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Archive für 9.6.2007

Police arrest man accused of assault of Bujanovac Mayor: Albanisch Demokratie System-Granate’s

Police arrest man accused of assault of Bujanovac Mayor

9 June 2007 | 11:18 | Source: Beta

BUJANOVAC — Police arrested Fatom O. Friday under suspicions of a terrorist attack launched against Nagip Arifi.

Fatom O., from the neighboring village of Kopčulj near Bujanovac, came under suspicion for allegedly throwing a hand grenade at the family house of Nagip Arifi, president of the Bujanovac municipality.

Police said in a statement that Ljarim J. from Bujanovac was most likely involved in the attack. He is currently serving his 15 –year prison term in a Kosovo penitentiary for the murder of BIA member Salver Fazliu in 2003 in southern Serbia.

“Faton O. and Ljarim J. belong to a terrorist organization that, in coordination with similar groups operating in Kosovo, carries out actions intended to destabilize security in southern Serbia’s municipalities,” the statement read.

The State Security Agency (BIA) and Serbian police (MUP) coordinated Friday’s arrest.

Quelle: B92

Uhapšen napadač na Arifija

9. jun 2007.

Bujanovac — Akcijom BIA i MUP-a juče uhapšen Fatom O, osumnjičen da je izvršio teroristički napad na gradonačelnika Bujanovca Nagipa Arifija.
Fatom O. iz sela Kopčulj kod Bujanovca, sumnjiči se da je 1. juna bacio ručnu bombu na porodičnu kuću gradonačelnika Bujanovca.

Kako se navodi u policijskom saopštenju, u tom napadu će najverovatnije učestvovati i Ljarim. J iz Bujanovca, koji se nalazi u zatvoru na Kosovu. On je na odsluženju kazne od 15 godina zbog ubistva pripadnika BIA Salvera Fazliua 2003. godine na jugu Srbije .

“Uhapšeni Faton O. i Ljarim J. deo su kriminalno terorističke organizacije koja u koordinaciji sa sličnim grupama na Kosovu i Metohiji preduzima aktivnosti u cilju destabilizacije stanja bezbednosti u opštinama”, stoji u saopštenju.

Quelle: B92

CIA - Propaganda: Al Qaeda erklärt Indien den Heiligen Krieg

Al Qaeda erklärt Indien den Heiligen Krieg

09. Jun 10:21
In Kaschmir kommt es immer wieder zu Anschlägen.
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Foto: dpa

Weil Indien einen Teil Kaschmirs unter seiner Kontrolle hat, hat das Terrornetzwerk Al Qaeda zum Dschihad aufgerufen. Die Grenzen sollen «ausgelöscht» werden.

Die Finanzzusagen der G-8-Staaten an Afrika haben bei internationalen Hilfsorganisationen teils wütende Reaktionen hervorgerufen. Die Erklärung der Staats- und Regierungschefs sei “Augenwischerei” und “Betrug”, hieß es am Freitag nach Abschluss des G-8-Gipfels in zahlreichen Stellungnahmen.

Laut Abschlusskommuniqué will die Gruppe in den nächsten Jahren mindestens 60 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) für die Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose in Afrika bereitstellen. Davon übernehmen die USA 30 Milliarden Dollar, den Rest teilen sich Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und Russland. Bei den Mitteln handelt es sich jedoch nur zum Teil um neues Geld, längst laufende Projekte sind mit eingerechnet.

Die Bundesregierung etwa will nach Informationen der Süddeutschen Zeitung in den Jahren 2008 bis 2015 insgesamt lediglich 800 Millionen Euro zusätzlich für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten in Afrika bereitstellen.

Diese 800 Millionen Euro sollen zudem noch an anderer Stelle von den Entwicklungshilfeausgaben abgezweigt werden. Hilfsorganisationen hatten Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) zunächst noch so verstanden, als sei die Bundesregierung bereit, zusätzlich vier Milliarden Euro zu zahlen.

“Reine Farce”

Da im Gipfel-Kommuniqué kein Zeitraum genannt wird, ist völlig unklar, wann welcher Teil der 60 Milliarden Dollar fließen soll. Entsprechend verärgert reagierten die meisten Hilfsorganisationen. Die Deutsche Welthungerhilfe sprach von einer “Mogelpackung”.

Das Kommuniqué beinhalte nur Absichtserklärungen und falle damit in der Verbindlichkeit noch hinter die Ergebnisse des G-8-Gipfels von Gleneagles vor zwei Jahren zurück, sagte der Entwicklungsexperte der Organisation, Ulrich Post. Ähnlich äußerte sich Peter Wahl vom globalisierungskritischen Bündnis Attac. Die Afrika-Aktivisten Bob Geldof und Bono bezeichneten den Gipfel als reine Farce. In dem Afrika-Beschluss würden lediglich alte Versprechungen wiederholt.

Das katholische Hilfswerk Cafod sprach von tiefer Enttäuschung, die Kinderhilfsorganisation World Vision von einem “klaren Wortbruch” der G 8. Bereits die UN haben festgestellt, dass allein für den Kampf gegen Aids pro Jahr 20 Milliarden Dollar benötigt würden.

Der Sprecher der internationalen Allianz Global Call To Action Against Poverty (GCAP), Kumi Naidoo, sagte, die Armen der Welt seien von den Industriestaaten betrogen worden. Kämen die 6000 Aids-Toten pro Tag aus Europa und Nordamerika statt aus Afrika, hätten die G-8-Regierungschef mehr getan, sagte Naidoo.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte dagegen die Gipfelergebnisse und sprach von einer “zusätzlichen Kraftanstrengung der G 8″. 2010 und 2015 solle jeweils überprüft werden, ob das Hilfsgeld tatsächlich geflossen und auch korrekt verwendet worden seien.

Unterschiede bei der Herangehensweise

Auch Merkel räumte allerdings ein, dass sie heute noch nicht sagen könne, wie angesichts knapper Kassen die Ziele “lückenlos” erreicht werden sollten. Der G-8-Gipfel habe nicht alle Probleme gelöst, aber viel in Bewegung gebracht, sagte Merkel weiter. So gebe es im Klimaschutz nun einen “klaren Verhandlungsauftrag”.

Die Staaten hatten sich am Donnerstag geeinigt, bis 2009 ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll auszuhandeln und zudem Ziele für den CO2-Ausstoß vereinbart. Auch die großen Schwellenländer hätten deutlich gemacht, “dass sie sich diesem Prozess verpflichtet fühlen”, sagte die Kanzlerin. Im Herangehen gebe es aber nach wie vor Unterschiede.

Die Blockaden Tausender Demonstranten rund um Heiligendamm lösten sich bereits am Vormittag größtenteils auf. In Rostock nahmen Tausende Menschen an einer Abschlusskundgebung teil. Die Lage blieb bis zum Abend ruhig.


(SZ vom 9.6.2007)