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Februar 2007
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Archive für 20.2.2007

Terrorist im Iran gehenkt

5000 Schaulustige bei Hinrichtung im Iran
Als der Attentäter starb, riefen sie: “Tod Amerika!”

Grauenvolles Schauspiel: Im Iran wurde ein Bombenattentäter öffentlich gehängt. Rund 5000 Menschen, vor allem Männer, aber auch Frauen und kleine Kinder, sahen zu, als Nasrollah Schanbehsahi ganz langsam am Strick um seinen Hals von einem Kran in die Höhe gehievt wurde. Eine besonders grausame Hinrichtungsmethode: Der Todeskandidat ist nicht sofort tot, sondern erstickt grausam in einem bis zu 10 Minuten langen Todeskampf. Von Mitleid war bei den Zuschauern dennoch wenig zu spüren - im Gegenteil: Während der Delinquent verzweifelt um Luft rang, riefen sie: “Tod Amerika!”, “Tod Israel!”, “Tod den Rebellen!”. Genau an dem Ort in Sahedan, wo er jetzt gehängt wurde, hatte Schanbehsahi vor einer Woche einen Bus der Revolutionären Garden in die Luft gesprengt und elf Menschen in den Tod gerissen. Der Iran beschuldigt die USA und Großbritannien, in den Anschlag verwickelt zu sein. http://www.bz-berlin.de/aktuell/news/070220/iran.html

Die Illyrer - ein kriegerisches Bergvolk?

Die Illyrer - ein kriegerisches Bergvolk?
Neue archäologische Funde der Eisenzeit aus Albanien
Archäologische Funde der Illyrer bieten den Albanern eine Identität zwischen den griechischen und slawischen Nachbarkulturen - zu sehen im Urgeschichtsmuseum von Asparn (NÖ).
Albanische Funde in Österreich
Illyrischer Helm,
um 500 v. Chr.
Dem Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn an der Zaya ist es gelungen, archäologische Funde aus Albanien für eine Ausstellung nach Österreich zu bringen.

Durch die guten Kontakte von Prof. Dr. Andreas Lippert vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und in Zusammenarbeit mit dem Archäogischen Institut der Albanischen Akademie der Wissenschaften in Tirana ist es gelungen, mehr als 350 Originalfundstücke aus albanischen Museen im Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya zu zeigen.

Sowohl das albanische Ministerium für Kultur wie die Botschafterin der Republik Albanien in Wien haben sich für das Zustandekommen der Kooperation eingesetzt. Viele Fundstücke werden das erste Mal außerhalb Albaniens gezeigt.

->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Republik Albanien (www.ausserfern.at)
Illyrer - gefürchtete Krieger und Seeräuber
Illyrischer Helm,
4. Jhdt. v. Chr.
Die Illyrer waren gefürchtete Krieger und ihren Nachbarn, den Makedonen, über Jahrhunderte militärisch zumeist gleichwertig, manchmal sogar überlegen. So fiel Perdikkas II., König der Makedonen, im Jahr 359 v. Chr. in einer Schlacht gegen die Illyrer.

Erst sein Nachfolger, König Philipp II. (359-336 v. Chr.), konnte den Illyrern erfolgreich Widerstand entgegensetzen. Trotz der großartigen Siege Alexander des Großen (336-323 v. Chr.) erhielt die Kultur der Illyrer ihre Eigenständigkeit.

Die Illyrer waren nicht nur gefürchtete Krieger in Illyrien, sondern auch berüchtigte Seeräuber. So unterstellten sich 229 v. Chr. die griechischen Kolonien im adriatischen Küstengebiet und auf den vorgelagerten dalmatinischen Inseln dem Schutz Roms. Im anschließenden 1. Illyrischen Krieg 229-228 v. Chr. errichteten die Römer einen Brückenkopf an der dalmatinischen Küste. Im 2. Illyrischen Krieg (etwa 218-201 v. Chr.) gelangte dann die Region unter römische Herrschaft.

Die Illyrer und ihre archäologischen Wurzeln
Die Entwicklung von einem so genannten wehrhaften Hirtenvolk zu Ackerbauern wird an Hand archäologischer Funde fassbar. Im Rahmen der Ausstellung werden rund 350 Exponate des 13. bis 2. Jhdt. v. Chr. gezeigt. Im 6. Jhdt v. Chr. kam dann das Gebiet der Illyrer durch die Gründung griechischer Kolonien an der Adriaküste verstärkt in die Einflußsphäre Griechenlands. Griechische Luxuswaren wurden Prestigegüter der illyrischen Eliten.

In den großen und reich ausgestatteten Sippengrabhügeln im Mat-Tal (Nordalbanien) oder am Ohrid-See finden sich daher auch zahlreiche griechische Importe.

Die verstärkten griechischen Einflüsse zeigen sich aber auch besonders in der Entstehung und im Ausbau der befestigten Höhensiedlungen zu städtischen Zentralorten.

Das Bild zeigt neben der bronzenen Speerspitze fein gearbeitete Goldbeschläge, die am Gewand im Bereich der Brust angenäht waren. Die Objekte stammen aus verschiedenen Gräbern der Spätbronzezeit (13./12. Jhdt. v. Chr.)

->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Information zur Ausstellung (www.wipa.at)
Reiche Grabfunde

In der Sonderausstellung DIE ILLYRER werden mehrere reiche Sippengrabhügel, darunter das Grab des so genannten Fürsten von Belsh präsentiert. Es enthielt einen Bronzehelm, Beinschienen, Schmuck und Geschirr für eine repräsentative Festtafel sowie griechische Importstücke, vermutlich Geschenke, die im Zuge diplomatischer Beziehungen bzw. wirtschaftlicher Kontakte ausgetauscht worden sind. Die befestigte Bergstadt dieses Fürsten lag, wie Prof. Lippert bei der Führung anlässlich der Eröffnung sagte, an der Hauptverkehrsroute, die von der Adria ins nördliche Griechenland führte.

Das Bild zeigt eine Auswahl verschiedener Prunkgräber der späten Bronzezeit bis beginnenden jüngeren Eisenzeit (13. - 4. Jhdt. v. Chr.), die als Beigaben mitgegeben worden sind.

Die Illyrer - ein eisenzeitliches Volk im Hinterland Griechenlands
Importgefäß aus Durres, 6. Jh. v. Chr.
Die Illyrer sind, trotz ihrer räumlichen Nähe zu mediterranen Hochkulturen, recht wenig bekannt. Die Nachrichten antiker Autoren sind zumeist sehr selektiv - eigenständige Schriften sind, mit Ausnahme zumeist recht kurze Grabinschriften, nicht erhalten. So bilden als Grundlage für eine historische Interpretation, wie zumeist bei frühgeschichtlichen Kulturen, die archäologischen Funde die Hauptquelle.

Dabei werden besonders die wirtschaftlichen Veränderungen sowie die schrittweise Übernahme griechischer Einflüsse deutlich. Diese führen nicht nur zum Import fremder Güter, sondern auch zu lokalen Imitationen und Nachahmungen. Am Ende dieses mehrere Jahrhunderte dauernden kulturellen Prozesses, der den Großteil der jüngeren Eisenzeit prägte, steht eine stark griechisch beeinflusste illyrische Stadtkultur. Es überrascht - und zeigt die starken traditionellen Kräfte - dass sich trotz dieser griechischen und späteren römischen Überprägung innerhalb der Sprache eine gewisse Eigenständigkeit zumindest im südlichen Illyrien (dem Gebiet des heutigen Albaniens und des angrenzenden Kosovo) erhalten hat.

Eine gute und übersichtliche Zusammenschau des derzeitigen Forschungsstandes bietet ein zur Ausstellung herausgegebenes Buch “Die Illyrer”, an dem österreichische wie albanische Wissenschaftler beteiligt waren. Neben der eigentlichen Geschichte wird die Kultur, Lebensweise, Wirtschaft und Sprache in eigenen Beiträgen dargestellt.

Illyrer, Illyrien, Illyricum - ein Sprachenbabylon
Unter Illyrien wird die Region entlang der adriatischen Ostküste verstanden, die heute etwa von Kroatien im Norden bis Albanien im Süden reicht.

In Folge der Illyrischen Kriege gelangten große Teile Illyriens unter die Herrschaft Roms. Die Provinz Illyricum konnte allerdings erst nach den Kriegszügen von Oktavian 35-33 v. Chr. eingerichtet werden - endgültig befriedet (unterworfen) wurde dieser Raum erst 9 n. Chr. durch Tiberius. In claudischer Zeit, Mitte des 1. Jhdts. n. Chr., wurde dann die Provinz Illyricum in die Provinzen Pannonien und Dalmatien geteilt. Trotzdem wurden noch Jahrhunderte später, im 3. und 4. Jhdt. n. Chr., die bedeutenden römischen Herrscher Aurelian, Diokletian und Constantinus als “illyrische Kaiser” bezeichnet. Die Periode dieser illyrischen Kaiser, die von 249 bis 337 n. Chr. dauerte, leitete Claudius Gothicus ein.

Auch als Zollbezirk blieb der Name Illyricum noch lange erhalten. Das portorium Illyricum umfasste beispielsweise ursprünglich Teile Norditaliens und das Hinterland der adriatischen Ostküste. Mitte des 2. Jhdts. n. Chr. wurden dann die Zollbezirke zusammengelegt, um große Wirtschaftsgebiete zur bilden. Der illyrische Zolldistrikt wurde mit dem thrakischen verschmolzen und reichte dann als publicum portorii Illyrici “von der Quelle der Donau bis zum Pontischen Meer”, wie Appianus in seiner Illyrica mitteilte, das heißt dem neuen Zollraum der Illyriker gehörten die Provinzen Raetien, Noricum, Pannonien, Moesien, Dacien und natürlich Dalmatien an.

Bild: Tonstatuete in spätarchaischem Stil, vermutlich Göttin Demeter. Apollonia, Anfang 6. Jhdt. v. Chr.

...
Sonderausstellung: DIE ILLYRER,
Archäologische Funde der Eisenzeit aus Albanien

Im Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich,
Asparn an der Zaya,
vom 3. April bis 28. November 2004, täglich außer Montag, von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Museum für Urgeschichte
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->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Museum für Urgeschichte (science.orf.at)
Illyrischer Einzelfund im Leitharaum
Mannersdorf/Lgb.
Der nördlichste Fundpunkt eines typischen illyrischen Gegenstandes, einer Frauennadel, wurde im Grab 76 eines keltischen Kriegers in Mannersdorf am Leithagebirge entdeckt, wie Peter C. Ramsl im Rahmen eines FWF-Forschungsprojektes feststellen konnte. Das Grab datiert um 300 v. Chr.

Die Hintergründe für dieses wohl persönliche Erinnerungsstück des Kelten bleiben naturgemäß im Dunkeln. Er starb, nach Aussagen der Anthropologin, im relativ hohen Alter von über 50 Jahren. Es ist unbekannt, wie lange er dieses Einzelstück getragen hat. Sie belegen allerdings eine direkte Beziehung, wohl zwischen einer Illyrerin und einem Kelten. Damit öffnet die Archäologie ein Fenster, das bisher praktisch völlig geschlossen war: Die Kontakte der Illyrer zu ihren nördlichen Nachbarn.

Der Fund wurde im Zuge archäologischer Rettungsgrabungen des Bundesdenkmalamtes 1979 geborgen. Neben einer Lanze und einem Schwert fand sich im Grab 76 auch das zierliche Schmuckstück einer illyrischen Frau: Eine Doppelnadel mit omegaförmiger Schleife.

Üblicherweise werden diese speziellen Nadeln mit zwei Spitzen von illyrischen Frauen getragen: Den albanischen Archäologen sind aus dem südlichen Balkanraum bereits mehr als zweihundert solcher Nadeln bekannt. Sie werden häufig in illyrischen Frauengräbern gefunden und scheinen als Haarnadeln zur Befestigung eines Schleiers gedient zu haben.

->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Museum Mannersdorf am Leithagebirge (www.mannersdorf-lgb.at)
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Braunsberg

Achtung, alter Forschungsstand:
die illyrische Hallstattkultur in Österreich

Bis etwa 1960 bezeichneten viele Sprachwissenschafter eine ältere und über weite Bereiche Kontinentaleuropas verbreitete Sprachschicht als “Illyrisch”; in der Folge bezeichneten dann die Prähistoriker oftmals die Hallstattkultur irrtümlicherweise als illyrisch. Beides ist heute nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Der Hinweis auf die illyrische Urbevölkerung auf einem Gedenkstein auf dem Braunsberg bei Hainburg (Bild) ist daher falsch - er soll allerdings, meines Erachtens, als Zeitzeugnis stehen bleiben.

Eine ethnische Deutung ältereisenzeitlicher archäologischer Kulturen ist nur beim Vorliegen eindeutig lokalisierbarer historischer Volksnamen möglich. Die ehemals als “illyrisch” bezeichnete Sprachschicht wird heute von den Linguisten zumeist als “alteuropäisch” bezeichnet.

->” src=”http://static2.orf.at/science/linkpfeil.gif” />   <font size=Braunsberg (science.orf.at)
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Illyrische Sprache, heute
Die illyrische Sprache gehört zu den indogermanischen Sprachen. Mit Ausnahme des albanischen Raumes wurde das Gebiet der Illyrer weitgehend romanisiert. Zum Teil wurden erst in im 19. Jhdt. diese romanischen Sprachen, insbesondere Dalmatisch, durch slawische Sprachen verdrängt.

In der albanischen Sprache haben sich noch kennzeichnende Elemente der illyrischen Sprache erhalten. Die illyrische Sprache ist jedoch nur durch Orts- und Personennamen sowie einigen wenigen hundert kurzen Inschriften, die im heutigen Albanien und den angrenzenden Räumen bis Unteritalien gefunden worden sind, bekannt. Dennoch können sich die heutigen Albanier mit gutem Recht auf die antiken Illyrer zurückleiten.

Danksagung
Berichterstatter möchte Prof. Lippert sowie Kollegen Dr. Ernst Lauermann, Direktor des Urgeschichtsmuseum Asparn (Bild), und Mag. Josef Engelmann (wipa) für diverse Informationen und Bilder danken.

Copyright der Bilder bei www.wipa.at und www.urgeschichte.at ohne Nennung der Urheber (Fotografen)

http://science.orf.at/science/urban/110917

Kronzeuge im Haradinaj-Prozess ermordet

20.2.07

Kronzeuge im Haradinaj-Prozess ermordet

Verfahren gegen ehemaligen UCK-Befehlshaber sollte am 3. März beginnen

Podgorica - Kurz bevor am 5. März der Prozess gegen den ehemaligen Premier des Kosovo Ramush Haradinaj in Den Haag vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal beginnt, ist nun ein Kronzeuge auf ungeklärte Weise gestorben. Der 32-jährige Rom Kujtim Berisha sei von einem Mercedes vergangenen Donnerstag in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica überfahren und tödlich verletzt worden, berichteten Medien.

Es werde nicht ausgeschlossen, dass es sich in dem schlecht beleuchteten Stadtviertel um keinen zufälligen Unfall gehandelt habe, schrieb die Zeitung Nezavisne novine. Vertreter des Haager Tribunals waren mit Berisha wenige Stunden vor dem Unfall in Podgorica zusammengetroffen. Haradinaj wurde trotz Anklage auf freien Fuß gesetzt und das obwohl das Tribunal sich besorgt zeigte, dass Zeugen in Gefahr sein könnten. Bereits 2005 wurde ein Zeuge in einem Verfahren gegen den Bruder Haradinajs ermordet. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 21.2.2007)


Link
B92: Ubijen svedok protiv Haradinaja

EU lawmakers divided over draft Kosovo report

EU lawmakers divided over draft Kosovo report

20/02/2007

A draft European Parliament report on Kosovo’s future, mentioning the word “independence,” is expected to spark a debate among EU lawmakers next month.

(The Guardian, Blic - 20/02/07; EUobserver, European Parliament, AP, Reuters, DPA, Beta, B92 - 19/02/07)

photoA report drafted by Dutch MEP Joost Lagendijk says that the European Parliament “supports the view that Kosovo should be granted independence and that its sovereignty should, over a period of time, be limited by an international presence”. [Getty Images]

The use of the word “independence” in a draft report on Kosovo’s future is expected to become a point of contention among members of the European Parliament (EP) next month.

The EP “supports the view that Kosovo should be granted independence and that its sovereignty should, over a period of time, be limited by an international presence,” reads the report, drafted by Dutch MEP Joost Lagendijk from the legislature’s Group of the Greens.

Bur according to reports Monday (February 19th), many EU lawmakers are opposed to the EP going a step further than what UN special envoy Martti Ahtisaari has prescribed in his proposal for a solution to the Kosovo status issue. Ahtisaari’s plan envisions an internationally supervised self-rule for the province, which is still legally part of Serbia. It does not mention the word independence.

Lagendijk’s report argues that independence is “the only sustainable settlement” for Kosovo, as it will give it access to international financial institutions and will allow it to move on its path to European integration. At the same time, “limited sovereignty under international monitoring is necessary in order to maintain the multiethnic character of Kosovo and to safeguard the interest and security of the Serb population and of other ethnic minorities,” the draft says.

………

Acknowledging “little probability” for the Vienna talks to lead to a compromise, Ahtisaari’s deputy, Albert Rohan, said there is “no real alternative to the UN proposal”.

“Serbia is not losing anything with Ahtisaari’s plan because Kosovo has not been under Serbian rule since 1999,” he was quoted as telling the Austrian newspaper Kurier. “We wish to create conditions in which the people of Kosovo will live safely and normally. If the Kosovo Serbs consider our proposals without prejudice, they will find no reason to reject it.”

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/02/20/feature-01

UCK bombt wieder: Attentat im Kosovo

UCK bombt wieder: Attentat im Kosovo

Ein Bombenanschlag auf eine UN-Mission in Pristina war ein Racheakt für zwei bei Demonstrationen ums Leben gekommene Albaner.

AP Eigentlich existiert die “Befreiungsarmee” gar nicht mehr. In der letzten Nacht gab sie wieder ein Lebenszeichen von sich.

Die albanische UCK hat die Verantwortung für die Bombenexplosion in der kosovarischen Hauptstadt Pristina übernommen. Dabei wurden drei Fahrzeuge der UNO-Mission UNMIK und ein Privatwagen beschädigt. Dies berichteten Medien in Belgrad. Die Polizei in Pristina erklärte, Ermittlungen seien im Gang. Die UCK gilt offiziell als aufgelöst, seitdem sie sich unter ihrem Führer Hashim Thaqi (Thaci) in eine politische Partei umgewandelt hat. Die extremistische Gruppe kämpfte in den 90er Jahren mit gewaltsamen Mitteln für die Loslösung des Kosovo von Serbien.

Die UCK habe sich mit der “ersten Aktion in Pristina am 19. Februar aktiviert”, zitierten Medien in Pristina eine Aussendung der Untergrundorganisation. Die Bombenexplosion sei auch eine “Rache” für den Tod von zwei Albanern, die beim Anti-UNO-Protest in Pristina am 10. Februar ums Leben kamen.

“Europa muss unseren Willen respektieren”, UCK-Führer Demaci Einstige Angehörige der UCK verweigern Verhandlungen mit Belgrad und sehen im Lösungs-Vorschlag des finnischen UNO-Chefvermittlers Martti Ahtisaari eine Gefahr für die Teilung der Provinz. Erst vorige Woche meldete sich der ehemalige politische Führer der UCK, Adem Demaci, zu Wort. “Europa muss unseren Willen respektieren”, betonte er. Ein Nachgeben hinsichtlich des völkerrechtlichen Status sei für die Albaner nicht annehmbar. Demaci führte in der Vorwoche gemeinsam mit Albin Kurti die Proteste der “Vetevendosja” in Pristina an. Die nationalistische Organisation fordert die sofortige Unabhängigkeit des Kosovo.

Am Mittwoch beginnen in Wien abschließende Gespräche Belgrads und Pristinas über den Kosovo-Status. Der Vorschlag Ahtisaaris sieht eine international überwachte Unabhängigkeit des Kosovo vor.

Artikel vom 20.02.2007, 13:44 | APA | grü

http://kurier.at/nachrichten/ausland/58364.php 

Drug trade could be a rising problem for Romania

Drug trade could be a rising problem for Romania

20/02/2007

Romania’s geographical location places it along transit routes for international drug trafficking. Domestic use, while still relatively low compared to the rest of Europe, also is on the rise.

By Paul Ciocoiu for Southeast European Times in Bucharest - 20/02/07

photoThe 2006 national report shows there are approximately 35,000 drug addicts in Romania. Most are between 20 and 24 years of age. [Getty Images]

Due in large part to its geographical location, Romania has the potential to become an international drug trafficking country, experts warn. The Balkan nation is positioned along heroin transit routes, linking Afghanistan and Central Africa to Europe via Turkey. It is also along the transit route for synthetic drugs from Europe to the Middle East.

Last November, the European Monitoring Centre for Drugs and Addiction (EMCDDA) released an annual report on the state of the drug problem in Europe. This report was launched simultaneously with another study, drafted by Romania’s National Anti-Drug Agency (ANA).

“We anticipate an increase in drug use and traffic in Romania over time and the results will be seriously influenced by the functioning of the European and global anti-drug system,” said ANA President Pavel Abraham, referring to the post-ascension period in Romania.

The good news is that domestic drug use remains comparatively low, at least for the time being. A recent study of cocaine use found the rate in Romania was 0.4%, compared to 3% in other European countries. At the same time, only 0.32% of cocaine users in Romania seek medical help; elsewhere in Europe the figure is 12%.

Altogether, the 2006 national report shows there are approximately 35,000 drug addicts in Romania. Most are between the ages of 20 and 24. A substantial number — 46% — are heroin users. Another 19% take drugs with hypnotic and sedative effects.

According to the ANA, there has been a 7% increase in drug use and addiction among convicts, compared to the same number in 2001.

The prevalence of Hepatitis C among drug addicts is 48%, a figure that places Romania at a medium prevalence of Hepatitis C among European countries. However, HIV infection due to drug use is under 1%, according to the EMCDDA report.

Margareta Nielson, the EMCDDA co-ordinator, says the report shows a large decrease in the price of narcotics. At the same time, heroin production has risen, as has the number of people contracting infectious diseases as a consequence of drug use.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/02/20/feature-02 

Equipment to help border authorities prevent terror attack

Science and Technology: Equipment to help border authorities prevent terror attack

19/02/2007

Radioactive material detection equipment was installed at the Bregana border crossing. Also in science and technology this week: Serbia and Switzerland sealed an agreement on collaboration in the science sector and the National Innovation Centre for Information and Communication Technologies was launched in Sofia.

photoDetection equipment was installed at the Bregana border crossing between Croatia and Slovenia. [Croatian government]

Equipment that detects nuclear and other radioactive material was installed at the Slovenian-Croatian border crossing at Bregana on February 13th. The equipment was donated by the International Atomic Energy Agency, and will help border authorities prevent attempts to establish a radioactive material smuggling channel and potential terror attacks. The device is able to detect plutonium, uranium, thorium and other radioactive materials.

***

Albanian Minister of Education and Science Genc Pollo and Turkish counterpart Hysein Celik sealed a co-operation agreement on research technology on February 11th in Ankara. The accord envisions the exchange of researchers, to conduct studies and implement contemporary scientific approaches, as well as holding bilateral research conferences and workshops.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/roundup/2007/02/19/roundup-st-03 

Macedonian prosecutor’s office charges two officials

Macedonian prosecutor’s office charges two officials with embezzlement

20/02/2007

A former governor of the National Bank of Macedonia was arrested for issuing false guarantees to the now defunct Export-Import Bank, while the bank owner made over 30m euros in profits and now faces charges.

By Zoran Nikolovski for Southeast European Times in Skopje – 20/02/07

photoFormer National Bank Governor Ljube Trpevski is charged with embezzlement. [Tomislav Georgiev]

Two years after the discovery of a 4.5m-euro financial embezzlement scheme, the Macedonian prosecutor’s office filed criminal charges against Ljube Trpevski, former governor of the National Bank, and Metodija Smilenski, a businessman and banker at the National Bank. Both have been arrested and are awaiting trial.

Smilenski is charged with acquiring 30.4m euros via illegal activities in his dealings with different Macedonian companies. In the case of the dissolved Export-Import Bank, the National Bank recorded a loss of 16.7m euros. Trpevski is suspected of having approved a guarantee to Smilenski for 8.8m euros in credit at a German bank and a 7.6m-euro guarantee of credit at an Austrian Bank in 2001 and 2002, respectively.

As the Export-Import Bank collapsed, the state did not collect its guarantees through the possible sale of Bank assets. Publicly, Trpevski defended himself by claiming that he had given the Bank guarantees with the prime minister’s approval, because the government approved guarantees for other banks as well.

In 2005, a parliamentary commission investigated the Export-Import scandal and determined that the state incurred losses to the tune of 26m euros.

Smilenski also faces an international arrest warrant issued for the destruction of business books in Sveti Nikola. In yet another case, he has been charged with illegally transferring ownership of property.

In collaboration with Vanco Pelovski, a former director of the Goods Supply Bureau, in a separate proceeding, the Court of Skopje charged Smilenski in connection with illegal deals involving wheat and pork halves. The Bureau is thought to have incurred 6m euros in losses. Smilenski allegedly encouraged Pelovski to pay for 850 tonnes of pork, while only half the meat was delivered.

Pelovski took out a credit from the Export-Import Bank for wheat import, after which he conducted the procurement without a public bid or government approval. Allegedly, Pelovski paid 5m euros to a nonresidential account at the Export-Import Bank in Cyprus.

In Belgrade, where he was arrested, the Supreme Court of Serbia approved Smilenski’s extradition to Macedonia. A month ago, he requested a trial in Austria since he is an Austrian citizen.

Ljube Trpevski is now under house arrest due to health problems and the need for home care.

http://setimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2007/02/20/feature-03 

Croatian, Montenegrin parliament: to agree on war damages’ issue

Croatian, Montenegrin parliament speakers expect governments to agree on war damages’ issue

20/02/2007

PODGORICA, Montenegro — Parliament Speaker Ranko Krivokapic and visiting Croatian counterpart Vladimir Seks said on Monday (February 19th) that the two countries’ governments are expected to reach an agreement on war damages to be paid to Croatia in connection with the fighting around Dubrovnik in 1991. Speaking at a joint news conference, Seks said his meeting with Krivokapic confirmed the mutual willingness to resolve issues in a spirit of dialogue and good neighbourly relations. (Vjesti, Vecernji list - 20/02/07; MINA, HINA, HRT - 19/02/07)

Proteste gegen den Slowenischen PM in Bosnien. Werden die beschlagnahmten Gelder der Bosnier nun entsperrt?

Slovenian prime minister’s visit to BiH marked by protests

20/02/2007

SARAJEVO, Bosnia and Herzegovina (BiH) — Protests by those with deposits in the former Yugoslavia’s Ljubljanska Banka greeted Slovenian Prime Minister Janez Jansa as he arrived for an official visit to Sarajevo on Monday (February 19th). The demonstration was organised by an association of BiH citizens, who have claims of around 135m euros frozen in the bank’s successor, Nova Ljubljanska Banka. BiH Prime Minister Nikola Spiric told a joint news conference that experts from the two countries must determine a way to resolve the issue. For his part, Janez voiced his country’s readiness to assist BiH’s Euro-Atlantic integration process, and reaffirmed the interest of Slovenian investors in BiH. (Dnevni avaz, Nezavisne novine - 20/02/07; RTRS - 19/02/07)