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Februar 2007
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Archive für 25.2.2007

Amerika hat kein Recht, den Iran anzugreifen

Amerika hat kein Recht, den Iran anzugreifen
Die US-Eingreifpläne für Luftschläge gegen den Iran gehen über die Nuklearstandorte hinaus und schliessen den Grossteil der militärischen Infrastruktur des Landes ein

Ein solcher Angriff würde – falls er befohlen würde – selbstverständlich die Luftwaffen- und Marinestützpunkte, die Raketenstützpunkte sowie die Befehls- und Kontrollzentren des Iran ins Visier nehmen.
Die USA beharren darauf, dass sie keinen Angriff planen, und versuchen, Teheran zu überzeugen, die Urananreicherung einzustellen. Die Uno hat den Iran ermahnt, das Programm einzustellen oder ansonsten mit Wirtschaftssanktionen konfrontiert zu werden. Doch diplomatische Quellen haben der BBC berichtet, dass Spitzenbeamte beim Central Command in Florida als Plan B ihre Ziele innerhalb des Iran bereits ausgewählt haben. Diese Liste beinhaltet die Urananreicherungsanlage in Natanz. Einrichtungen in Isfahan, Arak und Bushehr stehen ebenso auf der Zielliste, sagen die Informationsquellen.
Zwei Auslöser

Der BBC-Korrespondent für Sicherheitsfragen, Frank Gardner, sagt, dass der Auslöser für einen solchen Angriff angeblich irgendeine Bestätigung beinhalte, dass der Iran eine Atomwaffe entwickle – was dieser bestreitet. Ersatzweise, fügt unser Korrespondent hinzu, könnte ein Angriff mit hohen Opferzahlen auf die US-Truppen im benachbarten Irak ebenso einen Bombenfeldzug auslösen, wenn ein solcher Angriff direkt in den Iran zurückverfolgt würde.
Langstrecken-Tarnkappenbomber vom Typ B2 würden sogenannte bunkerbrechende Bomben abwerfen, um damit die Anlage in Natanz zu durchdringen, die ungefähr 25 Meter unter der Erde verdeckt liegt. Die Teheran-Korrespondentin der BBC, Frances Harrison, sagt, dass die Nachricht über nun zwei mögliche Auslöser für einen Angriff eine Besorgnis für die Iraner darstellt. Die Behörden beharren darauf, dass kein Grund zur Sorge bestehe, aber die normalen Menschen werden nun etwas beunruhigt, sagt sie.
Deadline

Diesen Monat sagten US-Offiziere im Irak, sie hätten Beweise dafür, dass der Iran Waffen an irakische Schiiten-Milizen liefere. Aber der höchste Offizier des US-Militärs bezweifelte das später, indem er sagte, sie hätten nur Beweise, dass Waffen «made in Iran» im Irak verwendet würden. General Peter Pace, der Vorsitzende der vereinigten Generalstabschefs, sagte, er habe keine Erkenntnis darüber, dass die iranische Regierung darüber «klar Bescheid wisse oder daran beteiligt» sei. Damals sagte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, die Beschuldigungen seien «Ausreden, um die Präsenz [der US-Truppen im Irak] zu verlängern».
Nahost-Experten haben kürzlich ihre Besorgnis über die katastrophalen Konsequenzen eines solchen US-Angriffs auf den Iran zum Ausdruck gebracht. Der frühere britische Botschafter in Teheran, Sir Richard Dalton, erzählte der BBC, dies würde böse nach hinten losgehen, indem die iranische Regierung wohl ermutigt würde, auf lange Sicht Atomwaffen zu entwickeln.
Der Iran hat im letzten Jahr die Urananreicherung wiederaufgenommen – ein Prozess, durch den Brennstoff für Atomkraftwerke oder im Falle höherer Anreicherung Material für Atombomben hergestellt werden kann. Teheran behauptet, sein Programm sei allein für die zivile Nutzung, aber die westlichen Länder haben den Verdacht, dass der Iran versuche, Nuklearwaffen zu bauen.
Der Uno-Sicherheitsrat hat den Iran aufgefordert, die Urananreicherung bis zum 21. Februar einzustellen. Falls er das nicht tut und die Internationale Atomenergiekommission dies bestätigt, werden gemäss Resolution weitere ökonomische Sanktionen in Betracht gezogen. •

Quelle: BBC vom 20.2.2007

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr7-vom-2122007/amerika-hat-kein-recht-den-iran-anzugreifen/

Kann sich jeder über den google übersetzer auch übersetzen lassen.

Zbigniew Brzezinski: Transcript of Testimony to the Senate Foreign Relations Committee

Global Research, February 25, 2007

http://globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20070225&articleId=4921

Brzezinski: On The Path To War With Iran

by Michael Collins

Global Research, February 25, 2007
Scoop Independent News

http://globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=COL20070225&articleId=4920

http://www.senate.gov/~foreign/hearings/2007/hrg070201a.html

Zeuge John Crossland, Militär Attache über den Kosovo Krieg

23.02.2007


Germinal Civikov

Der Mann ohne Gesicht

MILUTINOVIC-PROZESS IN DEN HAAG*Zeuge John Crossland, einst britischer Militärattaché in Belgrad, erklärt die UÇK zur terroristischen Vereinigung und vergleicht sie mit der IRA

Die so genannte Kosovo-Befreiungsarmee, besser bekannt als UÇK, sei ein Instrument der USA gewesen, um den Präsidenten Slobodan Milosevic zu stürzen. US-Präsident Bill Clinton, seine Außenministerin Albright und Richard Holbrooke, US-Chefunterhändler für das Kosovo, hätten 1998 nun einmal beschlossen, in Belgrad einen Regimewechsel zu erzwingen, und deshalb jede Zurückhaltung gegenüber einer terroristischen Organisation fallen gelassen. Man habe die UÇK kräftig unterstützt, obgleich man über ihren Charakter und ihre Führer bestens informiert gewesen sei. Auch die westlichen Medien seien mit von der Partie gewesen, indem sie die UÇK als Befreiungsarmee gefeiert hätten.

Manch einer wird meinen, man höre wieder eine der Verschwörungstheorien, wie sie “die Serben” gern kolportieren, die bekanntlich stets behauptet haben, die UÇK sei von den USA und von Deutschland aufgepeppt worden, auf dass der restjugoslawische Staat zerschlagen werde. Die eingangs zitierten Aussagen freilich formulierte ein Zeuge der Anklage im Haager Prozess gegen die einstige serbisch-jugoslawische Führung: Oberst John Crossland, britischer Militärattaché in Belgrad zwischen 1996 und 1999. Er wird im Milosevic-Nachfolgeprozess, auch “Prozess gegen die Amselfelder Sechs” (s. Freitag 30/06) genannt, zur Sache gehört. Angeklagt sind der serbische Ex-Präsident, Milan Milutinovic, der ehemalige Vizepremier Nikola Sainovic sowie die Generäle Dragoljub Ojdanic, Nebojsa Pavkovic, Vladimir Lazarevic und Sreten Lukic, 1998/99 Kriegsverbrechen gegen die Kosovo-Albaner begangen und etwa 800.000 von ihnen vertrieben zu haben.

Bereits im Juli 2002 hatte Oberst Crossland gegen Slobodan Milosevic ausgesagt. Im Januar 2005 dann trat er als Zeuge der Anklage gegen die Kosovo-Albaner Fatmir Limaj, Isak Musliu und Haradin Balja auf, denen vorgeworfen wurde, 1998 Dutzende Serben und Albaner in einem UÇK-Gefängnis misshandelt und ermordet zu haben.

Kein Teil Jugoslawiens mehr

Nun also sehen wir John Crossland am 9. Februar 2007 im Milutinovic-Prozess, in dem viele Zeugen auftreten, die wir schon im Milosevic-Prozess erleben durften, was die Verhandlung gegen die “Amselfelder Sechs” recht reizvoll macht.

Sehen kann man ihn freilich nicht, den Mister Crossland. Er beansprucht wie auch im Milosevic-Prozess den Status “beschützter Zeuge”, das heißt, nur seine Stimme ist zu hören, eine tiefe, ruhige, äußerst gepflegte Stimme. Im Vergleich zum Milosevic-Tribunal wirkt der Zeuge viel moderater, regelrecht vorsichtig. Elf Mal hat der Mann ohne Gesicht Ende der neunziger Jahre von Belgrad aus das gärende Kosovo bereist, ein Mal gar als Begleiter von Lord Paddy Ashdown, dessen problematische Zeugenaussage gegen Milosevic (s. Freitag 30/05) nicht vergessen ist - John Crossland scheint das irgendwie bewusst zu sein.

Die Verwüstung albanischer Dörfer durch den wahllosen Artilleriebeschuss der jugoslawischen Armee im Sommer 1998, den Crossland zusammen mit Ashdown beobachtet haben will, wird erneut zum Kern seiner belastenden Aussage gegen die “Amselfelder Sechs”. Im Kreuzverhör der Verteidigung bleibt davon allerdings wenig übrig, als die Anwälte auf einer Überprüfung von Daten und Orten bestehen. Die meisten dieser Angaben stimmen nicht, überdies kann sich der Zeuge an vieles “nicht mehr genau erinnern”.

Die Verteidiger wollen wissen, welche Erfahrungen mit der UÇK der Zeuge während seiner mehrmaligen Reisen durch das Kosovo gewonnen habe. In den bisherigen Prozessen hatte John Crossland stets von einer “terroristischen Organisation” gesprochen, woran er auch diesmal keinen Zweifel lassen will. Die UÇK habe nach der Methode hit and run gehandelt, Polizisten umgebracht und viele Serben, gleichwohl “kollaborierende Albaner” entführt und ermordet. Auch ihn habe die UÇK einmal kurz festgenommen, obgleich er sich als Diplomat habe ausweisen können, doch sei ihm erklärt worden, das Kosovo sei kein Teil Jugoslawiens mehr, sondern gehöre zu Albanien - und in Tirana sei er als Militärattaché nicht akkreditiert.

Und die baskische ETA?

Crossland ist ebenso als Zeuge der Anklage für den am 5. März beginnenden Prozess gegen den ehemaligen UÇK-Führer Ramush Haradinaj gebeten und hat seine Aussage dem Gericht bereits in schriftlicher Form zugeleitet. Darin wird Ramush Haradinaj, der es nach 1999 immerhin bis zum Premierminister des Kosovo gebracht hat, einfach als Schwerverbrecher abgestempelt. Die Internationale Gemeinschaft, bedauert Crossland, habe von Haradinajs Verbrechen nichts wissen wollen, um ihn als Partner zu halten. Crossland: “Man wusste nämlich, dass Ramush Haradinaj und sein Bruder Daut die künftig wichtigsten Spieler in der Region Pec, Prizren, Decani und Dakovica sein werden.”

Im Prozess gegen die “Amselfelder Sechs” hat Crossland der serbisch-jugoslawischen Führung nicht nur das legitime Recht eingeräumt, gegen die UÇK einzuschreiten. Er vermerkt sogar, dass er auch den Einsatz der Armee, den Belgrad immer verneint hat, angebracht fand. Nur sei seinerzeit im Kampf gegen die UÇK in unverhältnismäßiger Weise auf Gewalt zurückgegriffen worden. Mit Panzern und Artillerie hätten serbisch-jugoslawische Armee- und Polizeieinheiten Hunderte von Dörfern in Schutt und Asche gelegt. Dabei habe es sich doch Mitte 1998 bei der UÇK noch um eine schlecht bewaffnete Truppe von annähernd 400 Mann gehandelt, die man ganz anderes hätte bekämpfen sollen. Erst die überzogene Härte der Serben habe der UÇK Tausende von Kosovo-Albanern zugetrieben. Milosevic habe es sich selbst zuschreiben müssen, dass die UÇK bald imstande war, große Teile der Provinz unter ihre Kontrolle zu bringen, meint der Zeuge. Möglicherweise sei dies von ihm sogar beabsichtigt gewesen.

Regelrecht amüsant wird es, wenn Crossland begründet, weshalb er genügend Kompetenz besäße, die damalige Stärke und Kampfkraft der UÇK realistisch beurteilen zu können. Er verfüge als britischer Offizier über Erfahrungen bei der Bekämpfung der IRA und wisse daher, wovon er rede. Die UÇK im Kosovo und die IRA in Nordirland seien einander durchaus ähnlich, erklärt Crossland ohne Zögern, als einer der Anwälte ihn danach fragt. Er sei ja auch der Auffassung, wenn man das Kosovo von Serbien abtrenne, sei das in etwa so, als wolle man Wales vom Vereinigten Königreich lösen. Von der Zahl 400 UÇK-Leute ist Crossland nicht abzubringen, auch dann nicht, als ihm der Richter entgegenhält, es gäbe Dokumente, in denen die Zahl von 17.000 bewaffneten Kämpfern im Jahr 1998 auftauche und von anderen Quellen bestätigt werde, nicht zuletzt von albanischen.

Der Zeuge kontert, Terroristen würden nun einmal bei Angaben über ihre Stärke und Ausrüstung übertreiben - er kenne das von der IRA. Auch die Angabe Belgrads, bis Ende 1998 seien 680 Kämpfer der UÇK “liquidiert worden”, macht ihn nicht geneigt, sich zu korrigieren. Er habe persönlich Hunderte Dörfer besucht und seine eigene Hochrechnung stimme. Im Übrigen wiederhole er, Terrorismus bekämpfe man nicht mit Panzern und Kanonen, wie es die Serben getan hätten, sondern mit Geduld und langem Atem, wodurch Großbritannien gegenüber der IRA erfolgreich gewesen sei. Man hat den Eindruck, der Oberst im Ruhestand würde wegen seiner Erfahrung in Nordirland gern Entwicklungshilfe in Sachen Terrorismusbekämpfung auf dem Balkan erteilen.

Vielleicht hätte man sich in Belgrad 1998 tatsächlich an Nordirland ein Beispiel nehmen und nicht mit überzogener Härte gegen die UÇK vorgehen sollen. Nur, wie erfolgreich wäre Tony Blair bei der Befriedung Nordirlands gewesen, hätte sich die IRA auf den Beistand einer Supermacht stützen können? Und wie weit könnte es die baskische ETA heute bringen, gäbe es für sie eine Unterstützung aus dem Ausland wie einst für die UÇK?

Oberst Crossland ist einer der letzten Zeugen der Anklage, die Mitte März ihre Beweisführung im Milutinovic-Prozess beenden will. Bevor dann die Verteidigung ihre Zeugen präsentiert, dürften wir von den Richtern erfahren, von welchen Anklagepunkten die “Amselfelder Sechs” jetzt schon freigesprochen werden. Oder auch nicht.

Von Germinal Civikov ist im Oktober 2006 das Buch Der Milosevic-Prozess erschienen.

http://www.freitag.de/2007/08/07080901.php

USAma bin Laden nach Expertenmeinung längst tot

USAma bin Laden nach Expertenmeinung längst tot und ”Geständnis” über
Attacke auf
WTO vom 11.09,2001 nach Expertenaussage gefälscht…
> http://www.infokrieg.tv/bin_laden_experte_videoschwindel_220207.htm

Neo-Nazis ein Produkt der SecretServices im ”Krieg gegen die
Demokratie”
> http://www.infokrieg.tv/neonazis_instrument_der_geheimdienste_240207.htm

Homage für: Josip Broz Tito 1892-1980

1892-1980

[Photo: Josip Broz Tito]

Josip Broz

Tito

Politiker

1892 7. Mai: Josip Broz wird in Kumrovec (Kroatien) als Sohn des Kleinbauern Franjo Broz und dessen Frau Marija (geb. Javersek) geboren.
1907 Nach der Volksschule beginnt er eine Schlosserlehre.
1910 Mit Abschluß seiner Lehre zieht er nach Zagreb (Kroatien). Er wird Gewerkschaftsmitglied und tritt in die Sozialdemokratische Partei Kroatiens ein.
1911 Broz ist arbeitslos und geht nach Slowenien, um dort Beschäftigung zu finden.
1912 Mit mehreren Kollegen zieht er nach Böhmen, Bayern, Mannheim, in das Ruhrgebiet und nach Wien, wo er jeweils kurze Zeit arbeitet.
1913 Broz wird in die österreich-ungarische Armee einberufen und kommt zu einem Zagreber Heimwehr-Regiment.
1915 Januar: Im Ersten Weltkrieg wird sein Regiment an die Karpatenfront versetzt. März: Broz wird verwundet und gerät in russische Kriegsgefangenschaft.
1917 Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft nimmt er in Petrograd (heute: St. Petersburg) an den sozialistischen Demonstrationen teil. Er tritt in die Rote Garde ein.
1920 Heirat mit Pelageja Beloussowa. Broz kehrt nach Zagreb zurück und wird Mitglied der neu gegründeten Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ).
1921 Nach dem Verbot kommunistischer Aktivitäten arbeitet er als Mechaniker in Veliko Trojstvo.
1924 Er wird Mitglied im Bezirkskomitee der mittlerweile illegalen Kommunisten in Bjelovar.
1925 Broz arbeitet auf der Werft von Kraljevica (Kroatien).
1926 Als Gewerkschaftsagitator ist er an der Organisation von Streiks beteiligt.
1927 Nach seiner Rückkehr nach Zagreb wird Broz Bezirkssekretär der Metallarbeitergewerkschaft. Er ist von nun an ausschließlich als politischer Funktionär tätig. Wegen Verbreitung kommunistischer Schriften wird er zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt.
1928 Als Sekretär des Provinzialkomitees der KPJ in Kroatien wird er verhaftet und zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt.
1929-1934 Broz verbringt seine Haftstrafe in den Gefängnissen von Lepoglava, Maribor und Ogulin.
1934 Nach seiner Entlassung geht er in den Untergrund und wird in das Zentralkomitee (ZK) der Exil-KPJ in Wien aufgenommen. Mit der Berufung in das Politbüro nimmt er den Decknamen “Tito” an.
1935 Er nimmt am VII. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale (Komintern) teil und reist danach durch die Sowjetunion.
1936 Tito wird zum Organisationssekretär der KPJ gewählt. Er hat eine führende Rolle bei den Transporten der Freiwilligen für den Spanischen Bürgerkrieg .
1937 Im Rahmen der nationalen Gliederparteien der KPJ bildet Tito eine provisorische Parteiführung für die KP Kroatien.
1938 In Moskau wird Tito zum Generalsekretär der KPJ ernannt.
1939 Im Zuge der Reorganisation der Partei baut er in Zagreb das Zentrum der Parteiführung auf und bekämpft potentielle Rivalen und Gegner innerhalb der KPJ.
1941 April: Nach dem Überfall deutscher und italienischer Truppen auf Jugoslawien und der Kapitulation der jugoslawischen Streitkräfte organisiert Tito den Widerstand. Das Hauptquartier der KPJ wird nach Belgrad verlegt. Juni: Dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion folgt der Aufruf der KPJ zum bewaffneten Aufstand in Jugoslawien. Die KPJ bildet einen “Hauptstab der Volksbefreiungs- und Partisaneneinheiten” unter der Leitung Titos. September: Tito begibt sich nach Serbien, wo die Aufstandsbewegung eine starke Position hat und in einigen Gebieten die militärische Kontrolle erlangt hat.
1942 Die jugoslawischen Partisanen leisten den Besatzungstruppen einen dauerhaften Widerstand und binden starke militärische Kräfte der Achsenmächte. Gegen die Offensivbewegung der deutschen Truppen weicht Tito nach Westbosnien zum “langen Marsch” aus. November: Die erste Sitzung des Antifaschistischen Rats der Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ), eines Delegiertenzusammenschlusses der am Widerstand beteiligten Gruppen, wird durch Tito eröffnet.
1943 Juni: Er wird bei einem Gefecht verwundet. November: Auf der zweiten Sitzung des AVNOJ wird Tito zum Präsidenten gewählt und erhält den Titel eines Marschalls von Jugoslawien.
1944 Mai: Deutsche Luftlandetruppen werden direkt beim Hauptquartier der Partisanen in den bosnischen Bergen abgesetzt. Tito entgeht nur äußerst knapp einer Verhaftung und flieht mit einem britischen Flugzeug nach Italien. August: In Caserta (bei Neapel) trifft Tito mit Winston Churchill zu Gesprächen zusammen. September: In Moskau führt er Verhandlungen mit Josef W. Stalin.
1945 8. März: In Übereinkunft mit der königlichen Exilregierung wird eine neue jugoslawische Regierung mit Tito an der Spitze gebildet. 29. November: Jugoslawien wird zur Föderativen Republik erklärt. Tito wird Ministerpräsident.
1947 Aufgrund von Spannungen mit den Westalliierten über Territorialfragen sucht Tito die Nähe zur Sowjetunion. Er beteiligt sich an der von Stalin angeregten Gründung des “Informationsbüros der Kommunistischen und Arbeiterparteien” (Informbüro). Belgrad wird Sitz des Büros.
1948 Tito gerät in scharfen Gegensatz zu Stalin, der die “Abweichungen” der KPJ kritisiert. Juni: Jugoslawien wird aus dem Informbüro ausgeschlossen. Juli: Auf dem Parteikongreß der KPJ wird Titos Abgrenzungskurs gegenüber Stalin einhellig unterstützt.
1950 Zur Behebung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten erläßt Tito ein Gesetz zur Arbeiterselbstverwaltung, das einen “dritten Weg” zwischen Kapitalismus und sozialistischer Planwirtschaft darstellen soll. Damit will er sich auch ideologisch vom Stalinismus absetzen.
1953 Per Verfassungsänderung wird die Arbeiterselbstverwaltung zur Grundlage der jugoslawischen Gesellschaftsordnung. Tito wird Präsident der Republik und des Bundesexekutivrats.
1954 Tito deklariert zusammen mit dem indischen Regierungschef Jawaharlal Nehru (1889-1964) die Blockfreiheit und die “friedliche Koexistenz”.
1955 Mit dem Besuch von Stalins Nachfolger Nikita S. Chruschtschow in Jugoslawien normalisieren sich die Beziehungen zur Sowjetunion.
1960 Tito nimmt an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teil.
1961 In Belgrad findet die Konferenz der blockfreien Staaten statt. In den Jahren zuvor hat Tito durch zahlreiche Reisen in Entwicklungsländer die Idee der Blockfreiheit zu einem politischen Faktor gemacht.
1963 Mit der neuen Verfassung wird Tito zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit bestellt.
1968 Er lehnt die Niederschlagung des Prager Frühlings durch den Warschauer Pakt entschieden ab.
1974 Per Verfassungsänderung wird Titos Rolle für die Entstehung und Entwicklung der Republik in die Verfassung aufgenommen. Er wird als Staatspräsident auf Lebenszeit bestätigt. Das Amt bleibt auf Titos Person beschränkt.
1980 Januar: Nach einer schweren Operation und einer Beinamputation bleibt Tito in ständiger medizinischer Intensivbehandlung. 4. Mai: Nach monatelangem Todeskampf wird Josip Broz Tito in Ljubljana für tot erklärt.

(mw)

TAJNA DUGA 27 GODINA - OBDUKCIJSKI IZVJEŠTAJ O SMRTI PREDSJEDNIKA JUGOSLAVIJE (1/3)
TITO U BOLNICI Josip Broz sa sinovima Žarkom i Mišom u ljubljanskom Kliničkom bolničkom centru
IZVJEŠTAJ O SMRTI PREDSJEDNIKA JUGOSLAVIJE
Pisao: Alen Galović
Snimio: Aleksandar Anđić

Titova je smrt prije 27 godina promijenila svijet. Na Balkanu, ali i u globalnoj svjetskoj politici, naročito u zemljama Trećeg svijeta, odnosno u državama izvan dvaju blokova, počele su se zbivati promjene, nastala je vrlo labilna situacija. Odlaskom velikog jugoslavenskog državnika srušen je stari sustav vrijednosti na čitavom planetu…
Tako je o Titovoj smrti - po njemu ključnom događaju druge polovice 20. stoljeća - pisao Hans Peter Rullman, nekoć utjecajni beogradski dopisnik “Spiegela” i drugih njemačkih magazina, a zatim i jedan od Titovih biografa. Rullman je precizno analizirao Titov lik i djelo, jasno opisao njegov karakter i njegove dosege u uzbudljivim hladnoratovskim podjelama, ali malo je znao o dvorskim intrigama i privatnim Brozovim tajnama što su ih sve donedavno skrivali mračni i zatvoreni arhivi bivših jugoslavenskih republika. Gotovo tri desetljeća bila su potrebna da se rasvijetle najveće misterije Titove države; da javnost dozna kako su izgledali Titovi posljednji dani, kako se Tito rastao od Jovanke i kako je Tito umirao…
NALAZ
Nakon senzacionalnih dokumenata o odnosu Tita i njegove posljednje supruge, objavljenih u prošlom broju Globusa, iz famozne Kutije broj 36 u ljubljanskoj državnoj pismohrani izvučen je i cjelovit obdukcijski nalaz o smrti Josipa Broza Tita, zapisnik koji pokazuje da zavjereničke teorije i tvrdnje o “kardinalnoj liječničkoj pogrešci koja je ubila Tita” ipak nisu utemeljene. Zaključak obdukcijskog izvješća već je ranije objavljen u hrvatskim medijima, ali većina medicinskih stručnjaka koji su ovih dana za Globus analizirali cjeloviti obdukcijski nalaz došli su do istog zaključka: “Naravno da mu nije bilo spasa. Njegov se organizam naprosto raspao”. Obdukcijski nalaz pokazuje sljedeće: “Osnovna bolest kod pokojnog predsjednika Tita bila je skleroza krvnih žila, naročita izražena u arterijama nogu. Takva teška skleroza razvila se sa starošću pacijenta i zbog šećerne bolesti s popratnim oštećenjem sitnih krvnih žila. Zbog teške tromboze razvila se tromboza lijeve femoralne arterije, pa je odumiralo tkivo lijeve noge. Zbog toga se išlo na premošćivanje žile by-passom, a kasnije je obavljena i amputacija iznad koljena. U kasnijem tijeku liječenja došlo je do oštećenja organa: srce je postupno slabilo, smanjila se koncentracija kisika pa je oštećen i mozak, slabi bubrezi gomilali su otrove u tijelu, jetra nije funkcionirala pa je došlo do žutice, dijagnosticirana je upala pluća, upala mokraćnog mjehura, nastupio je zastoj srca i smrt.”
TITOVO ZDRAVLJE
Obdukcija Titova tijela počela je 4. svibnja 1980. u 23 sata, a okončana je sutradan ujutro, u 5.30 sati. Obavio ju je liječnički tim predvođen prof. dr. Dušanom Ferlugom.
Jedan od ljudi koji su prije odlaska u bolnicu pratili zdravstveno stanje Josipa Broza, bio je Titov osobni liječnik dr. Aleksandar Matunović. Bivši pukovnik JNA i doktor medicinskih znanosti pazio je na Titovo zdravlje u vremenu od ožujka 1975. do prosinca 1979. godine. Prije deset godina Matunović je u Beogradu objavio kontroverznu knjigu “Enigma Broz”, u kojoj spekulira o pravom identitetu Josipa Broza te iznosi sumnje u njegovo zagorsko podrijetlo. Zbog takvih su senzacionalističkih Matunovićevih rasprava bila neozbiljno doživljena i njegova ranija, posve autentična svjedočanstva o posljednjim godinama Titova života, svađama s Jovankom i aferama oko plavokosih maserki. Upravo su te dvije žene, sestre Darijana i Radojka Grbić - prema Matunovićevim riječima - bile uz Tita sve do njegove smrti!
“Bile su na Brijunima i u Belome dvoru i kad nisu morale. Boravile su i u Ljubljani, dok je Tito umirao, iako ondje nisu imale što činiti. Uvjeren sam da su obje bile zaljubljene u njega!”
TITOV AMERIČKI KIRURG
De Bakey nakon Tita liječio Reagana i Jeljcina
Dr. Michael Ellis de Bakey danas ima 99 godina i prošlog je ljeta bio najstariji pacijent koji je preživio resekciju aneurizme abdominalne aorte, odnosno operaciju najveće krvne žile u tijelu, oslabljene u dijelu koji prolazi kroz trbušnu šupljinu. Upravo je dr. De Bakey 1965. prvi izveo takav zahvat, potaknuvši njime pravu revoluciju u liječenju kardiovaskularnih bolesti. Čovjek koji je izumio M.A.S.H. postrojbe za brzo spašavanje ranjenika u ratu, liječio je Reagana i Jeljcina, a upravo je njegov savjet bio presudan da se ugradi by-pass i amputira Titova noga.

   
   

   
Novi br. 846 • 21.2.2007.
Broj 843
 
   
   
DR. MATUNOVIĆ Titov liječnik i autor kontro-verzne knjige “Enigma Broz”
   
   
BRIJUNI Berislav Badurina, Tito, maserka Darijana Grbić, dr. Aleksandar Matunović i Žarko Broz
LIJEČNIK TAŠTOG DIKTATORA

Tito nije htio da ga liječnici gledaju u postelji
O Brozu su, do odlaska u Ljubljanu, brinula četvorica osobnih liječnika. U stalnom su konziliju još bili internist Stanislav Mahkota, kardiolog Đorđe Popović, endokrinolog Mioljub Kičić, neurolog Jovan Ristić, ortoped Bogdan Brecelj i kardiokirurg Isidor Papo. Na putovanjima su Tita pratili i anesteziolog Predrag Lalević te toksikolog Vladimir Vojvodić. Uz liječnički tim putovale su i maserke, sestre Darijana i Radojka Grbić. Od 1977. uvedeno je i noćno dežurstvo, pa je tako jedan od Titovih liječnika uvijek bio budan ispred Titove spavaonice. Dr. Aleksandar Matunović, tadašnji Titov osobni liječnik, sjeća se tih dežurstava: “Tito se nije složio s našim prijedlog da vrata budu otvorena. Pristao je, tek, da ih liječnik povremeno odškrine i, čuvši ga kako diše, ponovno zatvori. Tito je bio tašt čovjek, bilo mu je stalo kako izgleda i nije volio da ga se vidi u lošem izdanju u postelji.” (D. H.)

Bin Laden in seinem Versteck entdecken?

Bin Laden mit “Remote Viewing” in seinem Versteck entdecken?

Florian Rötzer 25.02.2007

Das britische Verteidigungsministerium führte Ende 2001 Experimente durch, ob sich “Fernsehen” mit der Kraft des Geistes militärisch nutzen lassen könnte

Um den nach dem 11.9. zum großen Gegenspieler von US-Präsident Bush aufgebauten Osama bin Laden ist es ruhig geworden. Niemand weiß, wo er sich aufhält, vermutet wird allerdings, dass er noch lebt. Nach einem [extern] Bericht der New York Times gehen die US-Geheimdienste davon aus, dass Bin Laden und Zawahiri wieder unter ihrem Kommando al-Qaida in Pakistan aufgebaut und Ausbildungslager eingerichtet haben. Es sei auch wieder eine stärkere internationale Reichweite vorhanden. Die Geheimdienstinformanten glauben, dass Bin Laden nicht mehr in Waziristan ist, wo man ihn nach der Flucht aus Afghanistan vermutet hatte.

download

Bin Laden meldete sich auf einem Video zu Beginn des Krieges

Es ist schon erstaunlich, dass sich der wohl weltweit am meisten [extern] gesuchte Mensch so lange ohne Spuren verstecken, aber gleichzeitig zumindest hin und wieder über Audio- und Videobänder seine Präsenz bekunden und seinen Einfluss ausüben kann ([local] Bin Laden schaut CNN und steht auf Whitney Houston). Die US-Militärs waren sich schon ziemlich sicher, dass sich im November 2001 Bin Laden in die Höhlen von Tora Bora zurückgezogen hat. Wenn er sich dort wirklich befunden hat, so konnte er zumindest vor oder während der Bombardierung im Dezember wie viele andere al-Qaida-Mitglieder, wahrscheinlich mit der Hilfe von bestochenen Kämpfern der mit den USA verbündeten Nordallianz, fliehen. Noch sehr viel stärker als heute beunruhigte damals das spurlose Untertauchen von Bin Laden und Zawahiri.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24715/1.html 

US-Gefangenenlager Guantanamo: 5 Uiguren erhielten Asyl in Albanien

US-Gefangenenlager Guantanamo
13 muslimische Uiguren freilassen!
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  www.endevil.com
01. Februar 2007
Liebe Freundinnen und Freunde,

schon einmal baten wir Sie, sich für die Freilassung von Uiguren einzusetzen, die in dem US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba festgehalten wurden. Damals trugen Ihre Proteste mit dazu bei, dass fünf der Uiguren aus der Haft entlassen wurden und in Albanien Zuflucht fanden. Doch noch immer werden 13 Uiguren in der Militärbasis unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Mitte Januar 2007 wurde ihrem Anwalt gestattet, sie zu besuchen. Ihm bot sich ein Bild des Schreckens: In kleinen Metallzellen werden sie seit fünf Jahren in Isolationshaft gehalten. Nur selten dürfen sie Sonnenlicht sehen oder frische Luft einatmen. Terrorverdächtig sind sie nicht mehr, doch mit Rücksicht auf die Volksrepublik China will kein Staat sie aufnahmen.

In China werden Uiguren brutal unterdrückt. Allein im letzten Jahr wurden nach offiziellen Angaben mindestens 16.000 Uiguren aus politischen Gründen verhaftet. Koran-Schulen und Moscheen werden geschlossen, Bücher in uigurischer Sprache werden verbrannt, muslimische geistliche Führer werden einer Gehirnwäsche unterzogen. Keine andere ethnische Gruppe in der Volksrepublik leidet unter so schweren Menschenrechtsverletzungen. Bei einer Abschiebung nach China müssten die Gefangenen aus Guantanamo um ihr Leben fürchten.

Bitte drücken Sie in einer E-Mail an US-Präsident George W. Bush Ihre Besorgnis über die katastrophalen Haftbedingungen in Guantanamo aus und fordern Sie die sofortige Freilassung der Uiguren.

Bitte unterstützen Sie unsere Menschenrechtsarbeit für bedrohte Völker mit einer Spende. Auch kleine Beträge helfen. Vielen Dank! Online spenden |>

Ethnische Säuberungen im Kosovo: 100.000 Roma’s wurden vertrieben

Und die Welt schweigt, obwohl damals keine Albaner aus dem Kosovo 1998-Anfang 1999 vertrieben wurden lt. AA und Deutschen Gerichts Urteilen, die sich mit der Abschiebung beschäftigten.

Künstler gegen den Krieg! Kosovo - mit den Augen von Roma-Künstlern gesehen

von Urs Knoblauch, Kulturpublizist, Fruthwilen, TG

Ausgrenzung ganzer Volksgruppen

Während Albaner und Serben gegenwärtig über den künftigen Status des Kosovos verhandeln, fehlen einmal mehr die Roma am Verhandlungstisch. Neben den unzähligen unschuldigen Toten wurden nämlich unzählige Menschen vertrieben und ausgegrenzt. Die aktuellen politischen Hintergründe zeigen ein furchtbares Drama: 135000 Roma lebten vor dem Krieg 1998/99 im Kosovo. Nach dem Einmarsch der Nato wurden 100000 von ihnen vertrieben. Einige der Flüchtlinge leben heute unter uns, Zehntausende unter oft unmenschlichen Bedingungen in Elendssiedlungen auf dem Balkan, 35000 im Kosovo in bitterer Armut.

Die beiden Künstler, Musa Saciri, ein Flüchtling, und der 25jährige Bajram Mehmeti, ein Gebliebener, gehören zu diesen betroffenen Menschen. Mehmeti besuchte in seiner Heimat zuerst die Landwirtschaftsschule, dann eine Kunstschule und malt nun seit Jahren das Leben und den Alltag der Roma in Kosovo im «peintre naïf-Stil». Er wohnt mit seiner Familie in einem armseligen Haus mitten in einer serbischen «Enklave» in Lipian, unweit von Pri_tina. Er und seine Angehörigen gehören zur Serbisch sprechenden Roma-Minderheit. Sowohl die Roma als auch die serbische Bevölkerung fühlen sich tagtäglich bedroht, vor allem nach den pogromähnlichen Vorfällen vom März 2004. Sie fürchten Überfälle albanischer Extremisten, die offensichtlich den Kosovo ethnisch «säubern» wollen. Diejenigen, die dort bleiben, sind ihres Lebens nicht sicher. Walo Landolf, der Veranstalter der Ausstellung, und Andreas Meier schreiben dazu: «Als Taglöhner arbeiten sie auf den Feldern der landbesitzenden serbischen Bauern und indem sie den angestammten Handwerken der Roma nachgehen. Jetzt sind sie isoliert und können sich ausserhalb eines enggesteckten Perimeters der durch schmale Landstrassen verbundenen Serbendörfer nicht mehr frei bewegen. Das heisst, sie verlieren den Kontakt zu anderen Roma-Gemeinschaften. Als Muslim und Roma gehört Bajram Mehmeti einer Minderheit an; diese Roma-Minderheit lebt mit einer anderen Minderheit im Kosovo zusammen, den serbisch-kosovarischen Bauern, in einem seit Mitte 1999 von den Albanern dominierten Land.

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr-8-vom-2022006/kosovo-mit-den-augen-von-roma-kuenstlern-gesehen/ 

rgebnisse einer Recherche vom 1. Januar bis 31. Oktober 2004

KOSOVO: Roma und Aschkali ohne Zukunft?
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Paul Polansky

17. November 2004
Ich kann den Nutzen unserer GfbV-Mission im Kosovo gar nicht hoch genug einschätzen. Ich glaube, dass wir die einzige Organisation sind, die ständig, jeden Tag, über die wahre Situation der Minderheiten berichtet. Manchmal sind wir in der Lage, Hilfe für diese Notleidenden zu finden. Wir sind aber auch diejenigen, die über sie und ihre persönlichen Schicksale berichten. Wie oft habe ich nur Menschen im Kosovo reden hören, die kein Dach überm Kopf haben: ´Suchen Sie für uns keine Lebensmittel. Wir brauchen Bewegungsfreiheit. Wenn wir uns frei bewegen können, können wir auch für uns selber sorgen!´

Paul Polansky in seiner Rede an die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker im Juni 2004 in Hann. Münden

Mitglieder des GfbV-Teams im Kosovo Dzafer Buzoli, Miradija Gidzic und Paul Polansky (v.l.n.r.)

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung
1. Sicherheitslage
2. Versorgung mit Nahrungsmitteln und anderen Produkten
3. Medizinische Versorgung
4. Arbeitsmarktlage
5. Schulsituation
6. Wiederaufbau
7. Rückkehr

ANHANG
Lage der Aschkali in Ferizaj
Lage der Roma und Kroaten in Janjevo
Fazit und Zusammenfassung

Vorbemerkung

Seit dem Einmarsch der NATO-Truppen ist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Kosovo präsent. Während der zwölf vorangehenden Jahre hatte sie regelmäßig über die Menschenrechtslage in dieser damals jugoslawischen autonomen Provinz berichtet. Zuletzt hatte sie kurz vor Kriegsbeginn einen umfangreichen Report veröffentlicht und dem Milosevic-Regime vorgeworfen, genozidale Verbrechen an der albanischen Bevölkerung zu begehen.

Umso betroffener war unsere Menschenrechtsorganisation als im Juni 1999 aus der albanischen Mehrheit, die gerade zu Opfer geworden war, eine große Tätergruppe wurde, die vergleichbare Verbrechen an den Minderheiten der Provinz verübte. Besonders von der Verfolgung betroffen waren die Volksgruppen der Roma und Aschkali. Radikale Albaner zerstörten 14 000 von 19 000 ihrer Häuser und 75 ihrer Siedlungen und Stadtteile. Zahlreiche Minderheitenangehörige wurden misshandelt, gefoltert, entführt, vergewaltigt, ermordet oder verschwanden für immer. In panischer Flucht verließen 70 % der Roma und Aschkali den Kosovo.

Seither untersuchen Mitarbeiter der GfbV kontinuierlich die Situation der wenigen Angehörigen der beiden Minderheiten. Ein vierköpfiges Team unter Leitung des amerikanischen Journalisten Paul Polansky, dem auch drei junge Roma angehören, legt nun den folgenden Menschenrechtsreport vor. Nur 10 % der Roma und Aschkali leben noch im Land. Alle anderen sind nach Westeuropa, nach Bosnien, Serbien oder Montenegro geflüchtet. Massenausschreitungen im März 2004, die Zerstörung der Aschkali-Siedlung in Vushtrri/Vucitrn und die pogromartigen Angriffe führten zu einer neuen Fluchtwelle. Die Situation der Zurückgebliebenen, von denen viele auf Fluchtmöglichkeiten ins Ausland warten, erscheint den meisten unter ihnen hoffnungslos.

Die humanitäre Lage der Roma und Aschkali ist katastrophal. Den meisten von ihnen fehlen Grundnahrungsmittel wie Mehl und Öl, Hygieneartikel, Kleidung und Schulbücher. Besonders bei den Binnenflüchtlingen herrscht schrecklicher Mangel an allem, was für das Überleben notwendig ist, auch außerhalb der in Leposavic, Zitkovac und in Nord-Mitrovica gelegenen Flüchtlingslager.

Die medizinische Versorgung der Minderheitenangehörigen hat sich durch mangelnde Sicherheit und Bewegungsfreiheit nach den Ausschreitungen im März 2004 weiter entscheidend verschlechtert. In einigen von dem GfbV-Team dokumentierten Fällen wurden im Zentralkosovo Roma-Patienten jetzt auch von serbischen Ärzten abgewiesen, obwohl sie krank oder lebensgefährlich verletzt waren. Unter albanischen Ärzten ist ein derartiges Verhalten bereits seit langem üblich. Unser Team berichtete über zwölf Kinder im Flüchtlingslager Zitkovac, bei denen extrem hohe Bleiwerte im Blut entdeckt wurden. Sie müssten dringend in Krankenhäusern behandelt werden. Vielerorts kursieren Läuseplagen und Infektionskrankheiten. Allein seit dem Januar 2004 haben drei Roma-Frauen Selbstmord begangen.

Der Wiederaufbau der Häuser der beiden Minderheiten kommt kaum voran. Von 14 500 zerstörten Häusern, sind nach Einschätzungen des GfbV-Teams vor Ort, ganze 200 wieder aufgebaut. Im März 2004 hatten albanische Extremisten noch einmal 50 Häuser von Roma und Aschkali niedergebrannt und geplündert. Die Arbeitslosigkeit beträgt vielerorts fast 100 %. Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlaubt den meisten Roma und Aschkali weder die Fahrt zum Arbeitsplatz noch der Besuch des Schulunterrichts. Unter diesen Bedingungen ist es verständlich, wenn die Rückkehrer aus Deutschland und anderen Ländern Westeuropas das Land um jeden Preis wieder verlassen möchten.

Nach wie vor sind Roma und Aschkali im Kosovo an Leib und Leben gefährdet. Werden sie von der albanischen Bevölkerung als Angehörige dieser Minderheiten erkannt, so müssen sie mit körperlichen Angriffen rechnen. Für die etwa 38 500 aus dem Kosovo vertriebenen Roma und Aschkali in Deutschland gibt es keine Chance auf Rückkehr. Sie brauchen dringend einen gesicherten Aufenthaltsstatus. Zurzeit werden sie mit kurzfristigen Duldungen bis zu höchstens einem halben Jahr in einem Zustand der Rechtlosigkeit gehalten. Die meisten dürfen nicht arbeiten, die jungen Leute finden bis auf ganz wenige Ausnahmen nach der Schule keine Ausbildungsplätze.

Diese Situation ist für die betroffenen umso schmerzlicher, als sie im Kosovo in ihrer großen Mehrzahl sozial und ökonomisch vollständig integriert waren. 95 % von ihnen besaßen eigene Häuser, viele bebauten Gemüsegärten mehr als 80 % hatten Arbeit im Energiebereich, in Bergwerken und den Industriekombinaten. Einige waren außerdem als Nebenerwerbslandwirte tätig.

Die GfbV empfiehlt deshalb dringend, diesen Flüchtlingen in Deutschland einen Aufenthaltsstatus von mindestens einem Jahr zu erteilen und Ausländerbehörden davon abzuhalten, diese Menschengruppe zu schikanieren, indem sie immer wieder kurzfristigste Duldungen aussprechen und Abschiebungen androhen.

Auch der Zugang zum Arbeitsmarkt und den Ausbildungsplätzen darf ihnen nicht länger versperrt bleiben. Denjenigen, die bereits längere Zeit in Deutschland leben, sollte ein dauerhaftes Bleiberecht gewährt werden.

Die GfbV appelliert außerdem dringend an den deutschen Außenminister, den im Kosovo stationierten Truppen ein robustes Mandat zur Verteidigung von Leib und Leben sowie den Besitz der Minderheiten zu geben. Vom Gewaltmonopol der KFOR muss konsequent Gebrauch gemacht werden, wenn albanische Extremisten erneut Amok gegen die Minderheiten laufen. Außerdem fordern wir das Auswärtige Amt auf, dafür zu sorgen, dass aus seinem humanitären Fond eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten für die im Lande zurückgebliebenen Roma und Aschkali gewährleistet wird.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker wird darüber hinaus die deutschen und österreichischen Hilfsorganisationen und insbesondere Caritas und das Diakonische Werk bitten, diesen europäischen überwiegend muslimischen existenziell bedrohten Minderheiten Hilfe zu leisten.

Für Deutschland und Österreich besteht eine besondere historische Verpflichtung, weil das NS-Regime für den Völkermord an Teilen dieser Minderheiten verantwortlich war.

Tilman Zülch

1. Sicherheitslage

Die Lage der Roma, Aschkali und “Ägypter” im Kosovo ist nach wie vor sehr besorgniserregend. Nach Einschätzung des Leiters des GfbV-Teams, das seit fünf Jahren die Lage der Minderheiten kontinuierlich recherchiert und dokumentiert, besteht zurzeit die akute Gefahr, dass die bisher im Kosovo verbliebenen Angehörigen dieser Minderheiten die Region für immer verlassen werden. Hunderte haben dies bereits getan. Die Ereignisse des 17. und 18. März 2004, in deren Verlauf mindestens 20 Menschen getötet, mehr als 950 verletzt und etwa 4100 Serben, Roma, Aschkali und “Ägypter” aus ihren geplünderten und danach angezündeten Häusern vertrieben worden sind, haben gezeigt, dass sich die Lage der Kosovo-Minderheiten seit dem Kosovo-Krieg 1999 nicht verbessert hat. Auch wenn die Gewalt vom März in erster Linie gegen die Serben und die Aschkali in Vushtrri/Vučitrn gerichtet war, waren auch Angehörige der anderen Minderheiten der Roma, “Ägypter”, Bosniaken, Goranen und Bosniaken betroffen. Die Angehörigen dieser Minderheiten wurden – wenn sie auch oftmals nicht direkte Opfer der albanischen Übergriffe waren - durch traumatische Erlebnisse völlig verunsichert, und viele wagen sich seit März dieses Jahres nicht mehr, ihre Häuser ohne eine Polizeieskorte zu verlassen.
Es gibt zwar noch immer wenige Enklaven wie Rahovec/Orahovac, Bostane, Kamenica, oder Janjevo, wo Albaner, Serben, Kroaten, Roma und Aschkali friedfertig und in guter nachbarschaftlicher Beziehung zusammenleben, doch in großen Teilen des Kosovo
beherrscht der Kampf ums Überleben den Alltag der Minderheiten. (Siehe Seite …)
Bei der nächsten größeren Gewalttat ist daher mit der Flucht der großen Mehrheit der Angehörigen der Minderheiten der Roma, Aschkali und “Ägypter”zu rechnen.
Die angespannte Lage im Kosovo beunruhigt ebenfalls die Angehörigen dieser Minderheiten in den benachbarten Ländern Serbien und Montenegro sowie in ihren Exilländern in Westeuropa.

Die Angehörigen der Minderheiten erheben nach wie vor schwere Vorwürfe gegen die KFOR-Schutztruppen sowie die UNMIK-Polizei, die entweder unfähig oder nicht willens sind, gegen die Gewalt der Kosovo-Albaner vorzugehen. Besonders während der Demonstrationen und Ausschreitungen im März zeigte sich, dass die internationalen Institutionen hilflos überfordert mit der Lage im Kosovo sind. Sie versagten in vielen Fällen und kamen den Opfern nicht zu Hilfe, obwohl ihre Stützpunkte sich im selben Ort befanden. (Die Soldaten waren schlecht ausgebildet, ausgestattet und schlecht organisiert ). Auch die Soldaten der deutschen Bundeswehr versagten in Prizren. Nicht einmal Tränengas durften sie gegen albanische Angreifer einsetzen.
In dem Zeitraum von 1999 bis zu den Pogromen im März 2004 gab es so gut wie keine Verhaftungen von Tätern, die für etliche, wahllose Morde an den Minderheitenangehörigen im Kosovo verantwortlich waren. Nach Schätzung des Leiters des GfbV-Teams im Kosovo haben die Minderheiten der Serben, Roma, Aschkali und anderen über 1 000 Tote seit 1999 zu beklagen. (Von Januar bis November 2003 wurden nach Angaben des UNHCR zwölf Serben ermordet, im Jahr davor fünf.) Die aktuell erschütternden so genannten “drive-by-shootings”, bei denen aus dem Auto auf Serben, Roma oder andere Minderheiten geschossen wird, bleiben unbestraft. Mindere Vergehen werden meist gar nicht erst angezeigt, da die Opfer Angst vor Vergeltungsschlägen haben. Diese beinahe vollkommene Straffreiheit bei Straftaten gegen die Minderheiten hat die Opfer so verschüchtert, dass sie ihr letztes Vertrauen in die internationalen Schutzeinrichtungen verloren haben.

http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=447&highlight=Kosovo

GfbV ist eine sehr schlechte und einseitige Quelle, wo Reports erfunden werden, wie die Lügen zum Irak Krieg. Dahinter stecken, Deutsche Politiker die mit einem solchen Verein, ganz einfach Geld verdienen wollen und ständig Alles sehr dramatisch darstellen. In keinem Lande, hat die GfbV, irgendetwas Positives geleistet für die Bevölkerung und ist ein verlängerter Arm, der US NeoCons Kriegs Treiber Fraktion, welche mit Fälschungen Kriege inzeniert und zu verantworten hat.

Zbigniew Brzezinski: Transcript of Testimony to the Senate Foreign Relations Committee

Der Irrsinn, eines Angriffes auf den Iran wird hiermit gut dokumentiert und mit dem Angriff von Hitler auf Russland verglichen.

Zbigniew Brzezinski: Transcript of Testimony to the Senate Foreign Relations Committee

Global Research, February 25, 2007
Federal News Service - 2007-02-01

Editor’s Note

We bring to the attention of our readers the complete transcript of Dr. Zbigniew Brzezinski’s statement to the Senate Foreign Relations Committee, as well as the transcript of the debate.

It is important to note that Brzezinski acknowledges US military ambitions with regard to Iran and the possibility that the Bush administration could choose to trigger a war pretext incident which would then justify a “defensive” war on Iran.

“A plausible scenario for a military collision with Iran involves Iraqi failure to meet the benchmarks, followed by accusations of Iranian responsibility for the failure, then by some provocation in Iraq or a terrorist act in the United States blamed on Iran, culminating in a quote-unquote “defensive” U.S. military action against Iran that plunges a lonely America into a spreading and deepening quagmire, eventually ranging across Iraq, Iran, Afghanistan and Pakistan.

Indeed, a mythical historical narrative to justify the case for such a protracted and potential expanding war is already being articulated. Initially justified by false claims about WMDs in Iraq, the war is now being redefined as the decisive ideological struggle of our time, reminiscent of the earlier collisions with Nazism and Stalinism. In that context, Islamist extremism and al Qaeda are presented as the equivalents of the threat posed by Nazi Germany and then Soviet Russia, and 9/11 as the equivalent of the Pearl Harbor attack which precipitated America’s involvement in World War II.

This simplistic and demagogic narrative overlooks the fact that Nazism was based on the military power of the industrially most advanced European state, and that Stalinism was able to mobilize not only the resources of the victorious and militarily powerful Soviet Union but also had worldwide appeal through its Marxist doctrine”.

Brzezinski tacitly acknowledges that the “war on terrorism” is bogus. He points at length at the fabricated pretext for waging war on Iraq and cites the controversial Downing Street Memo.

In the present context, Brzezinski’s statement, from within the Washington establishment, is a breath of fresh air; while it upholds the basic tenets of US foreign policy, it constitutes a voice of moderation in relation to the Neoconservative agenda.

Carefully read both his opening address but also the discussion, where he points to the politically corrupt nature of the Bush administration and how fake intelligence was used as a pretext to wage war on Iraq.

If you do not have time to go through the entire transcript, read the highlights below.

Michel Chossudovsky, Global Research, 24 February 2007

Highlights of Dr Brzezinski’s statements

Al Qaeda is an isolated fundamentalist, Islamist aberration, most Iraqis are engaged in strife because of the American occupation, which destroyed the Iraqi state, while Iran, though gaining in regional influence, is itself politically divided, economically and militarily weak. To argue that America is already at war in a region with a wider Islamic threat of which Iran is the epicenter is to promote a self-fulfilling prophecy.

…no country in the world — no country in the world — shares the Manichean delusions that the administration so passionately articulates. And the result, sad to say, is growing political isolation of and pervasive popular antagonism towards the U.S. global posture.

Iran and Syria have no reason, however, to help the United States consolidate a permanent regional hegemony. It is ironic, however, that both Iran and Syria have lately called for a regional dialogue, exploiting thereby the self-defeating character of the largely passive and mainly sloganeering U.S. diplomacy. A serious regional dialogue, promoted directly or indirectly by the United States, could be buttressed at some point by a wider circle of consultations involving other powers with a stake in the region’s stability, such as the EU, China, Japan, India and Russia.

Escalating the war as a consequence of protracting it is hardly an attractive option for the United States, because before too long, as I say in my statement, we could be facing a 20-year-long involvement not only in Iraq but Iran, Afghanistan and Pakistan.

[Real Reasons behind the War]

I have no idea what his [ president Bush] initiative objective was because the motives he provided for the action proved to be entirely erroneous, and if they were the real motives, then the whole campaign was based on false assumptions.

Now, if there were hidden motives, I can imagine potentially several. One would be to gain American domination over the region’s oil, to put it very simplistically. Another could be to help maximize Israel’s security by removing a powerful Arab state. Another one could have been to simply get rid of an obnoxious regime with which the United States had accounts to settle going back to ‘91 and the alleged assassination attempt against President Bush Sr. There could be a variety of motives.

[Escalation]

My horror scenario is that if we simply stay put this will continue, and then the dynamic of the conflict will produce an escalating situation in which Iraqi failure to meet the benchmarks will be blamed on the Iranians. There’ll be, then, some clashes, collisions, and the war expands.

But basically, escalation, accusations, some incidents — there have already been some incidents between us and the Iranians. There are some allegations that the Iranians are responsible for certain acts — allegations but not facts. And that would spark, simply, a collision. It could even be in some fashion provoked.

[WMD and the Downing Street Memo}

Let me draw your attention to something that your staff should give you, and I think this might be of interest to some other members of this committee. And that’s a report in The New York Times dated March 27, 2006. It’s a long report on a private meeting between the president and Prime Minister Blair two months before the war, based on a memorandum of conversation prepared by the British official present at this meeting.

And in it, according to this account, the president is cited as saying that he’s concerned that there may not be weapons of mass destruction found in Iraq and that there must be some consideration given to finding a different basis for undertaking the military action. And I’ll just read you what this memo allegedly says, according to The New York Times.

The memo stated, “The president and the prime minister acknowledged that no unconventional weapons had been found inside Iraq.”

This is two months before the war.

“Faced with the possibility of not finding any before the planned invasion, Mr. Bush talked about several ways to provoke a confrontation.”

…………

http://globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20070225&articleId=492

Brzezinski: On The Path To War With Iran
Global Research, February 25, 2007

http://globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=COL20070225&articleId=4920

Der Israel Terror in Palästina: Ethnische Säuberungen durch Abriss von Häusern