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Orhan Pamuk holt Deutschland-Reise nach

8. März 2007, 14:15, NZZ Online

Orhan Pamuk holt Deutschland-Reise nach

Im Januar nach Drohungen abgesagt

Im Mai wird der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk seine Reise nach Deutschland nachholen. Pamuk hatte eine für Januar geplante Reise nach Drohungen kurzfristig abgesagt.

Im Mai in Deutschland: Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk.
Im Mai in Deutschland: Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk. (Bild key)
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  Pamuk: Reise nach Deutschland abgesagt
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(ap) Der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk wird im Mai seine Deutschland-Reise nachholen, die zu Jahresbeginn angesichts massiver Drohungen militanter türkischer Nationalisten abgesagt wurde. Wie der Carl Hanser Verlag am Donnerstag in München mitteilte, beginnt Pamuk seine siebentägigen Lesereise am 2. Mai in Hamburg und wird zwei Tage später in Berlin die Ehrendoktorwürde der Freien Universität entgegennehmen. Weitere Auftritte sind in Köln und Stuttgart geplant.

Keine Angabe von Gründen

Pamuk hatte seine Deutschlandreise Ende Januar wenige Tage vor Beginn ohne Angabe von Gründen abgesagt und war stattdessen zu Vorlesungen in die USA gereist. Vertreter aus Literatur und Politik brachten dies in Verbindung mit der Drohung militanter Türken gegen den Literatur-Nobelpreisträger.

So hatte der mutmassliche Drahtzieher der Ermordung des kurz zuvor erschossenen Pamuk-Freundes und türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink dem Literaten unverhohlen gedroht, als er nach seiner Festnahme in ein Gericht geführt wurde: «Orhan Pamuk, seien Sie clever!»

Offen zum Massenmord an Armeniern geäussert

Pamuk hatte wie Dink 2005 wegen «Verleumdung des Türkentums» in seiner Heimat vor Gericht gestanden, weil er sich offen zu dem Massenmord an den Armeniern in den Jahren 1915/16 äusserte. Der Mord an Dink, der am 19. Januar in Istanbul erschossen wurde, war international scharf verurteilt worden. In der Türkei löste die Gewalttat eine Debatte über die Meinungsfreiheit und das Verhältnis des Staates zu den Nationalisten aus.

Im Porträt: Rumäniens Justizministerin Monica Macovei

Im Porträt: Rumäniens Justizministerin Monica Macovei
In Brüssel genießt sie den Ruf einer Heldin, in Bukarest steht sie zunehmend unter Beschuss
„Wer hat Angst vor Monica?“ und „Monica, gib nicht auf!“ stand auf den Transparenten der Demonstranten, die Ende Februar in Bukarest für den Verbleib der Justizministerin eintraten. Vertreter von NGOs waren es, keine Freunde aus der Politik. Die 48-jährige Juristin war nie bei einer Partei. Am 13. Februar stimmte die große Mehrheit der Parlamentarier in einem Misstrauensvotum für Macoveis Absetzung. Der Verfassungsgerichtshof entschied, dass sie trotzdem bleiben durfte.


Der letzte Streich der Justizministerin Monica Macovei ist ein Gesetz zur Gründung einer Nationalen Integritätsbehörde.

„Manche von denen haben nichts gegen die Korruption gemacht“, sagte sie über die Parlamentarier. Macovei selbst schon. Die ehemalige Menschenrechtsaktivistin entließ dutzende Staatsanwälte, baute eine Antikorruptionsbehörde auf, stellte sicher, dass Korruptionsfälle zufällig zugeteilt werden, und sie löste den berüchtigten Justizgeheimdienst auf. Ex-Außenminister Andrei Plesu beschrieb sie als eine „fragile Samurai, eine verklärte Kämpferin“.

Wurde Macovei unterschätzt, weil sie eine Frau ist, und konnte sie genau deshalb so viel erreichen? Jedenfalls gibt es nach zweieinhalb Jahren Amtszeit jede Menge Männer, die nie im Leben geglaubt hätten, dass jemand sie antasten könnte, und gegen die trotzdem Anklage erhoben wurde. Etwa Ex-Premier Adrian Nastase, der Konservative George Copos, der als Vize-Premier zurücktreten musste, oder der Tycoon Dinu Patriciu.

Macoveis letzter Streich ist ein Gesetz zur Gründung einer Nationalen Integritätsbehörde. Staatsanwälte sollen die Vermögen von Politikern und mögliche Interessenkonflikte durchleuchten. Dem Gesetzesvorschlag folgte das Misstrauensvotum im Parlament. Manchmal wache sie in der Nacht auf und frage sich selbst, warum sie sich das antue, gibt die Frau mit den dunklen Augenrändern zu.

Sie sei nur eine Schachfigur von Präsident Traian Basescu, sein „Saufkumpan“, und sie würde nur auf ihrem Posten sitzen bleiben, weil sie seine illegalen Aktivitäten unterstütze, argumentieren Medien. Die sozialistische Jugend nannte Macovei eine „Dracula-Maid, die grausam am Nacken der Justiz hänge“. Sie selbst betrachtet sich nicht als Opfer. „Weil das hieße, dass ich eine Niederlage akzeptiere.“ Jede Reform gehe mit Widerstand einher. Solange einige Politiker betroffen sind.

Zuletzt kursierten auch in der Demokratischen Partei des Präsidenten Gerüchte, wonach Macovei ein Job im EU-Parlament angeboten werden soll. Sie dementierte und warnte davor, dass der Kampf gegen die Korruption nach dem EU-Beitritt zurückginge. (Adelheid Wölfl/DER STANDARD, Printausgabe, 8.3.2007)

Montenegro, Croatia close to agreement on war reparations

Montenegro, Croatia close to agreement on war reparations

08/03/2007

Montenegro und Kroatien einigen sich auf Reparationen (z.B. Kroatische Staats Beteiligungen in Montenegrinischen Betrieben) wegen den Schäden, die 1991 u.a. durch die Bombardierung von Dubrovinik entstanden sind.

Croatia, which has been seeking reparations for wartime damages, may take a softer approach to newly independent Montenegro, accepting shares in state companies instead of monetary compensation.

By Nedjeljko Rudovic for Southeast European Times in Podgorica – 08/03/07

photoThe Croatian city of Dubrovnik was damaged in the 1991 conflict. [File]

In lieu of full war reparations to Croatia, Montenegro could offer shares in state companies, according to local media reports. Military attacks that were launched from Montenegrin territory in 1991 wreaked havoc and destruction in the Croatian city of Dubrovnik.

On February 27th, Montenegrin Parliament Speaker Ranko Krivokapic, speaking after a meeting with Croatian counterpart Vladimir Seks, said the two states would agree on Montenegro’s “political and moral responsibility” for the attacks. It is expected that Croatia’s monetary claims will be dropped in favour of receiving shares.

“I think we should reach a bargain which will not be so hard for us, but which will give morally and financial satisfaction to the Dubrovnik area,” Krivokapic said.

Seks’ visit was the first by a Croatian parliament speaker since the conflict.

At the time of Yugoslavia’s breakup, the Montenegrin government was in a coalition with Serbian President Slobodan Milosevic. During that time, Montenegrin soldiers, as part of the Yugoslav Army, conducted an expedition to the south of Croatia, aiming to halt the country’s secession from the bloc.

Montenegro later split with Milosevic, however. In May 2006, it succeeded in restoring its statehood, ending the loose union of Serbia-Montenegro that replaced the defunct Yugoslavia.

After independence, the new country’s relations with Croatia greatly improved. The countries’ prime ministers met on January 12th and discussed co-operation in economic and European integration.

Montenegro’s leaders have gone to great lengths to distance themselves from the Milosevic regime. While expressing regret for the destruction caused, they say the republic was not the decision-maker in the former Yugoslavia and thus cannot be considered the aggressor.

Croatian leaders have been receptive. “I fully understand Krivokapic’s stance that Montenegro was misused during Serbia’s aggression against Croatia. She was under Milosevic’s jackboot and under the influence of leaders and the Yugoslav Army General Staff,” Seks said. At the same time, he stressed that compensation is important for future relations.

However, the apologetic tone of Montenegro’s pro-independence parties, which have run the republic for the last decade, has been criticised by pro-Serbian parties in Montenegro.

The Democratic Serbian Party accused Krivokapic of defending Croatian interests, and the Serbian People’s Party said they would seek the speaker’s resignation. “Krivokapic obviously wants to raise new tensions and disputes between the Montenegrin citizens,” the Socialist People’s Party said.

Ivo Josipovic, an international law professor who represented Croatia in its case against Serbia at the International Court of Justice, said the issue would not go way, even if Croatia entirely abandons the effort to win financial compensation. Montenegro’s courts would still be obliged to prosecute individuals responsible for the war crimes, Josipovic told the BIRN news network.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/03/08/feature-03 

Albanien: Staats Beamte des Hochsicherheits Gefängnis 313, betreiben Heroin Labor

24 kile heroinë në laboratorin te Burgu

V (0 vota) Dergo me e-mail Diskuto kete lajm Printo
 

08/03/2007 - 06:21

Tirane-Zbulohen plot 24 kilogramë heroinë, e gjitha e destinuar për tregun shqiptar. Drejtoria e Policisë së Tiranës ka gjetur një laborator droge jo shumë larg qendrës së qytetit dhe Komisariatit numër 3. Në një apartament pranë Burgut 313, është zbuluar sasia e madhe e drogës, si dhe në pranga janë vënë 2 persona; Kujtim Karamuça, i cili është dhe pronari i apartamentit, si dhe bashkëpunëtori i tij, Adhurim Nela, të dy nga Tirana. Policia ka gjetur në banesat e tyre dhe dy pistoleta me silenciator, të cilat i ka sekuestruar, si dhe poshtë pallatit ka bllokuar dy makinat e tyre.
Prej një muaji, Sektori i Antidrogës në Drejtorinë e Policisë së Tiranës, kishte rënë në gjurmët e dy trafikantëve të lëndëve narkotike. Agjentët e Antidrogës dhe ata të Krimeve, kanë investiguar për të zbuluar gjithçka ka rënë në sy. Për disa ditë, ata kanë mbajtur nën vëzhgim të rreptë dy personat dhe pallatin, në hyrje të të cilit shiheshin duke hyrë e dalë. Ndërsa dje, është organizuar operacioni. Uniformat blu të Drejtorisë së Tiranës, në momentin që janë siguruar nga agjentët në terren se dy të shënjestruarit ndodheshin në apartament, kanë behur papritur. Ndërkohë, kishin mësuar dhe derën e saktë të apartamentit. Ai që ka hapur derën pas trokitjeve, ka qenë i zoti i shtëpisë, Karamuça, i cili është habitur kur ka parë policët. Përnjëherë, atij i janë vënë prangat dhe bashkë me të edhe shokut të tij Nelës. Forcat e Antidrogës kanë nisur kontrollin e shtëpisë, brenda së cilës kanë gjetur laboratorin e drogës, i cili shërbente për përzierjen e heroinës, peshimin dhe paketimin e saj. Po ashtu, në banesë janë gjetur edhe dy pistoleta me silenciator, ndërkohë që poshtë pallatit janë bllokuar dhe makinat e tyre.
Burime nga policia e Tiranës kanë bërë të ditur për “Gazetën”, se ende nuk është mësuar origjina e heroinës. Ndërkohë, është bërë e ditur se e gjithë sasia e lëndës narkotike ishte e destinuar për tregun vendas, dhe mendohet se pjesa më e madhe do të shpërndahej në Tiranë.
Kështu, operacioni i policisë ka përfunduar me sukses, duke bllokuar plot 24 kile heroinë, dy pistoleta e dy makina. Ndërsa në pranga kanë rënë dy trafikantë.

http://www.balkanweb.com/gazetav4/index.php?id=8424

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