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Archive für 19.3.2007
US-Journalist: »Die Regierung ist eine Filiale der Ölindustrie«
19.3.2007 by admin.
»Die Regierung ist eine Filiale der Ölindustrie«
US-amerikanischer Journalist setzt sich für internationalen Strafgerichtshof ein und beleuchtet die Hintergründe des »Krieges gegen den Terror«. Ein Gespräch mit Wayne Madsen
Interview: Sebastian WesselsWayne Madsen war unter Präsident Ronald Reagan Computerexperte des US-Geheimdienstes und wurde anschließend zu einem der schärfsten Regierungskritiker. Er arbeitet als Journalist für internationale Medien und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Seit Oktober 2006 ist erstmals ein Buch von ihm in deutscher Übersetzung erhältlich: »Moralischer Bankrott. Der amerikanische Offenbarungseid«, moralischer-bankrott.de
Sie sammeln derzeit Unterschriften für eine »Nürnberger Erklärung«, in der Sie fordern, daß die USA dem Abkommen über den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag beitreten. Wie stehen die Chancen dafür?
Jedenfalls wird sich nichts bewegen, solange wir nicht eine andere Regierung bekommen. Selbst die Clinton-Regierung wollte sich bei einem Beitritt zahlreiche Hintertüren für US-Amerikaner, vor allem für Soldaten, offenhalten. Es wird ein langer Prozeß sein, auch wenn das Präsidentenamt an die Demokraten gehen sollte.
Wie weit wird die internationale Strafgerichtsbarkeit durch die US-Bevölkerung unterstützt?
Die meisten Menschen wissen nicht genau Bescheid, zumal die Medien den Haager Gerichtshof verteufeln. Aber wenn man Bürger befragt, ob man George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz und andere für Kriegsverbrechen anklagen sollte, sind viele dafür.
Ihrem Buch »Moralischer Bankrott« zufolge stehen hinter dem »Krieg gegen den Terror« hauptsächlich geschäftliche Interessen.
Ja, wenn wir unsere Truppen an Orte wie Irak und Afghanistan schicken, ist offensichtlich, daß dabei Ölreserven gesichert werden sollen und eine Infrastruktur für Erdgaspipelines errichtet wird, so wie die, die derzeit in Afghanistan entsteht. Momentan baut die Navy ihre Präsenz in Südostasien aus, weil im Golf von Thailand Öl entdeckt wurde. Diese Regierung in Washington ist eine vollständig abhängige Filiale der Ölindustrie.
Die öffentliche Darstellung des »Krieges gegen den Terror« ist eine völlig andere. Wie können die Massenmedien derart versagen?
Die Medien gehören zum Großteil den Konzernen, die ebenfalls mit der Öl- oder Waffenindustrie verbunden sind. In den Vereinigten Staaten gehören sie entweder einem großen Auftragnehmer des Pentagon, nämlich General Electric – dazu zählt etwa NBC; oder sie gehören Unterhaltungskonzernen wie Viacom und der Fox News Corporation des erzkonservativen Rupert Murdoch. ABC gehört zu Disney, CNN gehört zu AOL Time Warner, die auch in der Filmindustrie tonangebend sind. Durch diesen Einfluß können die Konzerne das leisten, was ich Wahrnehmungsmanagement nenne.
Ist diese Kontrolle der Medien nur ein Problem der USA, oder sehen Sie sie auch in Europa?
In Europa gibt es mehr Medien mit Staatsbeteiligung, die wahrscheinlich unabhängiger sind. Sofern die EU aber die Deregulierung vorantreibt, dürfte Europa dieselben Probleme bekommen. Was wir sehen, ist ein völlig unkontrollierter Kapitalismus. Die Firmen sagen der Regierung, was sie tun soll, nicht umgekehrt.
Wie könnte der Kapitalismus kontrolliert werden?
Die Globalisierung müßte gestoppt werden. Viele Entscheidungen werden von nichtgewählten internationalen Körperschaften wie der Welthandelsorganisation, der Nordamerikanischen Freihandelsorganisation oder den EU-Institutionen in Brüssel getroffen, und jetzt passiert wahrscheinlich dasselbe in Südostasien mit der Freihandelszone ASEAN. Politische Entscheidungen werden von Bänkern gefällt.
Was steckt hinter dem derzeitigen Vorgehen gegen Iran?
Vier US-Flugzeugträger nahe iranischen Gewässern deuten jedenfalls auf eine sehr gefährliche Situation hin. Ich glaube, Dick Cheney sowie seine Freunde unter den Neocons und in Israel sind fest entschlossen, den Iran anzugreifen. Und Cheney hat sich vor wenigen Tagen vor dem America-Israel Public Affairs Committee (AIPAC) hier in Washington geäußert. Ich mache mir große Sorgen, was er dieser Gruppe wohl versprochen haben mag.
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78% der Iraker: Amerikaner sind unerwünscht und raus aus dem Irak
19.3.2007 by admin.
HANDELSBLATT, Montag, 19. März 2007, 12:35 Uhr
Aktuelle Studie
Amerikaner im Irak nicht erwünscht
Vier Jahre nach Beginn des Irakkriegs ist eine große Mehrheit der Bevölkerung einer neuen Umfrage zufolge gegen die US-Präsenz in ihrem Land. 82 Prozent der Befragten haben kein Vertrauen in die ausländischen Truppen, und 78 Prozent lehnen die Anwesenheit der Amerikaner und ihrer Verbündeten ganz ab. Die darin geäußerten Erwartungen an die Zukunft sind miserabel.
HB HAMBURG. An der am Montag veröffentlichten Studie im Auftrag der Sender ARD, BBC, ABC und der Zeitung „USA Today“ ist auch der zunehmende Pessimismus in der irakischen Bevölkerung auffällig. Nur noch 42 Prozent der Befragten glauben demnach, dass es ihre Kinder einmal besser haben werden. Kurzfristig rechnet sogar nur etwas mehr als ein Drittel der Iraker damit, dass sich ihre Situation verbessert. Bei Umfragen in den Jahren 2004 und 2005 hatten noch rund 80 Prozent der Befragten mit Optimismus in die Zukunft geblickt. „Hier hat sich in den letzten Monaten eine dramatische Veränderung ergeben“, erläutert Arnd Henze, der die Umfrage für den WDR betreute.
Als dringlichstes Problem erleben die Iraker die fehlende Sicherheit im Lande. 74 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrem eigenen Viertel nicht sicher - mehr als doppelt so viele wie bei der letzten Umfrage im November 2005. 30 Prozent der Befragten würden am liebsten den Irak verlassen.
Unterdessen hält die Gewalt im land an. Bei einer Anschlagserie am heutigen Montag im Nordirak sind nach offiziellen Angaben 18 Menschen ums Leben gekommen und 37 weitere verletzt worden. Nach Polizei- und Krankenhausangaben explodierten in verschiedenen Teilen der Stadt Kirkuk fünf Sprengsätze, drei in Fahrzeugen und zwei auf offener Straße.
Bei einem weiteren Anschlag in der Hauptstadt Bagdad starben der Polizei zufolge drei Personen. Zehn Menschen seien durch die Explosion einer Bombe nahe einer Moschee verletzt worden, hieß es am Montag.
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Interview mit Peter Gauweiler: “Die Parole heißt dumm sterben”
19.3.2007 by admin.
19.03.2007 15:36 Uhr
Interview mit Peter Gauweiler
“Die Parole heißt dumm sterben”
Die Iraker sehen laut einer neuen Umfrage kaum noch Hoffnung für ihr zerstörtes Land. Wir sprachen mit Peter Gauweiler über die Fehler der CDU im Umgang mit dem Irak-Krieg - und warum das Afghanistan-Mandat auf keinen Fall verlängert werden darf.
Ein Interview von Thorsten Denkler, Berlin
Eckt mitunter auch in seiner Partei an: CSU-Politiker Peter Gauweiler

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler sitzt für die Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Er hat zuletzt gemeinsam mit seinem CDU-Kollegen Willy Wimmer eine Verfassungsklage gegen den Einsatz deutscher Tornados in Afghanistan eingereicht. Die Klage wurde aus formalen Gründen abgewiesen.
sueddeutsche.de: Herr Gauweiler, vor vier Jahren am 20. März 2003, fielen die ersten amerikanischen Bomben auf Bagdad. Die US-Regierung hat den Krieg noch im gleichen Jahr für beendet erklärt. Ist er das?
Peter Gauweiler: Sicher nicht. Wenn er vorbei wäre, würden wir nicht jeden Tag in den Abendnachrichten neue Schreckensmeldungen über getötete, verwundete, vertriebene und misshandelte Menschen hören.
sueddeutsche.de: Wäre der Krieg zu verhindern gewesen, wenn die Regierung Schröder nicht so klar Nein gesagt hätte? Manche werfen ihm ja vor, so die notwendige Drohkulisse gegen Saddam Hussein zerstört zu haben.
Gauweiler: Das stimmt nicht. Alles andere wäre besser gewesen, als das, was die amerikanische Regierung damals getan hat. Der Einmarsch war ein schwerer und unverzeihlicher Fehler, der die Region ins Chaos geführt und die Welt unsicherer gemacht hat. Präsident Bush hätte diesen Krieg niemals beginnen dürfen.
sueddeutsche.de: Der Öffentlichkeit bot sich damals das Bild: Schröder gegen den Krieg, die Union fest an der Seite der Amerikaner. Hat das der Union geholfen?
Gauweiler: Nein. Die Entscheidung für oder gegen den Krieg war aus meiner Sicht doch ganz einfach: Für Bush oder für Papst Johannes Paul II., der die Intervention schärfstens verurteilt hatte.
sueddeutsche.de: Für den Papst zu votieren, hätte aus der Sicht der Union bedeutet, die deutsch-amerikanische Freundschaft aufzukündigen.
Gauweiler: Das glaube ich nicht. Schließlich hatte die US-Regierung den Weltsicherheitsrat belogen, was ihre angeblich unumstößlichen Erkenntnisse über die Existenz von Massenvernichtungswaffen und über die angebliche Verbindung Saddam Husseins mit al-Qaida angeht. Außerdem hat auch der damalige Kanzlerkandidat Stoiber einen strikten Abgrenzungskurs zur Interventionsstrategie der Amerikaner gefahren. Allerdings konnten sich maßgeblichen Leute in der CDU nicht zu einer ablehnenden Haltung gegenüber den amerikanischen Angriffsplänen durchringen. Liebe macht ja bekanntlich blind.
sueddeutsche.de: Ziehen die Amerikaner ihre Truppen ab, hinterlassen sie ein Land im Bürgerkrieg. Wenn sie bleiben, wird das die Gewalt weiter schüren. Gibt es eine Lösung?
Gauweiler: Diesen Konflikt zu beenden ist so schwer, wie der Weg zum Westfälischen Frieden von 1648, mit dem der 30-jährige Krieg beendet wurde. Im Irak wird es jetzt stark auf eine moderate und Frieden wollende Haltung der Nachbarländer ankommen, aber auch auf das Eingreifen geachteter Führer der großen Weltreligionen. Vor allem auch auf ein sichtbares und glaubwürdiges Umdenken der amerikanischen Politik. Aber letzteres scheint nicht der Fall zu sein, wenn man sich das neue Kriegsgeschrei in Sachen Iran anhört. Die Parole heißt offenbar: dumm sterben.
sueddeutsche.de: Welche Rolle könnte Deutschland im Ringen um eine Lösung spielen?
Gauweiler: Wenn wir eine Mittlerrolle spielen wollen, dann ginge das ehrlicherweise nur von einer wirklich neutralen Position aus. Die aber haben wir wegen unseres eskalierenden Militär-Engagements in Afghanistan nicht.
sueddeutsche.de: Die Bundesregierung sagt, in Afghanistan helfen wir, das Land aufzubauen und ansonsten werden Terroristen bekämpft.
Gauweiler: Beobachter sprechen von einer zunehmenden Irakisierung der Verhältnisse in Afghanistan. Wenn wir da mit sechs bis acht deutschen Tornados unbedingt Wind säen wollen, dann werden wir irgendwann auch bei uns Sturm ernten.
Aktuelle Umfrage
Im Irak macht sich Hoffnungslosigkeit breit
Afghanistans Präsident in Deutschland
Karzai fordert mehr Hilfe beim Aufbau der Armee
sueddeutsche.de: Sie beziehen sich auf die jüngsten Terrordrohungen gegen Deutschland.
Gauweiler: Ich habe Berichte gelesen, das und wie in den Dörfern Afghanistans Großfamilien durch Nato-Angriffe ausgelöscht worden sind. In einem Fall haben nur der Großvater und ein dreijähriges Mädchen überlebt, das jetzt querschnittsgelähmt ist. Wir können uns doch nicht an solchen unerhörten Vorgängen beteiligen und mit unschuldigem Augenaufschlag darauf reagieren, wenn die so Angegriffenen irgendwann in unseren dichtbesiedelten Städten mit ihren Mitteln antworten.
sueddeutsche.de: Im Sommer soll das Afghanistan-Mandat im Bundestag verlängert werden. Wofür plädieren Sie?
Gauweiler: Wir dürfen dieses Mandat auf keinen Fall verlängern und müssen alles tun, um diesen verrückten Krieg zu beenden. Schon allein deshalb, weil wir uns nicht der neue Nato-Logik beugen dürfen, dass jeder Angriff weltweit dann legitim sei, wenn er sich nur “gegen Terrorismus“ richtet. Wenn wir der Eskalation nicht entgegentreten, werden wir eines Tages auch unser Land nicht wiedererkennen.
(sueddeutsche.de)
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Chiquita pleads guilty to terrorist payments
19.3.2007 by CrniLabudovi.
The banana grower agrees to a fine of $25 million for paying protection money to a terrorist organization in Colombia.
WASHINGTON (Reuters) — U.S. banana producer Chiquita Brands International Inc. pleaded guilty Monday to doing business with a terrorist organization for paying protection money to Colombian paramilitaries between 2001 and 2004.
Chiquita agreed to pay a fine of $25 million, slightly more than half the profits its Colombian banana-growing operation earned during that period. The first payment of $5 million is due at sentencing June 1.
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According to the plea agreement, Chiquita paid more than $1.7 million starting in 1997 to the United Self-Defense Forces of Colombia, a violent right-wing group known by its Spanish acronym AUC.
The payments continued after the U.S. government designated the AUC as a foreign terrorist organization in September 2001. Cincinnati-based Chiquita sold its Colombian subsidiary in 2004.
A Chiquita spokesman said the company has no way to verify whether the independent Colombian growers it now buys bananas from are supporting the AUC or other violent groups.
However, local growers are less likely to face extortion than a big multinational, spokesman Michael Mitchell said. “We believe that our risk profile was materially higher than locally owned firms,” Mitchell said.
Chiquita, one of the world’s largest banana producers, voluntarily disclosed the payments to the Justice Department in April 2003. The Justice Department praised the company for its cooperation.
Chiquita said the AUC made threats against its workers and it made the payments only to protect its employees.
The plea agreement does not cover company executives who authorized the payments and continued them even after Justice told them to stop, Assistant U.S. Attorney Jonathan Malis told Judge Royce Lamberth.
Company officials also may face extradition to Colombia to face criminal charges there.
Businesses in Colombia often face extortion attempts by right-wing paramilitary militias formed in the 1980s to help protect private property from Marxist rebels who have been fighting the state since the 1960s.
By the end of the 1990s both sides, labeled terrorists by Washington, were locked in a dirty war over lucrative cocaine-producing land in which peasants are killed and displaced as a way of controlling territory.
More than 31,000 paramilitary fighters have turned in their guns in a deal offering benefits including reduced prison terms. But many are still fighting as Colombia’s main rebel group has yet to come to the negotiating table.
Shares of Chiquita (down $0.14 to $13.38, Charts) fell nearly 1 percent during midday trading on the New York Stock Exchange.
Chiquita to plead guilty to ties with terrorists
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Rumania: Down with bureaucracy!
19.3.2007 by admin.
Down with bureaucracy!
16/03/2007
Seventeen years after the end of communism, Romanian bloggers say, the country is still snarled in unnecessary red tape.
By Paul Ciocoiu for Southeast European Times in Bucharest – 16/03/07

Mail-in forms would help eliminate queues, suggests a Romanian blogger. [Getty Images]
During the communist regime, long queues were common in Romania as food was subject to “rationalisation”. But while shortages of basic goods may be a thing of the past, bureaucracy isn’t. Compared to the rest of Europe, Romanians still encounter more than their fair share of red tape, hassles and delays.
“The advantages of reducing bureaucracy, unfortunately, are not on the public agenda,” writes Maxim at the business ethics blog zi de zi. As a result, he suggests, Romania is losing out on a wealth of benefits — higher productivity, fewer traffic snarls, less pollution, as well as reduced administrative expenses and taxes.
Allowing driver license renewals by mail, for example, would help eliminate long queues. “Fill in the form, post the picture and send the envelope to the police headquarters and after a few weeks get the new driving license at home while you’re still at work? Science fiction? No. This is what happens all over the civilised world, in England and even in Italy. But in Romania…” Maxim sighs.
The word bureaucracy is practically synonymous with Romania, agrees Straight. “Bored, irritated clerks who do nothing else but make things harder for the tax payers … It looks like, unfortunately, we haven’t yet developed the cult of precious time. But in a democratic, modern society, as we intend to be — and we will become so, like it or not, as part of the EU — effectiveness is a second nature.”
“Say no more!” Visatoru’ chimes in. “Let me tell you something about the passport service — namely, I woke up at 5 am to stand in line and the office closed right before my turn came? Thousands of complaints filed by the citizens have been overtly ignored. It’s high time we went beyond this flawed pattern inherited from the communists and show we can freely move outside these administrative barriers which relate mostly to mentality.”
Anya, however, brings a note of optimism to the discussion. “I for one think that things have evolved. We can now pay bills online or via ATMs. It’s a small step, but a beginning. I think things will change, as much has changed, in general, in Romania.”
“It’s our role, as young people, to make things move on. We can’t rely on politicians anymore; we’ve known that for 17 years now. We, those who chose to stay here, and those about to return home from abroad, will bring a new spirit and remove in time all these expired and counterproductive practices,” she predicts.
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Montenegrin police interrogate Karadzic relatives in Niksic
19.3.2007 by CrniLabudovi.
19/03/2007
PODGORICA, Montenegro — Police interrogated relatives Saturday (March 17th) of fugitive Radovan Karadzic, wanted for years by the UN war crimes tribunal. According to his brother, Luka Karadzic, the police took Luka’s sister, wife, daughter, son-in-law and other two relatives from their homes in Niksic to Podgorica, where they were questioned. Luka criticised the authorities’ approach towards his family, saying they have been subjected to constant scrutiny. (AP, RTS, Index.hr - 18/03/07)
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New pipeline to bring Russian oil to Mediterranean
19.3.2007 by admin.
New pipeline to bring Russian oil to Mediterranean
19/03/2007
Greece and Bulgaria signed an historic agreement with Moscow last week on a long-debated pipeline linking Burgas and Alexandroupolis. Although it will increase oil supplies to Europe, some say the project will also allow Russian control over more of the continent’s energy infrastructure.
By Gabriela Preda for Southeast European Times – 19/03/07

Russian Energy Minister Viktor Khristenko (left), Greek Development Minister Dimitris Sioufas (centre) and Bulgarian Minister for Regional Development Asen Gagauzov join hands Thursday (March 15th) after signing the pipeline deal. [Getty Images]
Two Southeastern European countries have officially become Moscow’s privileged intermediaries on the European oil transport market. On Thursday (March 15th), Bulgaria and Greece signed an agreement with Russia to build a new pipeline for transporting Russian oil to the Mediterranean.
It would link the Bulgarian Black Sea port of Burgas with the Greek Mediterranean port of Alexandroupolis, allowing Russian oil shipments bound for the West to avoid Turkey’s crowded Bosphorus Strait.
Russian President Vladimir Putin, Bulgarian Prime Minister Sergei Stanishev and Greek Prime Minister Costas Karamanlis attended the signing cermony in Athens, wrapping up almost 15 years of negotiations on the 279km pipeline. According to regional media and experts, the deal should provide a boost to the countries’ economies.
At the same time, however, it will further increase Europe’s energy dependency on Russia, which already supplies a third of Europe’s oil and 40% of its natural gas. Several disruptions in supplies from Russia have occurred as a result of price disputes between Moscow and former Soviet republics that serve as transit routes.
Construction of the Burgas-Alexandroupolis pipeline is set to start in 2008 and will cost around 709m euros. A consortium of state-controlled Russian energy companies, Transneft, Rosneft, and Gazprom, will hold a 51% stake in the pipeline, while Greek and Bulgarian companies will split the remainder.
Putin said the 600,000-barrel-a-day pipeline would be filled with oil from new developments in Russia and Central Asia without diverting supplies from other export channels. Crude supplies, possibly also from Kazakhstan, will still be shipped from the Russian port of Novorossiysk to Burgas, and again from Alexandroupolis to world markets.
While speeding up the transport of crude oil, the pipeline is also expected to reduce oil-tanker congestion at the Bosphorus and the Dardanelle Straits. “Given the increasing density of maritime traffic in the enclosed Black Sea and additional quantities of oil exported from the region, it is of the utmost importance to give a higher priority to the alternative of transporting oil by pipelines,” said EU Energy Commissioner Andris Piebalgs, expressing international concern over the threat of maritime accidents.
According to reports by local media, Greece believes the deal has put it and Bulgaria on the world energy map. “It will also help international markets with improved access to oil at a time when energy is a fundamental global concern,” said Greek Prime Minister Costas Karamanlis.
Various pipeline options have been in the works for years as oil production expands in the Caspian Sea basin. EU officials have also talked about diversifying the continent’s energy sources.
http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/03/19/feature-02
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“VEFA”, die grösste Pyramid Firma in Albanien
19.3.2007 by CrniLabudovi.
“VEFA”, marrëveshja me Vavilis për aparaturat
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http://www.shekulli.com.al/news/49/ARTICLE/6661/2007-03-19.html
Piramidat, Greqia rihap hetimet
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Hetimet e strukturave shtetërore të Greqisë, janë përqendruar në grumbullimin e informacioneve lidhur me transportin e shumës prej 5.6 miliardë dhrahmish ose 16 milionë eurosh kesh, nga ish-bosi i kompanisë piramidale, Vehbi Alimuçës, në vitin 1996.
Parlamenti grek, seancë dëgjimore me krerët e Shërbimeve Sekrete ‘93-2000. Enigma e transferimit të 16 mln eurove nga Alimuça, në Janinë.
Fakte të reja për lidhjet e bosëve të piramidave shqiptare, me strukturat shtetërore grekeTIRANË - Ndërsa në Shqipëri çështja e piramidave piramidale konsiderohet e arkivuar, Parlamenti grek ka vendosur të rihapë hetimin brenda muajit prill. Lajmi është bërë i ditur dje, nga një prej gazetave më të mëdha në Greqi, “Elefterotipia”, ku konfirmohet nga kryetari i Komisionit të Ligjeve dhe Transparencës në Parlamentin grek, Anastasios Karamarios, se hetimi synon të hedhë dritë mbi enigmën e firmave rentiere shqiptare, por edhe do të hetohet më tej ku përfunduan këto para, bazuar mbi fakte dhe denoncimet e reja të viktimave të këtij mashtrimit. Sipas tij, “ka ardhur koha te rishikohet aktiviteti i firmave piramidale shqiptare në Greqi, gjatë viteve 1994-1998, si dhe lidhjet e mundshme të shtetasve grekë me këto piramida”. Ndërsa nënkryetari i Parlamentit helen, Surla ka kërkuar që çështja të rihapet, duke u shprehur paraprakisht që të merret me hetimin Komisioni i Pastrimit të Parave të Pista, për arsye se pranë Komisionit të Ligjeve dhe Transparencës mbetet ende pezull denoncimi i një gjyqtari grek, se zyrtarë të lartë grekë janë përvetësues të shumave të konsiderueshme nga paratë e skemave piramidale në Shqipëri. Karamarios tha ndër të tjera, se ka filluar faza përgatitore dhe nga mesi i muajit prill, Parlamenti grek do të fillojë seancën e parë të dëgjimit. Kështu, mësohet se në këtë seancë do të thirren në cilësinë e dëshmitarit, krerët e Shërbimeve Inteligjente greke gjate viteve 1993-2000. Hetimet janë përqendruar në lidhjet e bosëve të piramidave shqiptare, me strukturat shtetërore greke. Ndërkaq, mësohet se gjatë fazës së parë të investigimit, rezultoi një numër i madh shtetasish grekë që ishin vënë vite më parë në shërbim të skemave piramidale shqiptare. Në atë kohë Prokuroria e Greqisë vendosi ta mbyllë hetimin, edhe pse për të shmangur këtë, drejt Athinës udhëtoi Kryeprokurori shqiptar, Theodhori Sollaku, i cili dorëzoi homologut të tij grek, Dhimitris Linos, fakte lidhur me implikimin e shtetasve grekë në tre prej piramidave më të mëdha në vend, “Vefa”, “Gjallica” dhe “Cenaj”. Hetimet e strukturave shtetërore të Greqisë janë përqendruar në grumbullimin e informacioneve lidhur me transportin e shumës prej 5.6 miliardë dhrahmish ose 16 milionë eurosh kesh, nga ish-bosi i kompanisë piramidale, Vehbi Alimuçës, në vitin 1996, të cilat janë depozituar në Bankën Kombëtare Greke në Janinë, shumë kjo që nuk u rikthye asnjëherë pranë autoriteteve shqiptare, pas mbylljes së firmës në fjalë, edhe pse shteti shqiptar i ka kërkuar disa herë t’i tërheqë. Hetimet e Drejtësisë greke do të ndalen edhe në implikimin e një shtetasi grek, me detyrë të lartë diplomatike për llogari të Italisë, në qytetin e Janinës. Ky person rezulton të ketë tërhequr prej firmës piramidale “Gjallica” shumën prej 2 milionë eurosh, të cilën nuk e ka kthyer kurrë në arkën e kësaj firme.
Hetimet
Javën që kaloi u shpërnda në sheshin “Omonia” një fletëpalosje, shkruar në greqisht dhe shqip, e cila përmbante një dëshmi të fortë, por edhe një miniakuzë. Anonimi i cili e kishte shkruar, bënte të ditur se dinte ku kishin përfunduar lekët e piramidave shqiptare, të cilat hynë në Greqi përpara 10 viteve. Një zyrë e njohur avokatie, e cila përzihet në çështjen e Vehbi Alimuçës, bën të ditur se lekët i ka kontrolluar një aktor i fuqishëm ekonomik në Greqi. Fletë-palosja solli edhe një herë në dritë çështjen e 16 milionë eurove, ose 5,5 miliard dhrahmi, të cilat, sipas dëshmive të vetë Alimuçës, që ai i futi në Greqi personalisht, nga Shqipëria. Por, sipas të dhënave, ai nuk i përdori vetë ato. Sipas akuzave zyrtare të bëra edhe nga parlamentarët grekë, në çështjen e piramidave janë përzier edhe punonjës të policisë greke, ndaj të cilëve janë ngritur edhe akuza dhe gjyqet ndaj tyre janë në ende në vazhdim. I gjithë mashtrimi, i cili u “takua” në nja moment edhe me çështjen Vavilis, përshkruhet në mënyrë elegante në raportin që hartoi komisioni i nenit 7, të ligjit 1995, për përballjen me qarkullimin e lekëve të pista, nën drejtimin e kryetarit të Gjykatës, Vardhavaqi. Këtë dokument zbulon “Elefterotipia”. Është për t’u theksuar se këtë dokument kërkoi Parlamenti dhe është në dyshim nëse e ka akoma Karamarios. Sipas këtij dokumenti, për 4 ose 5 shqiptarë dhe një grek, ka të dhëna për lëvizje të dyshimta bankare. Dyshohet për Dhimitraq Gico, Flora Gico ( motra e të parit) Vehbi Alimuçaj, Manur dhe Artan Alimuçaj dhe Aleksadro Varkino. I pari nga të dyshuarit hapi llogari në Bankën Tregtare Greke, me shumë fillestare 90 mijë dollarë. Siç përshkruan edhe raporti, “kjo llogari u ushqye në vazhdim më shumë të mëdha. Shumat vinin akoma edhe nga Amerika me urdhër të “VEFA-s” nga Tirana. Shuma e llogarisë u kthye në dhrahmi nëpërmjet çeqeve, ndërsa një pjesë e shumës u vendos si llogari rrjedhëse”. Nga këto para u dhanë 400 milionë dhrahmi, për blerjen e vilës në rrugën “Thetidhos” në Ekali. Në raport theksohet gjithashtu një fakt tepër interesant: shitësi i vilës, e cila sot ka ndërruar pronar, paguhet përveçse me para ne dorë, edhe me dy çeqe false të Iniki Bank, por në mënyrë misterioze asnjëherë nuk protestoi për një gjë të tillë. “Të gjithë shtetasit shqiptarë të përmendur më lart nuk kanë asnjë lloj aktiviteti në Shqipëri, që të justifikojnë shumat e mëdha të lekëve, të gjitha këto të çojnë në përfundimin se lekët janë produkt mashtrimi dhe siç del nga përzierja e kompanisë “VEFA” në këtë llogari.
Zyra e avokatisë
Megjithëse z.Varavaqis kërkoi çlirimin e llogarisë dhe bllokimin e vilës në Ekali. Por vila u shit dhe llogaria nuk u zhbllokua kurrë. Megjithatë, një vit e gjysmë më parë shkoi në Greqi, Kryeprokuroi shqiptar, Theodhori Sollaku dhe i dorëzoi fakte Kryeprokurorit grek, Lino, për aktivitetin e përbashkët të Alimuçës me Apostolo Vavilin dhe të tjerë, që e mbulonin në Greqi. Në zhvillim, është në Greqi dhe hetimi se si Alimuçaj hynte dhe dilte ne Greqi dhe i pashqetësuar blinte anije, kompani ajrore, si dhe dy hotele, me firmën e një avokati të njohur, i cili e përfaqësonte në fund të viteve ‘90, apo si transportonte së bashku me të vëllanë e tij miliona dollarë, pa disponuar asnjë lloj certifikatë për ligjshmërinë e tyre dhe pa pasur as Leje Qëndrimi.
Apotolos Vavilis duket se ndërmjetësoi në treg, që vëllezërit Alimuça të blinin një skaf nga një biznesmen nga Qefaloniaja, pronar i firmës “Lucinda Maritime Valetta Malta”. Vetë Vavilis thekson, se ndërhyrja e tij ishte vetëm për blerjen e skafit dhe nuk dinte asgjë me tepër. E njëjta zyrë avokatie ndërhyri për blerje e kompanisë ajrore (Aviator A.E.E) e cila kishte klientë të shpeshtë vëllezërit Alimuça dhe familjarët e tyre. Dispononin edhe pasaporta tepër të vlerësuara. Të gjithë vinin me xhepat plot dhe paratë nuk duket se vinin nga veprimtari të ligjshme, thonë njerëzit të cilët kanë kryer hetime në lidhje me çështjen.
http://www.shekulli.com.al/news/49/ARTICLE/6660/2007-03-19.html
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