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Archive für 2.5.2007
Der CIA finanziert sich aus dem Drogen Handel
2.5.2007 by CrniLabudovi.
Websites, die eine tiefgehende Verstrickung der amerikanischen CIA in den internationalen Drogenhandel belegen sind mindestens so zahlreich wie ebensolche Bücher - hier sei nur auf “Im Namen des Staates” von Andreas von Bülow und das englischsprachige “White-out: CIA, Drugs and the Press” von Alexander Cockburn und Jeffrey St.Clair hingewiesen.
http://www.freace.de/artikel/200411/211104b.html
Der “Krieg gegen Drogen” und die Wahrheit
Besatzer lassen Drogenbauern in Afghanistan unbehelligt
02.05.2007Der Vorwurf, der schon vor Jahrzehnten durch die USA ausgerufene “Krieg gegen die Drogen” sei nur ein Vorwand, um wirtschaftliche und politische Ziele - insbesondere der USA - im Ausland militärisch durchzusetzen, ist keineswegs neu. Ein Bericht des britischen Guardian vom Samstag belegt eindrucksvoll, wie wenig Interesse offenbar tatsächlich an der Bekämpfung illegaler Drogen besteht.Kürzlich hatte das britische Militär in Werbesendungen in zwei örtlichen Radiosendern der afghanischen Provinz Helmand eine für die Zuhörer unmißverständliche Botschaft ausstrahlen lassen.”Geachtete Bürger Helmands. Die Soldaten der ISAF [”International Security Assistance Force”, “Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe”) und der ANA [”Afghan National Army”, “Afghanisches Nationalheer”] zerstören keine Schlafmohnfelder”, so die Botschaft. “Sie wissen, daß viele Menschen in Afghanistan keine andere Wahl haben, als Schlafmohn anzubauen. ISAF und ANA wollen die Menschen nicht daran hindern, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.”Die führte zu wütenden Reaktionen der “afghanischen” Regierung, die international unter Druck gesetzt wird, der seit dem Sturz der Taliban wieder florierenden Heroinproduktion Einhalt zu gebieten, an deren entsprechenden “Bemühungen” aber grundlegende Zweifel bestehen.”Das war ein Fehler der ISAF”, sagte der Sprecher des Ministeriums für Drogenbekämpfung, Zalmay Afzali. “Wir haben die ISAF aufgefordert, solche Probleme zukünftig zu vermeiden, weil sie ein Riesenproblem schaffen können. Wir hoffen, es wird nicht wieder passieren.” Nach mehreren Besprechungen erklärte die NATO am vergangenen Mittwoch, daß die Werbespots nicht weiter ausgestrahlt würden. “Wir erkannten, daß es ein Fehler war und kümmerten uns so schnell wie möglich darum”, sagte der Sprecher Nicholas Lunt.
Oberstleutnant Charlie Mayo, ein Sprecher des britischen Militärs, verteidigte die Werbesendungen. Diese seien ausgestrahlt worden, um “Propaganda” der Taliban, britische Soldaten seien nach Sangin gekommen, um die Lebensgrundlagen von Bauern zu zerstören, entgegenzuwirken. “Das Dilemma war, daß die Schlafmohnernte stattfand und Menschen zu den Waffen greifen würden, um uns zu bekämpfen”, sagte er. Mayo sagte weiter, die Formulierung der Werbesendung habe Spielraum für “Mißverständnisse” gegeben, tatsächlich bestätigte er aber schließlich genau den Standpunkt, daß die NATO-Truppen in keiner Weise gegen den Drogenanbau vorgehen. “Sie müssen verstehen, daß wir hier sind, um die Taliban zu töten, nicht um ihren Schlafmohn umzupflügen.” Kürzlich diskutierten britische Offiziere, einem Bauern, dessen Ackerland für eine Militärbasis “requiriert” wurde, den vollen Marktpreis des dadurch zerstörten Schlafmohns zu zahlen.
Ein Großteil des in Großbritannien verkauften Heroins wird in der afghanischen Provinz Helmand hergestellt. Im vergangenen Jahr stammte rund ein Viertel der Weltproduktion aus dieser Provinz. Demgegenüber war die Heroinproduktion unter der Herrschaft der Taliban - aufgrund drakonischer Strafen - fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Es scheint zumindest fragwürdig, ob die erhobenen Vorwürfe, die Taliban würden die Heroinproduktion nun aktiv fördern und sich zumindest teilweise hieraus finanzieren, zutreffen. Immerhin würden sie sich auf diese Weise vollkommen unglaubwürdig machen, würden sie doch nicht nur den von ihnen erlassenen und brutal durchgesetzten Gesetzen, sondern auch dem Koran zuwiderhandeln.
Andererseits nutzt der US-Geheimdienst CIA seit Jahrzehnten den Drogenhandel, um sein Budget aufzustocken und gezielt in anderen Ländern Einfluß zu nehmen. Schon vor über zwei Jahren gab es sehr deutliche Hinweise auf eine Beteiligung von “afghanischen” Regierungsbeamten am neu aufblühenden Drogenhandel. Nicht genannte “westliche Beamte” seien mittlerweile überzeugt, daß auch drei Minister der “afghanischen” Regierung an der Kontrolle des Drogenhandels Afghanistans beteiligt seien. Aufgrund der “Nähe” der “afghanischen” Regierung zu den Besatzern schien es schon bisher schwer vorstellbar, daß diese nicht sehr genau um die Hintermänner wissen und ihre schützende Hand über sie halten.
Der “Fehler” in der Ausstrahlung der Werbesendung lag in Wahrheit offenbar nicht in der Aussage selbst, sondern allein darin, diese derart öffentlich zu machen.
http://www.freace.de/artikel/200705/020507a.htmlsiehe auch 2007 BND Studie uns Andere Fakten aus dem Kosovo
http://balkanforum.org/thread.php?threadid=622
http://www.imagehack.eu/de/uploads/64d16d0c5c.jpgEigentlich ist das je wirklich Nichts Neues, weil es jeder weiss und ich das sowieso seit langem behaupte.
Tatsache ist, das der US-Botschafter Josef Limbrecht in Albanien, persönlich die Drogen Pakete bei den Schiffen im Hafen von Durres abholte und Josef Limbrecht auch jede Existenz von Bin Laden in Albanien bestritt am 12. September 2001. Und dann starb dieser Verbrecher urplötzlich am 19. Mai 2002, in einem Terroristen Camp in Peskopje Albanien, angeblich an einem Hezr Infarkt. Und das der Englische Geheimdienst MI6 in jede Schweinerei auf dem Balkan verwickelt ist, ist ja wirklich Nichts Neues und deren Tätigkeit bei der Betreuung von Nah-Ost Terroristen und der Ausbildung von Balkan Terroristen.
Islamic Terror in Kosovo
Special Report 3
Heroin Production Facilities Flourish in Kosovo Area Under US Military Protection
source: Defense & Foreign Affairs Daily
Tuesday, 25 October 2005
Exclusive. From GIS Station Priština. Three major heroin production laboratories, run by the Kosovo Liberation Army (KLA/UCK: Ushtria Clirimtare e Kosove), are operating within the Urosevac [Lat. 42.38°N, Long. 21.17°E] area of the Serbian province of Kosovo which is under the control of US Army units operating from Camp Bondsteel. The US authorities operating in the area have specifically protected the laboratories from inspection by other NATO forces in the area, and there is evidence that, over a period of years, US military and possibly intelligence elements have actively engaged in commercial and/or support relations with the narco-traffickers involved with the heroin laboratories.
Very well-placed GIS sources said that, essentially since the withdrawal of Serbian Government control over its Kosovo province, there has been an increasing amount of opium grown in the area, and this is a major supply source for the heroin laboratories, although it is understood that some raw opium may also be fed into the laboratories from, or via, Turkey (possibly including some raw opium from Afghanistan). Albanian “mafia” control of the heroin trade in Western Europe is now well-documented.
[In Turkey, it is not illegal to grow opium, and, as well, there is a growing production of opium in Iraqi Kurdish areas; these production areas are also believed to support the heroin laboratories in the Urosevac area.]
Very senior sources within NATO governments have confirmed that the US military command in the Urosevac area has instructed other foreign forces, serving alongside the US in the NATO peacekeeping operations, to avoid certain areas where the processing laboratories function, repeating the warnings of the KLA combatants in the area that the land is mined. The determination of the KLA to defend these facilities is now well-known locally. A Russian unit, some three or four years ago, engaged the KLA in a firefight in the area, at night, after which the KLA forces were sufficiently strong and well-armed that they surrounded the Russian camp and essentially prevented the Russian forces from leaving their camp.
Other NATO and peacekeeping forces in the immediate area and elsewhere in Kosovo were asked whether there was a chance that the US command at Camp Bondsteel was unaware of the heroin laboratories and their related activities. All confirmed the view expressed by one official: “There is not a chance that the senior US military in the area do not know about the [heroin production] facilities.” However, there was also anecdotal evidence that military personnel from other countries deployed in the area were also actively engaged in narcotics trafficking with the KLA.
The KLA’s use of Kosovo as a criminal clearing-house extends to a wide range of other activities. Stolen cars from all around Europe, but particularly from Italy, are “re-processed” in Kosovo, and given new papers, before being re-exported to places such as Albania. One such car was used for some time by the Albanian Interior Minister, until a few years ago, before, on a visit to Greece, it was identified because of an Interpol alert, and seized. As well, electrical goods and household fittings removed from the homes of Kosovo Serbs, who have been driven from the area, are on sale through a major network of retail outlets in Albania.
Little of this gains international attention, although the use of roadblocks by the KLA reached such a level that the United Nations and NATO leaderships in Kosovo have issued warnings to their personnel. See Defense & Foreign Affairs Special Analysis, October 20, 2005: KFOR Claims “Criminals” Active in Western Kosovo; Linked to KLA and Narco-Trafficking.]
However, US involvement with the narco-trafficking has gone beyond merely turning a blind eye to the activities of the KLA in the area. US military vehicles, several years ago, were known to have actually transported narcotics from Kosovo, through the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM), and into the Florin area of northern Greece, and then on through the Greek Western port of Igoumenitsa (capital of the region of Thessprotia, lying just across the island of Corfu) the closest port to Italy with direct connections to Brindesi, Bari and Ancona. On at least one occasion (before 2001), the trucks carrying the narcotics were said to be carrying the bodies of dead US servicemen, and, as a result, Greek newspapers carried reports claiming that 14 US troops had been killed in Kosovo.
Significantly, as the question of the “final status” of Kosovo moves to center-stage, the US has begun moving some of its intelligence capabilities from Bosnia and into Kosovo over recent months. Many of the Bosnian Croat sources being run by the US Central Intelligence Agency or other US agencies now appear to be being handled by British Secret Intelligence Service (SIS/MI-6) control.
http://www.savekosovo.org/default.asp?p=4&leader=0&sp=42
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Chávez geht voran: Austritt aus dem IMF und den Weltbank Institutionen
2.5.2007 by Lupo.
02.05.2007 / Titel / Seite 1
Zum Inhalt dieser Ausgabe |
Chávez geht voran
Von Harald Neuber, Caracas

Chávez (Mitte) mit Amtskollegen Daniel Ortega (Nicaragua), Vizepräsident Carlos Lage (Chile), Evo Morales (Bolivien) und René Préval (Haiti) am Sonntag auf dem ALBA-Gipfel
Foto: reuters
Die Neuigkeit hatte sich Hugo Chávez für den 1. Mai aufgehoben: Vor mehreren Tausend Arbeiterinnen und Arbeitern kündigte der venezolanische Präsident am Montag abend (Ortszeit) im Teresa-Carreño-Theater im Zentrum Caracas’ den Austritt seines Landes aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank an. Die beiden Institutionen seien »Mechanismen des Imperialismus«, begründete Chávez seine Entscheidung.
Den beiden Bretton-Woods-Institutionen warf der linke Staatschef die Ausbeutung der Länder des Südens vor. »Wir haben es nicht nötig, dort vertreten zu sein«, fügte er an, um von beiden Institutionen zurückzufordern »was sie uns schulden«. Zugleich kündigte Chávez zum »Tag der Arbeit« die Anhebung des Mindestlohn um 20 Prozent auf rund 615000 Bolívares (rund 210 Euro) an. Auch die Renten werden ab Dienstag um 20 Prozent steigen.
Der Austritt Venezuelas aus IWF und Weltbank kommt nicht überraschend. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer finanzpolitischen Emanzipation Südamerikas von den beiden Institutionen. So hatte Argentinien Ende 2005 überraschend seine Schulden beim IWF in Höhe von umgerechnet 9,8 Milliarden US-Dollar beglichen. Möglich war das, weil Venezuela zuvor argentinische Staatsanleihen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar angekauft hatte. Fast zeitgleich hatte damals Brasilien seine Schulden beim IWF getilgt. Venezuela beglich seine Ausstände beim Währungsfonds und der Weltbank erst in den vergangenen Wochen.
Beide Organisationen gehen auf die Bretton-Woods-Konferenz zurück, bei der rund 50 Staaten im Sommer 1944 eine Abstimmung des internationalen Finanzsystems durch feste Wechselkurse beschlossen hatten. Nach dem Zusammenbruch des Systems Anfang der siebziger Jahre entwickelten sich IWF und Weltbank zunehmend zu Instrumenten der neoliberalen Politik des Nordens gegenüber dem Süden. Damals bekamen Entwicklungs- und Schwellenländern zunächst günstige Kredite von privaten Banken gewährt. Durch den Anstieg der Zinsen und den Verfall der Exportpreise gerieten sie nach 1989 in die »Schuldenfalle«. Die Kredite von IWF und Weltbank dienten seither zum Großteil nur noch der Tilgung des Schuldendienstes. Zugleich knüpften die beiden Organisationen ihre Gelder an rigide neoliberale Auflagen: Deregulierung, Privatisierung, Rückzug des Staates aus Wirtschaft und Sozialsystemen. »Es ist besser, daß wir uns nun zurückziehen, bevor sie uns weiter ausplündern«, kommentierte Chávez diese Politik am Montag.
Mit dem von Venezuela geleiteten Integrationskurs haben sich die Widersprüche zwischen den südamerikanischen Entwicklungsstaaten und den Finanzorganisationen zugespitzt. In der vergangenen Woche erst hatte Ecuadors sozialistische Regierung den Vertreter der Weltbank in ihrem Land, Eduardo Somensatto, ausgewiesen. Staatschef Rafael Correa warf der Weltbank Erpressung durch das unbegründete Zurückhalten eines bereits zugesagten Kredits vor. Ecuador gehört zu den Gründungsmitgliedern der »Bank des Südens«. Das regionale Kreditinstitut war auf Initiative von Venezuela und Argentinien im Februar ins Leben gerufen worden und soll in Lateinamerika IWF und Weltbank bis Mitte des Jahres ersetzen.u Siehe Seite 6
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Yeziden töden erneut junge Frauen
2.5.2007 by admin.
Video Captures Stoning of Kurdish Teenage Girl
Posted GMT 4-25-2007 23:16:3
Mosul, Iraq — According to the Kurdish website Jebar.info up to 1000 men from the Yezidi Kurdish community of Mosul killed a teenager who’s only crime was running away to marry a Muslim man whom she loved and converting to his religion.
For four months the girl had been given shelter by a local Muslim Sheik. It was reported that in the last few days her family persuaded her to return home, convincing her that she had been forgiven by her parents and relatives for her mistake.
In a short mobile video clip which appears to have been taken by locals at seen of the murder, the girl is seen being ambushed on her way home by a group of up to 1000 men who were waiting for her to return; the men killed her in the most brutal way possible, by throwing large stones on her head. The following clips show that while she is alive and crying for help she is taunted and kicked in her stomach until someone finishes her off by throwing a large stone on her face.
Warning: the following videos (RealPlayer) show graphic and disturbing images:
http://www.jebar.info/yazidivedio/016.3gp
http://www.jebar.info/yazidivedio/bisababislamaha.3gp
http://www.jebar.info/yazidivedio/video-0007.3gp
http://www.jebar.info/yazidivedio/1.3gp
http://www.jebar.info/yazidivedio/2.3gp
http://www.jebar.info/yazidivedio/3.3gp
From the clips it appears that the girl was first stripped naked to symbolize that she had dishonored her family and her Yezidi religion. She is lying on the road naked while her smashed face is covered with blood and still breathing.
According to the website and footage from the clip a number of armed local police officers were present who in fact helped the crowd to kill the woman rather than preventing the crime. Sometime later the Iraqi army arrived at the scene and refused anyone entry, including the press.
Killing women for reasons of honor, shame and religion does happens in regions of Kurdistan and Iraq. The above incidents are not uncommon in some of the deeply religious and traditional communities. For long violence against women has been commonly used as a political and religious weapon and as a means of social control.
By Kameel Ahmady, Mina Rojdar
www.Kurdishaspect.com
http://www.jebar.info/yazidivedio/016.3gp
Handyvideo dokumentiert grausamen Mord
Ernst Corinth 02.05.2007
Yeziden im kurdischen Teil des Iraks steinigen eine 17-Jährige
Als das Video zum ersten Mal im Netz auftauchte, wurde es in einem Nachrichtenportal so ankündigt: ” *GRAPHIC!** muslims stone 14 young girl to death on cell phone”. Dass Muslime ein Mädchen steinigen, das traut man ihn eben allzu gern zu. Und diesen brutalen Akt dann auch noch zu filmen, passt ja auch irgendwie ins Bild. Doch inzwischen ist bekannt, dass das Mädchen Mitglied der Yeziden war, eine religiöse Minderheit im kurdischen Teil des Iraks. Und sie war nicht 14, sondern 17 Jahre alt.
Das mit einem Handy aufgenommene Video zeigt, wie eine aufgebrachte Menge – übrigens alles Männer – die junge Frau steinigen, treten und am Schluss dieser Tortur wird sie dann mit einem dicken Stein, der ihren Kopf trifft, getötet. Oder besser brutal ermordet. Der etwa 4-minütige Film ist in seiner Grausamkeit tatsächlich kaum noch zu übertreffen. Immer wieder sieht man beispielsweise wie Gaffer mit ihren Fotohandys Nahaufnahmen von dem gequälten Mädchen machen. Und wie sich die Leute bei alldem fast in einen Blutrausch hinsteigern.
Nach einem Medienbericht, der auch ein Link zu dem Video enthält, beteiligten sich an diesem grausamen Spektakel rund 1000 Männer, und auch die örtliche Polizei soll anwesend gewesen sein – ohne aber diesen Mord durch ihr Einschreiten zu verhindern. Das “Verbrechen”, das diese junge Frau begangen hat, bestand darin, sich zu verlieben. In einen muslimischen Araber, den sie dann besuchte. Als sie am 7. April in ihre Heimatstadt Bashiqa zurückkehrte, wurde sie dort von dem aufgebrachten Mob empfangen, ausgezogen und öffentlich gesteinigt.
Inzwischen hat sich eine International Campaign against killings and stoning of women in Kurdistan gegründet, die mit einer Online-Petition gegen diesen Vorfall protestiert. Die kurdische Regionalregierung wird darin aufgefordert, dass scheußliche Verbrechen aufzuklären und die Schuldigen zu bestrafen. Außerdem soll sie zukünftig die Rechte der Frauen besser schützen:
Morde, Selbstmorde und Gewalt gegen Frauen, heißt es in der Petition, würden zwar täglich in dieser Region geschehen. aber solch ein Vorfall ist für Kurdistan neu. Und das sei ein Anzeichen dafür, dass solche Verbrechen gegen Frauen jetzt dort toleriert würden.
Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25186/1.html
Geschrieben in Geschichte - History, Kultur | Drucken | 2 Kommentare »