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Archive für 4.7.2007
Schwarzarbeit in Frankreich
4.7.2007 by Lupo.
sueddeutsche.de
Ressort: Panorama
URL: /panorama/artikel/863/121703/article.html
Datum und Zeit: 04.07.2007 - 22:00
04.07.2007 11:15 Uhr Drucken | Versenden | Kontakt
Trennlinie
Schwarzarbeit in Frankreich
Das Schattenreich an der Seine
In Paris floriert die Schwarzarbeit mit illegal eingewanderten Chinesen wie Li Shuqui. Drei Jahre wurde er ausgebeutet - nun wartet er auf seine Abschiebung.
Von Michael Kläsgen, Paris
Paris, China, Migration, Reuters
vergrößern Illegale chinesische Einwanderer werden in Paris ausgebeutet. Nur wenige wagen es dagegen zu protestieren.
Foto: Reuters (Archivbild)
Es war für ihn das Land der Menschenrechte, der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Er kannte es nur vom Hörensagen. Trotzdem ließ er Frau und Sohn zurück, um dort sein Glück zu suchen. Was er fand, war harte Arbeit und ein Hungerlohn.
Li Shuqui wartet nach drei Jahren Frankreich auf die Abschiebung. Er sitzt auf seinem Bett im Zimmer eines Hochhauses jenseits der Pariser Ringautobahn, das er sich mit acht anderen Chinesen teilt.
Frankreich hat ihn weder als Asylbewerber noch als Flüchtling anerkannt. Präsident Nicolas Sarkozy hatte als Innenminister gegen illegale Einwanderer eine härtere Gangart eingeschlagen. Li ist aber nicht deswegen enttäuscht von Frankreich. Er ist froh, das Land wieder zu verlassen. Reich wäre er in Paris eh nicht geworden, er wurde vor allem ausgebeutet.
Ein hartes Wort. Ausbeutung klingt nach Marx, rauchenden Schloten, verrußten Gesichtern, Klassenkampf und 19. Jahrhundert, kurzum: nach einem Begriff von gestern. Dabei ist er aktuell. Er taucht in den Titeln mehrerer wissenschaftlicher Studien auf, unter anderem in einer 198-seitigen Expertise der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf: Menschenhandel und Ausbeutung chinesischer Einwanderer in Frankreich.
Wohlgemerkt geht es dabei um die Ausbeutung innerhalb der abgeschotteten chinesischen Gesellschaft, genauer der illegal eingewanderten durch manche der 300 000 regulär im Land lebenden Chinesen. Es ist eine Ausbeutung, die kaum auffällt. Li und die anderen 50 000 bis 100 000 illegalen chinesischen Einwanderer im Großraum Paris leben und arbeiten rund um die Uhr in abgedunkelten Verstecken, beklagen sich aber nicht.
Zu zwölft in einem Zimmer
Als Illegale haben sie kein Recht, auf das sie sich berufen könnten. Streitigkeiten tragen sie intern aus. Franzosen kennen sie so gut wie keine. Wie Li sprechen sie auch nach Jahren kein Wort Französisch. Gegen Gesetze verstoßen sie selten. Würde die Polizei sie erwischen, wäre ihr Aufenthalt sofort beendet, weshalb sie in ständiger Angst leben. Das macht sie zur leichten Beute.
Nach Paris sind sie gekommen, weil es dort Arbeit gibt, vor allem in der Textilindustrie und der Gastronomie, und weil die Wege der Schleuser dorthin führen. Li lotste man in den 13. Bezirk, wo viele Vietnamesen chinesischer Herkunft leben. Ratlos stand er zwischen den Hochhäusern von China-Town.
Er mietete sich zwei Tage in einem Hotel ein und zahlte mehr als 100 Euro, ein Zehntel dessen, was er bei sich trug. Dann zog er in ein Zimmer mit zwölf anderen. Dort schlief er nachts und formte tagsüber Teigtaschen für Schnellrestaurants.
Paris ist zur ersten Adresse in Europa für Einwanderer wie Li geworden, noch vor Norditalien und London. Fast ein Viertel aller illegalen Immigranten sind Chinesen. Die meisten betrachten der Studie zufolge Frankreich nur als Sprungbrett für die USA, Kanada oder Australien.
“Es geht ihnen darum, eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu bekommen, um dann selber die Schwäche der Illegalen nutzen und sie ausbeuten zu können”, sagt Véronique Poisson, eine Autorin der Studie.
Es gleicht einer Leibeigenschaft
Solange die Tellerwäscher, Hilfsköche, Näherinnen und Kindermädchen keine Papiere haben, schuften sie bis zu 16 Stunden am Tag, um die Schulden für ihr Visum abzuarbeiten. Statt Lohn erhalten sie ein Taschengeld. Der Schleuser nimmt ihnen den Pass ab und gibt ihn dem Arbeitgeber, der den Großteil des Lohns an den Schleuser überweist.
Es gleicht einer Leibeigenschaft. Manche sans papiers brauchen zehn Jahre, um sich aus der Abhängigkeit zu befreien. Li verdiente mit der Schwarzarbeit selten mehr als 450 Euro im Monat. Für den unteren Teil seines Stockbetts zahlt er 110 Euro. Sein Hab und Gut hat Li in Taschen unterm Bett verstaut, Zahnbürste und Handtücher baumeln in Plastiktüten am Lattenrost des oberen Betts.
Um etwas Privatsphäre zu haben, kann er eine Gardine zuziehen. Unter den Mitbewohnern sind drei Pärchen, Lis Freunde Hu und Chang sind wie er alleinstehend. Im Zimmer nebenan schläft der Vermieter, der Chinese lebt dort mit seiner Frau und der Tochter. Wie er zu werden, war Lis Traum. Doch er blieb einer der Ausgebeuteten.
» Chinesische Kriminelle zählen zu den vollendetsten, und das Schleusen ist ihre Spezialität. «
Thierry Crétin
Seine Großzügigkeit kennt trotzdem wie die von Hu und Chang keine Grenzen, wird man bei ihnen zum Essen eingeladen. Tsingtao-Bier fließt in Strömen, auf den Tellern türmen sich Rindfleischberge, Tofu-Würfel und Teigtaschen. Dazu wird gequalmt bis zum Abwinken. “Die meisten haben überhaupt nicht das Gefühl, ausgebeutet zu werden, weil sie ein anderes Leben nicht kennen”, sagt Véronique Poisson.
Auf verlorenem Posten
Li hatte in gewisser Weise sogar Glück. Er kommt aus Chinas Nordosten, aus Dongbei, der früheren Mandschurei. Dort ist die Arbeitslosigkeit hoch, weshalb die Behörden Ausreisen nicht grundsätzlich ablehnen. Das machte es leichter als anderswo, an ein Studienreise-Visum zu kommen. Li zahlte nur 5000 Euro dafür.
Die Ersparnisse seines ganzen Lebens reichten zwar nicht, aber er musste sich kaum verschulden und konnte ins Flugzeug nach Paris steigen. Weiter im Süden, im Gebiet von Wengzhou, vergeben die Behörden fast keine Visa und Pässe. Dort treiben Menschenschmuggler den Preis bis auf 25 000 Euro und schleusen die Auswanderer kreuz und quer durch Flüsse und Felder über die grüne Grenze.
Manchmal endet die Odyssee tödlich, wie im Sommer 2000. Damals erstickten 58 Chinesen in einem Lkw in Belgien. Von solchen Katastrophen abgesehen, hat die französische Polizei Respekt vor den Menschenhändlern: “Chinesische Kriminelle zählen zu den vollendetsten, und das Schleusen ist ihre Spezialität”, sagt Thierry Crétin, ein hoher Polizeibeamter einer Spezialeinheit in Paris.
Je höher der Preis für diese Spezialität, desto länger müssen die chinesischen sans papiers Zwangsarbeit leisten und desto verschwiegener und ängstlicher sind sie. Ihre hohen Schulden garantieren ihnen andererseits, mit Arbeit versorgt zu werden.
Li war zeitweise ohne Beschäftigung. Er hatte nicht genug für sein Visum bezahlt, nicht genug Schulden, um sie abarbeiten zu können. Außerdem gelten Leute wie er aus dem Norden in der Textilindustrie als ungeeignet.
Seine Chefs kennt er nur übers Handy
Das Vorurteil trifft auch die Frauen aus Dongbei, viele Prostituierte in Belleville stammen daher aus Dongbei. Li musste alle zwei Monate den Job wechseln, manchmal musste er sogar auf der Straße betteln.
Kontakt zu seinen Arbeitgebern hatte er nur per Handy. Sie sagten ihm, wo er am nächsten Tag hingehen solle. Meist arbeitete er in Privatwohnungen, die in Ateliers umgewandelt wurden. “Dorthin haben die meisten ihre Schneidereien oder Ravioli-Küchen verlegt, seitdem die Polizei ihre Razzien verschärft hat”, sagt die Wissenschaftlerin Poisson. “Die Gefahr, dort aufzufliegen, ist geringer als in Werkstätten.”
Auch in dem Hochhaus, in dem Li wohnt, gibt es Schneidereien, in denen sich Stoffe stapeln und eine Nähmaschine an der anderen steht. Kaum einen Chef hat Li je zu Gesicht bekommen. Er hatte immer nur mit seinesgleichen zu tun.
» Viele Restaurants oder Zigarettenläden dienen zur Geldwäsche «
Véronique Poisson
Die Auftraggeber organisieren die Arbeit nach einem Kaskaden-Prinzip, so können sie ihre Verantwortung verschleiern. Deckt die Polizei eine illegale Schneiderei auf, bleibt der Auftraggeber unbehelligt. Den Ärger haben nur die Ertappten.
“10.000 dieser Ateliers gibt es allein in Paris”, sagt Li. Poisson hat ihn mit ins Bistro La Vielleuse in Belleville gebracht, das Migranten-Viertel. Poisson will die Zahl nicht glauben. Doch, doch nickt Li und schreibt sie zur Bestätigung auf einen Teebeutel.
Dem Staat entgehen Millionen an Steuern
Dann malt er ein X und eine Fünf dahinter und sagt: “Fünf Personen arbeiten im Schnitt in jeder dieser Werkstätten, und zwar nur in den Schneidereien. China-Restaurants und Kindermädchen nicht inbegriffen.” Es hat sich eine florierende chinesische Schattenwirtschaft in Paris entwickelt.
Dem Staat entgehen Millionen an Steuern, auch wenn ihm wenigstens die Mehrwertsteuer von verkauften Produkten bleibt. Das Geld für die Visa sickert ebenfalls in dunkle Kanäle. In von Chinesen eröffneten Geschäften taucht es wieder auf. “Viele Restaurants oder Zigarettenläden dienen zur Geldwäsche”, sagt Poisson. Vor Verallgemeinerungen warnt sie indes und kämpft aktiv gegen Ressentiments.
Schon vor 15 Jahren gründete sie einen der ersten Eingliederungsvereine für chinesische Einwanderer in Paris. Zum Reichtum und sozialen Aufstieg vieler Chinesen trage vor allem bei, dass es unter Großfamilien üblich sei, einander Geld zu leihen und nicht auf Bankkredite zurückzugreifen, erklärt sie. So würden sich legal große Summen mobilisieren lassen.
Li versteht nicht, warum Frankreich die Schwarzarbeit duldet. Davon profitiere nur eine betrügerische Minderheit. Würde man die Illegalen anerkennen, müssten auch sie Sozialversicherung bezahlen. Er zeigt seinen verkrüppelten rechten Zeigefinger, der im staatlichen Krankenhaus behandelt wurde. Beim Kistenschleppen ist ihm das passiert.
Vergeblich versuchte er, den Arbeitsunfall offiziell anerkennen zu lassen. Er zog vor Gericht und verkaufte sein Haus in China, um den Anwalt zu bezahlen. In Amerika sei ein illegaler Einwanderer damit durchgekommen, sagt er. Li wollte in Europa ein Exempel statuieren. Er unterlag. Die Übersetzerin verdreht die Augen, als Li dies erzählt. Sie hält ihn für naiv.
Auf Frankreich ist Li seither nicht mehr gut zu sprechen. Würde man Menschen wie ihn anerkennen, wäre das Defizit der Kassen geringer, sagt er. Dann könnten sie auch nicht mehr so leicht ausgebeutet werden, weil sie Rechte hätten und ihre Arbeitgeber Steuern zahlen müssten. “Der Staat hat aber kein Interesse daran”, sagt Li. Sein Traum ist der Ernüchterung gewichen.
(SZ vom 4.7.2007)
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Zehn Schritte auf dem Weg in den Faschismus
4.7.2007 by Lupo.
Naomi Wolf
Zehn Schritte auf dem Weg in den Faschismus
Naomi Wolf schreibt, dass es zehn Schritte auf dem Weg zu einer faschistischen Gesellschaft gebe. Die Bush-Regierung habe in den vergangenen Jahren begonnen, alle zehn Schritte zu unternehmen: “1 Invoke a terrifying internal and external enemy (…) 2 Create a gulag (…) 3 Develop a thug caste (…) 4 Set up an internal surveillance system (…) 5 Harass citizens’ groups (…) 6 Engage in arbitrary detention and release (…) 7 Target key individuals (…) 8 Control the press (…) 9 Dissent equals treason (…) 10 Suspend the rule of law”. [Teaser von bpb: Der 11. September und die Fogen] Guardian
T:I:S, 25. April 2007
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*
Francis Boyle
Die USA auf dem Weg in den Polizeistaat
Die Nazis machten genau das gleiche. Ihre Juristen untergruben die juristischen Fakultäten. Carl Schmitt war der schlimmste, und er war der Mentor von Leo Strauss, dem Gründer der Neokonservativen. Das selbe Phänomen, das in Nazi-Deutschland auftrat, zeigt sich hier, ich übertreibe nicht… wir können alle gefoltert werden, wir könnnen alle so behandelt werden.
Francis Boyle lehrt Internationales Recht an der Universität Illinois, Champaign, hat magna cum laude in Recht promoviert und führt einen zweiten Doktortitel in Politikwissenschaften, beide von der Universität Harvard in Cambridge, Massachusetts . Er saß vier Jahre in der Leitung von Amnesty International und verteidigte Bosnien-Herzegowina vor dem Internationalen Gerichtshof. Ihm zufolge stammten die Anthrax-Keime 2001 aus einem Regierungslabor und dienten dazu, den Patriot Act durchzusetzen, der den US-Bürgern nach Bedarf das Recht nimmt, vor Gericht ihre Festnahme prüfen zu lassen.Was den 11. September 2001 anlangt, verweist er auf David Ray Griffin. Information Clearing House (Das beigefügte Telefon-Interview wird von langer Werbung für andere Sendungen unterbrochen).
Verweis: Roger Köppel, bis 2005 Chefredakteur der Welt, jetzt der Weltwoche, vertritt die Kernposition von Carl Schmitt, Hitlers Kronjuristen.
T:I:S, 24. Dezember 2006
http://www.steinbergrecherche.com/faschismus.htm#Rudolf%20Adam
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Macedonia records progress in tackling human trafficking
4.7.2007 by Lupo.
Ali Ahmeti’s crime gang!
Macedonia records progress in tackling human trafficking
04/07/2007
Macedonia demonstrated increasing progress in its anti-trafficking efforts in 2006, particularly through joint law enforcement co-operation with neighbouring countries, according to a US State Department report.
By Zoran Nikolovski for Southeast European Times in Skopje – 04/07/07
photo
US Ambassador Mark Lagon, senior adviser on trafficking in persons to US Secretary of State Condoleezza Rice, presents the 7th annual State Department Trafficking in Persons Report on June 12th in Washington.
In the latest annual Trafficking in Persons Report, released last month by the US State Department, Macedonia is criticised for not fully complying with the minimum standards in eliminating human trafficking. But authorities say the country has increased law enforcement co-operation with its neighbours, and is making progress.
The State Department report assesses whether each country is a source, transit or destination country for human trafficking. It also gauges compliance with laws on the protection of trafficking victims, and efforts by governments to fight the problem. It lists the countries where the human trafficking situation is seen as most critical.
“Every day, all over the world, people are coerced into bonded labour, bought and sold in prostitution, exploited in domestic servitude, enslaved in agricultural work and in factories, and captured to serve unlawfully as child soldiers,” said the director of the US Office to Monitor and Combat Trafficking in Persons, Ambassador Mark Lagon, as he presented the report on June 12th.
“Estimates of the number vary widely,” he added. “According to US government estimates, approximately 800,000 people are trafficked across international borders each year, and about 80% of them are female. Up to half are minors.”
Macedonia is a source, transit and destination country for women and children that are trafficked for commercial sexual exploitation, according to the report. Macedonian women and girls are trafficked within the country — from eastern rural areas to western Macedonia — for sexual exploitation. Other victims originate from Moldova, Albania and other Eastern European countries, and are routed through Macedonia en route to Serbia, Montenegro, Albania and Western Europe. T
……………………
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/07/04/feature-02
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Three SEE cultural sites added to UNESCO list
4.7.2007 by admin.
Culture and Sports: Three SEE cultural sites added to UNESCO list
04/07/2007
Sites in Bosnia and Herzegovina, Greece and Serbia join 22 others already on the World Cultural and Natural Heritage List. Also in news this week: Verdi’s “Aida” premieres at the Albanian Opera, and Dubrovnik hosts the Libertas Film Festival.
Corfu’s Old Town was added to the UNESCO Heritage List. [AFP] |
Three cultural sites in Southeast Europe have been placed on UNESCO’s World Cultural and Natural Heritage List, joining 22 others. They are the Ottoman-era Mehmed Pasa Sokolovic Bridge of Visegrad (Bosnia and Herzegovina), the Old Town of Corfu (Greece) and the late Roman-era Gamzigrad-Romuliana, Palace of Galerius (Serbia).
***
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/roundup/2007/07/04/roundup-cl-03
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Bosnian police arrest gang members
4.7.2007 by admin.
Bosnian police arrest gang members
04/07/2007
SARAJEVO, Bosnia and Herzegovina (BiH) — Police have arrested four alleged members of an organised crime group and are looking for nine others following last week’s murder of a major underworld figure. The Federation of Bosnia and Herzegovina Interior Ministry said premises were searched in Sarajevo, Zenica and Gorazde. According to local media, most of the gang members were ethnic Albanians with long records of racketeering and involvement in contract murders. The operation was prompted by the June 27th shooting of Ramiz Delalic, a former Bosniak warlord active during the 1992-1995 conflict. He was standing trial for the March 1992 murder of a man at a Serb wedding in Sarajevo, one of several events that triggered the conflict. (Nezavisne Novine - 04/07/07; Reuters, RTRS, Focus - 03/07/07)
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/newsbriefs/setimes/newsbriefs/2007/07/04/nb-07
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EU urges consensus on Kosovo, and the blackmailing from the Kosovo Gangsters
4.7.2007 by admin.
EU urges consensus on Kosovo
04/07/2007
BELGRADE, Serbia — Cristina Gallach, EU security chief Javier Solana’s spokeswoman, said Tuesday (July 3rd) that Brussels wants a consensus on Kosovo status to be reached as soon as possible. Speaking to Serbian state TV, she said the bloc favours quick UN Security Council adoption of a new resolution based on former UN envoy Martti Ahtisaari’s blueprint, which calls for supervised independence. “The Balkans’ future depends on Europe, not Russia,” local media quoted her as saying, in reference to Moscow’s opposition to the Ahtisaari plan. She added that the EU would take the responsibility and decide on Kosovo if Russia continues its opposition, though she stressed that any EU move would depend on the Security Council’s consent.
Separately, Chinese Ambassador to the UN Wang Guangya said the Security Council would wait for Russia and the United States to overcome their differences on Kosovo before taking new steps. (RTS, Tanjug, Beta, B92, RIA Novosti - 03/07/07)
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/newsbriefs/setimes/newsbriefs/2007/07/04/nb-02
Kosovo Albanian leaders hint of alternative scenario if new UN resolution fails
04/07/2007
PRISTINA, Kosovo, Serbia — Kosovo Albanian leaders reiterated Tuesday (July 3rd) that Pristina might look for alternative scenarios for achieving independence if the UN Security Council fails to adopt a resolution based on the Ahtisaari plan. Prime Minister Agim Ceku told Reuters that the province might be “forced to move” alone if delays in the status settlement process continue.
Kosovo President Fatmir Sejdiu seemed to agree, telling the BBC’s Albanian-language programme that Kosovo would consult the international community to find an alternative way to independence, even if this means seeking recognition by individual states. (Telegrafi, RTK, RFE, Kosovalive, QIK, Top-Channel - 03/07/07)
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/newsbriefs/setimes/newsbriefs/2007/07/04/nb-03
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Ein teurer Maulkorb in Schweden
4.7.2007 by CrniLabudovi.
Ein teurer Maulkorb in Schweden
Posted By Jens On 3. Juli 2007 @ 22:14 In Migrantengewalt, Political Correctness, Dhimmitude | 13 Comments
Unser Leser Feuervogel [3] hat die Geschichte übersetzt ([4] Original hier): Den Rest des Eintrags lesen »
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Albanien bereitet erste Euro-Anleihen vor
4.7.2007 by CrniLabudovi.
Mit dem Moody Ranking und einem Arian Fullani an der Spitze der Staatsbank wird es voll bergauf gehen.
Staatsanleihen
Albanien bereitet erste Euro-Anleihen vor

Albaniens Infrastruktur ist in einem miserablen Zustand
03. Juli 2007
Anleihen aus osteuropäischen Ländern erfreuten sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit. Ungarische Anleihen notieren derzeit großteils auf ihren Allzeittiefs, polnische haben sich davon in den vergangenen Wochen etwas erholt. Bulgarische oder baltische Anleihen stellen sich nur wenig interessant dar. Zwar sind die Renditen gegenüber früheren Zeiten gestiegen, doch haben sie zum Teil nur spekulative Bewertungsaufschläge abgegeben, die aus zu optimistischen Vorstellungen über einen EU- oder Euro-Beitritt resultierten.
Demnächst könnte ein weiteres osteuropäisches Land die Chance haben, seine Staatskassen über den Euro-Kapitalmarkt zu füllen. Vor einigen Jahren hätte man dies sicher noch für ausgesprochen unwahrscheinlich gehalten, handelt es sich doch um Albanien, das ehemalige Armenhaus Europas, dessen ohnehin historisch niedriger Entwicklungsstandard durch einen unbarmherzigen Stalinismus noch tiefer gedrückt wurde.
Moody’s vergibt „B1“-Rating
Danach hielten ethnische und traditionelle Blutfehden das Land in Atem, dessen staatliche Ordnung praktisch nicht mehr existierte und das drohte in Anarchie zu versinken.
Vor wenigen Tagen aber haben die Analysten von Moody’s dem Land mit der Bonitätsnote „B1“ ein Rating verliehen, entscheidende Voraussetzung für die Begebung einer Anleihe. Dabei sehen die Analysten in dem einstigen Zerfall der staatlichen Ordnung sogar eine Chance. Das Land sei nicht mit funktionsunfähigen Institutionen und Mechanismen überladen hinter denen mächtige Interessengruppen stünden, die eine verzerrte Wirtschaftspolitik zu beeinflussen suchten, schreibt Analyst Jonathan Schiffer.
Andererseits sie das Eigentumsrecht praktisch und theoretisch schwach ausgeprägt. Es gibt keine umfassenden Grundbücher, das Gerichtswesen sei suboptimal und das Geschäftsklima träge.
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FAZ
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Corfu’s Old Town was added to the UNESCO Heritage List. [AFP]