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Archive für 9.6.2007
„Was unsere Unternehmer in China machen, ist Harakiri“
9.6.2007 by admin.
„Was unsere Unternehmer in China machen, ist Harakiri“
Jedes europäische Unternehmen, das zur Zeit nach Asien geht, stellt dort seine wertvollsten Ressourcen zur Verfügung: technologischen Vorsprung und eine lange Erfahrung auf den Weltmärkten. Was das für die Europäer bedeutet, erklärt im Interview mit dem Eurasischen Magazin Frau Dr. Hanne Seelmann-Holzmann von der „Dialog-Unternehmensberatung für erfolgreiche Asiengeschäfte“. Sie warnt: „Die westlichen Unternehmer züchten sich ihre späteren Überwinder selbst heran, ohne es zu merken.“ Hauptgrund für den leichtfertigen Umgang mit dem wertvollen Gut Wissen sei eine fehlende Asienstrategie.
EM 12-04 · 22.12.2004
……………..
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20041205
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Makedonien: Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz
9.6.2007 by Lupo.
MAKEDONIEN
Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz
Die junge Historikerin Violeta Atschkovska, Professorin an der Skopjer Universität Kyrill und Method, hat sich binnen kurzer Zeit zur führenden Zeitgeschichtlerin der Republik Makedonien hochgearbeitet. Zu ihren speziellen Interessen gehören die ethnischen Verhältnisse in Makedonien, worüber sie mehrere Dokumentationen und Monographien veröffentlichte. Seit den Kämpfen 2001/02 – angeblich Unruhen entrechteter Albaner, tatsächlich der Versuch albanischer Terroristen aus dem Kosovo, ihr Einflussgebiet bis nach Makedonien auszudehnen – haben die makedonisch-albanischen Beziehungen im souveränen Makedonien auch weit über das Land hinaus Augenmerk auf sich gezogen. Diesen Beziehungen galt ein Vortrag, den Frau Atschkovska vor internationalem Publikum hielt. Das Eurasische Magazin veröffentlicht eine leicht gekürzte deutsche Übersetzung, die unser Balkanexperte Wolf Oschlies aus dem Makedonischen anfertigte.
Von Violeta Atschkovska
EM 09-06 · 30.09.2006
Violeta Atschkovska
m 2. August 1944 wurde der erste makedonische Staat (im Rahmen der jugoslawischen Föderation) geschaffen. Auf der entsprechenden Sitzung des Antifaschistischen Rats der nationalen Befreiung Makedoniens (ASNOM) wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, unter denen die Deklaration der Grundrechte der Bürger Makedoniens der wichtigste war. Bereits im ersten Absatz dieses Beschlusses heißt es, dass alle Bürger der Republik Makedoniens vor dem Gesetz gleich und gleichberechtigt sind, ohne Ansehen ihrer Nationalität, Rasse oder Religion. Von daher ergaben sich alle politischen, ökonomischen und kulturellen Rechte, die Freiheit des Bekenntnisses, des Worts, der Publikation, des Versammelns etc. Dieser Katalog der Freiheiten wurde später in allen Verfassungen Makedoniens wiederholt, entsprechend den Vorgaben der Föderation von Tito-Jugoslawien, die die „brüderliche Eintracht“ unter den jugoslawischen Völkern und Volksgruppen in den Mittelpunkt stellte. Auch die Verfassung des souveränen Makedoniens von 1991 gab den Minderheiten und Volksgruppen die volle Gleichberechtigung.
Von den „Skipetaren“ zu den Albanern
Bis in die frühen 1960-er Jahre wurden die Albaner in Makedonien nur als „Skipetaren“ bezeichnet, erst 1963 bestanden die Albaner darauf, „Albaner“ genannt zu werden. Diese neue Terminologie fand auch in Dokumente und Gesetze Eingang und wurde so für uns Historiker ebenfalls obligatorisch. Generell aber waren Makedonien und Jugoslawien eine osteuropäische Ausnahme, weil nur hier den ethnischen Minderheiten Rechte und Freiheiten nach europäischen und internationalen Standards eingeräumt wurden, wie es sie in keinem balkanischen Nachbarland gab. Dennoch war die gesamte Periode seit 1944 angefüllt mit zahlreichen Exzessen und Erschütterungen in den interethnischen Beziehungen. Das betraf vor allem die albanische Minderheit, die von der Indoktrination für ein „Groß-Albanien“ durchdrungen war und zu keiner Zeit den Staat akzeptierte, in dem sie lebte, und seiner Rechtsordnung stets die groß-albanische Idee entgegensetzte, natürlich auf immer neue Weise.
Es gab also höchst unterschiedliche Auffassungen von einer „Lösung der nationalen Frage“. Auch eine größere Gruppe makedonischer Intellektueller meinte, dass die makedonische nationale Frage nicht zur Gänze in Jugoslawien gelöst sei, weil die Makedonen während des Zweiten Weltkriegs für die Wiedervereinigung ihres (1912 zwischen Griechenland, Serbien und Bulgarien) geteilten Vaterlands gekämpft hatten, dass also die makedonische Frage durch die Bildung eine vereinten Makedoniens gelöst werden müsste – entweder in einer jugoslawischen Föderation oder in einer Balkan-Föderation oder in Form eines selbständigen Staates. Leider hat der harte jugoslawische Kern um Tito diese makedonischen Strömungen und Tendenzen sehr rasch ausgemerzt, übrig blieb allein die jugoslawische Lösung der makedonischen Frage, die auch von den West-Alliierten akzeptiert worden war.
Unter dem Einfluss der „Ballisti“ begann der Kampf für Groß-Albanien
Albaner in ihrer traditionellen Kleidung
Eine zweite Gruppe, die eine andere Lösung nationaler Fragen verlangte, war die albanische Minderheit, in der noch der Einfluss albanischer Nationalisten aus Kriegszeiten, der sog. Ballisti, sehr stark war. Damals begann der Kampf für ein Groß-Albanien, der eigentlich bis zur Gegenwart fortdauert.
Die dritte Gruppe waren die Reste der serbischen Extremisten, die sich nicht mit dem neuen Status Makedoniens, der Anerkennung des makedonischen Volks etc. abfinden konnten, weil für sie Makedonien immer noch „Süd-Serbien“ und die Makedonen „Süd-Serben“ waren. In ähnlicher Weise wurde die Restitution der Makedonischen Orthodoxen Kirche aufgefasst, die Ernennung makedonischer Geistlicher, die Verwendung der makedonischen Sprache im Gottesdienst.
Die „Katschatsi“ raubten und mordeten seit dem 14. Jahrhundert
Eine besonders neuralgische Frage waren in jenen Anfangsjahren die langwährenden und schweren Drangsale, denen die Makedonen durch albanische Banden, sog. Katschatsi, ausgesetzt gewesen waren. Diese hatten während der gesamten osmanischen Fremdherrschaft in Makedonien, also vom späten 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert, geraubt, gemordet, gestohlen und gebrandschatzt. Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Italiener West-Makedonien ihrem faschistischen Satellitenstaat „Groß-Albanien“ zugeschlagen, was für die Bevölkerung Raub, Mord und Vertreibung bedeutete – ähnlich dem, das sich hier 2001/02 ereignete.
Im Weltkrieg waren hier Albaner aus dem Kosovo angesiedelt worden, deren Bandenterror noch Jahre nach Kriegsende Furcht und Schrecken verbreitete, bis er mit Waffengewalt beseitigt wurde. Alle diese Dinge machten es natürlich sehr schwer, Titos „brüderliche Eintracht“ in den interethnischen Beziehungen in Makedonien durchzusetzen.
…………………………..
Ich habe selber Umfragen unter älteren Albanern gemacht und weiß, wie viele von ihnen im Krieg von Makedonen vor den aggressiven albanischen Ballisti gerettet worden sind. Die seit Generationen in Makedonien ansässigen Albaner sind nicht das große Problem. Dieses schaffen vor allem die Neuankömmlinge aus dem Kosovo. Sie sind die Propagandisten eines extremem Nationalismus, voller Hass auf Slaven und entschlossen zur Zerstörung Makedoniens sind. Die interethnische Unverträglichkeit ist in erster Linie von Kosovaren geschürt und verbreitet worden.
Die Gegensätze in der multikulturellen Gesellschaft vertiefen sich immer weiter
Seit 1944 und speziell nach der Unabhängigkeit Makedoniens haben sich gerade albanische Lehrer bemüht, ihren Schülern die Köpfe mit Geschichtsmythen vollzustopfen – dass Albaner das älteste Volks auf dem Balkan seien, direkte Nachfahren der illyrischen Ureinwohner, die größte und ruhmreichste Geschichte besäßen, ein Recht auf den ganzen Balkan hätten etc. Ähnliches hat es bei allen Balkanvölkern gegeben, die ihre Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart durch Erfindungen einer großen historischen Bedeutung zu kompensieren trachteten, aber nur von Albanern wurde es mit aggressiven Territorialansprüchen verbunden. Sie formulierten das Ziel eines Groß-Albaniens, das man erkämpfen und ethnisch säubern müsse
………………
„Sich für die ‚Freiheit’ der Albaner zu erhitzen, hat die westeuropäische Arbeiterklasse keinen Anlaß. Denn diese angeblichen Nachkommen der alten Illyrer sind ein konterrevolutionäres Volk, wie es im Buche steht. Wie seit jeher die Albaner für den sultanischen Despotismus die zuverlässigsten Leibtruppen abgaben, wie stets und stets die Albaner von den osmanischen Herren gegen die slawischen Untertanen in Mazedonien mordend und sengend vorgeschickt wurden
………
Diese ‚Regierung’, deren Machtbezirk in ihren besten Tagen nicht weiter reichte als die Tragweite der Karabiner der internationalen Gendarmerie, war ein Schwarm ‚intellektueller’ Lumpazivagabundi. Die Stämme Nordalbaniens sind in Stammespartikularismus versteinert und zerfleischen sich in Stammesfehden. In jedem Falle wird jeder Schrittbreit, den die Zivilisation den dreiviertelwilden Indianern Europas abringt, mit Blut und mit Wirren erkauft sein. Hier glimmt die Lunte dicht bei einem Pulverfaß.“
…………..
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?thema=Balkan&artikelID=20060913
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Makedonien: Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz
9.6.2007 by Lupo.
MAKEDONIEN
Albanische Minderheit - Thesen und Hintergründe zu einer schwierigen Koexistenz
Die junge Historikerin Violeta Atschkovska, Professorin an der Skopjer Universität Kyrill und Method, hat sich binnen kurzer Zeit zur führenden Zeitgeschichtlerin der Republik Makedonien hochgearbeitet. Zu ihren speziellen Interessen gehören die ethnischen Verhältnisse in Makedonien, worüber sie mehrere Dokumentationen und Monographien veröffentlichte. Seit den Kämpfen 2001/02 – angeblich Unruhen entrechteter Albaner, tatsächlich der Versuch albanischer Terroristen aus dem Kosovo, ihr Einflussgebiet bis nach Makedonien auszudehnen – haben die makedonisch-albanischen Beziehungen im souveränen Makedonien auch weit über das Land hinaus Augenmerk auf sich gezogen. Diesen Beziehungen galt ein Vortrag, den Frau Atschkovska vor internationalem Publikum hielt. Das Eurasische Magazin veröffentlicht eine leicht gekürzte deutsche Übersetzung, die unser Balkanexperte Wolf Oschlies aus dem Makedonischen anfertigte.
Von Violeta Atschkovska
EM 09-06 · 30.09.2006
Violeta Atschkovska
m 2. August 1944 wurde der erste makedonische Staat (im Rahmen der jugoslawischen Föderation) geschaffen. Auf der entsprechenden Sitzung des Antifaschistischen Rats der nationalen Befreiung Makedoniens (ASNOM) wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, unter denen die Deklaration der Grundrechte der Bürger Makedoniens der wichtigste war. Bereits im ersten Absatz dieses Beschlusses heißt es, dass alle Bürger der Republik Makedoniens vor dem Gesetz gleich und gleichberechtigt sind, ohne Ansehen ihrer Nationalität, Rasse oder Religion. Von daher ergaben sich alle politischen, ökonomischen und kulturellen Rechte, die Freiheit des Bekenntnisses, des Worts, der Publikation, des Versammelns etc. Dieser Katalog der Freiheiten wurde später in allen Verfassungen Makedoniens wiederholt, entsprechend den Vorgaben der Föderation von Tito-Jugoslawien, die die „brüderliche Eintracht“ unter den jugoslawischen Völkern und Volksgruppen in den Mittelpunkt stellte. Auch die Verfassung des souveränen Makedoniens von 1991 gab den Minderheiten und Volksgruppen die volle Gleichberechtigung.
Von den „Skipetaren“ zu den Albanern
Bis in die frühen 1960-er Jahre wurden die Albaner in Makedonien nur als „Skipetaren“ bezeichnet, erst 1963 bestanden die Albaner darauf, „Albaner“ genannt zu werden. Diese neue Terminologie fand auch in Dokumente und Gesetze Eingang und wurde so für uns Historiker ebenfalls obligatorisch. Generell aber waren Makedonien und Jugoslawien eine osteuropäische Ausnahme, weil nur hier den ethnischen Minderheiten Rechte und Freiheiten nach europäischen und internationalen Standards eingeräumt wurden, wie es sie in keinem balkanischen Nachbarland gab. Dennoch war die gesamte Periode seit 1944 angefüllt mit zahlreichen Exzessen und Erschütterungen in den interethnischen Beziehungen. Das betraf vor allem die albanische Minderheit, die von der Indoktrination für ein „Groß-Albanien“ durchdrungen war und zu keiner Zeit den Staat akzeptierte, in dem sie lebte, und seiner Rechtsordnung stets die groß-albanische Idee entgegensetzte, natürlich auf immer neue Weise.
Es gab also höchst unterschiedliche Auffassungen von einer „Lösung der nationalen Frage“. Auch eine größere Gruppe makedonischer Intellektueller meinte, dass die makedonische nationale Frage nicht zur Gänze in Jugoslawien gelöst sei, weil die Makedonen während des Zweiten Weltkriegs für die Wiedervereinigung ihres (1912 zwischen Griechenland, Serbien und Bulgarien) geteilten Vaterlands gekämpft hatten, dass also die makedonische Frage durch die Bildung eine vereinten Makedoniens gelöst werden müsste – entweder in einer jugoslawischen Föderation oder in einer Balkan-Föderation oder in Form eines selbständigen Staates. Leider hat der harte jugoslawische Kern um Tito diese makedonischen Strömungen und Tendenzen sehr rasch ausgemerzt, übrig blieb allein die jugoslawische Lösung der makedonischen Frage, die auch von den West-Alliierten akzeptiert worden war.
Unter dem Einfluss der „Ballisti“ begann der Kampf für Groß-Albanien
Albaner in ihrer traditionellen Kleidung
Eine zweite Gruppe, die eine andere Lösung nationaler Fragen verlangte, war die albanische Minderheit, in der noch der Einfluss albanischer Nationalisten aus Kriegszeiten, der sog. Ballisti, sehr stark war. Damals begann der Kampf für ein Groß-Albanien, der eigentlich bis zur Gegenwart fortdauert.
Die dritte Gruppe waren die Reste der serbischen Extremisten, die sich nicht mit dem neuen Status Makedoniens, der Anerkennung des makedonischen Volks etc. abfinden konnten, weil für sie Makedonien immer noch „Süd-Serbien“ und die Makedonen „Süd-Serben“ waren. In ähnlicher Weise wurde die Restitution der Makedonischen Orthodoxen Kirche aufgefasst, die Ernennung makedonischer Geistlicher, die Verwendung der makedonischen Sprache im Gottesdienst.
Die „Katschatsi“ raubten und mordeten seit dem 14. Jahrhundert
Eine besonders neuralgische Frage waren in jenen Anfangsjahren die langwährenden und schweren Drangsale, denen die Makedonen durch albanische Banden, sog. Katschatsi, ausgesetzt gewesen waren. Diese hatten während der gesamten osmanischen Fremdherrschaft in Makedonien, also vom späten 14. bis zum frühen 20. Jahrhundert, geraubt, gemordet, gestohlen und gebrandschatzt. Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Italiener West-Makedonien ihrem faschistischen Satellitenstaat „Groß-Albanien“ zugeschlagen, was für die Bevölkerung Raub, Mord und Vertreibung bedeutete – ähnlich dem, das sich hier 2001/02 ereignete.
Im Weltkrieg waren hier Albaner aus dem Kosovo angesiedelt worden, deren Bandenterror noch Jahre nach Kriegsende Furcht und Schrecken verbreitete, bis er mit Waffengewalt beseitigt wurde. Alle diese Dinge machten es natürlich sehr schwer, Titos „brüderliche Eintracht“ in den interethnischen Beziehungen in Makedonien durchzusetzen.
…………………………..
Ich habe selber Umfragen unter älteren Albanern gemacht und weiß, wie viele von ihnen im Krieg von Makedonen vor den aggressiven albanischen Ballisti gerettet worden sind. Die seit Generationen in Makedonien ansässigen Albaner sind nicht das große Problem. Dieses schaffen vor allem die Neuankömmlinge aus dem Kosovo. Sie sind die Propagandisten eines extremem Nationalismus, voller Hass auf Slaven und entschlossen zur Zerstörung Makedoniens sind. Die interethnische Unverträglichkeit ist in erster Linie von Kosovaren geschürt und verbreitet worden.
Die Gegensätze in der multikulturellen Gesellschaft vertiefen sich immer weiter
Seit 1944 und speziell nach der Unabhängigkeit Makedoniens haben sich gerade albanische Lehrer bemüht, ihren Schülern die Köpfe mit Geschichtsmythen vollzustopfen – dass Albaner das älteste Volks auf dem Balkan seien, direkte Nachfahren der illyrischen Ureinwohner, die größte und ruhmreichste Geschichte besäßen, ein Recht auf den ganzen Balkan hätten etc. Ähnliches hat es bei allen Balkanvölkern gegeben, die ihre Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart durch Erfindungen einer großen historischen Bedeutung zu kompensieren trachteten, aber nur von Albanern wurde es mit aggressiven Territorialansprüchen verbunden. Sie formulierten das Ziel eines Groß-Albaniens, das man erkämpfen und ethnisch säubern müsse
………………
„Sich für die ‚Freiheit’ der Albaner zu erhitzen, hat die westeuropäische Arbeiterklasse keinen Anlaß. Denn diese angeblichen Nachkommen der alten Illyrer sind ein konterrevolutionäres Volk, wie es im Buche steht. Wie seit jeher die Albaner für den sultanischen Despotismus die zuverlässigsten Leibtruppen abgaben, wie stets und stets die Albaner von den osmanischen Herren gegen die slawischen Untertanen in Mazedonien mordend und sengend vorgeschickt wurden
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Diese ‚Regierung’, deren Machtbezirk in ihren besten Tagen nicht weiter reichte als die Tragweite der Karabiner der internationalen Gendarmerie, war ein Schwarm ‚intellektueller’ Lumpazivagabundi. Die Stämme Nordalbaniens sind in Stammespartikularismus versteinert und zerfleischen sich in Stammesfehden. In jedem Falle wird jeder Schrittbreit, den die Zivilisation den dreiviertelwilden Indianern Europas abringt, mit Blut und mit Wirren erkauft sein. Hier glimmt die Lunte dicht bei einem Pulverfaß.“
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http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?thema=Balkan&artikelID=20060913
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Bulgarien: Bauboom zerstört Naturschätze Geldwäsche zerstört überall auf dem Balkan die Natur
9.6.2007 by Lupo.
Bauboom zerstört Naturschätze
Bulgariens reiche Natur ist in akuter Gefahr. Aktuell wird über Gebiete diskutiert, die Bulgarien für das EU-Naturschutzprogramm Natura 2000 benennen sollte. Dabei hat sich eine enge Verknüpfung zwischen Regierung und Bauinvestoren offenbart, die nach Mafiamethoden arbeiten. Umweltschützer kämpfen nun gegen die Zerstörung der bedrohten Landschaft.
Von Simone Böcker
EM 04-07 · 30.04.2007
ordanka Dineva ist wütend. Verzweifelt. Enttäuscht. Die Umweltaktivistin der Biodiversity Foundation zeigt auf eine Karte von Bulgarien. Rote und grüne Zonen sind dort eingetragen. Grün ist wenig zu sehen, rot überwiegt. Die roten Gebiete sind diejenigen, die die bulgarische Regierung von der Natura-2000-Liste gestrichen hat – vorläufig. Die Gebiete würden bis zum Herbst nochmals geprüft, heißt es.
Für die Streichung von Schutzgebieten hatten Proteste vor allem von Bauinvestoren gesorgt. Ursprünglich waren 20 Prozent der Landesfläche Bulgariens von Experten in die Liste des europäischen Naturschutzprogramms Natura 2000 aufgenommen worden. Sie umfasst Gebiete, die die Artenvielfalt und die Lebensräume wildlebender Tiere und Pflanzen in Europa erhalten soll. Anfang Januar – pünktlich zum EU-Beitritt - hätte die Liste in Brüssel eingereicht werden müssen. Doch nach deren Veröffentlichung war die Regierung vor den Protesten der Wirtschaft eingeknickt.
Die Lobby der Holzindustrie und des Massentourismus gegen Umweltschützer
„In allen Gebieten, die nun gestrichen wurden, gibt es Wirtschaftsinteressen“, sagt Jordanka. „Das hat die Regierung sogar als offiziellen Grund angegeben, um diese Gebiete jetzt nochmals zu prüfen.“ Die Holzindustrie möchte das Holz in den alten Wäldern des Rhodopengebirges fällen, in den hohen Bergen im Pirin und Stara Planina entstehen Skiressorts, an der Schwarzmeerküste geht es um alle Arten von Massentourismus-Komplexen. „Eine wirtschaftliche Begründung ist jedoch nicht zulässig, da es in den Direktiven von Natura 2000 heißt, es dürfe nur nach ökologischen Kriterien entschieden werden“, empört sich die Umweltaktivistin.
Die Baubranche boomt in Bulgarien schon seit dem letzten Jahr. Tourismusanlagen in großem Stil sprießen aus dem Boden. Allein 40 Golfplätze sollen in diesem Sommer entstehen – neben unzähligen weiteren Komplexen an der ohnehin schon stark bebauten Schwarzmeerküste. Aber auch die Berge sind interessant für den aufblühenden Skitourismus. Dass viele Projekte dabei schon jetzt gegen bulgarisches Gesetz verstoßen, scheint weder Justiz noch Regierung zu stören. Konsequenzen mussten die Bauherren bislang jedenfalls nicht fürchten. Wie etwa der Investor, der derzeit ungehindert und höchst illegal die Hotelanlage „Slatna Perla“ – Goldperle - mitten im Strandja-Nationalpark baut. Er fordert nun zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Zarevo vor Gericht, den Status des Nationalparks aufzuheben, weil er seine wirtschaftliche Tätigkeit behindert sieht. Das Gericht will den Antrag prüfen.
Die Verteidiger der Natur haben schlechte Karten
„Das ist nur möglich in einem Land, in dem Korruption die Hauptspielregel für die Regierung darstellt“, meint Andrej Kovatchev von der Balkani Wildlife Association in Sofia. Er selbst hat bereits Bekanntschaft mit der Korruptionspraxis gemacht. In einem Klageverfahren der Organisation gegen einen Umweltsünder wurde ihnen Geld geboten, um das Verfahren einzustellen. Das Gerichtsurteil lautete dann: das Bauprojekt sei zwar illegal, aber nicht von bedeutendem Ausmaß. „Das ist Korruption auf allen Ebenen“. Kovatchev ist überzeugt davon, dass es den meisten Investoren nicht um Tourismus geht. „Die ganze Bautätigkeit dient in Bulgarien der Geldwäsche – die neuen Hotelkomplexe, die überall entstehen, sind dafür eine sehr geeignete Methode.“
Die Umweltschützer haben in ihrem Kampf gegen diese Methoden schlechte Karten. Durch gezielte Desinformation haben es die Investoren geschafft, auch die Bevölkerung gegen Natura 2000 aufzubringen. „Sie haben den Leuten in den Gebieten, die zu Natura 2000 zählen sollen, gesagt, ihr Land würde an Wert verlieren“, berichtet Jordanka Dineva. Mangels staatlicher Aufklärungskampagne hätten es die Investoren leicht gehabt. „Sie haben die Menschen angelogen, um das Land billig aufzukaufen.“ Mit ihren Kollegen von anderen Organisationen fährt Jordanka nun durchs Land, um die Menschen über die wahren Ziele des EU-Naturschutzprogramms aufzuklären.
Für nachhaltigen Tourismus fehlt es an guten Konzepten
Eine schwierige Aufgabe – liegt im Tourismus doch eine der größten Hoffnungen auf ökonomischen Aufschwung in Bulgarien. Allerdings fehlt es an Konzepten, Strategien und Know-how, um den Tourismus tatsächlich nachhaltig zu entwickeln, beklagen auch Fachleute. „Wir dürfen nicht nur auf Massentourismus setzen“, meint Ilyan Ivanov vom National Hospitality Management Club. Tatsächlich blieben im letzten Jahr vor allem deutsche Touristen der Schwarzmeerküste fern - wegen der hohen Dichte und der schlechten Qualität der Bebauung. Ivanov hofft nun wie Balkani Wildlife und andere Umweltorganisationen auf klare Signale aus Brüssel, auf Sanktionsandrohungen bei Nichterfüllung der Natura 2000 Kriterien. Doch müsse dies schnell geschehen, sagt Andrej Kovatchev, angesichts der Geschwindigkeit, mit der gebaut werde. „Wir kommen in die EU mit einem der größten Naturschätze an Artenvielfalt in Europa. Doch ist die Gefahr groß, dass wir in manchen Regionen bald kein freies Plätzchen mehr finden, sondern nur noch Beton.“
*
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070412
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Der peinliche Deutsche Botschafter Dr. Zobel in Belgrad
9.6.2007 by CrniLabudovi.
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| Dr. Andreas Zobel - der deutsche Botschafter in Belgrad |
in Diplomat, der nicht nach zwei Jahren Patriot seines Gastlandes ist, hat seinen Beruf verfehlt“, besagt eine alte Faustregel des diplomatischen Dienstes. So gesehen, war Deutschland in Belgrad – einst Hauptstadt Jugoslawiens, heute Serbiens – stets gut vertreten. Unvergessen bis heute ist z.B. Horst Grabert, Jahrgang 1927, von 1979 bis 1984 Botschafter in Belgrad, häufiger Gesprächspartner Titos und nach dessen Tod (4. Mai 1980) weitsichtiger Analytiker der sich in Jugoslawien anbahnenden Gefahren, Konflikte und Kriege.
Zobel – vom Aktenträger zur Exzellenz
Seit Januar 2005 amtiert Dr. Andreas Zobel als Botschafter in Belgrad, auf den die obige Diplomatenregel nicht zutrifft. Am 11. April hat er sie in einer Podiumsdiskussion in grober Weise verletzt. Es kam Zweifel auf, ob die vielen deutschen Beteuerungen der „Freundschaft“ mit Serbien nicht durchweg Heuchelei seien, nachdem ausgerechnet der deutsche Botschafter Serbien als geschichtslos, desorientiert und perspektivlos abqualifizieren durfte.
Das Publikum nahm mit Erstaunen zur Kenntnis, dass Zobel ein ausnehmend unfähiger, undiplomatischer und unwissender Repräsentant Deutschlands ist. Man könnte an eine akute Personalnot im deutschen Auswärtigen Amt glauben. Jedenfalls fragt man sich, wenn man die offizielle Biographie Zobels gelesen hat, warum ausgerechnet ein solcher Mann auf einen so neuralgischen Posten geschickt wird. Und das in einer Zeit, da gerade in Belgrad, in Serbien, auf dem ganzen West-Balkan politische Umsicht und diplomatisches Geschick im Höchstmaße gefragt sind.
Zobel, geboren 1953 in Berlin, absolvierte 1972 bis 1974 ein Redaktionsvolontariat, war 1979 bis 1983 „Assistent eines Mitglied des Europäischen Parlaments“, wechselte 1984 in den „Höheren Auswärtigen Dienst“ und wurde bis 2004 in zweit- und drittrangigen Funktionen eingesetzt: „Referent“, „Persönlicher Referent“ eines Staatssekretärs, „Ständiger Vertreter“ an einer Botschaft, „Abordnung an die EU-Kommission zur Dienstleistung“ im Kosovo etc. Was immer diese Tätigkeiten bedeutet haben mögen – der Eindruck besteht, in Zobel einen ewigen Assistenten, Auftragserlediger und Aktenschlepper zu sehen.
Dann kam seine Sternstunde: Botschafter in Belgrad. Wie das „Handelsblatt“ am 16. April schrieb, sei Zobel ein „meinungsfreudiger Diplomat“. Was heißt das nun wieder? Ist ein „meinungsfreudiger Diplomat“ auch ein „kenntnisreicher Diplomat“? Vermutlich nicht, denn weder die offizielle Biographie des Botschafters noch der „Handelsblatt“-Kommentar (oder irgendeine andere Pressestimme) haben Zobel irgendwelche besonderen Qualifikationen oder überdurchschnittlichen Kenntnisse bescheinigt. Auch seine bisherige Karriere lässt ihn nicht gerade als „Überflieger“ dastehen.
Was ein „meinungsfreudiger Diplomat“ so von sich gibt
Seit Mittwoch, dem 11. April 2007, weiß alle Welt, wie es um Kompetenz, Mut und „Meinungsfreudigkeit“ Zobels bestellt ist. Der Botschafter hatte an einer Podiumsdiskussion des „Forum za medjunarodne odnose“ (Forum für internationale Beziehungen) vom „Evropski pokret u Srbiji“ (Europa-Bewegung in Serbien) teilgenommen. Es war ein relativ kleiner Kreis, dem hochkarätige serbische Journalisten angehörten, unter anderem Nenad Radicevic von der Belgrader „Politika“, der ältesten und angesehensten Tageszeitung Serbiens. Von ähnlichem Kaliber waren weitere Zuhörer des Botschafters, und das mit Nachwirkung: Noch am Abend des Geschehens waren Zobels Auslassungen in Belgrad „rum“, auch die international angesehene Belgrader Radiostation B92 – seit Mai 1989 auf Sendung und die ganzen 1990-er Jahre über das Sturmgeschütz der Opposition gegen das Milosevic-Regime – nahm sich Zobels an.
Was hatte Zobel von sich gegeben? Die anwesenden Journalisten und andere haben gut zugehört und mitgeschrieben, so dass man den aus der Veranstaltung mit dem deutschen Botschafter resultierenden Skandal lückenlos „rekonstruieren“ kann. Im Grunde ist es ein doppelter Skandal. Einmal weil der diplomatische Repräsentant Deutschlands in Serbien sein Gastland in unglaublicher Weise beflegelte. Und zum andern, weil Deutschland sich in Serbien durch einen solchen „meinungsfreudigen“ Botschafter repräsentieren lässt, der mit Aussagen zu Geschichte und aktueller Politik durch jede Aufnahmeprüfung zum diplomatischen Dienst gefallen wäre.
Zobels Aussagen der Reihe nach
Zobel zum Ersten: „Serbien soll möglichst rasch das Kosovo-Problem im Sinne von dessen überwachter Unabhängigkeit lösen“. Note: Ungenügend! Begründung: Serbien hat überhaupt nichts zu lösen, weil die „überwachte Unabhängigkeit“ des Kosovos bislang nur ein Vorschlag des UN-Sondergesandten Ahtisaari ist, der bei seiner Präsentation im UN-Sicherheitsrat nur drei, vier zustimmende Voten bekam. Ende April dürfte dieser Versuch wohl endgültig „sterben“, wenn die fünfzehn Mitglieder des Sicherheitsrates zur Prüfung der Verhältnisse im Kosovo vor Ort erscheinen werden.
Zobel zum Zweiten: „Ein Insistieren darauf, dass das Kosovo ein Teil Serbiens ist, würde Serbien destabilisieren, denn dann könnte die Frage der Vojvodina, die neu in Serbien ist, geöffnet werden“. Note: Ungenügend! Begründung: Die bis 1918 Habsburgische Vojvodina war seit Jahrhunderten mehrheitlich von Serben besiedelt und bei Ende des Ersten Weltkriegs seit über einem Jahr von serbischen Truppen besetzt. Die ungarischen Behörden waren längst geflüchtet, in Ungarn wütete kommunistischer „Räte“-Terror, Präsident Wilson stand an Serbiens Seite. Unter diesen Umständen vollzog sich die Rückkehr der Vojvodina zu Serbien völlig unauffällig, da die weitaus schwereren Territorialprobleme des 1918 gebildeten „Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen“ (SHS) an der Adria und in Slowenien zu lösen waren.
Für die Vojvodina interessierte sich partiell Rumänien, sonst buchstäblich niemand.
Zobel zum Dritten: „Die Vojvodina kam 1918 zu Serbien, und wenn Serbien destabilisiert wäre, könnte Ungarn auf der Vojvodina bestehen“. Note: Ungenügend! Begründung: Die Vojvodina hat niemals zu Ungarn gehört, weil sie seit Jahrhunderten Teil des Habsburger Imperiums war. Als dieses nach dem Ersten Weltkrieg zerbrach, wurde sein ehemaliges Teilland Ungarn auf ein Drittel seines früheren Bestands reduziert, weil zahlreiche Regionen – von Süd-Polen bis zur nördlichen Adria – von Ungarn fortstrebten und sich auf zumeist plebiszitäre Weise anderen oder neuen Staaten anschlossen.
Zobel zum Vierten: „Es ist falsch, dass das Kosovo immer bei Serbien gewesen wäre, denn es wurde erst nach langer Zeit 1912 Teil Serbiens“. Note: Ungenügend! Begründung: Das Kosovo hat zu keiner Sekunde seiner Geschichte nicht zu Serbien gehört! Es war schon Teil des altserbischen Reichs Rascien. Serben-Zar Dusan hat im 14. Jahrhundert vom kosovarischen Prizren aus dieses Reich (zu dem auch Griechenland gehörte) verwaltet. Später verschwanden Serbien und das Kosovo im Osmanischen Imperium, von welcher Fremdherrschaft sich Serbien bereits im frühen 19. Jahrhundert befreit. 1912, also im Ersten Balkankrieg befreite es seinerseits auch das Kosovo von osmanischer Herrschaft. Laut UN-Sicherheitsrats-Resolution 1244 vom Juni 1999 ist und bleibt das Kosovo ein Teil Serbiens, bekommt aber eine „substantielle Autonomie“.
…………………….
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070408
siehe IEP-BND Studie, was Dr. Zobel für ein Geschichts und Fakten Fälscher ist und welche kriminelle Energie ihn dazu antreibt, wäre nun die nächste Frage.
http://balkanforum.org/IEP-BND/iep0001.PDF
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Schäuble will Ausländern Fingerabdrücke abnehmen
9.6.2007 by Lupo.
09. Juni 2007
Schrift:
ZENTRALREGISTER
Schäuble will Ausländern Fingerabdrücke abnehmen
Der Vorstoß sorgt für Krach in der Regierung: Nach Plänen von Bundesinnenminister Schäuble sollen die Fingerabdrücke von in Deutschland lebenden Ausländern gespeichert werden. In anderen Ministerien sowie beim Koalitionspartner SPD regt sich Widerstand.
Hamburg - Ausländer in Deutschland, die keinen EU- oder Schweizer Pass haben, sollen ihre Fingerabdrücke abgeben. Die Daten sollen künftig im Ausländerzentralregister (AZR) gespeichert werden. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus einem Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium hervor, der sich zurzeit in der Abstimmung zwischen den Ressorts befindet und unter der Überschrift “Änderung des AZR-Gesetzes” läuft. Die Regelung soll sogar für alle diejenigen Ausländer gelten, die seit Jahren in Deutschland leben, etwa die 1,7 Millionen Türken.
Abnahme von Fingerabdrücken: neue Regelung für Ausländer

DDP
Abnahme von Fingerabdrücken: neue Regelung für Ausländer
Wer ein Visum für die Einreise nach Deutschland in einer Botschaft beantragt, muss den Plänen zufolge ebenfalls seine Fingerabdrücke hinterlegen - das Verfahren ist bereits in einzelnen deutschen Botschaften getestet worden. Schäubles Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund ähnlicher Bestrebungen auf EU-Ebene, die sich aber hinziehen.
Von den anderen Ministerien und vom Koalitionspartner SPD droht indes Widerstand. Es gebe ganz erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken.
Das Innenministerium teilte mit, das Kabinett habe sich mit den Vorschlägen bisher nicht befasst. Auslöser für das Gesetz waren Probleme bei der Visa-Vergabe, wie sie im Visa-Untersuchungsausschuss behandelt wurden.
………………..
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,487623,00.html
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Bin Laden’s focus: Die Terror Organisation: AKSH - ANA
9.6.2007 by Lupo.
„Albanische Nationalarmee“ (Armata Kombetare Shqiptare“ - AKSH) und
„Front für die Albanische Nationale Vereinigung“ (Fronti Bashkuar Kombetare Shqiptare“ - FBKSH)
F.B.K.SH. - Logo
Quelle: F.B.K.SH. - Homepage
Anhänger der„Volksbewegung von Kosovo“ (LPK) sowie andere Propagandist-
en eines Großalbaniens beobachteten vor allem die politische Entwicklung in den von Albanern besiedelten Gebieten in Südserbien und Mazedonien mit wachsendem Interesse. Sie unterstützten zumindest ideologisch aber auch finanziell die Ziele einer nunmehr seit fast zwei Jahren im Grenzgebiet zwischen Kosovo und Mazedonien operierenden „Albanischen Nationalarmee“ (AKSH).
Diese „Armee“ kämpft für ein Großalbanien und lehnt die erzielten Vereinbar-
ungen des Friedensabkommens von Ohrid und die Waffenabgabe durch die „Nationale Befreiungsarmee“ (UCK) in Mazedonien ab. Sie versteht sich als militärischer Flügel der im Sommer 2002 in Tirana/Albanien gegründeten „Front für die Albanische Nationale Vereinigung” (FBKSH), deren erklärtes poli-
tisches Ziel ebenfalls die Vereinigung aller albanischen Siedlungsgebiete ist.
A.K.SH. - Logo 
Quelle: F.B.K.SH. - Homepage
Die AKSH hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach zu Anschlägen auf staatliche Einrichtungen in Mazedonien und Serbien bekannt. Spektakulärste Aktion war die Sprengung einer Eisenbahnbrücke zwischen Serbien und dem Kosovo. Aufgrund dieses Anschlags wurde die AKSH im April 2003 letztendlich von der UNMIK-Administration im Kosovo als terroristische Organisation eingestuft und verboten. Über ihre Homepage versuchte die Organisation die im Ausland lebenden Landsleute über Ziele und Veranstaltungen zu informieren und zur Teilnahme zu animieren. Tagesordnungspunkte waren unter anderem die Mitgliederwerbung sowie die Organisation von Spenden-sammlungen. Das Spendenaufkommen in Deutschland blieb jedoch hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurück. So konnten weniger finanzielle Mittel als erwartet in die Heimat transferiert werden, um den „Befreiungskampf“ ihrer Kämpfer nachhaltig zu unterstützen.
Anfang 2003 starteten Funktionäre der AKSH/FBKSH eine Serie von Informationsveranstaltungen in Deutschland (beispielsweise in Freiburg, Mannheim und Ditzingen/Kreis Ludwigsburg, und Esslingen), Österreich, Schweiz, Belgien, England und in Schweden, um Strukturen in den einzelnen Ländern aufzubau-
en bzw. zu stärken.
F.B.K.SH. - “Offener Brief”
Quelle: F.B.K.SH. - Homepage
zum Vergrößern anklicken
Am 15. Dezember 2003 wurde der politische Sekretär der FBKSH, Idajet BEQIRI bei der Einreise in die Schweiz festgenommen, am 15. Juni 2004 aus der JVA Konstanz entlassen und nach Albanien ausgeliefert.
Idajet BEQIRI, wohnhaft gewesen in Belgien und dort Asylberechtigter, nahm seit 2002 regelmäßig an Informationsveranstaltungen der FBKSH und des von der Organisation initiierten „Albanischen Nationalfonds“ (FKSH) teil. Auch in Baden-Württemberg konnte er als Referent bei Veranstaltungen beispielswe-
ise in Freiburg, Ditzingen und Esslingen festgestellt werden. Grundlage für seine Festnahme war ein internationaler Haftbefehl Albaniens vom Sommer 2003, in dem er unter anderem der Volksverhetzung und Aufstachelung zum ethnischen und religiösen Hass in Albanien beschuldigt wird.
Auf Grund der Festnahme von BEQIRI organisierten Anhänger damals europaweit mehrere Demons-trationen. Durch Verlautbarungen und eine Petition unter anderem an den Deutschen Bundespräsidenten und den Deutschen Bundestag versprachen sich die Verantwortlichen der Organisation die Aussetzung der Auslieferung ihres Führungsfunktionärs.
Die Ausweisung von BEQIRI hingegen hatte in extremistischen kosovo-albanischen Kreisen keine öffentliche Resonanz gefunden. Dagegen wurden FBKSH-Anhänger im Internet anlässlich des ersten Pro-
zesstages am 23. Juni 2004 in Tirana/Albanien zu Solidaritätskundgebungen aufgerufen. In Baden-Württemberg wurden keine derartigen Veranstaltungen durchgeführt.
Seit der Auslieferung von BEQIRI nach Albanien fehlt den in Deutschland, aber auch in den benachbarten Ländern (Schweiz, Österreich und Belgien) lebenden Anhängern der Vereinigung die politische Leitfigur. Einhergehend mit einer gewissen Verunsicherung über das konsequente Vorgehen der Sicherheits-behörden gegen Aktivisten der FBKSH auch in anderen Ländern wurden in Deutschland keine öffentlichen Informationsveranstaltungen mehr organisiert.
Aktuelle Publikationen
Verfassungsschutzbericht
Baden-Württemberg 2006
(Pressefassung)
http://www.verfassungsschutz-bw.de/ausl/ausl_jugo_bestr_fbksh.ht
Englische Reports, über den Focus von Bin Laden zur ALSH - ANA
August 29, 2003
Osama bin Laden Focuses on the Balkans for the New Wave of Anti-Western Terrorism
By Yossef Bodansky, Senior Editor, GIS. Starting in mid-August 2003, radical Islamist leaders elevated the rôle of the terrorism infrastructure in the Balkans as a key facilitator of a proposed escalation of conflict into the heart of Europe, Israel and the United States. The terrorism campaign aims to define the US occupation of Baghdad as the turning point in the fateful jihad for the future of Islam. The importance of the concurrent expansion of Islamist operations in the Balkans should be examined in this overall context.
The most telling development was the nomination of Shahid Emir Mussa Ayzi to coordinate and run special recruitment operations. Ayzi is a veteran of Afghanistan who is close not only to the al-Qaida élite but also the Taliban leadership. Recently, al-Qaida leader Osama bin Laden’s senior commanders decided to expand the recruitment and activation of Slav cadres, because they look European and non-Arabs, in order to enhance their ability to operate at the heart of the West.
In August 2003, Ayzi took over this sensitive recruitment drive. The main recruitment pool consists of Bosnian Muslims with a smaller effort relying on Russian converts recruited in Chechnya and the Caucasus as a whole. Although the Islamists had run a recruitment and training drive of Bosnian Muslims expert terrorists and would-be martyr-bombers since the early 1990s, these cadres had not until now been used.
Now, circumstances seem to be changing. In late August 2003, Ayzi sent a report to Mullah Qudratullah, a senior Taliban official, about his success in enlisting “persons of Slav ethnicity” to the Islamist jihad. He added that some of these “white devils” had already been indoctrinated and trained to the point of sending them to carry out “Allah’s Work” — that is, terrorist martyrdom-strikes — “in a number of European cities and on Israeli territory”. The preparation of additional Slav cadres for US operations is in progress, Ayzi reported. The training and preparation of Ayzi’s recruits is taking place in the Balkans and the Caucasus, mainly Georgia.
The Balkans undertaking is part of an overall increase in the Islamist buildup under the overall supervision of Muhammad al-Zawahiri, the brother of Ayman al-Zawahiri, the number two leader in al-Qaida. The senior Islamist commanders now consider what they call “the Albanian land” — Albania, Kosovo and parts of Macedonia — to be safe for use a springboard for the insertion of a new wave of expert terrorists, including the Slavs, into Western Europe and onward throughout the West.
Indeed, starting in mid-August 2003, there was a discernable increase in the number of foreigners in the Islamist mosques throughout Albania. “They [originally] come from Turkey, Saudi Arabia, Pakistan, and Iran. They come from many countries,” noted an eyewitness in Tiranë. “They arrive [in Tiranë] from Afghanistan,” he added. These expert terrorists are being prepared in Albania for their specific missions in the West.
This training program is conducted under the cover of the Albanian National Army (ANA or AKSh in Albanian) with most senior trainers and commanders being “mujahedin who retreated from Bosnia” and are affiliated with al-Qaida.
In return for the Albanian support of this endeavor, the Islamists assist the local terrorists in preparing for launching spectacular terrorism into the major cities of Serbia and Montenegro, with Belgrade and Niš believed to be the top targets. As well, Islamist cadres, mainly veterans of Bosnia, are providing advance training to thousands of Albanian terrorists in camps in Kosovo-Metohija, near Prizren, on the slopes of Mt Sara, in the Kosovo Morava River valley, in the Albanian towns of Kukes and Tropoje, and around Tetovo in western Macedonia.
These operations are also run under the banner of the ANA/AKSh.
Significantly, the growing importance of the Balkans cause was also reflected in the Islamist communiqués claiming and explaining the bombing of the UN building in Baghdad. This was the most important and authoritative doctrinal statement of the Islamist leadership in August 2003. The statements stressed the situation in Bosnia as a major grievance of the Islamists against the UN and the West. The first statement was issued on August 19, 2003, by the Abu-Hafs al-Masri Brigades, itself a front group of al-Qaida. The Islamists claimed that UN officials “oversaw the massacre of Bosnian women and children in 1992 and 1995”, and that “the United Nations was responsible for the massacre of 7,000 Muslims in Srebrenica in 1995 because it sponsored the idea of ‘not establishing an Islamic state in Europe’.”
On August 24, 2003, the London-based Al-Muhajiroun, bin Laden’s primary mouthpiece in Europe, elaborated on this theme in order to explain why the UN building in Baghdad was a legitimate target: “Verily it was the UN soldiers in Bosnia who were recorded to have stood by when the barbaric Serbs massacred Muslims. The UN first decided to take away the weapons of the Muslims (fearing that they might actually defend themselves and establish Islamic rule) and thereby facilitated their massacre, and were then even photographed helping in the mass murder and gang rape of Muslim women and children. The wounds are still fresh.”
The statements were clearly intended to compound the disinformation that, indeed, 7,000 Muslims were killed in Srebrenica, when all independent forensic evidence points to Muslim casualties in the hundreds, possibly the low hundreds. Continued emphasis on such allegedly high numbers of Muslim deaths at Srebrenica also obfuscates the Muslim murders in that city, earlier, of Serb civilians.
Indeed, the August 2003 statements and intelligence, leading up to the proposed September 2003 opening of the new Islamist shrine — built at Srebrenica with US funds — all support analysis that a significant new wave of terrorism, this time with many European Islamists, is to begin soon.
http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/Aug2903.htm
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Bosnian Terrorist Assets Moving to Iraq, Afghanistan
9.6.2007 by Lupo.
Balkan Strategic Studies
October 27, 2003
Bosnian Terrorist Assets Moving to Iraq, Afghanistan to Resist “War on Terror” as Maneuvering Underway to Replace Izetbegovic
From GIS Station Sarajevo, and other sources. GIS/Defense & Foreign Affairs Daily sources in Bosnia reported on October 16, 2003, that a mujahedin training facility in Bosnia was now part of a process to send fighters into Iraq, through a network which involved transiting Turkey and Syria. The training was, according to the sources, taking place at a base near Tuzla, and some elements of a Turkish battalion based at Tuzla have reportedly played a significant rôle in the process of supporting the Islamist fighters.
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http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/Oct2703.htm
1997 Report Shows Bosnian Islamists Ready to Re-Start War to Eliminate Bosnian Serbs: Is the Plan Now Being Implemented?
Defense & Foreign Affairs Strategic Policy, in its November-December 1997 edition, carried an in-depth report by Yossef Bodansky which highlighted Bosnian Islamist plans to re-start the Bosnian civil war to eliminate the Bosnian Serb autonomous republic, Republica Srpska, which was created as a result of the 1995 Dayton Accords. There are now indications that the Bosnian Islamist leadership is beginning steps to initiate this strategy, starting with resumed terrorism which transcends the borders of Bosnia-Herzegovina and relies on utilizing the infrastructure established with the help of international Islamists, including the al-Qaida grouping of Osama bin Laden as well as by the Iranian Government.
Despite this, Paddy Ashdown, the High Representative for Bosnia-Herzegovina, appointed by the European Union to oversee implementation of the Dayton Accords, has steadfastly supported the Bosnian Islamists and stated that no terrorism was reliant on Bosnian basing, and that terrorism would never emerge from Bosnia.
The 1997 report noted:
The Izetbegovic Administration is adamant on instigating crises in order to have US/NATO forces destroy the Serbs and Croats for them so that there is no threat to Sarajevo. Sarajevo has a bigger objective in mind: to evolve regional dynamics, and especially establish outright US commitment to Sarajevo, which will deter Germany and Russia from endorsing and facilitating the elimination of the Muslim entity for their respective protégés. Alija Izetbegovic and his closest aides, particularly [Gen. Rasim] Delic, are convinced that the Clinton Administration can be manipulated into playing this rôle even in the face of clear preparations for, and active support of, anti-European Islamist terrorism from territory controlled by Sarajevo.
These Islamist activities, including the manipulation of the Clinton Administration, are the primary destabilizing factors threatening the chances for a lingering peace in the former Yugoslavia. Sarajevo is determined to deliver the spark that can ignite the region and thus become the catalyst for an uncontrollable escalation of any eruption into the rest of Europe.
The report also noted:
Sarajevo is confident the Clinton Administration will at the least tacitly support the next war. High-level Bosnian Muslim sources insist that “during the peace talks in Dayton, the Bosniak politicians were told from a very high-ranking position in the US Administration that the alternative to non-implementation of the peace agreement is that the West is giving the Bosniaks a chance to militarily reintegrate some parts of Serb Republic [Republica Srpska]. After all, this is the silent ‘Annex’ of the Dayton Agreement or the so-called ‘Dayton 2.’” The build-up and training of the Bosnian Muslim armed forces is built around the concept of “when we attack the Serbs”; there is no “if” in that frame of reference.
Sarajevo’s contingency plans call for a major swift offensive to occupy the eastern parts of Bosnia-Herzegovina. Officially, this approach is justified by the claim that these territories in the eastern part of the Serb Republic used to have a Bosnian Muslim majority before the war. In order to ensure support in the West, the offensive will be justified as facilitating the return of Muslim refugees — all “victims of Serb ethnic cleansing and atrocities”, of course — to the key cities and villages in the area. The Bosnian Muslim offensive is modeled, both strategically and politically, on the Croat Storm offensive of 1995 in which the entire Krajina Serb population was evicted by force and sent into exile with tacit US endorsement. Significantly, the bulk of the planned Bosnian Muslim offensive operations will take place in the US zone.”
The full text is as follows:
Turning Point In Brcko
By Yossef Bodansky
The byline to the report noted: “Yossef Bodansky is Senior Editor of Defense & Foreign Affairs publications, Director of Research at the International Strategic Studies Association (Washington DC), Director of the US House of Representatives Task Force on Terrorism and Low-Intensity Conflict, and author of several books, including two on the crisis in the former Yugoslavia.” In 2003, in addition to those positions, Mr Bodansky has also published two major new studies on terrorism: Bin Laden: the Man Who Declared War on America (1999) and The High Cost of Peace (2002).
The long-term impact of the Clinton-Islamist coalition in Bosnia-Herzegovina is now showing. The US has ensured that the Bosnian Muslim army is ready to begin attacking and eliminating the remaining Serb areas of Bosnia-Herzegovina to create a unified Islamic state, perhaps as soon as next Spring.
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http://128.121.186.47/ISSA/reports/Balkan/1997Report.htm
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Half of youth in Kosovo seek emigration
9.6.2007 by Lupo.
English and albanian
Gjysma e të rinjve në Kosovë kërkojnë emigrimin
07/05/2007
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/sq/features/setimes/articles/2007/05/07/reportage-01
Half of youth in Kosovo seek emigration
07/05/2007
Kosovo has one of the most youthful populations in Europe — more than half is under 25, and the figure is growing. With little opportunity at home, many are pinning their hopes elsewhere.
By Blerta Foniqi-Kabashi for Southeast European Times in Pristina – 07/05/07

Many young people in Kosovo have trouble finding a job. [Getty Images]
Along with economic woes and continuing uncertainty about status, Kosovo faces another serious problem: most of its young people want to leave. According to a UNDP report published last month, more than 50% of Kosovo’s youth want to emigrate. Given that youth make up more than half the overall population, that’s a sobering figure.
The UNDP surveyed 1,200 persons between the ages of 15 and 29 — including 800 Albanians, 200 Serbs and 200 other minorities.
“Youth in Kosovo encounter a large part of Kosovo’s economic and social problems — which explains to a large extent why they feel reluctant to participate or even live here,” says the UNDP representative in Kosovo, Frode Mauring.
Kosovo’s young will be crucial to building the future, Mauring says. Currently, however, they are vulnerable, impoverished, disempowered and lacking good role models.
The UNDP report on the province is the third of its kind. It analyzes youth problems and opportunities, the role of youth in the development processes in Kosovo, and issues related to education, employment, decision making, civil cohesion, and participation in society as a whole.
It provides data on such factors as youth poverty, levels of unemployment, and readiness to emigrate. The statistics are meant to be used by policymakers and development agencies as they seek to boost young people’s chances of a better life.
“The report analyzes their problems and opportunities from a human development standpoint,” Mauring says.
Individual stories demonstrate the sense of hopelessness that many of Kosovo’s young feel when they look at the prospects around them.
photo
“The government is responsible for working to ensure a development perspective and a better future for these young people who give a great joy to us,” says Prime Minister Agim Ceku. 
“I am not working, because I don’t have any opportunity,” Milaim Bilalli, 24, of Pristina told Southeast European Times. In his view, jobs in Kosovo are only available to those with the right connections. “My father is a teacher, and he doesn’t have power like the parents of some others.”
Lulzim Berisha, a 25-year-old mathematical sciences student, has a bleak view of the prospects ahead. “How can I be an optimistic man?” he asks. “Maybe I can find a job as a teacher, for instance, but I’ll get only 180 euros per month … what can I do with such a salary?”
Those working for UNMIK institutions are more hopeful, because they believe they will find a job in the future EU structures in Kosovo. “UNMIK is going, but the EU is coming,” said one young person who asked to remain anonymous. “I believe that I can find a job.”
Having worked for UNMIK since 1999, he is less inclined to be pessimistic. “I will not emigrate even if I get more money, because my Kosovo is my birthplace,” he said.
His friend, who works for the OSCE, also says she feels more secure. “I believe the OSCE mission in Kosovo will stay, because Kosovars are not yet ready for democratisation and some other sectors where the OSCE is leading the way.”
Not everyone, though, can land a job with an international organisation. More common is the experience of someone like Mentor Gashi, a 27-year-old who says he has been looking for work, without success.
“If I can’t find [a job], this summer I will try to go to my brother, who works in Germany,” he told Southeast European Times
The figures in the UNDP report have alarmed Kosovo’s political leadership, which sees mass numbers of Kosovars wanting to leave at the very time when the province’s future is being decided. Kosovo leaders are appealing to young persons to change their opinions, look at the long-term perspective and have hope that their outlook will improve.
“The government is responsible for working to ensure a development perspective and a better future for these young people who give a great joy to us,” says Prime Minister Agim Ceku in a statement appended to the UNDP report. “Youth employment, strengthening of youth NGOs, informal education, youth participation and integration, education and health prevention are some of the domains of our activities,” he adds.
At the same time, Kosovo leaders say, the prospects for economic improvement cannot be separated from the political issue of status. Until that is settled, Kosovo will face huge barriers to attracting investment, opportunities will remain scarce, and the region — not to mention Europe as a whole — will continue to face a pressure cooker in its midst.
This content was commissioned for SETimes.com
http://www.setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/articles/2007/05/07/reportage-01
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Illyrischer-Keltischer Einbaum in Österreich geborgen
9.6.2007 by admin.
1400 Jahre alter Einbaum geborgen
Das historische Gefährt lag in 20 Metern Tiefe am Grund des Wörthersees: Vermutlich ist das der bisher größte derartige Fund in Österreich.
Aus den Tiefen des Wörthersees wurde ein 1.400 Jahre alter Einbaum geborgen.
- Webtipp
Aus den Tiefen des Wörthersees wurde am Freitag ein vermutlich 1.400 Jahre alter Einbaum geborgen. Das historische Gefährt ist 7,5 Meter lang und 80 Zentimeter breit und bot bis zu sechs Personen Platz. Es handelt sich vermutlich um den bisher größten derartigen Fund in Österreich.
Aus 20 Metern Tiefe geborgen
Der Postenkommandant von Reifnitz und Einsatztaucher der Feuerwehr, Ronald Mayerhofer, hatte das Transportmittel im November vergangenen Jahres in der Pritschitzer Bucht bei Krumpendorf entdeckt. Feuerwehrtaucher hoben es jetzt aus rund 20 Metern Tiefe händisch, danach wurde der Fund ans gegenüberliegende Ufer nach Maria Wörth gezogen und an Land gehievt.
Der Kärntner Historiker Paul Gleirscher geht davon aus, dass der aus Eiche gehauene Einbaum, wie ihn schon Kelten, Illyrer und Römer benutzt hatten, aus dem 6. Jahrhundert stammen könnte und somit mindestens 1.400 Jahre als sein dürfte.
Untersuchung in Wien
Kommende Woche werden die Archäologen den gut erhaltenen Fund zur genauen Untersuchung nach Wien bringen lassen. Schon in den 1970er Jahren war ebenfalls in der Pritschitzer Bucht ein kleinerer Einbaum gehoben worden, der jetzt im Fischereimuseum in Millstatt ausgestellt ist. Auch der jetzt wiederentdeckte war laut Aufzeichnungen schon damals gesichtet, aber nicht geborgen worden.
In Kärnten wurden bisher sechs historische Einbäume gefunden, zuletzt im Jahre 2002 ein rund fünf Meter langer im Klopeiner See. Der jetzt geborgene Rekordfund soll nach seiner exakten Untersuchung, Restaurierung und Konservierung im geplanten Pfahlbaumuseum in Keutschach ausgestellt werden.
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