Die Führer der UCK erhielten, was man ihnen in Rambouillet offenbar für ihr Wohlverhalten versprochen hatte: die Macht über das Kosovo, das sie vor den Augen der Nato in ein Inferno verwandelten, in dem Mord und Totschlag, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel an der Tagesordnung sind, und in dem heute der Rassismus wie in keinem anderen Land der Welt allgegenwärtig ist. Dennoch stellte EU-Außenpolitiker Javier Solana Ende Februar 2004, nach einem Besuch im Kosovo, befriedigt fest: „Der Fortschritt überall in der Provinz ist offensichtlich.“
März 2004: Albanische Lügen für das Pogrom an Serben

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Veton Surroi, der Herausgeber der kosovo-albanischen Tageszeitung „Koha Ditore“, bezeichnet das albanische Pogrom als „offensichtlich organisiert und orchestriert“. „Das Ziel”, so der bekannte albanische Intellektuelle weiter, „ist die Verunsicherung und Vertreibung der serbischen Bevölkerung durch Zerstörung ihrer Häuser und Kirchen.“lung
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Eurasischesmagazin

RUSSLAND-EUROPA

„Das alte Europa entdeckt einen neuen Kontinent - vielleicht wird Russland jetzt das neue Amerika“
Russland ist Teil Europas. Mit der Unterzeichnung der europäischen Menschenrechtskonvention hat der große Nachbar im Osten ausdrücklich die darin festgelegten gemeinsamen Werte anerkannt. Eine Ausgrenzung Russlands, wie von manchen angestrebt, ist deshalb unsinnig. Sie hat in der Vergangenheit stets geschadet und wäre auch in Zukunft falsch. So der Bundestagsabgeordnete der CSU und Vorsitzende des Unterausschusses „Auswärtige Kultur und Bildungspolitik“ im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Gauweiler im Gespräch mit dem EURASISCHEN MAGAZIN.
EM 07-07 · 31.07.2007
Zur Person: Peter Gauweiler
Dr. Peter Gauweiler ist Jurist und praktiziert in der Münchner Anwaltskanzlei Bub, Gauweiler & Partner als Geschäftsführer. Seit 1968 gehört er der CSU an. Von 1972 bis 2002 war er bayerischer Lokalpolitiker, erst im Münchner Stadtrat, dann als Kreisverwaltungsreferent der Landeshauptstadt.

Von 1986 bis 2004 gehörte er als Staatssekretär des Inneren und als Umweltminister der Bayerischen Staatsregierung an. Danach war er bis 2002 Mitglied des Bayerischen Landtags.

2002 zog Gauweiler in den Deutschen Bundestag ein. Im Berliner Parlament ist er Vorsitzender des Unterausschusses „Auswärtige Kultur und Bildungspolitik“.

Er wurde am 22. Juni 1949 München geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder.

Dr. Peter Gauweiler
Dr. Peter Gauweiler

E urasisches Magazin: Der Archäologe Prof. Hermann Parzinger, der soeben mit der Skythenausstellung in Berlin Furore macht, hat erklärt, „die frühen Bewohner Asiens waren Europäer“. Prof. Michael Tellenbach, auch Archäologe und Zweiter Präsident der Reiss-Engelhorn-Museen stellt anhand bedeutender europäischer Funde in Sinkiang fest: „Zentralasien ist eine Wetterecke Alteuropas.“ Wie ist das heute? Wie nah oder fern ist uns gegenwärtig Asien?

Peter Gauweiler: Asien ist uns heute näher denn je. Durch die Globalisierung und die Fortschitte in der Verkehrstechnologie sind heute in einem Tag Entfernungen zurückzulegen, die früher in Jahren nicht zu bewältigen waren. Als der Venezianer Marco Polo im Jahr 1295 von seiner Asienreise zurückkehrte und von einem fernen Land namens China erzählte, galt er als Exot, der Unvorstellbares aus einem fremden Land berichtete, das nur wenige Europäer vor ihm gesehen hatten. Heute ist für viele Europäer der Urlaub in Thailand, Japan oder Indien kein Traum mehr, sondern persönlich erlebte Realität. Nicht so fern, wie vor 40 Jahren der Urlaub in Rimini.

„Eine Abgrenzung Europas gegenüber Russland hat in der Vergangenheit stets geschadet und wäre auch in Zukunft falsch.“

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http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070704

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