Unter den ausladenden Kristalllüstern im prächtigen Ballsaal des feudalen Hamburger Hotel Atlantic floss der Champagner in Strömen. Das war Ende August, als sich eine illustre Gesellschaft traf. Gefeiert wurde die Hochzeit von Merita, Dolmetscherin beim Verwaltungsgericht Schleswig und Schwester des 46jährigen „Dons“ von Hamburg.
Und die Eingeladenen, unter ihnen Figuren der Halb- und Unterwelt, wollten es sich nicht nehmen lassen, dem „Don“ und seiner schönen Schwester die gebührende Ehre zu erweisen. Geschätzte 75.000 Euro kostete die Fete. Für den „Don“, der vor 25 Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien kam und sich in der Szene als Zocker einen Namen machte, dürfte das ein Taschengeld gewesen sein.

Doch wer ist dieser noble Don aus Hamburg? Der Bundesnachrichtendienst BND glaubt Quellen, wonach er der Kopf „einer der einflussreichsten albanischen Klans“ sei, der sich Ende der neunziger Jahre „finanziell an der Bewaffnung der Albaner im Kosovo beteiligt haben soll und dabei den Kauf und Verkauf von Waffen und die entsprechende Organisation übernahm.“
BND-Quellen behaupten weiter: „Sein Immobilienvermögen wird allein in Hamburg auf 200 bis 300 Millionen Euro geschätzt.“ Aber woher kommt das Geld? Vermutet wird in Pullach, dass es aus „kriminelle Aktivitäten wie dem Drogenhandel, der Schutzgelderpressung, Prostitution und dem Kfz-Schmuggel“ stammen würde.
Nicht nötig, sich die Finger schmutzig zu machen
Dieser Darstellung widerspricht, dass es - entgegen diesen nachrichtendienstlichen Erkenntnissen - in Deutschland bislang kein Gerichtsverfahren gegen den „Don“ gegeben hat beziehungsweise gibt. Beamte des Hamburger Landeskriminalamtes sehen den Grund in der Schwierigkeit, „Zeugen“ für die vermuteten kriminellen Aktivitäten des Klans zu finden. Und zudem hätte der „Don“ es überhaupt nicht mehr nötig, sich mit ordinären kriminellen Geschäften die Hände schmutzig zu machen.
Eher merkwürdig ist vielleicht, dass in einem berühmt-berüchtigten Lokal auf der Hamburger Reeperbahn, das diesem Albaner-Klan (wie fast die halbe Reeperbahn) gehört, Kosovo-Albaner als Hilfskräfte arbeiten, die gleichzeitig von der Bundeswehr zum Einsatz im Kosovo ausgebildet werden. Stolz präsentieren sie manchen Gästen bereits ihren funkelnagelneuen KFOR-Ausweis.
Bekannt ist auch, dass der Don mit dem in der Schweiz lebenden Finanzberater Gjoke P. bei Zürich zusammengearbeitet hatte. Gjoke P. wurde bei einer Grenzkontrolle an der Schweizer Grenze, zusammen mit seinem Bruder, aufgehalten. Und zwar von deutschen Zollbeamten. Die stellten bei einer intensiven Durchsuchung folgendes fest: „Farbkopien von Schecks in Millionen US-Dollar und eine Aufstellung über 21 Millionen US-Dollar.“
Im Hintergrund stehen Millionengeschäfte mit russischen Fonds, die über das deutsche Unternehmen WFG Immobilien und Finanzholding GmbH in Dietzenbach abgewickelt wurden. Das ergaben Recherchen von Journalisten in der Tschechei. Der Treuhänder, der in der Schweiz einen schicken Jaguar fährt, erklärte den Grenzbeamten auch „dass er über eine größere Menge Geld verfügt.“ In einer Geldwäscheverdachtsanzeige schrieben die Beamten: „Beide Personen sind in der Schweiz, Italien und Deutschland unter anderem wegen Drogenhandel, Geldwäscherei und Sprengstoffbesitz aktenkundig.“
Noch ein weiterer albanischer Klan dürfte in Deutschland aktiv sein. Es geht um den Kelmendi-Klan aus dem Kosovo. Sie betätigt sich nach neuesten Erkenntnissen des BND „mit Drogen-, Waffen- und Treibstoffschmuggel, Menschenhandel, Geldwäsche, Prostitutions- und Erpressungsgeschäft.“ So weit so normal.
In einem „Confidential Report“ der Vereinten Nationen ist zudem zu lesen, dass einer der einflussreichsten Mitglieder des Kelmendi-Klans „nach Angaben verschiedener Quellen einer der wichtigen Kooperationspartner der deutschen KFOR-Truppen sei, wie zu administrativen Behörden, die von der deutschen Regierung im Kosovo mitgetragen werden.“
Ein Drogennetzwerk in Deutschland
Ein schwerer Vorwurf. Denn der im UN-Bericht genannte Kelmendi-Klan, so wiederum der BND in einem Bericht vom Februar 2005, soll auch in Deutschland ein Drogennetzwerk anführen und intensive Kontakte zu Fatos Nano, dem albanischen Ex-Premierminister unterhalten. Die enge Beziehung zu Deutschland dürfte damit zusammenhängen, dass zwei Brüder des Klans lange Jahre in Deutschland lebten. Der eine studierte an der Ruhruniversität in Bochum, die der andere arbeitete als Gerichts- und Behördendolmetscher in Hamburg.
Tatsache ist jedenfalls, dass die kosovo-albanischen Klans heute in Deutschland eine der wichtigsten kriminellen Organisationen sind, die insbesondere im Drogenhandel und Rotlichtmilieu eine entscheidende Rolle spielen. Obwohl dieser Sachverhalt durchaus bekannt ist, finden sich deutsche Sicherheitsbehörden nicht bereit dazu, Ermittlungen gegen die albanischen kriminellen Strukturen in Deutschland zu führen.
Das Bayerische und das niedersächsische Landeskriminalamt wollten zentrale Ermittlungen durch das BKA. Die Ablehnung kam aus dem Innenministerium, sagt eine vertrauliche Quelle Bereits vor Monaten versuchten sowohl das Bayerische wie das Niedersächsische Landeskriminalamt das BKA davon zu überzeugen, zentrale Ermittlungen zu übernehmen.
Doch das wurde abgelehnt, obwohl auch die Polizei in Österreich und in Italien darauf drängte. Die Ablehnung kam direkt, so eine vertrauliche Quelle aus dem österreichischen Bundeskriminalamt, „vom deutschen Innenministerium“.
Hängt diese skandalöse Entscheidung mit der politischen Verstrickung der deutschen Regierung im Kosovo zusammen? Sie hat ja nicht nur den Kampf der UCK im Kosovo unterstützt, sondern fördert maßgeblich die Unabhängigkeit des Kosovo. Tatsache ist, dass die ungebrochene Macht dieser Klans in Deutschland ohne die prekäre Situation im Kosovo und in Albanien nicht zu verstehen ist. Es geht, sowohl in Albanien wie im Kosovo, um die „Heirat“ zwischen politischen Entscheidungsträgern und mächtigen kriminellen Klans.
Organisierte Kriminalität ist in diesen Ländern der einzig wachsende und profitable Wirtschaftsfaktor. Er ermöglicht die Wahlkampf- und Parteienfinanzierung, Bestechung von politischen Funktionsträgern, sowie die Finanzierung paramilitärischer Gruppen. Und dieser kriminelle Wirtschaftszweig breitet sich ständig weiter international aus.
Allianz sizilianischer und albanischer Mafia
Albanien entwickelte sich in den letzten Jahren zum „kriminellen Flugzeugträger“ Europas. Der Kosovo hingegen, trotz UN-Verwaltung und NATO-Militär, ist ein einziger krimineller Biotop. Ein wesentliches Element dieser brisanten Entwicklung ist das profitable Geschäft mit Drogen. Denn ein großer Teil der (ständig wachsenden) Opiumernte in Afghanistan gelangt in Form von Heroin auf den westeuropäischen und amerikanischen Markt.
Dabei schmuggeln die kosovo-albanischen Drogenkartelle das Heroin vor allem entlang der Balkanroute zur Versorgung des Marktes nach Westeuropa. Durch die Allianz zwischen sizilianischer Mafia und albanischer Mafia ist so in den vergangenen Jahren das weltweit größte Drogenkartell im Herzen Europas entstanden.
Vertreter des italienischen Mazarella-Klans wurden bei ihrer Ankunft in Tirana in Regierungsfahrzeugen abgeholt, so Klaus Schmidt von der PAMECA auf einer Tagung der Seidel-Stiftung. Ein ehemaliger Innenminister wiederum arbeitete direkt für den albanischen Mafia-Klan Dibra. Und zwei Leibwächter des Ex-Außenministers wurden, nachdem der Ex-Außenminister für sie ein Visum für Italien beantragt hatte, mit fünfzig Kilo Heroin im Gepäck in Italien festgenommen.
Bis vor wenigen Monaten starteten nachts auf dem Flughafen in Tirana Flugzeuge, die nirgendwo registriert waren. Kontrolliert wurden sie schon gar nicht, weil die Polizei dort in den Drogen- und Menschenhandel direkt verstrickt ist, so die Erkenntnisse deutscher Polizeibeamte, die in Albanien die dortige Polizei ausbilden.
Die Fakten: Pro Monat werden 5000 Kilo Heroin durch Albanien in Richtung Westen geschmuggelt, teilweise in eigenen Laboratorien weiterverarbeitet. Neunzig bis fünfundneunzig Prozent des gesamten albanischen Geldverkehrs werden immer noch außerhalb der Banken abgewickelt. Entsprechend groß ist die Möglichkeit, kriminell erwirtschaftetes Geld zu investieren, insbesondere in Immobilien.
Des Waffenschmuggels bezichtigt
Verantwortlich für diese Entwicklung dürfte der ehemalige Premierminister Fatos Nano gewesen sein, so übereinstimmend sowohl der neue Präsident Berisha wie westliche Botschafter und Polizeidienststellen. Er wird als „dramatischer Zocker“ bezeichnet, der in einigen Nächten horrende Geldsummen verspielte. Gleichzeitig setzte er bekannte Waffen- und Drogenschmuggler als Polizeidirektoren ein.
In internen Unterlagen der KFOR wird er unter anderem des Waffenschmuggels mit einflussreichen Kriminellen im Kosovo bezichtigt. Eine derart mafiose Regierung wie die des Ex-Premiers Nano war natürlich erpressbar. In einem BND-Report ist zu lesen: „Angeblich sollen die US-Nachrichtendienste ihre detaillieren Kenntnisse über die in Albanien stattfindende Geldwäsche als politisches Druckmittel gegen die albanische Regierung benutzen.“
Die Situation könnte sich jetzt durch den neuen albanischen Premierminister Sali Berisha radikal verändern. Er will, so erklärte er zumindest in der Öffentlichkeit, dafür sorgen, dass der verheerende Ruf seines Landes als krimineller Dreh -und Angelpunkt in Westeuropa beendet wird. Und in Tirana wird gemunkelt, dass Ex-Ministerpräsident Fatos Nano und seine Ehefrau deshalb bald mit einem Gerichtsverfahren zu rechnen haben.
Andererseits sind die kriminellen Strukturen ein einflussreicher Wirtschafts- und Machtfaktor in Albanien und Skeptiker fragen sich, ob der neue albanische Premierminister wirklich – abgesehen von verbalen Bekundungen – etwas gegen diese Strukturen unternehmen wird. Solche Perspektiven gibt es jedoch nicht im Kosovo. Hier gehen sowohl die KFOR wie die UNMIK davon aus, dass fast alle ehemaligen Führer der UCK (Kosovo-Befreiungsarmee) heute Teil der Organisierten Kriminalität (OK) geworden sind.
In als „geheim“ qualifizierten KFOR-Dossiers ist zu lesen, dass aus einstigen militärischen Operationszonen kriminelle Operationszonen und aus den Ex-UCK-Kommandanten Mafiabosse wurden. Der Kosovo sei heute, so die KFOR, in drei Interessenzonen der kriminellen Klans aufgeteilt. Die Region Drenica werde von der so genannten „Drenica-Gruppe“ um die Politiker Hashim Thaci, Xhavit Haliti und Rexhep Selimi kontrolliert.
Die Gruppe arbeite eng mit Strukturen der Organisierten Kriminalität in Albanien, Mazedonien, Bulgarien und der Tschechischen Republik zusammen. Das Gebiet um Dukagjini hingegen soll unter anderen vom Ex-Premierminister Ramush Haradinaj beherrscht werden und die Region Llap von Rustem Mustafa, Spitzname Remi, der beim Drogenschmuggel wiederum eng mit Ramush Haradinaj kooperieren soll.
Brüderlicher Händedruck mit dem UN-Koordinator
Eine zentrale Schlüsselfigur im Kosovo ist zum Beispiel Hashim Thaci, Spitzname „Schlange“, der Vorsitzende der Demokratischen Partei Kosovos (PDK). Stolz präsentierten seine Freunde ein Foto von ihm. Das entstand am 21. September 1999, nachdem UN, NATO und Hashim Thaci als politischer Führer der UCK die Auflösung der UCK beschlossen hatten.
Das Foto zeigt ihn, freudig lächelnd, beim gemeinsamen brüderlichen Händedruck mit UN-Koordinator Bernard Kouchner, KFOR-General Sir Mike Jakson und NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark. Bei den anstehenden Verhandlungen um die Klärung der Statusfrage des Kosovo sitzt er wieder mit am Tisch westlicher Politiker.

Hashim Thaci (links), KFOR Bild:dpa/PictureAlliance
Gleichzeitig dürfte er im Kosovo noch eine andere Rolle spielen. Seine vermuteten, aber juristisch nicht bewiesenen Verbindungen zu kriminellen Organisationen, das behauptet der BND, resultieren aus seinen Verbindungen zur Drencia-Gruppe. Außerdem sollen „direkte Kontakte zur tschechischen und albanischen Mafia bestanden haben.“ Seine Schwester sei zudem mit Sejdija Bajrush verheiratet, einem der Bosse der albanischen Mafia.
Mitte 2003 wurde Thaci, so der BND, kurzfristig, auf Grund eines internationalen Haftbefehls, in Ungarn festgenommen. Wenig später aber, auf Intervention eines bekannten ungarischen Geschäftsmanns, der sich im Treibstoffhandel im Gebiet Vojvodina engagiert, wieder freigelassen.
Als Hintergrund schreibt der BND in einem internen Bericht: „Die in Ungarn operierende Russenmafia soll der OK im Kosovo die Durchführung größerer Drogen-, Waffen und Warentransporte angeboten haben.“ Und er soll, so der BND, „im Zusammenhang mit umfangreichen Drogen- und Waffenhandelsgeschäften im Oktober 2003 in engem Kontakt zur Kelmendi-Familie“ gestanden haben, die bekanntlich auch in Deutschland und der Schweiz einen Stützpunkt aufgebaut hat.
Zeugen geraten in Lebensgefahr
Schwer ist es, diese Topleute durch gerichtsverwertbare Beweise für ihre Machenschaften zu belangen und der Justiz zu überstellen. Das ist in Deutschland bereits ein gewaltiges Problem. Vor Gericht verwertbare Aussagen sind im Kosovo nicht zu erwarten. Die Zeugen und ihre Familien wären in Lebensgefahr.
Erst recht jedoch im Kosovo, wo weder regionale Regierungskreise noch die Exekutive aufgrund der eigenen Verwicklung ein Interesse an deren Bekämpfung haben. Hinzu kommt, dass mit gerichtsverwertbaren Aussagen gegen diese hochkarätigen Figuren im Kosovo nicht zu rechnen ist. Denn Zeugen würden sich oder ihre Familien mit einer Aussage in Lebensgefahr bringen.
Und es könnte bei einer Verhaftung der politisch-kriminellen Führungsfiguren erneut zu blutigen Unruhen kommen, wie einst im März 2004. Gebäude und Kirchen brennen, überforderte KFOR-Soldaten versuchen eine johlende und marodierende Menschenmenge in Schach zu halten, Schüsse und Handgranatenexplosionen - der Kosovo drohte im Frühjahr letzten Jahres wieder in einen blutigen Bürgerkrieg zu versinken.
Die Pogrome endeten am 21. März damit, dass nach offiziellen Angaben der KFOR (Kosovo Force) 28 Menschen ermordet, 1000 verletzt, 41 christliche Kirchen zerstört und dutzende Gebäude der UNMIK (UN-Übergangsverwaltung des Kosovo) schwer beschädigt wurden. War das alles spontan, Ausdruck einer schwelenden Empörung der Menschen, die weder Arbeit noch eine Zukunft haben?
Dokumente der im Kosovo stationierten KFOR und Nachrichtendienste belegen: Es gab einen Masterplan, an dem einflussreiche kriminelle Strippenzieher mitwirkten. Doch diese Erkenntnisse werden bis heute geheim gehalten.
In einem vertraulichen Bericht des deutschen Bundesnachrichtendienst (BND), vom Februar 2005, steht zum Beispiel: „Anfang April 2004 wurde aus Sicherheitskreisen auf dem Balkan bekannt, dass die jüngsten Unruhen im Kosovo durch die Organisierte Kriminalität vorbereitet und in deren Auftrag durchgeführt worden sein sollen.
Mafiose Strukturen bei “März-Unruhen”
Mitglieder der albanischen (bzw. kosovarischen) und serbischen Mafia sollen parallel die Vorbereitungen auf beiden Seiten getroffen haben. Dabei soll die AKSH (Albanische Nationalarmee) nur als Handlanger der albanischen Mafia fungiert haben.“
Die AKSH gilt auch bei der KFOR als eine Organisation, der „hauptsächlich Kriminelle“ angehören.
Das die mafiosen Strukturen bei den „März-Unruhen“ eine entscheidende Rolle spielte, geht zudem aus einem Dokument der KFOR hervor. Demnach hätten „ehemalige UCK-Angehörige und kriminelle Machtstrukturen“ erheblichen Einfluss gehabt.
Diese Erkenntnisse bestätigen UN-Polizeibeamte in Pristina. Und sie beklagen sich, dass bis zum heutigen Tag nichts gegen diese kriminellen Strippenzieher unternommen wurde. Anfang Januar 2005 erklärte mir ein leitender Beamter der UN-Polizei in Pristina, Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK): „Obwohl namhafte Personen, bis hin zum aktuellen Premierminister, hinter den Märzunruhen gesteckt haben und diese Unruhen von einer bekannten kriminellen Struktur vorbereitet wurden und dies zahlreichen Diensten bekannt war, wird nichts gegen diese Struktur übernommen.“
Und weiter: „Man will hier keine weitere Unruhe und die würde es geben, wenn man derzeit gegen den gewählten Premier Haradinaj OK-Ermittlungen führen würde.“ Tatsache ist, dass während der „Unruhen“ Großlieferungen (ganze Lastwagen) von Heroin und Kokain über die nicht kontrollierte Grenze geschmuggelt wurden, weil UN-Polizei wie die KFOR-Soldaten mit dem Eindämmen der Unruhen schon völlig überfordert waren.
Derweil hatte die rot-grüne Bundesregierung noch beschlossen, den Kosovo mit Wirtschaftshilfen in Höhe von 22,5 Millionen Euro zu unterstützen. Die Politiker im Kosovo, die so eng mit kriminellen Strukturen verbunden sind, dürften ob der Naivität deutscher Politiker jubeln. Aber ist es wirklich nur Naivität?
http://www.sicherheit-heute.de/politik/organisierte_kriminalitaet,182,Die_albanische_Mafia_in_Deutschland,news.htm