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Archive für 25.3.2007
Klaus Kinkel und seine kriminellen Freunde im Balkan, wie Albin Kurti
25.3.2007 by admin.
blasen.
Kosovo-Kurti ist der Führer
Albin Kurti, Führer der serbenfeindlichen Organisation „Vetëvendosje“.

http://www.vetevendosje.org
Bei den News, kann man das Faschistische Gedanken Gut von Kurti gut nachlesen.!
Führer von „Vetëvendosje“ ist Albin Kurti, geboren am 24. März 1975 in Prishtina. 1993 begann er angeblich ein Studium an der Elektrotechnischen Fakultät der Universität Prishtina – die es für Albaner damals gar nicht gab. Der Literaturkritiker Ibrahim Rugova, „Präsident“ der selbstproklamierten „Republik Kosova“, hatte alle „serbischen“ Schulen, Krankenhäuser etc. mit einem Boykott belegt und die gesamte albanische Schuljugend in schulische „Parallelstrukturen“ geschickt: In irgendwelchen Privatunterunterkünften wurde ihnen Unterricht erteilt – was letztlich nur einen enormen Anstieg des Analphabetismus, der im Kosovo immer sehr hoch war, zur Folge hatte. Bis heute werden Zeugnisse, ausgestellt im Kosovo, nur in Albanien anerkannt, sonst nirgendwo.
Kurti interessierte die akademische Welt nur als Resonanzboden für seine antiserbischen Hasstiraden. Er schwang sich zum Führer der „Unabhängigen Studentenunion der Universität Prishtina“ (SIUUP) auf und organisierte lärmende Demonstrationen. 1997 schloss sich Kurti der terroristischen Untergrundorganisation UÇK an – offiziell als Übersetzer, in Wirklichkeit als deren internationaler Repräsentant. In dieser Funktion wurde er in der ganzen westlichen Welt als „charismatischer Studentenführer“ herumgereicht, vom Europaparlament und von zahlreichen Prominenten hofiert, unter anderem vom deutschen Ex-Außenminister Klaus Kinkel.
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20060705&marker=kosovo
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Kosovo: Zeitbombe kurz vor der Explosion
25.3.2007 by CrniLabudovi.
KOSOVO
or einem guten Jahr war die Welt im Kosovo noch in Ordnung. Ungezählten westlichen Kommentaren zufolge lebten dort „mehrheitlich“ Albaner, die zwar „traumatisiert“ seien, aber dennoch gewaltige „Fortschritte“ auf dem Weg zu Demokratie, Marktwirtschaft und Rechtssicherheit machten – dabei unterstützt von „Bürgerrechtsbewegungen“ wie „Vetëvendosje“ (Selbstverwaltung) des „charismatischen Studentenführers“ Albin Kurti. Natürlich müsste dieses Musterländle umgehend die volle Souveränität erhalten, schon damit es seinen Beitrag zu west-balkanischer „Stabilisierung“ noch eindeutiger leisten könne.
Und die Serben, denen laut UN-Resolution 1244 vom Juni 1999 das Kosovo auf Zeit und Ewigkeit gehört? Die sollten sich mit dessen Verlust „abfinden“, erklärte kategorisch die Europa-Abgeordnete Doris Pack, sie müssten einfach den Preis eigener Missetaten zahlen – wie weiland die Deutschen für Hitlers Missetaten zahlen mussten. Frau Pack gleicht schon seit (mindestens) anderthalb Jahrzehnten jenem Firmentrottel aus „Parkinsons Gesetz“, der grundsätzlich alles falsch beurteilt, weswegen man unter allen Umständen das Gegenteil von seinen Ratschlägen tun müsse.
Stich ins Wespennest
In dieses idyllische Kosovo-Bild platzte im Juli 2006 das EURASISCHE MAGAZIN mit einem detaillierten Report über die terroristische Vereinigung „Vetëvendosje“ und ihren Bandenführer, den vorbestraften Kriminellen Albin Kurti. Das Echo war bemerkenswert: Redaktion und Autor wurden mit unflätigen E-Mails voll rüder Beschimpfungen und Drohungen förmlich überschwemmt. Es war das Wehgeschrei ertappter Dunkelmänner.
Das EURASISCHE MAGAZIN hatte nichts ausgelassen – nicht die bei Polizei und Gerichten aktenkundige Vergangenheit Albin Kurtis, nicht die terroristischen Anschläge von „Vetëvendosje“ auf serbische Klöster im Kosovo, nicht ihre Hetzappelle gegen „UNMIK-Kolonialismus“, nicht ihre Verbindungen zu Geistesgenossen im Ausland und speziell zur Dollar-schweren albanischen „Diaspora“ in den USA, nicht ihre engste Verknüpfung mit den „Veteranen“ der mörderischen Untergrund-„Armee“ UÇK. „Vetëvendosje“ musste in der Folge in „Spiegel“, „FAZ“ und anderen deutschen Blättern ähnliche Befunde über sich lesen.
Besonders interessant ist das Webportal „Kosova-Aktuell“ (www.kosova-aktuell.de). Diese Netzseite wurde von Max Brym (Adalbertstraße 82, 80799 München), zu einer Litfasssäule von „Vetëvendosje“ ausgebaut. Hier wird alles offenbart was „Vetëvendosje“ & Co. („1.000 Mitglieder, 10.000 Unterstützer“) an Ideologie, Plänen, Aktionen und Strategien zu bieten hat.
Räuberhöhle Kosovo
Am 10. Februar 2007 hatte „Vetëvendosje“ in Prishtina eine gewalttätige Demonstration organisiert, die von der Polizei massiv unterdrückt wurde. Eben das hatte „Vetëvendosje“ beabsichtigt, um nun lautes Geschrei über „Polizeiterror“, „das blutige Gesicht des UNMUK-Kolonialismus“ etc. zu erheben. Diese Bewegung nutzt und vertieft das politische Chaos, das im Kosovo seit 1999 besteht und 2006 eine rasante Ausweitung erfahren hat. Ermutigt von der montenegrinischen Sezession aus dem „Staatenbund Serbien-Montenegro“ (Mai/ Juni 2006) hat das politkriminelle Establishment im Kosovo endgültig aufgehört, auch nur symbolisch internationalen Standards für Politikfähigkeit, Rechtsstaatlichkeit und Aufbauwillen zu genügen. Man ist überzeugt, die „volle Souveränität“ ohnehin zu bekommen und macht sich einen „schönen Tag“ – auf Kosten der internationalen Gemeinschaft. Zu Jahresbeginn rügte der Internationale Währungsfonds (IWF) das Finanzgebaren der Kosovo-Regierung, die für Luxuswagen und „Repräsentation“ 8,3 Millionen Dollar aus dem Fenster wirft – just so viel wie der gesamte Jahresetat des Ministeriums für die Rückkehr von Flüchtlingen.
Das Kosovo ist mittlerweile mit 1,3 Milliarden US-Dollar im Ausland verschuldet, wofür Serbien den Schuldendienst tragen muss. Das ist der einzige Bereich, in welchem die serbische Hoheit über das Kosovo stillschweigend anerkannt ist, solange Belgrad zahlt – von 2002 bis 2006 waren es 217,69 Millionen US-Dollar. In allen anderen Bereichen lassen die politischen Führer des Kosovos den eigenen Mob von der Kette, so dass es zu einer auffallenden Zunahme von Gewalttaten, Anschlägen und Übergriffen kam –„Warmboxen“ für kommende Massenunruhen, die (laut internationalen Analysen) im Frühjahr 2007 einsetzen werden, wenn UÇK-„Kommandant“ Ramush Haradinaj zu seinem Prozess vor dem Haager Tribunal (ICTY) antreten muss.
AAK - Allianz für die Zukunft?
Haradinaj ist Führer der „Allianz für die Zukunft Des Kosovos“ (AAK), die zusammen mit der „Demokratischen Liga Des Kosovos“ (LDK) des (im Januar 2006 verstorbenen) Warlords Ibrahim Rugova die Regierung im Kosovo stellt. Noch stellt - denn der 6. LDK-Parteitag endete am 9. November 2006 in der Manier einer primitiven Wirtshausschlägerei: Um die Rugova-Nachfolge hatten sich „Präsident“ Fatmir Sejdiu und Ex-Parlamentspräsident Nexhat Daci beworben. Bereits bei Bekanntgabe der Kandidaturen gingen die Anhänger beider Prätendenten mit Fäusten und Stuhlbeinen aufeinander los, und als gar Sejdiu mit 189 zu 160 Stimmen das Rennen machte, wurden Pistolen gezogen. Die (albanische) Polizei stürmte den Tagungsort, den „Jugendpalast“ in Prishtina, es gab Verletzte und Verhaftete, aber für den Moment wurde die Ruhe wieder hergestellt. Inzwischen hat der unterlegene Daci seine eigene „Demokratische Liga“ (LD) gegründet und lässt seine Anhänger die LDK-Büros besetzen – was selten ohne neue Zusammenstöße ausgeht.
Seit Jahren verfügen die großen Parteien des Kosovos über eigene „Sicherheitsdienste“ – die LDK z.B. seit Juli 2004 über die „Sigurimi I Athdeut“ (Sicherheit des Vaterlandes) -, die Anschläge auf politische Gegner verüben und die kriminellen Machenschaften ihrer Bosse absichern. Dieses Treiben wird von der oppositionellen „Demokratischen Partei Des Kosovos“ (DPK) des ehemaligen UÇK-„Kommandanten“ Hashim Thaçi als Beweis für die „Unfähigkeit“ und „Korrumpiertheit“ der Regierungsparteien gewertet, was es ja auch ist – mit der Einschränkung, dass die PDK keinen Deut anders verfahren würde, wäre sie an der Macht.
Kosovo ist UCK-Land
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Postkriptum
Aktuelle Umfragen verdeutlichen, dass (mindestens) 90 Prozent der heutigen Kosovo-Albaner nur ganz einfache Dinge wollen: Jobs, Sicherheit, Unterricht, Reisepässe etc. Mit den seit 15 Jahren an der Macht befindlichen Polit-Kriminellen à la Rugova, Haradinaj, Thaçi und Ceku werden sie das nie bekommen. Was können sie – und wir im Westen – machen? Gar nichts, schrieb der US-Politologe Edward N. Luttwak: Alle „friedensstiftenden“, „friedenserzwingenden“ etc. Aktionen, die die Vereinten Nationen (UN) seit ihrer Gründung 1947 unternommen haben, waren völlig für die Katz’. Im besten Falle haben sie es geschafft, kämpfende Parteien auf Zeit auseinanderzurücken, also ihnen Zeit zu geben, sich neu zu rekrutieren, neu zu munitionieren, propagandistisch neu zu positionieren und im gegebenen Moment erneut zuzuschlagen.
Nicht zufällig hat Luttwak seine Überlegungen im Zusammenhang mit dem Kosovo publiziert (Foreign Affairs, August 1999) und sie unter den Titel „Give War a Chance“ gestellt. Wer so etwas in Deutschland auch nur zitiert, sieht sich am nächsten Tag in der Presse als „Zyniker“, „Kriegstreiber“ etc. denunziert – ich spreche aus eigener Erfahrung. Dabei muss ich Luttwak zähneknirschend Recht geben: Frieden entsteht erst, wenn Kriege „ausbrennen“. Also „let the war burn out“ – „give war a chance“!
Niemand in Europa will einen Krieg, vermutlich ausgenommen die albanischen Extremisten von „Vetëvendosje“, UÇK und deren Kollaboranten aus Serbien, Makedonien und anderen Balkanländern. Bei der gewalttätigen Demonstration vom 10. Februar 2007 waren viele Albaner zugegen, die nicht aus dem Kosovo stammten. Details wird man eventuell erfahren, wenn UNMIK die Verhafteten, darunter Kurti, und die aus „Vetëvendosje“-Büros mitgenommenen Computer genauer unter die Lupe nimmt.
………………
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070206
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Turkey repairs ancient church in gesture to Armenia
25.3.2007 by CrniLabudovi.
Turkey repairs ancient church in gesture to Armenia
25/03/2007
ANKARA Turkey — The government has renovated an ancient church as a goodwill gesture to Armenia and its own Armenian minority. A symbol of the Armenians’ presence in Turkey, the Akdamar Church has stood on a rocky island in the middle of Lake Van for 1,000 years. Its condition deteriorated significantly during the last century. Armenian officials have been invited to attend the unveiling Thursday (March 29th). Armenian Foreign Minister Vartan Oskanian welcomed the move but urged Ankara to do more to strengthen bilateral relations. He called for reopening the two countries’ mutual border, which has been closed since 1993. (AP - 24/03/07)
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Uruguay: Anwalt fordert Auslieferung Henry Kissingers
25.3.2007 by admin.
25. März 2007
11:37
Uruguay: Anwalt fordert Auslieferung Henry Kissingers
Verfahren im Zusammenhang mit “Operation Condor”
Montevideo - Der Anwalt eines Opfers der Militärdiktatur in Uruguay hat die Auslieferung des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger an das südamerikanische Land gefordert. Die zuständige Staatsanwältin prüfe nun den Antrag, in dem es um die Verwicklung des US-Außenministeriums in die so genannte Operation Condor gehe, hieß es in einem Medienbericht. Anwalt Gustavo Salle vertritt die Familie des linken Aktivisten Bernardo Arnone, der im Oktober 1976 verhaftet worden war. Zusammen mit einer Gruppe weiterer politischer Gefangener wurde er in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires geflogen und verschwand dort. Vermutlich wurden die Gefangenen umgebracht.
Beteiligung der Vereinigten Staaten
“Operation Condor” hieß eine Geheimaktion mehrerer südamerikanischer Militärdiktaturen zur Ausschaltung politischer Gegner. In ihrem Zuge verfolgten, verschleppten und ermordeten die Militärmachthaber in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay in den 70er und 80er Jahren zehntausende Menschen. Inzwischen veröffentlichte, ehemals geheime Akten des US-Außenministeriums belegen nach Einschätzung des Rechtsanwalts die Beteiligung der Vereinigten Staaten an der Aktion. Amtlichen Angaben zufolge starben in Uruguay durch die “Operation Condor” mehr als 200 Menschen; zehntausende wurden gefoltert. (APA)
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Die Terror Söldner im US Auftrag im Irak
25.3.2007 by admin.
Video, wie solche Kriminellen Söldner einfach so zum Spaß Zivilisten erschiessen und Autos nur so Spaß durch Beschuss stoppen.
VIDEO: British Mercenary Company Kills Iraqi Civilians
http://globalresearch.ca/audiovideo/Aegis-PSD.wmv
oder
http://globalresearch.ca/audiovideo/Aegis-PSD1.qt
aushttp://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20051201&articleId=1382
und ganz neu:
US Forces Killing Civilians in Iraq
Evidence of Indiscriminate Strafing of Civilians in Ramadi
Global Research, March 25, 2007
Information Clearing House
US Forces Shoot Indiscriminately at Iraqi Civilians in Ramadi
2 Minute Video
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20070325&articleId=5173

Sie sterben im Irak wie die GIs, aber sie sind Angestellte von Sicherheitsfirmen. Sie wollen schnell viel Geld verdienen, und deshalb fühlt sich niemand für sie zuständig.Es war ein grausamer Lynchmord, eine Hinrichtung, deren Bilder um die Welt gingen: verstümmelte Leichen, zerstückelt, verbrannt, die Gliedmaßen grotesk verrenkt, kopfüber aufgehängt am Stahlgerippe einer Brücke über den Euphrat. Darunter tanzte der Mob. So war das in Falludscha, der Stadt 50 Kilometer westlich Bagdads, damals im März 2004.
An einem Mittwochmorgen drei Jahre später kämpfen sich vier Frauen gegen den eisigen Wind den Hügel hinauf zum Kapitol in Washington. Es sind die Mütter, Ehefrauen und Töchter der Ermordeten, sie sind gekommen, um Anklage zu erheben. Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses hat sie eingeladen. Das ganze Land soll hören, was sie zu erzählen haben.
In Falludscha starben ihre Männer, Väter und Söhne, vier hochdekorierte Amerikaner. Sie waren erst Spezialisten in Eliteeinheiten und arbeiteten dann als Ange-
stellte der Blackwater Security Consulting, einer Firma, die im Irak tausend Schwerbewaffnete im Einsatz hat. Sie ist einer der Branchenriesen, das Trainingsgelände in Moyock, North Carolina, ist fast halb so groß wie Manhattan. Blackwater lebt gut vom Krieg.
Die vier gehörten zu einer Privatarmee, die den US-Botschafter in Bagdad beschützt, Konvois und Firmen abschirmt. Es ist ein lebensgefährlicher Job - im Januar etwa stürzte ein Hubschrauber der Firma ab, fünf Angestellte starben. Das US-Außenministerium entschädigte die Firma seit 2004 mit 320 Millionen Dollar.
Im großen Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses hebt Kathryn Helvenston-Wettengel die Hand zum Schwur, sie trägt eine schwere Goldkette und hat Tränen in den Augenwinkeln. Mit heiserer Stimme erzählt sie die Geschichte ihres toten Sohnes.
Scott Helvenston, 38, war eine Größe bei den Navy Seals, einer Spezialeinheit der Marine, die verdeckte Operationen oder Sabotage ausführen darf. Die Helvenstons sind seit Generationen eine patriotische Familie, Scotts Urgroßonkel war Kriegsminister gewesen, er bekam sogar den Friedensnobelpreis.
Mit 17 schaffte Scott als jüngster Rekrut die Aufnahmeprüfung. Zwölf Jahre war er bei den Seals, dann verdiente er sich mit Fitnessvideos und als Hollywood-Konsultant seinen Lebensunterhalt; zu den Kunden gehörte Demi Moore. 2004 dann heuerte Helvenston bei Blackwater an, nach seiner Scheidung brauchte er Geld.
Beim Einsatz, der ihn und drei Kameraden das Leben kostete, sollte er einen Konvoi mit Küchengerät für die US-Armee schützen. Allerdings fehlte bei dieser Tour so ziemlich alles, was im Irak heutzutage dazugehört: Die Fahrzeuge waren nicht gepanzert, es gab keine schweren Waffen, ja nicht einmal eine anständige Straßenkarte.
Kathryn Helvenston-Wettengel hat die letzte E-Mail ihres Sohnes mitgebracht. In der Nacht vor der Abfahrt beschwerte er sich über “extreme Unprofessionalität” des Blackwater-Managements. “Das sind die Huren des Krieges”, sagt sie mit bebender Stimme, “sie haben keine Moral.”
Die Abgeordneten im Repräsentantenhaus werden in nächster Zeit noch etliche Geschichten von großem Geld und großem Leid zu hören bekommen. Die Demokraten sind entschlossen, ihre Mehrheit zu nutzen, um ein vernachlässigtes Kapitel des Irak-Desasters aufzuarbeiten - die Privatisierung des Krieges.
Die Idee stammt von Richard Cheney, als er - Anfang der neunziger Jahre - noch Verteidigungsminister war: Outsourcing zur Entlastung der Streitkräfte. So wird der Traum des Pentagon von einer schlanken
Invasionsarmee möglich. Mindestens 100 000 sogenannte Contractors - das sind Angestellte der Firmen, mit denen die US-Regierung Verträge abschließt - arbeiten zwischen Basra und Bagdad. Allein 48 000 von ihnen stehen im Dienst von 181 Sicherheitsfirmen, das entspricht etwa der Stärke dreier Divisionen.
Sie verdienen gut, auf bis zu 500 Dollar am Tag bringt es ein Blackwater-Spezialist. 100 000 Dollar jährlich, größtenteils steuerfrei, sind für die Fahrer der großen Versorgungstrucks drin.
Das dickste Geschäft machen natürlich die Firmen, die allein im vergangenen Jahr von der US-Regierung Beträge in Milliardenhöhe erhielten. “Coalition of the Billing” - Koalition der Abrechner - nennen sie sich selbst, und manche nehmen das offenbar wörtlich: Gegen 50 Firmen laufen Untersuchungen wegen Betrugs und überhöhter Preise. Das Chaos im Irak scheint zur Selbstbedienung geradezu einzuladen.
Nach den GIs stellen die Contractors das zweitgrößte Kontingent im Irak. Die US-Regierung lässt sie Burger braten, Latrinen reinigen, die Uniformen waschen, Feldpost austragen, Treibstoff transportieren und sogar Gefangene vernehmen.
Zehntausende Angestellte hat allein Kellogg, Brown & Root (KBR), eine Tochter des Öldienstleisters Halliburton, in der Region. 6500 Übersetzer stellt die L-3 Communications Corporation mit Sitz in New York City. Der Konkurrent DynCorp heuert besonders gern ehemalige Polizis-ten als Ausbilder an, 700 von ihnen sollen die notorisch unzuverlässigen irakischen Sicherheitskräfte auf Trab bringen.
Aber wie so vieles ging auch dieser Teil des Plans gründlich schief: In einem Krieg ohne Fronten dienen die Contractors nicht wie geplant in der sicheren Etappe, sie sind längst auch zur Zielscheibe geworden.
Keine offizielle Statistik gibt Auskunft darüber, wie viele von ihnen bereits ums Leben kamen oder verwundet wurden. Auf 800 Tote kommt das US-Arbeitsministerium. Eine offizielle Meldepflicht gibt es nicht, nur die Firmen wissen, welche ihrer Angestellten getötet oder verletzt wurden. Allein bei L-3 waren es bis Ende vergangenen Jahres 255 Tote.
Anders als gefallene Soldaten, denen eine Beerdigung auf dem Heldenfriedhof in Arlington zusteht, bleiben die ums Leben gekommenen Zivilisten anonym. “Wir sind verzichtbar”, sagt der ehemalige Seal Thomas Pogue. “Wenn zehn von uns sterben, ist es etwas anderes, als wenn zehn Soldaten sterben.” In der neuen Welt des
Krieges sind die Contractors die unbekannten Soldaten.
Steve Thompson hat den Irak überlebt. Seine Augen wandern unruhig hin und her. Eigentlich gibt es hier in Asheboro im Staat North Carolina nichts Bedrohliches: Sattgrün sind die Wiesen, beschaulich die Molkereien und Hühnerfarmen. Thompson aber sucht noch immer nach versteckten Bomben. Er hat den “Irak-Blick”, so nennen das die Veteranen.
Sechs Monate steuerte Thompson einen KBR-Laster im Irak, der gefährlichste unter den gefährlichen Jobs. Er überlebte Granatwerferüberfälle, das Feuer von Scharfschützen und gleich mehrere “Road Bombs”, per Funk gezündete gewaltige Explosionen. Die Aussicht auf das große Geld hat ihn gelockt. “Ich habe glänzend verdient”, sagt Thompson, “1850 Dollar die Woche, doch das war es nicht wert.”
Heute wohnt er in seinem Auto. Morgens wacht er schweißgebadet aus Alpträumen auf. Er schluckt Pillen gegen Depressionen, Halluzinationen, Krämpfe und um seine Aggressionen zu zügeln. Ein Wrack, das keinen Job findet. Thompson, diagnostizierten zwei Ärzte, leide unter einem schweren Trauma, einer Kriegskrankheit, die auch unter US-Soldaten weit verbreitet ist. Man kann sie behandeln, aber die Versicherung will nicht dafür aufkommen. Thompson ist ein Kriegsopfer zweiter Klasse.
Für zivile Opfer des Irak-Kriegs ist das Veteranenministerium nicht zuständig, die Spezialkliniken der Streitkräfte bleiben ihnen verschlossen. Manche von ihnen mussten trotz schwerer Versehrungen per Linienmaschine in die Heimat zurückkehren.
Zu Hause aber, so garantiert es der “Defense Base Act”, ein Gesetz von 1941, steht ihnen eigentlich Unterstützung zu. Wer für das US-Militär Hilfsdienste leistet, genießt automatisch vollen Risikoschutz.
Für KBR, Thompsons Arbeitgeber, und die Versicherungsfirma American International Group ist der Patient damit eigentlich kein Risiko: Die Versicherung bezahlt und darf die Rechnung zuzüglich 15 Prozent Bearbeitungsgebühr an die Regierung weiterleiten.
“Aber das System ist einfach kollabiert”, sagt Gary Pitts, ein Anwalt in Houston, der 200 Veteranen vertritt. Die Kosten seien wegen der vielen Verwundeten explodiert; die Regierungsbürokratie weigere sich oft, dafür aufzukommen. “Es herrscht Guerillakrieg, dafür war das Gesetz nie gedacht”, sagt Pitts. “Die Versicherungen lassen sich lieber verklagen, als dass sie bezahlen.”
Auf jeden der bislang 3228 getöteten GIs kommen 7 Verwundete. Da liegt es nahe, dass die Regierung sich nicht auch noch für Zivilisten zuständig fühlt.
Die medizinische und psychologische Behandlung verletzter Soldaten gilt als patriotische Pflicht. Die gutverdienenden Contractors dagegen gelten als Kriegsprofiteure - und deshalb seien ihre Wunden in den Augen der Öffentlichkeit auch ihr Problem, sagt Jana Crowder, die in Tennessee eine Selbsthilfegruppe für Contractors betreibt. Der Ansturm ist enorm, Hunderte Mails bekommt sie an manchen Tagen.
“Ich bin nicht wegen des Geldes gegangen”, sagt Clyde Nipper, “ich wollte helfen, das war auch mein Krieg.” Ihm fehlen ein Auge und ein Teil des Gehirns. Die Tage zu Hause in Kearns bei Salt Lake City verbringt er am Küchentisch. Wenn der Arm nicht zu sehr zittert, löst er einfache Rechenaufgaben. Wie viel ist 15 Prozent Trinkgeld auf eine 25-Dollar-Rechnung?
Nipper, 57, ist Veteran des Vietnam-Kriegs. Einen Job als Operations-Manager wollte KBR ihm erst geben, wenn er ein Jahr lang als Truck-Fahrer einspränge.
Es ging gut, bis im November 2005 im Norden von Bagdad fünf 155-Millimeter-Granaten neben seinem Konvoi explodierten. Die wenigsten KBR-Laster sind gepanzert, für den Schutz ist das US-Militär verantwortlich. Nipper hatte Glück, er
lebt noch. Doch seine Kreditkarte ist gesperrt, seiner Frau wurde die Krankenversicherung gekündigt. Und Nipper hofft, dass ein Richter die Versicherung verpflichtet, die anstehenden Operationen zu bezahlen.
Er hat Anspruch auf eine Auszeichnung wie viele seiner ehemaligen Kollegen, denen man landauf, landab auf diese Weise noch etwas Genugtuung verschafft. Bei den Ehrungen spricht ein amerikanischer Offizier ein paar warme Worte und überreicht dann den “Orden zur Verteidigung der Freiheit”. Das polierte Stück Metall mit der Inschrift “Im Namen einer dankbaren Nation” wird seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 vom Pentagon an zivile Helden verliehen.
Inzwischen aber sind Erklärungen aufgetaucht, mit denen Firmen ihre im Dienst verwundeten Angestellten vor der Auszeichnung verpflichten, auf Klagen zu verzichten. Ob die Unternehmen sich so aus der Verantwortung stehlen können, gehört zu den Fragen, denen sich der Kongress jetzt widmen will.
Deshalb hat das Repräsentantenhaus auch die vier Frauen eingeladen, die Geschichte der Toten von Falludscha zu erzählen. Sie haben Blackwater verklagt, doch bis heute weigert sich die Firma, einen internen Untersuchungsbericht herauszugeben oder die bohrenden Fragen der Angehörigen zu beantworten. Blackwater erhebt Anspruch auf Immunität wie das Militär - man diene ja im Irak im Auftrag der Regierung.
Im Abgeordnetenhaus haben die vier Frauen für eine Gesetzesänderung geworben. Ginge es nach ihnen, sollten die Privatarmeen wie das Militär behandelt und deshalb durch den Kongress kontrolliert werden. Sie argumentierten: Nur wenn die Firmen sich für ihre Fehler verantworten müssten, würden sie künftig nicht allein auf Profit achten, sondern auch auf die Sicherheit. “Sie müssen verstehen”, sagt Helvenston-Wettengel, “dass sie mit Menschenleben handeln.” GEORG MASCOLO
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GLOBALISIERUNGSPAPST BHAGWATI: Ist die EU am Ende?
25.3.2007 by CrniLabudovi.
25. März 2007
GLOBALISIERUNGSPAPST BHAGWATI
“Ihr Europäer werdet nicht schlafen gehen, oder?”
Rigide Arbeitsgesetze, Längenmaße für Kondome, wuchernde Bürokratie: Jagdish Bhagwati, Grandseigneur der Globalisierungstheorie, wundert sich über die EU. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview wünscht er sich von Brüssel mehr Autonomie, weniger Neokolonialismus und ein Ende der schleichenden Amerikanisierung.
SPIEGEL ONLINE: Professor Bhagwati, nach bescheidenen Anfängen wird die Europäische Union 50. Übersteht sie noch 50 weitere Jahre?
Flagge der Integration: “Es gibt heute so etwas wie eine europäische Persönlichkeit. Die Elite in Europa ist viel mobiler als früher”
Jagdish Bhagwati: Die EU hat verfeindete Staaten zusammen geführt, deshalb ist ihr Jubiläum ein Grund zum Feiern. Sie hat viele Vorteile, gut ausgebildete Menschen, die richtigen Werte. Ich bin jetzt 72, da habe ich vieles kommen und gehen gesehen. Aber wenn ich in 15, 20 Jahren noch lebe und zurück nach Europa komme - dann finde ich einen blühenden Kontinent vor, da bin ich sicher. Dass Europa in irgendeiner bedeutsamen Hinsicht scheitert, ist gar nicht vorstellbar. Auch der Euro hat funktioniert, obwohl ihm viele nichts zugetraut haben. Und es gibt heute so etwas wie eine europäische Persönlichkeit. Die Elite in Europa ist viel mobiler und kosmopolischer, als sie es früher war.
ZUR PERSON
Jagdish Bhagwati ist nicht nur ein Kenner der Globalisierung, sondern ein lebendes Beispiel dafür: 1934 in Mumbai geboren, machte er seinen Uni- Abschluss 1956 an der englischen Eliteuniversität Cambridge, um in den sechziger Jahren Professor für Ökonomie in den USA zu werden. Nach einem langjährigen Lehraufenthalt am MIT unterrichtet er nun an der Columbia University in New York.
Bhagwati ist entschiedener Anhänger der These, dass Freihandel den Wohlstand aller Beteiligten mehren kann – und hat in Handelsfragen die Uno, die WTO und deren Vorläufer GATT beraten. Zu seinen mehr als 50 Büchern gehört “In Defence of Globalization” (Oxford 2004). Bhagwati wird seit Jahren als Kandidat für den Wirtschaftsnobelpreis gehandelt.
SPIEGEL ONLINE: Aber steckt die heutige EU nicht trotzdem in einer Krise?Bhagwati: Die Wähler sind vor allem deshalb desillusioniert, weil die Bürokratie immer mehr standardisieren will. Ich habe gehört, dass die EU versucht hat, die Länge von Kondomen zu vereinheitlichen - und die Italiener wollten ihre einen Zoll länger haben. So was ist doch ein Witz! Die Leute wollen Autonomie, ihre eigene Kultur und Wirtschaftseigenheiten. Aber das lässt sich lösen, indem man stärkt, was die Europäer “Subsidiarität” nennen. Langfristig gesehen könnte es darum ganz gut sein, dass Frankreich und die Niederlande 2005 gegen die EU-Verfassung gestimmt haben. Es erinnert die Politiker daran, dass sie nicht immer weiter und weiter zentralisieren dürfen.
SPIEGEL ONLINE: In wirtschaftlicher Hinsicht war die jüngere Geschichte der EU nicht eben erfolgreich. Trotz einiger Fortschritte bleibt die Arbeitslosigkeit in zentralen Ländern wie Deutschland und Frankreich hoch.
Bhagwati: Ein Teil das Problems in Deutschland und Frankreich sind die strikten Arbeitsmarktgesetze. Sogar effiziente Firmen möchten Flexibilität, wenn sie investieren. Sie wollen keine Gesetze, die so streng sind, dass sie im Notfall niemanden entlassen dürfen. Schauen Sie sich Airbus an: Nach den Pannen, die es beim A380 gab, müssten sie eigentlich Personal abbauen. Aber das können sie nicht in dem Maß, in dem sie es für richtig halten - der Gesetze wegen.
SPIEGEL ONLINE: Solche Gesetze haben das EU-Europa immer ausgezeichnet.
Bhagwati: Jetzt sind sie zum Hemmnis für Firmen geworden. In einer globalen Wirtschaft wissen Sie nie, wer Sie gleich überholt. Sie können Arbeitern zwar immer noch Sicherheiten bieten, aber keine Garantien für einen konkreten Job. Ich sehe in Europa heute mehr Bereitschaft als vor fünf Jahren, diese Probleme zu lösen. In Deutschland wird über Reformen diskutiert, in Frankreich auch, aber zögerlicher. Die Franzosen fühlen sich kulturell überlegen, nur ist ihre Wirtschaft zunehmend zweitklassig. Irgendwann wird diese Spannung so unerträglich, dass man auch dort Reformen anpackt.
SPIEGEL ONLINE: Viele Menschen in Europa fürchten, dass die EU ohnehin bald von aufsteigenden Mächten wie Indien und China überflügelt wird.
INTERAKTIVE GRAFIK
Bhagwati: Das glaube ich nicht. Ich war gerade erst in Bangalore - es ist unglaublich widerspruchsreich. Erst sehen Sie gigantische IT-Firmen wie Wipro und Infosys. Dann fahren Sie 25 Meilen und plötzlich hocken Leute auf der Straße und flicken Werkzeuge wie vor 300 Jahren. Bis da europäisches Niveau erreicht ist, dauert es Jahrzehnte. In der Zwischenzeit werdet Ihr Europäer nicht schlafen, oder? Französische und deutsche Unternehmen sind ja nicht schlecht, sie sind sogar schrecklich effizient. Die Leute im Westen sagen oft: Indien hat so niedrige Löhne, China ist so billig, wir sind gar nicht wettbewerbsfähig. Aber solange Wechselkurse sich frei bewegen, lösen sich viele dieser Kostenvorteile in Luft auf, weil die Kurse von Yuan und Rupie steigen. Zur Panik gibt es keinen Grund.SPIEGEL ONLINE: Wo liegt aus Ihrer Sicht der größte Versagen der EU?
GLOBALISIERUNGSPAPST BHAGWATI
“Ihr Europäer werdet nicht schlafen gehen, oder?” (2)
Bhagwati: Meine Spezialfächer sind ja Einwanderung und Handelstheorie - vor diesem Hintergrund würde ich sagen: Die EU ist nicht besonders gut darin, den Handel jenseits ihrer eigenen Grenzen zu liberalisieren. Sie hat die multilateralen Handelsgespräche der Uruguay- und der Doha-Runde verzögert, weil alle EU-Staaten sich immer über alles einig sein müssen. Beim globalen Handel kann ein Land wie Frankreich die anderen EU-Länder abbremsen, die sonst viel schneller voranschreiten würden. Die einzige echte Kritik, die ich an der EU habe, ist dass sie in gewisser Weise zu amerikanisch geworden ist.SPIEGEL ONLINE: Wie das?Bhagwati: Sie will anderen Ländern zu oft ihre Sichtweisen aufzwingen. Beim Europäischen Parlament gibt es die Neigung, anderen Staaten zu sagen: Klar wollen wir Handel mit Euch, aber Ihr müsst das und das und jenes dafür erfüllen. Ihr braucht Öko-Etiketten oder wir belegen Euch mit Zöllen. Wenn Ihr im Indischen Ozean fischt, bitte nur mit bestimmten Netzen, damit keine Schildkröten darin verenden - denn dann gibt es Sanktionen. Das ist eine Art von Neokolonialismus. Beruhigt Euch! Es geht hier um arme Länder, die ihren Weg zu demokratischen Werten und einer funktionierenden Wirtschaft suchen. Sie werden schon selbst darauf kommen, was richtig ist. Sie wollen jedenfalls nicht von der EU herumgeschubst werden, auch wenn sie noch so gute Absichten hat.
SPIEGEL ONLINE: Die EU hat jetzt 27 Mitgliedsstaaten - wie weit sollte der Erweiterungsprozess noch vorangehen?
Bhagwati: Die Union ist jetzt schon ein Mammut. Bei wichtigen Themen wie Bosnien oder der Doha-Runde ist sie regelmäßig gespalten. Ihre politischen Mechanismen haben ein Stadium der Schwerfälligkeit erreicht. Das ist auch einer der Gründe, warum Wähler anfangen, der Idee Europa zu misstrauen. Wenn Sie also nicht bald mit der EU-Erweiterung aufhören, haben Sie ein echtes Problem. Man kann sich viele Alternativen vorstellen: Die EU könnte assoziierte Staaten einbinden, die alle Vorteile des freien Handels genießen, aber nicht Teil ihrer politischen Institutionen werden. “Lasst 1000 Blumen blühen” wäre da meine Devise.
50 Jahre Römische Verträge: “Die EU ist ganz okay”
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SPIEGEL ONLINE: Eine der größten Streitfragen ist, ob man der Türkei den EU-Beitritt gestatten sollte. Was meinen Sie?
Bhagwati: Einige vernünftige Leute sind dagegen, die Türkei hinein zu lassen. Es bleiben bedeutende kulturelle Unterschiede, obwohl sich die Türken seit Jahrzehnten mühen, sich zu europäisieren. Ich persönlich fände es gut, wenn die EU die Türkei aufnehmen könnte, sofern es irgendwie geht. Die Vorstellung, Amerika und Europa würden die islamische Welt nicht fair behandeln, hat sich tief eingebrannt. Eine Aufnahme der Türkei würde allen beweisen, dass die EU nicht anti-islamisch ist. Und sie würde kaum etwas kosten. Aber das ist eine Frage, die nur die Europäer allein entscheiden können.
Das Interview führte Matthias Stretzi
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,473628-2,00.html
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Enveri nuk i prekte armët tona, ndërsa Mehmeti argëtohej me kallashin
25.3.2007 by CrniLabudovi.
Enver Hodscha und sein PM Mehmet Shehu, der später am Kabinetts Tisch erschossen wurde.
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Orhan Baçellari e mbaroi arsimin fillor në Novoselë të Rrethit të Ersekës dhe familja vendos për shkollim të mëtejshëm, në Shkollën e Bashkuar Ushtarake të Tiranës. I riu nga Erseka mbaroi shkëlqyeshëm në vitin 1954 dhe iu vendos specializimi për Armatimet Speciale. Në këtë periudhë, Orhan Baçellari u nis për në Rusi. Ishte koha kur marrëdhëniet me ish-Bashkimin Sovjetik tregonin shkëlqimin e mbështetjes logjistike dhe të përkrahjes, që ky shtet i fuqishëm i dha Shqipërisë. Vitet ‘60-’65 do të ndryshonin edhe vendin e specializimin për të rinjtë shqiptarë.
Baçellari specializohet në raketat kundërajrore, por do të duhet të vazhdonte studimet e tij në Kinë, pas prishjes me ish-BS, ku mësoi edhe teknikën kineze në prodhimin e armatimeve të lehta dhe të rënda. Kthehet në Shqipëri në vitin 1965 dhe emërohet drejtues i Uzinave Ushtarake në vend. Ende ato nuk ishin të përfunduara dhe me ndihmën e specialistëve kinezë, ai dhe shumë specialistë të tjerë të armatimeve arritën të përfundojnë dy uzinat më të mëdha të prodhimit të armatimeve në vend, ajo e Poliçanit dhe Mjekësit.
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Pjesa më e madhe e objektit të Uzinës së Prodhimit të Armëve në Mjekës ishte nëntokë dhe shumë pak dinin se çfarë bëhej brenda këtij objekti, për shkak të sigurisë kombëtare. Shumë vite pas heshtjes, filluar të flasin punonjësit, por edhe vetë drejtuesit, të cilët kujtojnë me nostalgji aktivitetin e kësaj industrie të armëve në Shqipëri. Uzina e Mjekësit, e ndërtuar me teknologjinë kineze, ishte furnizuesi kryesor me municione i reparteve ushtarake, por edhe eksportohej. Këtë fakt e konfirmon ish-drejtori, Baçellari, i cili pohon gjithashtu se sasitë e eksportuara asnjëherë nuk deklaroheshin.
Kryesisht, Uzina e Mjekësit prodhonte lëndë plasëse, barut të të gjitha llojeve, dinamit, tritol, TNT, fishekë, granata predha, mina kundratank, kundrakëmbësor etj. Baçellari ka ndjekur vazhdimësinë e kësaj uzine, prodhimin e lëndëve plasëse, të cilat kishin edhe pasoja sidomos për gabimet në mungesën e efektit të kërkuar. Kështu, tregon ai, kur hasej një defekt në cilësi merrnin masa ndaj punëtorëve. Gjendej fajtori dhe dënohej ose me ulje në detyrë, ose me vërejtje, por edhe me largim nga puna. Po kështu regjistroheshin edhe aksidente me punëtorët nga shpërthimi i armatimeve, por, fatmirësisht asnjëherë nuk pati pasoja për jetën e tyre. Uzina e Mjekësit ishte një fortesë e vërtetë. Pikat vrojtuese, bateritë kundërajrore, vendet strategjike të zgjedhura nga ushtria, sigurimi i jashtëm dhe masat për provat e armatimeve në kodrat e Elbasanit, ishin absolutisht të pagabueshme, vazhdon Orhani.
Brenda territorit të saj, ishin ndërtuar rreth 100 km rrugë e asfaltuar dhe brenda saj ofroheshin të gjitha shërbimet. Uzina e Mjekësit ishte kthyer në një vend strategjik. Lëndët plasëse përdoreshin jo vetëm për qëllime ushtarake, por për hapje tunelesh, bunkerësh dhe rrugë. Për vite me radhë, prodhimi i lëndëve plasëse dhe municioneve furnizonte edhe vende të tjera, ndër të cilët kishte kërkesa edhe nga shtetet perëndimore. “Asnjëherë nuk mësuam të vërtetën e shitjes së municioneve. Nuk na komunikohej as sasia që duhet të eksportohej”. Largimi i kinezëve solli një amulli për Uzinën e Mjekësit, por tashmë shqiptarët ishin bërë specialistë të armatimeve. Pas vitit 1979 mbërritën edhe grupe suedeze, po kështu edhe nga vendet e tjera që panë nga afër teknologjinë dhe ofruan ndihmë, por asnjëherë nuk erdhën aparatura për modernizimin e pajisjeve ekzistuese.
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Ndërsa, Enver Hoxha mund t’i shikonte armët dhe procesin e prodhimit të tyre, por asnjëherë nuk i prekte, Mehmet Shehu ishte ai që i provonte në cilësi kallashnikovët shqiptarë. Orhan Baçellari tregon se, kur udhëheqësit vizitonin Uzinat e Armëve, merreshin të gjitha masat e sigurisë dhe po kështu udhëtimet ishin tepër sekrete. Më kujtohet se, gjatë këtyre vizitave në vitet ‘75-’80 nga udhëheqësit më të lartë, ishim në një tension të madh, pasi duhet të kujdeseshim për organizimin e pritjes. Në Poliçan prodhoheshin jo vetëm municione, por edhe armatime të ndryshme, si kallashnikovët dhe pistoletat.
“Më kujtohen vizitat e Enverit përgjatë sektorëve të prodhimit të armëve, duke na falënderuar për punën e bërë në këtë sektor, të cilin ai e quante më të vështirin. Por asnjëherë nuk ndalonte më shumë se 60 minuta dhe vizita e tij ishte shumë e rezervuar. Ndërsa, Mehmet Shehu nuk ishte thjesht një vizitor. Kuptohej, që i kishte pasion armët dhe nuk mund të largohej pa provuar armën e fundit të prodhuar nga uzinat tona. Zakonisht kishte shumë dëshirë të provonte kallashnikovët, por edhe pistoletat “TT”. Ishte i admirueshëm sidomos për ushtarakët dhe më kujtohet kur ndalej me ne në kafen e Uzinës dhe bisedonte për armët. Na fliste për këtë proces, duke e quajtur më delikatin dhe më të vështirë për korrektësinë që kërkon dhe rrezikun që i kanosjes çdo punëtori, nëse do të gabonte. Po kështu, Uzinat e Armëve i kanë vizituar edhe Beqir Balluku dhe Kadri Hazbiu. Vizitat bëheshin sidomos në përvjetorin e themelimit në këto uzina dhe në fshehtësinë më të madhe, aq sa nuk mund të deklaronim as datën e saktë të këtij përvjetori”.
Shndërrimi
Uzina e Mjekësit, nga vend prodhimi, në vend shkatërrimi
Uzina e Lëndëve Plasëse në Mjekës, nuk është më një zonë e ndaluar, ku dikur prodhoheshin municione dhe lëndë plasëse për Shqipërinë dhe vendet e tjera të Lindjes, por një Uzinë, ku armët e tepërta shkatërrohen dhe kthehen në të padëmshme, ndërsa mbetjet e tyre shfrytëzohen për skrap.
Uzina e Mjekësit, dikur një prodhues potencial i municioneve luftarake, me ndihmën e donatoreve të huaj është shndërruar në një shkatërrues modern të armatimeve, të cilat kthehen në të parrezikshme, pas një investimi gjigant me vlerën 6.4 milionë Euro, nga një numër i madh vendesh anëtare në NATO. Fillimisht, projekti është asistuar nga të huajt, por më pas kanë qenë shqiptarët dhe konkretisht Uzina e Mjekësit, që ka menaxhuar projektin.
Aktualisht, Uzina është duke shkatërruar municione për armët e lehta, pas projektit të suksesshëm për shkatërrimin e 2 milionë granatave antipersonel, në fillimin e aktivitetit të furrës. Sistemi i shkatërrimit pa ndotje dhe pa rrezik për punëtorët, të rreth 11600 municioneve për armë të lehta, është cilësuar një sukses nga ana e përfaqësuesve të donatorëve nën kujdesin e NAMSA, kompanisë që asiston projektin për demilitarizimin në NATO.
Infrastruktura ekziston dhe 17 vende i kanë besuar Uzinës së Mjekësit demilitarizimin e Shqipërisë, por edhe të vendeve të tjera.
http://www.shekulli.com.al/news/115/ARTICLE/6992/2007-03-23.html
Geschrieben in Kosovo-Albanien (Albanian) | Drucken | Keine Kommentare »
BUSH REPORTED TO HAVE PURCHASED 99,000 ACRES IN PARAGUAY
25.3.2007 by CrniLabudovi.
BUSH REPORTED TO HAVE PURCHASED 99,000 ACRES IN PARAGUAY
This all still seems very innocent on the surface, but now let’s add
the five hundred U.S. troops that arrived in Paraguay with planes,
weapons and ammunition in July 2005, shortly after the Paraguayan
Senate granted U.S. troops immunity from national and International
Criminal Court jurisdiction. Neighboring countries and human rights
organizations are concerned the massive air base at Mariscal
Estigarribia, Paraguay is potential real estate for the U.S.
military.
Does Bush plan on being charged with something in the future? Does
Bush foresee a collapse of the United States and feels a strong need
to have a place to cut and run to, or does Bush just need a nice
secret little place other than Gitmo where he can send people he
doesn’t like?”
http://www.scoop.co.nz/stories/HL0610/S00308.htm
Geschrieben in Welt News Spezial, Balkan | Drucken | Keine Kommentare »
Wenn Krieg und Frieden verschwimmen
25.3.2007 by admin.
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Im Meer des Nicht-Kriegs
Maren Schwieger 25.03.2007
Wenn Krieg und Frieden verschwimmen
Lange Zeit herrschte Unklarheit darüber, ob die deutsche Bundeswehr Aufklärungsflugzeuge nach Afghanistan entsendet. Fraglich war, ob das bestehende Bundestagsmandat für die Bundeswehr-Beteiligung an der
ISAF-Mission den Einsatz deutscher Tornados, der das gesamte Afghanistan betreffen wird, deckt. Fraglich ist nach wie vor, ob die Tornados nicht doch für mehr als nur Aufklärung genutzt werden oder, falls nicht, ob Aufklärung nicht ein operativer Teil eines Kampfeinsatzes wäre. Ein neues Mandat wurde beantragt, die Entsendung vom Bundestag beschlossen, im April sollen 6 bis 8 Flugzeuge und weitere Soldaten nach Afghanistan geschickt werden. Allerdings haben Gauweiler (CDU) und Wimmer (CSU) vorm BVG geklagt: Sie halten den Tornadoeinsatz für eine Verletzung des Völkerrechts, da er eine Beteiligung am “Krieg der USA” darstelle. Ihnen wurde nicht Recht gegeben. So werden auch weiterhin deutsche Soldaten nicht in den Krieg ziehen – denn jede Anwendung von Gewalt über die Grenzen eines souveränen Staates hinweg, die “Krieg” im Schilde führt, wäre völkerrechtswidrig. Wo liegt der Unterschied?
ECR-Tornado der Bundeswehr für den Einsatz in Afghanistan. Bild: Luftwaffe
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