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Archive für 1.3.2007

Secret Service: Hashim Thaci connections with Bin Laden

Headlines
Foreign Intelligence Services Have Information For Connection Of Ex-Leader Of Army For Kosovo Liberation Hasim Taqi With Osama Bin Laden
Belgrade, February 11, 2002 - Foreign intelligence services, including the US one, have information for the connections of the ex-leader of the Army for Kosovo Liberation /AKL/ Hasim Taqi with Osama bin Laden, the today’s edition of Glas javnosti daily says. The ex-chief of the Albanian National Intelligence Service Fatos Klosi confirmed bin Laden has been in Albania in the 90-ies where he had organized training camps for the AKL fighters.The candidate for President of Kosovo and leader of the Democratic Union of Kosovo Ibrahim Rugova also has information in regard of the connections of Taqi with bin Laden. After the announcement of the election results Rugova promised to make public the evidences for the terrorist activity of its political opponent.

The “friendship” between Taqi and bin laden has begun in 1996. According to the sources of the daily, in the period 1996-2001 bin Laden has invested some USD 200 M in activities, related to different criminal deals in Kosovo.

http://www.southeasteurope.org/subpage.php?sub_site=2&id=4995&s_word=Terrorist

aus

http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?t=47615 

Terror-Helfer USA

Terror-Helfer USA

USA unterstützen Terroristen in Iran

28.2.2007

Eine Meldung des britischen Telegraph vom Sonntag zeigt einmal mehr, wie Recht der venezolanische Präsident Hugo Chávez vor fast genau zwei Jahren hatte, als er die USA als “terroristischen Staat” bezeichnete.

So sagte ein “ehemaliger hochrangiger Beamter der CIA”, der anonym bleiben wollte, gegenüber der Zeitung, daß mehrere “Separatisten”-Organisationen im Iran direkt durch die CIA finanziell unterstützt würden. Dies sei aber auch “kein großes Geheimnis”, sagte er. Fred Burton, ein ehemaliger “Antiterror-Agent” des US-Außenministeriums bestätigte diese Aussage.

“Die letzten Angriffe im Iran fügen sich in die US-Bemühungen ein, die ethnischen Minderheiten im Iran zu unterstützen, um das iranische Regime zu destabilisieren”, so Burton. Dies deckt sich auch mit den hier bereits direkt im Anschluß auf einen Angriff auf einen Bus des Korps der iranischen Revolutionsgarden vor zwei Wochen in der südiranischen Stadt Zahedan geäußerten Vermutungen.

Erst am Samstag hatte der Iran gemeldet, bei Kämpfen nahe der Grenze zur Türkei 17 “Söldner” getötet zu haben. Zu den seitens der USA unterstützten Organisationen gehören unter anderem auch die Mujaheddin e-Khalq, die seit Jahren versuchen, den Iran mit Waffengewalt zu destabilisieren.

Die USA machen hier nicht weniger, als genau die gegenüber dem Iran erhobenen Vorwürfe der “Unterstützung von Terroristen” selbst auszuführen. Angesichts der Tatsache, daß diese Vorwürfe durch die USA - wie dies auch schon während der Vorbereitungsphase des Angriffs auf den Irak der Fall war - ganz offensichtlich als ein möglicher Grund für eine “Gegenwehr” der USA dargestellt werden, ist dies umso bemerkenswerter. Nicht nur, daß der Iran dieser Logik folgend seinerseits das Recht hätte, die USA oder “US-Ziele” anzugreifen, da die Unterstützung militanter iranischer Gruppen weitaus länger in die Vergangenheit zurückreicht als die - vorgebliche - Unterstützung irakischer Gruppen durch den Iran könnte hier bei objektiver Betrachtung höchstens von einer “Vergeltung” durch den Iran die Rede sein.

http://www.freace.de/artikel/200702/260207a.html

Nichts Neues von der kriminelllen Organisation CIA, die Weltweit mit dieser Methode, Kriminelle Gruppen aufbaut. siehe auch Balkan

Und dann sieht es so aus!

Iran will «an jedem Ort» zurückschlagen

Das Pentagon hat einen Krieg zwar «bestimmt» ausgeschlossen, sollten die USA dennoch angreifen, werde sich der Iran wehren und dabei «territorial nicht eingrenzen lassen».

Das US-Verteidigungsministerium hat Berichte über angebliche Vorbereitungen eines Krieges gegen den Iran zurückgewiesen. Diese Berichte seien nicht wahr, sagte Generalstabschef Peter Pace bei einer Anhörung im US-Senat am Dienstag in Washington.

Reichweite der iranischen Shahab-3-Rakete

Pace äusserte sich bei einer Anhörung im Senat in Washington. Auf eine Nachfrage, ob er den Krieg «bestimmt» ausschliesse, antworte er: «Bestimmt».

Am Wochenende hatte der Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh in einem Artikel des Magazins «New Yorker» geschrieben, dass sich beim Generalstab eine Sondereinsatzgruppe mit den Vorbereitungen eines Luftangriffes auf den Iran beschäftige.

Darauf drohte am Dienstag der iranische Botschafter in Moskau für den Fall von US-Angriffen mit Vergeltung. Der Iran sei gegen eine Konfrontation und zu Verhandlungen über sein Atomprogramm bereit, sagte Botschafter Gholamreza Ansari in der russischen Hauptstadt.

«Aber wenn die USA uns angreifen, werden wir uns angemessen wehren und uns dabei territorial nicht eingrenzen. Das kann an jedem Ort sein», zitierte die russische Agentur RIA-Nowosti den Vertreter Teherans in Russland.

Der britische Premiermister Tony Blair warf Teheran «grobe Fehlkalkulation» vor, indem sich das Land im Atomstreit der internationalen Gemeinschaft widersetzt habe, und mahnte zur Kooperation.

Trotz drohender neuer Sanktionen bekräftigte der Iran nochmals sein Festhalten an der umstrittenen Urananreicherung. Vizepräsident Parwis Dawudi sagte, sein Land werde «bald» ein industrielles Niveau in dieser Technologie erreichten.

Der Westen verdächtigt den Iran, die Urananreicherung nicht ausschliesslich für zivile Zwecke nutzen zu wollen, sondern zum Bau der Atombombe. Eine Frist an die Teheraner Führung, die Urananreicherung einzustellen, war Mitte vergangener Woche abgelaufen.

Am Montag begannen die fünf ständigen Mitglieder des UNO- Sicherheitsrates und Deutschland in London mit der Arbeit an einem Entwurf für eine neue UNO-Resolution gegen Teheran. Unterdessen sucht China im Atomstreit eine Lösung durch Verhandlungen.

System Ramush: Die Uno regiert das Kosovo mit Hilfe eines Mafioso

7.09.2006

Eine Hand wäscht die andere

FORUM: System Ramush: Die Uno regiert das Kosovo mit Hilfe eines Mafioso / Eine bittere Analyse des Balkankorrespondenten der MAZ

NORBERT MAPPES-NIEDIEK

Ein fremdes Land zu regieren, wie die Uno es im Kosovo tut, gilt als schwierig. Dabei kann es auch ganz einfach sein. Man braucht bloß einen starken, aber willfährigen einheimischen Machthaber, der notfalls an allen Strukturen vorbei durchsetzt, was die fremden Verwalter wollen. Mit Demokratie und Rechtsstaat, wie die Uno sie ins Kosovo bringen wollte, hat das System zwar nichts zu tun, aber es funktioniert. Und was Demokratie und Rechtsstaat sind, definieren sowieso die Ausländer.

Der starke und willfährige Machthaber, mit dem die Uno das Kosovo regiert, heißt Ramush Haradinaj. Stark wurde der 38-jährige frühere Disco-Rausschmeißer durch seine Heldentaten im Krieg der Jahre 1998 und 1999, durch die Gunst eines der reichsten “umstrittenen Geschäftsleute” im Kosovo und vor allem durch das Geschick, mit dem er sich nach dem Krieg die Region Dukagjin im Nordwesten des Kosovo untertan machte. Willfährig wurde er im Frühling vergangenen Jahres durch eine Anklage in Den Haag. Das Kriegsverbrecher-tribunal warf dem Ex-Abschnittskommandanten der “Befreiungsarmee” UCK in 17 Fällen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Er soll persönlich Zivilisten, Albaner, Serben und Roma, entführt und misshandelt haben. Haradinaj, obwohl inzwischen Premierminister des Kosovo, musste sein Büro gegen eine Zelle in Scheveningen eintauschen. Nach 89 Tagen kam er wieder frei - unter der Auflage, sich den Anweisungen der UN-Mission im Kosovo zu unterwerfen.

Seither funktioniert der Mann wie am Schnürchen. Hier ein rasches Gesetz, dort die Abberufung eines Ministers oder die Lösung einer Blockade bei der Flüchtlingsrückkehr: Wenn immer es etwas durchzusetzen gilt, genügt ein Anruf in dem bizarren Palast, den “Ramush”, wie Freund und Feind ihn nennen, sich in Prishtinas Diplomatenviertel Dragodan gesetzt hat. Obwohl seine Partei, die “Zukunftsallianz”, im Kosovo-Parlament nur 11 von 120 Abgeordneten stellt, durfte Haradinaj mit Hilfe der UN-Verwaltung nacheinander zwei seiner Vasallen ins Amt des Regierungschefs hieven. Die “internationale Gemeinschaft” dirigiert ihren Homunculus mit Zuckerbrot und Peitsche. Diplomatische Ehren bleiben ihm vorenthalten. Dafür statten ihm hochrangige Ausländer regelmäßig “Privatbesuche” ab, schlürfen seinen Whisky und rauchen seine Cohiba-Zigarren. “Und ab und zu kriegt er eins auf den Sack”, verrät ein westlicher Diplomat. Klappt etwas nicht, kann die Uno mit einem Flugticket zurück nach Holland winken.

Gnädig übersehen hat der scheidende UN-Verwalter Sören Jessen-Petersen bei dem Arrangement, dass der einstige UCK-Kommandant wie viele seiner Ex-Kollegen längst von Radikalismus auf Geschäft umgesattelt hat. Ramush macht nicht nur die Uno stark, die Uno stärkt auch ihn. Eine Hand wäscht die andere: Das Machtwort des trainierten Paten von Decani, der in der Öffentlichkeit wie ein Gorilla auftritt und sich von seinen Bodyguards die Straße frei halten lässt, gilt natürlich auch dann, wenn gerade mal nicht die Uno dahinter steht - etwa, wenn es darum geht, seinen Günstlingen Konzessionen oder öffentliche Aufträge zuzuschanzen.

Bei einem Ramush-Besuch in der Akademie der Wissenschaften klagten die großen Geister des Kosovo, sie hätten keine Computer. Ramush griff zum Handy, drückte die Taste für den Minister und orderte ein paar Dutzend. Am nächsten Tag wurden die Rechner angeliefert.

So wird der Mann, dessen haushohe Portraits die Dörfer in der Dukagjin-Region zieren, zu Lasten seiner geplagten Landsleute immer reicher und immer mächtiger. Sein Palast, sowieso der größte im Land, wird von Monat zu Monat prächtiger, die Zahl seiner Vasallen größer. Wenn die Uno im nächsten Jahr geht, wird sie mit Hilfe von Ramush ihre Aufgaben alle erfüllt haben. Die Sintflut kann dann kommen.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10776675/492531/

9.3.07

Zeitung: Potenzielle Zeugen im Prozess gegen Haradinaj ermordet
Druck auf Zeugen soll von Ex-UCK-Führer organisiert worden sein
Belgrad - Mindestens zehn potenzielle Zeugen im Prozess gegen den früheren Kommandanten der “Befreiungsarmee des Kosovo” (UCK), Ramush Haradinaj, sind nach einem Zeitungsbericht ermordet wordenet worden[/SIZE]. Bei den Personen habe es sich um Kosovo-Albaner gehandelt, berichtet die Belgrader Tageszeitung “Vecernje novosti” (Donnerstagsausgabe). Der Prozess gegen den Ex-UCK-Führer und späteren Premier des Kosovo vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag läuft seit dem vergangenen Montag.

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Nach Erkenntnissen des Haager Tribunals, die auf Informationen westlicher Geheimdienste beruhten, hätten die einstigen Mitkämpfer Haradinajs und seines Bruders Daut Haradinaj die potenziellen Zeugen wiederholt bedroht, um ihre Aussagen zu verhindern, berichtet die Zeitung in Berufung auf Tribunalskreise. Es habe keine Rolle gespielt, ob sich die Bedrohten im Kosovo oder im Ausland befunden hätten. Der Druck auf Zeugen sei von Haradinaj organisiert und durch Vermittlung der Familie von Alush Agushi, dem früheren Chefinspektor des Kosovo-Schutzkorps, umgesetzt worden.

In Podgorica war im Februar ein möglicher Zeuge im Prozess gegen Haradinaj in einem mysteriösen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mindestens zwei Zeugen entschlossen sich daraufhin, vor dem Haager Gericht nicht auszusagen. Die Chefanklägerin Carla del Ponte warnte zu Beginn des Prozesses gegen Haradinaj und zwei seiner einstigen Mitkämpfer, dass die Klage rückgängig gemacht werden müsse, sollten sich Zeugen weigern auszusagen.

Die Zeitung berichtet außerdem von Drohungen gegen Serben im der Stadt Klina im Westkosovo. Ihnen sei angedroht worden, dass sie vertrieben würden. (APA)

www.standard.at

Ein Massen Mörder ganz kurz gesagt, der wie Kommandant “Remi” und Andere damals Todes schwadrone auch in Albanien hatte. Dort wurden ebenso in Tirana und Durres, Kosovaren umgebracht von den Todes schwadronen der UCK Terroristen. Denn alle hatten dort auch Büros, und Rekrutierugns Bars und Restaurants. Das berühmteste ist ja die “Bar-Restaurant “Drenica”, welche natürlich illegal von der der Mafia südlich Durres gebaut wurden. Die Kosovaren Gangs, haben in Albanien über 10.000 Gebäude illegal auf fremden Boden erreichtet, z.B. zwischen Skhozet und Pleba, auf ca. 6 km Länge, oder in Golem, Pista Teuta und im Kombinat in Tirana

THE FUTURE OF KOSOVO: How High Is the Price for Peace?

February 05, 2007

THE FUTURE OF KOSOVO

How High Is the Price for Peace?

By Renate Flottau and Walter Mayr

As the decision over the future of Kosovo approaches, tensions are growing in the western portion of the province. A return to violence is a distinct possibility. Meanwhile, a presumed war criminal remains in power with the blessing of the international community.

No decision has been reached yet, and Kosovo is still part of Serbia. But history is already being rewritten in the villages of Kosovo Polje and Metohija, where ethnic Albanians are building heroes’ memorials to fallen brothers — pilgrimage sites for post-independence Kosovo.

A Kosovo Albanian seen behind an Albanian flag at a market in the regional capital Pristina.

AFP

A Kosovo Albanian seen behind an Albanian flag at a market in the regional capital Pristina.

Glodjane, a tiny village at the base of the Prokletije or Cursed Mountains, is that kind of a place. More and more dead Kosovo Liberation Army (KLA) fighters are being reburied in the heroes’ cemetery there. A museum designed to resemble a Kulla — a traditional Albanian stone house with deep-set windows — towers over graves adorned with plastic flowers. Behind the museum, two additional stone towers are being constructed to honor the Haradinaj clan.Three of the family’s sons are already buried in the hallowed ground. A fourth son was recently released after serving a prison sentence for manslaughter. A fifth son, former Kosovo Prime Minister Ramush Haradinaj, has been summoned to appear before the International War Crimes Tribunal in The Hague.

There are only a few Serbian areas left in Kosovo.

Zoom
DER SPIEGEL

There are only a few Serbian areas left in Kosovo.

In and around Glodjane, where Kosovo borders Albania and Montenegro to the west and where Albanian freedom fighters are based, conflicts with the authorities — and the kind of deadly toll the Haradinajs have suffered — are considered badges of honor. This is especially true of those who died fighting the Serbs, long the heavy-handed rulers of Kosovo’s majority ethnic Albanian population.The Haradinaj house has had the air of a rebel fort from the beginnings of the guerilla war against Belgrade’s forces in 1997. The family’s farmhouse stands on the outskirts of Glodjane, where its four whitewashed walls present a defiant front against the outside world. The coat of arms of the KLA, established in the mid-1990s, is emblazoned over the front door.

After calling out several times, we are greeted by an adolescent boy standing in the hallway. He leads us through the inner courtyard to the living room, to a roaring fire under the Albanian flag, adorned with its twin black eagles. Plum brandy and cigarettes are served, and then the master of the house appears.

Hilmi Haradinaj is a white-haired patriarch in his early seventies. He asks us to excuse the “poor circumstances” in which he lives. The war against the Serbs, he says, has destroyed much of his estate, leaving him with only five cows, a handful of sheep and this house. Then he discusses Kosovo’s imminent independence and the hope that the years of violence will soon come to an end. He nods quietly and his son refills our glasses.

Nowadays Hilmi Haradinaj performs his host duties with a mixture of traditional politeness and professional coolness. Haradinaj’s quiet life on the farm ended when his son, Ramush, a former bouncer in a Swiss nightclub, rose to prominence as the commander of the KLA and then became Kosovo’s prime minister in 2004. In the process the Haradinaj farm developed into a stage of sorts for secret diplomacy in Kosovo.

FROM THE MAGAZINE

In the early days, when the war was still raging, it could easily happen that a retired German military officer turned Kosovo war observer would be greeted with a Kalashnikov jammed into his belly during a surprise visit to the Haradinaj homestead. But in March 2005, when high-ranking United Nations and NATO representatives met in Kosovo, the farmhouse was turned into a banquet hall where the officials could meet with Haradinaj to discuss bringing peace to the region.On that evening, the Western representatives were already aware of the charges brought against Haradinaj by Chief Prosecutor Carla Del Ponte at the International War Crimes Tribunal in The Hague. According to the indictment, Ramush Haradinaj, a.k.a. “Smajl”, was accused of 37 counts of crimes against humanity, including murder, kidnapping and torture, during the Kosovo war in 1998.

The indictment also stated that his brothers, Daut, Frasher and Shkelzen, were among the members of the “criminal organization” headed by Haradinaj, and that the family home in Glodjane was periodically used as a command center to plan and commit the crimes. Thirty-two corpses of Serbs, gypsies and Albanians, some severely mutilated, were found near the farm. So far Haradinaj has denied all accusations.

Sören Jessen-Petersen, the former UN administrator, long viewed the presumed war criminal as a “close partner and friend” who “sacrificed and contributed so much to a better future for Kosovo.” He was eventually replaced, but there has been no fundamental change in course. When he returned from The Hague in June 2005, where the case against him was temporarily suspended, Haradinaj — with the blessing of the UN Mission in Kosovo (UNMIK) — simply picked up where he left off.

Today he obtains UNMIK’s approval for his public appearances, is chairman of the small governing party, the AAK, and sips whisky and smokes Cohiba cigars with hand-picked guests at his ostentatious mansion in the diplomatic district on Dragodan Hill in the Kosovo capital of Pristina. At a ceremony to honor the Kosovo Protection Corps (TMK), the most prominent seat, between representatives from Washington and London, was reserved for Haradinaj.

Despite the indictment, it is entirely possible that Haradinaj’s level-headedness in the past two years helped keep the situation under control in the province. The price, though, has been high. The international community, with UN Resolution 1244, obligated itself to protect human rights and respect for the law in Kosovo. It is hard to see how continued cooperation with Haradinaj is consistent with that obligation.It gets worse. A report by the UN police force in Kosovo has linked Haradinaj to the cocaine trade. And according to a 2005 analysis by Germany’s foreign intelligence service, the Bundesnachrichtendienst (BND), Haradinaj and his associates play a key role in “a broad spectrum of criminal, political and military activities that significantly affect the security situation throughout Kosovo. The group, which counts about 100 members, is involved in drug and weapons smuggling, as well as illegal trading in dutiable items.”

If the BND analysis is correct, Haradinaj has apparently made himself a major player in one of Kosovo’s key industries. According to experts, the €700 million budget of this province, 90 percent of which is populated by ethnic Albanians, pales in comparison to the revenues earned in the drug trade in Kosovo.

Indeed, aside from the drug trade, there isn’t much else to do in Kosovo. It has minimal economic growth, over 40 percent unemployment, and a growing number of young people in a region with little manufacturing. And Kosovo’s population has almost tripled within the last century. The result is that exports make up barely 6 percent of the volume of foreign trade; aside from a bit of scrap metal, little of value leaves the province.

THE FUTURE OF KOSOVO

How High Is the Price for Peace? (2)

By Renate Flottau and Walter Mayr

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For many young people, the proposal for a Kosovo with limited independence — presented by UN Special Envoy Martti Ahtisaari in Belgrade and Pristina on Friday — doesn’t go far enough. The dissatisfaction with the region’s de-facto rulers from the West, represented since 1999 by a string of envoys from the UN, NATO, the Organization of Security and Cooperation in Europe (OSCE), and the European Union, is deep seated.

“Wish you were not here,” reads a sticker Albin Kurti, a self-proclaimed popular leader and head of the “Self-Determination” movement, has been handing out for some time. The message Kurti and his group seek to convey is that they want Kosovo’s secret masters — the Land Rover-driving international contingent of administrative officials with padded expense accounts, the academics who come here to satisfy their curiosity about Kosovo’s ethnic groups and the veteran technocrats with lengthy international resumes who come to foist their solutions on the province — to disappear as quickly as possible.

There are only a few Serbian regions left in Kosovo.

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DER SPIEGEL

There are only a few Serbian regions left in Kosovo.

People like the seven Irish businessmen who came to Kosovo on a €10 million contract to clean up the books of a local power plant are simply no longer as welcome. It has become too obvious that the protectorate in Kosovo primarily serves those in the seats of power.”The UNMIK people openly admit that they use the double salaries they earn here to buy apartments in London,” says opposition leader Kurti. “And people like Haradinaj are also making money on the status quo. UNMIK protects them so that they keep the people under control, meanwhile allowing them to continue making their fortunes.”

Kosovo has yet to develop a civilian elite, says former Prime Minister Bujar Bukoshi, now in exile. Three former rebel leaders from the Kosovo Liberation Army (KLA), party bosses Haradinaj and Hashim Thaçi, as well as Prime Minister Agim Çeku, are the key players on the province’s political stage. The Democratic League of Kosovo, formerly the strongest party, has broken apart into two camps. The party’s internal differences have become so contentious that finger pointing among its members recently escalated into an all-out brawl in parliament. Bukoshi derisively referred to the incident as “a painstaking process of democratization with fists and chair legs.”

He too favors immediate independence for Kosovo, at least in principle, says the former prime minister, but adds that no one will be served by a new republic headed by thugs and drug dealers. “I don’t want an independent Kosovo ruled by scoundrels like Haradinaj,” says Bukoshi. “One needs European people for a European country.”

The UN’s final decision over Kosovo’s future will ultimately depend on what happens in Haradinaj’s native region in the western portion of the province. The Serbs reverently refer to the area as Metohija, or the Land of Monasteries, while the Albanians call it Dukagjini, after a freedom fighter from the Middle Ages. But whatever name one attaches to the region, it represents the nucleus of the Kosovo conflict, a place where the pride and wild customs of Albanian mountain tribes collide with the cultural traditions and sense of mission felt by the area’s Serb population. “Your soul is in our body,” the Albanians say to the Serbs, meaning that while the Serbs may have their monasteries, the Albanians have their young people.

Because of its proximity to Albania and the large sums of money family members who have emigrated send home to their families, money and weapons abound in the area surrounding the small city of Deèani. To this day an impressive contingent of KLA veterans in the region stands ready for its next mission. According to a report by the Brussels-based International Crisis Group, “the groups in Deèani could easily muster a substantial force to either attack UNMIK or respond to Serbian intervention in northern Kosovo.”

“Making predictions is difficult,” says Nazmi Selmanaj, the mayor of Deèani, “but if the UN fails to meet our expectations I cannot rule out anything.” He is one of the power players who will play an important role in the region if Ramush Haradinaj is forced to pack his bags and head for The Hague in February, as has been announced. Like the Haradinajs, Selmanaj comes from Glodjane and has the necessary connections to those in power. His brother, a cabinet minister in Pristina, made headlines shortly before Christmas when he dismissed an advisor who had been arrested in connection with the seizure of antitank weapons, machine guns and ammunition.

Although everyone is conjuring up peace these days, the real tone is being set behind the scenes.

That was the case at a ceremony to commemorate the death of Yusuf Gervalla, the poet and champion of the Albanian cause who was murdered in 1982 and whose legacy the KLA veterans invoke. The cultural center in Deèani is packed when a thin young man in a dark suit walks up to the microphone.

The announcer barely has a chance to introduce the evening’s featured speaker as “the former commander of the heroic Jusuf Gervalla Brigade, General Daut Haradinaj,” before Ramush Haradinaj’s younger brother begins his speech. He mentions milestones on the road to independence for Kosovo and says: “We are closer to this goal today than ever before.”

The audience applauds. The fact that Daut Haradinaj, released in March 2006 after serving a prison sentence for manslaughter but now in mortal danger because of an ongoing feud with a rival clan, is appearing publicly once again is seen as a sign of self-confidence. Many also see his appearance as a sign of his willingness to fill the breach if his brother Ramush is sentenced at his upcoming trial in The Hague.

When the event ends Haradinaj jumps into a waiting car in front of the center and is taken to a secret restaurant. At the restaurant, Besiana-F, he meets Ali Ahmeti, the leader of the 2001 Albanian uprising in Macedonia. Ahmeti and his equally famous uncle, Fazli Veliu — both of whom are on a US terrorism watch list and have been banned from entering the United States since May 2003 — have crossed the border into Kosovo to join in the day’s celebration.

Upon leaving the restaurant Ahmeti and Haradinaj embrace briefly. Then they climb into SUVs with darkened windows. As a decoy, their bodyguards drive a black Mercedes S-600, followed by a truck with two gun barrels protruding from a load of cabbages on its bed.

While the UN continues to wrestle over Kosovan independence, radical forces in and around Deèani are already a few steps ahead. “We are all Albanians. Enver Hoxha was our president,” protestors chanted last year at a demonstration in front of the city hall to commemorate the former Stalinist Albanian dictator’s 98th birthday. Then they dispatched a congratulatory telegram to Hoxha’s widow in Tirana.

Do such events reflect confused dreams of a Greater Albania or are they a coolly calculated provocation? Everyone in Deèani — including the international administrators — knows that the Hoxha commemorative ceremony was organized by the same KLA veteran leaders who routinely stage protest marches whenever one of the Haradinajs is in trouble or someone wants to intimidate the orthodox monks in the monastery on the outskirts of Deèani.

But for the international administrators this is no reason to take the agitator himself to task. After all, they still have Ramush. The commanding NATO general simply reaches for the phone and calls Ramush personally whenever there is an incident — as when seven rocket-propelled grenades landed on the monastery grounds in 2004. Ramush also knows how best to deal with protestors, such as those who blocked the access road to the monastery in April 2006. He simply reaches for the phone, chastises the agitators — his former compatriots from their days on the front — and the case is resolved.For some time now, the monks at Deèani’s almost 700-year-old Orthodox monastery haven’t dared set foot in the city without an escort. “I am very concerned, almost more so than during the war,” says Father Sava, the deputy abbot. “We would like to be part of the new society, but we don’t know what it will look like. Everything here is resolved through family channels. The law means nothing.”

An eerie silence hangs over the monastery grounds on this evening. As always, Italian armed personnel carriers are in position in front of the monastery, which has been declared a UNESCO World Cultural Heritage site. While Father Sava sits in the monastery library and talks about the future, church bells ring to announce Thursday prayers.

At precisely seven o’clock, the abbot, standing in the flickering candlelight in the church’s central space beneath 14th-century icons, opens the coffin of King Stefan, the founder of the monastery, who died in 1331. The smell of incense fills the air, and the hand of the dead king protrudes visibly from beneath a thick layer of gold brocade in the coffin. The hand is long and delicate, and a gold ring on one of the fingers contrasts sharply with the brown, almost leathery skin. Before the war even Albanians came to the church at the Decani Monastery to see the Medieval king’s miraculously preserved hand. Nowadays the Serbs are the only ones who come to visit their reliquary — 28 monks, four old refugee women and a few laborers wait in the shadows between the church’s stone walls.

According to the monastery’s abbot, one Albanian has inquired several times recently about visiting the monastery — Ramush Haradinaj. But, the abbot adds, he felt compelled to deny Haradinaj’s request. “That step would be too early,” he says. “Haradinaj still has The Hague ahead of him.”

Translated from the German by Christopher Sultan

http://www.spiegel.de/international/spiegel/0,1518,464291-2,00.html

Was Srebrenica a Hoax?

UN Military Observer HQ Sector NE, 26 July 1995 ca. 30 page secret

 

http://balkanblog.org/__oneclick_uploads/2012/01/unmo-secret-srebrenica.pdf

>Was Srebrenica a Hoax? Eye-Witness Account of a Former United Nations Military Observer in Bosnia

Global Research, July 24, 2005

>First published by GlobalResearch.ca, 20 April 2004

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This detailed account first published in 1998 by former UN Military Observer Carlos Martino Branco casts serious doubt on the decision of The Appeals Chamber of the Hague Tribunal (ICTY) that “genocide was committed in Srebrenica in 1995.”

“…Bosnia Serb forces carried out genocide against the Bosnian Muslims (…) .Those who devise and implement genocide seek to deprive humanity of the manifold richness its nationalities, races, ethnicities and religions provide. This is a crime against all humankind, its harm being felt not only by the group targeted for destruction, but by all of humanity.”

Under these premises, Radislav Krstic was found “guilty of aiding and abetting genocide” and sentenced to 35 years imprisonment.

For  details on the 14 April 2004 judgment, see the ICTY Press release (!9 April 2004) at:  http://www.un.org/icty/pressreal/2004/p839-e.htm

Michel Chossudovsky, 20 April 2004


Author’s Preface

I  was on the ground in Bosnia during the war and, in particular, during the fall of Srebrenica.

One may agree or disagree with my political analysis, but one really ought to read the account of how Srebrenica fell, who are the victims whose bodies have been found so far, and why the author believes that the Serbs wanted to conquer Srebrenica and make the Bosnian Muslims flee, rather than having any intentions of butchering them. The comparison Srebrenica vs. Krajina, as well as the related media reaction by the “free press” in the West, is also rather instructive.

There is little doubt that at least 2,000 Bosnian Muslims died in fighting the better trained and better commanded VRS/BSA. Yet, the question remains, WHEN did most of these casualties of combat occur? According to the analysis below, it was before the final fall of Srebrenica:  the Muslims offered very little resistance in the summer of 1995.

I was UNMO [United Nations Military Observer] Deputy Chief Operations Officer of the UNPF [United Nations Population Fund] (at theatre level) and my information is based upon debriefings of UN military observers who where posted to Srebrenica during those days as well as several United Nations reports which were not made public.

My sources of information are not Ruder & Finn Global Public Affairs. My name is not included in their database.

I do not wish to discuss numbers and similar matters pertaining thereto.  There is reason to believe that figures have been used and manipulated for propaganda purposes. These figures and information do not provide a serious understanding of the Yugoslavian conflict.

The article is based upon TRUE information and includes my analysis of the events. The story is longer than what I  have presented here in this article.

It is my hope that it will contribute  to clarifying  what really happened in Srebrenica.


Was Srebenica a hoax?

It is now two years since the Muslim enclave, Srebenica, fell into the hands of the Serbian army in Bosnia. Much has been written about the matter. Nonetheless the majority of reports have been limited to a broad media exposure of the event, with very little analytic rigor.

Discussion of Srebrenica cannot be limited to genocide and mass graves.

A rigorous analysis of the events must take into consideration the background circumstances, in order to understand the real motives which led to the fall of the enclave.

The zone of Srebrenica, like almost all of Eastern Bosnia, is characterized by very rugged terrain. Steep valleys with dense forests and deep ravines make it impossible for combat vehicles to pass, and offers a clear advantage to defensive forces. Given the resources available to both parties, and the characteristics of the terrain, it would seem that the Bosnian army (ABiH) had the necessary force to defend itself, if it had used full advantage of the terrain. This, however, did not occur.

Given the military advantage of the defensive forces it is very difficult to explain the absence of military resistance. The Muslim forces did not establish an effective defensive system and did not even try to take advantage of their heavy artillery, under control of the United Nations (UN) forces, at a time in which they had every reason to do so.

The lack of a military response stands in clear contrast to the offensive attitude which characterized the actions of the defensive forces in previous siege situations, which typically launched violent “raids” against the Serbian villages surrounding the enclave, thus provoking heavy casualties amongst the Serbian civilian population.

But in this instance, with the attention of the media focused upon the area, military defence of the enclave would have revealed the true situation in security zones, and demonstrate that these had never been genuinely demilitarized zones as was claimed, but were harboured highly-armed military units. Military resistance would jeopardize the image of “victim”, which had been so carefully constructed, and which the Muslims considered vital to maintain.

Throughout the entire operation, it was clear that there were profound disagreements between the leaders of the enclave. From a military viewpoint, there was total confusion. Oric, the charismatic commander of Srebenica, was absent.

The Sarajevo government did not authorize his return in order to lead the resistance. Military power fell into the hands of his lieutenants, who had a long history of incompatibility. The absence of Oric’s clear leadership led to a situation of total ineptitude. The contradictory orders of his successors completely paralyzed the forces under siege.

The behavior of the political leaders is also interesting. The local SDP president, Zlatko Dukic, in an interview with European Union observers, explained that Srebrenica formed part of a business transaction which involved a logistical support route to Sarajevo, via Vogosca.

He also claimed that the fall of the enclave formed part of an orchestrated campaign to discredit the West and win the support of Islamic countries. This was the reason for Oric to maintain a distance from his troops. This thesis was also defended by the local supporters of the DAS. There were also many rumours of a trade within the local population of the enclave.

Another curious aspect was the absence of a military reaction from the 2nd Corps of the Muslim army, which did nothing to relieve the military pressure on the enclave. It was common knowledge that the Serbian unit in the region, the “Drina Corps”, was exhausted and that the attack on Srebenica was only possible with the aid of the units from other regions. Despite this fact, Sarajevo did not lift a finger in order to launch an attack which would have divided the Serbian forces and exposed the vulnerabilities created by the concentration of resources around Srebenica. Such an attack would have reduced the military pressure on the enclave.

It is also important to register the pathetic appeal of the president of Opstina, Osman Suljic, on July 9, which implored military observers to say to the world that the Serbians were using chemical weapons. The same gentleman later accused the media of transmitting false news items on the resistance of troops in the enclave, requiring a denial from the UN. According to Suljic, the Muslim troops did not respond, and would never respond with heavy artillery fire. Simultaneously, he complained of the lack of food supplies and of the humanitarian situation. Curiously, observers were never allowed to inspect the food reserve deposits. The emphasis given by political leaders on the lack of military response and the absence of food provisions loosely suggests an official policy which began to be discernible.

In mid 1995, the prolongation of the war had dampened public interest. There had been a substantial reduction in the pressure of public opinion in the western democracies. An incident of this importance would nonetheless provide hot news material for the media during several weeks, could awaken public opinion and incite new passions. In this manner it would be possible to kill two birds with one stone: pressure could be laid to bear in order to lift the embargo and simultaneously the occupying countries would find it difficult to withdraw their forces, a hypothesis which had been advanced by leading UN figures such as Akashi and Boutros-Boutros Ghali.

The Muslims always harbored a secret hope that the embargo would be lifted. This had become the prime objective of the Sarajevo government, and had been fuelled by the vote in the US Senate and Congress in favor of such a measure. President Clinton, however, vetoed the decision and required a two thirds majority in both houses. The enclaves collapse gave the decisive push that the campaign needed. After its fall, the US Senate voted with over a two thirds majority in favor of lifting the embargo.

It was clear that sooner or later the enclaves would fall into the hands of the Serbians, it was an inevitability. There was a consensus amongst the negotiators (the US administration, the UN and European governments) that it was impossible to maintain the three Muslim enclaves, and that they should be exchanged for territories in Central Bosnia. Madeleine Albright suggested this exchange on numerous occasions to Izetbegovic, based on the proposals of the Contact Group.

As early as 1993, at the time of the first crisis of the enclave, Karadzic had proposed to Izetbgovic to exchange Srebrenica for the suburb of Vogosca. This exchange included the movement of populations in both directions. This was the purpose of secret negotiations in order to avoid undesirable publicity. This implied that the western countries accepted and encouraged ethnic separation.

The truth is that both the Americans and President Izetbegovic had tacitly agreed that it made no sense to insist in maintaining these isolated enclaves in a divided Bosnia. In 1995 nobody believed any longer in the inevitability of ethnic division of the territory. In the month of June 1995, before the military operation in Srebrenica, Alexander Vershbow, Special Assistant to President Clinton stated that “America should encourage the Bosnians to think in terms of territories with greater territorial coherence and compactness.” In other words this meant that the enclaves should be forgotten. The attack on Srebrenica, with no help from Belgrade, was completely unnecessary and proved to be one of the most significant examples of the political failure of the Serbian leadership.

Meanwhile the western media exacerbated the situation by transforming the enclaves into a powerful mass-media icon; a situation which Izetbegovic was quick to explore. CNN had daily broadcasts of the images of mass graves for thousands of corpses, obtained from spy satellites. Despite the microscopic precision in the localization of these graves, it is certain that no discovery to date has confirmed such suspicions. Since there are no longer restrictions on movement, we inevitably speculate on why they have still not been shown to the world.

If there had been a premeditated plan of genocide, instead of attacking  in only one direction, from the south to the north - which left the hypothesis to escape to the north and west, the Serbs would have established a siege in order to ensure that no one escaped. The UN  observation posts to the north of the enclave were never disturbed and remained in activity after the end of the military operations. There are obviously mass graves in the outskirts of Srebrenica as in the rest of ex-Yugoslavia where combat has occurred, but there are no grounds for  the campaign which was mounted, nor the numbers advanced by CNN.

The mass graves are filled by a limited number of corpses from both sides, the consequence of heated battle and combat and not the result of a premeditated plan of genocide, as occurred against the Serbian populations in Krajina, in the Summer of 1995, when the Croatian army  implemented the mass murder of all Serbians found there. In this instance, the media maintained an absolute silence, despite the  fact that the genocide occurred over a three month period. The objective of Srebrenica was ethnic cleansing and not genocide, unlike what happened in Krajina, in which although there was no military  action, the Croatian army decimated villages.

Despite knowledge of the fact that the enclaves were already a lost cause, Sarajevo insisted in drawing political dividends from the fact. The receptivity which had been created in the eyes of public opinion made it easier to sell the thesis of genocide.

But of even greater importance than the genocide thesis and the political isolation of the Serbs, was blackmailing of the UN: either the UN joined forces with the Sarajevo government in the conflict (which subsequently happened) or the UN would be completely discredited in the eyes of the public, leading in turn to support for Bosnia. Srebrenica was the last straw which led western governments to reach agreement on the need to cease their neutrality and commence a military action against one side in the conflict. It was the last straw which united the West in their desire to break “Serbian bestiality”. Sarajevo was conscious of the fact that it lacked the military capacity to defeat the Serbs. It was necessary to create conditions via which the international community could do this for them. Srebrenica played a vital role in this process.

Srebrenica represents one of a series of acts by the Serbian leaders intended to provoke the UN, in order to demonstrate their impotence. This was a serious strategic error which would cost them dear. The side which had everything to win by demonstrating the impotence of the UN was the Sarajevo leadership and not that of Pale. In 1995 it was clear that the change in the status quo required a powerful intervention which would overthrow the Serbian military power. Srebrenica was one of the pretexts, resulting from the short-sightedness of the Bosnian Serbian leaders.

The besieged forces could have easily defended the enclave, at least for much longer, if they had been well led. It proved convenient to let the enclave fall in this manner. Since the enclave was doomed to fall, it was preferable to let this happen in the most beneficial manner possible. But this would only have been viable if Sarajevo had political initiative and freedom of movement, which would never occur at the negotiating table. The deliberate fall of the enclave might appear to be an act of terrible machiavellian orchestration, but the truth is that the Sarajevo government had much to gain, as proved to be the case. Srebrenica was not a zero-sum game. The Serbians won a military victory but with highly negative political side-effects, which helped result in their definitive ostracization.

We might add a final curious note. As the UN observation posts were attacked, and proved impossible to maintain, the forces withdrew. The barricades set up by the Muslim army did not let the troops past. These troops were not treated as soldiers fleeing from the front line, but rather with a sordid differentiation.

The Muslims not only refused to fight to defend themselves, they forced others to fight on their behalf. In one instance, the commander of a Dutch vehicle decided after conversations with ABiH to pass the barrier. A Muslim soldier threw a  hand grenade whose fragments mortally wounded him. The only UN soldier to die in the Srebrenica offensive, was killed by the Muslims.

Carlos Martins Branco teaches at the European University Institute, Department of Social and Political Sciences, Badia Fiesolana, Italy

Global Research Articles by Carlos Martins Branco www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=MAR20050724&articleId=731

Ein neuer Artikel

Srebrenica again – Hoax or Massacre?

The “Srebrenica massacre” is the greatest triumph of propaganda to emerge from the Balkan wars.(Edward Herman)

The Srebrenica case is in headlines again – like during every anniversary – and also the story seems repeat itself from year to year. More light is however coming and the real (political) context is gaining space also in mainstream media. Former Hague Tribunal spokeswoman Florence Hartmann referring the arrest of Radovan Karadzic told earlier, that as “Karadžić has finally been arrested, he can tell a lot about secret deals that led to the fall of Srebrenica. His testimony represents a great risk for the great western powers.” (SourceB92)

The recent past of Bosnia-Herzegovina is violent and there was not only one brutal side – there were three of them. This past has its impact today and real truth behind successful propaganda about events of war 1992-95 is still unclear. This year I expect that the trial of war crime suspect Radovan Karadzic will clarify a bit of this bloody past when both prosecutor and defense are making their case. Statements of ICTY insider arouse few questions to my mind, such as following:

Political aims behind events?
……………………
http://arirusila.wordpress.com/2009/07/19/srebrenica-again-hoax-or-massacre/#comment-1340

RS issues apology to victims of BiH conflict

RS issues apology to victims of BiH conflict - RS verurteilt die Kriegs Verbrechen in Bosnien

01/03/2007

Republika Srpska officially apologised to non-Serbs in Bosnia and Herzegovina on Wednesday for the crimes committed against them during the 1992-1995 conflict. Some in Serbia are pushing for a similar gesture by Parliament.

(Blic - 01/03/07; DPA, AP, International Herald Tribune, RFE/RL, FENA - 28/02/07; UN News Centre - 26/02/07)

photoNearly 8,000 Muslims were killed by Bosnian Serbs in Srebrenica in 1995. [Getty Images]

The government of Republika Srpska (RS) apologised on Wednesday (February 28th) to the victims of the 1992-1995 conflict in Bosnia and Herzegovina (BiH), pledging also to bring war criminals to justice.

The apology came in a statement that read, “for the sake of BiH’s future ”, it was “essential that a deepest apology be extended to the victims, their families and friends, regardless of their ethnicity”.

It was issued two days after the International Court of Justice (ICJ) in The Hague ruled that the 1995 Srebrenica massacre of up to 8,000 Bosnian Muslim men and boys by Bosnian Serb forces constituted genocide.

“The government of the Republika Srpska expresses its deepest regret for the crimes committed against non- Serbs during the recent war in Bosnia and condemns all persons who took part in these crimes,” said the RS statement.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/03/01/feature-01 

400,000 Roma lack identification in Serbia

400.000 Romas besitzen keine Identitäts Papiere in Serbien

400,000 Roma lack identification in Serbia

01/03/2007

While Serbia rolls out high tech personal ID’s and other documents, some 400,000 Roma remain unaccounted for.

By Davor Konjikusic for Southeast European Times in Belgrade – 01/03/07

photoMany Roma and their families lack identification. [File]

Earlier this year, Serbia introduced new high-tech ID cards with chips and biometric data, yet 400,000 Serbian Roma have no identifying documents. They have no registered place of residence, which makes it difficult for them to obtain personal ID’s and then causes other social and constitutional rights violations for Roma as a minority.

According to the new regulation, all citizens over 16, residing in Serbia, must have a new ID card by the end of July 2011. The new IDs will contain a chip with personal data on citizenship, residency and address under an individual citizen number. The biometric data will include a face analysis, fingerprints, signature, digital photo and a digital fingerprint of the holder.

Minister of Internal Affairs Dragan Jocic has said that the new high tech cards will help fight organised crime and terrorism, improve state institutions and can be used to determine voter lists.

Out of respect for ethnic minorities’ rights, the new registration regulation stipulates that those who observe religious or national customs may have their photo taken while wearing a scarf or hat. The ID cards will be printed in Serbian Cyrillic and English, as well as in the languages of the ethnic minorities.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/03/01/feature-02

Croatia launches new export strategy

01/03/2007

A new export strategy, presented at the Croatian Export Convention in Zagreb, aims to boost a successful competitive economy on the international market.

By Natasa Radic for Southeast European Times in Zagreb — 01/03/07

photoPrime Minister Ivo Sanader presented the initiative at the Croatian Export Convention in Zagreb. [Getty Images]

As a troubling element of Croatian economy, national export is undergoing strategic changes that should, in the long run, raise the standard of living, lower the unemployment rate and generally improve the economy. The new strategy proposes 29 measures to tackle the issues that are preventing export growth.

The private sector, which mostly focuses on highly subsidised shipbuilding and tourism, does not focus enough on export. Croatia exports mainly to Bosnia and Herzegovina, Slovenia and Italy.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/03/01/feature-03 

Das UN-Protektorat versinkt im Chaos von Lüge und Gewalt

Zeitbombe kurz vor der Explosion
Das UN-Protektorat versinkt im Chaos von Lüge und Gewalt. Nahezu alle Kosovo-Parteien sind im Grunde Nachfolgeorganisationen der terroristischen UÇK und verkörpern diese Kontinuität auch personell. Die allernächste Zukunft des Kosovos steht im Zeichen von vier Kriegen – von denen drei bereits geführt werden.
Von Wolf Oschlies
EM 02-07 · 28.02.2007

E or einem guten Jahr war die Welt im Kosovo noch in Ordnung. Ungezählten westlichen Kommentaren zufolge lebten dort „mehrheitlich“ Albaner, die zwar „traumatisiert“ seien, aber dennoch gewaltige „Fortschritte“ auf dem Weg zu Demokratie, Marktwirtschaft und Rechtssicherheit machten – dabei unterstützt von „Bürgerrechtsbewegungen“ wie „Vetëvendosje“ (Selbstverwaltung) des „charismatischen Studentenführers“ Albin Kurti. Natürlich müsste dieses Musterländle umgehend die volle Souveränität erhalten, schon damit es seinen Beitrag zu west-balkanischer „Stabilisierung“ noch eindeutiger leisten könne.

Und die Serben, denen laut UN-Resolution 1244 vom Juni 1999 das Kosovo auf Zeit und Ewigkeit gehört? Die sollten sich mit dessen Verlust „abfinden“, erklärte kategorisch die Europa-Abgeordnete Doris Pack, sie müssten einfach den Preis eigener Missetaten zahlen – wie weiland die Deutschen für Hitlers Missetaten zahlen mussten. Frau Pack gleicht schon seit (mindestens) anderthalb Jahrzehnten jenem Firmentrottel aus „Parkinsons Gesetz“, der grundsätzlich alles falsch beurteilt, weswegen man unter allen Umständen das Gegenteil von seinen Ratschlägen tun müsse.

Stich ins Wespennest

In dieses idyllische Kosovo-Bild platzte im Juli 2006 das EURASISCHE MAGAZIN mit einem detaillierten Report über die terroristische Vereinigung „Vetëvendosje“ und ihren Bandenführer, den vorbestraften Kriminellen Albin Kurti. Das Echo war bemerkenswert: Redaktion und Autor wurden mit unflätigen E-Mails voll rüder Beschimpfungen und Drohungen förmlich überschwemmt. Es war das Wehgeschrei ertappter Dunkelmänner.

Das EURASISCHE MAGAZIN hatte nichts ausgelassen – nicht die bei Polizei und Gerichten aktenkundige Vergangenheit Albin Kurtis, nicht die terroristischen Anschläge von „Vetëvendosje“ auf serbische Klöster im Kosovo, nicht ihre Hetzappelle gegen „UNMIK-Kolonialismus“, nicht ihre Verbindungen zu Geistesgenossen im Ausland und speziell zur Dollar-schweren albanischen „Diaspora“ in den USA, nicht ihre engste Verknüpfung mit den „Veteranen“ der mörderischen Untergrund-„Armee“ UÇK. „Vetëvendosje“ musste in der Folge in „Spiegel“, „FAZ“ und anderen deutschen Blättern ähnliche Befunde über sich lesen.

Besonders interessant ist das Webportal „Kosova-Aktuell“ (www.kosova-aktuell.de). Diese Netzseite wurde von Max Brym (Adalbertstraße 82, 80799 München), zu einer Litfasssäule von „Vetëvendosje“ ausgebaut. Hier wird alles offenbart was „Vetëvendosje“ & Co. („1.000 Mitglieder, 10.000 Unterstützer“) an Ideologie, Plänen, Aktionen und Strategien zu bieten hat.

Räuberhöhle Kosovo

Am 10. Februar 2007 hatte „Vetëvendosje“ in Prishtina eine gewalttätige Demonstration organisiert, die von der Polizei massiv unterdrückt wurde. Eben das hatte „Vetëvendosje“ beabsichtigt, um nun lautes Geschrei über „Polizeiterror“, „das blutige Gesicht des UNMUK-Kolonialismus“ etc. zu erheben. Diese Bewegung nutzt und vertieft das politische Chaos, das im Kosovo seit 1999 besteht und 2006 eine rasante Ausweitung erfahren hat. Ermutigt von der montenegrinischen Sezession aus dem „Staatenbund Serbien-Montenegro“ (Mai/ Juni 2006) hat das politkriminelle Establishment im Kosovo endgültig aufgehört, auch nur symbolisch internationalen Standards für Politikfähigkeit, Rechtsstaatlichkeit und Aufbauwillen zu genügen. Man ist überzeugt, die „volle Souveränität“ ohnehin zu bekommen und macht sich einen „schönen Tag“ – auf Kosten der internationalen Gemeinschaft. Zu Jahresbeginn rügte der Internationale Währungsfonds (IWF) das Finanzgebaren der Kosovo-Regierung, die für Luxuswagen und „Repräsentation“ 8,3 Millionen Dollar aus dem Fenster wirft – just so viel wie der gesamte Jahresetat des Ministeriums für die Rückkehr von Flüchtlingen.

Das Kosovo ist mittlerweile mit 1,3 Milliarden US-Dollar im Ausland verschuldet, wofür Serbien den Schuldendienst tragen muss. Das ist der einzige Bereich, in welchem die serbische Hoheit über das Kosovo stillschweigend anerkannt ist, solange Belgrad zahlt – von 2002 bis 2006 waren es 217,69 Millionen US-Dollar. In allen anderen Bereichen lassen die politischen Führer des Kosovos den eigenen Mob von der Kette, so dass es zu einer auffallenden Zunahme von Gewalttaten, Anschlägen und Übergriffen kam –„Warmboxen“ für kommende Massenunruhen, die (laut internationalen Analysen) im Frühjahr 2007 einsetzen werden, wenn UÇK-„Kommandant“ Ramush Haradinaj zu seinem Prozess vor dem Haager Tribunal (ICTY) antreten muss.

AAK - Allianz für die Zukunft?

Haradinaj ist Führer der „Allianz für die Zukunft Des Kosovos“ (AAK), die zusammen mit der „Demokratischen Liga Des Kosovos“ (LDK) des (im Januar 2006 verstorbenen) Warlords Ibrahim Rugova die Regierung im Kosovo stellt. Noch stellt - denn der 6. LDK-Parteitag endete am 9. November 2006 in der Manier einer primitiven Wirtshausschlägerei: Um die Rugova-Nachfolge hatten sich „Präsident“ Fatmir Sejdiu und Ex-Parlamentspräsident Nexhat Daci beworben. Bereits bei Bekanntgabe der Kandidaturen gingen die Anhänger beider Prätendenten mit Fäusten und Stuhlbeinen aufeinander los, und als gar Sejdiu mit 189 zu 160 Stimmen das Rennen machte, wurden Pistolen gezogen. Die (albanische) Polizei stürmte den Tagungsort, den „Jugend­palast“ in Prishtina, es gab Verletzte und Verhaftete, aber für den Moment wurde die Ruhe wieder hergestellt. Inzwischen hat der unterlegene Daci seine eigene „Demokratische Liga“ (LD) gegründet und lässt seine Anhänger die LDK-Büros besetzen – was selten ohne neue Zusammenstöße ausgeht.

Seit Jahren verfügen die großen Parteien des Kosovos über eigene „Sicherheitsdienste“ – die LDK z.B. seit Juli 2004 über die „Sigurimi I Athdeut“ (Sicherheit des Vaterlandes) -, die Anschläge auf politische Gegner verüben und die kriminellen Machenschaften ihrer Bosse absichern. Dieses Treiben wird von der oppositionellen „Demokratischen Partei Des Kosovos“ (DPK) des ehemaligen UÇK-„Kommandanten“ Hashim Thaçi als Beweis für die „Unfähigkeit“ und „Korrumpiertheit“ der Regierungsparteien gewertet, was es ja auch ist – mit der Einschränkung, dass die PDK keinen Deut anders verfahren würde, wäre sie an der Macht.

Kosovo ist UCK-Land

Nahezu alle Kosovo-Parteien sind im Grunde Nachfolgeorganisationen der terroristischen UÇK und personell verkörpern sie diese Kontinuität auch – beginnend mit Agim Çeku, vormals kroatischer General, ab Mai 1999 Oberbefehlshaber der UÇK (anstelle des „zu weichen“ Sylejman Selimi), seit einigen Jahren kosovarischer Premierminister.

Kosovo ist UÇK-Land, was bedeutet, dass diese serbische Provinz binnen acht Jahren internationaler Präsenz zu Europas gefährlichstem Herd für Waffen-, Menschen- und Drogehandel wurde. Laut jüngsten Analysen von Interpol halten „Albaner-Clans“ aus dem Kosovo und in ganz Europa 40 Prozent des europäischen Drogenmarkts in den Händen – laut früheren russischen Erkenntnissen sogar bis zu 90 Prozent. Und die UÇK ist faktisch der einzige große „Arbeitsgeber“ in einer Region, wo die Arbeitslosigkeit bei etwa 80, der Analphabetismus bei ca. 40 Prozent liegen. Laut UN-Resolution sollten serbische Polizei und Armee längst ins Kosovo zurückgekehrt sein, womit der UÇK-Spuk augenblicklich aufhörte. Seit Ende 2006, als Serbien Mitglied der „Partnerschaft für den Frieden“ wurde, müssten sie sogar zurück sein, da die Probleme in der serbischen Provinz Kosovo (was diese laut UN-Resolution 1244 nach wie vor ist) faktisch auch Nato-Probleme sind. An diese naheliegende Lösung denkt leider niemand – vermutlich weil alle Angst vor den Kosovo-Albanern haben und vor deren eskalierender Gewaltbereitschaft feige kuschen.

„Vetëvendosje“ und ihre Rechtfertigung der Gewalt

Die kriminellen Umtriebe der Kosovo-Politiker werden von „Vetëvendosje“ häufig angeprangert, weil sie ihr gewissermaßen als „Zeitverschwendung“ erscheinen: Nach ihrer Ansicht haben anständige Kosovo-Albaner nur den Auftrag, den Serben möglichst massiv zu schaden, serbische Waren zu boykottieren und serbische Kirchen und Klöster („alles albanische Bauwerke“) niederzubrennen – sowie gegen „Polizeiterror“ und „Kolonialismus“ der UN-Übergangsverwaltung Des Kosovos (UNMIK) zu kämpfen, weil diese etwas gegen den „Patriotismus“ von „Vetëvendosje“ hat. Zur Legitimierung ihres blutrünstigen Programms offeriert diese „Argumente“, die ein bezeichnendes Licht auf kosovarische Kultur allgemein und dortige politische Kultur im Besonderen werfen:

„Der Serbische Verbrecherstaat mordete rund 14.000 Albaner, zu 90 Prozent waffenlose Zivilisten und mehrheitlich Kinder, Frauen und Alte“. Das serbische Milošević-Regime hat, bei all seiner verbrecherischen Natur, keine Albaner „gemordet“, sondern UÇK-Terroristen bei deren Angriffen getötet. Anderslautende Aussagen gehören in den Bereich der Märchen, wie schon 1999 die Ranta-Kommission finnischer Pathologen nachwies (deren Befund bis heute unter Verschluss liegt), noch eindeutiger der WDR-Film „Es begann mit einer Lüge“ vom Januar 2001, der alle angeblichen „Massaker“, „Aktion Hufeisen“ etc. als inszenierte Propagandalügen entlarvte. Dass jedoch albanische Heckenschützen bis Dezember 2003 mindestens 1.300 Serben mordeten, rührt niemanden – genauso wenig wie das von der Kosovo-Regierung „orchestrierte“ Pogrom vom März 2004, das weitere Dutzende Menschenleben und rund 900 zerstörte Bauwerke forderte.

„Rund 3.000 Albaner wurden gekidnappt und bis heute nicht wiedergefunden“. Sie können auch nicht gefunden werden, weil es sie nie gegeben hat – im Unterschied zu den Tausenden verschleppten Serben, deren Namenslisten der internationalen Gemeinschaft vorliegen. Nahezu 20.000 Frauen wurden vergewaltigt“. Unbewiesenes Gefasel. Wie es im Kosovo wirklich aussieht, sollte man die albanischen und internationalen Gremien dort fragen, die sich ohne größeren Erfolg um „häusliche Gewalt gegen Frauen“ kümmern, die gerade bei Kosovo-Albanern unausrottbare „Tradition“ hat.

Einer rennt los – viele folgen ihm

„740.000 Menschen wurden gewaltsam vertrieben“. Wann und von wem? Aus dem Kosovo sind über 700.000 Albaner geflohen – ab Mai 1999, also mitten in der Nato-Mission und verjagt von Nato-Bomben. Diese Mission begann Mitte März und bis dahin gab es im Kosovo keinen einzigen Flüchtling oder Vertriebenen, wie UNHCR-Chefin Sadako Ogaka mit größter Befriedigung feststellte. Dass es kurz darauf anders war, lag an dem Phänomen, welches Kulturgeografen „chaine migration“ nennen: Einer rennt los, viele folgen ihm, am Ende sind Hunderttausende auf der Flucht – ohne Grund und Ziel, aber hektisch wie skandinavische Lemminge.

Wenige Wochen später waren alle „Flüchtlinge“ wieder zu Hause. Mehr noch: „Die Rückkehrquote beträgt 125 Prozent“, sagte vor Jahren Boris Tadić, damals serbischer Premier, heute Staatspräsident Serbiens. Im Klartext: Unter die Rückkehrer hatten sich ungezählte „Plünderungstouristen“ aus Albanien gemischt, die sich seither an serbischem Eigentum im Kosovo bereichern. Dabei kam es dann zur einzig nachweisbaren Vertreibung: Als sich im Juni 1999 die serbische Armee und die Polizei aus dem Kosovo zurückzogen, lebten dort 372.444 Serben – gegenwärtig, Anfang Februar 2007, sind es noch 146.297. Das heißt, rund 230.000 Serben wurden von Albanern aus dem Kosovo vertrieben.

Weißt du, wie viel Häuser stehen?

„120.000 Häuser wurden von der Serbischen Verbrecher-Armee zerstört oder beschädigt“. Bei dieser grotesken Angabe möchte man ein altes Kinderlied paraphrasieren: Weißt du, wie viel Häuser stehen, in dem ganzen Kosovo? Im Kosovo gibt es rund 30 städtische Kommunen und 1.468 Dörfer, die eventuell zusammen so viele Häuser aufbringen. Da aber nicht einmal die Regierung weiß, wie viele Menschen im Kosovo überhaupt leben (da sie aus Angst vor einer Offenlegung albanischer Gewalt gegen Nicht-Albaner seit acht Jahren eine Volkszählung verhindert), sind solche Detailangaben zu „Zerstörungen“ unter U (wie „Unsinn“) abzuheften.

Bereits vor rund zehn Jahren hat die International Crisis Group (ICG) den Kosovaren bescheinigt, wegen „übertriebener Leidensgeschichten“ jede Glaubwürdigkeit zu verlieren. Was schert „Vetëvendosje“ Glaubwürdigkeit? Sie will die Albaner im Kosovo aufhetzen, deren Sorgen und Wünsche albanische Parteien und die Regierung nicht interessieren, und ihnen die Serben als alleinschuldigen Sündenbock präsentieren. So etwas geht bekanntlich am besten mit primitiver Greuelpropaganda.

Sprengbombe für den West-Balkan

„Es wäre ein Glück für alle Kosovo-Albaner“, seufzte nach dem Pogrom vom März 2004 Veton Surroi, Publizist und Chef der liberalen Parlamentspartei „Ora“, „wenn die jetzige Politiker-Garnitur im Kosovo rasch und ersatzlos von der Bühne verschwände“. Dafür besteht leider keine Chance, auch nach der Selbstzerstörung der Rugova-Bewegung LDK nicht. Mit Gewissheit ist vielmehr abzusehen, dass sich „klassische“ Gefahren, die vom Kosovo für den West-Balkan ausgehen, verschärfen werden.

Dabei steht ganz oben die Sehnsucht der Albaner – nach eigenem Geschichtsmythos „ältestes Volk auf dem Balkan“ – nach dem „ethnisch reinen Groß-Albanien“. Erstmals thematisiert wurden sie 1878 von einer Handvoll „Intellektueller“ aus Prizren, die eine Autonomie für die „drei albanischen Vilajets“ (die es nie gegeben hat) im Osmanischen Imperium forderten. Mit einer kleinen Strafaktion machte die türkische Armee den Träumen der „Liga von Prizren“ rasch ein Ende.

Etwas mehr kamen Mussolini und Hitler den Wünschen der Albaner entgegen, zumindest der albanischen „culture of violence“ (welche internationale Analytiker bis zur Gegenwart als Grundfaktor albanischen Lebens hinstellen), die sich im Zweiten Weltkrieg in „Groß-Albanien“ ungehemmt gegen Serben und andere Nicht-Albaner austoben durfte, sogar in der organisierten Form der „SS-Division Skenderbeg“.

Verräterische Internet-Karte

Jetzt erhofft man sich „Groß-Albanien“ von der internationalen Gemeinschaft. Natürlich nicht explizit, denn für einen solchen Wunsch gäbe es in Brüssel, Washington und anderswo nur Hohngelächter. Im Wissen darum beteuern die Kosovo-Politiker auch unausgesetzt ihre „friedlichen“ Absichten, die jede „Vereinigung“ mit Albanien oder anderen Regionen ausdrücklich ausschließen. Trau, schau wem - ein Land, das erst einmal souverän ist, kann machen, was es will – es braucht sich an keine Versprechen zu halten, die es vor Erringung der Souveränität gegeben hat. Souveränität ist wie Freiheit, Schwangerschaft oder Tod – es gibt sie ganz oder gar nicht.

Auf der Website der LDK ist bis auf den heutigen Tag eine (klitzekleine, aber doch gut erkennbare) Karte zu finden, die das „historische Kosovo“ zeigt – ein Phantasiegebilde, das zu realisieren die Zerstörung der Nachbarstaaten Montenegro, Serbien und Makedonien voraussetzte. Auf der Website von Albanur.net fügen sich die albanischen Siedlungsgebiete des Balkans zu „Groß-Albanien“ zusammen, begleitet von dem Slogan „Shqipëria e ribashkuar e vermia anternativë“ (Das vereinigte Albanien ist die einzige Alternative). Würde man dieses „Groß-Albanien“ errichten – in Albanien und im Kosovo als „ethnisches Albanien“ auf Karten dargestellt, die jedes Kind besitzt -, dann käme auch Griechenland nicht ohne Schrammen davon, dessen ganzer Norden als „Camarija“ seit jeher auf der groß-albanischen Wunschliste steht.

Wer nicht zum „fis“ gehört, kann keine Loyalität erwarten

In ihrem Streben nach „Groß-Albanien“ folgen Albaner einer „Logik“, die deutsche Analytiker bereits vor 90 Jahren beschrieben: Anderswo legen sich voll ausgebildete, mit allen Attributen (gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte, Territorium etc.) versehene Nationen einen Staat als Ordnungsinstrument zu – auf dem Balkan fordern ethnische Gruppen und Völkersplitter einen Staat, weil sie hoffen, mit der Schubkraft souveräner Eigenstaatlichkeit endlich ihre ausstehende Nationswerdung erlangen zu können. Für Albaner ist diese Idee besonders verlockend, da sie seit jeher in die intraethnischen Großgruppen der „Ghegen“ im Norden und der „Tosken“ im Süden gespalten sind. Speziell die muslimischen Ghegen, zu denen auch die Kosovo-Albaner gehören, kennen keine Loyalität, ausgenommen die gegenüber dem eigenen „fis“ (Stamm). Wer nicht zum „fis“ gehört, ist Fremder, Feind, Freiwild.

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http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20070206

Händeschütteln mit dem Kriegsverbrecher

Händeschütteln mit dem Kriegsverbrecher

Boris Kanzleiter 01.03.2007

Mit einem Prozess gegen den früheren UCK-Kommandanten und Premierminister Ramush Haradinaj verliert die UN-Verwaltung im Kosovo eine wichtige politische Stütze

Vor dem [extern] Jugoslawientribunal in Den Haag beginnt am kommenden Montag einer der interessantesten Prozesse seiner bisherigen Arbeit. Vor Gericht muss sich in den kommenden Monaten der frühere UCK-Kommandant und Kosovo-Premierminister Ramush Haradinaj verantworten. Anklägerin Carla del Ponte wirft ihm schwere Kriegsverbrechen an Serben, Roma und albanischen Gegnern der UCK vor ([local] Anklage mit Kalkül). Brisant: Haradinaj fungierte jahrelang als eine der wichtigsten politischen Stützen der UN-Verwaltung [extern] UNMIK.

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Ramush Haradinaj als UCK-Kommandant

Es war seine vorerst letzte Machtdemonstration: Vor der Abreise nach Den Haag am vergangenen Montag wollte Ramush Haradinaj der Öffentlichkeit noch einmal demonstrieren, dass er die Unterstützung der politischen Führungsfiguren im Kosovo [extern] genießt. Den amtierenden Kosovo-Premierminister Agim Ceku musste er dabei nicht zweimal zu einem Treffen bitten. Ceku arbeitete bereits als UCK-Generalstabschef eng mit Haradinaj zusammen und gehört der von ihm gegründeten Partei Zukunftsallianz Kosovas (AAK) an. Auch Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu empfang Haradinaj zu einem demonstrativ freundlichen Abschiedstreffen.

Der wichtigste Termin war freilich der Empfang bei [extern] Joachim Rücker. Der deutsche Diplomat aus dem Schwabenland amtiert derzeit als Chef der UNMIK und ist damit – zumindest pro forma – der mächtigste Mann im Kosovo. Das Treffen hatte im Vorfeld zu einer Kontroverse geführt. Denn Rückers Entscheidung, den mutmaßlichen Kriegsverbrecher zu empfangen, war auf den scharfen [extern] Protest von Carla del Ponte gestoßen. Wie die Sprecherin der Anklagebehörde in Den Haag den Medien mitteilte, befürchtete sie, die “Unparteilichkeit der UNMIK” könnte durch einen “gemeinsamen Auftritt” in Frage gestellt werden. Möglichen Zeugen könne ein “falsches Signal” gesendet und die Aufklärung der Haradinaj zur Last gelegten Verbrechen erschwert werden.

Der Protest Del Pontes kam nicht von ungefähr. Aussagen gegen Haradinaj und den engsten Mitarbeiterstab seines früheren UCK-Kommandos haben schon eine Reihe von Zeugen das Leben gekostet. Allein im Zusammenhang mit einem 2002 im Kosovo geführten Prozesses gegen Haradinajs Bruder Daut und vier anderen UCK-Kämpfer, die im Krieg 1998/99 unter Ramushs Kommando standen, wurden fünf Menschen [extern] erschossen: drei Zeugen und zwei der ermittelnden Polizeibeamten.

Kein Wunder also, dass der Tod eines weiteren Zeugen vor wenigen Tagen Unruhe auslöste. Am 16. Februar wurde in Montenegros Hauptstadt Podgorica ein Hauptzeuge gegen Haradinaj bei einem bisher nicht aufgeklärten Autounfall [extern] getötet. Nach Presseberichten wurde Kujtim Berisha auf offener Straße nachts überfahren, nachdem er mit Repräsentanten nicht näher genannter internationaler Organisationen über seine Aussage geredet habe. Nach [extern] Informationen des Belgrader Senders B92 haben sich nach dem Zwischenfall offensichtlich aus Angst zwei weitere Zeugen zurückgezogen.

Die “Faust Gottes”

Wer ist dieser Ramush Haradinaj? Wer ist der Mann, der bei der UN-Administration im Kosovo offenkundig über mehr Macht verfügt als Carla del Ponte, die immerhin für dieselbe Organisation arbeit? Ein Blick auf den Verlauf der Karriere Haradinajs erklärt die traurige Realität im Kosovo besser als viele Bücher.

[extern] Ramush Haradinaj wurde am 3. Juli 1968 im Dorf Gllogjan im Südwesten des Kosovos nicht weit von der Grenze zu Albanien und Montenegro geboren. Er war das Älteste von sieben Kindern einer Bauernfamilie. Nach dem Militärdienst und einem Versuch, in Pristina zu studieren, verließ er den Kosovo zu Beginn der 90er Jahre in Richtung Schweiz. Es war die Zeit, als Slobodan Milosevic die Kontrolle Belgrads über die mehrheitlich von Albanern bewohnte Provinz autoritär straffte und Zusammenstöße zwischen serbischen Polizeieinheiten mit albanischen Demonstranten den Alltag prägten. In der Schweiz schlug sich Haradinaj als Türsteher vor Nachtclubs und bei Rockkonzerten durch. Gleichzeitig aktivierte er sich in kosovo-albanischen Diasporakreisen, die begannen, den bewaffneten Kampf im Kosovo vorzubereiten. Haradinaj stand im Kontakt mit der Volksbewegung Kosovos (LPV), einer Vorläuferorganisation der späteren UCK.

Mitte der 90er Jahre wurde aus den Plänen ernst. Im Nordosten Albaniens – nur durch ein Gebirgsmassiv von seinem Heimatdorf getrennt – nahm Haradinaj an militärischem Training teil. Mitte 1997 kehrte Haradinaj mit einer bewaffneten Gruppe in das Kosovo zurück. Mit dabei waren seine Brüder Daut und Shkelzen. Sie begannen damit, serbische Polizeipatrouillen anzugreifen. Mitte 1998 wurde Ramush zum Kommandanten der UCK im Dukagjin-Gebiet rund um sein Heimatdorf bestimmt. Seine Einheit begann, eine sich vergrößernde Region im Südwesten Kosovos zu kontrollieren. Von seinen Anhängern wurde Kommandant Ramush verehrt. Sie nannten ihn nun “die Faust Gottes”.

Die Anklage Den Haags betrifft diese Phase. Del Ponte wirft Haradinaj vor, zwischen März und September 1998 in zahlreichen Fällen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Folgt man der [extern] Anklageschrift hat Haradinajs UCK-Abteilung nicht nur serbische Polizeieinheiten angegriffen, sondern einen gezielten Krieg gegen die unbewaffnete nicht-albanische Zivilbevölkerung geführt. Es soll zu Morden, Folter, Entführungen, gewalttätigen Vertreibungen und der Einrichtung von Geheimgefängnissen gekommen sein. Das Resultat war eine restlose “ethnische Säuberung” des Dukagjin-Gebietes von Serben und Roma.


The victims of those crimes were persons taking no active part in hostilities. The victims were mainly Serb, Kosovar Albanian, or Kosovar Roma/Egyptian civilians or other civilians. The KLA perceived most of these civilian victims to be collaborating with the Serbian Forces, not supporting the KLA, or resisting the KLA by non-military means. (…) Over the course of several days following 19 April 1998, KLA attacks forced out or killed virtually every Serb civilian remaining in the KLA controlled parts of the Dukagjin Operational Zone.

Damit nicht genug. Haradinajs Truppen richteten ihren Terror nicht nur gegen Serben und Roma, sondern auch gegen Albaner, die sich nicht unter die Kontrolle der UCK stellen wollten. Den Höhepunkt erreichten diese inneralbanischen Auseinandersetzungen nach dem Ende des NATO-Bombardements im Juni 1999. In einer Abrechnung mit der Musaj-Familie, die im Gegensatz zu Haradinaj die Demokratische Liga Kosovas (LDK) Ibrahim Rugovas unterstützte, soll Ramush Haradinaj die Ermordung von vier Mitgliedern der Rugova nahe stehenden paramilitärischen Streitkräfte der Republik Kosova (FARK) [extern] angeordnet haben. Der Konflikt zwischen den Ex-FARK-Anhängern und Haradinajs Ex-UCK-Truppe forderte seit Kriegsende 1999 im Südwesten Kosovos nach [extern] Schätzungen mindestens 70 Todesopfer.

Die blutigen Auseinandersetzungen um die Kontrolle des südwestlichen Kosovos haben indes nicht nur einen politischen Hintergrund. Haradinajs Heimatregion im Länderdreieck zwischen Kosovo, Albanien und Montenegro gilt als einer der bedeutendsten Umschlagplätze für den Schmuggel von Drogen, Zigaretten, Waffen und Menschen auf dem Balkan. Einem auszugsweise bekannt gewordenen vertraulichen Bericht des Nachrichtendienstes der Vereinten Nationen, Central Intelligence Unit (CIU), vom Dezember 2003 zufolge [extern] soll es bei den Auseinandersetzungen zwischen Haradinaj und dem Musaj Clan auch um die Kontrolle des Drogenhandels gehen.

In jedem Fall wird Ramush Haradinaj als ein führender Kopf der Kosovo-Mafia betrachtet. Der Bundesnachrichtendienst BND nennt ihn einen “Key-Player” im Bereich zwischen “Politik, Wirtschaft und international operierenden OK-Strukturen [OK = Organisierte Kriminalität] im Kosovo”. Der Spiegel [extern] zitiert einen Bericht der UN-Polizei im Kosovo, die Haradinaj mit dem florierenden Kokain-Handel in Zusammenhang bringt.

Genaue Informationen über Haradinajs Rolle in der Organisierten Kriminalität sind freilich schwer zu recherchieren. Erkenntnisse der internationalen Geheimdienste und Polizeistrukturen werden der Öffentlichkeit nur spärlich bekannt. Und das nicht nur, weil die Aufklärungsarbeit in den geschlossenen Strukturen der Kosovo-Mafia naturgemäß schwierig ist, sondern auch aus einem anderen Grund: Die UNMIK arbeitet eng mit Ramush Haradinaj zusammen.

Vom Kriegsverbrecher zum “System Haradinaj”

Kurz nach dem Kriegsende 1999 wurde Haradinaj zunächst zum Kommandeur der UCK-Nachfolgeorganisation Kosovo Protection Corps (KPC) bestimmt. Diese von der UNMIK finanzierte Einheit sollte als Auffangbecken von UCK-Veteranen fungieren. Bald allerdings zeigte er politische Ambitionen. In Konkurrenz zur UCK-Nachfolgeorganisation Demokratische Partei Kosovas (PDK) von Hasim Thaci gründete Haradinaj seine Zukunftsallianz Kosovas (AAK). Bei den Wahlen im November 2001 erreichte Haradinaj mit der AAK zwar nur acht Sitze im neuen Kosovo-Parlament. Seine Partei dominierte aber die politischen Strukturen in seiner Heimatregion.

Die AAK verkörpert einen merkwürdigen politischen Zwitter in der politischen Landschaft des Kosovo. Einerseits gilt die Partei als besonders radikal und großalbanisch. Ramush Haradinaj wurde immer wieder für die Unterstützung albanischer Guerillatruppen in Südserbien und Mazedonien verantwortlich gemacht. Erst kürzlich [extern] traf er sich wieder mit dem Anführer der mazedonischen UCK Ali Ahmeti, mit dem er noch aus der Zeit des Schweizer Exils verbunden ist.

Andererseits gilt Haradinaj und die AAK aber auch als ein Instrument der Einflussnahme der USA. Der frühere Militärattache Großbritanniens in Belgrad, John Crossland, [extern] erklärte kürzlich bei einer Zeugenaussage in Den Haag, der damalige US-Präsident Bill Clinton habe 1998 den Entschluss gefasst, die UCK als “Mittel” zum Sturz Slobodan Milosevics zu unterstützen. Ramush Haradinaj und sein Bruder Daut seien dabei die “hauptsächlichen und wichtigsten Spieler” in der strategisch wichtigen Region im Südwesten Kosovos gewesen.

Diese Unterstützung scheint auch nach Ende des Krieges 1999 weiter geführt worden zu sein. Dafür spricht die Protektion, welche die US-Armee Haradinaj immer wieder gewährte. Am bekanntesten ist ein [extern] Zwischenfall im Juli 2000. Nachdem Haradinaj bei einem Gefecht verwundet worden war, flog ihn die US-Luftwaffe zur Behandlung in das Militärkrankenhaus Landshut in Deutschland aus.

Am deutlichsten wurde das enge Zusammenspiel zwischen Haradinaj und den Organen der internationalen Gemeinschaft im Kosovo allerdings nach den schweren Unruhen, die im März 2004 den Kosovo erschütterten ([local] Terror im Kosovo). Über 50.000 albanische Demonstranten [extern] griffen damals zeitgleich und an verschiedenen Orten die serbische Minderheit und UNMIK-Büros an. UNMIK benötigte nun einen starken albanischen Führer, der die Kontrolle wieder herstellen konnte. Dieser Mann war Ramush Haradinaj, der mit Unterstützung des damaligen UNMIK-Chefs Soren Jessen-Petersen im Dezember 2004 zum Premierminister gewählt wurde. Jessen-Petersen hielt an der Unterstützung Haradinajs auch noch fest, als dieser im März 2005 vom Haager Tribunal angeklagt wurde und seinen Rücktritt bekannt geben musste. In einer Rede zur Verabschiedung Haradinajs [extern] sagte der UNMIK-Chef:


I have taken note of Ramush Haradinaj’s decision to step down with immediate effect as Prime Minister of Kosovo. I do, of course, respect his decision, but I cannot hide the fact that his departure will leave a big gap. Thanks to Ramush Haradinaj’s dynamic leadership, strong commitment and vision, Kosovo is today closer than ever before to achieving its aspirations in settling its future status. Personally, I am saddened to no longer be working with a close partner and friend.

Das Kapitel Haradinaj war mit der Klageerhebung in Den Haag allerdings noch nicht geschlossen. In einem bisher einmaligen Vorgang setzte sich UNMIK-Chef Jessen-Petersen auch noch für Haradinaj ein, als dieser schon in Den Haag saß. Und er hatte Erfolg. Als erster Angeklagter kam Haradinaj nach nur 89 Tagen Untersuchungshaft wieder frei, durfte in den Kosovo zurückkehren und sich dort bis zur Prozesseröffnung sogar wieder politisch betätigen. Allerdings unter einer Auflage: Haradinaj musste sich den Anweisungen der UN-Mission im Kosovo unterwerfen. Ironisch, aber treffend [extern] beschreibt der österreichische Journalist und Balkankenner Norbert Mappes-Niediek das “System Haradinaj”, mit dem die Politik der UNMIK in Pristina seither funktioniert:


Wenn immer es etwas durchzusetzen gilt, genügt ein Anruf in dem bizarren Palast, den ‚Ramush’, wie Freund und Feind ihn nennen, sich in Prishtinas Diplomatenviertel Dragodan gesetzt hat. Obwohl seine Partei, die ‚Zukunftsallianz’, im Kosovo-Parlament nur 11 von 120 Abgeordneten stellt, durfte Haradinaj mit Hilfe der UN-Verwaltung nacheinander zwei seiner Vasallen ins Amt des Regierungschefs hieven. Die ‚internationale Gemeinschaft’ dirigiert ihren Homunculus mit Zuckerbrot und Peitsche. Diplomatische Ehren bleiben ihm vorenthalten. Dafür statten ihm hochrangige Ausländer regelmäßig ‚Privatbesuche’ ab, schlürfen seinen Whisky und rauchen seine Cohiba-Zigarren. ‚Und ab und zu kriegt er eins auf den Sack’, verrät ein westlicher Diplomat. Klappt etwas nicht, kann die Uno mit einem Flugticket zurück nach Holland winken.

Die Gefahr des Kontrollverlustes

Haradinajs Abreise nach Den Haag könnte für die UNMIK nun zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen. Als das Tribunal in Den Haag im Herbst vergangenen Jahres beschloss den Prozess im März 2007 zu beginnen, ging die UN davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt die heikle “Statusfrage” bereits geklärt sei und Kosovo sich auf dem Weg zur Unabhängigkeit befinde. UN-Vermittler Martti Ahtisaari wiederholte im vergangenen Jahr immer wieder, seine Mission solle bis spätestens Ende 2006 erfolgreich beendet sein. Das war allerdings offensichtlich eine Fehlkalkulation ([local] Heißer Herbst im Kosovo). Durch den unerwartet harten Widerstand Serbiens und Russlands gegen eine Unabhängigkeit der völkerrechtlich noch immer zu Serbien gehörenden Provinz hat sich die Auseinandersetzung um die Statusfrage immer weiter verschoben. Mittlerweile glaubt selbst Ahtisaari nicht mehr an eine diplomatische Lösung.

Das “System Haradinaj”, welches in den vergangenen Jahren für eine oberflächliche Stabilität im Kosovo gesorgt hat, droht nun aus den Fugen zu geraten. Nach [extern] Einschätzungen von Sicherheitsexperten sitzt die UNMIK auf einer Zeitbombe. Gelingt es ihr nicht in kurzer Frist einen Weg in Richtung Unabhängigkeit zu bahnen, droht ein neuer Aufstand albanischer Nationalisten, gegen den sich die Unruhen vom März 2004 wie eine Schulhofrauferei ausnehmen könnten.

Einen möglichen Vorgeschmack vermittelten die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Bewegung Vetevendosje (Selbstbestimmung) und der UNMIK-Polizei am 10. Februar in Pristina. Vetevendosje und ihr charismatischer Führer Albin Kurti setzen sich für eine sofortige Unabhängigkeitserklärung und den Abbruch aller Verhandlungen ein. Die UNMIK-Polizei reagierte [extern] außergewöhnlich brutal auf die Proteste. Obwohl die Demonstranten unbewaffnet waren, schoss die internationale Polizei aus nächster Nähe mit verbotener Plastikmunition in die Menge. Zwei Männer wurden getötet, über 80 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Für Alarmstimmung bei der UNMIK sorgt vor allem eine Nachricht: Nach [extern] Angaben des Sprechers eines Veteranenverbandes nahmen an den Protesten auch einige hundert ehemalige UCK-Kämpfer teil. In der vordersten Reihe der Demonstration stand mit Adem Demaci der frühere Sprecher der UCK. Zehn Tage nach den Schüssen auf die Demonstranten explodierte in Pristina eine Bombe und beschädigte drei UN-Fahrzeuge. In einem Bekennerbrief hieß es, die Explosion sei die “Rache” für die Schüsse der UNMIK Polizei. Unterzeichnet war das Schreiben mit “UCK”. Es scheint, als verliere die UNMIK die Kontrolle über einen Teil der ehemaligen UCK. Die nächste Massendemonstration von [extern] Vetevendosje ist für den kommenden Samstag, 3. März, geplant. Dann wird sich zeigen, ob das “System Haradinaj” auch ohne Ramush noch funktioniert.

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