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Wolf Oschlies veröffentlicht Lehrbuch der makedonischen Sprache

LINGUISTIK

Wolf Oschlies veröffentlicht Lehrbuch der makedonischen Sprache
Vor 20 Jahren war Prof. Wolf Oschlies einer der beiden Autoren des ersten Makedonisch-Lehrbuchs, das außerhalb Jugoslawiens erschien – jetzt hat er in arbeitsreichem Alleingang das damalige Werk von Grund auf überarbeitet, aktualisiert und mit einer umfangreichen Einführung in Geschichte und Sprache der Makedonen versehen.
Von Hans Wagner
EM 01-07 · 31.01.2007
Prof. Dr. Wolf Oschlies bei der Verleihung der Ehrenpromotion an der Universität in Skopje mit der Deutschen Botschafterin Dr. Irene Hinrichsen
Prof. Dr. Wolf Oschlies bei der Verleihung der Ehrenpromotion an der Universität in Skopje mit der Deutschen Botschafterin Dr. Irene Hinrichsen

W olf Oschlies, Lesern des EURASISCHEN MAGAZINS als Verfasser von Artikeln, Aufsätzen und Analysen aus ganz Osteuropa bekannt, kann offenkundig auch anders: In der Münchner wissenschaftlichen Reihe „Slavistische Beiträge“ hat er ein „Lehrbuch der makedonischen Sprache in 50 Lektionen“ publiziert. Vor 20 Jahren war Oschlies einer der beiden Autoren des ersten Makedonisch-Lehrbuchs, das außerhalb Jugoslawiens erschien – jetzt hat er in arbeitsreichem Alleingang das damalige Werk von Grund auf überarbeitet, aktualisiert und mit einer umfangreichen Einführung in Geschichte und Sprache der Makedonen versehen. Dass dieser Autor große Sympathie für Land, Leute und Sprache hat, verhehlt er nicht nur nicht – er möchte vielmehr Lesern und potentiellen Erlernern dieser (zugleich ältesten und jüngsten unter den Slavinen) Sprache Mut machen und Vergnügen bereiten, was dem Buch durchaus zugute kommt.

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?thema=Balkan&artikelID=20070115 

Europa und die Bootflüchtlinge

Europa und die Bootflüchtlinge

28.05.2007

Drei Tage lang wurden aufgrund des Zuständigkeitsstreits zwischen Malta und Libyen illegale Einwanderer aus Afrika im Boot und dann festgeklammert an ein Netz herumgeschleppt, ohne sie an Bord zu lassen und sie mit Essen und Trinken zu versorgen

Ein besonders [extern] dramatischer Vorfall beleuchtet den Umgang mit Menschen aus Afrika, die über das Mittelmeer in die Festung Europa gelangen wollen. An deren südlichen Meeresgrenzen mehren sich die Katastrophen und die Toten. Das Fischerboot Budafel aus Malta “rettete” am Mittwoch 27 afrikanische Schiffsbrüchige und zog die an die Käfige des Thunfischnetzes geklammerten Flüchtlinge drei Tage mit, ohne sie jedoch an Bord zu nehmen oder mit Wasser zu versorgen. Malta und Libyen, von wo die Flüchtlinge aus Ghana, Nigeria und Kamerun gestartet sind, weigerten sich, ihnen zu Hilfe zu kommen, und stritten um die Zuständigkeit. Nach drei Tagen wurden die Männer schließlich 60 Meilen vor der libyschen Küste von der italienischen Marine aufgenommen und in ein Auffanglager auf die Insel Lampedusa verbracht.

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25377/1.html 

Javier Solana - Kosovo: A society where kids of 16 years are killed is not a healthy society

Solana condemns Kosovo shooting
European Union foreign affairs chief Javier Solana has condemned the murder of a Serb teenager in Kosovo, amid fears of fresh ethnic tensions.

Two ethnic Albanians have been arrested in connection with the shooting.

Speaking as he visited areas destroyed by ethnic violence in March, Mr Solana also criticised Kosovo Albanian leaders for delays to rebuilding of Serb homes.

He warned that the EU would intervene if the authorities did not finish the reconstruction work by September.

Building

The teenager killed early on Saturday was 16-year-old Dimitrije Popovic, who was shot dead at an outdoor fast food stall in the town of Gracanica, 15km (8 miles) south of Pristina.

Police set up checkpoints in a bid to stop a fresh spiral into anarchy. They also stepped up patrols, backed up by Nato-led peacekeepers, who have been in the province under a UN mandate since 1999.

A society where kids of 16 years are killed is not a healthy society
Javier Solana
Around 800 homes were destroyed and 19 people killed during clashes between Serbs and ethnic Albanians earlier this year.

Mr Solana received a hostile reception when he visited Kosovo after the ethnic violence in March which left 19 dead.

On Monday, he returned to the ethnically mixed town of Kosovo Polje where schools and homes were burned down.

He said the government-led efforts for reconstruction in the Serb-populated areas had been too slow.

“Some effort has been done. But the speed at which the process of reconstruction is going is too slow,” he said.

Call for calm

Referring to the teenager’s death, he added: “A society where kids of 16 years are killed is not a healthy society.

“That society does not belong to Europe. I don’t know where it belongs.”

Mr Solana is expected to meet ethnic Albanian Prime Minister Bajram Rexhepi to discuss the aftermath of the March violence.

The BBC’s Matt Prodger, in Belgrade, says the killing comes at a time of high tension in Kosovo, with many fearing that further outbreaks of violence in the province are imminent.

Kosovo’s leading Albanian politicians condemned the killing and pleaded for restraint.

“I call on all citizens to remain calm,” said Mr Rexhepi, adding that the killers would be brought to justice.

It is not yet known why the teenager was killed.

Lingering hostility

Clashes between Serb and ethnic Albanians communities broke out in March, forcing many Serb families to flee the province as Albanian mobs attacked their homes.

Kosovo’s UN administrator, Harri Holkeri, announced he was stepping down not long afterwards; a successor has yet to be appointed.

Kosovo’s Serb and Albanian communities have been locked in an uneasy stand-off since a Nato bombing campaign drove Serbian security forces out of the province and drew it under UN control.

The Belgrade government, then under Slobodan Milosevic, was accused of war crimes against Kosovo’s Albanian Muslims, who had been agitating for independence from Serbia.

Lingering hostility between the two communities have hampered international efforts to repair ethnic relations and reach a final settlement on the province’s status.
Story from BBC NEWS:
http://news.bbc.co.uk/go/pr/fr/-/2/hi/europe/3782799.stm

Die „Goldene Palme“ geht erstmals nach Rumänien

HANDELSBLATT, Montag, 28. Mai 2007, 10:26 Uhr
Filmfestspiele von Cannes

Die „Goldene Palme“ geht erstmals nach Rumänien

Die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes geht erstmals nach Rumänien. Der Regisseur Cristian Mungiu erhielt am Sonntagabend für das Drama „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“ die höchste Auszeichnung des Festivals. Der türkischstämmige Hamburger Fatih Akin (“Auf der anderen Seite“) wurde mit dem Preis für das beste Drehbuch geehrt.

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HB CANNES. „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“ erzählt die Geschichte einer Studentin im Rumänien in der Ceaucescu-Zeit, die sich verzweifelt darum bemüht, ihrer Freundin eine illegale Abtreibung zu ermöglichen. Mungiu, der die Goldene Palme von Jane Fonda überreicht bekam, nannte die Auszeichnung eine „gute Nachricht für die kleinen Filmemacher aus kleinen Ländern“.

„Man braucht nicht unbedingt ein großes Budget und große Stars, um eine Geschichte zu erzählen, die die Menschen hören wollen“, sagte der 39-Jährige in seiner Dankesrede. Noch vor sechs Monate habe er noch nicht genug Geld für die Dreharbeiten zusammengehabt.

Die Jury unter der Leitung des britischen Regisseurs Stephen Frears vergab den Großen Preis an die japanische Regisseurin Naomi Kawase für „Mogari No Mori“ (Der Trauerwald). Als bester Regisseur wurde der Amerikaner Julian Schnabel für seinen französischsprachigen Film „Le scaphandre et le papillon“ ausgezeichnet. Der Sonderpreis zum 60. Jahrestag des Festivals ging an Gus Van Sant, der 2003 die Goldene Palme mit „Elephant“ gewonnen hatte. In diesem Jahr stellte er „Paranoid Park“ vor, die Geschichte eines Teenagers, der versehentlich einen Menschen tötet.

Den Preis der Jury teilen sich der Zeichentrickfilm „Persepolis“ der Iranerin Marjane Satrapi und „Stellet Licht“ von Carlos Reygadas. Die Preise für die besten Schauspieler gingen an den Russen Konstantin Lavronenko (“Izgnanie“) und die Südkoreanerin Jeon Do Yeon (“Secret Sunshine“). Als beste Darsteller wurden der Russe Konstantin Lawronenko und die Südkoreanerin Jeon Do Yeon geehrt. Die Coen-Brüder gingen mit „No Country for Old Men“ leer aus.

Jane Fonda für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

………………..

http://www.handelsblatt.com/news/Journal/Vermischtes/_pv/_p/204493/_t/ft/_b/1273644/default.aspx/die-goldene-palme-geht-erstmals-nach-rumaenien.html

Ehrenmorde: Familie Husseins Fahrt ins Glück

28. Mai 2007

Schrift:

EHRENMORDE

Familie Husseins Fahrt ins Glück

Die 33-jährige Seynab Hussein hat einen Mann geheiratet, den ihre Familie nicht akzeptierte. Morddrohungen und brutale Überfälle folgten. Nach Jahren der Todesangst mitten in Berlin konnten die Husseins jetzt ins Ausland fliehen - dank der Spenden von SPIEGEL-ONLINE-Lesern.

Berlin - Die letzten Minuten ihres alten Lebens verbringen sie isoliert von der Außenwelt: Ein grau getünchter Sicherheitsraum der Polizei neben der Tiefgarage am Berliner Flughafen Tegel, kahle Wände, kleine Fenster mit Milchglas, ein paar Stühle. Das karge, kleine Zimmer versprüht den Charme eines Kellerabstellraums. Für Familie Hussein aber ist es zugleich die letzte Station in ihrem alten Leben und die erste Station in der neuen Freiheit.

Die Husseins warten hier darauf, dass die Polizei ihr Gepäck eingecheckt hat, die drei Koffer mit ihrem ganzen Hab und Gut - und darauf, dass sie ins Flugzeug steigen können. Nach fast dreißig Jahren Leben in Berlin verlassen Seynab*, 33, Ali*, 45, Amira*, 4, und Mehmet*,1, Deutschland.

Der Verein Hatun & Can e.V. wurde nach der Ermordung von Hatun Sürücü gegründet

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SPIEGEL ONLINE

Der Verein Hatun & Can e.V. wurde nach der Ermordung von Hatun Sürücü gegründet

Nur die Hauptkommissarin vom Abschnitt 1 der Berliner Polizei, Christina Jerbi, und zwei Mitarbeiter vom Hilfsverein “Hatun & Can” sind gekommen, um sich zu verabschieden und die Sicherheit der Husseins zu garantieren. Keine Freunde, keine Verwandten. Außer der Polizei weiß niemand, wohin die aus Tunesien stammende Familie flüchtet.Denn die Husseins leben seit fünf Jahren in ständiger Lebensgefahr. Mutter Seynab hatte sich vor sieben Jahren entschieden, nicht ihren Cousin zu heiraten, dem sie in Tunesien versprochen war. Sondern einen anderen in Berlin lebenden Tunesier, auch ein entfernter Verwandter, Ali, den sie liebte.

“Ich habe ihr Spiel mitgespielt”

Damit begann das Martyrium. Seynab, 33 Jahre alt, eine Frau mit weichen Gesichtszügen, wurde von ihrer Familie nach Tunesien verschleppt. Mit viel Geduld und Beteuerungen hat sie ihren Verwandten klar machen können, dass sie der Heirat mit dem Cousin jetzt zustimme, aber noch einmal nach Deutschland zurück müsse, um einige Dinge zu klären. “Ich habe ihr Spiel mitgespielt, das war meine einzige Chance”, sagt sie.

HATUN & CAN E.V.

Gemeinnütziger Verein und Frauennothilfe Bankverbindung: Berliner Sparkasse BLZ: 10050000 Kontonr: 6603037333 Steuernr: 27/667/53566 hatunundcan- ev@hotmail.de

In Deutschland angekommen, tauchte Seynab sofort unter - erst ins Ausland, dann flog sie zurück nach Berlin, weil Ali, den sie inzwischen geheiratet hatte, noch auf Papiere wartete. Sie sagten niemandem, wo sie jetzt wohnten. Den Kontakt zu allen Freunden haben sie abgebrochen. “Wir wollten sie nicht damit hineinziehen, sie kannten alle meine Familie, sie wären in Gefahr geraten, wenn sie gewusst hätten, wo wir sind.” Aber ihre Verwandten - insgesamt leben nach Schätzungen der Polizei mehrere tausend entfernte Familienmitglieder der Husseins überall in Deutschland verstreut - haben doch herausbekommen, wo Seynab und Ali mit ihren Kindern leben.Seynab traf eine ihrer Schwestern im Supermarkt. Die junge Frau war hochschwanger, ihre Schwester ging auf sie los und trat sie in den Bauch. 10.000 Euro hatten Seynab und Ali den Cousins und Brüdern schon gezahlt, um sich freizukaufen. Es hatte offenbar nicht geholfen. “Damals begriff ich, dass es keinen Sinn haben würde, wieder Kontakt mit meiner Familie aufzunehmen. Wenn schon meine eigene Schwester mich angreift, was würden meine Brüder und Cousins mit mir machen?”, fragt Seynab.

“Viele Grüße von Deiner Familie”

Eine Antwort auf diese Frage blieb ihr ihre Familie nicht lange schuldig. Es passierte im Sommer vor zwei Jahren: Seynab war mit ihrer kleinen Tochter Amira auf dem Weg zum Kinderarzt, mitten in Berlin. Plötzlich kam eine Gruppe Männer auf sie zu, fragte sie, ob sie Seynab Hussein sei. “Ja”, sagte Seynab völlig überrumpelt. Die Männer holten Gummiknüppel hervor und begannen, auf die kleine Amira einzuschlagen. Seynab warf sich auf ihre Tochter, der Knüppel raste jetzt auf sie selbst nieder. Passanten stürmten herbei, die Täter flüchteten, murmelten zum Abschied: “Viele Grüße von Deiner Familie.”

Mutter und Tochter flüchteten mit dem Taxi ins Krankenhaus, dort stellte man ihrer Familie, ihrem Mann und den beiden kleinen Kindern, für sechs Wochen ein Zimmer zur Verfügung. Danach ging es ins Obdachlosenheim, bis die Husseins eine Wohnung fanden, die das Landeskriminalamt vorher zur einigermaßen sicheren Zone erklärt hatte. Sicher hieß: Keine Familienangehörigen in der Nähe.

Seitdem bewegte sich die junge Familie nur noch in einem Radius von ein paar hundert Metern. Amira ging in einen Kindergarten, der direkt neben der Wohnung lag. Auch der Einkaufsladen war in der Nähe. Draußen gespielt, mit jemandem über ihre Situation gesprochen oder Ausflüge gemacht haben die Husseins nie. Der einjährige Mehmet mit den dunklen Locken, den Pausbacken und den großen braunen Augen hatte keinen Kinderwagen, weil seine Eltern ohnehin nie mit ihm spazieren gehen konnten.

“Warum dürfen wir nicht raus gehen?”

Die Angst der Husseins vor ihrer Familie war nicht übertrieben. Mehrere Frauen aus der Familie seien schon umgebracht worden, erzählen Ali und Seynab. Die meisten von ihnen in der nordafrikanischen Heimat - alle dieser Mordopfer waren Frauen. Und immer seien die Auftraggeber der Morde ohne Strafe davon gekommen. “Sie ließen den jüngsten der Söhne morden, und der war dann nicht straffällig”, erklärt Seynab.

Als die vierjährige Amira begann, immer wieder zu fragen: “Warum dürfen wir nicht raus gehen und draußen spielen?”, beschlossen ihre Eltern, dass sie gehen würden. Sie schalteten die Polizei ein. Die fand heraus, dass in ganz Westdeutschland Familienmitglieder lebten. Überall würde die Familie nach der verhassten Tochter suchen, die den Mann heiratete, den sie liebte. Um sie zu bekommen und dann womöglich zu töten.

Die Husseins suchten sich Hilfe, die Berliner Senatsverwaltung verwies die Familie an den Hilfsverein “Hatun & Can”. Der rettet unbürokratisch und schnell Frauen, die von ihren Familien bedroht werden. Sie suchen ihnen eine neue Wohnung in einer anderen Stadt, zahlen Umzug und Miete. Im Fall der Husseins dauerte es genau 18 Tage, bis sie in ihr neues Leben starten konnten. Nach einem Bericht auf SPIEGEL ONLINE über “Hatun & Can” (mehr…) spendeten Leser insgesamt 7000 Euro. Nur durch dieses Geld wurde die Flucht der Familie ins Ausland möglich. “Ich bin unglaublich froh über die Spenden, genauso sollte es laufen. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Spendern bedanken”, sagt Andreas Becker* von dem Hilfsverein. Aber “Hatun & Can” brauche noch weitere Gelder. Becker hofft auf die Hilfsbereitschaft einer großen Firma. “Es wäre wahnsinnig wichtig, dass wir permanent einen Etat von ungefähr 30.000 Euro haben, mit dem wir um die zehn Frauen schnell retten können.” Denn nach den Husseins warten schon die nächsten Frauen, denen “Hatun & Can” zu einem neuen Leben verhelfen will.

Dankesbrief an SPIEGEL-ONLINE-Leser

Seynab Hussein hat einen Dankesbrief an die SPIEGEL-ONLINE-Leser, die für “Hatun & Can” spendeten, geschrieben: “Mit Ihren großzügigen Spenden ermöglichen Sie mir und meiner Familie, das Land zu verlassen. Sie geben uns damit die Chance, endlich wieder aus der Anonymität herauszutreten und irgendwann wieder in ein angstfreies Leben zurückzufinden. Sie geben mir neuen Lebensmut. Ohne Ihre Unterstützung wäre das niemals möglich gewesen Dafür danke ich Ihnen, vor allem im Namen meiner Kinder, von ganzem Herzen.”

Nachdem sie den Brief in dem Sicherheitsraum im Tegeler Flughafen vorgelesen hat, verbirgt sie das Gesicht in den Händen und weint. Sie wisse nicht, wie sie dafür danken könne, dass sie und ihre Familie jetzt die Chance auf ein Leben ohne ständige Angst haben. “Ohne, dass ich mich immer umdrehen muss, mich verfolgt fühle, meine Kinder in Gefahr sind.”

Es ist später Mittag, als ein paar Polizisten kommen, um die Husseins zum Flugzeug zu bringen. Andreas Becker von “Hatun & Can” übergibt Seynab und Ali einen Brustbeutel mit 3000 Euro. Flugtickets und eine Woche in der Pension sind bereits bezahlt. Für die Kinder hat Becker Schwimmtiere, die neue Heimat der Husseins wird am Meer liegen. Und zwei Eisbären-Plüschtiere. Amira erkennt sofort, wen sie in die Hand gedrückt bekommen hat. “Das ist doch Knut, den habe ich im Fernsehen gesehen”, ruft sie.

Seynab und Ali haben Freudentränen in den Augen, als sie zum Flugzeug gehen, der kleine Mehmet kräht fröhlich vor sich hin und kuschelt sich an die Schulter der Hauptkommissarin. Amira guckt gebannt auf die Landebahn und hält ein Spielzeugpolizeiauto in der Hand. “Das erste, was ich mache, wenn wir ankommen, ist mit meinen Kindern draußen zu spielen”, sagt Seynab. Sie sei wahnsinnig erleichtert und voller Hoffnung. Amira habe sie erklärt, sie führen zum Baden ans Meer.

Ali, der die ganze Zeit über im Sicherheitsraum kaum ein Wort gesprochen hat, sagt leise: “Es ist das erste Mal seit einem halben Jahr, dass ich andere Leute getroffen habe.” Die Polizei, die Helfer von “Hatun & Can” - sie sind die einzigen, die den Husseins hinter dem Gitter zum Rollfeld winken. Ein Abschied nach 28 Jahren Leben in Deutschland.

*Namen und Personenangaben geändert

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,485158,00.html

Slowenien und die Presse Freiheit

SLOWENIEN
Kampf eines EU-Neulings gegen Anglizismen
Die Verwendung einer englischen Überschrift könnte dem Chefredakteur der slowenischen Zeitschrift „Finance“ bis zu 30 Tage Haft einbringen. Denn das kleine Slowenien verteidigt seine Sprache gegen die Globalisierungfolge „Anglizismen“ ganz konsequent. Slowenien hat seit drei Jahren eines der strengsten Sprachgesetze Europas und wacht mit Argusaugen darüber. Für ausländische Firmen wie „Apple“ könnte das kuriose Konsequenzen haben. Auch in Deutschland träumt man von strengeren Sprachregeln.
Von Veronika Wengert
EM 03-07 · 31.03.2007

e are rich and we better love it“ – wegen dieser Überschrift wurde die slowenische Wirtschaftszeitung „Finance“ jetzt zu einer Geldstrafe von 845 Euro verdonnert. Chefredakteur Peter Frankl, der zudem aus eigener Tasche noch mal 334 Euro zahlen soll, kann sich stattdessen auch noch für 30 Tage Haft entscheiden. Derzeit denke man intensiv über die Alternativen nach, ließ die Redaktion Medienberichten zufolge verlauten.

Der Mann, der hinter der Verurteilung steckt, heißt Ivan Pal und ist slowenischer Medieninspektor. Dass Pal sich gegenüber „Finance“ wie ein Sprach-Inquisitor gebärdet, liegt dabei nicht etwa am eher Unterschichten unfreundlichen Sinn der Überschrift, sondern an der ausgedehnten Verwendung von Anglizismen.
…………………….

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?thema=Balkan&artikelID=20070317

Die Faschistische Verbrecher Organisation AACL und ihre UCK-KPC-TMK-AKSH Banden im Kosovo

Die Freunde von Hans Dietrich Genscher und Klaus Kinkel (Jo DioGuadio, war direkt bei Kinkel 1991 in Bonn) wollten Hilters Gross Albanien erstehen lassen. Bis 2006 wurde Hitlers Gross Albanien, direkt noch auf der Website geführt und 1000 fach kopiert.
Was Nichts daran ändert, das der Kosovo inzwischen von den Terror Banden der Verbrecher Clans regiert wird, die sich nun Politiker nennen.

Oder soll man sagen: Jo Dildo wollte mit seinen Verbrecher Horden, wieder das Hitler Gross Albanien auferstehen lassen? Schönes Foto von Jo !

Joe DildoGrabby, the founder of the Albanian American Crime League, and former Congressman. You can contact Joe DildoGrabby via email at dracula@aacl.com



aus http://www.webheaven.co.yu/usa/www_aacl_com.html

Main Criminal Mission of AACL - in collaboration with American Congress Albanian American Crime League is giving permanent support to Albanian rebellion drug and weapon smugglers in Kosova (KLA), Macedonia (NLA) and in southern Serbia - Presheva, Medvegja, and Bujanoc (UCPMB). AACL helps them to fortify positions, obtain training and bringing in weapons and military equipment. Together with them AACL is struggling for Greater Albania clean from all non-Albanians, in order to form a huge base for Albanian mafia which will soon control the world.
elcome to the website of the Albanian American Crime League. The Crime League was founded by former Congressman Joseph DildoGrabby and a board of Albanian Americans in 1989 as the only registered hobby in Washington, DC, representing the concerns and interests of the Greater Albania.
I.
Joe DildoGrabby, the founder of the Albanian American Crime League, and former Congressman. You can contact Joe DildoGrabby via email at dracula@aacl.com

Shirley Cloned, Balkans Affair Adviser of the Albanian American Crime League. You can contact Shirley Cloned via email at hawkmouth@aacl.com

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