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Archive für 20.6.2007

Two protected Prosecution witnesses at the trial of Zeljko Lelek have spoken about murders in Visegrad in 1992.

Lelek: Murders on the Visegrad Bridge
Visegradski most mala

18 June 2007 Two protected Prosecution witnesses at the trial of Zeljko Lelek have spoken about murders in Visegrad in 1992.

A protected Prosecution witness, who testified under the pseudonym X, has spoken of the murder of a baby and two women on the Visegrad bridge in 1992.

These murders, among other acts, are alleged to have been carried out by Zeljko Lelek, a policeman from Visegrad being processed for crimes against humanity.

The witness said, “Zeljko Lelek, Mile Joksimovic and Vlatko Pecikoza arrived almost at the same time at the bridge. Lelek was in a taxi driven by Bosko Djuric”.

“They took out two women out of the car, both were in their early 20s, one was carrying a five to six month old baby. Vlatko grabbed the baby from her and said ‘Let the baby have some fresh air’. He took it and threw it up in the air. Lelek was holding a knife and caught the little body on it,” the witness said, adding that Joksimovic then forced the mother to lick the child’s blood “in order to stop the bleeding”.

According to the indictment, Joksimovic, Pecikoza and Lelek brought two unidentified women to the Mehmed Pasa Sokolovic bridge at the beginning of June 1992. One of the women carried a baby in her hands. After the baby had been killed, the indictee slaughtered both women.

According to witness X, she watched Lelek killing both women from a distance of five to six metres.

“There were a lot of people, but nobody paid attention,” the witness has said and added that, after these murders, she saw Lelek bringing two men to clean the blood and throw the bodies down from the bridge.

“First they threw away the baby and the the two women into the Drina river. Then they killed the [men who had cleaned up at the murder site] as well and threw them away.” said the protected witness claiming that Lelek personally killed one of the men, and “someone else” killed the other one.

The witness also claims that, in June 1992, she was present when Lelek and Mitar Vasiljevic “were bragging” about their war trophies.

Vasiljević is serving 15 years prison for crimes comited in Visegrad. He was pronanced guilty by ICTY in 2004……..
http://www.bim.ba/en/68/10/3328/

Irak: Kinder in Bagdader Waisenhaus “Fliegen haben ihre Wunden ausgefressen”

Typische Auslands Hilfe ist das! Kinder werden für die Unterschlagung, der ausl. Hilfe missbraucht und die Ausländer arbeiten wie fast überall in der Welt, nur mit kriminellen Gruppen zusammen, welche ganz einfach die Kinder verrecken lassen.

sueddeutsche.de

Ressort: Panorama
URL: /panorama/artikel/641/119496/article.html
Datum und Zeit: 20.06.2007 - 16:37

20.06.2007 14:51 Uhr Drucken | Versenden | Kontakt
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Kinder in Bagdader Waisenhaus
“Fliegen haben ihre Wunden ausgefressen”
Eine grausige Entdeckung haben Soldaten in einem Waisenhaus in Bagdad gemacht. Sie stießen dort auf rund zwanzig völlig verwahrloste Kinder. Selbst Ärzte hielten sie zunächst für tot.
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Die Soldaten hätten die Jungen, die am Boden lagen, zunächst für tot gehalten, hatte der Fernsehsender CBS zuvor unter Berufung auf einen anderen Armeesprecher berichtet.

Waisenhaus

Abgemagert bis auf das Skelett: Ein Kind in dem Bagdader Waisenhaus.
Foto: AFP

“Sie ließen einen Basketball auf den Boden fallen, um zu sehen, ob sie reagieren, und wirklich, eines der Kinder hob den Kopf, wandte sich um, schaute und legte sich wieder hin. ’Oh, sie leben’, sagten sie (die Soldaten)“, sagte der Sprecher weiter.

Insgesamt hätten in der staatlichen Einrichtung 24 stark vernachlässigte und teils fast verhungerte Jungen vor sich hin vegetiert. Ein Kind sei in einem besonders erbärmlichen Zustand gewesen.

Ärzte hätten den Jungen zunächst für tot gehalten, weil “Tausende Fliegen seinen Körper bedeckten“, berichtete der Sprecher. “Fliegen im Mund, auf den Augen, in Nase, Ohren, alle vom Schlafen auf dem Betonboden offenen Wunden ausfressend.“

Der Junge sei so schwach gewesen, dass er kein Körperglied mehr habe bewegen können - nur die Augäpfel. Die Vorratsschränke der Betreuer seien dagegen voll gewesen, berichtete CBS. Die US-Armee versorge die Kinder medizinisch. Regierungschef Nuri al-Maliki ordnete nach Angaben seines Büros die Bestrafung der Verantwortlichen an.

Amerikaner setzen Offensive fort

Die US-Armee setzte im Irak ihre Großoffensive fort. In den ersten Stunden wurden offiziellen Angaben zufolge mindestens 30 al-Qaida-Extremisten getötet. Eine Lenkrakete habe einen Unterschlupf der radikal-muslimischen Organisation in der Provinz Dijala zerstört, teilte das Militär am Mittwoch mit.

Zudem seien in der Umgebung der Stadt Bakuba drei Waffenlager ausgehoben oder zerstört worden. Dabei seien den Soldaten Sturmgewehre, Handgranaten und Raketenwerfer in die Hände gefallen. Darüber hinaus seien insgesamt 14 Bomben sichergestellt worden, zehn davon seien vergraben gewesen.

“Der Einsatz hat gerade erst begonnen und wir werden die Al-Kaida schlagen, egal, wo sie sich versteckt“, erklärte Brigadegeneral Mick Bednarek, der Vize-Kommandeur der Offensive „Arrowhead Ripper“. An dem Einsatz sind 10.000 US-Soldaten beteiligt. Sie werden von rund 2000 irakischen Soldaten und Polizisten unterstützt.

Die Offensive richtet sich gegen eine Hochburg der sunnitischen Extremisten, die für viele Bombenanschläge in Bagdad verantwortlich gemacht werden. Die Zahl der Todesopfer eines der größten Attentate in der Hauptstadt in jüngster Zeit stieg auf 87. Am Dienstag hatte ein mutmaßlicher al-Qaida-Attentäter einen mit Sprengstoff gefüllten Lastwagen vor einer schiitischen Moschee explodieren lassen.

(AFP/Reuters)

Letzte Chance für Bulgarinnen in Libyen

Letzte Chance für Bulgarinnen in Libyen

Der Berufungsprozess der fünf zum Tode verurteilten Krankenschwestern beginnt. Sie sollen hunderte Kinder mit HIV infiziert haben.

epa Die Verurteilung der sechs Angeklagten, die seit acht Jahren im Gefängnis sitzen, löste weltweit Proteste aus. Vor dem libyschen Obersten Gericht hat am Mittwoch der letzte Berufungsprozess von fünf bulgarischen Krankenschwestern und einem palästinensischen Arzt begonnen, denen in Libyen die Todesstrafe droht. Der Staatsanwalt hat eine Bestätigung der Strafe gefordert.

Ein libysches Gericht hatte die Bulgarinnen und den Arzt im Mai 2004 für schuldig befunden, in einem Krankenhaus in Benghasi 438 libysche Kinder absichtlich mit dem HIV-Virus angesteckt zu haben, von denen 56 starben. Die Angeklagten hatten die schlechten hygienischen Verhältnisse in der Klinik für die Infektionen verantwortlich. Für die Tat wurden sie zum Tode verurteilt - ein Urteil, das im vergangenen Dezember bestätigt wurde.

Internationale Bemühungen

Mitte Juni hatten der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner die Krankenschwestern und den Arzt im Gefängnis in Tripolis besucht und Zuversicht über eine Aufhebung des Todesurteils geäußert. Auch der Sohn von Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi, Saif al Islam, bestätigte die Aussicht auf eine Lösung des Falls. Der Gaddafi-Sohn mit guten Beziehungen auch zu Österreich hat sich schon mehrfach in Verhandlungen seines Landes mit westlichen Partnern eingeschaltet.

Der palästinensische Arzt, der zusammen mit fünf bulgarischen Krankenschwestern in Libyen zum Tode verurteilt worden ist, hat unterdessen die bulgarische Staatsbürgerschaft erhalten. Das teilte der bulgarische Außenminister Iwajlo Kalfin am Dienstag mit. Laut Kalfin hatte Ashraff Ahmed Dzjuma schon vor zwei bis drei Jahren die Staatsbürgerschaft beantragt, jetzt ist laut Angaben aus Sofia das Verfahren abgeschlossen worden.

Artikel vom 20.06.2007, 15:24

Serbien liefert ehemaligen Serbenpremier an Bosnien aus

Serbien liefert ehemaligen Serbenpremier an Bosnien aus

20.06.2007 | 15:53 | (DiePresse.com)

Gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Klickovic laufen Verfahren wegen Wirtschaftskriminalität und Kriegsverbrechen.
EPA (Drago Vejnovic) Archivfoto von 1997: in der Mitte Gojko Klickovic (weißes Hemd)

Serbien hat am Mittwoch Gojko Klickovic, den ehemaligen Ministerpräsidenten der bosnischen Serbenrepublik, an die Justizbehörden von Bosnien-Herzegowina ausgeliefert. Klickovic ist wegen Wirtschaftskriminalität und Fälschungen angeklagt, meldete die Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug.

Er flüchtete 1997 aus Bosnien und wurde 2006 in Serbien festgenommen. Er war Regierungschef der bosnischen Serben 1996-1997. Ein bosnisches Gericht hat Klickovic inzwischen auch wegen Kriegsverbrechen 1992-1995 angeklagt.

(Ag.)
http://www.diepresse.at/home/politik/aussenpolitik/311843/index.do?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

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