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Archive für 28.7.2007
Präsidentschafts-Kandidat McCain ist pleite
28.7.2007 by CrniLabudovi.
Hat kaum noch Geld für den Wahlkampf: John McCain (Foto: DPA)
Präsidentschafts-Kandidat McCain ist pleite
Er galt lange als der aussichtsreichste Kandidat der Republikaner – jetzt ist John McCain pleite. Doch auch seine innerparteilichen Konkurrenten haben Probleme. Die Chancen der Republikaner, den Nachfolger von Präsident Bush zu stellen, verschlechtern sich zusehends.
Es gibt nur zwei Gründe, die John McCain dazu bringen würden, seine Kandidatur für die Wahl zum US-Präsidenten zurückzuziehen: „Tod oder tödliche Krankheit“. Das sagte der republikanische Senator von Arizona nach der bislang schwersten Woche seines Wahlkampfes in New Hampshire, wo im Januar 2008 die erste Vorwahl zur Präsidentschaft stattfindet.
Der Auftritt vor Anhängern in dem Ostküstenstaat stand am Ende einer langen Reihe von Tiefschlägen, die McCains Kampagne zuletzt hatte einstecken müssen. Zum einen fiel der Vietnam-Veteran in der Gunst der republikanischen Wähler auf Platz drei hinter den ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani und den eher unbekannteren Tommy G. Thompson, Ex-Gouverneur von Wisconsin und Mitglied der Administration von Präsident George W. Bush. Nur noch 16 Prozent der republikanischen Wählerschar hält McCain nach einer jüngsten Umfrage des Forschungsinstitutes Gallup für den geeigneten Kandidaten. Im März waren es noch 22 Prozent.Die andere schlechte Nachricht, die vielleicht noch bitterer für den erfahrenen Wahlkämpfer ist: Die McCain-Kampagne ist pleite, die Wahlkampfkasse fast leer. Von den ursprünglich knapp 25 Millionen Dollar Wahlkampfspenden sind noch 3,2 Millionen übrig. Außerdem stehen Schulden in Höhe von 1,8 Millionen Dollar aus.
Es droht das Ende der “Erbfolgepolitik” McCain entließ 80 Mitarbeiter seines 120-köpfigen Wahlkampfteams. Zuvor hatten bereits sein Wahlkampfmanager, sein politischer Berater und seine beiden Werbestrategen gekündigt. McCain kündigte nun einen verschlankten Wahlkampf an; er will sich in den folgenden Monaten auf die Staaten New Hampshire, Iowa und South Carolina konzentrieren, Schlüsselstaaten bei den Vorwahlen. Außerdem erwägt er, auf staatliche Wahlkampffonds zurückzugreifen; dann allerdings unterläge er strikten Auflagen, für welche Projekte er wie viel Geld ausgeben darf.
Das Einbrechen der McCain-Kampagne hat etwas Tragisches, und es spiegelt die gegenwärtige Misere der Republikanischen Partei. Was derzeit geschieht, könnte die Abkehr von einer mehr als 40-jährigen Tradition im Nominierungsritual der Republikaner bedeuten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, war der republikanische Kandidat bisher entweder der amtierende Vizepräsident, die Nummer zwei im vorhergehenden Wahlkampf, oder stand in der familiären Erbfolge, wie im Falle der Familie Bush. Ronald Reagan verlor gegen Gerald Ford und wurde beim nächsten Wahlkampf als Kandidat nominiert. Bush senior verlor gegen Reagan, wurde jedoch Vizepräsident und später Präsident. Und George W. Bush war eben der Sohn von George H.W. Bush.
„Diese Erbfolgepolitik geht zurück in die Frühzeiten der Republikanischen Partei“, sagt Wahlkampfberater Nelson Warfield, der in den Diensten des erzkonservativen Präsidentschaftskandidaten Fred Thompson steht. „Und das ist es, was die McCain-Leute so sicher gemacht hat.“ John McCain hatte bereits im Jahr 2000 seinen Hut in den Ring geworfen, verlor damals aber gegen George W. Bush.
Der Krieg im Irak ist das Schlüsselthema Das Schwächeln der „Grand Old Party“, wie die Republikaner in den USA genannt werden, hat eine Reihe von Gründen. Zum einen drückt die Niederlage bei den Halbzeitwahlen 2006 auf die Stimmung, als die Republikaner die Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses an die Demokraten verloren. Auch die sinkenden Umfragewerte für die Bush-Administration – zuletzt lag die Zustimmung für die Politik des Präsidenten bei 29 Prozent – stimmen kaum zuversichtlich für das Wahljahr 2008.
Der Krieg im Irak ist ein Schlüsselthema im zunehmend kampfesmüden Amerika: Mehr als 60 Prozent der US-Bevölkerung würde einen Truppenabzug befürworten. John McCain hat dagegen klar seine Unterstützung für Bushs Irak-Politik erklärt und forderte eine Aufstockung der Truppen von derzeit 750000 auf 900000 Soldaten. Das dürfte ihn viel Sympathie in den eigenen Reihen gekostet haben………………
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Jihad online - the changing role of the internet
28.7.2007 by admin.
Jihad online - the changing role of the internet
By Shane Drennan and Andrew Black
19 July 2007
The potency of the internet resides in its inherent potential for facilitating immediate, anonymous and qualitative contact between disparate and otherwise disconnected individuals. Through an expansive web of participants, the internet has become a sounding board, library, discussion forum and battle space within the international jihadist movement. The internet, as an inclusive mechanism, has effectively provided the means through which leaders are now able to incorporate and engage with geographically disbursed individuals in the movement’s operations.
Compelled by the need to reach a broader resource pool and advocated by numerous prominent strategists, the internet has significantly enhanced the capabilities and proficiency of the movement. Although this shift from organisational to individualised jihad was not brought about by an executive mandate, the movement as a whole has adapted its strategies and procedures to include this potent tool.
As the movement continues to evolve and as strategies that emphasise the critical nature of the internet are published by jihadist thinkers such as Abu Musab al-Suri and Muhammed Khalil al-Hakaymah, the internet will increasingly serve as the primary vehicle for the atomisation of the global jihadist movement.
To meet many of the needs of a diversifying movement, jihadist leaders have looked to the internet as an efficient tool that can be used in multiple ways to meet core mission requirements such as recruitment, communication and the dissemination of strategic guidance and orders.
The critical feature of the internet that has made it such an indispensable tool is its inherent capacity for communication. Radical individuals, some of whom maintain senior positions in militant organisations, use the relative anonymity of the internet to interact with one another and to expand their network via web postings, e-mail and internet fora. Prime examples of this have been seen over the last two years, where several jihadist sympathisers based in Europe have been detained and charged with allegedly providing online support to the propaganda efforts of Al-Qaeda in Iraq and other foreign networks. These individuals, whose alleged activities were in some cases exclusively internet-based, quickly became nodes of an alleged broad network of actively militant individuals scattered throughout the West (court proceedings remain active against these individuals, and hence the specifics of their cases cannot be discussed). These cases suggest the prior necessity of strong organisational bonds has been mitigated to some degree by the ability for geographically disparate individuals and leaders to establish substantive links through the internet.
A more recent example is that of the administrators of a pro-jihadist internet forum, who on 27 April 2007, used an internet chatroom to facilitate a live interview with a purported Palestinian member of the Islamic State of Iraq, Abu Adam al-Maqdisi. Forum participants were able to ask Maqdisi questions about the progress of the conflict in Iraq, including how they could hijra (emigrate) to join the fighting, or whether there was any assistance they could provide the group from their current locations. Maqdisi provided much useful insight into the activities of foreign fighter networks in Iraq, including their current need for recruits specifically willing to engage in so-called ‘martyrdom’ operations. However, clearly aware of the need for operational security, he was careful to avoid divulging too much information of potential use to any counter-terrorism forces who may have infiltrated the meeting.
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Serbien: Serbe erschiesst 9 Einwohner in Ost Serbien
28.7.2007 by CrniLabudovi.
Mit Jagdgewehr wahllos Passanten
auf der Dorfstraße erschossen
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| Der Amokschütze von Serbien (links) nach seiner Festnahme. Foto: dpa (TV-Screenshot) |
Belgrad (dpa). Ein zum Urlaub aus Österreich zurückgekehrter serbischer Gastarbeiter hat in seinem Heimatdorf am Freitagabend neun Menschen erschossen. Der 39-jährige Mann habe bei dem Massaker bei der Stadt Negotin (200 Kilometer südöstlich von Belgrad) zwei weitere Personen lebensgefährlich verletzt. Das berichtete die Polizei am Samstag. Innenminister Dragan Jocic sprach von einem «Drama», das außerhalb jeder Rationalität liege.
Gegen 17.00 Uhr habe es im Dorf Jabukovac einen schweren Streit zwischen dem Mann und seiner Frau gegeben, die ebenfalls Gastarbeiterin in Österreich ist, berichteten Nachbarn. Nachdem er seine Ehefrau zusammengeschlagen hatte, sei er mit dem Jagdgewehr auf die Dorfstraße gelaufen und haben alle zufällig vorbeilaufenden Passanten wahllos erschossen.
Die Polizei rückte mit einer Antiterroreinheit aus, um den Mann zu verhaften. Zunächst versuchte er, sich selbst zu erschießen, ließ sich dann aber ohne Widerstand festnehmen, erläuterten die Behörden. Der Täter sei verletzt aber nicht in Lebensgefahr. Es handele sich um das schlimmste Massaker in Friedenszeiten in Serbien, hieß es.
http://linkszeitung.de/content/view/131894/1/
oder
http://balkanforum.org/thread.php?threadid=1466
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